Beiträge von guenter

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    Man kann die Kinder nur im Verhältnis zu ihrem natürlichen Leistungsvermögen 'etwas' verbessern. Man kann aber nicht alle auf das gleiche Leistungslevel bringen. Also, siehs locker mit der Laufbereitschaft. Ich glaube man sollte seine Ziele dem 'natürlichen' Leistungsvermögen der Mannschaft anpassen und nicht umgekehrt Wunschziele vorgeben, die eine Mannschaft erreichen 'muß'


    Für mich einer der besten Sätze, die ich letzter Zeit in diesem Formum gelesen habe, wobei das nicht bedeutet, dass anderes schlecht, sonders dies aussergewöhnlich treffend ist.


    gg

    ohne wenn und aber, sollten die beiden fest in der E spielen.
    in der F verhindern sie die Weiterentwicklung dieser Spieler-


    haben wir in kleiner Vereinen doch sehr oft, da sind es 2-3 Spieler, die den anderen voraus sind und das ganze Spiel letztendlich bestimmen.


    hab sogar im vergangen Jahr selbst in einer C-Jugend Bezirksligamannschaft folgendes miterlebt.


    Sage und schreibe 3 Monate (bei 14tägiger Herbstpause) wurden fast alle Tore durch einen Spieler geschossen (evtl. Argument Eigensinnig trifft hier absolut nicht zu).
    klarste Torchancen der andern wurden kläglich vergeben, und die Verantwortung immer mehr auf betreffenden Spieler abgeschoben.


    Spieler fiel dann verletzungsbeding aus. nach 3 Spielen ändert sich das dann langsam, andere Spieler übernahmen plötzlich Verantwortung und schossen auch die notwendigen Tore.


    Gerade im F und E-Jugendbereich können zu dominierende Spieler die Entwicklung anderer benachteiligen.


    Fühlen die beiden Jungs sich im E-Jugenbereich wohl, sollten sie dort weiter spielen, ein ständiges Hin und Her würde ich aber ablehnen.


    gg

    @TW


    stimme dir zu.


    auch ich habe festgestellt, dass sich Mädels im Spiel positiver verhalten, nicht nur das weniger lamentieren bei Schirentscheidungen, sonder was mir eaufgefallen ist weitaus weniger wehleiden im Training und Spiel,
    sie bleiben nicht liegen, sondern stehen direkt wieder auf und machen weiter, spielen nicht den Schwerverletzen wie manche Jungs.


    Ich kenn einige Trainer, die froh waren, Mädels in ihrer Mannschaft zu haben und haben diese auch gefördert.


    Zumindest in nicht leistungsbezogenen Mannschaften bin ich ein starker Verfechter, dass die Mädels mindestens bis einschl. D-Jugend in gemischten Mannschaften spielen sollten.
    ab älterem C-Jugendjahrgang erst hab ich die körperliche Überlegenheit von Jungs stärker registrieren können. Ich glaub da scheiden sich dann die Geister.


    auch auf dem hiesigen Stützpunkt waren des öfteren 4 Mädels, hab da kaum wesentliche Leistungsunterschiede festgestellt. Fand deren Mitwirken sehr angenehm und positiv. für die Jungs.


    viele kleinere Vereine sind inzwischen sogar auf die Mädels angewiesen, um entsprechende Mannschaftsstärke zu bekommen. das wird sich sogar noch verstärken. ich sehe das nicht als Nachteil.
    gg

    wie will man Erfolg einheitlich definieren?
    für jeden ist das doch anders, wie hier auch die Kommenare zeigen.


    Erfolg ist für mich letztendlich auch ein messbares Ergebnis.


    dieses Ergebnis war für mich persönlich erst nach längerer Zeit zu sehen, und zwar in 2 Punkten:


    wieviel konnte ich den Kids mitgeben, dass sie nicht nur 4-5 Jahren im Jugendbereich aktiv waren, sondern langfristig auch später im Erwachsenenalter dem Fussball erhalten blieben.
    Egal jetzt als Spieler, Trainer oder Funktionär.


    Erfolgsbestätigung für mich ist auch, wenn von 20, 30 und gar 40 jährigen die Rückmeldung kommt, dass ihre Zeit mit mir als Trainer ihnen viel gegeben hat.


    alles andere sind für mich nur Zwischenstationen (wenn auch wichtige), deren positive Resonanz gerade in den ersten Trainerjahren zur Eigenmotivation enorm wichtig sind.


    gg


    gg

    Bei aller berechtigten Kritik findet aus meiner Sicht einige äusserst positive Aspekte in diesem Bericht kaum Beachtung:


    im gesamten Spiel mussten die Trainer nur 1 mal eingreifen


    während des Spiels hat der Trainer, die in seinen Augen Benachteiligung seiner Mannschaft durch ein Foul (?.) das die Kinder als solchen nicht ahndeten, offensichtlich ja akzeptiert und ist nicht eingeschritten.


    in der Halbzeitpause hat der Trainer (er schreibt hier etwas unglücklich von heruntergeholt) die Mannschaft beruhigt, vielleicht getröstet, offensichtlich aber nicht aufgepustscht.


    nach dem Spiel, und das schreibt er wiederum deutlich, gingen alle zufrieden und in Eintracht vom Platz. ob es so gesesen wäre, wenn er verloren hätte, lassen wir mal als Spekulation beiseite.


    zwischen den Zeilen lese ich, dass sich offensichtlich auch die Zuschauer entsprechend verhalten haben, sonst hätte er dieses, so wie er den Bericht verfasst hat, zumindest erwähnt.


    und das bei einem heiss umkämpften Spiel.


    das Verhalten des Trainers war offensichtlich vorbildlicher wie die des Kommentatoren (egal ob er selbst oder ein anderer)


    sogenommen ist sein Bericht doch wohl als positiv zur FPL zu betrachten.
    seinen Kommentar, dass besagtes Tor passiert, wenn nach FPL gespielt wird, sollte man schon relativieren, ähnlich negativ hätte er sich wohl geäussert wenn ein gegnerischer Trainer gepfiffen (besser nicht gepfiffen)
    hätte.


    bei allem Zerris, sollte man sich schon die Mühe geben, auch die positiven Aspekte ein Berichtes zu sehen.


    gg

    Jetzt lasst aber mal die Kirche im Dorf,


    ich kann doch hier davon ausgehen, dass gewisse Ausdrücke und Bezeichnungen, die man hier im Forum verwendet, offensichtlich jeder sofort weiss um was es geht,
    bei Kinder nicht verwendet.


    Übrigens, der Ausdruck böser Wolf, ist auch nicht treffend. der Wolfsforscher Freund (hier aus der Nähe) geht bei dieser Bezeichnung auf die Barrikaden. :D:D:D:D:D:D


    Klar ist es im Ursprung ein Fangspiel, aber hier geht es nicht um Fangen, sondern um Balleroberung.


    Mit etwas Fantasie lassen sich übrigens viele andere Spiele aus anderen Bereichen auf den Fussball umwandeln.


    gg

    hier eine Übung, die wohl allen bekannt ist, aber auch mal in Erinnerung rufen sollte


    Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann


    natürlich mit Ball, von 16er Seitenlinie zu 16er Seitenlinie


    eignet sich vor allem bei G und F


    ohne dass man dazu auffordern muss, achten die Kids von selbst auf enge Ballführung, und vor allem schauen sie nicht nur auf den Ball, sondern heben den Kopf
    um zu sehen, wo der Schwarze Mann ist.


    gg

    Micha und Kicker sind nicht die ersten und auch nicht die letzten engagierten Trainer die an ihrem Umfeld, aber auch an ihren eigenen
    Vorstellungen gescheitert sind.


    Und der prozentuale Anteil draussen vor Ort ist mit Sicherheit noch grösser als hier im Forum.


    Leider sind es meist gerade die Trainer, die was bewegen wollen und auch könnten.


    In meinem Umfeld sind es auch überwiegend junge Trainer, die mangels Unterstützung das Handtuch werfen (müssen).
    Lt. Aussagen sind andere nur deshalb noch dabei, weil sie es im Interesse ihres Kindes machen.


    In kleineren Vereinen ist die Fluktuation von Trainern genauso bedenklich wie das Aufhören von Spielern.



    Für mich stellt sich da die Überlegung, ob die Ansprüche der Trainer nicht zu hoch sind?


    die Ansprüche an die Spieler, die Eltern, den JL, den Vorstand und auch den Verband, vor allem aber derAnspruch den der jeweilige Trainer
    an sich selbst stellt.


    Man will doch alles zu 100% richtig machen. Aber in welchen Lebenslagen geht das überhaupt.


    Müssen diese 100% erreicht werden?


    Würde mit einem Zurückschrauben der Erwartungen und Ziele, sagen wir mal auf 80%, letztendlich nicht mehr erreicht werden?


    Wieviele der oben aufgeführten Trainer wären dann noch vielleicht aktiv?


    Für mich hatte ich diese Antwort gegeben, vielleicht auch ein Grund warum ich 15 Jahre ununterbrochen im KIFU in einem schwierigen
    Umfeld tätig sein durfte.


    Aber letztendlich muss das jeder für sich entscheiden. schliesslich ist jedes Umfeld anders.


    Ich finde es deshalb nicht ungefährlich (gerade für junge Trainer) wenn hier immer wieder die 100%igen Ziele des KIFU als das Einzig Wahre
    proklamiert werden und bei deren vollen Nichteinhaltung man dann als kinderfeindlich diffamiert wird.


    der Verlust vielen engagierter Trainer sollte schon mal zum Nachdenken anregen. Und nicht nur in einer Richtung.


    Leider kennt keiner den Königsweg.


    da ist es nicht getan nur auf das schlimme (leider nur sehr schwierig zu verändernde) Umfeld zu schimpfen und mit würde, würde und wenn, wenn, dann, dann
    zu kommen.



    und wenn mein Sohn sich mit dem Schiri anlegt, oder nur noch eigensinnig spielt, dann kommt von mir die Aufforderung, sich auf sein
    Spiel zu besinnen. Ich sag das jedoch in Fussballdeutsch, wo mein Sohn mich sofort versteht: "Was soll der Scheiss da, spiel Fussball"



    Andre


    das waren meine letzten deutliche Aussagen zu meinem Verhalten.


    was du aber in deinem letzten Beitrag daraus demacht hast finde ich ein Unding. das ist für mich kein Diskussionsstil


    gg

    tobn


    nochwas.


    du musst dich nicht schwer dahinterklemmen Mitstreiter zu finden.


    die Hallensaison steht vor der Tür, da triffts du doch garantiert sehr häufig auf die entsprechenden Trainer.
    such das Gespräch mit denen, Zeit dazu ist bei Hallenturnieren ja genügend. du wirst offene Türen einstossen (zumindest bei vielen)


    vielleicht findest du sogar den ein oder anderen, der über seinen Verein den gleichen Antrag mit einreicht.
    so kannst du auch ein evtl. Problem mit deiner Jugendleitung umgehen.


    noch ein wichtiger Punkt.


    suche den Kontakt zum Kreisjugendleiter, informier ihn über deinen Antrag vorab, dann fühlt er sich nicht übergangen. manche reagieren da sehr empfindlich.


    gg

    tobn


    lass das Schweizer System, auch wenn es dir als die bessere Lösung erscheint.


    dein Antrag wird eines von vielen Problemen sein, die auf dem Kreistag behandelt werden, da stösst du allein deswegen auf Widerspruch, weil dieses
    System doch einigen Erklärungsbedarf hat.



    auf ein Argument bei meinem Vorschlag wirst du garantiert stossen: dann haben wir nach der Quali-Runde zu weite Fahrten zu machen.
    darauf musst du dich einstellen.


    bereite deshalb ein Beispiel vor, z.B. wie folgt


    18 ortsnahe Mannschaften
    3 Quali-Runden a 6 Mannschaften, das sind 5 Spiele, die bis zu den Herbstferien locker zu absolvieren sind.


    dann 3 neue Staffeleinteilungen: die ersten 2, die 3. und4. unde die letzten beiden in die entsprechenden Staffeln.
    nach den Herbstferien dann Beginn der neuen Staffeln mit Hin- und Rückrunde.



    sind dir das zuwenig Spiele, und der zeitliche oder örtliche Rahmen lässt das zu, Erhöhung um eine Staffel, oder Anzahl der Mannschaften erhöhen.


    gg

    Zitat von »guenter«
    Beispiel: da wurde jetzt eine ganze Innenstadt für mehrere Stunden lahmgelegt, weil 30 Personen sich auf ein Recht unseres Staates
    berufen, gegen den sie aber demonstrieren.


    - welch Vergleich! Legt ein 12- o. 16-jähriges Kind vllt eine ganze Innenstadt lahm, da es den Verein wechseln u. im neuen Team gern mitspielen will?


    tobn


    obwohl ich das Schweizer System nur vom hier Beschrebenen kenne, wäre es eine höchstinteressante Möglichkeit.


    Nur wie das beim Kreis durchbringen, wenn selbst wesentlich einfachere unkompliziertere (damit meine ich für die Herren Funktionäre
    verständlich) Verfahren nicht umsetzbar sind.


    Je einfacher und nachvollziebarer ein Veränderungsvorschlag, desto grösser die Annahmemöglichkeit.


    Vorschlag:


    verfasse einen Änderungsantrag, unbedingt jedoch einfach und unkompliziert, reiche ihn über deinen Verein zum nächsten Kreisjugendtag ein,
    zu dem du deinen JL begleitest, um evtl. auftrende Frage oder Gegenargumente zu beantworten.
    bis zu diesem Zeipunkt versuchen andere Trainer bzw. JL mit ins Boot zu bekommen


    die Veränderungem zum jetztigen System sollten jedoch nicht allzugross sein, das verringert die Akzeptanz.


    dabei gibt es ein Argument, das alle akzeptieren. Fast jeden Trainer stören die die grossen Ergebnisunterschiede


    hatte das mal für ne D-Jugend gemacht, war selbst überrascht wie problemlos dem zugestimmt wurde.


    gg

    Zugleich soll/"darf" ich aber weiter Trainings u. Punktspiele betreuen, da sonst keiner da wäre u. alles ausfiele. Hhhmm...


    Kicker, die entscheidende Frage ist für dich doch wohl: was du eigendlich erreichen willst?


    Willst du die Welt verändern, sprich hier: Veränderungen im Verein im Bereich des Kinder- und Jugendfussballes
    dann bist du offensichtlich in deinem Verein als Trainer in der falschen Funktion.
    dann musst du dir Mitstreiter suchen und dich in den Vorstand (Jugendleitung ) wählen lassen.


    das und dann Veränderungen umsetzten kann ein langer, schwieriger Weg sein.



    siehst du dich aber als Trainer einer Mannschaft, dann hast du doch Möglichkeiten zumindest in diesem ureigenen Bereich
    etwas zu bewirken.
    gg

    dabei wäre es doch so einfach.


    bis zu den Herbstferien Quali, danach Einteilung nach Leistungstärke.


    Alternativ: nach der Sommerpause spielt jede Mannschaft 3 Turniere, danach ebenfalls Einteilung der Gruppen nach Spielstärke.


    klar wird es da auch den einen oder anderen Ausrutscher (vielleicht auch gewollt) geben, aber zu 90 % wäre in etwas gleiches Niveau
    gegeben.



    die Alternativform wäre für mich auch in der F durchaus denkbar.


    es gibt Verbände, die gehen bereits so vor.


    gg

    Lenken/Leiten
    Anweisungen wie die Spieler sich zu verhalten haben, ob sie z.B. passen oder schießen sollen
    lautstarke oder abwertende Unmutsäußerungen/Kritik bei Fehlern/Gegentoren


    da stimme ich dir voll zu. hab aber mit keinem Wort ewähnt, dass ich dies anders sehe


    Warum sollte ich als Vater das Recht haben, meinen Sohn deswegen zusammenzuscheissen???


    Anschiss und Zusammenscheissen, hören sich wohl ähnlich an.
    das Recht jemand zusammenzuscheissen spreche ich jedem ab.
    das Wort Anschiss, war von mir wohl etwas unglücklich gewählt, da missverständlich, ich hätte besser von Aufforderung gesprochen.
    und wenn mein Sohn sich mit dem Schiri anlegt, oder nur noch eigensinnig spielt, dann kommt von mir die Aufforderung, sich auf sein
    Spiel zu besinnen. Ich sag das jedoch in Fussballdeutsch, wo mein Sohn mich sofort versteht: "Was soll der Scheiss da, spiel Fussball"


    Was haben B-/C-Jugend oder Schalke mit Kinderfußball zu tun?


    ganz einfach:


    ich hab den Zuschauer angesprochen, und den gibt es auf allen Ebenen.
    und der Schalkefan von Freitag abend, ist der Vaterfan am Samstag bei F oder B
    und der soll oder muss, zumindest wird es erwartet eine 180 Graddrehung in seinem Verhalten vornehmen. auf diese menschliche nachvollziehbare
    Schwierigkeit hab ich hingewiesen.