Beiträge von guenter

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    diese Thematik wird wohl nie aufhören.


    dass es so nicht gehen kann, brauchen wir ja wohl nicht zu diskutieren.


    mich stört jedoch eins. da passiert irgendwo was und alles stürzt sich darauf. Negatives (ist ja nicht nur im Fussball so) lässt sich halt besser verkaufen.
    Gleichzeitig zu obigem Vorfallspiel liefen in Deutschland tausende von Jugendspielen mehr oder weniger vernünftig, zumindest ohne gravierende Vorfälle ab. Gab es dazu irgendeinen Zeitungsbericht. Ich hab noch nie gelesen, dass ein Reporter zu irgeneinem
    Jugendspiel ging, und einen Bericht über den ordenlich verlaufenden Ablauf berichtet hat. Interessiert ja keinen.
    Möglicherweise weil das vielleicht der Normalfall ist?


    ich hab mir jetzt 1 Jahr lang mal bewusst bei Jugendspielen, das Verhalten der Trainer, Mannschaft, Eltern und Laienschiri
    angeschaut.


    Und alle hatten eins auffällig gemeinsam:


    Dort wo 2 vernünftige Trainer aufeinandertrafen, hat es Spass gemacht zuzuschauen.
    die Zuschauer hielten sich im Rahmen, die Spieler gingen vernünftig miteinander um, und, und das war auffällig, auf dem Platz standen
    immer Laienschiris, die versuchten korrekt zu pfeiffen.


    war einer der Trainer, aus den hier oft kritisierten Spezis, war es damit vorbei.
    wie der Trainer war die Mannschaft und auch die Anhängerschaft und der Schiri.


    Das Problem ist also der Trainer.
    Hier muss angesetzt werden, alles andere sind für mich begleitende Massnahmen.


    der Grundstein für das Verhalten einer Mannschaft und Elternschaft wird in G und F-Jugend-Bereich gelegt.
    die Verhaltensweisen, die dort vorgegeben werden, setzen sich im späteren Jugendbereich fort. Negatives lässt sich nur mit viel Aufwand verändern.


    brauchen wir deshalb ausgebildete Trainer in diesem Bereich? Ich sage deutlich Nein.


    Da viele Personen die eine G oder F übernehmen, überhaupt keine Ahnung haben was auf sie zukommt, müssen sie informiert werden.
    viele Neutrainer handeln doch nicht aus Böswilligkeit, sondern weil sie es nicht anders kennen (z.B. Erwachsenenbereich)


    Nicht Trainingsinhalte, sondern die Ziele des Kinderfussballes, der Umgang mit Eltern und die Durchsetzung von gewissen Ansprüchen an diese, Umgang mit Vereinsfunktionären und die Ansprüche und Anforderungen, somit deren Auswahl an Laienschiris muss
    den Neutrainern vermittelt werden.


    für die Grundkenntnisvermittelung genügt ein vernünftig aufgebauter Samstagvormittag.


    dies als Pflichtveranstaltung, ohne deren Nachweis keiner im Jugendbereich tätig werden darf, würde sicherlich nicht alle Probleme beseitigen,(handelnde Personen sind halt immer noch unterschiedliche Menschen) jedoch sehr viele. die dann begleitenden Massnahmen, wie z.B. die FPL, bekämen eine ganz andere Grundlage.


    solange auf der untersten Ebene, und das sind für mich die Neueinsteiger bei G und F, nicht angesetzt wird, wird sich nichts gravierend verändern. alles andere wird Stückwerk bleiben und nur punktuelle Veränderungen mit sich bringen.


    wir dürfen nicht vergessen, dass der Wissenstand über Jugendfussball der Forumsmitglieder und Forumsleser nicht repräsentativ für alle
    im Jugendbereich Tätige ist.


    es gäbe noch einen Weg für Neueinsteiger: dieses Forum als Pflichtlektüre. und das meine ich absolut nicht ironisch.


    gg
    gg

    @paulwurf

    ich bin auf deiner Ebene.
    entscheidend ist auf welcher Ebene wir uns bewegen, und das ist grösstenteils hier im Jugendbereich (verstärkt im unteren)
    und im Breitensport.


    und für die Grundvoraussetzung dieser Trainer sollte doch der normale Menschenverstand genügen.


    fasse ich mehrer Themenkreise zusammen, komme ich zu dem Ergebnis dass der Trainer folgende Vorraaussetzungen mitbringen sollte:


    Wissen über die Trainingslehre durch Trainerausbildung
    dazu passendes Wissen über die kindliche Anatomie und die körperlichen Entwicklungsstufen
    mindestens juristisches Grundwissen wegen den vielen Haftungsfragen
    Ausbildung in der Kinderpsychologie und Erwachsenenpsychologie
    Mentalausbildung
    Informatikstudium zur richtigen Erfassung und Auswertung
    bestimmt noch was vergessen.


    Man was bin ich froh, nur meinen normalen Menschenverstand auf die Kinder losgelassen zu haben, und sie nicht mit einem solchen
    allumfassenden Wissen erschlagen habe.


    gg

    @TW


    interessant wie unterchiedlich man an Beschriebenes herangehen kann.


    du hast sofort kritische Fragen und vermutest negatives hinter dieser Vorgehensweise.


    Ich hatte spontan die posiriven Seiten eines solchen Vorgehens gesehen. (wäre ich noch aktiv, würde ich es auch mal durchziehen)


    war jetzt absolut keine Kritik, sondern nur ein Beispiel wie unterschiedlich man auf den gleichen Beitrag reagieren kann und dadurch der eigene Diskussionsbeitrag beeinflusst wird.


    gg

    @Heby


    die Frage, die sich mir zuerst aufdrängt: was wurde bisher an Kopfballtraining gemacht?


    gerade beim Kopfballspiel ist es noch wichtiger systematisch vorzugehen.


    Im Gegensatz zum Fuss ist es ein unnatürliche körperliche Bewegung mit dem Kopf gegen irgendwas zu stossen.


    diese natürliche Hemmschwelle, man kann es auch als natürliche Vorsichtsangst beschreiben, muss zuerst überwunden werden.


    Spielformen sind da anfangs nicht passend.


    Übungsformen wie Kopfballjonglieren, allein oder zu zweit, zugeworfenen Ball zurückköpfen stehen da zu Beginn.
    Hier unbedingt darauf achten, von Andre schon erwähnt, einen leichteren Ball benutzen.


    in meinen Anfangsjahren war dazu der Kopfballpendel, der leider aus der Mode gekommen ist, ein grosse Hilfe.


    ich selbst habe bereits bei den Bambinis den Kopf mit einbezogen, und zwar mit einem Luftballon
    in der F habe ich einen Wasserball und Gummiball benutzt.
    die richtige Technik dabei war mir unwichtig. Mir ging es ganz allein darum, die Scheu, Angst mit dem Kopf was zu machen zu überwinden.
    In der E ging ich dazu über die Technik des Kopfballspieles zu vermitteln.


    dies vorausgesetzt habe ich dann ab D, die ersten Spielformen durchgezogen.


    in der C, und damit komme ich in deinen Bereich, bevorzugte ich folgende Spielform.


    Spiel mit 3 Ballkontakten, ansonsten Freistoss von zuvor festgelegten Punkten, mit Vorgabe eines hohen Flankenballes in den
    16er. Tore zählten nur per Kopf. Variationen natürlich möglich.
    auch hier achtete ich auf die richtige Ballwahl (zumindest weich und nicht zu schwer)


    immerwiederholende Spielform ist natürlich Hanball mit Kopfballtoren.

    Wenn ich beruflich mal einen richtig stressigen Tag habe und bei mir feststelle, dass ich mies drauf bin, schmeiße ich meine Trainingsplanung schon mal über den Haufen. Dann mache ich einen kurzen Warmmachteil und lasse sie danach im Turniermodus kicken. Ich erkläre ihnen auch vorher warum. Sie sollen ruhig wissen, dass auch ein Trainer mal einen schlechten Tag haben kann.


    und ich hab dann die Erfahrung gemacht, dass sie sich dann besonders anstrengten und intensiv trainierten.


    gg

    Leider gibt es auch Ex-Profis, die ihren guten Namen für weniger gute Qualität von sogenannten "Fussballschulen" hergeben. Auch mich stört diese Intransparenz, in denen Eltern vorgegaukelt wird, man könne sich hier "Talentförderung erkaufen"! Allerdings sollte man auch erwähnen, das es durchaus seriöse Fussballschulen gibt, die dann allerdings weniger mit ihren Kontakten zum Profibereich werben.


    da spricht einer aus meine Seele.


    zurück zum Thema Leistungsfussball.
    ganz offensichtlich gibt es hier immer noch keine einheitliche Richtlinie.


    meine Überlegung:


    Andre und ich haben fast identische Beispiele im B-Jugendbereich in höheren Klassen beschrieben.
    in beiden Fällen beginnt bei mir der Leistungsfussball.
    Spielergebnisse werden mit Ausbildungszielen im besten Falle noch gleichwertig gesehen.
    jährlich werden schwächere aussortiert, bessere neu dazukommen. also ein ständiger Auslesprozess.
    ob man das jetzt als Spieler oder Eltern für gut oder nicht findet, spielt keine Rolle.
    entweder macht man das mit, oder zieht seine Konsequenzen, das kann man kritisieren oder nicht, es ist so.


    der Begriff "Listungsfussball" wird in den Diskussionen hier oft mit "leistungsorientierten Mannschaften" vermischt.
    Für mich sind das jedoch 2 Paar Schuhe.
    leistungsorientierte Mannschaften gibt es für mich bereits dort, wo es um Auf- und Abstieg geht, sogar schon
    in der F, wo eine Quali-Runde gespielt wird.
    Aber auch dort schon wo es mindestens 2 Mannschaften in einem Jahrgang gibt, die nach dem derzeitigen Leistungsvermögen zusammengestellt werden.



    Das ganze hat aber doch recht wenig mit der Trainerausbildung zu tun. Ob C-Breitensport oder C-Leistungsfussball
    sagt doch lediglich was über die Qualifizierung aus. In dieser Diskussion ist doch entscheidend, wo er tätig ist.


    gg

    ich geb Augustus recht. es gibt keinen Grund einen Gegner so hoch abzuschlachten.
    es gibt hier wohl auch keine unterschiedlichen Meinungen, dass man als Trainer einer solchen Mannschaft eingreifen kann und sollte.


    mich stört jedoch, dass man solche Ergebnisse auf das Verhalten des gegnerischen Trainers schiebt.
    der hat zumindest zu Spielbeginn gezeigt, dass er entgegenkommend war, und ebenfalss mit einem Spieler weniger antrat
    wer weiss denn, ob er nicht die hier geforderten Massnahmen ergriffen hat, ansonsten das Ergebnis noch höher ausgefallen wäre.


    wir reden nicht über ein 10:0, sondern über ein derart extremes Ergebnis, deren Ursache ich nicht dem Gegner allein zulasten legen kann. bei 37:0 scih dann noch über 4 Minuten aufregen? wären halt 3 Tore weniger gewesen. was hätte das geändert?


    ich selbst würde mir mal zumindest an die eigene Nase fassen und z.B. folgende Fragen stellen:


    warum hab ich nur 6 Spieler zur Verfügung.
    wie hätte ich als Trainer eingreifen können, um keine 37 Tore zu kassieren (und da wär mir einiges eingefallen.)
    was hab ich in den letzten 4 Monaten falsch gemacht
    ist die Zusammenarbeit mit dem E1 Trainer in Ordnung
    ist die Truppe wirklich so extrem schwach besetzt (personell und qualitativ) dass es besser gewesen wäre, nicht zur Staffel
    anzumelden und stattdesse entsprechende Gegner für Freundschaftsspiele zu suchen (also die Mannschaft erstmals aufbauen)


    das ist jetzt kein Vorwurf an Michael, aber immer nur den anderen die Schuld geben, ist mir zu einfach.
    interessant wäre zu wissen, ist dies ein absoluter Einzelfall (extrem starker Gegner) oder gibt es öfters ähnliche Ergebnisse.


    gg

    Andre


    die von dir beschriebene Situation deines Sohnes kommt mir höchst bekannt vor.
    identisches selbst erlebt. B-Regionalliga, Sohn technisch und von der Spielübersicht stark, läuferich und körperlich etwas Defizite.
    Trainer bevorzugte dynamische Spieler. Folge:allzuhäufig Ersatzbank, oder gar keinen Einsatz. auch da forderteten andere Eltern häufiger seinen Einsatz (solche Aussagen mir Gegenüber betrache ich aber schon etwas kritisch)


    Konsequenz gezogen: klassentiefer gewechselt, dort einer der Leistungsträger. Folge: absolut zufriedenen jungen Fussballer gehabt.
    heute ist er im Aktivenbereich im Kader einer starken Verbandsligamannschaft.


    Unsere Devise war: wir probieren was geht, und schauen nach Saisonende wie es weitergehen soll.


    gg

    In der Elternschaft waren demgegenüber einige ziemlich angefressen. "Gegen diese Mannschaft darf man doch nicht verlieren", "Wieso wechselt der Trainer den XXX nicht aus, der spielt doch ohnehin viel zu eigensinnig" usw. Am meisten aufgeregt hat sich der Vater des Spielers, der im Tor spielen musste ("Mein Sohn hat noch nie im Tor gespielt, was soll der denn da?"), obwohl sich sein Sohn sehr wacker geschlagen hat (und auch kein Problem mit seiner TW-Rolle an diesem Tag zu haben schien). Die Eltern haben da ganz offenbar weniger die Ausbildung ihrer Kinder im Blick als vielmehr das Ergebnis. Ich versuche dann immer, meine Sicht der Dinge zu erläutern ("Rotation finde ich gut, auch wenn man eventuell dadurch mal ein Spiel verliert, denn es dient der Schulung der Spieler"), ernte aber oft nur ungläubige Blicke. Hier müsste aus meiner Sicht der Trainer ein bisschen in die Offensive gehen und erläutern, was er da macht, und vor allem warum. So sehe ich die Gefahr, dass Unfrieden in die Elternschaft und mittelbar dann auch ins Team kommt.


    @Don


    du sprichst hier wieder ein Thema an, dem aus meiner Sicht viele Trainer immer noch zu wenig Bedeutung beimessen.
    Gerade im Kinderfussball ist es äusserst wichtig nicht nur die Ausbildung (wobei dieses Wort bei kleineren Vereinen sehr hoch gegriffen ist) der Kinder, sondern gleichbewertend die Ausbildung der Eltern im Vordergrund stehen sollte.


    Bevor ich die Kinder überzeuge, muss ich die Elternschaft von meiner Vorgehensweise überzeugen, mit ins gemeinsame Boot nehmen.
    das bedeutet natürlich, dass ich viele Gespräche mit den Eltern führen muss, bei Bestimmten auch Einzelgespräche.


    Gelingt das, gibt es fast keine Probleme mehr bei Aufstellungen, Rotationen usw.


    Gelingt das nicht, ergibt sich folgende Situation:


    du erklärst den Kindern, warum du was machst, sie können das relativ schnell akzeptieren.
    zu Hause bekommen sie dann jedoch das Gegenteil erzählt. Und was zu Hause abläuft sollte man keineswegs unterschätzen.
    Eltern haben immer noch mehr Einfluss als der Trainer auf das Kind.


    mal überlegt in welchem Konflikt das Kind steht? Trainer sagt so, Vater sagt so. was soll es tun`?
    wurde doch schon beschrieben: im Training super, im Spiel (wenn Papa und Mama dabei sind) tote Hose.
    manches Verhalten der Kinder beim Training, noch mehr beim Spiel, sind auf diesen Konflikt des Kindes zurückzuführen.


    Kinderarbeit ist dann erfolgreich, wenn alle an einem Strang ziehen. das ist doch nichts anderes wie die Erziehung im Elternhaus.


    gg

    Zitat von »MichaMittelfeld«
    sowie Regeln für eine respektvolle Begrüßung beim Training und am Spieltag


    Da habe ich doch sehr gestutzt. War das vorher nicht so ??



    Hier klingeln bei mir ganz persönlich die Alarmglocken. Regeln für die Begrüssung des Trainers?
    auch in anderen Beiträgen wird öfters der Respekt der Kinder gegenüber dem Trainer angesprochen.


    da das jedoch zu Missverständnissen führen kann, würde mich mal Interessieren, was ihr unter "Regeln für eine respektvolle
    Begrüssung versteht."


    gg

    Der Gegner war ja zu Beginn auch fair und holte auch jemand runter weil wir nur 6 Spieler gewesen sind-aber das am Ende einer verletzt von mir raus musste spielten die in Überzahl weiter und ließen noch 4 MiN nachspielen.Ich persönlich finde sowas unverschämt.Man sollte bedenken das es kleine Kinder sind,demütigen muß man die nicht Extra.


    warum suchst du die Ursache nur beim Gegner und Schiri (4 Minuten machen den Bock auch nicht fett).
    zu Beginn beim Stand von 0:0 verzichtete er doch freiwillig auf Überzahl. Er muss ja auch dafür sorgen, dass er seine Spieler genügend zum Einsatz bekommt. auf dem gegnerischen Trainer jetzt rumhacken ist einfach. vielleicht hat er ja reagiert, sonst wäre es noch
    höher ausgegangen, falls nicht, und er hätte was unternommen wären es vielleicht 10 Tore weniger, aber immer noch ein unakzeptables
    Ergebnis rausgekommen.


    war das eigendlich ein einmaliger Ausrutscher, oder verliert ihr des öfteren relativ hoch?


    Mal selbst hinterfragen.


    wieso hattet ihr zu Beginn eigendlich nur 6 Spieler zur Verfügung? da muss es doch wohl Ursachen geben.
    0:37, das heisst fast jede Minute ein Tor. da kann die Qualität der eigenen Mannschaft so niedrig sein wie sie will, sowas kann man als
    Trainer jedoch beeinflussend verhindern.


    also mal überlegen, was bei euch falsch läuft Nicht nur beklagen warum der Gegner euch demütigt, sondern warum ihr eure Jungs
    einer solchen Demütigung aussetzt. sowas kommt ja nicht plötzlich von heute auf morgen.


    die Mannschaft vom Platz nehmen ist keine Lösung. das nennt man dann Spielabbruch. und kostet grundsätzlich eine Geldstrafe,
    wenn es gemeldet wird . ich stimme da auch in der übrigen Begründung mit thomasg überein.


    wenn, dann kann man höchstens gemeinsam mit dem gegenerischen Trainer das Spiel beenden. wurdet ihr diesbezüglich eigendlich tätig?


    gg

    Ich glaube einfach, die junge Dame hat bis dahin nicht realisiert, dass man als gute Dribblerin und Spielemacherin gerne auch mal vom Gegner umgerannt wird. Seitdem das einmal passiert ist, ist ihr die Lust am Spiel vergangen.


    nicht die objektive Schwere der Verletzung ist entscheidend, weisst du wie das Mädel das subjektiv empfindet.
    du beschreibtst es doch selbt, eine vollkommen neue Situation. damit muss sie zuerst einmal klarkommen.
    jeder reagiert da anders. das Mädel brauch jetzt deine Hilfe. da sind verständnisvolle Gespräche erforderlich.

    als sie in der Halbzeit auszuwechseln. Das wäre nur fair den anderen Spielerinnen gegenüber, die auch gut trainieren und bei unseren wenigen Punktspielen nicht genug zum Einsatz kommen.


    das ist doch jetzt eine andere Thematik.
    natürlich finden das die anderen unfair, wenn sie trotz schlechter Leistungen mehr Einsatzzeiten bekommt.


    auch hier helfen dann Gespräche, vermittel diesem Mädchen, dass du ihm mehr hilfts, mal nur eine Halbzeit zu spielen
    zu lassen.


    über besondere Eigenarten bei Mädels könnte dir eigentlich TW mehr dazu sagen.
    gg

    Nach 2,5 Jahren Bambini- und F-Jugend-Fussball sehe ich die Probleme der KiFu eher bei den Trainern. Die Eltern sind meist relativ entspannt, aber bei den Trainern ist noch viel Luft nach oben.



    das sehe ich genauso.


    dort wo ein vernünftiger Trainer aktiv ist, verhält sich auch die Elternschaft entsprechend.
    bei vernünftiger Elternarbeit lassen sich diese nämlich relativ schnell in die Richtung des Trainers beeinflussen.


    zumindest meine Erfahrung.


    Mannschaft und Elternschaft sind fast immer ein Spiegelbild des Trainers.


    gg

    die Urteilsbegründung wäre hier mal sehr interessant.


    man mag das Urteil als gerecht emfpinden, entspricht aber aus meiner Sicht nicht den Statuten-


    das Spiel wurde schliesslich vom Schiri abgebrochen, offensichtlich aus gesundheitlicher Verantwortung, aber ohne ein Vergehen
    einer der beiden Mannschaften.


    bei Abbruch wegen einem Gewitter findet auch eine Wiederholung statt, egal wie der Spielstand ist.


    wieso eigendlich auch mit 5:0, auch dafür gibt es doch keine Erklärung.


    oder konnte hier Manipulationsversuche nachgewiesen werden?


    gg

    Andre


    die von mir zietierte Stelle aus Tobns Beitrag, beschrieb die Problematik im Trainingsbetrieb bei stark unterschiedlichem Leistungsvermögen
    der Spieler.


    wie Tobn schon erwähnt hat, ist aus meiner Antwort absolut nicht zu erkennen, dass ich für die Bevorzugung der Leistungsstärkeren
    stark mache.

    Im Prinzip geht es um den Spagat, dern der Dorftrainer machen muss, um im Training dem Bedürfnis der 3 erwähnten Gruppen nachzukommen.


    Dein folgender Beitrag hatte damit wenig zu tun, deshalb finde ich die Bezugnahme deines Beitrages (ohne den jetzt zu bewerten ode
    zu kommentieren) auf meinen Beitrag nicht korrekt.


    Bezugnahmen auf vorherige Beiträge sollten sich dann doch inhaltlich mit deren Aussagen befassen.


    gg

    So die Theorie.
    Die Realität sieht bereits in der F Jugend so aus:
    gespielt wird in Gruppen, jeder gegen jeden, damit man auch schön eine Abschlusstabelle machen kann, die es ja gar nicht geben dürfte. Wer in der inoffiziellen Tabelle vorne liegt, besonders in Gruppe 1 fühlt sich immer als Meister der Spielklasse bzw dann auch des Kreises,
    Zusätzlich gibt es bei uns eine Pokalrunde. Wer verliert scheidet aus, Gewinner kommen in die nächste Runder. zweistellige Ergebnisse sind hier keine Seltenheit, obwohl natürlich auch ein 5:0 reichen würde. Zum Schluß gibt es ganz offiziell einen Pokalsieger, mit Zeitungsbericht un allem drum und dran. Das ganze geht natürlich ohne Tabelle.
    Kaum ist die runde beendet, wird mit der Hallenmeisterschaft begonnen. Die 2 Sieger der Vorrunden qualifizieren sich für die Endrunde. Der Sieger der Endrunde erhält einen überdimensionalen Pokal. Die besten 2 wiederum qualifizieren sich für eine überrregionale Endrunde.



    wessen Realität?
    mag bei euch noch so sein, aber bei weitem nicht überall.


    es gibt Landesverbände, da gibt es in der F-Jugend keine Tabellen, keine Pokalrunde und auch keine Hallenmeisterschaften.
    ich finde das gut so, und hab jahrelang postiver Erfahrung dabei gehabt.


    gg

    Ist das aber nicht möglich und trainieren alle Leistungsklassen gemeinsam, so kommen vermutlich weder die starken noch die schwachen Spieler voll auf ihre Kosten, damit ist wohl zu rechnen, denn ich gehe davon aus, dass sich die Trainer überwiegend am Mittelmaß ihres Teams orientieren, die Schwachen sollen halbwegs mitkommen, die Starken beherrschen die Übung schon im zweiten Durchgang voll und ganz, beim sechsten schludern sie wegen der Unterforderung dann schon, während der schwache Spieler sie zum ersten mal ohne groben Fehler schafft.. Diese Schilderung mag jetzt übertrieben sein und hoffentlich auch nicht die Regel, soll aber darstellen, welcher Zustand einem erheblichen Teil der Spieler nicht die wünschenswerte Förderung angedeihen lässt.



    tobn


    diese Schilderung ist nicht übertrieben.
    es ist die Regel bei Dorfvereinen, wo es z.B. nur eine D-Jugend gibt, und die von dir aufgeführte Spielertypisierung ständig gegeben ist.
    Diesbezüglich jetzt alle Ansprüche gerecht zu werden, ist eine der schwersten Aufgaben des Dorftrainers.


    gg

    Inzwischen bin ich bereit, einem Verein zuzugestehen, sowohl den Breiten- als auch den Leistungssektor zu bedienen. Das halte ich aber für schwerer als es reine Breitensportvereine auf der einen und Leistungssportvereine auf der anderen Seite,


    Tobn, das kann aber auch zu Auswüchsen führen, die ich nicht für gut finde.


    wir haben hier vor Ort einen grösseren Stadtverein, der in der Jugend das klare Leistungsprinzip vorgibt.
    C3 Bezirksliga, C2 Verbandsliga, C1 Regionalliga, B2 Verbandsliga. B1 Regionalliga, in der A nur noch 1 Mannschaft (Regionalliga)


    da einziger Verein dieser Grössenordnung, läuft alles, was meint Talent zu haben dorthin.


    ab C-Jugend zahlt jedes Kind 20,--€mtl. einen Ausbildungsbeitrag.
    deshalb sind wohl auch alle Kader mit 20 Spielern besetzt.


    für den Verein sind Spieler erst ab älterem D-Jugendjahrgang, die dann aber schon C3 spielen, interessant.


    Kaum ein Kind, das zuvor in diesem Verein in F und E-Jugend gespielt hat ist einer späteren Mannschaft noch anzutreffen, müssen sich halt einen anderen Verein suchen.


    da dieser Verein keine Konkurrenz hier hat, kann er sich bequem im Umland bedienen.


    Erbärmlich jedoch was letzendlich am Schluss herauskommt.


    das kann es doch wohl auch nicht sein?


    gg

    @Kicker


    ist dir eigendlich schon selbst aufgefallen, dass du aus Berichten dir irgendeinen Satz, oder gar Satzteil herauspickst,
    und den dann dazu benutzt deine Phylosophie über die negativen Seiten des Fussball kundzutun, obwohl es inhaltlich in dem Beitrag eigendlich um was ganz anderes ging?


    Sicherlich kann man im Fussball vieles verbessern, ab er ist nicht so wie du ihn erlebst.
    deine eigenen negativen Erfahrungen kannst du doch nicht auf Alles umwälzen.


    Entweder ist der tatsächliche Fussball vom Grundsatz her anders, oder die Gesellschaft akzeptiert das in der Masse wie du ihn siehst.


    Wie wäre es sonst, dass es keine andere Sportart gibt, keine andere kulturelle Betätigung, soviele, (und zwar deutlich mehr) Kinder,
    Jugendliche und Heranwachsende und auch ehramtlich Tätige an sich bindet.


    Ich sehe sehr wohl Schwachstellen, aber deine grundsätzlich negative Einstellung kann ich nicht teilen.


    gg