Peter pan
hatte in der F,E und D einen ähnlichen Fall. Ursache jeodch anders, Konzentrationsprobleme mit dadurch hervorgerufen hektischem Verhalten.
Gespräch mit der Mutter gesucht (für mich in solchen Problemfälen oft der bessere Ansprechvater als der Vater).
dabei kam heraus, dass das kein sportliches Problem ist, sondern in der Schule genauso auftritt.
erfahren, dass er sogar dafür in therapeutischer Behandlung ist. Mich dann erkundigt, was dort so getan und für die Familie
empfohlen wird.
Hab dann versucht in die gleiche Richtung zu gehen. in dem Fall war das wenig Fordern und immer wieder beruhigend auf ihn einwirken.
Liegt das Problem nicht nur im sportlichen Bereich, sondern generell in seinen Lebensbereichen, kannst du wenig tun, ausser
eiin vernünftiges Gespräch mit den Eltern führen. da ist eine Therapie durch Fachleute gefragt.
Tritt das jedoch nur innerhalb der Mannschaft auf, musst du nach Ursachen in diesem Umfeld suchen, finden und versuchen diese
abzustellen.
Besonders schüchterne Jungs trifft man ja immer wieder an.
Die hab ich versucht mitzureissen, indem ich sie immer etwas forscher, etwas direkter begrüsst und angesprochen habe, als andere.
Kontaktaufnahme habe ich nicht abgewartet, sondern von mir aus gezielt gesucht.
gezielt (!) eingestztes Lob stärkt natürlich sein Selbstvertrauen.
aber kein BlaBla - Lob, sondern es muss passen und zutreffen, Kinder merken den Unterschied sehr schnell, und gerade diese
Zurückhaltende sind oft sehr sensible Typen,
Da der Junge ja offensichtlich viel von dir hält, würde ich mal, wenn ihr beide alleine seid folgenden Satz mitteilen:
"Ich bin froh dich als Tormann (Spieler) in der Mannschaft zu haben."
Damit lobst du nicht eine besondere Aktion oder sein Können, sondern du vermittelst ihm eine allumfassende Wertschätzung.
Ansonsten brauchst du viel Geduld, oft sind nur ganz kleine Fortschritte erkennbar.
In meinem Fall ging das von der F über E und D mit ganz kleinen Fortschritten. In der C kam dann fast von heute auf morgen
der grosse Sprung, den ich auch schon in der F erhofft hatte.
Konkrete Ratschläge sind immer schwierig, da jeder Fall, jedes Kind anders ist.
Eins ist für mich jedoch entscheidend, bevor du irgendwie unterstützend tätig wirst, musst du die Ursachen seines Verhaltens kennen lernen,
und das ist kein leichtes Unterfangen.
gg
