ich habe hier ein klare Einstellung:
ich finde die Wechselfristen für richtig.
ansonsten sind Trainer und Verein schnell erpressbar und haben auch keine Saisonplanungssicherheit.
"mein Sohn ist besser als andere, wenn er nicht mehr Spielzeiten bekommt,. wechseln wir"
die sogenannte Ausbildungsentschädigung finde ich grundsätzlich auch in Ordnung.
diese Meinung vertrete ich, obwohl ich hier selbst ein Geschädigter bin.
Begründung:
Aufwandstenschädigung wird erst ab D-Jugend fällig, bis dahin weiss ich die Jugendarbeit eines Vereines zu beurteilen
sehr oft, habe ich erlebt, dass F und E-Jugendliche (eher ihre Eltern,) unzufrieden waren, aufhören wollten oder mit Vereinswechsel
gedroht haben, zum Saisonende davon aber keine Rede mehr war.
höherklassige Vereine bedienen sich ab diesem Zeitpunkt Spieler aus unterklassigen Vereinen. 8 Jahre Ausbildung sollten
entschädigt werden.
3 Monate Spielsperre wegen nicht gezahlter Aufwandsentschädigung belasten die Seele eines 12jährigen.
hab das bei meinen Söhnen, wo dies der Fall war, nicht festgestellt.
aber was anderes: in ihrem neuen Verein stieg die Akzeptanz bei Spielern und Eltern enorm, wenn sie regelmässig zum Training kam
ohne zu Spielen. eine schnellere und leichtere Integration hab ich bisher nicht kennengelernt.
Nebeneffekt:
Schreiben des Vereins, dass ein zukünftiger Wechsel ablösefrei erfolgt, da ohne Aufwand zum Verein gekommen.
Bei meinem Ältesten ist das inzwischen schon ein geldwerter Vorteil, der nicht unerheblich ist.
Ich kann die andere Argumentation durchaus nachvollziehen, aber meine Meinung hierzu steht schon seit Jahren fest, und wird sich auch nicht ändern. Ich stelle das Vereins- und vor allem das Mannschaftsinteresse über das Interesse eines einzelnen Kindes.
Gehe ich zu irgendeiner Gruppe, akzeptiere ich dere Regeln. Ich kann nicht erwarten, dass sie diese wegen meiner Interessen ändern.
Passt mir das nicht, suche ich eine Gruppe aus, die das macht was mir vorschwebt, falls ich eine solche finde.
gg