Beiträge von guenter

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    Mentala


    Dankefür deine kurze, knappe, aber deutliche Antwort.


    bestätigt also meine Auffassung.


    den Leistungsdruck wegnehmen, sollte eigendlich im Kinderfussball kein Thema sein.
    zumindest den Forumsmitglieder und -leser dürften inzwischen geläufig sein, dass dies dem Kinderfussball fern sein sollte.


    leider sind nicht nur wir Trainer da. dieser Leistungsdruck, egal ob zum Fussball oder z.B. Schule wird leider noch
    allzu häufig im Elternhaus aufgebaut. Dagegen dann als Trainer anzugehen ist nicht immer einfach.


    Befinde mich übrigens nicht auf der Erfolgsspur,bin nur noch Begleitender.


    Habe nur in all den Jahren, wo ich bei Problemen, wie sie hier oft beschrieben werden, viele Fehler gemacht,
    diese im Nachhinein meistens erkannt, mir Gedanken gemacht, auch informiert und mir einiges angeeignet, das
    ich gerne früher gekannt hätte. Und in über 20 Jahren Trainertätigkeit macht man (zumindest ich) verdammt viele Fehler, man muss nur erkennen und dazu stehen.

    Das Prinzip der mentalen Schleife kann ich demnächst mal erläutern, falls gewünscht.


    bevor du wieder einen neuen Teilbereich phisophierts beantworte mir doch bitte mal zuerst diese Frage-


    und zwar am praktischen von mir aufgeführten Beispiel.


    Oder kann man sowas nicht beantworten? Wenn dem so wäre, dann wäre ja die mentalische Diskussion ohne praktischen Nutzen, wovon ich jedoch nicht ausgehe.


    inwieweit kann ich grundsätzliche Eigenschaften eines Kindes


    durch Eingreifen
    durch Einflussnahme aufs Gehirn
    durch Mentalcoaching verändern


    kann ich eine grundsätzlich nicht vorhande Bereitschaft ändern?



    nochwas zur mentalen Schleife.


    deren Wissen, besser Anwendung ist für uns Trainer ziemlich wertlos, da sie die Verarbeitung anderer Reizpunkte nicht berücksichtigt, und diese
    kennen wir in der Regel bein fremden Kindern nicht.


    gg

    können, ohne es ggf. anzuwenden!


    guter Hinweis.


    war für mich anfangs ein Problem, als ich im Kinderfussball anfing.


    kann mir vorstellen, dass das mit ein Grund ist, warum sich viele , die aus dem Erwachsenenfussball kommen, sich anfangs im Kinderfussball schwertun.


    Man will ja schliesslich alles an den Mann bringen was man weiss und kann.


    ähnliches hab ich auch beobachtet bei einem Trainer der von der Trainerausbildung kam und dann im Kinderfussball eingestiegen sind.

    rundsätzlich ist hier zu erfragen, mit welchem Ziel der Spieler Fußballspielen will. Was will er erreichen, und vor allem welchen Weg will er einschlagen? Dann wäre seine Ausprägung im Motiv "körperliche Aktivität" herauszufinden. Bewegt er sich generell gern oder ist er eher der Typ, der anderen dabei zusieht. Wie sieht es mit dem Umfeld aus? (Das wäre der mentale Bereich)


    Jetzt muss ich gestehen, dass ich das Thema Mentales Coaching nicht verstanden habe.


    Für mich als Trainer (und bei mir war es so)ist es doch selbstverständlich, dass ich diese Fragen mit ihm erörtere, und dann mit meinen normalen Menschneverstand angehe.


    ich hab das auch so verstanden, dass erst dann das eigendliche Mentalcoaching anfängt. das vorhergehende ist doch erst die Analyse.
    Oder verstehe ich das falsch?


    und auch hier muss ich doch nochmals meine Frage stellen:


    inwieweit kann ich grundsätzliche Eigenschaften eines Kindes
    durch Eingreifen
    durch Einflussnahme aufs Gehirn
    durch Mentalcoaching verändern


    kann ich eine grundsätzlich nicht vorhande Bereitschaft ändern?


    deshalb hab ich ein konkretes Beispiel beschrieben, um Antworten zu bekommen.


    Hintergründe fehlen.


    OK. Nehmen wir bei dem Beispiel ganz einfach an, dass der Arzt ihm Sport empfohlen hat, und der einzige Sportverein im Dorf der Fussballverein ist.
    oder wie bei mir ein Fall, vom Lehrer geschickt, damit er bessere Kontakte zu seinen Mitschülern über den Sport finden soll.
    Und der Junge kommt jetzt, und verhält sich wie in meinem Beispiel beschrieben.


    gg

    es geht weiter



    Nein das hast du nicht. Denn du hast meine Fragen keineswegs beantwortet. Fragen, die eine Situation betreffen, die tagtäglich in vielen Vereinen anzutreffen ist, und mit der ständig Trainer konfrontiert werden.
    Und aufgeben geht nicht. Du hast das Thema des Mentalen angefangen. Ein Thema, das zeigen die Anzahl der Beiträge, Resonanz findet.
    Grundsatzdiskussionen bringen uns hier aber nicht weiter.


    Weiter bringt uns aber, wenn Fragen zu einem konkreten Fall, die ins Mentale gehen, oder das Mentale berühren könnten, konkret beantwortet würden.
    Möglich ist natürlich, dass man es mental nicht lösen kann, zumindest wir Trainer nicht.


    Aber dazu bedarf es Antworten


    Und diese Beantwortung steht immer noch aus.


    gg

    1. "grundsätzlich bewegungsfaule Kider" gibt es nie im realen Leben (dh ihrem Leben statt deinem Er-Leben ihrer) !


    doch es gibt sie, sie werden zwar nicht so geboren, werden es aber im Laufe ihrer Kindheit.
    zumindest der eigene Antrieb sich zu bewegen fehlt ihnen


    2. Nicht irgendein Kind "ist" faul, du denkst es dir nur so, weil es dir im Training o. Spiel so erscheint gemäß deinen Vorstellungen, Zielen, Plänen mit ihm etc. Es soll ja teamkonform funktionieren, ein berechtigter Anspruch jedes Trainers.


    bei mir hat noch nie ein Kind nach meinen Vorstellungen funktionieren müssen. ein Kind, das nie Hausaufgaben macht, wenn man es nicht dazu auffordert und kontrolliert bezeichnet man im Volksmund als faul. Ein Kind das 2 Runden am Stück laufen soll, was es nach seinem Vermögen her durchaus kann, aber nach 100 m nur noch geht, weil es lt. eigener Aussage nicht mehr will, weil zu anstrengend, ist faul. for
    das hat abslut nichts mit teamkonforn oder Erwartungshaltung des Trainers zu tun.



    3. Verwechsle aber bitte nie eigene Eindrücke vom Kind mit ihm selbst. Erst wenn das (an)erkannt ist als Wesen deiner Frage, kann die Antwort verstanden werden.


    bin nicht sicher ob ich das rihtig verstehe, kann darum keine Stellungsnahme machen



    4. Jedes Kind ist dies wert. Das Interesse, dein Wille ist so der Weg dorthin, anzuerkennen, dass es nicht einfach faul ist, sondern gewichtige Probleme hat.


    wer sprach hier eigendlicht von einem gewichtigen Kind? Ich garantiert nicht. Der Begriffe "Dicker Paule" hat nicht immer was mit
    der Körperfülle eines Kindes zu tun, sondern steht im Fussball stellvertretend für eine gewisse Art von Spieler. Müsstest du eigendlich wissen. Mein dicker Paule war z.B. 1 Kopf grösser als aller Anderen und gertenschlank.


    geht nocht weiter

    @TW


    Dein Beispiel gehört für mich aber nicht in den Bereich der mentalen Arbeit mit Kindern (kann mich da aber auch irren) sondern kommt bei mir in die Rubrik (meine eigene)


    "wie kann ich einem weniger talentierten Spieler einen Stellenwert in der Mannschaft verschaffen"


    so wurde bei mir mal ein Dicker Paule unser Aufwärmtrainer vorm Spiel. Er machte das so begeistert, später sogar mit eigenen immer neuen Übungen, dass er gar nicht mehr von Beginn an spielen wollte.
    Durch die Ernsthaftigkeit mit der er seine Aufgabe verfolgte genoss er hohen Stellenwert in der Mannschaft.


    Sein späterer Werdegang war dann Betreuer verschiedenster Mannschaften bis hin in den aktiven Bereich.


    Man muss da einfach nur mal einiges austesten, und mit etwas Glück findet er das für sich passende.


    Vorraussetzung aber auch hier. der Wille muss da sein., denn Irgendwas kann dann jeder etwas besser als andere.

    @Kicker, ich hab einen klaren, einfachen Sachverhalt geschildert, und klare Fragen gestellt.
    Was du da alles reininterpretierst.##


    nochmals ganz deutlich


    das ist ein Kind, das grundsätzlich bewegegungsfaul und absolut leistungunwillig ist. andererseits absolut Lust auf Blödsinn.


    Frage:


    kann ich da


    durch Eingreifen
    durch Beeinflussung des Gehirns
    durch Mentaloaching


    wesentlich was erreichen, Und vor allem wie?


    ich brauche keine Antworten mit Eventualitäten von Hintergründenoder theoretischen Hintergrunddiskussionen.


    sondern ganz einfache Antworten , durchaus so einfach und banal wie meine Fragen.


    gg

    Taktik beginnt jedoch mit dem Individualverhalten, führt dann über das gruppentaktisch Verhalten schließlich zum Einüben von mannschaftstaktischem Verhalten.


    einfach formuliert, aber deutlich verstehbar.
    dieser Satz war eigendlich in der Deutlichlichkeit schon längst überfällig.


    denn es ist ein Fehler allgemein von Taktik zu reden.


    indudivualtaktisches Verhalten beginnt doch schon in der G, wenn ich einem Kind versuche zu erklären, wann er besser mit dem Spann und wann besser mit der Innenseite den Ball spielen soll.


    Demzufolge ist Taktik ein Entwicklungsprozess: von Individualtaktik über Gruppentaktik bis hin zur Mannschaftstaktik, wobei die Entwicklung vom Vorhergehenden
    abhängig ist.


    gg

    habe ähnliche Trainingsformen gehabt,


    jedoch mit der umgekehrten Konstellation. d.h. nicht der ballführende Spieler sondern der Spieler, der angespielt werden wollte
    musste dies durch zurufen kundtun, später, so ab ältere D auch ohne zurufen, sondern durch sein Verhalten langsam eingeführt.


    es hat natürlich etwas gedauert, bis nicht mehr planlos gerufen wurde, sondern dann wenn Blickkontakt hergestellt war, oder hergestellt werden konnte und auch die Möglichkeit des Anspiels gegeben war.


    hab dies auch deshalb gemacht, um die passiven Spieler mehr zu aktiverem Verhalten zu bringen.


    Ball fordern, nicht abwarten bis er vielleicht gespielt wird, war mein Ziel.


    bietet sich meines Erachtens als Nachfolgeübung zu dem vorhergehenden an.

    al was ganz konkretes.


    Kann man einen vom grundsätzlichen her trägen, bewegungsunlustigen und nicht leistungsbereiten, deutsch gesprochen faulen Jungen,
    der das jetzt nicht nur im beim Fussballspielen sondern auch zeigt, ändern?


    Wenn, dann wie?


    Geht das mit Eingreifen oder mit Beeinflussung des Gehirns. geht das überhaupt? (hier auf dem Fussballplatz)
    wobei ich jetzt nicht unwesentliche Verbesserungen meine, sondern ein grundsätzliche Einstellungsänderung?


    kann da Mentalcoaching greifen?


    da wir aber beim Fussball sind:


    Wenn einige vorhergehende Interventionen nichts gebracht haben, hab ich als Trainer doch dann immer die Möglichkeit
    der Druckausübung: Wenn du nicht, dann ich nicht


    Jetzt bitte nicht kommen, dass das nicht Kindsgemäss ist.zuhause wird das doch auch angewendet.


    gg

    Aber ich möchte dich nicht dergestelt missverstanden wissen, dass du damit sagen willst, als Trainer solle man das einfach laufen lassen.


    Muss ich dir da jetzt ernsthaft antworten? Ich glaube nicht, deshalb lasse ich es.


    Hier sehe ich wiederum einen gewissen Vorteil zumindest eines Teils der Eltern-Trainer (egal ob Mama- oder Papa-Trainer)


    in der Zeit. wo ich Vatertrainer war, war das für mich ein ganz entscheidender Vorteil, den ich vorher so nicht gekannt habe


    In der Situation, in der sich der Trainer jetzt befindet, würde ich folgendes machen: - weigert sich der Spieler, im Training zu laufen und stört er wiederholt das Training, würde ich ihn, nachdem die anderen Maßnahmen ja nichts gebracht haben, zum nächsten Spiel nicht mehr mitnehmen. Er wäre erst wieder dabei, wenn er sein Verhalten geändert hätte.


    hier stimme ich dir absolut zu, natürlich davon ausgehend, dass vorher einiges unternommen wurde, das Verhalten zu ändern, wovon ich ausgehe.


    stelle hierzu noch eine Frage aber bei dem Thema mentales Training.


    gg

    zur Aktzeptanz und Integration in eine Mannschaft.


    ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ein Spieler, kann er noch so schlecht sein, sich redlich bemüht das was er im Rahmen seiner
    Möglichkeit bringen kann, dabei kein Querkopf ist, von den anderen akzeptiert und sogar unterstützt wird.


    Im Gegensatz aber auch erlebt, dass Spieler abgelehnt werden, die leistungsmässig zu den Besseren gehören könnten,
    dies aber nicht bereit sind abzurufen oder nur gelegendlich, so wie es ihnen passt und eher der Larifarityp und somit ein störender Faktor sind.


    Kinder haben da schon ein sehr gutes Gespür dafür und reagieren auch.


    früher sagte man dazu: Laufen kann jeder, wenn er schon nicht spielen kann, dann kann er wenigstens Laufen.


    Ich bin überzeugt, dass jeder Trainer zuerst mal versucht, hier was zu ändern. jeder auf seine Art, wie bei allem halt mal besser mal nicht so gut. aber auch mit langjähriger Erfahrung bin ich hin und wieder an meine Grenze gestossen.
    erkennt man diese Grenze, muss man halt entsprechend reagieren und es niht immer wieder vergeblich weiterversuchen.


    Ich glaube Kinder sind da viel sensibler, sie erkennen wesentlich schneller wie einer tickt und reagieren entsprechend.
    der eine lässt sich mitziehen, das andere zeigt Ablehnung.


    gg

    Danke für die Rückmeldung.


    Ich finde solche Rückmeldungen wichtig, für zukünftige Ratschläge.


    dies jetzt ein Beispiel bei Entscheidungsproblemen.


    als Trainer muss man auch unbequeme Entscheidungen treffen.


    wird diese vernünftig durchdacht und für die Betreffenden ordentlich begründet vermittelt, erzeugt das durchaus kurzfristigen
    Frust und Enttäuschung (wäre schlimme wenn das nicht so wäre), wird aber fast immer dann akzeptiert, und führt sehr häufig
    letztendlich, wie bei dir jetzt, auch zu einem positiven Ergebnis und bestätigt somit deine Entscheidungsgründe


    Manchmal machen wir uns auch zuviele Gedankenbei unserer Entscheidungsfindung.


    gg

    Sehr gut finde ich die 4 gegen 4 Spielform bei den ganz kleinen.


    bei uns wird in der G doch auch schon 4:4 in Turnierform seit so 3-4 Jahren gespielt. ist also nichts Neues. , um Gutes zu finden.Musst also nicht über den Teich fahren =)


    ansonsten finde ich den Bericht von Tom Tom sehr interessant. in den USA ist halt das ganze Sportsystem anders aufgezogen als bei uns.


    gg

    Dennoch sollte es behandelt werden wie alle anderen.


    der Satz gefällt mir, war auch ein Leitsatz für mich im Umgang mit spielschwächeren Kindern.


    hatte daben aber auch einen 2. Satz: dafür erwarte ich, dass er sich annähernd so verhält wie alle Anderen.


    Ich muss als Trainer nicht nur Geben und für alles Verständnis haben, ich darf auch etwas erwarten.


    gg