ein Lösungsansatz liegt für mich die Vereinsverbunden wieder etwas stärker in den Vordergrund stellen.
Warum? Schaue ich die mir bekannten Vorstandsmitglieder (vorrangig geschäftsführender Vorstand einschl. JL)
so stelle ich fest, dass dies fast auschl. Personen sind, die eine starke Vereinsvergangheit haben.
ich reisse mal ein paar Sachen an, die ich gemacht habe, leider nicht durchgehend geplan auch nicht koordiniert mit anderen Mannschaften.
als Pflichtveranstaltung mit B und A-Jugend in die Generalversammlung
Eltern für den Besuch der Generalversammlung/Jugendvesammlung motiviert
bei Sportfesten einen Aufgabenbereich mit der Mannschaft übernommen, bei der dann alle Eltern der Mannschaft in die Verpflichtung genommen wurde.
Wurde dann übrigens in die Konzeption bei Sportfesten für alle Mannschaften übernommen. ab da gab es kein Helferproblem mehr
mit meiner Mannschaft,und dem Grossteil der Elternschaft an Veranstaltung, teilweise mit Auftritten, teilgenommen (Fastnachtsumzug, Kinderkappensitzung
Vereins- und Jubiläumsfeiern, Maibaumaufstellen)
gemeinsamer Besuch eines 1. Mannschaftsspiel mit Unterstützung
gemeinsames Training 1. Mannschaft mit einer F-Jugend
und ähnliches.
jetzt kann man natürlich sagen, das bringt noch kein Vorstandsmitglied. stimmt an sich.
aber langfristig entwickelt sich da ein anderes Verständnis fürs Vereinsleben und veränderte Haltung über Geben und Nehmen.
durch die starke Einbingung der Elternschaft bei obigem sind schon der ein oder andere an der Vereinsarbeit hängengeblieben.
Eltern, die bisher keinen Kontakt zum Verein haben, werden hiermit eingebunden.
das Ganze jetzt unter der Überlegung, dass Vereinszusammengehörigkeitsgefühl was verändern könnte.
ein anderes Thema möchte ich hier nur kurz anschneiden.
ein riesiges Potential, sowohl in Qualität und Quantität liegt doch bei den Vereinen, die überwiegend männerdominiert sind, brach:
die Frauen. In meinem alten Heimatverein sind seit Jahren Frauen als Geschäftsführer und Hauptkassierer sehr erfolgreich tätig.
bei der Trainerschaft finden wir doch auch immer mehr Frauen, die erfolgreiche Jugendarbeit machen.
eine Steuerberatin ist mindesten genaus so gut wie ein Steuerberater in der Funktion des Kassenwartes.
Warum so wenige auf Vorstandsebene?
Vereine wegen sich auch gerne im eigenen Kreis, es werden doch überwiegend immer nur die gleichen Personen angesprochen.
hier muss ein Umdenken erfolgen.
wie gesagt, Gesichtspunkte eines Vereinsmenschen, für den die Mitgliedschaft nicht nur ein Nehmen sondern auch das Geben als Selbstverständlichkeit angesehen wird.
gg
