Beiträge von guenter

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    tobn


    muss gestehen, dass ich wohl gedanklich einen Fehler mache. Wenn hier ein Problem geschildert wird, setzt ich einfach voraus, weil für mich das
    Normalste und Vordergründigste, dass entsprehende Gespräche mit den Handelnden bereits stattgefunden, aber nicht gefruchtet haben.


    Und wenn ein Problem sich seit über einem halben Jahr hinzieht, geh ich einfach davon, aus, dass einige Gespräche mit dem Kind, und auch
    ein Gespräch mit dem Elternteil stattgefunden haben, in denen ich hinterfragt und meine Position klar zum Ausdruck gebracht habe.


    Meine Überlegegung setzten erst danach ein.


    Ist aber doch keine typisches Vorgehen von Trainer ,. Das ist doch auch im normalen Leben genauso.,und setz das einfach auch deshalb bei relativen
    Trainerneulingen voraus.


    Wahrscheinlich mache ich aber da einen Denkfehler. Muss deshalb meinen Beiträgen wohl zukünftig hinzufügen; Nach vorrausgegangenen intensiven Gespröchen

    tobn


    da hast du eine gut funktioierende Gruppe von 13 Kindern, jetzt kommt ein 8 jähriger, der schon 2, mal den Verein gewechselt hat, obwohl er dort jeweils spielen konnte, muss es ja andere Gründe geben. wird von der Mannschaft abgelehnt Uauch dafür gibt es wohl Gründe), und, wie du es schreibtst
    er integriert sich nicht, hat offensichtlich wenig Spass am Fussball , den wohl entscheidenden Hintergrund Vater lass ich noch aussen vor.
    und da soll nun der Trainer alles dransetzen, dessen Verhalten zu ändern? Wie? Durch Trainingsgestaltung. die ist ja offensichtlich für die anderen 13 bestens,
    durch intensiveres Kümmern? geht zu Lasten der Anderen-
    wie willst du jemand dazu bringen, dass er bereit ist sich zu integrieren (egal jetzt ob Junge oder Vater), wie willst du jemand die Lust auf Fussball vermitteln,
    die er offensichtlich selbst zuwenig hat? Am Trainer kanns nicht liegen, sonst hätten die anderen 13 auch eine andere Einstellung, dem ist aber nicht so.


    Ich würde 13 Kinder, die die richtige Einstellung nicht vermiesen, um Einen mit Gewalt zu integrieren, der dazu nichts tut.


    Entsprechen meiner Einschätzung was er Bringen könnte, würde ich das resolut einverlangen. Kommt das nicht, will er das nicht.
    Dann fände ich schnell Wege, dass er(besser hier wohl der Vater) das Handtuch wirft, ohne dass ich oder der Verein in eine grössere Konfliktsituation käme.


    dass natürlich zuerst Gespräche erfolgen müssen, ist ja wohl selbstverständlich, deshalb erwähne ich sowas nie.


    Mein soziales Engagement für den Einzelen endet als Trainer dort, wo dies zu Lasten der Allgemeinheit geht.


    13 sind mir wichtiger als 1, vor allem wenn der Eine eigendlich gar nicht will.


    gg

    ich kann mich ja eigendlich mit vielem, von dem was hier geschrieben wurde, vor allem mit dem Hinweis auf den Kinderfussball, identifizieren.
    es geht da ja um viel Grundsätzliches, ich betone Grundsätzliches.


    Aber im konkreten Fall betrachte ih das mal aus einer anderen Sichtweise als der des Kinderwohles und evtl. Fehlern des Trainers.


    Wir haben hier ein Kind, das offensichtlich null Bock auf Sport hat, und häufig aneckt, nicht nur in der Mannschaft.
    sein Vermögenmöchte ich mal für das Alter wohlwollend als unteren Durchschnitt bezeichnen.
    Dieses Kind hat leider einen Vater, der das offensichtlich anders sieht. Wie käme er sonst auf die Idee beim Wechsel von G in die F bereits
    seinen Sohn zum Vereinswechsel zwingen um in einer stärkeren Mannschaft unterzukommen.
    Nachdem er aber dort "nur" in der 3. F spielte, eigendlich seinem Hobby nachkommen konnte, dies dem Vater aber offensichtlich zuwenig war
    wechselte er halt wieder die die stärke Mannschaft, in der er zuvor war.


    Der Trainer soll nun mit sozialen Gesichtspunkten das Verhalten des Vaters ausgleichen. Das kann es bei allem sozialen Gedanken doch nicht sein.


    Für mich liegt es nahe, soweit man das aus der Ferne beurteilen kann, dass der Junge nur Fussball spielt, weil der Vater das unbedingt will.
    Den Ansprüchen seine Vaters kann er aber nicht gerecht werden. Möglicherweise liegt sein Verhalten in der Abwehr zu diesem Verhalten
    begründet. Spätestens wenn er selbständiger denkt, hört er eh mit dem Fussabll auf.


    Ginge es um das Fussballspielen, was es in dem Alter sein sollte, als Hobby, dann hätte er in de. F 3 weiterspielen können.
    Aber darum geht es dem Vater gar nicht.


    Deshalb würde ich ihn dort greifen, wo er steht, bei seinen Leistungsansprüchen gegenüber seinem Sohn.


    Ich würde ihm klarmachen, dass durch den Vereinswechsel sein Sohn in der Entwicklung den anderen hinterherhinkt, und dass er das im Training erst mal aufholen muss, und er bis dahin nicht regelmässig zum Einsatz kommen kann.


    Auch ich billige das Verhalten der anderen Jungs nicht, würde dagegen auch massiv vorgehen, würde mir aber unter keinen Umständen
    eine funktionierendes Mannschaftsgefüge durch einen solchen Vater kaputtmachen lassen.


    Diesem Jungen ist garnatiert mehr geholfen, je schneller er den Absprung schafft.


    Die wahren Beweggründe warum er wirklich beim Fussball, und nicht sein Vater) ist hätte ich schnell herausgefunden.


    gg

    muss glaub ich mal loswerden, warum ich mich bei diesem Thema so stark reinhänge und ein ziemlich festgefahrene Meinung habe.


    wie einige andere hier, hatte ich auch mal die Meinung vertreten, dass Aufwandsentschädigung und Sperren im Jugendfussball nicht passend sind.. Beeinflusst war dies stark, weil es mal eine Zeit gab, wo nur die wirklich talentierten Spieler höherklassig wechselten,
    und diesen sollte aus meiner Sicht kein Stein in den Weg gelegt werden. Wechsel aus anderen Gründen waren höchst selten und relativ unbedeutend.


    Als nun mein jüngster Sohn vor 2,5 Jahren höherklassig wechselte hab ich mich fürchterlich aufgeregt, als der Verein mit Aufwandsentschädigung kam. Da spielten noch einige besonders extreme Begleitumstände eine Rolle, war übrigens mein Einstiegsthema in
    dieses Forum.


    In den folgenden Monaten hab ich mich dann sehr intensiv mit diesem Thema befasst. viele Satzungen,Vorschriften und Verordnungen gelesen,
    und viele Gespräche mit Personen auf den unterschiedlichsten Ebenen geführt. (vom Trainer bis zum Verbandsfunktionär)


    die Argumente die ich allerorts mitbekam (teilweise von mir übernommen und schon beschrieben hier) und Begebenheiten bei verschiedenen
    Vereinen mit Jugendspielern und anderen Vereinen geschildert bekam, haben dann meine Meinung erheblich beeinflusst.


    Seitdem, obwohl ich, besser mein Sohn, benachteiligter dieses Systems waren, bin ich ein absoluter Befürworter der bestehenden
    Regelung, auch wenn ich sie etwas, wie schon beschrieben, modifiziert sehen möchte.


    Und da möchte ich mich Thomekz anschliessen: " so lange es keine wirkliche Alternative gibt".und ich sehe derzeit keine vernünftig Bessere.


    gg

    konkret nachlesbar in § 7 DFB Ordnung


    gravierender Unterschied zu einer Jugendspielgemeinschaft:


    der JFV soll durch Zusammenfassung den besseren Spielern einen leistungsbezogenen Spielbetrieb ermöglichen.
    (insbesondes für mittlere und kleiner Vereine gedacht)


    die Spieler können somit höherklassig spielen, ihne ihren Stammverein zu verlassen.


    ab bestimmter Leistungsklasse sind Spielgemeinschaften nicht mehr zugelassen im Gegensatz zum JFV


    die in einer JFV vertretenen Vereine haben im Gegensatz zu einer Spielgemeinschaft darüber hinaus die Möglichkeit in ihrem Stammverein
    eine oder mehre Mannschaften im gleichen Jahrgang zu melden.


    die JFV brauch im Gegensatz zu einer Spielgemeinschaft einen eigenen Vorstand


    da es sich um leistungsbezogene Mannschaften hat, spricht der JFV von D-A Jugend an.


    G bis einschl. E sind in einem JFV nicht zu finden. Kenne zumindest keinen, wo das der Fall ist.


    lt.eine DFB Mitteilung, die ich vor kurzem gelesen habe, wurde das Saarland erwähnt, wo diese JFV bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich Fuss gefasst hat.


    da ich einigeVereine dort kenne, sieht das in der Praxis folgt aus.


    einige Vereine schliessen sich zusammen und gründen einen JFV mit eigenem Vorstand.Jeder Verein zahlt eine Summe X ind diesen JFV,
    der das Geld selbst verwaltet.
    die Vereine stellen ihre besten Spieler in den JFV ab.
    gleichzeitig haben diese Vereine aber noch eigene Jugendmannschaften im gleichen Jahrgang.
    in der laufenden Saison können nun Spieler 1 mal von unten nachrücken, oder von der JFV in die Mannschaft des Stammvereins
    zurückgehen., ohne Sperre


    Ziel des JFV ist einzig, den Vereinen durch die leistungsbezogenen Mannschaften ihren talentierten Spielern ein höheres
    Spielniveau zu bieten, ohne dass diese den Verein wechseln müssen.


    Gerade kleinere und mittlere Verein haben inzwischen davon profitiert.


    Jugendspielgemeinschaften und Jugendförderverein haben relativ wenig miteinander zu tun. Beide dienen unterschiedliche Interessen,
    und haben ein anderes Organisationskonzept.


    ich hoffe dass ich es einigermassen verständlich geschrieben habe.

    schließlich richtet die sich auch weitestgehend nach den Jahren, die der abgebende Verein damit verbracht hat, sich um das Kind zu kümmern.


    Klarstellung, da oft verwechselt:


    diese Jahre zählen erst ab dem Jahr, ab dem eine Ausbildungsentschädigung gezahlt werden muss.


    also G,F, E finden keine Berüclsichtigung
    gerechnet wird erst ab D-Jugend



    gg

    Deshalb darf man auch nicht von den Vereinen, die maßgeblich von der heutigen Situation profitieren, eine Änderung dieser Intransparenz erwarten. Die Aufwandsentschädigung halte ich deshalb nur für eine Notlösung, weil auch die abgebenden Vereine ein Schutzbedürfnis für die dort geleistete Arbeit mit aktiven und passiven Vereinsmitgliedern besitzen.


    ja darum geht es, aber wo ist die bessere Lösung?


    wie so oft, wenn 2 unterschiedliche Interessen aufeinanderstossen (hier der Jugendliche und da die Vereine, oder auf der einen Seite
    der aufnehmende und da der abgebende Verein) muss man einen Kompromiss finden. einseitige Interessenvertretung ist wohl auch nicht das Wahre.


    Lass mal in dieser Diskussion den Kinderfussball aussen vor, dort gibt es ausser der 2monatigen Sperre im laufenden Spielbetrieb, keine
    Einschränkungen. Übrigens sind es da nicht die Kinder die wechseln wollen, sondern die Eltern und somit entspricht der
    Wechselwunsch absolut nicht immer Kinderwunsch.
    Es gibt wesentlich mehr Eltern, die am Kinderwunsch bzw-interesse vorbeihandeln als Vereine und Trainer.


    zum Wechsel im D-Jugendalter meinen wir das gleiche. könnte aber zu Missverständnissen führen.
    deshalb: D-Jugendspieler vorm Wechsel in die C Jugend.
    massgebend ist die Zeit vor dem Wechselfenster. das jetzt nur zur Klarstellung

    Muss noch einen draufsetzten.


    B-Jugendlicher wechselt vom Dorfverein, wo er Staffel, zu einem Verein in der Landesliga, weil er das Talent dazu hat und ausprobieren möchte wo seine Fähigkeiten liegen.
    Nach Vorstellung vonKarl und TW könnte er das ohne Aufwandstentschädigung tun. Somit gäbe es auch keine Vereinbarungmöglichkeit.


    Er kommt nun in den Aktiven Bereich, stellt fest nach 1 Jahr , dass das dort nicht sein Ding ist und will zurück zu seinem Heimatverein.


    Je nah Konstellation sind nun 2.000,-- bis über 5.000,-- € Aufwandsentschädigung fällig.
    Dazu ist der Dorfverein nicht in der Lage. Folge der Spieler ist 3 Monategesperrt.


    Nach der bisherigen Regelung kann locker vereinbart, werden, dass er bei Rückkehr zum alten Verein ablösefrei kommt.
    er kann auch vereinbaren, dass bei einem Wechsel zu einem anderen Verein er anteilmässig an der Summe beteiligt wird.


    Karl @TW äure Argumentation dazu würde ich gerne lesen.


    gg

    Karl

    teilweise stimme ich dir zu. Gerade bei mittelklassigen Vereine, die Jugendmannschaften in der Berzirks- oder Verbandsliga haben, vernachlässigen den Kinderfussball.
    sie bedienen sich halt ab C-Jugend bei den Dorfvereinen.


    bei den reinen Dorfvereinen in meiner Gegend wird intensivste Kinderarbeit betrieben. Dass die Qualität besser sein könnte, brauchen wir nicht zu diskutieren.
    aber das Potential dafür ist einfach nicht vorhanden.


    Und dass alles Vereinsgeld in den aktiven Bereich fliesst kann ich absolut auch nicht bestätigen, auch wenn solche Fälle sicherlich gibt.


    aber das hat jetzt nichts mit dem eigendlichen Thema zu tun.


    Ich würde es mal begrüssen, wenn du oder TW einiger meiner Argumente (und ich hab einige konkret benannt) für die Aufwands- und Sperrzeiten argumentativ entkräften würden.



    @TW


    Kinder und Jugendliche können jederzeit ihrem Hobby nachgehen. es gibt ja keine Vereinswechselpflicht, auch gibt es keine Begrenzung zur Trainingsteilnahme
    Demgegenüber gibt es kein Recht auf Spielteilnahme für Kinder und Jugendliche. und lediglich hier gibt es Begrenzungen.


    Gäbe es dieses Recht, dann hätte der Spieler auch das Recht, die vom DFB vorgegebene Spielzeit von z.B. 60 Minuten seinem Hobby nachzukommen.


    weit hergeholt, ich weiss, aber Grundrechte in diesem Fall herbeizuholen genauso.



    übrigens: die ganz grosse Mehrzal der Vereine hier lassen keine Jugendlichen sperren, sie nutzen nur die bestehende Regelungen um entsprechende Vereinbarungen
    zu erreichen. Und das macht für mich absolut Sinn, weil es im Interess der Jugendlichen letztendlich ist.


    gg

    @T.W


    bei dieser Diskussion solltest du schon bei der Realität bleiben.


    im Kinderfussball gibt es keine Aufwandsentschädigung.


    erst zum Eintritt in die C-Jugend. und da sprechen wir ja wohl vom Jugendfussball.


    im F und E Jugend-Bereich, gibt es lediglich 2 Monate Sperre, wenn er während der laufenden Spielzeit wechselt.
    richtig so, sonst weisst du am Montag nicht, wer am Samstag noch da ist.


    wechselt der F oder E in der Winterpause hat er praktisch kein einziges Spiel verpasst.


    in der G gibt es überhaupt keine Begrenzung.


    wo werden da Kinderinterssen berührt?


    es heisst auch nicht umsonst Aufwandsentschädigung und nicht Ablösesumme. das hat durchaus einen Sinn.



    dann schildere ich dir mal einen konkreten Fall aus dem hiesigen Verein, und dann kannst du ja mal schreiben, wenn du Betroffener gewesen wärest.


    Junge von G bis einschl. D 8 Jahre im Verein.


    zur C wechselt er, zu einem damaligen Zweitligisten. Da er ein wirkliches Talent war, obwohl 2 Jahre von den 8 von mir in seiner Entwicklung nicht
    negativ beeinflusst war, wollte der Verein ihm keinen Stein in den Weg legen und liess ihn ohne Aufwandsentschädigungfrei ziehen.


    3 Jahre später wechselte der Junge zu einem Erstligisten. Was glaubst du wie hocherfreut die Verantwortlichen und auch wir Trainer waren, als wir mitbekamen,
    als da dann über 3.000,-- € an diesen Verein flossen. für 3 Jahre. für die 8 Jahre zuvor gingen wir da halt leer aus.


    Leider hats zum Profi dann nicht gereicht, sonst wäre auch an den hiesigen Verein was geflossen.


    Danach hat der Verein seine Politik grundsätzlich geändert.


    Dein Einwand, dass man sich halt nach deinen Vorstellungen dann intensiver um die Kinder kümmern müsste kann ich nicht gelten lassen.
    die meisten Vereine tun das schon im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten. wo soll das Potential da denn herkommen?



    übrigens: die Transferrregelung ist überigens, bis auf minimale Abweichungen einheitlich im Bereich DFB.
    gg

    aber das gilt NICHT in Württemberg



    doch!!!!


    lt. Juniorenordnung Fussballverband Württemberg wird ein Spieler der ausserhalb des Wechselfensters ohne Zustimmung des abgebenden Vereins
    wechselt für "längstens 6 Monate" gesperrt.


    kleiner Vorwurf, nicht nur an dich: dies ist doch bei jedem Landesverband klar und deutlich geregelt, eigendlich brauchte man da nur nachlesen.
    einige meiner Beiträge hätten sich da erübrigt.


    ich glaub langsam, dass es sich lohnen würde, eine Beratungsstelle für niedergeschriebenes Verbandsrecht aufzumachen :D:D:D:D:D


    gg

    Und wir sind uns einig, dass 3 Monate Sperre niemanden überfordern. Aber ich hatte oben ja aus den Regeln zitiert, dass ein wechselwilliger C-Jugendlicher durchaus 12 Monate gesperrt werden kann. Findest du das ebenso in Ordnung? Oder interpretiere ich die Regel falsch?



    aus den zuvor geschriebenen Beiträgen geht eindeutig hervor, dass eine Sperre im ungünstigsten Fall höchsten 6 Monate sein kann.


    Natürlich fände ich die 12 Monate ein Unding, auch die 6 Monate sind mir zu lang.


    wie bereits ab E abwärts geschehen könnte eine Modifizierung ab D durchaus sinnvoll sein.


    Mir geht es um die grundsätzliche Aufwandsentschädigung und damit verbundene Sperren.


    Ohne diese könnte ein Spieler wechseln, und du merkst das als Trainer erst wenn er bei einer anderen Mannschaft aufläuft. Möchtet ihr das.


    durch diese Bestimmungen hab ich als Trainer jedoch die Möglichkeit bevor ich vor vollendete Tatsachen gestellt werde, mit dem Spieler zu reden.
    viele Vereinswechsel finden dann nach solchen Gesprächen gar nicht statt.


    und bei wirklich nachvollziehbaren Gründen, kann ich der Freigabe ohne entsprechende Entschädigung und mit den von mir
    schon beschriebenen Vereinbarungen zustimmen.


    Meine Idee wäre die, dass Spieler, die in den beiden Wechselperioden ohne Freigabe wechseln generell nur 2 Monate (wg. den Pausen besser 8 Spieltage) gesperrt würden.
    beim Wechsel während der jeweiligen Halbsaison 3 Monate. mit Freigabe sofortige Spielberechtigung.


    dies käme dem Spielerinteresse entgegen, andererseits hätte ich als Trainer /Verein Zeit genug entsprechend zu reagieren.


    gg

    Oder ist es doch eher so, das zwar das Kreutz bei "keine Freigabe" gemacht wird, jedoch der Spieler trotzdem gehen kann wenn die Vereine miteinander geredet haben?



    das Kreuz muss bei "Freigabe" erfolgen.
    das heisst nicht, dass deshalb eine Aufwandsentschädigung fliessen muss. der abgebende Verein stimmt da lediglich zu


    gg

    Aber meines WIssens (also bei uns ist das so) kann ein Spieler genau 6 Monate nach seinem letzten Pflichtspieleinsatz irgendwo anders spielen. (Einzige Ausnahme Beitragsrückstände müssen beglichen sein.)
    D.h. auch bei einem Wechsel außerhalb der Wechselperiode und bei verweigerter Freigabe gehen nicht mehr als 6 Monate Sperre. (Und das betrifft natürlich nur Pflichtspiele, also keine Turniere oder Freundschaftsspiele, da ist man fast sofort spielberechtigt).


    korrekt


    deine zweite Aussage, dass Spieler die im Winter ohne Freigabe wechseln zum 1.4. spielberechtigt sind, stimmt nicht.


    in diesem Fall tritt die 6 Monate nach dem letzten Punktspielregelung in kraft.


    ist DFB-Regelung, ob es da Ausnahmen bei Landesverbänden gibt, weiss ich nicht, nehme ich aber nicht an.

    eine kleine Episode


    wenn man lange dabei ist, erlebt man ja so einiges.


    Stützpunktvergleichsspiel, etwas weiter entfernt.Transportproblem. Bin gefahren und hab andere Jungs untweges eingesammelt.
    Nach dem Turnier kam der Stützpunkttrainer und drückte mir einen Geldschein in die Hand.
    Wozu? Fahrgeld? Nicht notwendig. Doch, wir kriegen das erstattet. Nimm, die anderen Fahrer kriegen das auch.


    Zufällig stand eine Frau vom anderen Stützpunkt neben mir, bekamm grosse Augen und: Ich musste bisher immer fahren, und andere Kinder mitnehmen,
    hab jedoch noch nie was bekommen, noch nicht mal ein Dankeschön vom Trainer. .




    Bös, wer jetzt da anfängt nachzudenken, wo denn das Fahrgeld gelandet ist. Es gibt halt solche und solche.
    Meine beiden Söhne hatten Glück, sie waren bei den richtigen Solchen gelandet, in jeder Beziehung.


    gg

    so jetzt mal die Begründung warum ich für diese Aufwandsentschädigung bin.


    zuerst mal Zahlen


    entscheident für die Höhe, ist die Zügehörigkeit der 1. Mannschaft des neuen Vereins inKlasse


    nehmen wir eine D-Jugendlichen, der zur C Jugend wechseln möchte.


    in die 11. Klasse 25,--€
    in die 8. Klasse 150,--€
    in die 3.Liga 750,--€
    in die Bundesliga 1.500,-- €


    nachzulesen in der Ausbildungsentschädigungstabelle des DFB


    das Argument, dass durch die Aufwandsentschädigung einem Talent der Weg verbaut werden kann, ist nicht nachvollziehbar.
    gibt es da jetzt ein wirklich richtig gutes Talent, das in die Bundesliga wechselt, spielen die Summen ja wohl keine Rolle.
    da wird gezahlt.


    auch unterklassig sind die Summen so niedrig, dass der Verein, der einen jungen Fussballer unbedingt haben will, keine Rolle spielen.


    ich berichte jetzt mal aus unserer Gegend:


    da gibts einen grösseren Verein,(4.Liga) der alle Jugendmannschaften ab C in der Regionalliga, die 2. Mannschaften in der Verbandsliga
    spielen haben,die grasen rundherum alles ab D und C alles ab. blähen jede Mannschaft auf 20 Spieler auf.
    die Jugendarbeit in G und F und jüngere E wird dort absolut stiefmütterlich behandelt.


    Viele Eltern, die meinen, ihr Junge wäre ein Talent, weil er den Ball geradeausstossen kann, rennen zu diesem Verein.


    daneben gibt es dann noch 4 Vereine die ab c-Jugend in der Bezirksliga oder Landesliga vertreten sind.
    Auch diese bedienen sich ab C-Jugend aus den umliegenden Vereinen.


    Folge: die umliegenden Dorfmannschaften bluten Leistungsmässig aus. das Niveau der Mannschaften sinkt nach der D-Jugend
    erheblich durch die Abgänge ihrer Besten.


    dass dies nun ein Sprungbrett für Talente wäre ist irrig.Ich kenn einen einzigen Spieler, aus der von mir beschriebenen
    Region es in den letzten 10 Jahren +ber einen dieser Vereinein einen Bundesligakader geschafft hat.


    eine der wenigen Chancen der Dorfvereine sich zu wehren, ist diese Aufwandsentschädigung.
    allein, dass der neue Verein nicht bereit ist, diese zu zahlen, bringt doch den ein oder anderen Spieler, bzw. Elternteil zum Nachdenken.


    hat ein Verein jedoch echtes Interesse an einem Spieler kommt es zu Gesprächen.


    allein daraus kommt es zu Vorteilen:
    der neue Verein verpflichtet sich, zu einem Freundschaftspiel/Turnierteilnahme (sehr interessant, wenn höherklassig)
    vertragliche Regelung, dass Spieler jederzeit wieder unentgeltlich zurückkommen kann.
    es ist nämlich schon passiert, dass ein junger Spieler ohne Entschädigung gewechselt ist, dann als Aktiver wieder zu seinem
    Heimatverein zurück wollte und dann eine saftige Ablöse verlangt wurde
    vertragliche Regelung, dass wenn der Spieler von dem neuen Verein wirklich mal zu einem Spitzenverein wechselt, dann man an den höheren Ablösesummen beteiligt wird .


    viele Spieler wollen auch aus einer kurzfristigen Verärgerung wechseln, neue Freunde kennengelernt haben, die schon in 4 Wochen keine Freunde mehr sind, und vor allem von irgendeinem Trainer bequatscht wurden, (in dem Alter ist man schnell beeinflussbar)
    durch die erschwerten Bedingungen stellen sie dann plötzlich fest, dass der neue Verein gar kein so grosses Interess an ihm hat wie er oder die Eltern annahmen, im Gegensatz vielleicht überrascht sind, dass das Interesse im bisherigen Verein an ihm wesentlich grösser ist.


    ein ganz wichtiger Punkt für mich wurde hier ja bereits dargestellt.ohne Aufwandsentschädigung bekommt man einen Wechsel
    oft erst dann mit wenn alles gelaufen ist. Wie oft wurde aber ein Wechselgedanke aus dem Weg geräumt, wenn man mit dem Spieler darüber sprechen konnte.


    dann gibt es Spieler, die wollen am liebsten jedes Jahr den Verein wechseln, ohne Aufwandsentschädigung kriegt man die doch nie geregelt.


    Natürlich gibt es Fälle, wo ein Spieler total unglücklich im Verein ist(oder sind das doch mehr die Eltern?)
    möglich dass das auch ist, obwohl er bereits seit der G dabei ist.
    aber welcher Verein ist da nicht selbst froh, wen ein echter Problemfall weg ist? den wird er ohne Aufwandsentschädigung ziehen lassen.
    Wenn nicht, sehe ich es nicht als ein allzugrosse Problem an, dann halt 3 Monate Sperrfrist zu bekommen.
    Da geht kein Spieler dran kaputt.



    gg

    tobn


    wäre ja fürchterlich, wenn wir hier immer einer Meinung wären.


    wenn ich zusammenhängend etwas mehr Zeit habe (zur Zeit verdrücke ich mich immer nur kurz von der Badezimmerrenovierung)
    werde ich die Begründung für meine Ansicht von mir geben.


    Wisst ihr eigendlich über welche Summen wir hier eigendlich reden? das Gefühl hab ich nicht.



    @Don


    Trainer sind nicht die einzigen, die mit viel Zeit und ehrenamtlich tätig sind.
    da gibst noch die Vorstandsmitglieder, die vielen Helfer auft Festen und Veranstaltungen, die Helfer die Samstag auf dem Platz arbeiten, damit
    die Anlage auch für die Kinder in einem ordentlichen Zustand sind. die ehrenamtlichen Handwerker, die Clubhaus und Umkleidekabinen umbauen oder renovieren (werden angeblich auch von Kindern benutzt), der Sponsor, der der E-Jugend ein Trikot spendet.


    Sie alle sind ehrenamtlich, ohne jede Entschädigung für den Verein und somit auch für die Kinder tätig, nicht nur die Trainer.


    ohne diese Personen gäbe es keinen Verein, ohne Verein keine Möglichkeit geregelten Fussball zu spielen.
    Und genau aus diesem Grund kann nicht nur das Kinderinteresse als vorrangigstes Gut gesehen werden, Gleichwertig
    sollten wir auch das Interesse des Vereins betrachten.


    Ich hab garantiert keinen Trainer gemacht, dass Spieler XY eine gute Ausbildung bekommt und sich dann selbst je nach eigener
    Interessenlage verhalten kann. Unter anderem wurde ich Trainer, dass der Verein eine Mannschaft melden konnte .
    Und für mich hat ohne wenn und aber Mannschafts- und Vereinsinteresse Vorrang vor den Bedürfnissen Einzelner.


    gg



    gg

    Andre


    kann deinem Beitrag nur zustimmen


    kann ihn noch etwas ergänzen.


    das Konzept sieht vor, dass während den Schulferien kein Stützpunkttraining ist.
    Trainingsinhalt und zeitliche Vorgabe (wann was zu trainieren sind) sind klar konzeptioniert. da gibt es höchstens einen geringen Spielraum


    inwieweit jetzt der Stützpunktrainer die Kompetenz hat zusätzlich dazu noch tätig zu werden weiss ich nicht.


    manchmal hab ich hier den Eindruck, dass Stützpunktrainer als was besonderes anzusehen sind- das trifft lediglich auf ihre Funktion zu.


    ansonsten gibt es bei denen genauso menschlich unterschiedliche Typen wie bei allen anderen Trainern.
    Mag sein, dass sie eine andere Lizens haben als viele Jugendtrainer (ist wohl auch so) . Das sagt dann aber absolut noch wenig über ihr
    menschliches Verhalten, Umgang mit Kindern usw.
    Somit gibt es dort wie in den Vereinen gute und schlechte, gewinngeil oder nicht, vorrangig eigenes Interesse oder ncht.



    irgendeiner hat das gefragt: so um die 400,--€mtl.


    gg

    Stefan


    nicht Ende August, das Wechselfenster ist im Juni.
    in diesem Zeitraum muss er den Verein wechseln.


    auf Terminator bezogen heisst das, dass der betreffende Junge bereits im Juni beim neuen Verein unterschrieben hat den alten Trainer aber erst bei Saisonbeginn davon Kenntnis bekam.
    Wer sowas, für gut findet dann noch mit Spielerinteresse begründet, kann ich nicht verstehen.
    Es gibt nicht nur ein Spielerinteresse, dagegen stehen auch Vereinsintersse.


    gg