Beiträge von guenter

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    Hier wären wir meiner Meinung nach schon im Minus, da ich mich ja in diesem Fall der Form der Belohnung (Geschenke/Lob ) beraube, - sie nicht mehr greift.


    wenn Lob nicht mehr greift, muss ich ja zu anderen Mitteln greifen, die dann Kritik und Druck wären. Wobei ich dann voll im negativen Bereich
    durch Dauerlob wäre.


    Im Gegensatz dazu kann ich Lob jedoch eine verstärkte Wirkung geben.


    Mentala beschreibt ja, und ich bin auch immer so vorgegangen, dass man Kritik die Schärfe nimmt, wenn man sie mit einem Lob verbindet.


    Umgekehrt muss es dann aber auch einen Schuh geben, dem Lob einen Verstärker mitgeben, indem ich es mit einem leichten Kritikpunkt verbindet.
    Ich hatte zumindest das Gefühl, dass es so ist, wenn ich mal so vorgegangen bin.


    gg

    Karl


    du hast natürlich recht. Beim Nachlesen jetzt ist mir aufgefallen, dass ein ganz entscheidender Satzteil fehlt: " in Bezug und Umgang mit Noten und Zeugnissen"


    ohne diesen Zusatz würde ich nämlich eine Beurteilung abgeben, die mir nicht zusteht.


    Danke für den Hinweis,


    gg

    Ich verstehe das Warum nicht. Wofür das alles?


    mir ist das ziemlich klar, was da abläuft.


    ich kenn sowas aus eigener Erfahrung.


    die Fussballwelt kann verdammt klein sein. Auch wenn du das nicht mitbekommst, dein Abgang beim Turnier ist mit
    absoluter Sicherheit Gesprächsthema in den Vereinen bei euch im Umkreis.
    Dass zum realen Ablauf da immer noch was draufgesetzt wird, kennen wir ja vom Ablauf des Weitererzählens her.
    Die Zustimmung zu deinem Verhalten ist mit Sicherheit nicht gering.
    Der betreffende Trainer und aus der Erfahrung her auch andere Vereinsmitglieder werden darauf angesprochen und sind
    im Erklärungsbedarf.je nachdem wie intensiv das ist und wie empfindlich die Betroffenen reagieren kann das ganz schön nerven
    und zu Überreaktionen führen.



    persönliches Erlebnis:


    in meinen Augen unmögliches Verhalten des Vereins beim anstehenden Vereinswechsel meines Sohnes (mein Einstiegsthema hier im Forum) machte ich entsprechend bekannt. Aufgrund meines Bekanntheitsgrades im Fussball bei Trainern, Vereinsvorständen
    bis zu Kreisfunktionären wurde das allgemeines Gesprächsthema. Der hiesige Vorstand wurde ständig darauf angesprochen, mit dem Tenor, dass das Verhalten des Vereins unmöglich wäre.


    Das führte dazu, dass meine Frau angerufen wurde und gedroht wurde, wenn ich weiterhin über das Thema reden würde,
    das Nachteile für meine Familie, die berufliche Tätigkeit meiner Frau (sie arbeitet mit Kindern) haben würde.



    du bist nicht die Erste , die sich fragen muss; Warum das?


    gg

    [quote='Germancoach','index.php?page=Thread&postID=65266#post65266']1.) Es ist die Ausrede viele Jugendtrainer gegen die Einführung der Vierer-Kette.




    1.)


    Kann es sein, dass du hier den Jugendtrainern unterstellts, dass sie bei der Mannschaftstaktiktik nur die Viererabwehrkette im Blickfeld haben.
    Viererkette ist nur ein Teil einer Mannschaftstaktik, die beinhaltet doch wesentlich mehr. wäre ein Armutszeugnis für viele Jugendtrainer.


    2.) Der Kaiser hat vergessen, dass auch der Gegner da ist und ein System spielt

    da kann ich jetzt nicht folgen, es sei denn, du bist der Meinung, dass man die eigene -taktik immer nach dem Gegener ausrichtet.


    gg

    unterschiedliche Spielsysteme , Vor und Nachteile ist ja das Thema für einen Vortrag von GC.


    vor der eigendlichen Differenzierung sollte die Aussage von Franz Beckerbauer vorangehen:


    "die Taktik einer Mannschaft richtet sich immer nach den vorhandenen Spielern".


    wer widerspricht dem Kaiser?


    gg

    Und die Chance auf eine ordentliche fussballerische Ausbildung sollte jedes Kind nach seinen Möglichkeiten und Wünschen bekommen.



    Karl, da kriegst du von mir keinen Widerspruch.
    dazu müssen die entsprechende Wege gefunden werden.
    nur in kleineren Vereinen (um mal vom Begriff Dorfmannschaft wegzukommen,) müssen wir dies zurückschrauben, da wir
    nicht mehr nur den einen oder 2 Dicke Paules in der Mannschaft haben, sondern auf wesentlich mehr von denen angewiesen sind, sonst haben wir keine Mannschaft mehr. das geht aber nur über das Zurückschrauben vom Anspruchsdenken von uns Trainern.


    DSV schildert doch schon die Problematik, die weiter um sich greifen wird.


    Zusehen, oder über neue unkonventionelle Lösungen nachdenken, die unserem heutigen Denken widersprechen?


    gg

    Eigendlich halte ich mich aus diesem Themenkreis raus, weil es dazu hier kompetentere und vor allem
    von Trainingsinhalten her besserere Ansprechpartner gibt.


    Aber was haben Laufbereitschaft und Freilaufen miteinander zu tun?


    Geht es dir jetzt um die Laufbereitschaft oder um das Freilaufen?


    es gibt Spieler, die laufen recht viel, stehen aber selten anspielbar frei.
    umgekehrt gibt es Spieler, die recht lauffaul sind, es aber verstehen mit den richtigen 5 Schritten immer
    anspielbar zu sein.


    Dementsprechend muss dann aber auch die Trainingeinheit unterschiedlich gestaltet werden.


    gg

    Karl


    beantwortet immer noch nicht meine Frage.


    nach deinem,Beispiel bin ich wieder bei 0 gelandet. also bei dem Stand, wenn es überhaupt keine Geschenke gibt


    das ist mir alles bekannt.


    Mich interssiert aber ober ich ins Minus geraten kann.


    um bei deinem Beispiel zu bleiben. mit Geschenken will man Freude bereiten, Anerkennung ausdrücken, Dank ausdrücken.


    Können nun zuvel Geschenke zu jeder Zeit aber andere (negative) Auswirkungen haben, und welche..


    gg

    @Mental


    das ist mir schon klar.


    die Frage geht dahin, ob dies, ich bezeichne es mal als extremes Dauerloben in die negative Richtung ausschlagen kann.


    ich denke da an: , auch ehrlich gemeintes Lob kommt nicht mehr an, Kinder werden immun gegen Lob und verliert somit eigendlich seine positive Wirkung, und als Extremfall dass ich anstelle von Lob das Kind nur noch über Kritik erreiche, was in meinen Augen verhehrend wäre.


    vielleicht etwas krass, aber der Verdeutlichung so ausgedrückt.


    gg

    Mentala


    Frage an dich. irgendwie fällt das aus meiner Sicht ja in den mentalen Bereich.


    die Erkenntnis, dass man vor allem bei Kinder mit Lob wesentlich mehr erreicht als mit Kritik ist ja inzwischen fast bei allen Trainern angekommen.


    wir Deutsche neigen aber dazu, schnell von einem Extrem ins andere zu verfallen.


    ich erlebe sehr häufig auf Sportplätzen eine geradezu inflationäre Lob-Entwicklung.
    da wird gelobt, was der Teufel aushält, noch so jede selbstverständliche Aktion, gelobt, wo es eigendlich nichts zu loben gibt.


    selbst erlebt, dass einige sogar gar nicht mehr darauf reagieren.


    das Lob verpufft, bleibt wirkungslos. soweit für mich absolut nachvollziehbar.


    Nun stellt sich mir die Frage, ob dieses Extremloben auch negative Auswirkungen haben kann und welche. Kannst du dazu was sagen.


    gg

    Oliver


    ohne deine Argumentation von der Hand zu weisen, es gibt noch eine andere Sichtweise.


    der DFB ist die Dachorganisation der Vereine, die nicht nur die Interessen des Spitzensports vertritt.
    Nicht umsonst haben die sich ja schon eine eigene Organisation (DFL) geschaffen, die ihre Interessen im Verband vertreten sollen.


    der DFB ist letzendlich auch von den Vereinen abhängig, Mitgliederzahlen sind da genauso wichtig wie die Spitzenleistung,
    um die Grössenordnung und somit den Einfluss in unserer Gesellschaft zu erhalten.


    ohne diese Argumentation wäre innerhalb des DFB der Damen und Mädchenfussball noch in den Kinderschuhen.
    der DFB hätte nämlich keinen Zulauf sonder einen Rückgang der Mitgliedszahlen.


    Aus vielen Diskussionsbeiträgen habe ich den Eindruck dass es anderswo nur von Talenten so wimmelt.
    Entweder hab ich eine unterschiedliche Auffassung zum Begriff Talent, oder wir machen hier was falsch,
    wenn ich sehe , wieviele Spieler ich als wirkliches Talent, mit berechtigten Möglichkeiten nach oben, sehe und gleichzeitig
    die Anzahl derer, die wirklich oben landen, betrachte , stelle ich mir die Frage, um wen geht es uns eigendlich.


    aus unserer Spielgemeinschaft (7 Dörfer) hat es in 50 Jahren ein Einziger Spieler bis in die A-Jugend-Bundesliga
    geschaft, heute 5. Liga.


    aus der Nachbarspielgemeinschaft (5 Dörfer) im gleichen Zeitraum ein Einziger Spieler jetzt bei der B-Jugend in ein Leistungszentrum
    geschafft.


    Was glaubst du, welche Interessen hier vorliegen, die über die Kreis- und Verbandssitzungen nach oben getragen werden.?


    Für jeden Trainer gibt es sicherlich eine Befriedigung ein wirkliches Talent zu fördern, aber liegt da unsere eigendliche Aufgabe, oder welche Interessen sollen wir wirklich vertreten?


    gg

    Rechne das Geschehene nicht dem gegnerischen Verein an....die können da vorraussichtich nichts für!!!


    Stimme dir voll zu.


    Sollte jedoch der Verein Kenntnis von dem Vorgang haben, wäre es dessen Aufgabe seinen F-Trainer entsprechend
    zu regulieren. Wäre dem, bilden Verein und Trainer schon eine Einheit.
    Erfahrungsgemäss könnte man vermuten, dass der Verein Wissen hat, aber wie gesagt, wir wissen es nicht.


    gg

    Guenter meint in einem anderen Thread, dass man an einem Sachverhalt, wo ein Einzelfall; ein Negativbeispiel einer Reaktion eines Menschen (einem Trainer) nicht auf seine Person schließen kann....so habe ich es verstanden.



    Sehr interessante Frage jetzt.


    möchte sie aber der Korrektheit wegen noch ergänzen.


    ich meinte, dass man aus einem Einzelfall nicht auf seine sonstige Vorgehensweise schliessen kann.


    gg