Beiträge von guenter

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    ich bin mir da nicht so sicher-



    es lautet: Spielgemeinschaften können gegründet werden zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes oder der zum Zeck der Leistungsförderung.


    weiter: eine SG zum Zweck der Leistungsförderung darf nur maximal 2 Vereine betreffen.


    für mich heisst das, dass diese Einschränkung nicht gilt, wenn es um die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes geht.


    würde dir dringend empfehlen diesbezüglich die Geschäftsstelle des Verbandes anzurufen. dann weisst du es genau.


    gg

    Rückfrage:


    wieso musst du mindestens 6 Spieler für eine Mannschaft zur Gründung einer SG haben?


    wir hatten in der SG einen Verein, der nur 4 Jugendspieler stellte, eine anderer sogar nur 2 Spieler.



    warum hast du eigendlich den grösseren Verein als Partner im Auge? schau dich doch mal nach Vereinen in der Umgebung um, die die gleichen Probleme haben, da bist du eher ein gleichberechtigter Partner.


    15 km ist für dich viel? in unserer SG mussten sogar E-Jugendliche teilweise 15 km und mehr zum normalen Training (und die waren grundsätzlich immer anwesend)
    fahren.


    gg

    von meiner persönlichen Einstellung her stimme ich euch zu.


    ist das aber die Realität in kleineren Vereinen? ist denen die beste Ausbildung wirklich vorrangig?


    wie bekommen wir eine Mannschaft zusammen, haben wir genügend Trainer, wo bekommen wir die fehlendenden Schiris her,
    läuft der Spielbetrieb und Trainingsbetrieb einigermassen regelmässig und mit geringen Problemen ab, kriegen wir noch
    einen Vorstand zusammen?
    da bleibt die beste Ausbildung höchstens ein Randthema. hab bestimmt schon so etwa 50 Mitgliederversammlungen miterlebt.
    Noch nicht ein einziges Mal war Ausbildungsziele ein Thema gewesen.


    Geht es den dortigen Eltern, die ihr Kind im Verein anmelden in der Masse um beste Ausbildung oder um andere Vorstellungen?


    Denen, den es dann wirklich um eine gute fussballerische Ausbildung geht, wechseln entsprechend, vergleichsweise
    ist deren Anzahl jedoch sehr gering.


    die grosse Masse der Elternschaft gibt der Ausbildung garantiert nicht die Bedetutung, wie wir das hier sehen.


    Glaubt ihr wirklich, da spielt die beste Ausbildung noch eine entscheidende Rolle.
    Wer kann das dort überhaupt von den handelnden Personen beurteilen?


    gg

    Aber nur wenn ihr der leitende Verein seit, denn sonst habt ihr immer noch keine aktive Mannschaft


    weiss jetzt nicht,was du unter leitend meinst. Wichtig ist lediglich was auf dem Papier steht.


    Beispiele: Spielgemeinschaft mit 3 Vereinen, je 1 Aktivenmannschaft und insgesamt nur 3 Jugendmannschaften.
    jetzt wird unter jedem Verein eine Jugendmannschaft angemeldet,, und die Bedingungen sind für alle erfüllt.


    ob jetzt irgendeiner der 3 Vereine führend (also in dem Sinne leitend) bei der Jugendspielgemeinschaft ist, oder paritätisch, spielt
    überhaupt keine Rolle.


    für wen und wie im Verein die Jugendarbeit schmackhaft gemacht werden soll, wenn keine Kinder da sind, bleibt mir aber weiterhin ein Rätsel.


    geht es vorrangig um die Problemlösung der aktiven Mannschaft, würde ich mit irgendeinem Nachbarverein eine Jugendspielgemeinschaft gründen,eine deren Jugendmannschaften unter dem Problemverein laufen lassen und schon sind die Bedingungen erfüllt.


    ob Sinn macht, lasse ich mal aussen vor, aber es geht vieles.


    gg



    gg

    Wenn ich Dich hier noch einmal daran erinnern darf: - die Eltern durften nicht beim Training anwesend sein


    für mich ein Unding, aber es gab dazu auch schone eine Zustimmung.
    dies ist für mich eine der Kernaussagen von Papa, für mich persönlich hat dies eine wesentlich bedeutendere Aussagekraft im negativen Sinn, als das Arschschiessen an sich.


    Aussagen meiner Kinder nehme ich schon sehr ernst.


    ist wohl doch normal, mach ich auch, ab die persönliche Wahrnehmung ist sehr sbujektiv, auch bei Erwachsenen.
    __

    Die Tatsache, dass hier "Arschschiessen" auf Kinder veranstaltet wurde zwecks Bestrafung fürs Zuspätkommen ( bleibt ja wohl mindestens als Kernaussage ), wirft hier ein schlechtes Licht auf den Trainer und seinen Verein, der ihn hier verteidigt


    auch hier liegt für mich eine wichtigige Aussage: Strafe für Zuspätkommen, Papa ging ja noch weiter, er sprach ja von weiteren ähnlichen Dingen.
    was immer das sein mag.


    Papa geht ja dann noch weiter, er spricht sogar von persönlichen Anfeindungen.


    Alles zusammen muss doch einen tieferen Hintergrund haben, diese Auswüchse haben eine Ursache. Wo die liegen haben wir keinen blassen Schimmer. Obs wirklich nur am Trainer liegt? sein Vorstand hat es wohl nicht so gesehen.


    das Arschschiessen spielt doch bei der ganzen Problematik eine nebensächliche Rolle, garantiert liegt darin nicht das grundsätzliche Problem,
    offensichtlich, so der bisherigen Schilderung, hat ein Kind, besser ein Elternteil daran direkt Anstoss genommen und unter diesem Vorwand
    aktiv gegen den Trainer vorzugehen.


    wir diskutieren hier aber, als ob das Arschschiessen das eigendliche Problem ist. Das kann man doch sofort abstellen, die grundsätzlichen
    Probleme in dieser Truppe werden trotzdem bleiben. vollkommen unwissend sind wir hier auch, ob die Unzufriedenheit mit dem Trainer
    in der ganzen Mannschaft so gesehen wird, oder ob es nur einen gewissen Teil der Elternschaft betrifft, wo ganz offensichtlich auch noch persönliche Aversionen ein Rolle spielen.


    Kennen wir doch alle, da wird irgendein banaler Anlass dazu benutz, seit längerem schwelende Unstimmigkeiten und Streitigkeiten
    offen zutage treten lassen. Dann wird die banale Angelegenheit bis ins kleinste ausgeleuchtet, die wirklichen Probleme bleiben aber aussen vor, und werden oft erst gar nicht angesprochen.


    wir gehen hier doch genauso vor. diskuteren hier ellenlang ob Arschschiessen Gewaltanwendung ist, ob Zwang ausgeübt wird oder nicht,
    man kann sich ja so schön über ausgefallenes, sinnfreies jedoch absolut selten vorkommendes auslassen, und die wirklich
    tiefergehende Problematik in dieser Truppe höchstens nebensächlich streifen.


    Und einzelne Eltern, die unzufrieden mit dem Trainer sind ist doch ein alltägliches Problem.


    Und irgendwie beisst es sich doch.


    da wurde hier im Forum schön öfters bemängelt, dass Trainer alleine stehen gelassen werden, wenn es Problem gibt.
    Jetzt stellt sich mal ein Vorstand hinter seinen Trainer (ich vermute, dass er mehr Hintergrundwissen hat als wir) und schon ist
    das auch nicht richtig.


    Papa hat hier ein Problem aus seiner Sicht gegeben, wo er betroffen ist.
    Wir können uns sicherlich in ihn versetzen, ihm Tips geben, wie er damit umgehen kann.
    Wir können aber absolut kein Urteil über die anderen handelnden Personen abgeben.

    oder aus dem Zusammenhang gerissene Äußerungen von Kindern und/oder Trainern, falsch eingeschätzte vereinzelte Beobachtungen,


    Ich zitiere nur diesen Satz, da ich ansonsten deinem Beitrag als Ganzes voll zustimmen kann.


    er erinnert mich an eine Aussage des Lehrers am ersten Elternabend in der Schule: Wenn ihr nicht alles so ernst nimmt, was die Kinder von der Schule erzählen, nehme ich auch nicht alles sol Ernst was die Kinder mir vom Elternhaus erzählen.


    eigenes Erlebtes:


    Mutter sprich mich empört an: ihr Kind würde gemoppt, von anderen Kindern absichtlich getreten und dann noch von mir ausgeschimpft,
    und wäre weinend nach Hause gekommen.


    was war passiert? in einem normalen Zweikampf wurde statt des Balles sein Bein getroffen, tat natürlich weh und musste ihn trösten.
    dabei festgestellt, dass er wieder mal ohne Schienbeinschoner zum Training gekommen ist. Hab ihm natürlich klar gemacht, dass das so nicht geht, und er dann schon auch selbst schuld ist, wenn es ihm jetzt weh tut, und er jetzt hoffentlich weiss, warum er auch im
    Training seine Schienbeinschoner anziehen muss. Hatte sich schnell beruhigt und das Training wie alle anderen beendet.


    Kinder haben oft eine andere Wahrnehmung und schildern oft einen Sachverhalt, der der tatsächlichen Wirklichkeit oft fern ist.


    Warum hat er aber dann zu Hause geweint? Schmerzen hatte er keine mehr.
    er stand aber unter einem starken Druck, der ja wohl abgebaut werden musste, hatte aber wohl nichts mit dem Fussball zu tun,
    hatte eine 5 in Mathe geschrieben, und sich nicht getraut seinen Eltern (etwas strenger in schulischen Angelegenheiten)
    diese vorzulegen, wie ich am nächsten Tag durch meinen Sohn, gleiche Klasse, erfahren habe.
    Muss nicht der Grund sein, aber höchstwahrscheinlich.


    Bevor Eltern aktiv werden, sollten sie sich selbst vergewissern, Training mal zuschauen, und nicht nur einmal, und dann ein Bild machen.


    Immer wieder erlebt, dass Eltern, egal ob Schule oder Fussball, aufgrund von Aussagen ihres Kindes direkt aktiv wurden. noch
    andere durch weitererzählen (und da wird ja dann immer noch was draufgepackt) auch andere mitzogen und plötzlich stehen
    Vorwürfe im Raum, die eigendlich jeder Grundlage entbehren.


    Ich bin inzwischen bei einer Beurteilung sehr vorsichtig geworden, bevor ich nicht beide kontrahierende Seiten gehört habe.
    es gibt immer 2 Sichtweisen.


    gg

    @TW


    ich finde es nicht ganz richtig von Söldnertruppe zu reden.
    Söldner, sind doch die Wandervögel, die für ein paar Cent mehr ständig wechseln.


    Cheechoo beschreibt aber ziemlich deutlich, dass zwar eine grösser Gruppe auswärtiger Spieler da sind, die schon
    6 Jahre im Verein sind, und er sprciht auch von einer guten Atmosphäre in der Mannschaft. wohl keine Söldnertrupper.


    ansonsten unterstütze ich deine Vorschläge: Viagra für alle.


    noch eine ernsthafte machbare Lösungsmöglichkeit:


    Gründung einer F-Jugend, aufgefüllt mit älteren G-Jugendspielern und mit E-Jugendspielern und ausser Konkurrenz anmelden, falls
    es dort eine Punktrunde gibt. insgesamt sind dann wohl aus 4 Jahrgängen auch in einem kleinen Dorf eine Mannschaft zusammenzubekommen. wenn überhaupt was machbar ist, dann nur ganz unten.


    gg

    Geht es wirklich nur um den Erhalt der Herrenmannschaft, oder darum dass ein paar Jugendliche in ihrer Freizeit kicken?


    Cheechoo spricht vom Verein als Herz des Dorfes. vielleicht übertrieben, aber ein Stück Wahrheit ist gegeben.
    erfahrungsgemäss hat ein Dorfverein in der Relation zu der Grösse des Dorfes viele inaktive Mitglieder, es ist schliesslich
    ihr Verein.
    Mit viel Geld und wohl auch Eigeninitiative wurde ein gute Infrastruktur aufgebaut (Rasenplatz, Halle, Spielplatz, Volleyballfeld).
    Cheechoo findet es selbst wichtig, dass sich Jugendliche in einem Verein betätigen (stimme ich ihm voll zu)
    der Sportplatz ist ja auch Treffpunkt für ältere Mitbürger, erfahrungsgemäss in kleineren Dörfern oft noch der Einzige.
    Offensichtlich herrscht ja auch in der Aktivenmannschaft eine gute Atmosphäre, sonst würden ja wohl nicht soviele aus
    dem Nachbardorf dort spielen.


    Das alles soll keine Rolle spielen, im Vergleich dazu aber dann auf freiwilliger Basis unter Aufsicht auf dem Bolzplatz als
    die Alternative angeboten werden?


    Cheechoo beschreibt doch deutlich, dass andere Angebote im Dorf von den Jugendlichen nicht angenommen werden.


    Vereine, egal welcher Art, prägen seit Jahrzehnten das Dorfgeschehen auf vielen Ebenen.
    Bei jedem Verein der zumachen muss, stibt ein Stück unserer Kultur.


    Viele Kinder und Jugendliche wurden durch ihre Vereinszugehörigkeit ein lebenlang positiv geprägt.


    Ich akzeptiere, dass der ein oder andere derart sozial eingestellt ist, dass es ihm wichtig erscheint ein Freizeitangebot anzubieten, das eigendlich Aufgabe der Eltern ist. Eltern, die ihr Kind beim Fussball, Musik, oder sonstwas unterstützen fahren auch zum Teil viele Kilometer
    um ihren Kindern das im Verein zu ermöglichen.


    Für mich ist Kinder- und Jugendarbeit nicht nur seiner selbst willen angebracht, sondern zielorientiert für die Vereine.
    Dass Vereine sich neu strukturieren müssen, ihr bisheriges Angebot überdenken und neue Prioritäten schaffen müssen ist
    in der heutigen Zeit unausweichlich.


    Wer glaubt, es geht ohne Vereine ist auf dem Holzweg, denn es werden dann die durchs Raster fallen, die den Verein am notwendigsten bedürfen. Die Zahl der Jugenlichen mit der Bierflasche in der Hand am Bushaltehäuschen wird steigen.
    Für viele ist doch der Verein der letzte Halt in unserer Gesellschaft.


    In meiner Nachbarschaft, gibt es 2 nebeneinanderliegende Dörfer, die so ein wenig als Haschhochburg gehandelt werden,
    in beiden Dörfen gibt es keinen Verein mehr, der ein Jugendangebot anbietet.
    traditionell gibt es zwar noch den ein und anderen Verein, aber kaum noch aktiv, und einige Eltern bringen ihre
    Kinder in Nachbarveinen unter. Aber wohl wieder mal nur die berühmte Ausnahme, oder doch ein Trend?


    gg

    mal Zahlen


    Einwohner 1646 Geburten in 2012: 9(!) , na ja , wird immerhin noch eine Siebenermannschaft geben.


    Einzugsgebiert Grundschule ca 2.200 Einwohner
    1.Klasse 16 Kinder
    2.Klasse 15
    3.Klasse 20
    4. Klasse 11


    Um in allen Jugendmannschaften Meldungen abgeben zu können musst eine Spielgemeinschaft mir 4 weiteren Vereinen, die jeder
    noch ungünstigere Bedingungen, d.h. Kinderzahl, vorzuweisen haben.


    das ist die Realität auf den Dörfern.


    Cheechoo, mal überlegt wie es bei deinen 1000 Einwohnern Kindermässig aussieht.
    die vor mir haben Fehler gemacht, nichts getan, immer wiederkehrende Aussagen wenn ein Neuer kommt und irgendwas im Argen liegt.
    man sollte ich aber stets auch fragen warum die nichts getan haben.


    In deinem Fall konnten sie nichts tun, und das wirst auch du feststellen.


    ich finde deinen Enthusiasmus gut, solche Leute brauch auch der Fussball.
    aber du bist auch sehr naiv. grosse Aktionen in Überlegungen einplanen, wo überhaupt keine Ansprechpartner (d.h. Kinder) da sind.


    deinen einzige Chance, ist deine Spielgemeinschaft mit einem deiner benachbarten Vereinen. die haben doch die gleichen Probleme
    kommt demnächst sowieso auch bei euerer Aktivenmannschaft.


    gg

    weil ein Kind sich gegen seinen Willen dieser Prozedur unterziehen musste und sich verzweifelt an seine Mutter gewendet hat.


    besteht da eine Verbindung zu den nachfolgenden Personen?



    die Kinder von 2 betroffenen Eltern zu trainieren


    private Differenzen zwischen Trainer und zumindest einem betroffenen Elternpaar



    hier geht es doch gar nicht um das Arschschiessen an sich.
    dies wurde doch nur als Vorwand aufgebauscht, damit möglicherweise tiefergehende Konflikte mal zur Sprache kommen können,
    was ja wohl jetzt auch geschehen ist.


    und Konfliktstoff scheint es hier ja ausreichend zu geben.


    und Sichtweisen sind sehr unterschiedlich. Papa hat ja den Eindruck, dass man den Vorfall evtl. benutz um unliebsame Kritiker loszuwerden.


    vielleicht sieht es aber aus der Sichtweise des Vereins anders aus, die froh sind, diesen Anlass zu nutzen zu können um endlich mal die Querulanten loszuwerden.


    angeblich alles ein hochprisantes Thema. Für alle? offensichtlich ja nicht, denn es war lt. Papa ja nur ein Teil der Elternschaft da.


    Ist es nicht wie so oft? die einen sind betroffen und wollen Klärungen, die anderen interssiert es eigendlich gar nicht, da sie ja
    keine Probleme haben.


    Was für den Betroffenen ein Drama ist, ringt den anderen nur ein müdes Lächeln ab. Ist halt mal so.


    gg

    Habe eine geradezu sensationelle Idee. muss mich da selbst mal loben. einfach grandios.


    Ortsbürgermeister anrufen, oder vorbeigehen und die Geburtenstatistik der letzten Jahre geben lassen. dann noch die Zu- und Abwanderer.


    genauer gehts nimmer.


    Mit dem Ergebnis, kann dann cheechoo einen Teil seiner Überlegungen abhaken und sich auf das entsprechend der Kinderzahl überhaupt
    machbare konzentrieren.


    auf die Idee wäret ihr nie gekommen. 8o:D:D:sleeping:


    @Cheeco, ganz ernsthaft


    bevor du irgendwas planst, solltest du erstmal den Ist-Zustand genau eroieren.


    effektive Ratschläge, die dir weiterhelfen bedürfen ebenfalls Kenntnis diese Istzustandes und die genauere Beschreibung deine Umfeldes
    und deren Möglichkeiten.


    alles andere geht doch ins Blaue.


    gg

    tobn


    egal wie du jetzt einteilen willst, das Winterproblem ist dadruch nicht zu lösen.


    Im Saarland kannst du Leistungsklasse spielen und hast je nach Dorflage nur maximal 20 km zu fahren.


    ich wohne an der Grenze in Rheinland Pfalz, da fährst du in der untersten Leistungsklasse bis zu 100 km (einfach).


    Man kann die unterschiedlichen Bedingungen einfach nicht vergleichen, und somit wird es in bestimmten Bereichen nie zu einheitlichen Spielordnungen kommen können.


    Was ich mir vorstellen könnte, würde sowohl dem Winterproblem, wie auch den entsprechenden Spielstärken entgegenkommen, wäre im unteren Jugendbereich,
    so wie es bereits hier in der G gemacht wird. keine herkömmliche samstäglichen Punktrunden, sondern alle 3 Wochen ein Turnier (wenige Mannschaften, max 4, mit viel Spielzeit
    und wenig Pausen) eingeteilt nach Leistungsstärke. Da kann man dann schon auch mal weitere Fahrten in Kauf nehmen.


    wird aber auch wohl nicht kommen, da das die bisherige Denkweise mit den Punktrunden auf den Kopf stellen würde.


    wie schwierig es ist Veränderungen beizuführen, mit der sich alle identifizieren könnten, zeigt doch die Diskussion hier schon, 5-6 Beiträge, jeder mit eigenen Vorstellungen und Ideen.
    was glaubt ihr was auf einem Jugendkreistag los ist, wo vielleicht 30-50 Vereine vertreten sind und ihr macht einen entsprechenden Vorschlag wie z.B Tom hier gemacht hat.,
    und Viele unterschiedliche Interessen haben.

    @TW


    mag sein, dass ich da blind bin, aber beim Arschiessen (abgesehen von dem Fall, wo aus 2m geschossen wurde) sehe ich keine Gewalt.


    Gewaltansätze, sehe ich aber bei fast jedem Training, dort wo eine Stärkerer beim Aufstellen zu einer Übung einen Schwächeren zur Seite stösst, um dessen Platz einnimmt, sich also mit
    körperlichem Einsatz einen Vorteil verschaffen will. kleine Ansäteze, aber da beginnt es bei mir, und allzuoft beabachte ich, dass das geduldet wird.
    Und solche Gewaltansätze gibt es in jedem Training zu Hauf, beginnend beim Umziehen vor und bis zum Umziehen nach dem Training. tagtäglich.
    Da schreite ich als Trainer ein. Sehe das aber nicht überall so.


    Wesentlich diskussionswürdiger und diskussionsbedürftiger in meinen Augen.


    aber mal weg vom Arschschiessen zu etwas ähnlichem, was ich jedoch öfters gemacht habe.


    Im Sommer bei heissem Wetter anstatt Training mit den Jungs ins Schwimmbad.
    bei F gings ums Springen, vom Beckenrand oder 1m-Brett. bei E kam dann die Arschbombe, der eine vom Beckenrand, der andere vom 1m Brett, mutige vom 3mBrett.


    der Aufsicht wegen etwas entfernter Posten bezogen, um immer alle im Blick zu haben. hab mich ganz draussen gehalten.


    wass passierte? negativ gesehen kann man sagen, es entstand ein Gruppenzwang, ich sah es positiv als Gruppendynamik.


    der ein oder andere traute sich noch nicht einmal vom Beckenrand zu springen, andere nur vom 1m Brett.


    durch die Gruppe wurden die jeweiligen jedoch ermuntert (manche meinen ja gezwungen) einen Schritt weiterzugehen.
    manche landeten nicht unbedingt ideal und kamen schon mal mit einem roten Rücken aus dem Wasser. war bestimmt schmerzhaft. Ich bin nicht eingeschritten.
    Haben sie aufgehört? Nein. Nochmals versucht.


    Beim Abholen der Kinder gings los: Mama, Mama, hab eine Arschbombe vom 3m Brett gemacht. und ähnliches von anderen.
    Selbst der Hinweis auf einen immer noch roten Rücken von einer Mutter wurde als nicht so schlimm abgetan: Macht nichts, das nächste mal spring ich wieder, weinfach geil.


    restlos alle waren begeistert, viele auch etwas stolz, weil sie etwas gemacht haben, wozu sie ohne die Gruppe nicht den Mut aufgebracht hätten.


    beim Schwimmbadbesuch hat sich keiner abgemeldet.


    Arschbomben sind garantiert schmerzhafter als ein Poschuss aus 16 m.


    nach einigen Vorstellungen hier, hab ich Gewalt zugelassen, die Kinder einem Gruppenzwang ausgesetzt..


    aus meiner Sicht, habe ich den Kindern zu einem schönen Nachmittag verholfen.


    gg

    Dennoch erfordern sie ein Umdenken. Sowohl bei den Kreisverantwortlichen als auch bei den Trainern.


    dazu müssten aber , die Betreffenden bereit sein, eigene Interssen zurückzustellen.


    erforderlich wäre zuerst jedoch ein einheitliches System was Staffeleinteilung, Quali, Aufstiegsregeleungen, Kreismeisterschaftsrunden und und und geschaffen würde.
    da ist es doch noch von Kreis zu Kreis, von Verband zu Verband sehr unterschiedlich.



    ich wäre sofort bei dir. guter Vorschlag und auch machbar, aber mir fehlt der Glaube.


    gg

    ich fass mal die unterschiedlichen Argumente aus vielen Jahren zusammen (sind nicht meine)


    Ferienzeit soll fussballfreie Zeit bleiben
    Beginn der Saison nicht direkt nach Ferienende, da viele Trainer eine Vorbereitungszeit vor Saisonbeginn für wichtig finden
    keine Pflichtspiele in den Ferien (Herbst, Ostern), da angeblich viele Spieler im Urlaub wären
    Saisonende möglichst bis Mitte /Ende Mai, da es in der Jugend nach Staffelende noch weitere Pflichtermine gibt (Aufstiegsspiele,
    Relegationsspiele, Kreismeisterschaftsrunde)
    Ende Mai, Juni und evtl. Anfang Juli wünschen viele Vereine keine Pflichtspiele, um ihre Turniere ausrichten zu können, da sie
    diese Geldeinnahmen brauchen.
    gegen noch weniger Pflichtspiele sind ebenfalls viele Trainer, mit der Begründung, dass die Trainingsbeteiligung rückläufig ist, wenn keine Pflichtspiele mer angesagt sind, und bei vielen die Hallensaison wegen fehlender Vorausstzungen nicht ausreichend
    genutzt werden kann.


    diese Argumente kamen in der Vergangenheit immer wieder und jedes Argument hatte eine entsprechende Interessengruppe und ihre
    Begründungen waren zumindest nachvollziehbar.


    es wird keine alle befriedigende ideale Lösung geben, da vieles auch wetterbedingt ist, und das kann man nun mal nict planen.


    gg

    eine gute Idee finde ich. :thumbup: da glaubt man vieles zu kennen, und fragt sich, warum man darauf selbst nie gekommen ist. ?(


    Steini


    wie verhalten sich deine Abstiegkandidaten? sind die auch so motviert wie CL-Ränge?


    gg

    Einige dafür einige dagegen ;-


    das ist doch doch Vorteil der Diskussionen hier im Forum, Argumente für und gegen etwas. Und du musst dann halt entscheiden, welches
    der Argumente für die wichtig sind.


    vielleicht mal nach einem Monat das Gesamtergebnis zu präsentieren


    dazu möchte ich dich unbedingt ermuntern, wollte dir das eh vorschlagen.


    stelle deiner Truppe den Ist-Zustand dar.(Gesamttrainingsquote der Mannschaft) , setze ein festes realistisches Ziel, nicht allzuhohes Ziel.
    (kannst du ja in Perioden immer noch erhöhen)
    und natürlich eine reizvolle Belohnung in Aussicht.


    die Mannschaft, nicht der Einzelne, hat ein gemeinsames Ziel und fördert somit den Gemeinschaftsgeist.
    Es entsteht ein positiver Gruppenzwang, besser gesagt eine positive Gruppendynamik, damit nicht gleich wieder sich an dem Wort Zwang
    aufgeregt werden muss.
    Verletzungausfälle und echte Krankheiten würde ich aber in deiner Statistik rausrechnen.


    Ich garantiere dir ein positives Ergebnis, da ich sowas schon durchgeführt habe, und selbst über den Erfolg überrascht war.



    gg