Beiträge von guenter

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    Waldläuferin


    dein Beitrag entspricht auch meiner Phylosphie




    vollste Zustimmung. und je weiter es nach unten geht, umso bedeutender wird das, aber auch schwieriger für den Trainer.



    bitte aber nicht die Realität aussen vor lassen: die meisten Vereine (vor allem kleinere) haben kein Konzept.
    und wie schwierig es ist, überhaupt ein Konzept durchzusetzen, habe ich am eigenen Laib erfahren. Eine der Sachen, wo ich gescheitert bin.



    Disziplin:


    kann es sein, dass hier unterschiedliche Vorstellungen beim Wort Disziplin bestehen?

    vom Strammstehen und Totenstille wie auf dem Kasernenhof bis ins andere Extrem.


    wir sind uns doch hier wohl alle einig, dass eine gewisse Disziplin sein muss.


    ich tausche mal das Wort Disziplin gegen "altersmässig sozial vernünftiges Verhalten auf dem Platz" aus.
    Gerade im Kinderfussball hört sich das schon anders an, drückt es aber wohl besser aus, was viele hier wohl als Disziplin verstehen.


    Um dies zu erreichen, gibt es die verschiedensten Methoden, die auch altersmässig unterschiedlich sein sollten.
    Gerade für den G und F-Bereich wurde dies hier im Forum ja schon ausführlichst diskutiert.
    empfehle Einingen, da mal nachzulesen.


    noch was zum schreienden Trainer: sie gibt es weit weniger, als mancher Diskussionsbeitrag hier vermuten lässt.
    dass mal einem der Gaul durchgehen kann, ist bei manchen Situationen verständlich. Ist mir auch schon passiert.
    Wird ansonsten ein vernünftiger Umgang mit Kindern geplegt, haben diese damit auch kaum ein Problem, sie wissen das dann schon einzuordnen.


    <liegen euch bei euren Kindern nicht auch mal die Nerven blank? oder bleibt ihr da immer ruhig und immer sachlich? gibt es da nicht
    auch mal ein lauteres Wort.
    dann bewundere ich euch. ich konnte und kann das nicht (3 Kinder grossgezogen und ständig 2 Pflegekinder aus schwierigen Verhältnissen im
    Haus)
    eigene Idealvorstellungen und tatsächliches Handeln weichen da schon mal voneinader ab.


    wo endet eigendlich das Anspruchsdenken an den Kindertrainer?


    gg


    gg


    gg

    Dirk


    ich kann dir gern die Telefonnumern von Funktionären geben, einmal Verband, einmal Kreisjugendobmann, bei dem du dich auch
    auf mich berufen kannst, die gerne ihre seit Jahren positive Erfahrungen diesbezüglich weitergeben. Oder gibt mir mal die Mail,
    des betreffenden, ich schreib ihm gerne meine Erfahrungen.


    gg

    Thomas


    Eierverkauf anstelle Training, das geht ja nun gar nicht, kein Wunder wenn da keine Leistung zustande kommt-


    aber ich reihe mich ein: in den Trainingszeiten Fastnachtswagen für den Dorfumzug gebaut.


    Mannschaftsgeist und Teambildung wird nicht nur durch wochenlanges bis ins kleinste ausgeklügelte Trainingsübungen erreicht.


    Kann man natürlich nicht wissen, wenn man sowas noch nicht gemacht hat.


    Ich fang an mich aufzuregen. Oder soll ich doch über den Fussball auf Leistungsebene diskutieren, dann wäre die Diskussion wahrscheinlich eher auf Augenhöhe.? Ist wohl aber nicht das Ziel in diesem Forum.


    gg

    ist bald Aus die Maus, wenn ihr auf die Art und Weise weitermacht. Ihr könnt hier toben und schreiben soviel ihr wollt. Euer Modell ist nicht nur fällig, sondern fertig" an!


    @TW
    dann schreib mal, wie du vorgehen, was du unternehmen würdest, wenn folgende Bedingungen gegeben sind, kein Einzelfall
    sondern Realität in unserer Region, teilweise etwas günstiger aber auch schlechter.


    8 Dörfer, 6 Fussballvereine bilden eine Jugendpielgemeinschaft. G, 2 F, 2 E und jeweils 1 D,C,B,A-Jugend.
    insgesamt so ca. 30-35 Kinder pro Jahrgang, um die sich aber noch Musikverein, Feuerwehr , Tischtennis, Tennis, Messdienergruppe, Karate bemühen.


    Anfahrtsweg zum Training für ein Grossteil 15 km, teilweise noch mehr
    Nachbarvereine mit ähnlichen Strukturen ca 20 km entfernt.


    Leistungsverein ca 25 km mit einem Einzugsgebiet von etwa 50 km im Radius, jedoch erst ab D-Jugend und nur 1 Mannschaft pro Jahrgang.


    Wie gehst du nun als Verein vor, als Trainer in einem solchen Verein oder auch als Eltern eines Jungen der zum Fussball will.


    Verein abelden und die Kinder zum Leistungsverein , wo bis auf 2 wieder nach Hause geschickt werden.



    das ist Realität vielerorts, und wenn ich DSV richtig verstehe, ist es dort noch viel schlimmer.

    FB


    um die Diskrepanz der doch grassen Meinungsunterschiede vielleicht besser begreifen zu können, sollte man sich mal die Zielsetzung der Vereine anschauen.


    beim Leistungsverein gibt es der Name schon her. Förderung der bestmöglichen Leistungserbringung. wer dazu die Vorraussetzung nicht mitbringt kommt entweder gar nicht dahin, oder muss irgendwann gehen.


    der Dorfverein hat aber eine ganz andere Funktion. zwar will man auch Leistungen sehen, aber nicht primär.
    Der Dorfverein hat eine ganz starke gesellschaftliche und soziale Funktion in einem Dorf.
    für viele Kinder und Jugendliche steht nicht der Leistungswille im Fordergrund, sondern andere Werte: sinnvolle sportliche Freizeit,
    Freundschaften, Geselligkeit u.Ä.


    der Trainer hier hat nicht nur die Aufgabe fussballerische Ziele zu verfolgen, sondern eine soziale Aufgabe und Verantwortung im
    Dorfgeschehen. Da wird der Dicke Paule mitgezogen,möglicherweise nur dabei ist, weil sein Freund zum Fussball geht, er sonst keine Sportmöglichkeit hätte, er gebraucht wird,weil sonst keine Mannschaft zusammenkommt.


    Die 1,2 manchmal auch 3 Spieler, die talentiert sind und auch die entsprechende Leistungsbereitschaft und den damit verbundenden
    Mehraufwand (auch der Eltern) aufbringen wollen, die wechseln dann halt ,höherklassig.


    Sollen die anderen nun den Fussballbetrieb einstellen oder anderweitig wechseln. Wohin? Zum 20 km entfernten Nachbarverein, wo es aber ganauso aussieht.


    Im Kindesalter G,F,E,D geht das alles noch einigermassen gut, spätestens aber ab der C, haben doch fast alle kleineren
    Vereine das Riesenproblem die Jungs oder Mädels bei der Stange zu halten. Da werden halt andere Interssen vorrangiger.


    Oft sind es nur die persönlichen Bindungen, garantiert nicht der Leistungswille, warum viele trotzdem dabeibleiben.


    Beides muss es geben, den Leistungsverein und den Dorfverein, sie ergänzen sich doch.
    die Vorgehensweise, auch die der Trainer, lassen sich aber nicht 1:1 von der einen Seite auf die andere übertragen.


    Gingen Dorfvereine mit ihren Trainern so vor, wie in einem Leistungszentrum, dann gäbe es keine mehr, aber auch keine
    Leistungszentren, denn die dortigen Kinder waren zuvor meist einige Jahre in einem Dorfverein, bei uns in der Regel 5-6 Jahre.


    Würden Leistungszentren im Kinderfussball so aktiv arbeiten wie die Dorfvereine, wären sie aufgrund ihres Umfeldes mit im Vergleich
    massenhaften Kindern, nicht auf die Dorfkinder angewiesen.


    Dass du z.B. so wie jetzt arbeiten kannst, ist doch wohl den kleinen Dorftrainern zu verdanken, die dir die Kinder zuliefern.


    Vielleicht solltest du mal mit in deine Überlegungen einbeziehen.


    gg

    Na und ? Was ist daran so schlimm ? Dann gibt es halt keine "G". Wo ist das Problem ?
    Es ist doch schizophren mit einer "G" die Vereinsinfrastruktur zu "belasten", ohne dass diese "Uebung" einen nennenwerten "Output" generiert. Da lügt man sich doch in den eigenen Sack !
    Die "G" Jugend ist nicht primär dazu da um Kids von der Playstation wegzulocken, sondern Kinder (meistens sind es die Eltern), die umsverrecken schon mit 5 FUSSBALL spielen wollen, eine entsprechende Möglichkeit zu bieten.
    Muss das jeder Dorfclub können ? Nein - defintiv nicht !! Wenn Eltern das brauchen, dann können sie auch mal in die nächste Stadt fahren.


    bei soviel Unwissenheit über einen Dorverein erübrigt sich eine Antwort.


    mir ist jetzt endlich mal klar geworden, warum der hiesige Leistungsverein im G- und F Bereich so gut wie nichts tut, sich dann aber der Spieler vom Dorverein bedient, die da die Vorarbeit geleistet haben.


    Ist doch bei euch auch so. Oder?


    Deine Meinung in diesem Bereich ist eine Vehohnebimpelung all derer, die auf dieser Ebene tätig sind, mit Problemen zu kämpfen haben und auch damit fertig werden, wo du wohl schon längst das Handtuch geschmissen hättest.


    Ich finde das Arrogant, erinnert mich irgend wie an einen gewissen Verbandstrainer, bei ich seinerzeit die B-Lizens gemacht hatte,
    und aneinandergeraten bin, der gefordert hatte, dass Spieler, die in der untersten Klasse nicht 2 mal trainieren, aus der Mannschaft zu werfen sind, schliesslich würde er bei der Verbandsauswahl ja auch strenge Masstäbe setzten.


    gg


    gg

    @Kicker


    kann dir nur teilweise aus meinem beschränkten Umfeld Antworten geben.


    was Erfolg ist, speziell in der Kinderarbeit wurde hier schon ausführlichst diskutiert, dass da jeder auch seine eigen Prioritäten hat,
    und stark vom Umfeld vorgegeben ist ist wohl anzunehemen.


    dass Trainer von LZ messbare Erfolge haben wollen und auch müssen ( kurz bis mittelfristig) ist ebenfalls nachvollziehbar. Einerseits sind sie sonst weg vom Fenster, andererseits sind das meist Trainer, die auch noch höher kommen wollen, was ich absolut nicht verwerflich finde.


    wie Erfolge messbar sind, weiss wohl jeder. Spätestens in C, B oder A wird da auf die Tabelle geschaut.


    Wann ein Trainer gut oder schlecht ist, wird oft nach diesem messbaren Erfolg bewertet. Wie eigendlich sonst?


    Ich habe da meine persönliche Definition:


    Ein guter Trainer ist der, der sich seinem Umfeld entsprechend anpassen kann, Seine Anforderungen an andere entsprechend anpasst
    und seine eigenen Vorraussetzung entsprechend gestaltet.


    Ein E-Dorftrainer brauch nicht die fussballerischen Qualitäten und trainerisches Können eines A-Lizensinhabers.
    umgekehrt wäre für mich die Qualifikation eines C-Breitensporttrainer für ein LZ nicht ausreichend.


    gg

    Zumal dieses Thema dort noch viel heikler ist, weil nebst den Eltern noch ganz andere Leute "mitgucken" und entsprechend Druck auf die Kompetenz des Trainer machen.


    Erzähl mir nix vom Pferd, ich war Aktiventrainer, je höher desto einacher war es, letzendlich zählte nur der Erfolg, das Tabellenergebnis.


    Und da wird die Antwort praktisch nie "rumalbern" sein ! Und wenn dann doch ein ja kommt, dann wäre die Antwort wohl auch: "Tja, dann ist wohl Fussballtraining noch nicht das richtige für dich".


    Danach hätte ich keine Mannschaft mehr zusammenbekommen, geht wohl aber vielen auf dem Dorf so.


    du kannst einfach deine Voraussetzungen nicht mit anderen vergleichen.


    nicht alles, und vor allem nicht überall lässt sich alles über Trainingsinhalte regeln und beeinflussen. Auch wenn ich diese als wichtig ansehe.
    die starke Fluktuation an Trainern ist nicht auf falsche Trainingsinhalte zurückzuführen, sondern hat andere Gründe.


    meine Trainingsplanung und auch Durchführung entsprach garantiert nicht den Idealvorstellungen einiger hier, obwohl ich vielleicht bei einem anderen Umfeld auch
    so vorgegangen wäre. Frag mich dann jedoch warum ich 15 Jahre am Stück Kindertrainer sein konnte und das, relativ gesehen, mit grossem Erfolg, gemessen an
    denen, die heute noch immer und auch wie spielen.


    gg


    gg

    ann sollte man dazwischen auch 2-3 längere Trink-Pausen machen


    was glaubst du, was selbst jeder vollkommen unbedarfter Dorfkindertrainer macht?


    die Kids möglichst PERMANENT in Bewegung zu halten, also möglichst viel Ballberührungen und Bewegungen in möglichst verschiedenen Konstellationen


    uralte Erkenntnis, deshalb gehe ich erst gar nicht darauf ein


    diejenigen die "Scheiss" machen, rauszunehmen und "spezial zu betreuen".
    In den Spielen (mit 25 Kids kann man toll 4 Mannschaften bilden) sollte sowieso Keiner mehr Zeit zum Scheiss machen haben - und sonst - ab in die Spielecke: Ball nehmen und auf der anderen Seite des Platzes, möglichst dort wo die Eltern stehen, Jonglieren üben -


    klasse Vorschlag. allein mit 25 Kindern und dann Spezialbetreuung.


    alleine mit G- und F-Lingen in Gruppen arbeiten, das musst du mir vormachen, dort wo der Trainer nicht dabei ist, geht nichts.
    möglicherweise mit ausgewählten Kids, aber nicht bei einem Normalverein



    Dass in der "F" Märchen und Phantasiewelten noch Wirkung haben mag ich zu bezweifeln, resp. muss man sich ja genau dann nicht wundern, wenn man als Trainer von der i-Generation nicht mehr ernst genommen wird. Die Kids von heute sind nicht mehr die Kids die wir mal waren in ihrem Alter !!


    schlitchweg falsch.
    Beweis: mit Hilfe einer Geschichte, habe ich in der G an der Disziplin gearbeitet, zu Beginn der F hatte ich eine Truppe die derart
    für ihr Alter diszipliniert war, dass sie wohl selbst deinem Leistungszentrum zur Ehre gereicht hätte, und das ohne Druck, ohne Strafe.
    auch nicht lächerlich, selbst die damaligen Spieler, heute B, erinnern immer wieder von sich selbst an diese Geschichte.
    nachzlesen hier im Forum unter Hallengespenst, falls du dir die Mühe machen willst, mal mehr zu erfahren.


    Ich denke aber, dass man hier im Blog auch mal diejenigen vertreten muss, die eben nicht in diesem Blog sind, weil sie diese selbstverschuldeten Probleme erst mal gar nicht haben, und sich darum auch nicht stundenlang mit deren Sympthomen auseinandersetzen müssen.


    da stimme ich dir absolut zu, jedoch mit der Einschränkung, dass bei einer G anfangs, diese Symthome immer gegeben sind, und auch nicht nur kurzfristig, das ist für mich normal für Kinder, es sei denn, man drillt sie.


    Deine Berichterstattung über die Leistungsebene bereits ab F finde ich auch interessant, weil dies für mich in dieser Altersstufe absolut neu
    ist. Du vergisst jedoch, dass dies innerhalb der grossen Masse, der absolute Ausnahmefall ist.
    "die Oben haben den Blick für Unten verloren" hören wir oft aus Politik und Wirtschaft. Scheint mir auch bei dir der Fall zu sein.
    kommt bei mir etwas überheblich an, und frag mich doch hin und wieder ober der (also du) schon mal etwas länger als
    Kindertrainer bei einem Dorverein mit den vielen dicken Paules, mit denen, die eigendlich gar nicht so das grosse Interesse am Fussball haben, aber gebraucht werden, weil keine anderen da sind, geabeitet hat.


    Ich kenn beides, als Dorftrainer und Begleiter der Söhne auf der Leistungsebene.
    das sind in bestimmte Richtungen Unterschiede wie Tag und Nacht. Das solltest du vielleicht mal öfters mehr beachten.


    gg

    @FB


    mag sein, dass man nicht die Zeit dazu hat, auch nicht die entsprechenden Vertrauensbeziehungen zu den Kids hat , auch die persönlichen
    Vorraussetzungen um mit dieser Altersgrupper nichtfussballerische bezogene Gespräche führen kann und stattdessen der Weg über entsprechende Trainingsübungen ein Lösung sucht. vermag das nicht zu beurteilen.


    meine Schilderungen und Ratschläge beziehen sich auch nicht auf irgendwelche Lehrbücher oder Fortbildungen sondern fast ausschliesslich
    auf eigene Erfahrungen bzw. Erfahrungen aus meiner direkten Umgebung. sowohl positive wie negative.


    Diese sind dann natürlich geprägt durch die gegebenen Vorraussetzungen des Umfeldes, und die sind nun man wesentlich anders, wie
    z.B. in einem Leistungs- oder Stadverein.


    Ich kenne alle Kids, die zum Training kommen auch privat, fast alle gehen bei mir im Haus öfters ein und aus, treffe sie auf jedem Dorffest,
    jeder Dorfveranstaltung, kenne die Eltern privat vom Kindergarten von der Schule, kenne ihre Problem im Elternhaus und in der Schule.


    Dies ist eine Basis, um Gespräche bei Problemen zu führen, die viele gar nicht haben, und somit andere Wege gehen müssen.
    Ich konnte jedoch auf diese Art viele Probleme angehen und meistens lösen, auch ausserhalb der Trainingszeiten.


    Es gibt nicht im Fussball die eine Wahrheit um Probleme zu lösen, keiner kann behaupten den richtigen Weg zu wissen.


    Umso wichtiger finde ich, dass hier durch die jeweiligen Schreiber unterschiedliche Vorgehensweisen beschrieben werden.
    Jeder kann das für ihn passende auswählen und ausprobieren.


    Nicht gut finde ich, wenn vermittelt wird, dass man glaubt, den Stein der Waisen gefunden zu haben, und seine Vorgehensweise die einzig richtige ist. Auch wenn man anderer Ansicht ist, sollte man andere Vorgehensweise und Meinungen als gleichberechtig ansehen, auch wenn man es kontrovers diskutiert.
    Gelingt mir auch nicht immer, aber ich versuche es.


    gg

    Andre


    man stösst halt auch mal an seine Grenzen, alles denkbare versucht, nichts hlft, owohl man erkennt, dass die eigendlichen Vorraussetzungen gegeben sind.


    da kann mann dann verzeifeln, der Geduldsfaden auch mal reissen und man reagiert, wie man es normalerweise nicht tut.
    find ich eigendlich nicht so schlimm, man ist ja auch nur Mensch, kann aber auch positiv wirken, vielleicht rüttelt das den Betreffenden mal wach.


    Obwohl es garantiert nicht deine Art ist, und du ja aber ziemlich alles vesucht hast, würde ich in diesem konkreten Fall es wirklich mal als letzte Mittel mit Druck versuchen.
    Wie weit du da gehst, kannst du ja selbst am besten beurteilen.Es gibt schon Kinder, die das hin und wieder brauchen um einen Schritt vorwärts zu kommen.


    Wenn nichts hilft, kann man auch mal unkonvetionell und gegen die eigene Denke vorgehen. besser wie nichts mehr versuchen.


    gg


    gg

    Vorraussichtlich ab Juni beende ich mein Trainerdasein wieder...da tut ihr mir jetzt schon leid :rolleyes: Guenter....mal an dich....wird Zeit das du wieder aktiv auf den Platz gehst! =)


    da müssen wir dann wohl ein Zweierforum aufmachen. :D vielleicht mit 75 beim Enkel, aber draussen stehen und kritisieren (halt mich jedoch stark zurück, Sohn hats verboten) ist auch mal ganz gut.


    Hätte mich gern mal mit dem Herrn gefetzt.


    etwa so wie mit mir, ob er das aber aushält?, also lass es. :baby:


    gg

    Als Günter;
    jetzt mal Klartext: Was machst DU ganz konkret um dem Kind die Angst oder Hemmung vor dem Zweikampf zu nehmen ? resp. wie bringst DU dem Kind die richtige Körperhaltung, die richtigen Reflexe, das richtige Timing und Koordination bei um sich im Zweikampf zwar durchzusetzen ohne sich oder dem Gegner dabei aber gleich alle Knochen zu brechen.
    Einfach nur mit Zusehen, wie sich die Dinge von alleine entwickeln ??
    Und was, wenn sich nichts entwickelt ?



    na ja. wenn ich einem Jugendtrainer erklären muss, wie die richtige Körperhaltung beim Zweikampf sein sollte, dann frag ich mich, wo man bei diesem überhaupt ansetzten muss.
    nicht alles lässt sich durch technische Übungseinheiten lösen. Natürlich warte ich nicht einfach, Geduld haben, hat nichts mit Abwarten zu tun.


    konkret:
    der Junge ist 9 Jahre alt, technisch gut, zurückhaltent und geht mit vorgestreckten Armen in den Zweikampf.


    technisch könnte er also wohl durchaus richtiges Zweikampfverhalten durchziehen.
    zurückhaltent, lässt einige Interpretationen zu. Arme vorstrecken hat körpersprachlich eindeutig eine Abwehrfunktion. wovor?
    hierzu würde ich erstmals Gespräche mit dem Jungen führen, allgemein, nicht nur fussballerisch. Ergründen wo seine eigendliche Angst liegt, was die Ursache ist.


    da es hierzu viele Gründe geben kann, ist eine allgemeine Antwort wenig hilfreich.Nachdem obiges bei mir voranging habe ich anschliessend verschiedene
    Massnahmen durchgezogen, je nach Typ.


    auf weichen Schulmatten richtiges Hinfallen geübt, spielerisch generell mal die Angst vorm Hinfallen genommen. (es gibt Kinder die haben Angst hinzufallen)
    auf engem Raum reine Tobspiele gemacht (es gibt Kinder, die kennen das gar nicht)
    gezeigt, wie man Zweikämpfe ohne Körperkontakt führen kann
    viel 1:1 gespielt, meist kleine Turniere


    zuerst ohne jeglichen Körperkontakt, dann leichte Steigerungen von erlaubten Körperberührungen,


    dann die betreffenden gegen körperlich schwäche 1:1 mit Körperkontakt


    die nächste Steigerung war 1:1 gegen körperlich gleichstarke, dann gegen stärkere.


    den Weg der ganz kleinen Schritte, mit viel Gewöhnungszeit, bei Bedarf wieder einen Schritt zurück.


    gegen Schluss stand dann auch schon ein Rubgyspiel in kleinen körperlich gleichstrkenGruppen, statt.


    natürlich gab es auch mal den ein oder anderen, der durch richtiges Vormachen (und ich meine hier vormachen und nicht erklären) schnell ein anderes
    Zweikampfverhalten an den Tag gelegt hat. Dann war aber nicht die Angst, sondern Unvermögen (auch des Trainers) die Ursache.


    der grösste Fehler einiger Trainer, ist jedoch der, zu glauben dass Ängste schnell abgebaut werden können, das brauch einfach Geduld und ständiges Arbeiten mit dem Kind.


    gg

    @TW


    deine Antwort passt für mich nicht auf meinen letzten Beitrag.


    ich hab von einer kurzfristen Lösung gesprochen. nicht vom Neuaufbau einer Jugendabteilung, die nicht möglich ist für den Verein alleine.
    Warum soll die Aktivenmannschaft nicht noch solange zusammenspielen wie es funktioniert.


    eine Wiederbelebung der B hab ich gar nicht in Erwägung gezogen, nur eine Möglichkeit aufgezeigt, wo überhaupt eine
    Jugendmannschaftsmeldung möglich ist.
    es ist doch kein Optimismus wenn ich schreibe, dass es nur über Gründung einer Spielgemeinschaft geht.


    dass der Verein in seiner Selbständigkeit bereits die letzte Ölung erfahren hat, weiss ich auch, trotzdem kann man den Exodus
    noch hinausschieben und dieser dieser Zeit nach vernünftigen Lösungen suchen. Und da sollte man schon sher genau suchen, und nichts überstürzen.


    gg

    Nicht jeder sitzt wie Guenter 25 Stunden am Tag hier


    Da ich ja nicht mehr aktiv bin, muss ich ja die 10 Stunden in der Woche (oder waren es sogar mehr?) anderweitig unterbringen.
    ausserdem habe ich bei den anstehenden Hausrenovierungen keine Lust druchgehend zu arbeiten, und bin froh zwischendurch durchs Forum
    mich abzulenken. :D


    @FB
    dass sich hier immer die gleichen Schreiber tummeln, ist doch wohl nicht denen anzulasten.
    Mancher Anfragesteller bekäme doch ohne diese oft keine Antworten.
    Wenn wenn du die Beiträge richtig verfolgts, wirst du feststellen, dass diese Vielschreiber, zwar immer wieder mal übereinstimmen,
    aber jeder seine eigene Schwerpunkte (Trainingsaufbau, Mannschaftsführung, Elternarbeit, usw.) und irgendwie seine eigene Phylosphie
    in der Jugendarbeit hat.


    Da gerade aber auch diese Vielschreiber ausnahmslos schon länger in der Jugendarbeit tätig sind, Erfahrungen gesammelt haben,
    vieles schon hinter sich haben, was für viele Anfragesteller Neuland ist sind sie in diesem Forum genauso wichtig wie jeder Neuling.


    Da viele neue Problemschilderungen sich irgendwie sich im Grundtenor wiederholen, ergibt sich zwangsläufig, dass sich auch die Vielschreiber wiederholen.


    Über Trainingsinhalte und Trainingsaufbau und Gestaltung gibt es unzählige Bücher, Grundkenntnisse hat jeder, der mal selbst Fussball
    gespielt hat.


    die vielen anderen Problemschilderungen zeigen jedoch, dass es noch einen anderen, weit grösseen Bedarf gibt, sonst würden sich
    nicht so viele mit ihren Fragen ans Forum wenden. Und gerade hier können erfahrenere Kollegen, und das sind nun mal die Vielschreiber,
    zumindest Anregungen zum Nachdenken geben.


    Dass hier dann Beiträge kommen, die manchem Anfragesteller nicht passen, weil er eigendlich nur Zustimmung und Bestätigung für sein
    Vorgehen erwartet hatte, ist für mich auch normal. Eintagsfliegen haben wir ja hier auch immer wieder, wenn sie keine Zustimmung kriegen.


    gg

    Karl, stimme dir zu, dass der Verein schon früher aktiv hätte werden müssen.


    aber wie?


    ich finde es schon erstaunlich, dass ein 1000 Seelen-Dorf überhaupt noch eine eigenständige Mannschaft hat.
    In unserer Umgebung hier ist mir das kaum bekannt.
    Offensichtlich gibt es ja noch eine positive Grundstimmung im Verein, damit dies überhaupt noch der Fall ist.


    einige wenige haben es erreicht Spieler aus der Umgebung an Land zu ziehen, indem sie ein Umfeld geschaffen haben, das für diese Spieler offensichtlich interessant war. Wäre aus deiner und Cheechoo Sicht eine Söldnertruppe, für mich nicht unbedingt, da ich bei
    Söldnern immer eine monetäre Entlohnung vorraussetze.


    Kenne z.B. einen Fall, wo ein Verein eine Hobbymannschaft aus der Umgebung an sich gezogen hat, denen ein Umfeld ermöglicht hat,
    die diese dann veranlasst hat, sich als offizielle Mannschaft anzumelden. sind aber Ausnahmen.


    das Problem von Cheechoo ist aber ein anderes.


    eine Anregung hab ich anhand eines Beispieles eines Spielgemeinschaftspartners des hiesigen Vereins.


    ebenfallss sehr geringe Kinderzahl im Dorf, keine Möglichkeit irgendeine Jugendmannschaft zusammenzubekommen.
    die haben eine altersübergreifende, beginnend bei 4jährigen, Bewegungs- , Spiel und Turnstunde angeboten. (geleitet von einem engagierten Ehepaar). die Resonanz war sehr gut, fast alle Kinder im Dorf gingen da hin.
    erst im F-Jugendalter haben sie dann die Fussballinteressierten in die Spielgemeinschaft geschickt.
    So im Schnitt blieben dann 3 Kinder pro Jahrgang am Fussball hängen, obwohl es nur 6-7 Kinder im Jahrgang gab.(manchmal auch noch weniger).


    Lösungen gibt es nur über eine Spielgemeinschaft. Über verbandliche Bestimmungen und Abwägung der Möglichkeiten sind die
    Vorraussetzungen dazu zuallerst zu eroieren. Erst dann sind kann über Vorgehensweise und Aktionen nachgedacht werden.
    Zusätzlich ist im Dorf eine Möglichkeit zu schaffen (wie z.B. bei obigem Verein) dass den wenigen Kinder im Dorf vor Ort (also ohne Fahrerei) eine Sportmöglichkeit geboten wird, also möglichst viele erreicht werden können.


    Ein Aufbau ist nur von Unten möglich, wohl kaum mittendrin.


    Kurzfristig geht es ja darum, eine Jugendmannschaft zu melden, da ansonsten es über kurz oder lang auch keine Aktiven mannschaft mehr geben wird. Denn ohne Aktivenmannschaft wird es in diesem Verein erst recht keine Jugendarbeit mehr geben.


    Dazu würde ich eine F ausser Konkurrenz wie schon von mir beschrieben melden, oder eine G, in der ich mit Abspreche der jeweiligen Gegner
    auch ein Jahr ältere Spieler mitspielen lassen kann.
    Sicherlich nicht ideal, aber besser als gar keine Lösung.


    gg

    Kritik ist ok, dann geht aber bitte auch auf die Themen ein, statt dauernd die Themen auf eure Spezialgebiete der immergliechen sozial angehauchten Allgemeinplätze zu entführen.
    Der Kopf ist rund ..



    magst ja Recht haben.


    aber du bist als erster vorm eigendlichen Thema abgewichen, und danach folgten noch 5 Beiträge die absolut wenig mit dem eigendlichen Thema zu tun haben,
    mit Abstand die meisten.


    Wir können anstelle über die täglichen, allgemein auftauchende Probleme über den Sinn (oder ist es vielleicht doch Unsinn)des Boxens zum Abbau der Ängste im Zeikampfverhalten unterhalten ist ja nicht nur sehr fussballnahe sondern ein Boxsack gehört ja schliesslich
    wohl zu den Trainingutensilien in jedem Verein.


    Angst vorm Zweikampf ist fast ausschliesslich Kopfsache, sehr oft auch reine Willenssache. um hier entsprechend vorzugehen, muss man das Kind kennen
    und auch viel Geduld mitbringen.


    klar gibt es die Methode Angst zu besiegen indem man die betreffende Person noch grössere Ängste aussetzt (statt Fussball halt Rubgy oder Boxen).
    das ist aber weder kindsgemäss noch Aufgabe der Trainer.


    Ausserdem bezweifle ich, dass das was immer wieder als Angst vorm Zweikampf bezeichnet wird, wirklich Ängste sind, sondern andere Ursachen hat.


    "Angst" ist auch sehr allgemein gehalten.vor was hat es Angst? sich weh zu tun, den Zweikampf zu verlieren, Anschiss vom Trainer zu bekommen,
    -angst, weil es nicht weiss, wie es sich im Zweikampf verhalten soll, Angst vor Körperkontakt.


    gg

    Aber ich hätte gerne einen Verein, in dem mein Kind fair und freundlich behandelt wird, in dem es gefordert und gefördert wird, in dem es sich als gleichberechtigter Teil einer Gemeinschaft fühlen kann. Das hat alles nichts mit fußballfachlichen Fragen zu tun.


    das meine ich, wenn ich andere Werte vor Topausbildungsziele stelle.
    das ist für mich der entscheidende Punkt. Umso besser, wenn dann noch die fussballerische Qualität des Trainers hinzukommt.


    Und meine ganz persönliche, sicherlich nicht repräsentante, Erfahrung ist die, dass obiges am ehesten auf Bezirksliga und Verbandsligaebene zu finden ist, was auch letztendlich die Entscheidungen beim Wechsel meiner Söhne war.


    aber auch da kannst du trotz intensiver Prüfung der Verhältnisse auf die Schnauze fallen.
    2 Jahre war es bestens, dann kam ein Trainerwechsel und alles war plötzlich anders. zieht man dann halt seine Konsequenzen.

    Ist eigendlich bekannt, ob und was unter Umständen, der Trainer von Papas Mannschaft schon alles versucht hat, um Pünktlichkeit zu erreichen?


    Ich hab auch schon über die Kinder Druck auf ihre Eltern ausüben lassen. das geht aber auch ohne Strafe. da gibts schon einige Methoden.


    gg