Beiträge von guenter

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    @btsv


    in einer Trainingseinheit die Eltern postivi auf dich einstellen, ist wohl ziemlich schwierig.


    Alternativvorschlag:


    direkt nach dem letzten Saisonspiel übernimmst du für 4 Wochen das Training und auch die Leitung der Turnierbesuche, evtl.
    mit Unterstützung des Jugendleiters (die Zusammenarbeit scheint ja zu funktionieren)


    Du hast etwas mehr Zeit dich auf die Kinder einzustellen, und die Kinder auf dich, was eine Vorraussetzung für vernünftiges Training ist.
    Eine einzige Trainingseinheit kann auch schon mal schnell in die Hose gehen, in 4 Wochen kannst du aber überzeugend rüberkommen.
    dein Stil wird dann den Eltern schon erkennbar, nicht nur beim Training sondern durch die Turniere auch in der Mannschaftsführung.


    Hat auch den Vorteil, dass nach den Ferien keine Anlaufzeit notwendig ist, ihr euch bereits alle kennt und du direkt losslegen kannst.


    Kenn einige Vereine, die so vorgehen. erstes Training und Turnierbesuche im Juni mit den neuen Mannschaften und dem neuen Trainer.


    gg

    Wenn es draußen schön und warm wird, dann ruht der Ball. Macht Sinn, oder?


    Nein. eigendlich nicht.


    Diskussion gibt es aber schon seit Jahrzehenten.


    immer gleichbleibende Argumente für die jetztige Regeleung: Ferienzeit, Zeit für Entscheidungsspiele (Rahmenspielplan), Zeit für Sportfeste der Vereine.


    gg

    Ich betrachte die Belohnung des Selbstverständlichen sogar als gefährlich. Denn durch Statistik und Belohnung wirkt das, was eigentlich selbstverständlich sein müsste, eben GERADE nicht mehr selbstverständlich.
    Wenn Selbstverständlichkeit grad mal eine kleine Belohnung wert ist, dann ist diese Selbstverständlichkeit keine VORAUSSETZUNG mehr um im Verein mitzumachen, sondern ist lediglich beliebig diskutierbare OPTION.
    Für mich setzt deshalb die BELOHNUNG der reinen ANWESENHEIT, den Sinn und Zweck des ganzen Fussballtraining in Frage.



    obs gefährlich ist, mag ich nicht so beurteilen, aber ansonsten sehe ich es ganauso. Fussball ist Mannschaftssport. regelmässiges Training ist für mich eigendlich Bedingung um daran teilzunehmen. Da ich dieses regelmässige Teilnahme vorraussetze finde
    ich eine Belohnung dafür als ein Absurdum.


    ebenso finde ich das Führen einer Torjägerliste mit anschliessender Bekanntgabe im Kinderfussball für ein Unding.


    Auf der einen Seite fordern wir das Abschaffen von Tabellen in G und F, auf der anderen Seite werden Torjäger hervorgehoben.


    Für mich ebenfalls ein Unding.


    gg.

    konkretisiere doch mal deine Beobachtungen "andere, häufiger vorkommene Sachen, wo Kinder damit konfrontiert werde, stärker belastet sind,


    hast du doch selbst beantwortet.

    Schon eine kleine Bemerkung vorm Team, ihren Freunden, kann Kinder sehr verletzen u. belasten, psychisch.


    Äusserungen von Trainern, die zum Lacher, gar zum Auslachen, führen, sind doch gar nicht so selten.
    Wer hat denn noch nicht mitbekommen, dass selbst G-linge zusammengestaucht werden, wenn sie angeblich was falsch gemacht haben?
    im Vergleich zur körperlichen Gewalt (wo fängt die eigendlich an?) ist doch die psychische Gewalt wesentlich weit verbreiteter.
    ist doch eines deiner Lieblingsthemas.


    ch kenne kein Kind, dass mit 12 seinem Trainer im Konflikt offen widerspricht. Woher du also dein Wissen nimmst, dass Kinder dort schon solch Persönlichkeit hätten,


    . dies habe ich so nicht angesprochen.ich weiss jetzt nicht was du unter einem Konflikt zwischen Trainer und Kind ansiehst..
    dass 12jährige bereits kleine Persönlichkeiten sind, dazu brauch ich keine empirische Untersuchungen, das merkt man wenn man vernünftig mit ihnen umgeht, ihnen mit ihrem Alter entsprechenden Respekt entgegenkommt und entsprechend behandelt. Dazu brauch ich mich nicht auf ihre
    Ebene begeben, sondern behalte durchaus meine Erwachsenenfunktion. Dann gibt es zwar Meinungsunterschiede, mal Differenzen,
    aber das muss doch nicht zwangsläufig zu einem echten Konflikt ausarten.

    Das das alles vom Ablauf und Maß nicht so ganz verkehrt sein kann zeigt mir die Trainingsbeteiligung.


    Dies geht für mich in eine ganz entscheidende Richtung.
    Entscheidend ist nicht was ich mache, sondern wer wie was mit wem macht, und was dann letztendlich hinten raus kommt.


    Und jeder Trainer hat seine ihm ureigene Art (manchmal auch Unart) und eine andere individuelle Truppe mit der er zusammenarbeitet.


    die Frage stellt sich auch, ob Einzelfälle sich zu einer grundsätzlichen Diskussion eignen?


    dann wäre jetzt natürlich zu diskutieren, ob Kopfaballtraining nicht generell abgeschafft werden soll, und zwar nicht nur im Jugendbereich, sondern auch bei Erwachsenen. wie gefährlich das sein kann, hat Andre ja ausfürhlich beschrieben.


    gg

    In dem Thread gehts aber um F-Jugend. Kommt davon, wenn man nicht beim Thema bleibt,,,


    O.K dann nehmen wir es aber mal genau.
    Papa schreibt: "gab es schon mehrer solcher Übungen." Arschschiessen ist doch hier nur stellvertretend für Anderes aufgeführt.


    macht es Sinn, dann eine ungewöhnliche Spielform auseinanderzunehmen, die nirgendwo an der Tagesordnung ist und wohl auch höchst selten gemacht wird?


    da wird Gewalt aufgeführt, um das Thema zu diskutieren.


    ist es denn nicht eine grössere Gewalt an Kindern, wenn sie dafür bestraft werden, weil ihre Eltern sie 15 Minuten zu spät zum Training bringen. (das hat Papa auch geschrieben) Diese Gewalt wird jedoch nicht dikskutiert.


    dass überhaupt von Bestrafung bei F-Lingen gesprochen wird, regt niemand auf.


    der Zwang was mitmachen zu müssen, egal ob direkt oder indirekt durch Gruppenzwang (beides ist hier offensichtlich bei Papa geschehen)
    das ist Gewalt und zu diskutieren.


    Es ist doch praktisch egal welche Übung ich mache, der entscheidende Unterschied ist doch der, ob es von Kindern gewünscht und freiwillig oder ob die gleiche(vielleicht sogar hervorragende Übung) als Strafe, als solche auch noch angekündigt, und unter Zwang
    gemacht werden muss.


    dass ein unsicheres Kind im Training alleine dableiben muss, weil seine Eltern nicht im Training dabeibleiben darf. istfür ein Kind sicherlich
    schmerzlicher als ein Poschuss, aus weiterer Entfernung.


    Mit Sicherheit ist das Straftraining und der Zwang auch schon bei der F-Jugend weitaus weiter verbreitet, wesentlich diskussionswürdiger,
    als das Arschschiessen während des Training, das, und davon bin ich überzeugt, die weitaus meisten hier noch gar nicht zugeschaut haben, also nur vom hörensagen her kennen.


    die Diskussion hier müsste geprägt sein wie Strafe, Zwang, Kindesängste vermieden werden und wie Trainer damit umgehen müssen.
    Im manchen Trainings gibt es nämlich auch noch andere, häufiger vorkommene Sachen, wo Kinder damit konfrontiert werde, stärker belastet sind, als das Arschschiessen.


    gg


    gg



    Papa spricht von einer Strafe für die Kinder,

    Ich trete hier absolut nicht als Verfechter des Arschschiessens an. Wer genau gelesen hat, muss eigendlich festgestellt haben, dass ich das in 15 Jahren einmal gemacht habe. Würde es in der Situation aber auch wieder machen.


    Aber lasst mal die Kirche im Dorf, und hoffe jedoch dass ihr in anderen Sachen auch so pingelig bist.


    Gerade bei dem von Dir gewählten Beispiel will ich mal wissen, wie DU wissen willst, wie es in dem armen Knirps aussieht, der da still daneben steht und nix sagt und hofft, das der Kelch an ihm vorbeigeht.


    Ich sprach von 12jährigen Kids, die ich nicht mehr als Knirpse ansehe, sondern schon als kleine Persönlichkeiten betrachte, und die ich in den 5 Jahren zuvor so behandelt habe, dass sie keine Angst vor mir hatten, sondern jederzeit ihre Ansichten mir gegenüber äussern konnten.
    Auch wusste ich wie alle ticken und wusste in etwa was in ihnen vorgeht, auch ohne Worte, da ich sie nicht nur vom Training her kannte,
    und ich nicht nur über fussballerische Dinge mit ihnen unterhalten habe.
    als Dorfkindertrainer hab ich da wohl etwas weitergehende Vorstellungen von meiner Tätigkeit gehabt


    In einem Spiel wie Arschschiessen wird Gewalt ausgeübt.


    wie man von Gewalt sprechen kann, wenn aus 16 m ein Po getroffen wird bleibt mir schleierhaft.


    Wenn ein absolutes gegenseitiges Vertrauen aufgebaut wurde, und das war bei mir der Fall, kann man durchaus auch mal was machen,
    was aus dem Rahmen fällt. Da hab ich schon das ein oder andere gemacht, was etwas aus dem Rahmen fällt, und das ich nie mit
    einer weniger gefestigten Einheit gemacht hätte.


    Bin ich natürlich ein Trainer, bei dem sich Kinder unsicher fühlen, lasse ich besser alles Ungewöhnliche.


    gg

    Angst verbreiten und Mobbing zulassen.


    Allerdings kann ich den Zusammenhang mit dem Arschschießen nicht erkennen, wie baust du da die Angst ab? Du schreibst in deinem Beispiel: "Was tun? Übung abrechen, weitermachen und alle dies mitbekommen lachen ihn aus.". Wie nimmst du beim Arschschießen dem Kind die Angst? Es wird nicht gehen und deshalb würde ich das Arschschießen wegen des einen Kindes nicht anbieten.



    Uwe


    die Antwort ist für mich einfach,


    Anbieten würde ich sowas von mir aus eh nicht.


    Steht Gaudi an, und die Jungs schlagen irgend ein Spiel vor (das Arschschiessen sehe ich nur mal stellvertretend an)
    mach ich das, wenn alle dafür sind. dafür muss man natürlich seine Jungs kennen, das setze ich mal voraus.
    kenne ich das Spiel nicht, und sehe dass es z.B. ausarten könnte, breche ich ab und mach selbst einen Vorschlag.


    merke ich, dass ein oder 2 das nicht so wollen, schlag ich entweder auch was anderes vor, oder nutze die Gelegenheit um mit diesen
    mal eine Einzeltraining durchzuführen.


    we nn die gleichen Jungs die im Training sind, auf dem Bolzplatz was machen, seh ich keinen Hindernisgrund das auf ihren Wunsch auch mal zum Trainingsabschluss zu machen.


    speziell hier zum Arschschiessen, hab das in 15 Jahren einmal gemacht, bin bestimmt kein Verfechter davon.
    die 2 beschriebenen Beispiele sind für mich Extremfälle, die bei diesen Trainern wohl auch in anderer Form vorkommen.
    in einem Fall (F) sind die Kids wohl eh zu jung für sowas und der erfolgte Zwang ist eh ein Unding, darüber brauchen wir ja nicht zu diskutieren.
    im anderen geschilderten Fall, aus 2m schiessen, finde ich ebenso absurd, und wäre für mich Anlass ein sehr ernstes Wort
    mit ihm zu reden.


    wie unterschiedlich eine Sache verstanden werden kann mal so wie es bei mir war.


    12 jährige, alle machten das auf dem Bolzplatz, alle wollten das und geschossen wurde vom 16er (war meine Vorgabe).


    gleicher Name, aber total Unterschiedliches.


    Diskutabel (eigendlich ja nicht) ist hier doch der Zwang, Einschätzung der Kinder, mögliche, jedoch vermeidbare körperliche und
    seelische Folgen der Kids.


    das ist aber doch nicht bei dem Thema Arschschiessen alleine aufzuhängen, sondern betrifft doch auch vieles andere.


    ein Beispiel; da liess ein Trainer vom 5m Punkt voll Spammschuss bei einer E-Jugend nacheinander auf den Tormann schiessen.
    "Reaktionsverbesserung" war die Antwort auf meine Rückfrage.


    Schwachsinn und nicht ungefährlich, das gleiche vom 16er ergibt dann aber ein ganz anderes Bild.


    übrigens, als wieder der Vorschlag kam, hab ich eine Gegenvoschlag gemacht, Torpfosten aus 8m treffen, jeder Treffer
    10 Liegestützen vom Trainer. war auch total bescheuert, aber nur für mich.

    Ob nun Videomaterial dazu geeignet ist, mag jeder für sich entscheiden. Allerdings gibt es eine Anzahl weiterer Möglichkeiten!



    sehe ich ähnlich.


    es gibt zig-Möglichkeiten, die eine Trainerarbeit unterstüzten können, vom Statistikfreak bis halt zum Videofan.


    wenn es einem sein Hobby ist und er die Zeit dafür hat, warum nicht.


    Jeder kann für sich doch das auswählen, wo er Vorteile für sich sieht, die Zeit dafür aufwenden will und ihm das auch noch Spass macht.


    Er kann, es schreibt doch keiner vor, dass er das muss. jeder kann immer noch auswählen, welche Hilfsmittel er auswählt.


    wer weiss auch schon was in der Zukunft als normal angesehen wird. Auch heutige Meinungen des Einzelnen können sich noch ändern.
    als die Hütchen aufkamen, fand ich sie anfangs überflüssig, heute unverzichtbar.


    gg


    vor 10 Jahren war es auch noch nicht üblich, sich per Mail abzumelden, oder per Mail die Termine bekannt zugeben.


    gg

    Angst ist auf keinen Fall tolerierbar.


    dass jemand Angst haben kann, ist für mich absolut tolerierbar. ich vermute, du wolltest was anderes ausdrücken.


    weiter schreibst du: Angst verbreiten und Mobbing zulassen.


    natürlich geht das absolut nicht, und da muss man auch direkt einschreiten.


    mir geht es um was anderes, vielleicht besser anhand eines erlebten Beispieles.


    G, Gehen über eine Turnhallenbank war angesagt. ein 5 jährige drückte sich weg. Ich hab ihn etwas zu Seit genommen und gefragt, was los sei,
    ob er sich nicht so richtig traut. Antwort: ich hab etwas Angst, hab das noch nie gemacht.


    Was tun? Übung abrechen, weitermachen und alle dies mitbekommen lachen ihn aus.


    Ich hab seine Angst toleriert, hab sie Ernst genommen und ihm das auch zu verstehen gegeben.
    dann: was hälst duvaon, wir machen es gemeinsam, du gehst über die Bank, ich daneben und halte dich an der Hand fest.
    kurzes Überlegen dann nickte er, auch wenn er nicht so ganz überzeugt schien.
    gesagt, getan, den letzten Meter liess er sogar meine Hand los.
    dann: kann ich es mal alleine probieren? Ich: Machen wir, aber ich geh neben dir her, ohne dir die Hand zu geben, pass aber auf. gesagt, getan.


    Was war passiert: Der Junge hatte aus seiner Sichtweise eine berechtigte Angst, mit meiner Hilfe konnte er sie besiegen, Aus Angst
    wurde Stolz.,Selbtsvertrauen aufgebaut und eine für mich wichtiger Nebeneffekt: er hat Vertrauen zu seinem Trainer aufgebaut, weil der ihn Ernst genommen und geholfen hat.


    Kinder haben oft Ängste, ob ins Tor zu gehen, einen Elfmeter zu schiessen usw. usw. Soll ich das bei ihnen dann ausschliessen?
    Nein! Ich helfe ihnen, ihre Angst zu überwinden. Dazu gibt es viele Möglichkeiten.


    das hat doch absolut nichts mit Zwang oder Mobbing zu tun.


    Ängste begegnet man nicht dadurch, dass man alles was Angst macht beiseite stellt.


    verbietest du deinem Kind ins Internet zu gehen, nur weil es dort einer grossen Gefahr des Mobbings ausgesetzt sein könnte,
    oder bringst du ihm bei, wie man damit umzugehen hat.


    Lehren mit Gefahren, ungewöhnlichen Situationen beim Fussball umzugehen, ist Aufgabe eines Trainers, nicht das vollkommene
    Abstellen der Gefahrenmöglichkeiten. Dann muss man auch jeden körperlichen Einsatz, jeden 1:1 Zweikampf . jede Mauerbildung
    verbieten.


    gg

    Mal weg vom Arschschiessen, einmal kommt es wohl in einem Training so selten vor, noch will wohl Irgendjemand als Trainingsbestandteil aufnehmen.


    Für mich steht es jedoch stellvertretend für an sich wichtige Fragen:


    dass man als Trainer kein Kind zu was zwingen soll, besteht ja wohl Einigkeit
    Wo ist aberdie Grenze der Überzeugungsarbeit des Trainers zum Zwang hin.
    es gibt doch auch Trainer, die derart überzeugend sind, dass ein Kind das Geforderte als abosluten Zwang ansieht, der Trainer aber glaubt
    überzeugt zu haben.


    Ist es richtig, dass ein Trainer alles unterlassen soll, was bei Kindern Frust und Ängste hervorrufen könnte?
    Ist es nicht viel wichtiger, dem Kind zu helfen, einen Frust zu bewältigen und Ängste helfen abzubauen?
    Frust und Angst sind immer Bestandteil eines jeden Lebens, wer damit nicht schon als Kind lernt umzugehen, wird immer Probleme
    damit haben. An der Tagesordnung sind doch Gewalttaten, die allein mangels Frustbewältigung geschehen.


    Muss ich als Trainer immer genau nach allen Seiten hin abwägen, was ich im Training anbiete? Oder kann ich auch durchaus mal was für den Fussball völlig sinnfreies aus
    der Situation heraus machen?


    banal gefragt: muss man Kinder in Watte packen?


    medizinisch steht ja längst fest, dass Kinder bei denen auf pingelige Sauberkeit geachtet wird, jede Begegnung mit Schmutz vermieden wird und bis aufs kleinste Detail bei jeder Wetter entsprechend angezogen sind,bedeutend anfälliger für Krankheiten sind als anders handelnde Kinder.


    auf den Fussball bezogen stellt sich mir dann analog die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, alles Negative von den Kindern fernzuhalten.


    Ich finde es absolut nicht schlimm, wenn ein Kind mal weint. Schlimm wir es ernst, wenn es das nicht mehr kann.
    Für mich ist es bedeutend wichtiger, es dann zu trösten, ihm zu helfen, dass es vom Weinen wieder zum Lachen kommt, als alles zu vermeiden, dass es mal zu einem Weinen kommen könnte. Ich halte doch ein Kind nicht aus der Schule daheim, weil eine Klassenarbeit im schwachen Fach ansteht, sondern verarbeite mit ihm
    die schlechte Note.


    gg


    gg

    Sicher leistet man gute Arbeit, aber ....ich lehen mich nun mal heraus...man könnte auch die beschissenste Arbeit an und mit Kindern leisten....da spielen solche Talente die bei einem blinden Trainer der Taubstumm wäre noch gute Schlagzeilen machen würden.-



    Gefällt mir.


    kommt einem Lieblingsspruch von mir sehr nahe: eine gute Mannschaft verkraftet jeden Trainer.


    gilt auch gelegendlich für einzelne Spieler, ansonsten wäre im vorigen Jahr nicht bei uns in der B ein Spieler von der Staffel driekt in ein Regionalligateam
    gewechselt und diort innerhalb kurzer Zeit zum Stammspieler geworden, und der hatte zuvor noch nie einen Trainer gehabt, der den Vorstellungen hier im Forum entspricht.


    gg

    In meinem Training hat das absichtliche Zufügen von Schmerzen, und seien sie auch noch so gering, nichts verloren.



    da muss ich dir zustimmen, deshalb hab ich auch im Training nie geübt eine Mauer zu stellen, und dies auch im Spiel absolut verboten:O8|


    ich will dich absolut nicht von diesem Spiel überzeugen, habs selbst im Training auch nur einmal gemacht, weil ich wenig Sinn, ausser dem Gaudi, darin gesehen habe. aber offensichtlich hast du den Kids bei sowas noch nicht zugeschaut.
    was glaubst du, wie oft die Kids vom Elmetpunkt überhaupt schiessen müssen, bevor mal einer trifft.


    und Schmerzen zufügen. na ja. im Vergleich gegenüber anderen Trainingssachen geht das gegen Null.

    Ist es vielleicht sinnvoller, hier einen gewissen anderen "Ausbildungsstandard" längerfristiger zu halten, um Ruhe und Vertrauen rein zu bringen und wenn ja, welcher Grundstandard sollte da angemessen und angebracht und sinnvoll sein???


    In diese Frage ließt für mich auch ein nicht vorhandenes oder schwaches Ausbildungssystem für Trainer ein. Wenn die hohe Fußballschule zu hoch ist für die Trainer, sollte ein fester Standard vielleicht mehr Sinn machen, als etwas neues einzubringen, was die wenigsten mitgehen können.



    allgemeine Antwort kann ich dir nicht geben, jedoch meine persönliche Einstellung und Vorgehensweise.


    ich bin ja schon ein paar Jahre beim Fussball dabei, habe dadurch logischweise die ganzen Entwicklungen im Fussbal mitbekommen.


    ich bin wie folgt immer vorgegangen:


    auf das bis zu dem jeweiligen Zeitpunkt Bewährte gelassen und darauf aufgebaut.Veränderungen sehr wohl registriert und auch
    in einem gewissen Masse berücksichtigt. das hiess, ich habe nicht alles umgeworfen, bin nicht in das andere teilweise Extreme übergangen,
    sondern hab versucht neue Gedanken in das Bewährte einfliessen zu lassen. dadurch wurde eine gewisse Kontinuität gewahrt.


    ausserdem finde ich, dass Entwicklungen von ganz Oben, zwar richtungsweisend sind, aber so in meinem Umfeld
    nicht in dem Masse umsetzbar sind.


    Ich ging lieber langsam aber konitinuierlich vor, als von einem Extrem ins andere zu fallen.


    Zur Trainerausbildung habe ich eine feste Meinung.


    in den beiden untersten Stufen in Teilbereichen viel zu hochangesetzt. Mancher Trainerneuling bekommt doch das Gefühl vermittelt, dass er im Kinderbreitensport oder Kreisklassenebene bereits so vorgehen muss, als ob er sich auf einer Leistungsebene bewegt.


    stattdessen wünschte ich mir mehr Rückbesinnung auf einen Grundstandard, zugänglich für viele Trainerinterssierte und bezogen
    auf eine breitere Kindergrösse, der dann die Vorraussetzung für eine spätere Entwicklungsrichtung schafft.


    gg

    Ich finde diese Maßnahme mehr als fragwürdig !!


    wenn dies als Strafe für einen Verlierer gedacht ist, stimme ich dir voll zu.


    anders sieht es jedoch aus, wenn die Jungs das von sich aus mal aus Gaudi machen wollen.


    ob da aber bereits F-Linge mit dem Vorschlag kommen möchte ich bezweifeln.


    gg

    tobn


    du beschreibts jetzt aber einen anderen Fall, als den ich diskutiert habe, der aber nicht über die gesamte Elternschaft sondern im Einzelfall gelöst werden muss.


    Ansonsten glaub ich schon, dass unsere Vorstellungen und auch Vorgehensweise zumindest in die gleiche Richtung gehen,


    gg

    Dazu kam noch, dass einige Eltern es halt einfach nicht schaffen, nur Mäuschen zu spielen, und immer wieder ihre Kinder während des Trainings ansprechen,


    tobn


    hast du mal bedacht, welche Riesenmöglichkeit du gerade bei diesen Situationen und vor allem in der Halle hast, Einfluss auf das Verhalten
    der Elternschaft, zumindest auf die Anwesenden, die dann aber Multiplakor werden, hast.


    Überleg mal, welche Wirkung das hat, wenn du bei den Eltern sitzt, ihnen erklärst, warum die Kids gerade das und das machen und machen sollen, und nur auf Anweisungen des Trainers reagieren sollen.
    und wie wichtig dabei ist, dass sie ansonsten von aussen nicht gestört werden.


    Gerade in der G waren bei mir immer viele Eltern anwesend. bei Neulingen war das bei mir sogar in der Anfangszeit Pflicht.
    die Zeit, die da für Elterngespräche am Rande aufgewendet wurde, kann man als Fehlzeiten beim eigendlichen Training ansehen,
    für mich war es in Investition, die sich später im Verhalten der Eltern beim Spiel voll auszahlte.


    wo es Nachteile gibt, gibt es immer auch Vorteile, und oft sind die Vorteile entscheidender wie die Nachteile, die dafür in Kauf genommen werden müssen.

    Steini


    deine Ansichten finde ich meistens hochinteressant, da du als einer der wenigen hier bist, (wenn nicht der Einzige) die gleichzeitig nicht nurEinblicke in 2 unterschiedliche Vereinsstrukturen hat, sondern auch dort als Trainer tätig ist, also sich immer entsprechend sich umstellen muss.


    du kannst aus 2 Erfahrungswerten Stellung nehmen, während die meisten hier doch immer ihr eigenes Umfeld im Hinterkopf haben.


    beim Dorftverein Trainer, als Vater Begleiter in Verbands-und Landesliga bei einem strukturierten Verein. allein das hat
    schon meine Denkweise wesentlich beeinflusst.


    zu deinem Opa hab ich meine Oma: jedes Mädchen hat seine ureigenen Vorteile.