Beiträge von guenter
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du hast ja ziemlich klare Ziele und Vorstellungen deiner jetztigen und zukünftigen Trainertätigkeit. Verfolgst diese auch mit Konsequenz und den dazu erforderlichen Weiterbildungen. Vorraussetzungen um als Trainer weiterzukommen. Für einen jungen Trainer, der nicht wegen seiner Kinder oder weil der Verein einen braucht,
das Traineramt ausübt, sondern in der Trainerarbeit ein zukünftiges dauerhaftes Betätigungsfeld sieht, eine gute Grundlage.deine Tagebücher geben auch mal einen praktischen Einblick für viele Dorftrainer auf der unteren Vereinsebene .
Und da tauchen dann doch einige Fragen auf, über Vorgänge, Gegebenheien, die ich zwar so kenne und auch beobachte, aber gerne mal Antworten eines direkt
Betroffenen beanworet hätte.Ich kann mich noch an deine Begeisterung bei deinem letztjährigen Trainerengagement erinnern, über die Mannschaft, das Umfeld, den neuen Haupttrainer.
du hattest klare Ziele und Vorstellungen mit deiner neuen Mannschaft.
Trotzdem ist da nach einem Jahr Schluss. Irgendwie ist mir immer noch nicht klargeworden warum das der Fall ist.Du selbst gibst ja dem Ausbildungsgedanken im Jugendfussball einen hohen Stellenwert. Wechselst aber in einen Leistungsverein.
Aus einem in jüngeren Jahrgängen gesichteten Kader verlassen mehrere (wieviele sind das eigendlich) den Verein (warum wohl?), bereits 2 Neuzugänge
und einem Kader von 18 Spielern. Trotzdem ist eine der ersten Tätigkeiten im Verein Spielerbeobachtung und Abwergung guter Spieler bei anderen Vereinen.
(da muss man dann ja wohl auch zwangsläufig gegen die Ausbildungsentschädigung sein, jetzt nur so nebenbei)wird dann wohl ein Kader von über 20 Spielern. das in einer B-Jugend, wo auf dieser Erbene die Spieler zuverlässig sein müssen und das mit möglicherweise
nur einem Trainer.Für mich ist das kein Ausbildungsveren, sondern ein leistungsorientierter Verein, der für sich aber wohl gerene die Ausbildung proklamiert.
Ich kritisiere dich nicht, da es für mich die tatsächliche Realität auf dieser Ebene ist, wie ich sie auch hier vor Ort kenne.
Will man nämlich als Trainer vorwärts kommen, muss man dieses Spiel mitspielen.
Um auf dieser Ebene als Trainer verbleiben zu können oder die nächst höhere Stufe zu erklimmen, wirst du letztendlich Erfolge aufweisen müssen.
Erfolge die sich im Tabellenplatz ablesen lassen oder wieviele deiner Spieler die Qualität erreichen, um im Verein weiterzukommen.In der Regel, so zumindest meine Beobachtungen, wird diese Mannschaft spätesten in 2 Jahren einen neuen Trainer bekommen.
Ich finde, dass sich Leistungsvereine auch dazu bekennnen sollten, dass bei ihnen das klare Leistungsprinzip gilt und nicht den Ausbildungsgedanken als ihr Leitprinzip
in den Vordergrund stellen.Das würde nämlich manche Illusionen von Eltern, die für ihre Kinder in jungen Jahren eine optimale Förderung ins Auge fassen, nehmen.
Mancher negative Werdegang und dessen Folgen (hier im Forum ja schon beschrieben) könnte vermieden werden.
Schönmalerei von oft nicht zu Erreichendem bei den Sichtungen Abwerbungsgesprächen lassen vel Kindeswohl zugunsten des Vereinsinteresse aussen vorRealität sollte als solche betrachtet, gesagt oder auch geschrieben werden, nicht nur wie es den Idealvorstellungen sein sollte, könnte und mancherorts wohl auch gegeben ist.
Offen damit umgehen, würde viel Frust vermeiden.
gg
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ich kann das mit den Aussentscheidungen nicht nachvollziehen.
bei 80 % der Ausbälle zeigen die Spieler doch schon eh durch ihr Verhalten, wem der Einwurf oder Eckball zusteht.
10% sind Zweifelsfälle (z.B. Presschlag) bei denen es eh nicht klar feststeht, wer berechtigterweise den Einwurf erhalten soll.
die restlichen10 % werden nun durch Trainer, Zuschauer, oder Spielerbeeinflussung entschieden.die Prozentsätze mögen sich nun durchaus etwas verschieben, treffen aber im grossen und ganzen zu.
Ist da eigendlich das Konfliktpotential im Spiel?
Wird da eine Veränderung des Spielerverhaltens wesentlich beeinflusst.
Ich glaube nicht.
Wird das Recht des Stärkeren, das in jedem Schulbus, auf jedem Pausenhof, auf jedem Bolzplatz durch einzelne Kinder immer wieder versucht wird umzusetzten, auf dem Platz ausser Kraft gesetzt. Wird dort plötzlich das nicht so sozial eingestellte Kind plötzlich zum faieren Sportler.
die negativen Wortführer einer Mannschaft in die richtigen Bahnen geleitet?
Werden gewinndenkende Trainer, das nicht mehr zu ihrem Vorteil ausnutzen?Ich glaube nicht.
Kinder brauchen Vorgaben, Leitlininien, Richtungsweisungen.
das Gegenteil hattten wir schon in den 70iger Jahren, als man meinte Kinder müssten sich selbst entwickeln.
über die Ziel des Kinder und Jugendfussballes gibt es wohl kaum Meinungsunterschiede.
Ob es aber der richtige Weg ist, die Verantwortung auf die Kinder zu schieben, weil die Erwachsenen nicht erreicht werden, ist für mich der falsche Weg.
Alle gutgemeinten Wege werden wenig Erfolg haben, wenn die verantwortlichen Erwachsenen, sprich Trainer und Eltern nicht mit ins Boot genommen, d.h.
überzeugt und zur Mitwrkung gebracht werden.Angesetzt muss bei jedem neu dazukommenden Trainern, bei jeder neu dazukommenden Elternschaft, und zwar von Beginn an.
Geschieht das, haben wir bedeutend mehr Ruhe auf dem Platz.
Zieht man die Spieler mit ein, das ich absolut unterstützte, muss ihnen das vom jeweiligen Trainer vermittelt werden, und zwar auf das gesamte Spielverhalten
und nicht auf den ziemlich unbedeutenden Ausball.Machbar ist das, dafür habe ich den Beweis.
das Problem ist, dass bei weiten nicht alle Trainer erreicht werden. Und da liegt für mich das eigendliche Problem.
gg
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Günter empfiehlt den Verein zu wechseln! Wohin denn, wenn doch die C-Jugendregionalliga die höchste Spielklasse ist?
Günter hat das nicht empfohlen, sondern auf die Problematik hier hingewiesen, wenn ein solcher angedacht ist.
Vereinswechsel ist schnell vorgeschlagen, aber wohin, fast überall sieht es bei den infrage kommenden Vereinen so aus, oder liegen bei den 2 oder 3
besser geführten Jugendabteilungen sehr weit entfernt. Zum Auswählen bedarf es auch Alternativen.Ausserdem ist es irrig zu glauben, Anna schildert hier nur ein Einzelschicksal. hier in der Region, ganz speziell auch in dem von Anna afugeführten Verein, kommt das häufiger vor als man glaubt.
Wie es sonstwo ist, kann ich nicht beurteilen, aber in den hier bekannten Vereinen ist die Realität doch noch ziemlich weit weg von dem was so in der Jugendförderung
proklamiert und auch erforderlich ist.Das schlimme ist doch, dass viele das Spiel mitspielen, einige weil sie es so gut finden wie es ist, andere einfach mangels fehlenden machbaren Alternativen.
Über das Auftreten mancher Eltern, weil ihr Sohn bei Verein xy mitspielt, über teilweises Schleimen könnte man noch hinwegsehen, da distanziert man sich halt
soweit es machbar ist. Un darübe, dass die Eltern praktisch den Trainer selbst bezahlen, liesse sich diskutieren, wenn dementsprechend vorgegangen würde.
Ein Kader von über 20 Spielern bei jedem Jahrgang sagt aber schon vieles aus.In Ballungsgebieten, dort wo die entsprechende Konkurrenz besteht, kann ich es mir sehr wohl anders vorstellen.
Aber wr leben nun mal am Arsch der Welt, auch wenn wir hier im unteren Jugendbereich auf Breitensportebene wohl etwas weiter sind, was gewisse, hier im Forum
geforderte Ziele, angeht.Man kann halt nicht alles haben, ist da ein schwacher Trost.
so wie Anna ihren Sohn schildert liegen Leistungsniveau und Alter, sowie Grösse, nicht allzuweit auseinander von meinem.
Wir haben nach langer Überlegung einen anderen Weg eingeschlagen, zwar nur 1 Klasse höher, jedoch ordentlich geführten Verein, mit gutem Trainer.
Zweifel, ob es nicht doch mal hätte versucht werden sollen, schwinden immer mehr durch die Zufriedenheit, die mein Sohn mit dieser Art des Fussballes hat.Da aber jeder seinen eigenen Weg finden sollte, jeder ist ja anders, halte ich mich mit Ratschlägen, welchen Weg jemand gehen sollte zurück.
Jedoch aufzeigen, was so auf einen zukommen kann, sollte schon sein. die rosarote Brille ist da garantiert fehl am Platz.gg
gg
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Da ich die handlelnden Trainer und Vereine kenne, kann ich den Beitrag von Anna in Bezug auf deren Vorgehensweisen voll bestätigen.
Vereinswechsel ist schnell vorgeschlagen, aber wohin, fast überall sieht es bei den infrage kommenden Vereinen so aus, oder liegen bei den 2 oder 3
besser geführten Jugendabteilungen sehr weit entfernt. Zum Auswählen bedarf es auch Alternativen.Auch wir hatten mit dem Jugendkoordinator des zuerst genannten Vereines gesprochen, ein wirklich guter Mann, der inzwischen bei einem kleinen Land
verantwortlicher Landesjugendkoordinator ist. sein damaliges gute Trainerteam ist inzwischen komplett ausgetauscht.
In der Zeitung wird aber eine hervorragende Jugenarbeit beschrieben, weil eine der Mannschaften in der Regonalliga den 2. Tabellenplatz blelegte.Obwohl uns seine Konzeption voll überzeugt hatte, sind wir damals nicht gewechselt.
Inzwischen, festgestellt was nach ihm so abging (Anne hats geschildert) sind wir froh über unsere Entscheidung.das ist die Realität in unserer Region.
gg
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Sicherlich fällt es schwer, wenn man jahrzehntelang ein Denkmuster von bestimmten Fakten mit sich herum geschleppt hat und dann zum Zweifeln beginnt!
@TW
das sind bei mr keine neu aufkommende Zweifel, das beobachte ich schon lange. Sowohl der DFB wie auch viele der sogenannten Leistungszentren handeln bei der Nachwuchsarbeit anders als es von kleinen Vereinen eingefordern, wird, heften sich dann aber den hohen Ausbildungsgedanken an die Brust.
wenn ich etwas in Fragestellung formuliere, heisst das nicht immer, dass ich die Antwort der Frage nicht zu kennen glaube.
Deshalb bin ich auch gegen einen allzufrühen Wechsel und sehe das Hoffenheimer Modell z.B. als eine gute Alternative.
Alternativ wollte ich mal mit 3-4 Nachbarvereinen ein sogenannte Leistungsgruppe aufstellen, mit flexiblen Teilnehmern, eine zusätzliche Trainingseinheit
mit vernünftigen Trainern und gelegendlichen Spielen, zusätzlich zur normalen Vereinsmannschaft.Ist aber am Kirchturmdenken gescheitert, auch am egoistischen einzelnen Trainerverhalten.
gg
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werden von Trainern ausgemustert. Die Größeren werden daher überproportional gut gefördert.
Ist dem so, dann handelt der DFB anders, wie er es von den Vereinen verlangt. dann geht ihm Gewinndenken über Ausbildung,
für mich aber nicht neu.
gg
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n denen Mann gegen Mann auf dem geamten Spielfeld u
das hab ich schon lange nicht mehr gesehen, weder im Jugendfussball noch in der untersten Kreisklassen.
die von dir angesprochene Pärchenbildung wird jedoch bei den Sturmspitzen umso enger, je näher es zum Tor kommt. und die Pärchen sind doch dann fast immer die gleichen. das ist doch dann wohl die Manndeckung in heutiger Form.
auch im Mittelfeld werden doch immer wieder bestmmte Spieler (z.B. ein Piro) in Manndeckung genommen, wenn auch nicht immer durch den selben Spieler.
das heisst dann zwar nicht Manndeckung, sondern es wird vom Einschränken des Wirkungskreises gesprochen, m Prinzip aber doch das gleiche.Wirkungslos bleibt das jedoch, bei höchst flexiblen, schnellen und balltechnisch auf höchsten Niveau spielenden Spielern, wie z.B. bei einem Messi oder auch Götze.
Bewegen wir uns mal in den unteren Fussballbereich, da wird doch in jedem Spiel, egal wie modern diese Mannschaft versucht zu spielen, der zentrale
Stürmer in Manndeckung genommen, wenn er sich in Richtung Tor bewegt.das ganze hat natürlich nichts mit der Manndeckung früherer Jahre zu tun, bleibt aber doch Manndeckung solange kein anderer Begriff dafür gefunden wird.,
und gehört für mich zum Trainingsinhalt, Bestandteil des defensiven 1:1gg
gg
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denn es geht überhaupt nicht darum, die 15 zweikampfstärksten Spieler, sondern sich 15 kreative Bewegungstalente mit großer Neugier am experimentellen Fussball auszusuchen!
@TW
ich kann nicht beurteilen, wie es sonstwo ist, aber bei den Sichtungen zum Stützpunkt bei denen ich anwesend war, und auch die Einstellung der Trainer kennengelernt habe,
spielte das zweikampfverhalten eine absolut untergeordnete Rolle. Schnelligkeit, Kreativität, Spielübersicht, Ballbehandlung waren dort die absoluten Schwerpunkte.
und da kann sich das wirkliche Talent behaupten.für mich ist das eh nur eine tagesaktuelle Bestandsbewertung. es ist ein erster Schritt. wohin es geht, zeigt sich für mich erst so ab B-Jugendalter, da für die Weiterentwicklung
neben den oben aufgeführten Eigenschaften auch vieles andere eine Rolle spielt.Wer die aufgeführten Eigenschaften aber im Sichtungsjahr schon nicht mitbringt, hat bis auf die berühmte Ausnahme, die Grundvorrausetzung nicht.
dass nicht alle Talente, die auffallen sich durchsetzten, eher die wenigsten, ist auch klar, aber die Vorraussetzungen zum Zeitpunkt der Sichtung war gegeben.
die Sichtung in diesem Alter soll doch eigendlich die Basis schaffen, um eine entsprechende Auswahl zu einem späteren Zeitpunkt zu haben.
Hätten alle Vereine die gleichen Vorraussetzungen, de gleichguten Trainer bräuchten wir eigendlich erst zum B-Jugendalter zu sichten.
gg
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ich hatte jetzt auch nicht die manndeckung á la "und wenn der pinkeln geht, dann will ich, dass du dabei ...usw."
Tja Siebener, es gibt halt immer noch einige (oder viele?) die dieses Bild, oder auch das der 11 Paare über den Platz laufen, vor Auge haben, wenn sie
das Wort Manndeckung hören.Kann sein, dass diejenigen, die nicht ständig beim Fussball aktiv waren, nicht mitbekommen haben, dass die heutige Manndeckung nicht mehr mit dem zu vergleichen ist, was es früher mal war.
die moderne Form der Manndeckung ist weit verbreiteter, auch auf höchster Ebene, als manche hier das erkennen wollen.
g
gg
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das Thema hier, genauso wie bei dem, wo es um die Grösse der Spieler geht, betriffft doch eigendlich nur gesichtete Mannschaften.
bei den meisten Breitensportvereine, die nur 1 oder 2 E-Jugendmannschaften haben spielt das doch keine Rolle, da sie eh froh über jeden sind, der zum Fussball kommt.die Ansichten, was als Talent bezeichnet wird hat wohl auch eine riesige Breitspanne.
Die wirklichen Talente, die, die wirklch herausragen, fallen auf, egal wann sie geboren sind.
Klar fallen bei Sichtungen auch Durchschnittstalente durch, egal ob bei den DFB-Stützpunkten oder bei den NZL.
Aber diejenigen, die da durchfallen sind halt nur durchschnittlche Talente, bleiben eh auf einer bestimmten Stufe hängen.Für mich stellt sich auch die Frage, ob die Talentsichtung und Taltentförderung die Hauptaufgabe eines Jugendtrainers im Breitensportverein ist.
Für mich nicht. Meine Hauptaufgabe war die Bildung und Weiterentwicklung der Mannschaft und jedes einzelnen Spielers.
Fiel da einer besonders auf, hab ich ihn zum Stützpunkt gemeldet.die dortige Bewertung und Sichtungsvorgehensweise ist dann aber nicht mehr mein Bier. Dort haben die Trainer andere Vorgaben, anderes Tätigkeitsfeld
wie ich als Breitensporttrainer und entzieht sich meinem Einflussbereich.die Diskussion hier lässt vermuten, dass es in unseren Vereinen nur so von aussergewöhnlichen Talenten wimmelt, die nur richtig gefördert werden müssen.
Auf den Stützpunkten habe ich jedoch meist nur etwas bessere Fussballer gesehen, halt eine Ansammlung der bessseren Spieler aus den einzelnen
Vereinen, jedoch nur gelegendlich einen Spieler, den ich als wirkliches Talent, mit Möglichkeiten nach ganz Oben, denn das sind die Spieler, die aus
der Anzahl von guten Fussballern besonders auffallen.das auf dem Dorf als Talent bezeichnete Kind kann durchaus bei einem NZL nur belächelt werden.
Aufgrund des Geburtsmonats fallen sicherlicher Durchschnittstalente bei der Sichtung durch, garantiert aber nich die wirklich echten Talente, die fallen
nämlich unabhängig vom Geburtsmonat auf.Anders sieht es natürlich dort aus, wo es nicht vorrangig um Förderung und Ausbildung von Talenten geht, sondern in erster Linie um die Zusammenstellung
einer starken Mannschaft in der jeweiligen Altersgruppe, wie es überwiegend in mittleren Vereine zu finden ist, die sich als Leistungszentrum bezeichnen, da
wird nämlich jedes Jahr nach dem aktuellen Leistungsstand gesiebt.gg
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Doch verhindern Reformen in aller Regel auch revolutionäre Stimmungen, dh echten Wandel per Revolte von unten,
die Frage darf wohl gestellt werden: wer will denn eine Revolte, einen echten Wandel? die grosse Masse im Fussball garantiet nicht, denn sonst
wäre trotz der vorhandenen Unzulänglichkeiten der Fussballverband nicht mit grossem Abstand die grösste sporttreibende Vereinigung.Im Gegensatz dazu gab und gibt es immer Reformen, ich bezeichne die lieber als Weiterentwcklung oder Anpassung an neue Gegebenheiten
oder Bedarf. Aber auch diese Reformen unterliegen ständiger Korrekturen, da man bei der Planung nie weiss, was letzendlich hinten rauskommt,
und wie sie von der breiten Masse angenommen wird.
Das ganze ist doch ein dauerhafter ständiger sich weiterentwckelnde Prozess, der sich nicht an den Bedürfnssen Einzelner sonder eher
nach den Anforderungen der Allgemeinheit ausrichtet.Ich sehe es durchaus als Recht des Einzelnen an, dass er glaubt, seine Denkweise sei die richtige. Fussball ist jedoch keine Individualsportart
und somit steht nicht der Einzelne sondern die Mehrheit im Mittelpunkt. Sei es in der Mannschaft, im Verein, im Verband.Wer sich da nicht einordnen (nicht unterordnen) will oder kann ist da Fehl am Platz. Zum Glück ist die Telnahme nicht verpflichtend, womit man sich
auch anderweitig orientieren kann.Man muss auch akzeptieren, dass es in unserer Gesellschaft kein System gibt, das ohne Makel und alle zufredenstellend ist.
Auch beim Fussball nicht.gg
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@FB
hier gehst du wieder vom Leistungsvermögen deiner Mannschaft aus. Ich stimme jedoch siebener zu. Auf Kreisebene findest du noch
öfters die Manndeckung, vor allem bei einzelnen Spielern, als das Forum her vermuten lässt.Mein Sohn (Mittelstürmer) hat in der letzten Saison kein einziges Spel gemacht, in dem er nicht eng gedeckt wurde.
Für ihn selbst hatte das einen enormen Lerneffekt. Sein Durchsetzungsvermögen hebt sich deutlich von Spielern mit ähnlichem
Leistungsvermögen ab.Ein guter Manndecker hat bei der richtigen Schulung auch wesentliche Vorteile wenn die Mannschaft Pressing spielt.
bei der Manndeckung werden Eigenschaften (1:1 in Reinkultur) des enzelnen Spielers gefördert, die dann in das mannschaftliche Pressing
eingebracht werden können.Kann man anders sehen, aber für mich gehörte Manndeckung und Pressing zum Trainingskonzept. Ich seh da absolut einen Zusammenahng.
Manndeckung heisst für mich noch lange nicht, dass man sich bei eigenem Ballbesitz nicht ins eigene Spiel einschalten kann.
Wohlgemerkt ich gehe da von einer durchwachsenen Dorfmannschaft aus.gg
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Also mein Sohn hat einige Jahre in einer Schulmannschaft gespielt.
Diese Truppe qualifizierte sich 2 mal für Jugend trainiert für in Olympia in Berlin.
Beide Male von fast allen Eltern begleitet (Super Kurzurlaub).
Da ich mir meine Zeit planen konnte, habe ich es fast immer einrichten können die einzelnen Qualifiaktionsturniere anzuschauen.
Obwohl es dort ja immer um was ging habe ich bis auf eine Ausnahme dort einen fairen Fussball gesehen. In Berlin (überwiegend
reine Fussballschulen) sogar Jugend-Fussball vom Feinsten.
die Jungs dieser Truppe und auch ihr Trainer (A-Schein, Vereinstrainer) hätten nie ein Spiel zugunsten eines Vereinstrainings
sausen lassen.Natürlich habe ich Lehrer an der Seitenlinie erlebt, die mir bestätigten, dass Lehrer nicht immer Pädagogen sind und in Bezug auf Gewinndenken wesentlich krasser als manch Vereinstrainer .
Es war halt wie überall auf den Plätzen, aber halt etwas fairer. Lag wohl auch an den Schiris. Seltsamerweise kamen da immer gute erfahrene Schiris angereist.
Man kann einfach nicht alles über einen Kamm scheren, jeder macht da seine eigenen Erfahrungen.
gg
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Du gehst zu schnell "vom Leichten zum Schweren" bzw. überspringst ein paar Schritte.
Ungeduld ist eine normale Eigenschaft von Jugendlichen. So jung, schon Trainerlizens, verantwortlich für eine Mannschaft verdient auch meinen Respekt. Da will man Erlerntes umsetzten und wundert sich, dass sich kein Erfolg einsetzt.
Gerade bei jungen Trainern bekomme ich immer wieder mit, dass sie sich deprimiert zeigen, wenn im Training geübtes im
Spiel keine Fortsetzung findet.Da kann ich immer nur sagen Geduld, Geduld. Selten wird direkt was umgesetzt. Manches erst nach Jahren.
Und gerade dieses von Micha angesprochen "Leichte" wird viel zu schnell übersprungen, bzw. mit entsprechendem zeitlichen
Aufwand begrenzt. Aber gerade dieses sogenannte "Leichte" ist der schwierigste Teil und sollte somit entsprechend auch behandelt werden.gg
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wolltest du vor kurzem nicht noch aufhören, Auszeit nehmen?
du bist selbst extrem flatterhaft, hast selbst für dich noch keine klare Linie gefunden. durchaus normal in deinem Altern.
Aber man kann von den Eltern und Kids nichts einfordern, was man selbst nicht bringt.
Ich habs schon dir geschrieben, aber ich wiederhole mich nochmals, velleicht etwas deutlicher:
du bist sehr engagiert, finde ich super, aber du bist noch nicht reif eine Mannschaft selbständig zu führen.
Ist kein Vorwurf an dich, eher an deinen Verein, der dich nicht entsprechend notwenidg unterstützt.Mach mal 1 Jahr lang Co-Trainer bei einem der erfahreneren Trainern in eurem Verein. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, die mussten
zuallererst auch in die Lehre.die Beiträge von @addi magst du wohl als Vorwurf empfinden, aber du solltest sie dir schon mal genauer anschauen und darüber Gedanken machen.
nicht immer sind wohlwollende Worte angebracht, vor allem dann nicht, wenn sie nicht weiterhelfen.gg
gg
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Ich denke aber, dass Du mir unterstellst, ich würde gerne Regeln einführen die solche Einzelaktionen unterbinden.
Ich unterstelle hier keinem der Diskussionsteilnehmer ernsthaft eine entsprechenden Regelung einzuführen.
Das muss man als Trainer dann auch mal aushalten
Genau das ist es, sich ärgern ist doch normal, akzeptieren aber auch. Ist aber doch auch der Reiz für den Trainer seine Mannschaft bei solch ungewöhnliche Situationen entsprechend reagieren zu lassen.. Für mich ist das ein Lernfaktor bei kurzfristigen unerwarteten Situationen.
Gibt es ja in vielen Berechen während eines Spieles.Er hat nicht "rumgetrollt", er hat eigentlich nur aufgezeigt, wo dieser Gedankengang hinführt, wenn er konsequent zu Ende gadacht wird.
besser kann ich die Art meines Beitrages nicht beschreiben.
Guenter du alte Nervensäge....mußt mich auch nicht kitzeln....dann kriegste halt eine runter. Ich hoffe du kennst die Situation...nämlich...gehen wir vom Platz...ist das vergessen!
Wer austeilt, muss einstecken können, man sollte auch wissen bei wem man wie austeilen kann. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch.
Bei mir war es nicht vorbei wenn es vom Platz ging, sondern meist erst nach dem Duschen, je nachdem ich vom Spiel angefressen war.
Aber spätestens dann konnte ich akzeptieren und somit abhaken.Ganz sachlich betrachtet, steckt doch für mich bei dem aufgeworfenen Thema eine nicht unbedeutende Frage:
inwieweit ziehe ich unabhäng vom Gegner mit meiner Mannschaft das vorgegene taktische Konzept durch, riskiere dadurch ein negatives
Spielergebnis, oder werfe ich meine längerfristige Zielsetzung mal kurzfristig auf das Spiel bezogen um, und reagiere auf die Besonderheiten
der gegnerischen MannschaftenDenn reagieren kann man, auch bei einer solchen Extremsituation, oft auch erfolgreich.
Ziehe ich im Jugendbereich mein Konzept knallhart durch, oder stelle ich mich auch auf den Gegner ein.?
gg
gg
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Ich fände z.B. die Umsetzung des Vorschlages sehr gut, dass jeder Spieler per Spielordnung sagen wir ca. 15 oder 20 Minuten draußen sein müsste.
ähnlich der Zeitnehmer bei der Leichtathletik müsste es dann aber einen Lehrgang für den Zeitnehmer geben.
entsprechende Strafen, wenn die betreffende Mannschaft bewusst nur in Mannschaftsstärke oder maximal 1 Einwechslespieler antritt.
da bedarf es natürlich noch einen Ausschusses, wie das kontrolliert und bestraft wird.Sobald die im Mittelfeld den Ball erobert hat, also keine von uns zuerst am Ball war, hat die mit Ball am Fuss Tempo aufgenommen und über links alles überlaufen.
Vorgabe einer maximalen Lauflänge mit Ball am Fuss, ansonsten Freistoss. am besten mit entsprechenden Lichtschranken.
dass man nur nach Größe grundsätzlich einteilt. D.h. konkret, das man halt sagen würde, dass Spieler mit einer Körpergröße von ...bis....in der F bis ?? (vielleicht C) eingeteilt würden.
zu klären ist natürlich noch, ob mit oder ohne Schuhe die exakte Grösse zu messen ist. Messgeräte sollten natürlich einheitlich, geeicht und
auch vom DFB finanziert werden. Zu beachten ist natürlich die Messung vor jedem Spiel, da die Kids in der Wachstumsphase sind.Eine Neuordnung sollte aber unbedingt auch noch andere Kriterien, die gleichen Vorraussetzungen widersprechen, mit berücksichtigt werden:
Gewichtsbegrenzung, Höchstgrenze bei der Grundschnelligkeit, Sprungkraft und nicht zu vergessen eine IQ-Begrenzung.
Mehr Zwillinge braucht das Land. diese in der jeweils anderen Mannschaften, somit gleiche Vorraussetzungen der Gegenspieler.
Noch besser wäre eine Änderung der Spielordnung in der Mannschaftsstärke zum 1:1 hin.
wir könnten aber auch einfach nur abwarten, Retortenbabys könnten die notwendigen Veränderungen automatisch mt sch bringen.
Womit wir wieder mal bei einer Trainertugend wären, die im Jugendbereich einfach erforderlich ist: Geduld haben.
Alternativ bietet sich bei dieser Extremproblematik an, das Toreschiessen pro Spieler auf 1 Tor begrenzt.
gg
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Vielleicht sollte man sich mal etwas mehr über die Aussage von Bayerns neuem Trainer Gedanken machen, dessen Antwort auf die Frage
eines Reporters ob er bei Bayern jetzt das System von Barca einführt.sinngemäss: ein guter Trainer orientiert sich an den Fähigkeiten der einzelnen Spieler und der Mannschaft und nicht an den Vorstellungen des
Trainers.hab jedoch den Eindruck, dass nicht allzu selten genau das Gegenteil stattfindet.
hab es eigendlich auch nie gemocht, nicht Vorhandenes auf auf Fehlverhalten eines Vorgängers zu schieben.
stattdessen halt enfach dort angesetzt, wo die Mannschaft in ihrem Leistungsstand war.fehlt so z.B. bei einer E-Jugend Grundsätzliches, das zum Programm einer G und F gehören sollte, dann setzt man dort an und trainiert
entsprechend, auch wenn die Altersstufe der E eigendlich was anderes vorsieht, und nicht das, was man sich selbst in der Altersstufe vorstellt.gg
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mit diesem Problem bist du bei einer Dorfmannschaft, die keine jahrgangsbezogene Mannschaften melden können, ständig
konfrontriert. viele scheinen auch allzu zu vergessen, dass in einer Jugend immer 2 Jahrgänge zusammengefasst sind.
da kann es bis zu fast 2 Jahren und extreme körperliche Unterschiede kommen.
Ist halt so, muss man damit leben und sich drauf einstellen, wenn man nicht sichten kann.eine Alternative wäre natürlich, dass nur Jungs, die im 2. und3. Q geboren sind, und innerhalb einer bestimmten Mindest und Höchstgrenze
an körperlicher Länge vorweisen, zum Fussball überhaupt zugelassen werden um eine Chancengleichheit zu gewärhleisten.





zur taktischen Gegenwehr:
über mehrere Jahre musste ich 2 mal im Jahr gegen einen solchen Spieler antreten. Nachdem er uns anfangs immer alleine erschossen hatte, bin ich wie folgt vorgegangen:
Verteidiger weit zurückgezogen, der erst auf 16er Höhe ins 1:1 ging, durch Innenverteidiger in Liberoart doppeln lassen (ging, da im Zentrum wenig Gefahr ausging). hat gegen diese Mannschaft und gegen diesen Spieler funktioniert.
jeoch keine generelle Lösung, das man schon die Gesamtmannschaft betrachten muss.andere Möglichkeit: engste Manndeckung, um bei der Ballannahme zu stören, zusätzlich langes Doppeln um Steilpässe zu unterbinden.
gg
