Beiträge von guenter

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    Ich glaube nicht, dass man den RAE in breitensportorientierten Vereinen erkennen kann. Dafür ist die Anzahl der Spieler, aus der ausgewält werden kann, zu klein


    so ist es.


    fast überall dort wo gesichtet wird, spielt die körperliche Überlegenheit zwangsläufig eine Rolle.
    gerade in mittleren Leistungszentren geht es letzendlich um den Erfolg, auch wenn nach aussen hin der Ausbildunggedanke
    in den Vordergrund geschoben wird.
    die meisten Trainer, die dort tätig sind, sehen doch ihre Tätigkeit in diesem Bereich als Sprungbrett. Weiterkommen sie nur
    wenn gewisse Erfolge da sind. Auch wenn das viele gerne anders sehen wollen.


    Aussage eines Stützpunkttrainers zum Anderen: "Du musst mal körperlich stärke Jungs sichten, damit du öfters gewinnst"


    der Satz sagt vieles aus, wie es auch (wenn auch wohl nicht überall) in der Realität aussieht.


    Bestätigt wird das auch durch meine Beobachtung von einzelnen Stützpunkttrainern, die sich an der Aussenlinie genau so
    verhalten haben, als der gewinngeile Dorftrainer.


    gg

    Steini


    ich hab nicht von Wunschvorstellungen im Sinne von unerrechbarem geschrieben, sondern wieweit wünchenswertes noch von der Praxis entfernt ist.


    das Bespiel mit euren Antrag zeigt es doch auch.


    Ansonsten geh ich absolut mit dir konform, entsprich dem, was ich immer wieder gefordert habe. Nicht abwarten dass was von Oben kommt,
    sondern in seinem kleinen Bereich was tun.


    Dein Beispel mit dem Vater drekt in einer G beim ersten Vorfall angepackt und man hat später Ruhe.


    bem Aufbau meiner letzten Mannschaft habe ich in der G ganz gezielt auf das Verhalten der Eltern, das hier ja immer wieder diskutiert wird,
    geachtet, direkt eingewirkt und entgegengesteuert.


    Bis auf gelegentliche Ausrutscher, die dann unbedeutend und schnell im Griff sind, hatte ich dann ab der F-Jugend Ruhe in der Truppe.


    Das Problem ist doch, dass man als Neutrainer noch gar nicht weiss, was auf einen zukommt, wo und wann man direkt eingreifen kann und muss.
    Somit fahren sich zuerst mal negative Dinge ein, die dann aber wesentlich schwieriger zu beseitgen sind.


    Es wäre und ist auch alles viel einfacher, wenn direkt beim Eintritt ins Fussballerdasein (egal ob Kids oder Eltern) die entsprechende Vorgehensweise
    vorgenommen würde.


    Dazu bedarf es aber die entsprechenden Trainer. die sind aber nicht vorhanden.
    Neutrainer werden bei ihrem Einstieg alleine gelassen, genauso Unwissend wie die Eltern.
    Wir brauchen in diesem Bereich keine C-lizensierte Trainer, sondern Trainer, die bei ihrem Einstieg mit Grundwissen der Ziele im Kinderfussball
    bekannt gemacht werden. und zwar breitflächig.


    wie war es denn bei uns allen hier, die sich im Forum für den Kinderfussball stark machen? Hat da jemand Ahnung gehabt als er angefangen hat?
    die ersten Jahre, der eine kürzer, der andere etwas länger, hat doch die gleichen Fehler gemacht, die wir jetzt anderen vorhalten.
    Doch nicht aus Böswilligkeit. das wurde für alle doch ein Lernprozess. Wer hatte denn einen, der ihm gesagt hat wies richtig geht?


    Der richtige Weg wurde doch erst erkannt, als das Kind in den Brunnen gefallen war. Mit Glück und noch mehr Mühe und Aufwand konnte man einiges retten.


    Aber muss das Kind zuerst in den Brunnen fallen? Ich glaube nicht, aber dafür muss da ganz Unten angesetzt werden und nicht erst in D oder C z.B.


    Und da geschieht für mich eindeutig zu wenig.


    nehme mal dein Beispiel:


    in der G mit Punkten, in der G mit Schiri, nun soll plötzlich in der F ohne Punkte und ohne Schiri gespielt werden. welch ein Überzeugungsprozess
    zur Akzeptanz muss da betrieben werden.


    von Beginn an in der G keine Zuschauer direkt am Spielfeldrand, ist danach gar keine Thema mehr


    ich könnte noch andere Problembereiche aufführen, die in der G direkt abstellbat bzw. gar nicht erst einreissen gelassen werden.


    in der G aber schon damit begonnen, gar nicht erst anderes kennenlernen. das geht dagegen ganz einfach.


    und es hängt am Trainer, der aber muss von vorneherein mit den entsprchenden Infos versorgt werden.


    Und bevor man auf das Grosse von Oben wartet, kann jeder, aber auch wirklich jeder in seinem kleinen zuständigen Bereich was erreichen.
    Und das habe ich hier schon sehr oft gefordert, und dann kommt man, und da gehen wir wohl in die gleiche Richtung, dem Ziel, wenn auch in kleinen Schritten,
    dem Ziel näher, als auf die Erfüllung von Wunschvorstellugen von Oben zu warten. Mir persönlich ist das nämlich zu unrealistisch, was auch dein Beispiel
    bei euch wieder mal bestätigt.


    wie sagte meine Oma: wenn du darauf wartest, dass dir einer dein Hausaufgaben macht, gehst du morgen ohne zur Schule, also mach sie selbst, am besten sofort.


    gg

    der Bericht von Andre zeigt mir, wie weit Wünschenswertes und Praxis von einander abweichen.


    eigendlich idelae Vorraussetzungen um Vorstellungen versuchweise umzusetzen.


    Trotzdem wird es nicht getan.


    Wie soll dann was umgesetzt werden, wo diese Vorraussetzungen bei weitem nicht gegeben sind?


    Wunschvorstellungen, idealistisches Gedankengut und Realität sind schwierg zu vereinbaren.


    Wenn selbst Andre, als klarer Verfechtern von bestimmten Gedanken, letzendlich einen Rückzieher macht. Wie kann man da erwarten, dass andere,
    die mit diesem Gedankengut überhaupt noch nicht richtig vertraut sind, das zu tun?


    Bestätigt eigendlich meine kritische Betrachtungweise über viele Änderungsvorstellungen im Jugendbereich.


    Nicht die Ideen und Vorstellungen betrachte ich kritisch, sondern die Umsetzungmöglickeiten und somt auch de derzeitigen Vorraussetzungen.


    Deshalb bin ich auch immer für den Weg der kleinen Schritte und nie für die grosse Veränderungen gewesen, da diese immer erfolgreicher durchzusetzen sind, auch wenn Träumereien, wie es sein könnte evtl. sein sollte, schon erlaubt sein sollten.


    ansonsten holt einen die Realität ein, und das kann durchaus deprimierend sein.



    ich stimme übrigens Andre absolut zu zu, dass man eigendlich nicht in der D beginnen, sondern viel früher damit anfangen muss.


    für mich eigendlich ein absolutes Unding erst in der F.Jugend mt der Fair Play Liga zu beginnen, zuvor aber in der G noch mit Punkten und Schiedsrichter gespielt wird.


    Meiner Logik nach beginnt man ganz unten, damit von Beginn an die entsprechende Vorgehenweise kennengelernt wird.


    Einstieg in die G mit Schiri und entsprechendem Trainer und Zuschauerverhalten, dann ab F-Jugend 180 Grad-Wandlung, macht für mich keinen Sinn.


    Will man wirklich dauerhafte Verhänderungen müssen sie vom ersten Betreten des Sportplatzes erfolgen, egal ob für Spieler, Trainer oder Eltern.


    und da schreib ich jetzt aus eigenen positven Erfahrungen, folgend aus vorhergehenden negatven Erfahrungen durch nicht richtiges eigenes Vorgehen.


    gg

    für mich die typische Situation wie sie in vielen kleineren Vereinen vorkommt.


    da kommt einer dazu, engagiert sich und schon halst man ihm zusätzliche Aufgaben auf.
    ist dann der Betreffende zuverlässig, nimmt sein Aufgabenfeld ernsthaft in Angriff, hat er soviel am Hals, dass es ihm über kurz oder lang
    einfach zuvel werden muss.


    Delegieren, wie hier vorgeschlagen, ist eine Lösungsmöglichkeit, scheitert jedoch oft gerade in diesen kleinen Vereinen mangels entsprechender
    Personen, geht auch nicht von heute auf morgen, da g.erade die Postion des JL eine Einarbeitungszeit benötigt, und man zuerst mal kennen lernen muss, was man an wen überhaupt delegieren kann. setzt auch etwas Erfahrung voraus, die noch nicht gegeben ist. (in Bezug auf die Tätigkeit)


    Auch schon oft erlebt, dass bei einem derartigen Anspruch an ein Person, diese über kurz oder lang das Handtuch werfen, weil es auf
    Dauer einfach zuviel ist.


    Deshalb mein Vorschlag: mach eine Sache und die richtig


    bei 3 Schichten würde ich hier klar dem JL den Vorzug geben, da eh nicht immer im Training.


    als JL ist man für alle Mannschaften gleichrangig zuständig, da fnde ich es eh ncht gut, bei einer Mannschaft noch zusätzlich Trainer zu sein


    das schliesst ja nicht aus, dass man bei entsprechender Zeit als Co-Trainer bei diversen Mannschaften aushilft.
    Ideal ist doch dann hier Einzel oder spezielle Gruppenaufgaben mal zu übernehmen.


    wichtig fnde ich, und kommt auch gut an, wenn der JL sich Samstags bei den einzelnen Mannschaften beim Spiel blicken lässt.
    Ist jedoch schwierig, wenn er fest bei einer Mannschaft eingebunden ist


    Ja zu sagen für Etwas setzt auch voraus, dass man Nein zu etwas Anderem sagen kann, wenn man es ordentlich machen will.

    Ich habe kein Vertrauen in Entscheidungswege in Vereinen, und dass die Vorstände es schon richtig machen.


    dann musst du aber schon sagen, wem du mehr Vertrauen entgegenbringst, dich selbst Aussen vorgelassen.wem traust du da die
    erforderlich bessere Kompetenz zu?


    gg

    Ralf


    deine postiven Erfahrung als Altrainer kann ich voll bestätigen.


    Dass man mit allen Veränderungen ganz Unten anfangen muss, wobei ich vor allem auch die Ersttrainer mit einschliesse gibt es wohl keine Meinungsunterschiede.


    In einem Zeitalter der Medien gibt es ein Problem, das es früher so stark nicht gab.


    Grossaufnahmen von den Irrwischen Klopp und Sreich am Samstag, tolles Lob aus aller Munde für diese Trainer. Alles registrieren die Kids
    und ihre Fernsehsesselnationaltrainer-Eltern.
    Anderntags erleben sie einen Trainer der still an der Aussenlinie steht. "Hat der keine Ahnung" "der muss doch mal was sagen" kommt
    zumindest von diesen Eltern, und schon übernehmen sie die Aufgabe des unvermögenden Trainers und geben die erforderlichen
    Anweisungen.


    Grossaufnahme bei der Gelben Karte, Rudelbildung, 3 unterschiedliche Kommentare über die Berechtigung. kriegen die Kids mit.
    Anderntags sollen sie sich aber total konträr zu ihren Vorbildern verhalten.


    nur 2 Beispiele. darauf muss nun der Trainer vorgehen, bei den Kids und wohl noch wesentlich schwieriger bei den Eltern.


    werden die Trainer aber darauf vorbereitet. Ich glaube nicht.
    allein die Trainer mit dieser Problematik zu erreichen ist doch schon ein grosses Problem. Weiss wohl keiner besser wie du.


    Bei allen löblichen Veränderungen im Kinderfussball wird für mich immer noch eines stark vernachlässigt.


    die Trainer im G,F und E-Bereich, egal ob Neulinge, alte Fussballer oder altgediente Trainer.
    Sie sind aber letzendlich das Sprachrohr, die erforderlichen Multiplikatoren, die, die vor Ort das Erforderliche umsetzen sollen.


    da aber geschieht zuwenig Begleitendes, und das geschieht auch nicht auf freiwillger Basis.


    "Druck" war ja hier mit Eingangsthema. Und Druck müsste hier ausgeübt werden, um zu Veränderungen zu kommen und zwar Druck auf jeden einzelnen Verein.


    gg

    Hope


    ein nicht unbedeutender Punkt ist, ob das was du bei deinem Sohn schon als engermassen gut in den Schritten findest, engeübte und bewusst ausgeführte
    Bewegungsabläufe sind, oder ob die ihm inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind also institutiv erfolgen.


    das kannst du aber weniger bei enzelnen Übungsformen sondern besser im Spiel fesstellen.


    Vergleichbar mit meinen enistudierten Tanzschritten nach dem Tanzkurs und dem gefühsmässig automatisch richtigen Tanzen meiner Freundnnen
    (ist doch ein guter Vergleich jetzt :DX( )

    Er kann sie also immer nutzen, nach eigenem Gutdünken.


    tobn


    hab nie geschrieben, dass ich die Ausbildungsentschädigung als das Non Plus Ultra ansehe. Auch schon mal
    geschrieben, dass eine Modifizierung sinnvoll wäre.


    Mir geht es bei dieser Diskussion darum, dass nicht nur eine Seite betrachtet wird, sondern es durch Gegenargumente
    gibt. Streicht man nun die Ausbildungsentschädigung im Interesse der Jugendlichen, müssen aber auch die
    berechtigten Ansprüche der anderen Seite entsprechend berücksichtigt und aus der Welt geschaffen werden.


    Aber wie?


    ich kann beide Argumentationsseiten nachvollziehen.

    Ich frage mich da, ob Individualvereinbarungen zwischen Vereinen überhaupt belastbar sind, falls sie in der Jugendordnung des jeweiligen Landesverbands gar nicht vorgesehen sind. Kennt sich da jemand aus?



    Ob es juristisch hieb und stichfest ist weiss ich nicht, wird aber bei uns so üblicherweise so verfahren.


    Ich habe bei meinen beiden Söhnen ein Schriftstück, dass sie jeweils zum Saisonende oder zur Winterpause
    ohne Entschädigung wechseln können, unter der Vorraussetzung, dass sie sich zuvor sportlich ordentlich verhalten haben.


    bei meinem Ältesten hat dies dann beim Wechsel in den aktiven Berech zum anderen Verein gegriffen.

    Sir Pep


    du wirst wohl öfters ratlos sein. die Mädels sind in der Pupertät, da geschehn nicht nachvollziehbare Dinge.
    kann durchaus sein, dass die Beiden nächste Woche auf der Matte stehen und sich beschweren dass zuwenig Training ist.


    du wirst das wohl insgesamt für dich selbst lockerer angehen müssen, es ist nicht mit einer Jungenmannschaft der gleichen Altersstufe
    zu vergleichen. Bestimmt kann dir @TW zu deinem Problem mehr Informationen geben, der blckt da nämlich von uns allen hier am meisten durch. Er wird sich schon noch melden.


    gg

    Dann spielen halt die, die noch Lust haben, die anderen können ja nach der langen Saison eine Pause einlegen, spielen halt dann nicht.


    Am Ende der Saison sind dooch immer die Turniere. das ist doch nicht unüblich



    da stimme ich dir absolut zu.


    Turniere bedeutet jedoch nicht, dass ich das Training wie im Saisonverlauf voll durchziehen muss.


    Sir Pep schreibt aber auch, dass aufgrund der dünnen Spielerdecke, er nicht auf die Mädels verzichten kann.


    ich lese es auch so, dass sie bisher zuverlässig im Training waren, auch weiterhn zuverlässig bei Spielen sind, es
    sich also nicht um grundsätzlich Unzuverlässige handelt. Ihnen ist derzeit das Training einfach zuviel.
    Und das kann ich zum jetztigen Zeitpunkt vollkommen nachvollziehen.


    Meine Fragen sollten Anregung sein, mal darüber nachzudenken, warum es überhaupt zu einer solchen Situation kommt.
    der Zugzwang in der jetzt der Trainer hier ist, hat er selbst verursacht. das kann man vermeiden.


    es liegt absoluter Breitensport hier vor.

    mir stellen sich andere Fragen


    wichtige Vorbereitung zu einem Turnier? und das Mitte Juni?


    wieso müssen die Mädels lügen?


    diese Mädels befnden sich in der Pupertät, da gibt es viele andere Interessen. gerade in den Sommermonaten.
    Ist es da sinnvoll nach einer langen Saison, die gerade zu Ende gegangen ist, weiter konzentriertes Trainng durchzuziehen.


    wäre es nicht sinnvoller etwas lockerer an die Sache heranzugehen. mal Pause machen, die Mädels mal Luft holen
    lassen und andere Interessen nachkommen zu ermöglichen?


    entspricht der (nachvollziehbare) Ehrgeiz des Trainers den Bedürfnissen der Mädels in dieser Altersgruppe?


    die Bedeutung von entsprechenden Pausen wird gerne unterschätzt. Dauerbeanspruchung führt zur Lustlosigkeit.


    für mich zeigen die Mädels einen klaren Protest gegen die Dauerbeanspruchung.


    gg

    @Don


    ist dir aufgefallen, dass ich keines eurer Argumente versucht habe zu entkräften.


    es gibt 2 Seiten, und diese andere Seite hat auch Argumente.


    ich stimme dir auch zu, dass die hochtalentierten Spielerwechsel zum NZL die Ausnahme ist, zumindest bei uns hier.


    ich zumindest habe bei uns hier aber noch nie gehört, dass eine Ausbildungsentschädung von irgendwem verlangt wurde,
    wenn ein sogenannter Bankdrücker, total Unzufriedener, die dann ja Störenfriede in der Mannschaft werden oder ähnlichen Gründen
    einen Verenswechsel vorgenommen haben.


    Es wehren sich aber immer mehr Vereine gegen die 3-4 Abwerbungsvereine (ich bezeichne sie mal so) in unserer Gegend, denen garantiert
    nicht das Wohlbefinden oder das Interesse des Jugendlichen verfolgen, sondern ganz alleine darum im betreffenden Jahrgang eine starke
    Mannschaft zu bekommen. Wir haben hier nicht viele Vereine, die im Jugendbereich etwas höher spielen (so Verbands und Regionalliga)
    deren Vorgehensweise wird aber äusserst kritisch betracht. Und die anderen Vereine haben keine andere Möglichkeit gegen deren
    Vorgehensweise zu wehren.


    Ich war 2 mal Betroffener dieser Aufwandsentschädigung, wenn auch mit ganz individuellen Problemen behaftet.


    Müsste somit ein klarer Verfechter dagegen sein.


    Aufgrund dessen jedoch, was ich bei uns hier rundherum mitbekomme, kann ich aber auch die anderen Argumente erkennen
    und nachvollziehen.


    Ich sehe sehr wohl die berechtigten Interesse der beiden Seiten, kenne bisher aber noch keinen idealenLösungsweg der beiden Seiten
    gerecht wird.


    wollen wir, dass


    ein leistungsdenkender Vater eines etwas besseren Sohnes im Laufe der Saison den Verein wechselt, weil er mit der Rotation des Trainers nicht einverstanden ist, und ihm im anderen Verein zugesagt wird dass er durchspielen kann



    ein junger Spieler bequatscht wird mit irgendwelchen Versprechen, man dies selbst erst festellt, wenn der Vereinswechsel vollzogen ist, ohne dass man reagieren kann


    dass ein Verein ab C-Jugend einfach rumwildert um eine leistungsstarke Mannschaft zusammenzubekommen, selbst aber bis dahin
    die eigene Jugendarbeit von G bis D vernachlässigt


    könnte fortführen.


    bei vernünftigen Alternativorschlägen bin ich der Letzte, der sich einer besseren Lösung entgegenstellen würde.


    wird reden ja hier nicht um die Masse an Jugendwechselsspieler, viele (vor allem snnvolle Wechsel) laufen doch ohne Problem (zumindest hier),
    aber es gibt auch Auswüchse, und die sind sehr benklich, Wer nun gegen etwas ist, muss Vorschläge machen auf welche andere Weise
    diesen Auswüchsen zu begegnen wäre.


    gg

    Mir ist das eine zu einsichtige Betrachtung aus der Sicht des Spielers. Es ist doch auch nicht so, dass durch die derzeitige Regelung
    massenweise Talenten der Weg verbaut wird. Überwiegend ist es doch so, dass bei echten Talenten die abgebenden Vereine denen doch keinen
    Stein in den Weg legen.



    beteiligt sind auch die Vereine, und deren Interesse kann man doch nicht einfach zur Seite schieben.
    es ist doch nicht damit getan, wie @TW fordert, dass 95% der Vereine ihre Jugendkonzept ändern müssen.
    Wechseln die Spieler jetzt aus den 95% zu den 5 %? die meisten Wechsel finden doch innerhalb dieser 95% statt.


    Ständig wird gefordert, dass Vereine mehr Wert auf die eigene Nachwuchsarbeit legen sollen.


    Mal überlegt, dass ein Wegfall der Ausbiildungsentschädigung genau dem entgegenwirken kann. warum soll man sich um F,D,E,C-Ausbildung
    kümmern. es ist doch wesentlich einfacher sich ab C bei den um liegenden Vereinen umzuschauen, dort dort die besseren Fussballer
    abzugrasen. Machen doch auch so schon einige Vereine. dem würde noch mehr Vorschub geleistet.


    aktuelles Beispiel:


    Verein S, Verein etwas über Dorfverein, klares Jugendkonzept, gute Jugendarbeit, Jugendmannschaften auf Verbandsniveau.
    B-Jugendlicher, echtes Talent, im Verein aufgewachsen, 40 Tore in der B-Verbandslga wird von seinem Trainer gefördert.
    Dieser vermittelt ihm Probetrainings bei 2 NZL. Er erhält das Angebot für die Aufnahme ins Fussballinternat.


    was macht der Junge? er wechselt jetzt zum Nachbarverein T., warum wohl? Unzufrieden? bessere Ausbildung und Förderung?
    garantiert ncht.


    Verein T, etwas grösserer Verein, Jugendmannschaften spielen 1 Klasse höher (Regionalliga) , Jugendkonzept in den letzten Jahren 3mal
    geändert, wechselnde Jugendrainer. weniger Ausbildungs- und mehr leistungsorientiert als Verein S. grast alle enigermassen gute
    Fussballer der Umgebung ab, bei Verein S jedes Jahr.


    bisher hat Verein S keine Aufwandsentschädigung verlangt, hat aber nun die Schnauze voll, da er seit längerem eine Gespräch mit dem Jugend-
    koordinator von Verein T sucht, um ein grundsätzliche Gespräch zu führen, diese aber mit ihrer hier bekannten Arroganz ablehnen.


    Mt Hilfe der Aufwandsentschädigung wollen sie das erreichen.


    Böse Gedanken können jetzt einem hochkommen, wenn man überlegt, warum der Junge jetzt zu diesem Veren wechselt, nicht
    dort bleibt, wo gute Jugendarbeit geleistet wird, oder dorthin geht, wo er ein wirkliches Sprungbrett hätte.
    Das Geld der Ausbildungsentschädigungssumme, das bei dem betreffenden Verein vorhanden ist, tut einem 16jährigen bestimmt auch gut.


    hier im Forum wurde auch schon mal von Trainingsanzügen und Mofa geschrieben als Wechselgrund.



    anderes Beispiel:


    Dorfverein hat Jubiläum, lädt Verein T zum Hauptspiel ein. Ohne Begründung erfolgt nur ene formlose Absage.
    Gleichzeitig ist er aber an einem Jugendspeler dieses Vereines interessiert. Nun wird natürlich eine Aufwandsentschädigung verlangt.
    Folge: man einigt sich zur Teilnahme am Jubiläumsportfest. höhere Einnahmen ermöglichen komplette Ausstattung mit neuen Bällen für alle
    Jugendmannschaften.



    noch eines:


    Verein lässt Jugendspieler ohne Aufwandsentschädigung gehen, als dieser nun mit 22 Jahren zum alten Verein zurück will, verlangt dieser
    die m Amateurfussball übliche Ablösesumme, die übrigens wesentlich höher ist, als die oft 300-500 € im Jugendfussball



    Stefan regt ein freier Wechsel bs E-Jugend an. haben wir jedoch, sogar weitergehend bis Ende erstes D-Jugendjahrgang.



    von den Vereinen, die ich kenne, zu denen gehört auch der Verein meines Sohnes, die im vergangenen Jahr 2 Spieler ohne
    AE ziehen liessen, verlangen doch gar keine Aufwandsentschädigung.


    Sie haben aber ein Mittel an hand, um reagieren zu können.


    vom Wegfall der Aufwandentschädigung proftieren doch hauptsächlich die Vereine, die keine intensiver Jugendarbeit betreiben, sondern sich
    bei anderen Vereinen einfach bedienen.


    es wäre sogar die Überlegung anzudenken, ob bei entsprechend hoher Aufwandsentschädigung gerade bei mittleren Vereinen die Jugendarbeit
    noch stärker in den Vordergrund rücken könnte..


    diese Thematik kann man nicht nur aus einer (der des Kindes) Sichtweise betrachten


    die derzeitige Form finde ich auch nicht ideal, hab aber auch noch keinen besseren Vorschlag gelesen.
    bei einem Wegfall reiben sich natürlich die Berater die Hände, sie können noch mehr wilder, noch mehr Unheil anrichten, auch bei Jugendlichen,
    die im Prinzip gar nicht das entsprechende Format haben.


    Will man was abschaffen, sollte für vernünftigen Ersatz sorgen, die auch eine gewissse Planungssicherheit für kleine Vereine und deren Trainer
    beinhaltet.


    mit Forderung nach veränderter Jugendarbeit alleine ist es nicht getan, dies wird so schnell flächenmässig nicht kommen, kleine Vereine
    haben auch gar nicht die Möglichkeit dazu.


    gg

    @TW


    deine Argumente möchte ich nicht widerlegen, treffen ja auch zu.
    Jedoch ist mir deine Sichtweise zu einseitig.


    2 aktuelle Beispiele hier im Forum, die gar nicht so selten sind.


    da wlli ein B-Trainer eines Kreisligisten (!) vom Nachbarverein einen Spieler zum Wechseln zu bewegen, ohne zu wissen, ob er sich dort wohlfühlt, vernünftge Trainer oder sonstwas vorfindet, garantiert nicht um ein Talent zu fördern, sondern lediglich um seine Mannschaft zu verstärken. Angenommen der betreffende Junge wurde im bisherigen Vereinen 8-10 Jahren durch Ehrenamtliche die Grundlagen
    im Fussball vermittelt. ein paar Flöhe ins Ohr setzt und der Wechsel findet statt.


    alles in Ordnung? der abgebende Verein soll das so einfach hinnehmen?


    Annie hat doch deutlich ihre Bemühungen bei einem schwierigen Fall geschildert, versucht alles um den Jungen und Eltern in die Richtung zu bringen, will ihn sogar fördern. kein schlechter Fussballer, aber sicherlich kein Supertalent, dem man alle Wege
    öffnen muss. Angenommen, Anne gelingt es, und dann wechselt er , weil evtl. der Nachbarverein ein vermutlich stärkere
    Mannschaft hat, seinem Interess entsprechend geinndenkender orientert ist, oder vielleicht auch eine Klasse höher spielt.


    wird Annie begeistert sein? wohl keine tolle Motvation für einen zukünft ähnlich gelagerten Fall sich wieder genauso reinzuhängen.


    da gibt ein Dorfverein jährlich seine besten Spieler ab der C-Jugend an den Nachbarverein ab, der 1 oder 2 Klassen höher spielt, selbst die Jugendarbeit in G bis E vernachlässigt, und sich nur bei den umliegenden Vereinen die besten rauspickt.


    alles in Ordnung?


    die Ausbildungsentschädigung, die ja kein Muss ist, bietet diesen Vereinen zumindest die Möglichkeit abzwägen,
    wann sie ener sofortigen Freigabe zustimmen (z.B. wenn es wirklich um ein Talent geht, dem man keinen Stein in den Weg legen will,
    oder aber diesem Wirken mal entgegenzutreten.


    Übrigens, beide Söhne wurden gesperrt. keinerlei negativen Folgen festgestellt.


    gg

    Holler


    Wichtig erscheint mir neben der Organisationsform Argumente ffür die Entscheidungsträger zu sammeln, und zwar Argumente, die deren Probleme
    lösen. du musst ja deine Vorstellungen verkaufen, das Interesse der Trainer wecken und die Vorteile für die Trainer herausstellen.


    So würde ich mich mal mit dem Argument ohne Tabellen zu spielen zurückhalten, da es sicher Trainer gibt, die darauf geil sind-


    ich denke in etwa die Richtung:


    mehrere Mannschaften können gemeldet werden, dadurch können alle Jungs spielen, und nicht eine grosse Wechselchar an der Aussenlinie stehen.


    auch Kleinstvereine bekommen so eine G-Mannschaft zusammen.


    da kein fester Spielbetrieb, kann der Trainer besser freie Samstage einplanen


    auch wenn mehrere Spieler sich abmelden reicht es meist immer noch für eine Mannschaft



    bin überzeugt dass hier jetzt noch andere Kollegen zur Argumentationssammlung beitragen können, aus denen du dann das passende
    für dich rausfiltern kannst.


    gg





    also Argumente die die Probleme der Trainer ansprechen.

    Hope geht es unter anderem ja offensichtlich auch um Übungsteile, die er zusätzlich mit seinem Sohn alleine machen kann.


    hierzu meine eigene Erfahrung mit meinem Sohn (jetzt 16). wir spielen viel Tischtennis, schon seit senem 6. LJ.
    gegen einen glechstarken Gegner hab ich jetzt mal bewusst beobachtet.


    dabei stellte ich eine starke Beinarbeit fest Kurze schnelle Schritte, ständige wechselnde Richtungen (seitlich, vorwärts, rückwärts)
    gleichzetig mit Ball im Auge haben und Ball schlagen.


    Reaktions und Koordinationsschulung wie ich sie in keiner reinen fussballerischen Übung effizienter feststellen konnte.


    Folge: auf dem Platz zeigen sich Eigenschaften, die dem seiner Kollegen eindeutig überlegen ist. schnellere Reaktonen, schneller Antritt
    und schnellerer Richtungswechsel.


    möglicher Nachteil: Erfolge zeigen sich wohl erst nach Jahren und wohl auch nicht mit gelegendlichem Spielen getan.


    für mich auch scchwierig zu belegen, ob es nun am Tischtennis liegt, oder ob es auf die generell vorhanden Grundschnelligkeit und gutes
    koordinatives Verhalten zurückzuführen ist. Förderlich war auf jeden Fall, dass wir bei sportlichen Aktivitäten nicht nur Fussball im Sinn hatten.
    halt alte Frage was Ursache und Wrkung ist.


    interressant auch die Beobachtung, wie sich der 1/2 jährlich Tanzsportunterrcht in der Schule (moderen Tänze) postiv auf die
    Körperbeherrschung auswirkt.


    Gerade bei kleineren Vereinen, die meist nur 2 mal die Woche Training haben und sich somit überwiegend auf den Fussball
    konzentrieren müssen, finde ich andere ergänzende Sportarten enorm förderlich und persönlich auch wichtig an.


    die Ergebnisse zeigen sich jedoch erst später.
    wer die Möglichkeit hat, kann auch mal eine Zeitlang 1 mal die Woche Trainngszeit an eine Aerobictrainerin abgeben.
    konnte das jedoch nur 2 mal anbieten. kam bei E-Jugendlichen erstaunlich gut an. einige Elemente habe ich dann ins Aufwärmprogramm
    eingearbeitet.


    gg