Beiträge von guenter

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    Günter:
    In unserem Land gibt es ca. 26.000 Vereine in denen ungefähr 100.000 Kindermannschaften beheimatet sind. Das sind mehr als 1 Million Fußballspielende Kinder, die von ca. 150.000 Kindertrainern betreut werden. Mindestens 20% (30.000) kommen jedes Jahr von unten neu hinzu und wandern nach oben ab. Wie viele Kindertrainer hören zwischendrin auf oder steigen neu ein??????? Alle sind Ehrenamtler, die meisten berufstätig. Auch die Verantwortlichen in den Fußballkreisen sind Ehrenamtler.


    Wie soll hier umfassende Ausbildung funktionieren? Wer soll die Pflichtveranstaltungen organisieren?



    Eine wesentlicher Faktor bei der Masse der kleinen Vereine ist dabei die Person des Jugendleiters.
    Ohne jetzt darauf näher einzugehen ist das für mir eine ganz entscheidende Schwachstelle im Vereins-Jugendfussball.


    Wir machen aber alle einen grossen Gedankenfehler. Veränderungsbedarf sehen alle, Ideen und Vorschläge gibt es einige.
    Bei den oben zitierten Bedingungen sind die aber gar nicht erreichbar.
    Ansprüche sollten auf das Durchsetzbare reduziert werden. Heisst nicht, dass Ideallösungen im Hinterkopf bleiben müssen.


    ausgebildete Trainer im Kinderfussball wird in Gänze eine Utopie bleiben.
    beim Einstieg In G und F braucht man auch keine ausgebildete C-Lizenstrainer. Wäre zwar wünschenswert, geht aber nicht, also
    muss umgedacht werden.


    Ralf fragt, wie umfassende Ausbildung funktionieren? Meine Antwort: Gar nicht.


    Einsteiger brauchen nicht die Ausbildung sondern absolut vorranig Information über die Besonderheit und Ziele beim Kinderfussball.
    Eigendlich die Aufgabe der JL im Verein, geschieht aber dort meist nicht.


    An anderer Stelle habe ich eine machbare Möglichkeit schon mal beschrieben .
    Pflichtveranstaltung aller Trainer (oder Co, Betreuer) einer jedern Staffel. ein Samstagmorgen mit Zielvorstellungen, Verhaltenskodex,
    Hinweis auf entsprechende Informationsquellen u.ä.


    durchgeführt durch den jeweiligen Staffelleiter, auf der untersten Stufe, dort wo die direkt Betroffenen (Trainer) erreicht werden


    die Masse der 30.000 Neutrainer hat davon nämlich noch nichts gehört, sind engagiert aber unwissend.
    Information nicht Ausbildung sollte da erstes Ziel sein.


    mit welchen Konsequenzen?


    bei Nichtteilnahme keine Mannschaftsmeldung möglich. Streichung bzw. Kürzung der Mannschaftsgeldzuwendungen an die Vereine.
    nicht umsetzbar? wird Schirisoll nicht erfüllt gibts Geldstrafen und Zwangsabstieg der 1, Mannschaft, da geht es doch auch.


    schwierig umsetzbar? Nein


    bei D-Jugend-Staffelleiter selbst angeregt. zum Infoabend kamen bis auf eine Vertretung alle Trainer der Staffel.
    die Wirkung auf den Saisonverlauf waren absolut positiv.


    Gerade bei den von Ralf beschriebenen Bedingungen bleiben manche Vorstellungen nicht erfüllbare Wunschvorstellungen.
    praktikablere Lösungswege müssen angedacht werden.
    Leider wurde in der Vergangenheit der Schwerpunkt zu eindeutig auf die Pyramidenentwicklung der Talentsichtung und Förderung gelegt.


    Den Weg von Oben nach Unten wird es beim DFB nie geben.


    Deshalb müssen Lösungen her, diese ganze Ebenen zu überspringen und die direkt handelnden Personen (30.000 Neutriner)
    direkt erreicht werden.


    gg

    Annie


    auch wenn du es dir nur schwierig vorstellen kannst, es gibt Eltern, die mit ihrem Kind kein Schwimmbad besuchen. Wasser wohl zu nass, oder das Aufstehen vom Sofa ist halt zu anstrengend. Wenn da kein Schwimmkurs vom Kindergarten oder Schule (ist bei uns so) angeboten wird, dann halt gute Nacht.



    marcel


    irgendwie schon komisch. fängst nach 2 Jahren wieder mit dem Fussball an, bist aber nicht motiviert fürs Training.
    warum hast du dann überhaupt wieder angefangen? Oder erwartest du eine Motivation durch Andere?


    Als Neuling bei einer Mannschaft oder generell im Verein wird man nicht immer mit offenen Armen empfangen, da muss man sich Akzeptanz und Respekt erarbeiten um anerkannt zu werden.
    Kommt man als Neuling in eine gewachsene Gruppe ist es ganz normal, dass man anfangs sich etwas als Aussenseiter fühlt und nicht sofort mittendrin ist.
    das brauch schon etwas Zeit, sei also etwas geduldiger. das klappt dann schon.


    gg

    @FB


    ein sehr guter Beitrag, der die Bedürfnisse abseits der Trainervorstellungen in den Vordergrund stellt.


    Gerade Trainer, die keine eigenen Kinder in dieser Altersstufe haben oder hatten, sollten sich diese stärker vor Augen halten.


    Einen nicht unbedeutenden Punkt möchte ich noch ergänzen.


    Nicht alle sind Einzelkinder, Geschwister haben auch Ansprüche an ihre Eltern. Und gerade dann, wenn die von dir erwähnten Fahrten zum Training erforderlich sind,
    stellt das viele Eltern schon vor grössere organisatorische Probleme.


    der 9jährige spielte Fussball, der 12 jährgie Handball, die 14jährige Tochter ging zum Reiten. alle 3 mussten gefahren werden.
    Vater und Mutter Schichtdienst im Krankenhaus. glücklicherweise gabs einen fussballbegeisterten Opa.
    Und dann der Trainer, ich, der regelmässiges Training einforderte und der Junge war immer anwesend.
    Nicht alle Eltern können oder wollen diesen Aufwand betreiben.


    Man muss als Trainer schon auch die andere Seite betrachten.

    Elastico/Flip-Flap/Rivelinho/Inside-Outside-Shift/Ronaldinho kann


    womit wieder mal der Beweis gegeben ist, dass ich doch eigendlich sehr wenig vom Fussball weiss. Mir wird immer klarer, warum es nicht zum Buli-Trainer
    gereicht hat. vom Spielervermögen ganz zu schweigen.


    Hört sich aber gut an. :D:D

    Hat jetzt jedoch nichts damit zu tun, dass Finten zum Training gehören sollen, sondern lediglich um die Wichtung.


    Die ganzen "Zaubertricks" haben im Training aber noch einen anderen Effekt: Das ist hochmotivierendes Koordinationstraining. Das sind genau die Dinge, die die Kinder auch allein zu Hause im Garten üben und dann stolz beim nächsten Training präsentieren.



    für mich kein Widerspruch. hast lediglich erklärt (finde es aber gut) warum Fintentraining zum Training gehören sollten.
    Besonders dein letzter Satz hat die richtige Deutung: im Training zeigen, zu Hause (wer will) üben lassen. dann Ergebnis vorführen.
    passt für mich zum Thema Hausaufgaben für Spieler.


    im Gegensatz dazustände das 30 minütigen Finten üben im Training, wovon ich nichts halte.(mal jetzt nur zur Verdeutlichung der Wichtigkeit)
    bevor jetzt jemand kommt: ich habe das aber auch schon mal solange bei 30 Grad gemacht.



    Andre


    es ist schon manchmal schwierig Übungen schriftlich zu erklären, auch wenn man sie einfach im Kopf hat. Brauchte schon längere Zeit und mehrmaliges durchlesen,
    um sie richtig nachzuvollziehen.


    Ich finde, eine sehr gute Finte, setzt aber vorraus, dass der Ball der Freund des Spielers ist. bringt wie bei vielem anderen auch jedoch nur bei ensprechender
    Flüssigkeit (von Schnelligkeit möchte ich da gar nicht reden) etwas.


    Bis auf 2-3 Jungs, wären da bei mir die Anderen überfordert gewesen.


    Für mich ein typisches Beispiel, dass man beim Üben von Finten dem Gesamtvermögen der Spieler unbedingt anpasssen muss.


    übrigens:


    im Jugenbereich schwacher Spieler, deshalb Verteidiger. Trainer: schau im Zweikampf nie auf den Spieler, schau immer nur den Ball an, dann wirst du auch nicht verladen.
    diesen Rat habe ich zig-Jahre später weitergegeben. im niederen Fussballbereich ist damit jeder Finte zu begegnen.

    Täuschung und der Tempowechsel/die Tempoverschärfung.


    als Spieler war das die Einzige, die ich richtig beherrschte und im Spiel auch ständig angewendet habe (war aber auch halt kein Guter), weil es für mich Zielorientiert war
    und mir den entscheidenden Vorteil brachte.


    Andere halbwegs gekonnte Tricks habe ich dann gebracht, wenn das Spiel entschieden war, also für die Gallerie, gehörte dann auch dazu.


    Als Trainer hab ich dann diese Sichtweise des Spielers übernommen´ wodurch ich dann das Ganze wie Sir Alex sehe..


    Hat jetzt jedoch nichts damit zu tun, dass Finten zum Training gehören sollen, sondern lediglich um die Wichtung.


    gg

    Steini


    100 Kinder und die Einbeziehung von 15jährigen Mittrainern erfordert eine gründliche Organisation, die ganz offensichtlich erfolgt ist.
    Deutlich wurde in deinem Bericht auch, dass ihr klare Vorstellungen hattet und die auch durchzogen.
    Dahinter steckt viel Arbeit und noch mehr klare konzeptionelle Überlegungen. dein eigenes zufriedenes Resume ist das eigendliche Lob.


    Absolut nicht überrascht bin ich von dem Ergebnis. das ist für mich nichts Neues.


    das eigene Turnier, und auch fast alle von mir besuchten Turniere verliefen ähnlich. Fast immer waren dort Mannschaften, deren Trainer sich kannten und im grossen und ganzen
    sich entsprechend verhielten.
    Quertreiber wurden nämlich nicht eingeladen.
    Zuschauer am Spielfeldrand waren die absolute Ausnahme, wenn auch oft der Grund hierzu die Rasenschonung im Vordergrund stand (letzlich aber egal)
    Trainer und Co auf dem Platz, sonst keiner.
    einziger Unterschied waren Schiris. Hier pfiffen meist die Trainer einer nichtspielenden Mannschaft. Hier gab es die Einführung, dass möglichst wenig gepfiffen wird und
    das Spiel grundsätzlich laufengelassen wird.


    Trotzdem gab es hin und wieder mal Zwischenfälle, bei denen dann sofort eingeschritten wurde.


    noch besser wurde es, als immer mehr von Plazierungsturnieren Abstand genommen wurde.


    Nicht jeder kann nun ein Camp mit 100 Kids veranstalten.
    Aber jeder kann ein Turnier ausrichten, bei dem er gezielt Mannschaften einlädt,so wie Steini klare Regeln und Verhaltensvorgaben für Trainer und Zuschauer
    vorgibt und konsequent vorgeht.


    das Ergebnis wird wie bei Steini sein. Erfahrungsgemäss übernimmt der ein und andere dann bei seinem eigenen Turnier diese Vorgehensweise.


    Genau wie bei Steini kam es trotz vernünftiger Planung immer wieder mal vor, dass irgendein Trainer (meistens Neulinge)mit Anhang mit der ihnen neuen Vorgehensweise
    nicht klar kam. Hier erfolgte dann eine klare Ansprache bis hin mit der Androhung, dass er heimfahren kann, wenn sich das Verhalten nicht ändert.


    gute Vorbereitung, klare Regeln, klare Ansprache und Absprache, konsequent: das Ergebnis hat Steini geliefert. Nachahmung dringendst zu empfehlen.



    was natürlich nicht geht, ich selbst in all den Jahren auch so nicht gesehen habe, ist das, was ich auf einem Bild von Eislingen mit Erstaunen festgestellt habe:.
    Einen Verkaufsstand 5 m vom Spielfeld entfernt, ein Unding.


    gg


    gg

    ich hab das nicht so verstanden, dass die Mutter die Ehefrau vom Co-Trainer ist.


    Hast recht.


    nochmals genau gelesen. die Beschwerden," wie er mit seiner Frau rede" habe ich auf den Mittrainer bezogen. Sorry!


    trotzdem finde ich, dass ein Einzelfall nicht auf die gesamte Elternschaft bezogen werden sollte, und auch nichts an meiner
    Kernmeinung, dass es hier absolut vorrangig um das Verhältnis der beiden Trainer geht.


    gg

    Martin @FB


    stimme euch zu.


    aber habt ihr das Eingangsstatement nicht richtig gelesen?


    Kalinka hat doch kein eigendliches Elternproblem


    er hat ein Problem mit seinem Mittrainer, auch wenn der hier einen Elternteil darstellt. die pöbelnde Mutter ist dessen Ehefrau.


    Mittrainer heisst für mich nicht Co-Trainer, sondern gleichberechtigter Trainer.


    Dieser hat aber das gegensätzliche Gedankengut wie Kalinka. und das ist das eigendliche Problem im konkreten Fall und nicht
    die Elternschaft.

    Besonders schwer ist das im Kinderfußball, weil es da eine sehr hohe Fluktuation gibt


    Günter, es sind leider viel zu viele am Werk, die gar nicht wissen, was sie den Kindern antun. Wenn sie es vielleicht mal merken ist es oft zu spät


    und genau das ist für mich der Knackpunkt.


    für mich einer der gordischen Knoten, die gelöst werden müssen. Ansatzpunkte (z.B. modifizierte Kindertrainerausbildung, Pflichtveran-
    staltungen für Trainer und Betreuer vor Saisonbeginn sw.) habe ich schon mal genannt.


    als ich vor vielen Jahren im Kinderfussball einstieg, hatte ich schon einiges an Trainerfahrung. trotzdem war mir vieles neu.
    Einführung und Unterstützung gleich null.


    Meine Vorstellungen, die zum Teil dem heutigen Kinderfussball entsprechen (alle müssen genügend spielen, jeder wird mitgezogen,
    gewinnen wollen anstatt gewinnen müssen, Zuschauer weg vom Spielfeldrand und einiges weiter) konnte ich trotz teilweise massiven
    Widerstand durchziehen.
    Konnte auch den nachfolgenden Trainer beeinflussen. 2,3 Jahrgänge wurden so zumindest zufriedenstellend nach Zielen des
    Kinderfussballes hochgezogen.
    2 mal habe ich das in 15 Jahren durchgezogen.


    Was aber geschah mit den nachfolgenden Mannschaften? Nichts, Rückfall wie es vorher war. beide Male.


    der Versuch als zuständiger JL für G bis C eine durchgehende Konzeption einzuführen scheiterte, da ich neu im Ort und Verein war und nicht das notwendige Standing hatte.


    Schaue ich mir nun die von mir aufgeführten Kreisverbände an, (Eifel, Mosel, Hunsrück, Nahe) so finde ich dort eine ähnliche Vereinsstruktur vo, wie bei mir vor Ort; meist kleineer Vereine, meistens Spielgemeinschaften.
    Jugendkonzepte findet man dort höchst selten vor, und wenn, dann ab C-Jugend, bei Vereinen, die nicht unterste Staffel spielen.


    Überall das gleiche: unbedarft im Kinderfussball wird irgendeiner Bambini-Trainer, geht mit denen in die F und oft noch in die E.
    hat er etwas vom Kinderfussball gehört, beginnt auch diese umzusetzten, ist er schon auch der Altersstufe herausgewachsen.
    Und der Kreislauf beginnt von Neuem.


    bei den meisten Jugendleitern ist es doch genauso.


    der Ansatzpunkt bei den Einsteigern zum Fussball, egal ob Trainer, Spieler oder Eltern, muss stärker in den Vordergrund
    gestellt werden.


    einen Weg hat Willi mit Einführung der FPL bereits ab G beschrieben.


    Wer don den Verfechtern des Kinderfussballes hier im Forum, die den Sinn und die notwendig verinnerlicht haben, sind
    im G und F-Bereich, dort wo alles anfängt, also eine sehr hohe Bedeutung hat, noch tätig?


    Speziell auf unsere Region hier bezogen, wird die Notwenigkeit der FPL nicht gesehen, wie aus meinen geführten
    Gesprächen doch rüberkam. Ist aber eine etwas abweichende Thematik, auf die ich noch eingehen werde.

    Ralf, Andre


    euren Beiträgen stimme ich in jedem Punkt zu.


    jedoch ist mir, bezüglich der Umsetzung, alles etwas zu einfach betrachtet.


    die Umsetzung, nicht das Gedankengut und den Sinn, der FPL verfolge ich seit längerem kritischer als viele andere hier.
    kritisch klingt bei vielen zu negativ, deshalb schreibe ich wohl besser von Fragen, die sich mir stellen.


    Ralf spricht die mir bekannte Hoheit der Kreisverbände an. Andre und Ralf fordern die Initaive jedes einzelnen in seinem
    Kreisverband tätig zu werden.


    volle Zustimmung meinserseits, selbst schon bei anderen Themen gefordert.


    Im vergangenen Jahr hat Ralf in Koblenz intensiv vor Kreisjugendleitern und auch Staffelleitern die FPL vorgestellt und geworben.
    das Ergebnis 1 Jahr später hab ich oben beschrieben.
    jetzt einfach nur zu sagen, dass 8 Kreisverbände mit den dazugehörigen Verantwortlichen, ca, 400 Vereine mit ihren Jugendleitern
    und ihren Trainern einfach nix begreifen, den Kinderfussball falsch sehen, es an Initiative fehlt, ist mir zu einfach.


    wenn ich dann noch in Betracht ziehe, dass dies in einem Landesverband ist, in dem schon seit langem weder in G noch in F,
    im Gegensatz zu anderen Landesverbänden, ohne Punkte und Tabelle gespielt wird, also eigendlich fortschrittlicher als andere
    ist., dann sollten auch Fragen gestellt und diskutiert werden.


    Wenn man dann, wie ich, immer wieder Gespräche sucht, bei Vereinen, die an der FPL teilgenommen haben, es jetzt aber nicht mehr
    tun, mit Vereinen, die es generell nicht in Erwägung gezogen haben und auch mit Kreisverantwortlichen die Thematik angesprochen hat, dann ergeben sich schon viele Diskussionspunkte und somit auch erforderliche Ansätze.


    Mein Eindruck ist jedoch, dass diese Diskussion nicht geführt werden will und man dies als Anti-FPL Einstellung ansieht.


    gg




    .

    Andre


    vom Grundsätzlichen her stimme ich deinem Statement vollkommen zu, ohne wenn und aber, da es auch meine Einstellung trifft.


    Kalinka scheint aber doch offensichtlich nicht Probleme mit der Gesamtelternschaft zu haben, sondern die gesamte Problematik konzentriert sich doch auf die Eltern eines einzigen Kindes.


    Wäre wohl noch relativ einfach zu händeln, wenn es sich dabei nicht beim Vater um den Mittrainer handeln würde.


    2 Verantwortliche für eine Mannschaftsführung, beide total unterschiedliche Vorstellungen. Wie kann das gutgehen, wenn einer der beiden
    in etwa deiner Vorstellung folgt und der andere dagegen arbeitet?


    Einer wird gehen müssen, da ich nicht daran glaube, dass bei Grundeinstellungen so einfach durch Überzeugungsarbeit zu ändern sind.


    Hier gibt es doch einen Machtkampf, dem nicht mit rationalen Überlegungen beizukommen ist.


    gg

    wo ich ihn meine Richtung und Ansicht vorgegeben habe, entweder er geht den Weg mit oder ich erkäre heute Abend meinen Rücktritt.


    versteh ich nicht ganz. wieso musst du dann deinen Rücktritt erklären? warum nicht er?


    Deine Vorstellungen hast du ja klar und deutlich formuliert, würde die auch dem JL bzw. Vorstand mitteilen.


    entweder ordnet sich dein Mittrainertrainer deinen Vorstellungen unter, oder er will seine Vorstellungen durchsetzten.


    dann muss dann halt der Vorstand entscheiden. der wird zwar einen faulen Kompromiss suchen, aber dann bleibst du halt bei deinen Vorstellungen:. Enrtweder oder!. Dann muss der Vorstand eine Entscheidung treffen.


    Aber doch nicht selbst das Handtuch werfen.-


    flyer hat natürlich Recht. sowas regelt man nicht per Mail.


    der Machtkampf ist doch schon da, dann zieh ihn halt auch durch,.


    gg

    Was geht hier ab?


    Während Willi das beschreibt, was ich stets gefordert habe, und für mich den absoluten Sinn macht: FPL bereits bei der G, also von Anfang an, geht es im Fussballverband Rheinland in die gegensätzliche Richtung.


    von 9 Kreisverbänden gibt es einen einzigen Kreisverband, der komplett die FPL eingeführt hat.
    alle anderen 8 haben keine einzige FPL Gruppe.


    Selbst mein Kreisverband vor Ort, der im vergangenen Jahr eine FPL Gruppe eingeführt hatte, meldet für die kommende
    Saison keine einzige mehr an.


    Habe leider noch keinen Verantwortlichen erreicht, um Hintergründe dazu zu erfahren. Werde aber am Ball bleiben.


    gg

    Vorgang kommt mir sehr bekannt vor, jedoch mit dem Unterschied, dass mein Co-Trainer mit mir einer Richtung war.


    den Rat von Steini kann ich nachvollziehen, jedoch nicht unbedingt unterstützen.


    Einerseits bin ich dagegen, als Trainer bei Schwierigkeiten und W,iderstand das Handtuch zu werfen.
    Andererseits ist hier ein Machtkampf ja ganz offensichtlich, der jedoch nicht auf fussballerischer Ebene entschieden wird.


    Entscheidend sind hier Dinge, die uns nicht bekannt sind: Stellung der handelnden Personen im Verein und Elternumfeld.
    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass da sogar Kleinigkeiten eine grosse Rolle spielen können.


    Eindeutig liegt hier die Problematik in den unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Trainer.
    Einer wird gehen bzw. aufhören müssen, sonst bleibt ein ständig schwelender Konflikt.


    dieses Beispiel sollte aber für alle Trainer ein Fingerzeig sein, bei der Auswahl eines Co oder auch eines gleichberechtigten (ich
    selbst halte davon jedoch gar nichts)Trainers sehr sensibel vorzugehen. die gleiche Grunddenkweise und klare Absprachen
    sind absolut erforderlich.


    Wäre dies erfolgt, wäre die Gefahr einer solchen Eskalation deutlich geringer gewesen.


    hier ist der Karren aber schon verfahren, und eine vernünftige für alle zufreidenstellende Lösung wird es nicht mehr geben.


    gg

    Ich kenne diese Finte auch nicht, zumindest nicht unter dieser Bezeichnung.


    Dass du in deiner F Finten einüben willst finde ich gut. und ist auch richtig


    Warum musst du da aber unbedingt mit einer Finte anfangen, die du selbst nicht einmal kennst, weder Ausführung noch Wirkung.?


    Überleg mal, ob es da nicht sinnvoller ist, zuerst mal mit Finten anzufangen, die du selbst kennst und auch vormachen kannst?

    Amen


    eigendlich das richtige Schlusswort unter diese Diskussion


    Ja, hast Recht, sollte merken, auf og einfache Frage kommt keine Antwort.

    .


    trotzdem möchte ich mal nachhaken


    da mir aufgrund fehlender Bildung offensichtlich keine einfachen Fragen von Kicker erkennbar sind, habe ich eine ganz einfache, leicht zu beantwortende Frage an Kicker, die für mich ein generelle Frage ist, da sie ein grundsätzliche Frage im fussball darstellt.


    Kicker geht es um 2 Jungs, die seiner Meinung nach benachteiligt, diskriminiert und mit sonstigen Attributen behandelt werden.


    Was ist mit den anderen 60-70 Kinder, die sich auf ein schönes Turnier freuten, geschockt wurden, mit vielen offenen Fragen
    nach Hause fahren mussten, nachdem das Turnier abgebrochen werden musste.


    was ist mit dem Gefühl der 10-15 Mitspieler, die zu einem Spiel antreten müssen, mit einem Anhang, bei dem sie nicht wissen, was wieder passieren kann, da Spieler und eltern in dieser Altersgruppe einfach nicht zu trennen sind.


    Deshalb meine Frage:


    Ist das Wohllbefinden von 2 Kindern, deren Eltern das offensichtlich egal ist, wichtiger, als das Wohlbefinden von 10-15
    Mitspielern und den 50-60 Kindern anderer Mannschaften ?


    Für mich nicht.


    Mich würde da mal eine einfache Antwort interessieren, die nicht auf hochtrabende allegemein unverbindliche Aussagen,
    die irgendwo(aus meiner Sichtweise) abgeschrieben wurden interessieren

    . Daher sehe ich auch die Demo als eher scheinheilig an.



    Nein das ist nicht scheinheilig. die Jugendabteilung zeigt hier ganz klar und deutlich, dass sie sich von der vorgefallenen
    Gewalt eindeutig distanziert. Wie sollen sie das sonst kundtun.


    In Verbindung mit dem stattgefundenen Turnier, das ja vorbildlich ablief, hat der Verein ein deutliches Zeichen gegen Gewalt gesetzt.



    Oder hat man den Kids ein faires, gerechtes Verfahren (mit echtem Vertreter ihrer Rechte also) zugebilligt, statt es sich nur leicht zu machen, sie ohne solches rauszuwerfen? Ich überlege, diesen beispielhaften Fall mal dem Kinderschutzbund zur Stellungnahme zuzusenden - falls die überhaupt konkrete Fälle von Unrecht gegen Kinder (eben weil die so klein u. wehrlos sind) interessiert.


    ich weiss, du stellst das Kindeswohl über alles. Ist ja auch richtig. Wer aber ist an erster Stelle für das Kindeswohl verantwortlich?
    Vorrangig und an erster Stelle doch wohl die Eltern. Diese haben aber nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
    Eine Pflicht ist Verantwortung für das Wohl des Kindes zu tragen.
    Und als Elternteil ist es die Pflicht, sich so zu verhalten (auch auf dem Fussballplatz) , dass durch dieses Verhalten dem Kind kein Schaden entsteht.


    Eltern und Kind kann man aber nicht getrennt sehen, ausser das Jugendamt übernimmt das Bestimmungsrecht.


    Will man in einem Verein und im Fussball generell solche Exzesse verhindern, müssen Zeichen gesetzt werden, und ein solches
    hat dieser Verein mit dem Rausschmiss deutlich gesetzt. Es ist auch ein ganz klarer Hinweis an andere, ihr Verhalten so
    zu gestalten, dass sie ihrem Kind nicht schaden.


    Kodex, wurde hier ja schon mal für alle gefordert. FB hat ja deutlich geschrieben, was mit denen geschieht, die sich nicht an
    ihren Kodex halten, sie können gehen.


    dass Schlägereien nicht auf den Fussballplatz gehören dürfte ja wohl so selbstverständlich sein, dass ich dafür keinen Kodes brauche.


    Somit ist für mich das Vorgehen von Eislingen die richtige logische Konsequenz.


    ich wünschte mir, andere Vereinen würden ebenfalls so konsequent vorgehen, viele Problemfälle gäbe es nicht.


    Eltern, nicht die Vereine, tragen die Verantwortung für ihr Kind.


    zum Glück gibt es ja nicht nur einen Fussballverein.


    Und wenn man von Vereinen erwartet, dass sie talentierten oder sonstwie wechselwilligen Spilern, wie von dir ja auch ständig gefordert,
    keinen Stein in den Weg legen sollen, dann haben die Vereine aber auch wohl das Recht, Personen zu entfernen,
    die nicht nur dem Verein, sondern dem ganzen Kinderfussball, schaden. Dürfen sich doch jederzeit einem anderen Verein anschliessen.
    Kinder und Eltern bilden leider eine Einheit und können somit nur als solches zu behandeln sein. Bei Jugendlichen
    kann man das dagegen schon trennen.


    gg

    die von tobn angeführten Möglichkeiten , hatte ich alle ausprobiert.


    alle mit Vorteilen und Nachteilen.


    am besten kam ich dann mit folgendem klar:


    jeder Spieler bekam vorm Training einen nicht besonders gekennzeichneten Ball, nach dem Training musste jeder Spieler einen
    Ball in den Ballsack legen. hat eigendlich immer funktioniert.