Beiträge von guenter

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    der Beitrag von Matze beschreibt einiges doch sehr deutlich.


    einmal eine zu begrüssende Vorgehensweise, die ich als einen guten Weg finde.


    er beschreibt das für mich ganz normal positvie, die sich beim Spiel und Training ergibt, wenn bessere Fussballer zusammengefasst sind.


    das ist die eine Seite, die andere sehe ich wesentlich kritischer.


    bei einem 8jährigen wird das Fussballspielen zumindest vom Vater als Arbeit gesehen.


    Freude und Ausgelassenheit beim Spiel und Training ist verschwunden. bei einem 8jährigen !?


    absoluter Leistungsdruck unter dem das Kind steht, da es nicht wiess, wie es nach der Saison weitergeht, da der betreffende Verein ja offensichtlich ja bereits bei 8jährigen aussondiert, und das wird jedes Jahr so sein.


    die Leistungsträger, für mich fängt da das wirkliche Talent an, stellt sich das natürlich wesentlich einfacher da, ab was ist mit den Durschschnittsspieler auf diesem Niveau?


    wie kann nachlassende Freude und Begeisterung leistungsfördernd sein?


    kann trotzdem sein, dass der Ausbildungsgedanke höher angesetzt wird, man eine mögliche Chance auf höheren Fussball absolut nicht ungenutzt lassen will, man einem Kind alle Möglichkeiten bieten will.


    Ausbildung kontra Kinderfussball


    Muss jeder für sich entscheiden, da kann niemand anderes mitreden.


    Nur wer das für gut findet, sollte nie mehr nach der FPL rufen, nie Kritisieren, dass eine F um Punkte spielt, nie über den Dorftrainer meckern, dass er unbedingt gewinnen will, dem dicken Paul weniger Einsatzzeiten gewährt oder ihn gar aussondiert.


    Es sei denn für die sogenannten Ausbildungsvereine (Leistungsverein) gilt eine andere Argumentationskette im Kinderfussball als im Dorfverein.

    Karl


    aktiv in der untersten Klasse spielen, Co-Trainer bei einer E Jugend.


    Wenn man da als junger Bursche schon ausgebrannt ist,


    dann wäre die Empfehlung von @boque doch ernsthaft in Erwägung zu ziehen: ein Musikinstrument spielen, ist auch erlernbar und genervte Zuhörer haben die Möglichkeit sich Ohrstöpsel zu besorgen.


    Botschaft an dich Karl angekommen?

    tommy


    Lt. Aussage kennst du die Spieler nicht. Heisst das, du übernimmst ein Traineramt ohne zuvor die Mannschaft einige Male spielen gesehen hast?


    Heisst das, dass du einen Trainingsplan erstellst, ohne vorher die Mannschaft zumindest ein wenig analysiert hast?


    Unterste Kreisklasse und dann 2 Monate Vor bereitungszeit, und das in der Ferien/Urlaubszeit, wieviel Trainingsbesuch erwartest du da?


    Du bist ja 2007 ins Trainergeschäft eingestiegen. Kannst du da mal Rückmeldung geben, welche Mannschaften du seit


    dieser Zeit trainiert hast und wie du jetzt zum 1. Mannschaftstrainer gekommen bist.


    einmal Vorwitz jetzt, aber auch relavant um richtige Ratschläge geben zu können.

    eigendlich würde ich mich als einen eifrigen Helfer bezeichnen


    wenn ich aber so zurückdenke, muss ich feststellen, dass sich das jedoch beschränter und zwar auf meinen Heimatverein, und auf meinen jetztigen Wohnortverein. in den anderen Vereine, wo meine Söhne spielten, also mit dem eigendlichen Verein, besser gesagt Vereinsleben, nichts am Hut hatte, habe ich auch keine Hand gerührt, wäre da nie auf die Idee gekommen mich z.B. in den Bierstand zustellen.


    andere Kinder mitnehmen und 1 mal die Saison Trikotwaschen gehört für mich zu den helfenden Tätigkeiten, sondern Normalfall.


    für mich war also der Bezug zum Verein, nicht an die Mannschaft meines Sohnes, also der entscheidende Faktor.


    bis einschl. D traf das bei meinen Söhnen zusammen (Verein und Mannschaft), schreib also jetzt nur ab C.


    Bezug zu einem Verein steht für mich im Zusammenhang mit der Vereinsgrösse und die Dauer, die ich im Verein bin.


    ist dies allgemeingültig, dann nimmt zwangsläufig die Helferbereitschaft in grösseren Vereinen ab.


    Verstärkt wird dies natürlich durch die heutige Bereitschaft schon in jungen Jahren den Verein zu wechseln, sogar häufiger.


    fehlende Vereinsbindung muss zwangsläufig zu nachlassender Helferbeitschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl und Verantwortung für die Gemeinschaft führen.


    Vereinszugehörigkeit ist ein Dauerzustand, Zugehörigkeit zu einer bestimmten Mannschaft ist eine befristete Zwangsgemeinschaft.


    ist das Ganze jetzt logisch, dann muss ich Andre im Nachhinein recht geben. Ausgleich der Helferbereitschaft


    durch entsprechende hohe Beitragsgestaltung, jedoch nur bei entsprechend grossen Vereinen und einer bestimmten Leistungsebene, jedoch nicht bei den typischen Dorfvereinen, die eine ganz andere Mitgliedsstruktur haben.









    .

    @FB


    gebe dir recht, vom Inneren her kenne ich keinen Föderverein, die sich nicht nur die Förderung an die Brust schreiben, sondern und dies auch tatsächlich sind. die 3 Vereine, die ich vom Inneren her kenne, nehmen zwar für sich in Anspruch dem Ausbildungsgedanken Rechnung zu tragen, in Wirklichkeit jedoch total leistungsorientiert sind, Zusammenstellung einer bestmöglichen Mannschaft und ihre Jugendarbeit nach Klassenzugehörigkeit und Tabellenstand bewerten.


    einer dieser Vereine war auf dem richtigen Weg zu dem von dir angesprochenen Föderverein.


    gutes durchgehendes Konzept, sehr gute Jugendtrainer. nach 4 Jahren, fehlte das Geld, der sehr gute Koordinator war weg,in den folgenden 3 Jahren gab es es 3 Jugendkoordinatoren und von den guten Trainern ist auch keiner mehr da.


    für mich als Elternteil stellt sich doch dann die entscheidende Frage:


    wie erkenne ich einen Verein mit guter Jugendarbeit? wie lande ich bei einem Verein wie ihn @Don vorfindet, wie lande ich bei einem Trainer, wie es offensichtlich Zodiak ist? wie kann ich einschätzen, ob die derzeitig gute Darstellung auch dauerhaft gegeben ist?

    ich, der sicherlich etwas Einblick hat, habe da schon grössere Probleme.


    wie sollen das jedoch erst Eltern beurteilen können, die bis dato wenig mit Fussball am Hut haben, sich bisher mit dieser Ebene überhaupt nicht befasst haben?


    deshalb sind nicht die Fragen nach einem Leitfaden die der Verein an ein Kind hat von Bedeutung, sondern die Fragen, die Eltern an den Verein haben von immenser Bedeutung. Klar muss der Verein einiges über Kind und Elternhaus wissen, aber wesentlicher wichtiger sind meine Fragen, die ich an den Verein habe. Ich frage vorrangig, nicht der Verein.

    Ich treffe doch für mein Kind die wichtigen Entscheidungen, trage die Folgen, nicht der Verein. Scheitert das Kind, ist es halt weg, kommt dann halt das nächste.


    Habt ihr eigendlich einen Fragekatalog, mit allen möglichen Fragen, die Eltern stellen könnten, gerade dann wenn sie sich nicht im Fussball auskennen? Habt ihr da auch einen Leitfaden, den ihr Eltern an die Hand gibt.?


    das wäre für mich Verantwortungsvoll.


    Ich bin kein Gegner des Wechselns zu höherklassigen Vereinen, als Spieler und mit meinen Söhnen selbst durchgezogen.


    Ich bin aber absolut dagegen aus Vereinsinteresse Eltern mit ihrem Kind ins offene Messer laufen zu lassen.


    Und deshalb sollten nicht nur die positven Darstellungen der Vereinsseite, sondern, und das noch wichtiger, die negative Seite und die möglichen negativen Folgen, die dann nicht der Verein sondern die Eltern und das Kind ausbaden müssen, ganz besonders hier in einem Jugendforum sehr deutlich angesprochen werden.


    Scheinheiligkeit, Blauäugigkeit und das Vorgaukeln einer heilen Welt, die bei vielen sogenannten Ausbildungsvereinen vorgegeben werden,sind schädlich für jedes Kind.

    @FB


    ich gebe hier meine Meinung kund, ohne den Anspruch auf Allgemeingültigkeit zu haben, oder Überzeugungswillen zu haben.


    dasselbe sehe ich auch so bei jedem anderen.


    deinen l Beitrag 105 kann ich aber so nicht als Meinung stehenlassen, sondern als gefährliches Unterfangen.


    aufgrund dieser Aussage würde ich dir keinen 6jährigen meiner Kinder, oder der uns im Haus anvertrauten in die Hände geben.


    einen 6jährigen einem 30 minütigen Interview unterziehen, mit einem angeblichen Leitfaden? da hakst bei mir aus.


    habt ihr einen speziell ausgebildeten Kinderpsychologen im Verein? wohl kaum.


    Fragen, die eine Auslese treffen, welche Kinder für euren Verein gut sind.


    ob da auch die entsprechenden Fragen zum Wohle des Kindes drin sind, die aber dann wohl eher an die Eltern zu stellen wären? , die aber nicht im Interesse des Vereines sind.?


    fussballerisch mag ich möglicherweise minderbemittel sein, mag das selbst nicht beurteilen, aber was Kinder betrifft bin ich dir garantiert ein gutes Stück im voraus, und das mit notwendigem Hintergrundwissen und praktischer Erfahrung.

    laika wendet sich anuns uns mit einer Frage, was schliessen lässt, dass er sich im betreffenden Metier wenig auskennt.


    es entwickelt sich eine Diskussion mit unterschiedlichen Sichtweisen.


    geht es nun darum, wer recht hat? Für mich nicht.


    Darum sehe ich diese Diskussion hier als sehr nutzbringend für laika. hat jetzt viele Sichtweisen, viele Verhältnisse, die vor Ort auftreten können, jedoch auch nicht müssen, hat die positive und negative Darstellungen gelesen, kennt jetzt Gefahren und auch Chancen, die auftreten können.


    Fazit: Hat jetzt mehr Einblicke als zuvor, kann sich in etwa ein Bild machen, kann entscheiden ob Risiken oder Chancen für sein Kind wichtiger sind, und jetzt muss das Elternhaus abwägen und entscheiden, und zwar es ganz allein.


    was bei mir jedoch auf vollkommenen Widerstand stösst, ist das was FB u.a. auflistet, mitentscheidend sein soll, was der Junge mit 6 Jahren will. der kann nämlich absolut nicht die Tragweite seines Willens abschätzen, und wird immer das wollen, wovon er ausgeht, dass es der Wunsch der Eltern ist, die meist gar nicht verbal ausgedrückt, sondern als heimliche Botschaft beim Kind ankommen.


    Wer hier nicht für sein Kind die Entscheidung trifft, sondern sich nach den Wünschen des 6jährigen richtet, handelt als Eltern verantwortungslos.

    ach @FB


    ich bin kein Jungfuchs mehr, geh auch nicht blind durch die Gegend, kenn auch die Vereine von denen ich schreibe,


    bei 2 sogar mit den Jungs gewesen.


    ich schreibe kein bla bla, sondern so wie es ist, wenn auch manchmal des besseren Verständis wegen mit gewissen


    Nuancen.


    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du Dorftrainer irgenwie als unwissende Dorftrottel siehst, die in ihrem


    engen begrenzten Denke leben.


    So muss ich dir unterstellen, dass du auch nur auf einer gewissen Ebene denkst und entweder aus Unwissenheit


    oder Überheblichkeit nicht shen kannst/willst was wirklich abgeht da Unten.


    Ohne dies da Unten gäbe es nämlich kein da Oben.


    nochwas, scheinst du auch nicht zu wissen; Dorftrainer zu sein ist wesentlich schwieriger, erfodert wesentlich mehr


    Mensch, wesentlich mehr Aufwand und Engagement als ein Trainer bei einem Leistungsverein.


    Bis zu einer gewissen Ebene kann ich das sehr wohl beurteilen.


    Als Spieler bin ich mit einem schwächeren Trainer viel besser klar gekommen, als mit einem überheblichen und arroganten Trainer, und ich habe einige erlebt, und ich habe nicht nur Kreisklasse gespielt.


    ich habe auch schon erlebt, dass ein A-Schein-Trainer beim Dorfverein nicht klarkam, weil er mit den dortigen Verhältnissen einfach überfordert war.


    also, erzähl mir nix vom Pferd.


    wer Respekt von Spielern erwartet, sollte diesen überall selbst vorleben.

    gustl


    stimmt mein Wissensstand, dann zeigt das Modell Hoffenheim wie es ghen könnte.


    talentierte Spieler aus dem Umkreis, werden zu einem regelmässigen , dauerhaftenTraining eingeladen, verbleiben aber zum Spielen bei ihrem Heimatverein.


    Erst ab einem gewissen Alter, dann wenn ersichtlich ist, wohin der Weg gehen kann, alle Beteiligten den Aufwand


    und die tatsächliche Einschätzung ob echtes Talent vorliegt erkennen, kommt es zu einem Wechsel.


    so könnte es gehen, ginge es wirklich um Ausbildung . zuerst Ausbildung, dann Wechsel.


    leider geht es aber allzuoft nur um eine starke Mannschaft zusammenzustellen.

    mal zum Überlegen


    warum muss der Trainer eigendlich alles machen?


    mal überlegt, ob man auch delegieren kann? heisst natürlich auch dass man bereit ist gewisse Kompetenzen


    zu übertragen.


    Brauchte auch lange bis ich das begriffen habe.


    die letzten Jahre habe ich das gemacht, überwiegend auf das rein sportliche konzentriert, und alles andere übertragen.


    Spielberichtsbogen, Fahrtorganisation, Trikots, Organisations und Verkauf beim Spiel und Organisation von Abschlussfahrten oder Feier - alles auf die Eltern übertragen.


    und es hat geklappt, natürlich musste ich regulierend hier und da eingreifen, lief auch nicht alles zu 100 %, wäre


    aber bei mir auch nicht gewesen, aber so wuchs eine Gemeinschaft zusammen, mit einem tollen Nebeneffekt:


    nach Abgrenzung wer für was zuständig ist, hielten sie sich aus den sportlichen Belangen heraus.


    nur, welcher Trainer ist schon bereit Verantwortung abzugeben? es ist ja schliessliche seine Mannschaft


    wer mal erkennt, dass es nicht seine Mannschaft, sondern die aller Beteiligten (auch Eltern) und dies auch


    diesen Beteiligten so vermitteln kann, ist ein gutes Stück weiter.


    dies gilt jetzt nicht für Leistungsvereine, dort ist es wohl anders.

    als Zuschauer hoffe ich, dass nach Barcelona jetzt auch Bayern dazu beiträgt, dass die brotlose Kunst eines übertriebenen Ballbesitzfetischismus eine Kehrtwende einleiten.


    als Zuschauer will ich Zweikämpfe, Strafraumszenen und TW-Paraden sehen, und keine Rückpässe von der Grundlinie zur Mittellinie. Gekreisel kann ich mir auch beim 4:1 im Training anschauen.

    Karl


    es ist halt überall anders, deshalb gibt es keine einheitliche Lösungen.


    hier: mit C,B ud A in der Regionalliga, in C und B mit den 2. Mannschaften in der Verbandsliga, aber nur noch eine A,


    die auch schon mal in der BL auftaucht


    am bemerkentswertesten: mehr D-Jugendmannschaften als F-Mannschaften (!)


    woher die Jungs plötzlich kommen, hab ich schon geschrieben.

    Andre


    eine ganz spezielle Frage an dich, da du ja inzwischen auch Söhne hast, die aus dem Kindesalteralter


    entwachsen sind.


    Kann es sein, dass man als fussballbegeisterter Vater die ganze Situation anders sieht und einschätzt, wenn die


    kinder so dem Ende der Jugendzeit zusteueren, oder schon dieses schon erreicht haben, als zu dem Zeitpunkt, als sie so mit 6 oder 7 in den Fussball einstiegen?


    Bei mir hat sich da schon einiges verändert. das Lehrgeld, das ich bei meinem altesten Sohn bezahlt habe, kam zumindest meinem Jüngsten zu Gute. eigene Erfahrungen beeinflussen nun auch mal die eigene Meinung.

    Kann mir das mal jemand erklären, oder sind das nur die brühmten Ausnahmen?


    3 sich in meiner näherem Umgebung für sich selbst in Anspruch nehmende Jugendleistungsverein zu sein,


    hinken mit ihren G,F und auch noch E-Jugend hinter den umliegenden Dorfvereinen hinterher.


    in der E auch bei den Tabellen abzulesen.


    erst nachdem sie sich aus den umliegenden Dorfvereinen mit den dortigen besten Spielern eingedckt haben,


    kommt es zu einem Leistungssprung.


    vegleicht man Aufstellungen aus der F und E mit denen der späteren C, stellt man fest, dass sich dort so gut


    wie kein ehemaliger Spieler wiederfindet. (ich hab das mal über ein paar Jahre verfolgt)


    ist die Ausbildung auf dem Dorf doch gar nicht so schlecht wie oft dargestellt?


    legen diese Vereine keinen Wert bei G und F, da sie eh wissen, dass die Guten später zu ihnen stossen.


    auch diverse Trainer aus diesen G und F hätte ich nicht gerne bei unserem Dorfverein gesehen, da waren garantiert


    welche dabei, die man auf keiner Fortbildung gesehen hat.



    kann auch ganz gut sein, wir sind Randgebiet mit wenig Konkurrrenz bei den leistungsorientieren Vereinen , dass es in Ballungsgebieten mit entsprechender Konkurrenz anders ist?

    Karl


    Kuchenverkauf steht doch hier nur für vieles.


    es geht doch um Helfer allgemein, bei uns an der Kirmes, an Fastnacht, beim Jugendsportfest, beim Aktivensportfest und und.


    im Gegensatz zu einigen anderen, sehe auch nicht immer nur das Geld hinter jeder Aktion.


    mal überlegt, dass der Zusammenhalt der Elternschaft durch den selbstorganisierten Kucheverkauf, Einsatz beim


    Jugendsportfest ein ganz anderer wird, als wenn sie ihr Kind nur zum Sportplatz fahren?


    ich nenne sowas Förderung der sozialen Verantwortung und sozialen Bindungen.



    @FB


    du kannst doch nicht behaupten, das war früher mal so, wenn ich das hier jeden Samstag auf fast jedem Sportplatz erlebe.


    vielleicht leben wir aber noch hinter dem Mond, kann sein.


    und es geht nicht um skuscheln. es geht auf dem Dorf aber garantiert nicht um allerbeste Ausbildung.


    es geht um die Gemeinschaft, ums Fussballspielen auch auf niedrigem Niveau, da ist mehr gefordert, als


    ein gutes Training, das die allermeisten eh nicht beurteilen können., teilweise egal ist, wie das aussieht,


    die Hauptsache die Kinder gehen wieder hin, und sei es nur, weil sie sich mit Freunden dort treffen können,


    weil ansonsten kaum Angebote gegeben sind. zumindest solange, bis sie selbst mobil sind.


    im Fussball gibt es wesentlich mehr als dein Bild und mein Bild.

    soloshope


    die von dir erwähnte Verbindung Leistungsfussball mit Schule, Studium und Beruf sehe ich als sehr bedeutend an.


    Nur der Verein, der das bietet, handelt verantwortungsbewusst.


    ein Junge, den ich im Dorfverein auch mal 1 Jahr trainierte, und auch bis zur C in diesem Verein spielte, wechselte nach einer Zwischenstation von C bis B


    aus der Regionalliga nach Mainz in die A-Jugend, mit der er auch Deutscher Meister wurde.


    beim Wechsel bekam er einen Ausbildungsplatz und einen Vertrag bis zum Ende der Ausbildung, sowie


    Eingliederung in eine WG.


    für mich vorbildlich.


    heute mit 24 Jahren spielt er in einer Oberligamannschaft. Hat aber aufgrund seiner Ausbildung


    durch diesen neuen Verein auch eine gute Arbeitsstelle bekommen.


    Schule/Beruf muss mit Fussball zumindest gleichberechtigt gefördert werden, alles andere ist Verantwortungslos.


    in Kaiserslautern muss jedes Jahr das Schulzeugnis vorgelegt werden. Bei Verschlechterung des


    Schnitts um 1 Note kann er nach meinem Wissensstand gehen. vorbildlich.



    kenn auch das Negativbeispiel:


    18 jähriger, der sich voll auf den Fussball konzentrierte, wegen Verletzung aufhören musste und jetzt in einem


    Freizeitpark sich als Tellerwäscher sein Geld verdient, und hofft irgendwann eine Lehre als Koch zu bekommen.


    als er mir seinen Werdegang, über Stützpunkt, Leistungsverein bis zur Verletzung und seiner jetztigen


    Situation erzählte kam ich schon ganz stark ins Grübeln.


    ihn hatte nie jemand über die Risiken aufgeklärt.


    viele Eltern sind ziemlich unwissend was im Fussball so abgeht, deshalb finde ich wichtig, dass hier


    dieses Thema zwar unterschiedlich aber doch sehr ernsthaft diskutiert wird.


    Gegner und Befürworter eines frühzeitigen Wechseln können aber höchsten dazu beitragen, diesen


    Eltern etwas Hintergrundwissen zu vermitteln. Entscheidung und die Verantwortung für diese Entscheidung


    tragen schliesslich die Eltern. das Kind muss es letztendlich ausbaden, so oder so.


    mein Sohn beendet jetzt mit 23 sein Masterstudium, sein Schul- und Sportkollege brach Gymnasium ab und spielt jetzt


    4. Liga., noch ohne Beruf. was ist nun besser? wer hat einen besseren Start ins Leben?


    es gibt sicherlich auch positiv verlaufene Fälle, aber wieviel im Vergleich?


    das sollten Eltern wissen, und nicht nur den Schönredereien nachlaufen.


    meine beiden Söhne haben letztendlich den Mittelweg gewählt, einen etwas besseren Fussball, aber nicht den, den sie


    erreichen könnten, (Bezirksliga statt Regionalliga) dafür volle Konzentration auf die Schule. und sie sind zufrieden, und das ist mir wichtig.

    @TW


    willst du jetzt etwa andeuten, dass es im Kinderfussball viel Scheinheiligkeit gibt?


    kann ich mir doch jetzt gar nicht vorstellen. verzichte auf Smileys