Beiträge von guenter

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    @TW


    endlich mal ein neuer Super-Vorschlag.


    ein wichtiger Zusatz fehlt jedoch:


    der alter Trainer, macht (muss) jedoch so lange weitermachen, bis ein neuer gewählt ist.


    wär dann wohl immer noch Trainer :D :huh:


    es könnte natürlich sein, dass dann überhaupt keiner mehr zu den Hauptversammlungen geht aus Angst gewählt zu werden und nicht Nein sagen können. (kenn ich von manchen Vorstandsposten)

    Andre@uzunbucak


    meine Antwort betrifft eure beiden letzten Beiträge, für mich hängt das nämlich zusammen.


    für mich waren die ersten Elternabende extrem wichtig, dort wurde der Grundstein für die Zukunft gelegt.


    dort habe ich den Teamgeist der Eltern geschaffen, dem asozialen, wie es Andre bezeichnet und ich es auch empfinde,


    Verhalten von diversen Eltern vorgebaut, sie praktisch zum Helfen von Beginn an verdonnert.


    Ich habe klargemacht, dass ich Trainer bin, fürs sportliche Verantwortlich bin, für das ganze Drumherum, für alle


    sonstigen Aktiväten zum Wohle ihrer Kinder von mir zwar entsprechende Vorschläge und auch Organisationshilfe kommen


    aber die dazu erforderlichen Tätigkeiten von den Eltern geleistet werden muss.


    Ich habe von Beginn an sehr deutlich gemacht, dass wenn die Eltern für ihr Kind ein gut funktionierende Umgebung im


    Fussball wollen, sie mitarbeiten müssen und wer dazu nicht bereit ist sich wohl für sein Kind wohl besser nach etwas


    anderem umschauen sollte.


    @uzunback


    deshalb war der Elternarbeit für mich so von Bedeutung, u nd die ersten Elternabende bei mir fanden statt, bevor ich


    überhaupt zum 1, Spiel antrat.



    Andre


    ich sehe mich von deinen Motiven und deiner Zielsetzung nicht entfernt, jedoch in einer anderen Vorgehensweise,


    bedingt wohl auch den den Typus Mensch der ich bin und höchstwahrscheinlich einem anderen Umfeld.


    wenns zeitlich gepasst hätte, hätte ich meinen Elternabend an den Elternabend der Schule angliedern können,


    da waren 90 % meiner Elternschaft auch in einem Klassenraum. halt ideale Vorraussetzungen.


    Kann mir durchaus vorstellen, dass dein Vorschlag in den mir bekannten Vereinen auf totales Unverständnis stossen


    würde, bei dir möglicherweise ankommt.


    umgekehrt, glaube ich auch, dass mein Vorgehen anderswo auf taube Ohren stösst, und absolut nichts erreicht.

    ich stimme @FB absolut zu, wenn er schreibt, dass ein Trainer in der Lage sein sollte, dass was hier so geschrieben wird, an Ratschlägen, Tips oder Vorgehensweisen in Bezug auf seine Mannschaft zu prüfen, das für seine Mannschaft oder Umfeld passende zu übernehmen oder entsprechend umzugestalten. für mich Trainertätigkeit-.


    dasselbe gilt für mich auch für die vielen Lehrbücher, die auf dem Markt sind, die oft von ganz anderen Bedingungen ausgehen, als man selbst vor Ort hat, für das was an einer Fortbildung, z.B. mit einer Stützpunktmannschaft gezeigt wird.,wo Spieler mit einem höheren Leistungsstandart sind, als in der eigenen Mannschaft.


    da ich selbst einmal Neuling war, diese Zeit nicht vergessen habe, weiss ich jedoch, dass hierzu der Trainer auch eines Reifungsprozesses bedarf und seine eigenen Erfahrungen sammeln muss. Zu unterschieden, was für seine Mannschaft das passende ist oder nicht bedarf einfach seiner Zeit.


    Deshalb kann ich jedem Neuling nur empfehlen, sich zu Beginn seiner Trainertätigkeit ziemlich genau nach den Vorgaben des DFB zu richten., ob das dann das Bestmögliche ist, lasse ich mal offen, aber es wird garantiert nichts falsch gemacht..

    @uzunbacak


    also ich kenn das nicht, mal vom Einzelfall abgesehen, dass ich die Eltern nicht erreiche, zum Elternabend


    bringe oder sonstwie zum Gespräch mit ihnen komme.


    ob das nun an der Art, wie ich zum Elternabend einlade, den passenden Termin oder die Art der Elternbesprechung, zu der ich auch durchaus Druck auf die Eltern durch ihr Kind benutzt habe liegt, oder auch nur dass ich eine andere Elternschaft in 15 Jahren hatte, kann ich nicht beurteilen.


    gibt wohl doch einen grossen Unterschied zwischen Dorf und Stadtverein, kanns mir sonst eigendlich nicht erklären,


    garantiert relativ wenig an meiner Person, denn ich war ja zu Beginn auch ein fast Ahnungsloser was da auf mich zukommt.


    Tip: Veranstaltung, (z.B. Wanderung oder Zoobesuch) bei der nur die Kinder mitdürfen, bei denen mindestens


    1 Erwachsener (Bruder, Vater, Mutter, Onkel, egal, aber eine Bezugsperson des Kindes) teilnimmt.


    Mag hart klingen, aber den Druck den die betreffenden Kinder zu Hause dann aufbauen, möchte ich nicht erleben.


    Schon hat man seine Ansprechpartner zusammen. funktioniert, selbst ausprobiert.

    Andre


    das von dir aufgeführte Beispiel kenne ich auch. ihn ähnlicher Form wohl fast in allen Vereinen verbreitet.


    stimme dir auch absolut zu, dass in den letzten Jahren, bei grösseren Vereinen wohl verstärkter als in kleineren Dorfvereinen, dies immer mehr um sich greift, und wohl auch ein grösseres Problem in Zukunft sein wird.


    dies ist jedoch kein fussballspezifisches Thema sondern ist bei allen Vereinen zu hören.


    Andere sollen was tun und geben, wir nehmen nur. sehr weit verbreitet in unserer Gesellschaft.


    ich glaube soweit gehen wir einher. Problemlösungen müssen her, aber welche?


    bei der Suche sollte man auch über das derzeit vielleicht real machbare, und für andere utopisch erscheinende


    nachdenken und diskutieren.


    Somit finde ich deine Eröffnung für dieses immer mehr an Bedeutung gewinnendes Thema durchaus sinnvoll, auch


    wenn ich mich mit deiner Problemlösung nicht anfreunden kann. Ich bin andere Wege gegangen, die natürlich


    auf dem Dorf, wo jeder jeden kennt, die Eltern prozentual gesehen einen anderen Bezug zum Hobby ihres Kindes haben,


    ist das sicherlich einfacher als in einem Stadtverein.


    Elternabend:


    Findet ihr es gut, wenn ich eine Abschlussfahrt mit den Kinder mache? Kommt selbstverständlich von allen ein Ja


    Kostet natürlich was, seit ihr einverstanden, dass wir jedem Kind einen Zuschuss aus der Mannschaftskasse geben?


    Wer sagt da Nein?


    Dann müssen wir schauen, dass wir Geld in die Mannschaftskasse bekommen. Ist das in eurem Sinne?


    kommt auch nur ein Ja


    Dazu habe ich eine Idee, dann sprach ich Kaffee und Kuchenverkauf an.




    Ich gehe davon aus, dass ihr da lle mithelfen wollt und 1 bis 2 mal den Verkauf macht oder den Kuchen backt.


    Ich geh mal davon aus, dass sich keiner ausschliessen will.


    in der Runde schliesst sich keiner aus, habe also von allen eine Zustimmung.




    wir werden also eine Liste erstellen, wo sich jeder eintragen dar, was er wann machen will.


    kann ja was dazwischenkommen, dann ist es sinnvoll wenn ihr untereinander tauscht.


    dann kam von mir ein Satz, der grosse Wirkung hatte, bestimmt aber von vielen hier nicht positiv gesehen wird:


    Bin froh, dass alle mitmachen, und wir allen Kindern einen Zuschuss geben können und keinen ausschliessen müssen.


    kann ja mal bei jemandem wichtiges dazwischenkommen, dann darf der Betreffende auch ein Spende machen


    Da die Leute ja nicht doofer sind als ich, haben sie meine Botschaft verstanden.


    gleiches bei Trainingsanzugsaktionen oder ähnliches.


    ich hatte mein Problem auf die Eltern übertragen, ohne dass die das gross merkten.


    Ich hatte immer eine gefüllte Mannschaftskasse.




    Klappt wohl nicht überall, aber bei mir hats funktioniert.

    Follkao


    auf deine PN antworte ich dir hier, da ich ja wieder neutral antworten kann.


    meine Fragen sollten eigendlich meine Vermutung bestätigen, haben es auch getan.


    zwar kein grösserer Verein, jedoch nicht das was man unter einem typischen Dorfverein so versteht.


    aus der Gesamtkonstellation eures Vereines heraus, kann ich deine Argumentation voll nachvollziehen, trifft ja auch zu.


    Es ist halt, so dass viele Diskussionsbeiträge aus dem ureigenen Umfeld und dem selbst Erlebten heraus


    geführt und argumentiert werden.


    im fussball gibst halt, gott sei dank, keinen Einheitsbrei.

    Ich war ein Fussballbekloppter, habe wohl hier mit die längsten Trainerjahre hier.


    Habe es aber all die Jahre aus reinstem Eigennutz (Geld und eigene Kinder) getan.


    Habe persönlich, bis auf einen kinderlos Gebliebenen, auch noch keinen Trainer kennengelernt der aus rein hehren Gründen, aus reiner Fürsorge zu anderen Kindern, oder sonstigen hochtrabendem Gedankengut sich längere Zeit im Kinderfussball aufgehalten hat.


    aber sonstwo ist das sicherlich alles anders.


    Mach mir doch nicht selbst die Säcke voll, nur um gut darzustehen.

    tobn


    heile Welt gabs auch bei mir nicht, nur jeder hat seine eigene Art damit umzugehen.


    einer meiner krassesten Fälle:


    E2 Mannschaften in der Staffel.


    ein Verein verlor meist Samstags deutlich seine Spiele, dann immer mehr Spielverlegungen in die Woche, dann


    plötzlich deutliche Siege., war klar, in der Woche setzte er die besten der E1 ein.


    was tun? ein paar Anrufe bei Trainerkollegen, kurzer Anruf beim Staffelleiter, der sein OK gab, und schon


    wurde keiner Spielverlegung mehr zugestimmt. einfacher Dienstweg, nennt man so was.


    Folge: noch vor Saisonende war betreffender Trainer weg vom Fenster.


    kein grosses Gerede, kein Palaver, keine grosse Beschlussfassung, nur kurz gehandelt.


    so ganz nebenbei, aber nicht unwichtig, ich wurde durch mein Handeln nicht der Buhmann beim betreffenden Verein.


    so in der Form ging ich öfters vor, nicht allein, sondern Trainerkollegen miteinbezogen.


    und dann gibt es natürlich immer noch die, die du überhaupt nicht erreichst. Damit muss man dann leider leben.

    Andre


    ich bin ja ein Vereinsmensch. als solcher habe ich vieles kennengelernt, habe bei vielen Festen mitorganisiert.


    vom Kuchenbacken fürs Samstagsspiel bis zu grösseren Jubiläumsveranstaltungen hatten wir nie Probleme


    genügend mitarbeitende Personen zu finden, auch wenn es im Vorfeld einige Arbeit war.


    Natürlich gab es immer Personen, die nicht bereit waren mitzuhelfen und die von dir aufgeführten Argumente dazu,kenne ich auch alle.


    Entscheidend ist aber letztendlich, dass ich genügend Leute habe, die helfen.


    So wie unter der Trainerschaft gibt es auch in den Vorständen, die es sich ziemlich einfach machen, wenig Ahnung haben und auch keine Fantasie entwickeln, um Probleme zu lösen.


    und bei richtiger Vorgehensweise werden Probleme auf ein Minimum beschränkt.

    stelle hier mal 2 Modelle vor, die ich selbst kennengelernt habe, und die ich mir durchaus vorstellen könnte.


    Modell1 ist 50 (!) Jahre her


    ein vom Verband angestellter Trainer kam einmal wöchentlich in den Verein und trainierte unsere D und C (darunter gab es damals noch nichts) .


    Anwesenheitspflicht für den Co-Trainer, hiess damls jedoch durchgehend Betreuer., der dann auch die 2. Trainingseinheit übernahm


    Vorteil: der Betreuer bekam von Beginn an die richtige Einführung in den Jugendfussball durch einen ausgebildeten Trainer.


    ich würde das auch heute noch für den G,F und auch E-Bereich für sinnvoll halten




    Modell 2 (vor 20-10 Jahren) in meinem Heimatverein


    Verein hatte ein bezahlten Kindertrainer, der so meistens 3 Mannschaften trainierte, vor allem ab G, jedoch nur bis C


    jede Mannschaft, hatte einen Co,(Vatertrainer) der mindestens einmal in der Woche beim Training dabei war und mit der Mannschaft


    Samstags zum Spiel fuhr. besagter Trainer sich immer Spiele anschauen, hielt sich aber da aus der Mannschaftsführung raus. Vorgehensweise wurde im Training besprochen.


    Vorteil: kontinuierliches, konzeptionelles Kindertraining, gute Co-Trainer, die auch noch entsprechend eingeführt wurden , da sich hier eher Personden bereit fanden, wegen verminderten Zeitaufwand und sich auch einem nicht trauen, aktiviert wurden. Co-Trainer übernahmen oft dann in D und C die Mannschaft selbständig, das dann jedoch mit entsprechenden Erfahrungen.


    in B und A hatte der Verein dann bezahlte Trainer (meist aktive 1. Mannschaftsspieler), auch wenn dies oft versteckte Finanzierung von Spielern war, jedoch mit einem für die Jugend positiven Ergebnis.


    Problem: so eine Person muss man auch finden, hängt auch von der Bezahlung ab.




    wäre ich Vorstand, würde ich bei einem Dorfverein mit aller Macht versuchen, Modell 2 umzusetzen, gerade aufgrund


    der von mir seinerzeit verfolgten Jugendarbeit.

    tobn


    natürlich sehe ich auch nicht alles positiv, geh ja nicht blind durch die Gegend.


    Negatives, das ich nicht umgehend ändern kann, versuch ich aber dann doch noch irgendwas positives abzugewinnen.


    F auf D Feld hab ich aber auch noch nie erlebt, hätte ich auch nicht hingenommen.


    Ich bin aber ein Vertreter einer anderen Vorgehensweise wie sie hier von Hannes mit seinem Mail oder auch


    Andre, der mit Strafen reagieren möchte.


    was erreicht Hannes mit seinem Mail, vielleicht ein Umdenken, garantiert aber ein Konfrontationsverhältnis


    zu diesem Trainer, evtl. auch dessen Mannschaft und Verein.


    auf diesen Trainer mit Mannschaft trifft er sicherlich noch öfters, wie soll da ein Spiel mit einer positiven


    Stimmung zustandekommen? neuer Ärger ist doch vorprogrammiert.


    ich bin ja ein absoluter Verfechter eines guten Verhältnisses der Trainer untereinander, weil dies


    einen direkten Einfluss aufs Spiel und Elternschaft hat. dafür musste ich aber auch ständig was tun.


    bei Verhätlnissen, die mir nicht gepasst haben, bin ich der Konfrontation aus dem Weg gegangen, stattdessen


    das Gespräch gesucht, und versucht aufzuklären und zu überzeugen.


    vernünftige Personen habe ich erreicht und somit auch zu positiven Änderungen gekommen.


    bei uneinsichtigen Sturköpfen blieb auch meine Vorgehen ohne Erfolg.


    bei diesen Personen erreicht aber auch kein Mail oder Strafen eine persönliche Veränderung, ausser dem Gegenteil, er wird noch sturer und uneinsichtiger, will ja schliesslich Recht behalten, und auf das nächste Spiel darf man sich dann so richtig freuen



    der andere Trainer ist nicht mein Gegner, er ist mein Mitstreiter, Mitstreiter muss ich überzeugen, sonst klappt keine Zusammenarbeit und dies erreiche ich mit einer gewissen Lockerheit garantiert ehe als mit Aggressivität oder Drohungen.


    Wir haben hier ja so ein Rubrik über die Erfolg des Trainers oder so.


    Was ich auch als persönlichen Erfolg meiner Trainerzeit sehe, ist, wenn ich irgendwo, meistens auf dem


    Sportplatz, einen ehemaligen Trainerkollegen treffe, meistens auch schon aufgehört, und postiv


    über alter Trainerzeiten reden. Und ich hab viele solcher Gespräche, und angenehmer, als sich aus dem


    Weg zu gehen, weil man damals in Konfrontation war.

    Hallo marcel


    gut, dass du dich mal wieder meldest.


    hab nämlich eine Frage an dich, obwohl es hier nicht zum aktuellen Thema passt.


    du hattest dich im Herbst 13 und jetzt im März mit einem Problem ans Forum gewendet.


    du hattest da einige gute Ratschläge bekommen.


    sicherlich für viele hier interessant, wie du da weitergekommen bist.


    welche Ratschläge hast du umgesetzt, was hast du mit diesen erreicht?


    wäre hilfeich für viele, da dieses Problem ja relativ häufig auftritt.

    ob es sinnvoll ist oder nicht erübrigt sich.


    Sicherlich gibt es auch Argumente dafür und dagegen.


    wird aber bei einem Dorfverein ganz einfach nicht funktionieren.


    welcher Vatertrainer fährt denn mit seiner F-Jugend zum Auswärtsspiel während sein Son in der


    E zu Hause spielt?


    welcher Vatertrainer trainiert am Dienstag eine F und fährt seinen Sohn am Mittwoch ins Training?


    Es soll ja Väter geben, die nicht nur jeden Tag auf dem Fussballplatz sich wiederfinden.


    und ohne Vatertrainer funktioniert in der Regel kein Dorfverein.


    auch gute Ideen sollten auf ihre Machbarkeit und ihre Folgen untersucht werden.


    ich selbst sah es als sehr wichtig an, meine Söhne nach einer gewissen Zeit in andere Hände zu geben,


    habs auch durchgezogen, aber nicht nach 2 Jahren.


    für mich gehören auch bezüglich eines kontinuierlichen Trainingsaufbaues G, F und E zusammen.


    gerade in dieser Alterstufe brauchen die Kinder ein längerfristige Bezugsperson.


    ab C,B und A seh ich das schon etwas anders, da finde ich einen Wechsel durchaus sinnvoll.

    ich schildere es doch mal, wie ich es erlebt habe, und das für mich Vorbildfunktion hatte.


    der Jugendkoordinator des hiesigen Jugendleistungsvereins war dabei ein NZL aufzubauen, scheiterte jedoch nach


    w Jahren, als der Verein aus der 2. BL abstieg, und er aus finanziellen und sportlichen Gründen


    anderweitig wechselte.


    Sohne spielte zu diesem Zeitpunkt D-Jugend, jüngerer Jahrgang


    Anruf mit der Bitte um ein Gespräch mit Eltern und Jungen, bezüglich eines evtl. Wechsels


    in einem etwas 30 minütigen Gespräch auf der Geschäftstelle des Vereins kam heraus, dass er und der


    zuständige Jugendtrainer meinen Sohn mehrmals beobachtet hatten (SAtützpunkt und Verbandsauswahlspielen)und ihn gerne in ihrem Verein hätten.


    er stellte dann sein Konzept im Verein vor, stellte die Möglichkeiten für meinen Sohn dar und sprach dann


    aber auch, für mich etwas überraschend, die Probleme(zeitaufwand), mögliche Gefahren (Schule)


    sehr deutlich an.


    nach der vereinten Bedenkzeit von 14 Tagen gabe ich ihm eine Absage mit der Bekanntgabe unserer Gründe.


    Daraufhin bot er mir an, dass mein Sohn halt das kommende Jahr ihr Training besuchen könnte, und


    wir uns halt im kommenden Jahr nochmals zusammensetzen können.


    Das haben wir auch getan, zuverlässig 1 mal zusätzlich zum Vereinstraining zum Training dieses


    Vereines gefahren, wo er auch mehrmals in Freundschaftsspielen eingesetzt wurde.


    In diesem Jahr konnten wir Eltern den Aufwand kennenlernen, das Umfeld um die Mannschaft (und da lernt


    man dann auch hochgestochene Eltern kennen), aber auch die Qualität des Trainings.


    der ganze Ablauf war für mich vorbildlich.


    nach allen Abwägungen hatten wir uns nach diesem Jahr jedoch gegen einen Wechsel zu diesem Verein ausgesprochen.


    sportlich war der Reiz schon da, aber es gab andere Prioritäten in unserem Haus.




    mit dem Weggang dieses Koordiantors, ging auch die ganze gute Konzeption flöten.


    jetzt mit 16 Jahren ist mein Sohn froh, lt. eigener Aussage, dass er nicht dorthin gewechselt ist,


    auch wenn das seinerzeit bedeutete, dass er nicht mehr zum Training und Spielen der Verbandsauswahl berufen wurde.

    @TW


    was ich möcht? ist doch ganz einfach bei diesem Thema,


    Vorschläge, wie man Vatertrainer, die nach 5,6 Jahren wieder aussteigen, zu einem Zeitpunkt, in dem sie wissen


    wie es geht, dem Fussball weiterhin, auf anderen Positionen, ihr erworbenes Wissen sinnvoll einsetzen.


    so wie es z.B. Andre vorhat als Koordiantor für G und F.


    das verlorene Potential she ich nicht beim aktiven Vatertrainer, sondern bei denen die aufhören, und das ist


    ein grosse Masse, mit einem verschenkten Wissens- und Erfahrungspotential, die verloren geht.

    holzi


    du widersprichst meiner Aussage, dass der Trainerneuling in vielen Vereinen im Kinderfussball


    auf den normalen Wahnsinn stösst.


    dann beschreibst du aber genau das, was ich unter dem normalen Wahnsinn verstehe.


    das geht auch überhaupt nicht gegen Neutrainer, sondern gegen die Umstände, die Probleme, die es auch bei jedem Trainer, der schon eine Zeit beim Kinderfussball ist, gibt.


    Jedoch im Gegensatz zum Neutrainer kennt er das bereits, hat sich darauf eingestellt und kann einigermassen damit umgehen. halt ein Lernprozess, den jeder, auch ich durchmachte.


    Mag sein, dass es manchmal so rüberkommt, aber ich bin nicht arrogant, versuche jedoch rüberzubringen, und das sehr deutlich, wie ich den Fussball kenne, wie ich ihn in den vielen Jahren erlebt habe, und wie ich aus meiner Sicht sehe.


    dass die Sichtweise nach über 20 Jahren u.a. Trainertätigkeit im Kinderfussball eine andere Sicht, ist doch wohl normal,


    schliesslich war ich auch mal Neutrainer, kann mich immer noch in einen solchen versetzen, hab viele Probleme und Fehler hinter mehr.


    Wäre schlimm, wenn ich daraus nichts gelernt habe. Das versuche ich rüberzubringen, hat aber nichts mit Arroganz zu tun.

    @Fak@Andre@Zodiak


    eigendlich habt ihr alle 3 irgendwie recht


    natürlich möchte jeder 6,8,10jährige beim Bundesligaverein spielen, vielleicht sogar sein Traum.


    aber es ist und bleibt im Verantwortungsbereich ganz allein der Eltern, die nach Vernunftsgründen für ihr Kind entscheiden


    müssen. Tun sie das aber immer wirklich?



    auch aus meiner Sicht ist es trotzdem unverantwortlich, was sich sogenannte Ausbildungsvereine leisten,


    indem sie 6 jährige bereits aus ihrem gewohnten Umfeld heraussreissen wollen.


    es geht nicht um Ausbildung, es geht um die Zusammenstellung einer besseren Mannschaft in dieser Altersstufe,,


    Auslese und Aussondierung schon im alleruntesten Jugendbereich. es wird etwas vorgegaukelt was nicht ist.




    natürlich macht es dagegen auch Sinn, in der mittleren Altersstufe zu wechseln, dann wenn schon


    wesentlich ersichtlicher ist, ob es sich um eine wirkliches Talent oder nur um einen etwas besseren Fussballer handelt,


    und der Junge auch in der Lage ist, die Folgen eines Wechsels zu begreifen.



    für mich absolut vorbildlich geht hier Hoffenheim vor, sollte so eigendlich ein Muss für alle NZL und


    sonstige Leistungsvereine sein.

    Zodiak


    auf deinen Beitrag hier habe ich schon gewartet.


    ich finde nämlich die Sichtweise eines Trainers, der aus dieser Ebene kommt sehr aussagekräftig.


    wusste eigendlich auch, wie sie aussfällt, weil sie nämlich genau das beschreibt was abgeht.


    Gute Spieler bekommen nämlich auch noch mit 16 Jahren ständig Anfragen von betreffenden Vereinen.