Beiträge von Toto2

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    Interessanter Ansatz. Da denke ich mal eingehender drüber nach.....

    Wenn es so ist.......dann spreche ich hier mal für die Minderheit. Ich hätte es Leverkusen auch gegönnt. Schade, aber die werden es wohl nicht mehr schaffen. Auf Grund ihres schönen Fußballspiels, welches sie über die gesamte Saison gezeigt haben ( nur wenige Ausnahmen ), hätten sie am Ende oben stehen müssen.


    Wenn es nach dem Kader geht MUSS es eigentlich der FCB machen. Obwohl die in den letzten Spielen bestens bewiesen haben, dass sie offensichtlich doch abhängig von Robbery sind. Deswegen fürchte ich auch, dass sie aus der CL ausscheiden werden. Ich bin nun wirklich kein FCB-Sympathisant, aber international muss man die Daumen drücken.


    Wenn es nach dem Willen und Einstellung geht, dann müßte es Schlacke 04 machen.


    Aber nach den letzten Spieltagen wage ich keine Prognose....

    Hallo,


    in meiner D wurde der Kapitän und Vertreter von der Mannschaft gewählt. Wichtig ist allerdings schon, dass man vorher, wie Koeppchen schon schrieb, ein paar salbungsvolle Worte spricht.


    Die Wahl ist, zugegebener Maßen, nicht so ausgefallen wie ich mir das gewünscht hätte. Ich muss aber auch sagen, dass ein fester Kapitän bisher keine wirklichen Auswirkungen auf Training oder Spiele hatte. Konnte ich bisher nicht erkennen.

    Hallo TuB92,


    bin jetzt noch nicht so erfahren, da ich in meiner ersten Saison als Trainer bin, aber Tipps hätte ich auch.


    Wie die Andre schon schrieb sind diese 2 : 2, 4 : 4 ect. Spielchen sehr gut. Wie auch immer - worauf ich extrem achte ist, dass kein Kind steht und zuschaut. Ich fordere permanente Bewegung und Teilnahme am Spiel. Sie sollen sich nach Abgabe des Balles direkt wieder am Spiel beteiligen. Jeder Spieler ( ausser Torhüter ;) ).


    Achte mal darauf. Das machen die nämlich nicht von alleine. Die gönnen sich gerne mal eine Auszeit. Habe ich übrigens früher auch getan :D . Wenn dann aber jemand am Rand steht der direkt wieder zum Mitspielen animiert bewegen die sich auch. Das macht ungemein viel aus. Dann bekommen die garantiert die Kondition, die sie im Spiel brauchen.


    Oft lasse ich auch z. B. 4 gegen 4 spielen und arbeite mit den restlichen Kindern an den Schwachstellen ( Kopfball, Zweikampf ect.). Nach einiger Zeit unterbreche ich dann das 4 : 4 und tausche die Kinder aus. Die, die gerade an den Schwachstellen gearbeitet haben spielen nun 4 : 4 und umgekehrt. Das hat den Vorteil, dass man eine relativ kleine Gruppe hat auf die man besser eingehen kann ( bei den Schwachstellen ). Das 4 : 4 wird während dessen natürlich vom 2. Trainer "überwacht". Das haut schon rein. Die laufen dann sehr viel u. arbeiten viel mit dem Ball. Die kleine "Pause" erhalten sie dann durch das Arbeiten an den Schwachstellen.


    Eine weitere gute Übung fürs Dribbeln, Zweikampf und Kondition ist folgende: du stellst ein Hütchentor auf ( ca. 4 m ), auf das abwechselnd von hinten u. vorne Spieler zudribbeln. Du bestimmst einen Verteidiger, der verhinden muss, dass dieses Tor druchdribbelt wird. Erst muss er den Angreifer von vorne abwehren. Sobald Angreifer 1 das Tor durchdribbelt hat oder der Verteidiger den Ball erobert hat starter der zweite Angreifer usw. ! Der Verteider wird garantiert schnell aus der Puste kommen. Du musst natürlich Tempo von den Angreifern fordern. Das schult auch zusätzlich ungemein die Konzentration des Verteidigers. Damit die Angreifer nicht zu lange "rumstehen" sollte man diese Übung eher in kleineren Gruppen durchführen. Der Verteidiger wird natürlich nach einer gewissen Zeit ( je nach Ausdauer des jeweiligen Spielers - ich schätze das immer ab - sieht man ja ) ausgewechselt. Diese Übung lasse ich natürlich nicht nur von meinen Verteidigern, sondern auch von meinen Stürmer absolvieren. Bringt sehr viel. Aber nicht das Loben vergessen. Wenn der Trainer daneben steht und Balleroberungen und/oder tolle Dribblings lobt haben die jede Menge Spaß und halten auch länger durch.


    Da kann man natürlich auch schön einen Wettbewerb draus machen: wer erobert die meisten Bälle. Zusätzlicher Ansporn ist garantiert. Auch zu beachten ist, dass die Angreifer nicht schiessen oder sich den Ball zu weit vorlegen dürfen. Ball am Fuß. Und der Verteider soll den Angreifern entgegen gehen. Man schult praktisch Zweikampf, Dribbling, Kondition und Konzentration gleichzeitig.

    Andre nochmal: ja - der Umgang miteinander ist das entscheidende. Deshalb werden ja Regeln ( Gesetzte sind ja nix anderes ) aufgestellt. Dieses Problem im Fußballverein ist ja letztlich das gleiche Problem, was wir in der Gesellschaft allgemein finden. Aus diesem Grunde ufert dieser Thread ja auch aus ( meine das nicht negativ ).


    Man weiss gar nicht wo man anfangen und wo man aufhören soll zu schreiben. Was mich nur wundert ist: kommen wir zurück zum Supermarkt. Wenn ich an meine Jugend zurück denke kann ich mich bestens daran erinnern, dass ich einen riesen Respekt vor den sogenannten Bullen hatte. Nicht, dass ich so viele Erfahrungen damit gemacht hätte, aber drohte nur einer damit war die Sache erledigt. Mit denen wollte ich überhaupt nix zu tun haben. Es wäre nicht auszudenken gewesen, wenn die mich mal mit ihrer Limo nach Hause gefahren hätten oder meine Eltern Post in diesem Sinne erhalten hätten.


    Wie ich das so beobachte sieht das heute anders aus. Da scheint der Respekt wohl etwas abhanden gekommen zu sein. Das ist dann offensichtlich ein gesellschaftliches Problem, wie hier auch schon einige angemerkt haben. Da darf man sich natürlich nicht wundern, wenn der Trainer von den Kindern mit noch ganz anderen Augen gesehen wird. Der ist schließlich noch machtloser als die Gesetzeshüter.


    Ergo: das hat nichts mit Fußball zu tun. Trotzdem müssen Trainer sich damit auseinander setzen und sind häufig überfordert. Wenn die Sache eine gewisse Grenze überschreitet sollte man kapitulieren und den Ball abspielen.

    Hallo zusammen,


    ich trainiere ebenfalls eine D-Jugend. Bei mir ist die Beteiligung in Ordnung. Trotzdem stelle ich fest ( bin keine Vater, sonst hätte ich wohl einen noch besseren Überblick ), dass die Kinder schon gewaltig gefordert werden. Schulisch insbesonders. Es kam schon mal vor, dass einer meiner Spieler während eines Kleinfeldtuniers zwischen den Spielen Vokabeln gepaukt hat. Die Unterrichtszeiten haben sich, im Vergleich zu meiner Schulzeit, auch verlängert. Teilweise sind die erst ca. 16 Uhr zu Hause.


    Dass sich die Spieler allerdings abmelden sollten halte ich für selbstverständlich. Das beeinflusst ja schliesslich deine Planung. Aber nur ca. die Hälfte des Kaders beim Training zu haben würde mich schon deprimieren.


    Hans: ist bei mir ähnlich. Ich bilde mir auch ein, dass einige Spieler die Sache beim Training nicht so ernst nehmen. Andere dagegen sehr. Das sind wahrscheinlich unterschiedliche Typen. Der eine eben ehrgeiziger oder/und fußballverrückter als der andere. Das kann man dann aber auf dem Feld auch sehen. Allerdings glaube ich auch, dass mein Team im Augenblick etwas abgehoben ist, da wir Tabellenführer sind und noch nicht ein Spiel verloren haben. Da versuche ich natürlich die Kids wieder auf den Boden zu holen. Aber das wird schon....

    Andre: bezüglich der von Wodka betäubten Jugendlichen ist es doch letztlich so, dass sie ja intelligent genug sind um zu wissen, dass sie Mist bauen. Das wußte dieser ex-Spieler mit dem blauen Fleck auch.


    Vielleicht liegt dort letztlich der Hund begraben: du mußt doch mit den Kids nicht diskutieren, wenn doch eindeutig feststeht, dass sie Fehler gemacht haben. In allen anderen Fällen muss man ihnen natürlich klar machen, warum sie einen Anschiss bekommen. Sonst lernen sie nicht. Und das ist doch das Ziel. Sie sollen das nicht wiederholen. Fehler kann man machen. Wir auch. Wenn man aber nicht daraus lernt ist was schief gelaufen.


    Aber wahrscheinlich stehen einige dieser Jugendlichen am nächsten Wochenende wieder am Supermarkt, oder :huh: ?


    Kurz und knapp: eigentlich bin ich deiner Meinung.

    TRPietro: Nein, ich habe dich da schon verstanden. Ich selber trainiere eine D. Da gibt es im Sommer hin u. wieder mal ein Wassereis. Mehr aber nicht. Auch bei Bambinis oder F ( die ich noch nie trainiert habe ) würde ich nicht bei jedem Training mit Lollis ankommen. Nur hin u. wieder mal. Das handhabe ich aber nicht nur beim Fußball so. Ich freue mich einfach auch, wenn die Kinder sich freuen.


    Was ich aber gut nachvollziehen kann ist, dass es bei einer C-Jugend recht schwierig wird. Habe auch noch nie eine C-Jugend trainiert. Aber die Pubertät macht das ganze sicher zu einer schwierigen Sache. Da ich selber nicht mal Vater bin würde ich mich da sehr wahrscheinlich, zumindest anfangs, sehr schwer tun. Eben nicht in der fussballerischen Angelegenheit, sondern in der menschlichen. Das spielt jetzt auch in den Post von Doppelpost ( ;) ) hinein. Mit Autorität tun sich die Jungs in dieser Lebensphase sehr schwer.


    Locutus: da bin ich absolut bei dir. Ohne Spaß geht da gar nichts. Egal in welcher Klasse. Wenn man den Spaß verliert leidet auch die Leistung. Ist ja eigentlich auch logisch. Und das meine ich längerfristig.

    @TRPiero: klar, da hast du Recht. Die MUSS man sicherlich in den seltensten Fällen motivieren. Aber gegen diese kleinen Dinge spricht doch nix. Es ist doch unbezahlbar, wenn so ein kleiner Stoppelhopser ein freudiges Lachen im Gesicht hat, wenn du ihm einen Lolli überreichst :) .


    Die könne sich noch wirklich freuen. Das ist schon toll.

    @Kanalratte: dickes Lob. Schöne Ideen habt ihr da. Ich sehe das übrigens nicht als Bestechung. Die Bambinis kommen hauptsächlich wegen Spaß zum Training und wollen auch die anderen Kinder treffen. Die denken nicht hauptsächlich an den Fußball. Die wollen rennen und toben. Und Lutscher sind für die doch das größte......

    Hallo zusammen !


    Interessantes Thema. Ich stimme da im Grunde manne und Andre zu. Allerdings nenne ich das, ebenfalls wie siebener, Respekt. Und zwar JEDEM anderen gegenüber. Nicht nur gegenüber dem Trainer. Das ganze gilt während der Zeit, in der ich für die Kinder verantwortlich bin. Außerhalb dieser Zeit kann ich nur hoffen, dass meine Prinzipien positiven Einfluß haben. Und auch den Eltern sollte klar sein, dass sie das akzeptieren müssen, wenn sie ihr Kind in einem Verein anmelden.


    Wichtig ist, zumindest in meinen Augen, dass ich meine Ansagen auch begründen kann. Dann mache ich die Kinder schnell mundtot. Jeder von euch kennt sicher das obligatorische "aber" der Kids. Kann ich meine Einwände gegen das Verhalten der Kinder begründen, dann können sie nicht mehr argumentieren u. ihnen bleibt das "aber" im Hals stecken. Das ganze läuft bei mir allerdings komplett im ruhigen Ton ab. Bisher habe ich alle disziplinarischen Probleme so auch lösen können.


    Ich gebe allerdings zu, dass es auch schwere Fälle gibt, die sich auch so nicht "umstimmen" lassen. Die sind mir offenbar bisher erspart geblieben.


    Ein positives Beispiel: in unserer 2. Seniorenmannschaft gibt es einen Torwart, der früher gegen Lehrer und Mitschüler handgreiflich wurde ( Anzeigen ect. ). Seitdem er unter meinem alten Trainer spielt hat er sich komplett gewandelt und zeigt sogar soziales Angagement, indem er Torwarttrainer der C2-Jugend ist. Das nenne ich den positiven Einfluß des Sports.

    Hallo zusammen,


    ich kann Scouser ebenfalls gut verstehen. Allerdings kann und sollte man das einfach als Herausforderung sehen. Ändern kannst du eben nicht, dass die gegnerische Mannschaft nur mauert.


    Aber Scousers Mannschaft steht vor der Herausforderung auch mit solchen Spielsituationen umzugehen. Da kann sie doch was lernen. Wie agiere ich gegen extrem defensive Mannschaften !! Kann auch was für sich haben. Wenn jetzt jedes gegnerische Team so aufläuft ist das natürlich schon nervig.


    In unserer Liga ist das nicht sooo extrem. Wir gewinnen zwar auch meist recht hoch, aber die Gegner stellen sich nicht von Anfang an hinter rein. Man kann schnell beobachten, dass sie in ihre Hälft, bzw. 16-er, gedrängt werden. Schrieb hier auch schon jemand. Manche Teams machen das gar nicht extra, sondern können spielerisch nicht anders.


    Ich pers. lege da aber überhaupt nicht den Wert auf die Höhe des Ergebnisses, sondern auf die Art u. Weise, wie mein Team spielt. Sie sollen sich schließlich entwickeln und keine Rekordergebnisse erzielen.

    Hallo TW-Trainer,


    unsere Beiträge haben sich überschnitten. Deshalb antworte ich nochmal gesondert.


    In dem, was du schreibst, liegt viel Wahrheit. Das ist aber auch eigentlich nicht neu. Wenn man das entsprechende "Spielermaterial" ( eigentlich ein fürchterliches Wort ) hat, dann spart man sich eine Menge Laufarbeit. Ball- u. Paßsicherheit, geschicktes Verschieben und Aufrücken vermindern das Laufen. Das ist natürlich ein hoch komplexes Thema. Keine Frage. Wenn es so einfach wäre, wie mein Schreiben vermuten läßt, dann würden wir zur Zeit nur noch Fussball Marke Spanien sehen.


    Was die Doppelpässe angeht stimme ich dir aber nicht so ganz zu. Man muss es natürlich nicht zur Orgie treiben ( 8| ), aber er ist nach wie vor ein sinnvoller Bestandteil des Spiels.


    Bei den Zweikämpfen stimme ich dir zu. Die wird es zwar immer geben, aber man kann sie eben durch gutes Spiel vermeiden, was z. B. die Spanier in ihren Offensivbemühungen häufig tun. Nur eben in den entscheidenden 1 gegen 1 Situationen, die du bereits erwähnt hast. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch eine Menge Mannschaften, die auf ihre Zweikampfstärke bauen. Das ist halt die Frage. Da kommt dieses Spielermaterial wieder. Eben ein komplexes Thema.


    In der Geschichte des Fußballs hat es aber immer erfolgreiche Mannschaften gegeben, dessen Spielweise und Taktik die anderen zu kopieren versucht haben. Zur Zeit ist das meiner Ansicht nach Barca bzw. die spanische Nationalmannschaft. Erfolg zieht eben Nachahmer mit sich. Ob das immer der richtige Weg ist zu kopieren bleibt allerdings fraglich. Von wem haben denn dann Barca oder Spanien kopiert?


    Ich pers. finde ja diese Spielweise, schon alleine als Zuschauer, sehr ansprechend. Fussball soll ja auch unterhalten. Zumindest im Profi-Bereich. Ich will ja nicht nur Dauerläufer und Grätscher sehen. Da bin ich jetzt allerdings am Thema vorbei, denn hier geht es um den Kinderfussball.


    Es ist wie immer: eine einvernehmliche Meinung wird es wohl auch hier im Forum nicht geben.

    Hallo zusammen,


    bin jetzt kein Spezialist in der Sache, aber: ich habe mal aufgeschnappt, dass Laufen nicht gleich Laufen ist. Man könne durch das Joggen Ausdauer fördern, aber auch Gewichtsabnahme. Das hängt angeblich vom Puls ab. Wenn das der Tatsache entspricht müßte man also begleitend den Puls kontrollieren.


    Aber wahrscheinlich ist es so, dass sich die Experten da bis heute nicht einig sind. Wie in so vielen anderen Dingen auch ( z. B. Dehnübungen).


    Ich pers. lasse keine Runden laufen (D-Jugend). Nur mal als disziplinarische Aktion, wenn die Jungs zu viel rumkaspern. Dann aber nur eine oder zwei Runden. Die konzentrieren sich dann schnellstens wieder auf das Training, weil sie den Ball haben wollen.


    Ich bevorzuge dann lieber laufintensive Übungen mit Ball, die ja letztlich den Situationen im Spiel entsprechen. Finde ich eigentlich einleuchtender. Zusätzlich ist ja bei solchen Übungen noch der Lerneffekt MIT Ball viel größer. Eigentlich logisch.

    Wieso anonym? Sage dem Leiter einfach wie es ist. Mit der Bitte, dass er nicht ausposaunt, dass er ihn von dir hat. Er könnte ja mal mit Abstand, also für Trainer u. Mannschaft nicht sichtbar, ein Spiel der Mädels anschauen. Dann wird er sehen was du meinst.


    Wenn ihm nicht gefällt was er sieht wird er wohl selbständig auf den Trainer zugehen und die Sache ansprechen. Und du bist aussen vor!


    Dass du dein Amt aufgeben mußtest gibt der Sache jetzt eine neue Note. Das wußte ich ja auch vorher nicht. Wenn du dich weiterhin einmischt entsteht wohl für die anderen der Eindruck, dass dein verletzter Stolz der Auslöser ist. Vermute ich jedenfalls. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass du nach deinen Schilderungen auf der richtigen Seite stehst.


    In der momentanen Situation kannst du nur den richtigen Einfluß auf deine Tochter ausüben. Die Mannschaft wirst du wohl nicht mehr erreichen. So wie ich das sehe bleibt die nur die Wahl den Jugendleiter einzuschalten (unauffällig 8) ). Er ist Entscheidungsträger und kann sinnvolle Maßnahmen ergreifen.


    Wenn er, nachdem er die Mißstände im Team erkannt hat, trotzdem auf der Seite des Trainers steht läuft grundsätzlich im Verein was falsch.


    Habe heute mit meiner Tochter gesprochen. Sind nun soweit, das wir die Sasion erstmal zu Ende spielen. Wobei ich natürlich bei jedem Spiel anwesend sein werde. Sie war war überraschend verständnisvoll, und sagte mir plötzlich, das Sie auch mal wieder gewinnen möchte. Darauf hin fragte ich Sie , warum Sie denn nicht gewinnen. Ihre Antwort: " Weil wir nicht ordentlich trainieren". Nun wollte ich von Ihr wissen wie Sie denn gern trainieren würde. Daraufhin antwortete Sie, das Sie auch mal Eckbälle, Einwürfe oder Kopfbälle üben möchte. Oder wie Sie sagt: " Auf das Tor schießen". Da frag ich mich doch, was trainieren die Kinder überhaubt????


    Wahrscheinlich trainieren sie das Meckern, so laut wie möglich schreien und gegen Türen zu treten ;) !!!


    Sorry, kleiner Scherz. Amüsiert mich. Ich kenne den Trainer u. das Training natürlich nicht, aber es gibt noch eine Menge andere Trainingsinhalte außer die von dir genannten. Das kann man von hier aus nicht beurteilen.


    Allerdings bleibe ich dabei, dass es um die Einstellung der Trainers u. seiner sozialen Kompetenz nicht gut bestellt ist. Wenn der Verein davon nichts weiss könnte man doch hinter vorgehaltener Hand der zuständigen Person mal einen Wink geben. Vielleicht kann man mit dieser Person ja reden ( Jugendleiter?). Wenn dieser kompetent ist wird er sich brennend für die Situation interessieren. Er muss ja nicht angeben, dass er von dir informiert wurde.


    Dass die Mädchen kein Spiel mehr gewinnen wundert mich nicht. Das muss nämlich nicht nur an der fußballerischen Qualität liegen. Da spielt das Verhalten auf dem Platz ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Meckern und sich ärgern hat noch keine Mannschaft weiter gebracht. Ich vermute mal, dass die Mädchen sich während des Spiels auch gegenseitig Schuld zuweisen, oder? Liege ich da richtig?

    Hallo TuB92,


    ich möchte hier eigentlich lediglich die beiden Statements von Andre und Herrn Großmann unterstreichen, die im Grunde ähnliches aussagen: wichtig ist die beste Lösung für den SPIELER !!!! Nicht für seine Eltern, deinen oder den anderen Verein. Also unbedingt mit dem Spieler selbst reden, wenn er unbeeinflusst ist ( ergo möglichst unter vier Augen ).


    Wenn dir dann klar ist woran du bist kannst du auch eine Ablehnung des Spielers gegenüber den Eltern oder wem auch immer begründen. Dies nur hinsichtlich der Bedenken, die oTTo angeführt hat ( Verein hat es nicht nötig Kinder auszubilden ect...).


    Ich wünsche dir das richtige Händchen und Fingerspitzengefühl für diesen Fall.