Beiträge von Zodiak

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    Ich bereite all meine Einheiten so vor.
    Ich plane welche Spieler da sind, mache mir Gedanken über die Gruppeneinteilung.
    Natürlich muss ich oft improvisieren, aber das gehört dazu.


    So kann ich aber alle Einheiten genau planen und habe mir in den vergangenen Jahren eine tolle Übersicht angefertigt.


    Grüße
    Björn

    Hab jeztz schon einiges im Internet dazu gelesen. Ich stelle mir die Frage... Nehmen wir als Beispiel die Schulausbildung.. Wenn Ein Kind im Grundschulalter herausragende Lseitungen zeigt werde die Eltern es sicherlich nicht auf eine Haupt- oder Gesamtschule stecken. Wahrscheinlicher ist es doch, das dass Kind auf ein Gymnasium geht. Auch da besteht die große gefahr es nicht zu schaffen und auf Realschulniveau zu müssen.


    Ist vielleicht weit her geholt aber da ist doch was dran.... Und nicht jeder der das Abitur dann schafft wird Dr. oder Prof.

    Mit dem entscheidenden Unterschied das es eine Schulpflicht gibt und ein nicht unerheblicher Teil der nach den Strapazen dieser Jahre mit dem Fußball aufhört und so ein ambitionierter Amateurfußballer weniger auf dem Platz steht.
    Auch würde ich das vom Trainer abhängig machen ob man diesen Schritt geht, aber ein talentierter Spieler wird in der Regel nicht lange in einer schlechten Mannschaft bei einem schlechten Trainer sein, sondern eventuell im näheren Umkreis zu einem Nachbarverein wechseln. So ist das zumindest bei uns in der Gegend.


    Es gibt in dieser Diskussion jedoch kein 100% richtig oder falsch, man sollte immer von Fall zu Fall bewerten.


    Grüße
    Björn

    Insbesondere den letzten Absatz kann ich nicht bestätigen, kann aber auch nur vom Training eines NLZ berichten. Viele Stand- und Wartezeiten habe ich nicht erlebt, das Training ist wirklich in Ordnung.


    Da Ende der U 9 und vor allem in der U 10 sehr viele Turniere bestritten wurden, hatte ich das "Vergnügen", eine Unmenge an NLZ-Trainern zu beobachten. Ich muss da auch mal eine Lanze für die NLZ-Trainer brechen. Das ist gegenüber anderen Trainern auf keinen Fall signifikant weniger altersgerecht. Ich würde sogar sagen, dass auf diesen Turnieren weit mehr Ruhe ist als im üblichen Spielbetrieb. Ausnahmen gibt es aber natürlich, auch im hiesigen NLZ. Was ein wirkliches Problem darstellt, sind mitunter übermotivierte Eltern/Anhänger. Das ist ein anderes Thema....

    Ich habe selbst 2 Jahre in einem NLZ gearbeitet, dabei viele Trainer, Ex-Profis, Fußballlehrer etc. kennen lernen dürfen.
    Bei einem Großteil ist das schon okay, aber gerade wenn man sich die ganz großen hier anschaut, sind das oft grausame Einheiten - die Ausnahme bestätigen die Regel und einige Freunde und Kollegen sind nach wie vor in diversen NLZs beschäftigt. Es gibt aber leider gerade bei den kleinen oft eben Trainer die sich selbst profilieren.
    Ich habe Fotos von Trainern anderer NLZs gemacht beim Aufwärmen an Turnieren und dort stehen zwei Trainer neben 16 Spielern die sich warm machen. Der eine mit Rücken zum Team, der andere schreibt 15 Minuten lang Whats Apps mit dem Handy.


    Beim Spiel rasten sie dann komplett aus weil die Jungs nicht konzentriert sind ... gesehen bei einem regionalen U13 Turnier. Übrigens hat dieses Team im Halbfinale mit einem Mann mehr bei 38 Grad 0:1 verloren (Der Gegner - auch ein NLZ - hatte nur 8 Spieler dabei und konnte das ganze Turnier nicht wechseln). Da waren Trainer und Spieler aber motiviert und voll bei der Sache - es war aber ein deutlich kleinerer Verein. :)


    Grüße
    Björn

    Hi Björn,


    du kannst doch aber auch im Umkehrschluss nicht erwarten, das der 40 Jährige, berufstätige NLZ-Trainer - am besten mit A-Lizenz und 35 Jahren Fußballerfahrung - um 16.00 Uhr ein Training der Zwerge leiten kann.

    Zum einen stelle ich die gewagte These auf, dass sich fast alle Profivereine in allen Altersklassen hauptamtliche Trainer leisten könnten.
    Den selbst wenn die nur 40-50k pro Jahr und Trainer zahlen reden wir hier bei 10 Mannschaften über 400-500k € im Jahr. Das die Co-Trainer eventuell 450 € Trainer sind wäre denkbar. Wer jetzt denkt das wäre zu viel. Die Qualität dieser Arbeit würde sicher dafür sorgen, dass man alle 10 Jahre mindestens einen Spieler aus der eigenen Jugend bringt, der einen Transfergegenwert von 2,5 bis 5 Millionen hat womit das ganze sogar finanziert wäre.


    Wenn der Nachwuchs nur annähernd den Stellenwert genießen würde den jeder Verein beschreit würde man die Kohle in die Hand nehmen. Vor allem bei großen Vereinen würde ich das erwarten und die sind übrigens meist die schlimmsten.


    Auf der anderen Seite trainieren die U15 bis U19 in der Regel schon um 17/18 Uhr. Die Trainer sind 60 bis 90 Minuten vor dem Training am Gelände etc.


    Ein weiteres Problem ist, die öffentliche Anerkennung eine U7 etc. zu trainieren ist dem Ego vieler Trainer nicht gewachsen, aber gerade zu den kleinsten sollten die besten Trainer weil dort die Grundlagen für spätere Ausbildungsinhalte gelegt werden. Sich b ei einer perfekt ausgebildeten U17/U19 hinzustellen und den Taktikpapst geben und über technische Defizite zu meckern ist hingegen wesentlich einfacher als die Ausbildung maßgeblich zu beeinflussen. Ich selbst habe ne ganze Weile gebraucht um zu merken was man bei den Minis mit hohem Engagement und guter Arbeit auch auf dem Land erreichen kann - und ich finde es so viel geiler die extremen Fortschritte zu sehen bei Kindern für die es keine Frauen, keine Parties, kein Alkohol und keine Ablenkung gibt sondern einfach nur Fußball.


    Eine unheimlich Interessante Diskussion, welche sich aber zunehmend von der Kernfrage des TE entfernt


    Grüße
    Björn

    Hast du dir jemals die Förderstunden angeschaut? Bzw. hast du schon viel NLZ Training von unterschiedlichen Vereinen und Trainern gesehen?
    Meine Erfahrung ist eher negativ. Oft hat man sehr junge Sportstudenten mit wenig Fachkompetenz und "ersten Lizenzen" für diese Kader, die sich für den neuen Pep halten.
    Ich kenne ein paar der Trainer hier in der Gegend die solche Positionen inne haben und dort geht es nur um das eigene Ego, das Wappen auf der Brust - und Ahnung hat man als als Außenstehender nicht mehr - sagt einem der 22 jährige Bursche mit 2 Jahren Erfahrung beim TuS Hirtenflöte ;)


    Sowohl Umgangsformen, als auch Druck sind nicht altersgerecht. Inhalte und Aufbau sind nicht auf hohe Wiederholungszahlen ausgelegt woraus viele Stand- und Wartezeiten resultieren und das Coaching - wenn es eines gibt ist eher negativ als positiv aufbauend und beinhaltet mehr Phrasen als Hilfestellungen bzw. Bewegungskorrekturen.


    Grüße
    Björn

    Hallo Zodiak,


    dann sieht das wohl in NRW anders aus als in Bayern!! In NRW haben fast alle 1-2. Bundeslisgisten eine U8 bzw U9.

    Ändert nichts an der Tatsache, das kaum einer der in der U8 zum Profiverein lediglich in der eigenen U19 ankommen wird. Die Zahl derer ist so gering, dass ich egal wo und egal wem massiv davon abrate zu früh zu einem NLZ zu wechseln.


    Ich habe bis vor kurzem selbst in einem NLZ gearbeitet und wir hatten eine U9 die als U10 gemeldet war und drunter auch nur eine Art Förderkader mit einem Training die Woche und ohne Spielbetrieb. Dieser Verein geht jetzt aber auch auf Fang nach "G-Jugend" Spielern ... warum auch immer.


    Grüße
    Björn

    Zum einen möchte ich dir Widersprechen, viele Ausbildungs(profi)vereine gehen immer mehr von dem Trend weg schon Kinder zu scouten und Teams unter der U11 zu haben. Die neu zertifizierten Leistungszentren zum Beispiel in Hoffenheim, Paderborn, etc. haben unterhalb der U11 nur "Förderkader" wo die Kinder einmal die Woche ein zusätzliches Training haben aber im Heimatverein bleiben.


    Der Aufwand zusätzlicher Mannschaften und die damit verbundenen Kosten sind, wenn man sich die Quoten anschaut völlig untragbar.


    Aus meiner persönlichen Sicht gibt es nur sehr wenige Gründe die für einen Wechseln in ein Nachwuchsleistungszentrum schon vor einer U12/U13 sprechen und meinen talentierteren Spielern, rate ich schon früh von diesem überhasteten Schritt ab und begründe das wie folgt:


    "Entweder ist der Knirps mit 10/11 Jahren immer noch interessant für diese Vereine, oder er war es nie und wird verheizt!"


    Ich hatte in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Spieler (Jhg. 2008) die die Möglichkeit hatten bei einem der drei Münchner Profivereine vorzuspielen und allesamt haben dies abgelehnt. Es ist nunmehr so, dass sogar ein Spieler aus München zu uns wechselt.


    Grüße
    Björn

    es ist schwer wenn man noch so unerfahren ist wie ich, eine Trainerjob direkt in der d Jugend zu bekommen.

    Das ist eine Ausrede die ich nicht zählen lasse, da sie schon vielfach wiederlegt.
    Beispiele gibt es genug hier im Forum.


    Natürlich ist es nicht leicht aber eine D-Jugend ist nicht sonderlich schwer - auch für einen unerfahrenen Trainer. Natürlich wirst du vieles falsch machen - so wie wir alle zu Anfang.
    Aber das Alter und mangelnde Erfahrung sind nur eine Ausrede für dich.


    Lies dir Fachwissen an, schau anderen Trainern über die Schulter und finde deine Linie.


    Grüße
    Björn

    danke für die tipps ,
    also elternabend ist bereits angesetzt für diese Woche noch. Leider habe ich meist beim Spiel grad mal 10 oder 11 kids, da kann man nicht viele zuhause lassen.
    Da mein Sohn dort schon ewig spielt, will ich, wenn ich mein Amt niederlege auch woanders nicht mehr anfragen da ich sonst nicht mehr die spiele meines Sohnes verfolgen könnte.


    Werde mal am Wochenende ne Rückmeldung bezüglich des Elternabends geben

    Dann spielst du halt mit einem Kind weniger. Schuld daran bist nicht du, sondern diejenigen die sich nicht an deine Regeln halten, die vorher klar kommuniziert wurden.


    Grüße
    Björn

    ja ich kenne niemanden der jünger ist und schon mal ne D Jugend trainiert hat. Ich würde gern Beispiele anfuhren , hab aber keine Lust das dies hier noch von jemand gefunden wird. Möchte so anonym wie möglich bleiben. Per mail könnte ich gern viel genauer drauf eingehen.

    Also das ganze ist recht leicht.
    Du berufst einen Elternabend ein. Im Vorfeld machst du dir Gedanken, was die dir wichtigen Punkte sind.


    Will der Großteil die von dir aufgestellten Regeln nicht akzeptieren, lege dein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Auch wenn du nicht aufhören willst - es gibt genug Teams die dankbar sind wenn sie einen Trainer/Betreuer haben.
    Sollte man darauf eingehen, sich aber danach nicht an die Regeln halten ergreife Gegenmaßnahmen wie zum Beispiel:


    - Wer nicht im Training ist spielt nicht am Wochenende
    - Wer die Ansagen des Trainers missachtet sitzt auf der Bank bzw. wird ausgewechselt
    - Sollten Eltern weiterhin deine Autorität vor den Kindern untergraben sprich dies offen an und sollte das nicht besser werden, nimm deinen Hut und such dir ein neues Team


    Solltest du emotional zu sehr dran hängen, fordere die kritischen Eltern auf selbst als Trainer aktiv zu werden - die wenigsten haben hinter der großen Klappe den Mumm selbst etwas zu tun.


    Und mit 33 als D-Jugend Trainer bist du nicht jung - wärst du jetzt 16 oder 17 würde ich sagen du bist jung ;)


    Grüße
    Björn

    Bei uns gibt es diese Regel nicht und ich spiele mit meinen 2008ern seit bald 1,5 Jahren jeden Ball von hinten flach heraus.
    Gerade zu Beginn haben wir unheimlich viele Gegentore durch Fehlpässe und Ballverluste bekommen. Mindestens die Hälfte aller Tore entstanden so.


    Vorne haben wir aber ausreichend Tore geschossen. Nachdem wir das nun schon sehr lange machen können die Kinder diese Situation (egal welcher Spieler im Tor steht) entsprechend lösen.


    Damit widerspreche ich Andre massiv das F-Jugendliche das nicht können. Meine Mannschaft ist dabei keine Ausnahme, sondern eher die Regel - viele Teams bei uns spielen flach von hinten raus. Natürlich passieren da auch heute noch Fehler, aber die nehme ich zugunsten von "Fußball spielen" gerne in Kauf.


    Die Spielintelligenz und das 1vs1 werden so spielerisch maximal geschult, da sie nicht einen langen Ball der schwerer zu kontrollieren ist annehmen müssen, sondern den Ball kontrolliert am Fuß haben und ins Dribbling gehen können oder einen Pass zum Mitspieler spielen.


    Es gibt dabei zwei Grundsätze die jedes Kind schnell versteht und das sind die einzigen beiden "Coachingwörter" im taktischen Bereich die ich nutze.


    - "Eng" bei gegnerischem Ballbeseitz
    - "Breit" bei eigenem Ballbesitz


    Grüße
    Björn

    Ich persönlich nehme immer die volle Anzahl mit, ich möchte das die Jungs regelmäßig Spielen.
    Da ich für mein 6+1 Team 12 (ab dem Winter 13) Spieler habe lasse ich immer einen bzw. dann zwei daheim und rotiere da durch. Diese Rotation halte ich bei Freundschaftsspielen aufrecht und bei Hallenturnieren (wir spielen jedes Wochenende den Winter durch) fahren immer 7-9 Kinder mit und vier Setzen aus.


    Grüße
    Björn

    Es hängt doch wieder davon ab was die Kids schon können.
    Wer von klein auf (ab 4-5 Jahren) nach der Philosophie der MFS trainiert wird mit seinem Team weiter sein, vor allem im Bereich Technik, Koordination und 1vs1 (offensiv und defensiv) und kann somit diesen Schwerpunkt setzen.


    Aus dem Kontext gerissen würde ich euch recht geben - eine Mannschaft die noch erhebliche Defizite in vorgenannten Bereichen hat sollte diese abstellen bevor man zu Gruppen oder Mannschaftstaktik übergeht.
    Ich habe selbst eine U12 die technisch sehr limitiert ist - hier liegt der Trainingsschwerpunkt ähnlich dem meines "goldenen 2008er" Jahrgangs, da es dort erhebliche Defizite gibt.


    Man muss das aus meiner Sicht immer für einzelne Teams bewerten - und falls es in der Spitze Bedarf gibt, gibt er hier seine/die MFS Philosophie wieder.


    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus funktioniert - auch außerhalb eines NLZ sofern die Grundlagen gelegt sind.


    So wie der DFB keine 100% richtige Lösung für jede Mannschaft, jede Situation und jede Frage hat - so hat dies die MFS auch nicht. Daher meiner Meinung nach situativ bewerten was für euch relevant ist und was nicht und diese Sachen dann einbauen, oder eben nicht.


    Grüße
    Björn

    Rotieren ist keine Taktik, sondern ein Konzept, um den Kindern möglichst gleiche Anteile am Spiel, wie auf den verschiedenen Positionen zu ermöglichen. Es geht geht dabei auch nicht nur um die Schwächeren. Letztendlich bilden wir im Kinderfußball, also bis zur D, Fußballer aus und nicht nur Stürmer und Abwehrspieler.

    Richtig Rotieren ist keine Taktik - Positionen zuordnen und eine Grundordnung/Formation zu benennen ist für mich ein taktisches Element. Rotiere ich diese auch noch durch ist das weit komplexer als technische Übungen die für KiFu-Augen teilweise ungeeignet erscheinen.
    Ich muss kein Rotationskonzept haben um alle Spieler auf allen Positionen einzusetzen - und ich strebe auch nicht nach exakt gleichen Einsatzzeiten pro Position.


    Den aus einem Vollgasknipser werde ich keinen Innenverteidiger machen - nichts desto trotz soll er diese Position immer mal wieder Spielen. Übrigens sind Stürmer und Abwehrspieler Fußballer die du ausbildest ;)


    Grüße
    Björn

    Auf der einen Seite sprechen sich viele gegen "Taktik" im KiFu auf - arbeiten dann aber mit einer Positionsbezogenen Aufstellung und rotieren sie durch. Auf der anderen Seite wird behauptet, dass die technischen Herausforderungen der MFS zu schwer sind für Kinder und diese überfordern. Das verstehe wer will - ich tue es nicht.


    Ich finde es für die Kinder deutlich schwerer sich alle 5 Minuten neu zu orientieren und eine andere Position zu spielen deutlich anspruchsvoller, zumal ich selbst diese Positionen zwar vorgebe (nicht fix rotiere) diese aber auch nach Gefühl im Spiel und auch von Spiel zu Spiel durchwechsle.


    Ich bringe meinen Kindern zwei Dinge bei
    - erstens, dass es Offensive und Defensive gibt - das heißt 3 Spielen eher vorne 3 Spielen eher hinten.
    - zweitens, dass alle Spieler mit angreifen und verteidigen - also keiner vorne und keiner hinten stehen bleiben darf.


    Mein "Linker Verteidiger" ist dann im Angriff auch mal rechts vorne, was dem ganzen kein Abbruch tut, wenn der Ball da vorne ist. Wenn wir aber den Ball verlieren läuft er automatisch mit nach hinten.


    Aus meiner Sicht wird teilweise mit dem Ziel alle 100% gleich zu behandeln und gleich einzusetzen immer mehr Wissenschaft aus dem KiFu gemacht. Mir fehlt bei Trainern mit Herz, Hirn und Verstand (zu denen ich @tobn zähle) viel mehr Bauchgefühl - es muss nicht alles minutiös perfekt geplant sein.


    Grüße
    Björn

    Passformen ohne Torabschluss halte ich für Kids in dem Alter für ziemlich eintönig.
    Wieso nicht eine Übung mit Pass, Ballannahme, Frontaltrick und Torabschluss anbieten. Und auf dem Rückwg dribbeln die Jungs durch eine Hüttchenreihe.


    Alle in Bewegung, hoher Funfaktor und du trainierst alle wichtigen Dinge.


    Grüße
    Björn

    So etwas wird mir auf dem Dorf wohl nicht passieren. Hier wird es wohl immer die klassische Verteilung (Normalverteilung) geben.Ich habe die von dir in deinem Video gezeigte Übung mal mit meinen 05ern durchgeführt, das haben einige nicht annährend so gut hinbekommen, wie deine 08er.
    Von daher, genieße die "Arbeit" mit diesen Kindern.

    Man muss nur irgendwann anfangen die Kinder technisch auszubilden, man wird auf Dauer erhebliche Verbesserungen sehen. Die Technik ist die Grundlage des gesamten Spiels.
    Ich wette, nach 4 Wochen Training dieser Art würden sich deine 05er deutlich steigern.


    Grüße
    Björn

    Das gibt es in Hessen auch. Dort heißt es Quali zur Gruppenliga. Zumindest in der Frühjahrsrunde gibt es dann nur noch selten zweistellige Ergebnisse.
    Mein Erlebnis vom Wochenende:
    Gegner läuft zu Beginn in Unterzahl auf. Ich frage darauf hin den Trainer, ob noch ein Spieler kommt. Er sagt ja, also lasse ich alle Spieler bei mir beginnen. Nach 7 Minuten stand es dann 3:0. Daraufhin nehme mich meine drei Stärksten runter, die Gegner sind inzwischen vollzählig. Ich lasse "wild" rotieren und die Schwächeren bekommen mehr Spielzeit, als die Stärkeren. Ergebnis blieb einstellig und alle waren zufrieden.

    Alles richtig - mache ich auch so - nur sind bei mir die schwächsten Spieler in der Regel deutlich weiter als der beste beim Gegner. Dies lag bisher daran das viele Gegner nur einmal die Woche trainiert haben, teilweise nur 60 Minuten. Und wir mit den Jungs 2x die Woche 90 Minuten - und das seit die Jungs 4 Jahre alt sind - wobei es zu Beginn nur 60 Minuten waren :)
    Die Entwicklung habe ich schon in einem anderen Thread beschrieben und auch Trainingsimpressionen gepostet - die teilweise auf Kritik stieß.


    Ich filme bei Gelegenheit mal ein komplettes Spiel, dort wird dann das sichtbar was ich meine - bei den 11 Spielern die dabei sind, merkt man einfach keinen Unterschied, wer auf dem Platz steht.


    Ob ich in meinem Leben nochmal eine vergleichbare Mannschaft betreuen darf wage ich ernsthaft zu bezweifeln.


    Grüße
    Björn