Beiträge von Karl

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    Er hat die Chance ergriffen, wo sie sich bot. Er wird sein Geld auch so verdienen. Wenn jeder das Risiko scheuen würde, würde es wohl z.b. keine Unternehmer geben. Natürlich wäre das Abi zusätzlich ideal. Er wird sich das aber mit seinen Eltern schon überlegt habe. Das Abi kann er später immer noch machen...


    Ansonsten hat Sammer meiner Meinung nach recht. Bedingungen, wo man Schule und Beruf unter einen Hut bekommt, wären ideal. Aber das betrifft nicht nur den Fußball.

    Politische oder religiöse Statements haben für mich im Kinder und Jugendfussball nichts zu suchen. Auch wenn dafür natürlich niemand seine Anschauungen und sein Weltbild ändern soll, sollte man sich hier zurückhalten. Da dem Trainer nach Deiner Aussage diesbezüglich wohl nichts vorzuwerfen war, finde ich den Rausschmiss nicht richtig. Er gehört keiner verbotenen Partei an und hat sich auf dem Fußballplatz wohl nicht politisch betätigt. Ansonsten kann ein Mensch Ansichten haben, wie er möchte. Ich persönlich finde es diskriminierend, jemanden allein wegen seiner Weltanschauung rauszuwerfen.

    Ich lasse genau so rotieren, wie in den anderen Spielen auch. Wird die Zwischenrunde deshalb nicht erreicht, ist das völlig Banane. Dann kann ja dafür ein anderes Turnier gespielt werden. Schon habe ich wieder die gewünschte Anzahl von Spielen/Spielzeit.

    Hallo Jako,



    ich bin wie Bondscoach, Andre und andere User der Meinung, dass ich die Kinder in leistungshomogenen Gruppen besser fördern und fordern kann. Und zwar nicht nur die derzeit vermeintlich "Guten", sondern auch die im Moment etwas leistungsschwächeren Kinder. Ich habe es selbst erlebt, dass plötzlich andere Kinder aufblühen und einen Leistungsschub bekommen, wenn die vermeintlichen "Stars" nicht mehr da sind. Der Moment ist meist zu beobachten, wenn in gemischten Mannschaften der ältere Jahrgang in die nächste Jugend wechselt.


    Es gibt hier auch Trainer, die dies anders sehen. Hier musst Du Dir selbst eine Meinung bilden. Solltest Du im Fall der Fälle dann keinen Zuschlag als Trainer der Ersten bekommen, wirst Du vielleicht Deine Tochter dem anderen Trainer anvertrauen müssen, wenn Du sie in dieser Leistungsgruppe siehst und den Trainerposten an den Nagel hängen müssen oder dem anderen Trainer assistieren. Wäre ja auch nicht schlecht, wenn man sich versteht. Für die 3. Mannschaft müsste dann ein neuer Trainer gefunden werden.


    Vielleicht setzt sich aber auch Deine derzeitige Meinung durch ? Wichtig wäre meiner Meinung nach nur, dass man sich rechtzeitig einigt, so dass im Bedarfsfall noch Zeit für eine Trainersuche bleibt.


    Übrigens finde ich es gut, dass Du hier ehrlich gepostet hast ... :thumbup:

    Zitat Jako:



    Zitat

    Die dritte will absolut niemand trainieren, ich wäre maximal bereit die 2. Mannschaft zu trainieren, da meine Tochter absolut nicht in die dritte Mannschaft gehört (eher in die erste).


    Wenn Du wirklich gegen die Einteilung der Mannschaften nach Leistung sein solltest, dann dürfte es doch wohl kein Problem für Dich sein, Deine Tochter in der 3. Mannschaft zu trainieren. Ist doch dann egal, ob sie leistungsmäßig vielleicht dort nicht "reinpasst".



    Ich denke, dass hier nicht die eventuelle leistungsentsprechende Mannschaftsaufteilung das Problem ist, sondern das Ego der einzelnen Trainer und Eltern. Dich eingeschlossen. Denke einmal darüber nach!

    Super Sache. Habe auch einige Puplikationen von Herrn Schreiner und freue mich auf sicher sehr,sehr interessante Beiträge. Herzlich willkommen!



    @ germancoach:



    Dein Zitat:



    Zitat

    Also das ist doch mal eine Freude und trägt sicherlich zur weiteren Niveauanhebung hier im Forum bei, dessen Beiträge doch immer mehr an Informationsgehalt gewinnen. Macht zur Zeit richtig Spaß hier!


    Auf meinem Nachtisch liegen zur Zeit: Peter Steiner "Fußball - Kinder und Jugendtraining.Die besten Trainingseinheiten."


    Jetzt muß ich noch mal nachfragen, woher Dein Spaß kommt. Handelt es sich wirklich um die angeführte Puplikation, oder sind es die "Liebesgrüße aus der Lederhose" ?( :thumbup:

    Zäune und begrenzte Zugangszeiten können meiner Meinung nach keine Lösung sein. Dafür wurden die Plätze nicht geschaffen. Aber eine grundsätzliche Lösung fällt mir auf die schnelle auch nicht ein. Man könnte natürlich eine nächtliche Sperrzeit einrichten. Da sollten Kinder und Jugendliche eh zuhaus sein. Ansonsten kann man wohl nur an die Bevölkerung appellieren,Zivilcourage zu zeigen und im Bedarfsfall einzuschreiten (wenn möglich) oder Vandalismus und dabei festgestellte Personen zu melden.

    Zitat meindelinho:



    Zitat

    ... das ich kaum ein Spiel während eines Turniers ansehe und ich dann eh nicht wüsste wen ich nehmen soll und dann irgendwen hinschreibe.


    Den Eindruck hatte ich schon manchmal von den Juroren , wenn bei Turnieren ein bester Spieler gewählt wurde. 8o

    Wie jemand hier schon schrieb, haben die Kinder auch noch Schule..., und anderweitige Interessen sollte ein Kind manchmal auch noch haben und diesen nachgehen können. Zweimal wöchentlich Training oder ein 3. Training für die , die zusätzlich möchten und in der Winterzeit ab und zu ein Turnier sollten reichen. Familientermine müssen auch ab und an wargenommen werden und ein wenig "hungrig" auf den Frühling und die dort anstehenden Spiele sollen sie ja sein...!

    Guter Beitrag und Vorschlag von Paul.


    Ich würde jedenfalls meine Kinder und mich nicht der Gefahr durch Bengalos im Stadion aussetzen wollen und würde dann zukünftig auf Besuche verzichten wollen, wie warscheinlich einige andere auch.


    Es wäre dann natürlich mehr Platz für die "echten Fans" in den Stadien. Auf Polizei im Stadion könnte dann ebenso verzichtet werden. Die sachkundigen und geschulten und natürlich ! nüchternen Fans haben alles im Griff bzw. löschen im Bedarfsfall selbst. :thumbup:

    Zitat Steini:



    Zitat

    Die Erkenntnis, die ich daraus für mich ziehe: Beiträge erhöhen und diese Beiträge in die Trainerfortbildung im Jugendbereich investieren. Nach meinen Beobachtungen würden diese Fortbildungen sehr gerne ( ob von Vatertrainern oder nicht ) aufgenommen und auf fruchtbaren Boden fallen. Und vielleicht wäre die "Drob-out"-Quote unter Trainern dann geringer.


    Ob es den gewünschten Effekt bringt, wird nur die Praxis und die Zeit zeigen können. Momentan bin ich persönlich von der Richtigkeit überzeugt...

    Zitat Dethomaso:



    Zitat


    Während das Spiel läuft, werden die Dinger eh nicht gezündet, sondern wenn die Teams einlaufen oder wenn ein Tor fällt.


    An den Weihnachtsmann glaubst Du auch noch,oder...? ^^



    Irgendwo war hier ein Link zu einem Spiel, was solange unterbrochen werden mußte, bis der Bengalospaß aufhörte. Aber man kann es natürlich auch so sehen, dass sie während des Spiels nicht gezündet werden. 8)

    Hallo Tom,



    die Kinder sollen schon unbedingt gewinnen wollen. Nur ich als Trainer freue mich mehr, wenn im Spiel unter Gegnerdruck im Training erlerntes angewendet wird und zum Beispiel F - Jugend-Kinder das ein oder andere selbstbewußte (vielleicht aus anderer Sicht eigensinnige) Dribbling zeigen und das Spiel vielleicht trotzdem oder vielleich deshalb verloren wird, als über ein gewonnenes Spiel, wo ich nichts davon sehe.

    Zitat MichaMittelfeld:



    Zitat

    Übrigens vermeidet man auch dadurch Druck im Spiel, wenn man als Trainer nicht schon vor der Ballannahme anfängt zu schreien, wo der Ball hinsoll und bei missratenem Versuch direkt weiterschreit. (Da sind wir uns vermutlich alle einig).


    ...hier im Forum vielleicht. In der Praxis rennen mir noch zu viele "Trainer" am Spielfeldrand rum, die dies wohl nicht begreifen. Da sie meist nicht in der Lage sind, im Training eine vernünftige Ballan/ - mitnahme zu schulen bzw darauf wohl keinen Wert legen, haben wir hier eine klassische Überforderung der Kinder im Spiel.

    Bei mir steht grundsätzlich die Ausbildung des Einzelnen über dem Team. Deshalb sind mir auch Ergebnisse ( vom reinen Spielergebnis her ) egal. An der Aussage von Sammer kann ich nichts negatives sehen. Ich weiß bei keinem Kind, wohin die Entwicklung später führt. Aber ich möchte keinen gebremst haben, weil mir Mannschaftsergebnisse wichtiger waren oder ich unbedingt der Herrenmannschaft meines Vereins viele Spieler zuführen wollte.


    Später im Erwachsenenbereich macht dann eine gesunde Mischung aus Häuptlingen und Indianern eine gute Mannschaft aus. Wer im Kinder und Jugendbereich schon Indianer ist, wird es im Leistungsbereich wohl schwerer haben, ganz nach oben zu kommen.