Beiträge von Karl

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    Ich denke auch, dass Du auch eine gewisse Zeit einplanen musst, bis sich der Erfolg Deiner Maßnahmen einstellt. Alles geht nicht auf einmal und zu viele Änderungen auf einmal können auch das Gegenteil des Gewünschten bewirken. Wichtig ist, dass die Spieler Dir vertrauen und das kannst Du nicht per sofort erwarten.

    Steini:


    Ja, so meinte ich es auch. Hatte Deinen Beitrag leider erst gelesen, als ich meinen schon abgeschickt hatte. In der sache sind wir also einer Meinung. Konkret: eine regelmäßige Auswertung von Stärken und Schwächen des Einzelnen mit anschließender Zielsetzung würde ich nicht in der kabine vor allen tätigen.

    Ich finde es nicht erpresserisch. Du teilst nur mit, zu welchen Konditionen Du bereit bist, weiter zu arbeiten bzw. nicht. Ob es Di und den Kindern etwas bringt, wenn jede Woche eine andere Mutti Kegel aufstellt und die Kinder beobachtet, bezweifel ich jedoch. Hier sollte schon eine Dauerlösung angestrebt werden. Hier steht der Verein in der Verantwortung.

    Kritisieren und Loben findet doch in jedem Training statt. Wenn ich das immer für jeden im Einzelgespräch machen müsste, wäre ein sinnvolles Training nicht möglich. Das heisst, dass die Kinder/Jugendlichen lernen müssen, auch mit sachlicher Kritik, die vor allen stattfindet, umzugehen. Aber es gibt auch Kritikpunkte und Zielsetzungen für den Einzelnen, die ich nur im Einzelgespräch anspreche. Nur als Beispiel:
    TW der E - Jugend hat einen schlechten Tag erwischt im Spiel erwischt. Warum soll ich ihn im nächsten Training vor den anderen auf seine Fehler ansprechen und ihm Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen ? Dies kann ich doch besser im Einzelgespräch erledigen, da ich ihn doch so oder so persönlich anspreche und er wird nicht bloßgestellt und verliert nicht unbedingt das Vertrauen seiner Mitspieler. Auch bringt es für Kevin nichts, wenn er ausführlich erklärt bekommt, worin sein Trainer die Fehler und Schwächen von Tim zu erkennen meint.

    Zitat

    Wie gesagt, ich wurde nicht über die Anwesenheitspflicht aufgeklärt.


    @7Heby:


    Das war für mich aus Deinem 1. Beitrag nicht ersichtlich, oder ich habe es überlesen. Natürlich sollten die Teilnahmebedingungen den Teilnehmern vorher erkenntlich sein.
    Das eine religiöse Veranstaltung eine Pflichtveranstaltung der Schule sein kann, war für mich nicht vorstellbar. Allgemein geht Schule natürlich vor und mit der kurzfristigen Terminverschiebung für die Klausur konntest Du nicht unbedingt rechnen. Aber von dieser Verschiebung war bisher nicht die Rede. Natürlich würde ich mich an Deiner Stelle auch ärgern, aber andererseits ist für mich auch nachvollziehbar, dass Regeln ( hier: Anwesenheitspflicht ) für alle gelten. Das diese allgemein keinen Sinn macht, kannst Du aber vielleicht den betreffenden Gremien mit Verbesserungsvorschlägen für zukünftige Lehrgänge unterbreiten. Erwarte aber diesbezüglich nichts ... :sleeping: .

    Stefan67:


    Der Tip mit dem "Vogel zeigen" wird dem Treadersteller nicht viel helfen. Hier würden wohl eher die anderen Lehrgangsteilnehmer einen Vogel zeigen dürfen, die zum Lehrgang anwesend sein mussten. Die Anwesenheitspflicht war auch sicher bekannt. Wenn jemand andere Veranstaltungen vorzieht ist das sein gutes Recht. Er muss dann aber mit den Konsequenzen leben. Die Frage, ob die Anwesenheitspflicht überhaupt notwendig ist, tut hier erst einmal nichts zur Sache. Sie bestand zu dem Zeitpunkt und der lehrgangsleiter besteht auf den Regeln. Ehrlich gesagt wäre ich auch sauer, wenn ich mir die Zeit beim Lehrgang um die Ohren schlagen müsste und andere fahren währenddessen in den Urlaub und bekommen den gleichen Abschluss. Das das Abi wichtiger ist, als der Lehrgang, darüber besteht wohl Einigkeit. Aber wenn ich zwei Sachen nicht gleichzeitig erledigen kann, muss ich sie nacheinander angehen. Das war vielleicht der Fehler, den 7Heby hier gemacht hat.
    Und mal ehrlich: Die Welt wird sich für ihn weiterdrehen, auch wenn die Sache mi der Lizenz noch etwas länger dauert...

    Zitat

    Hieß natürlich daß andere (Stamm-)Spieler weniger Spielanteile hatten. Daraufhin ging im Training extremes "Revierverteidigungsverhalten" los, also von den Spielern denen die Positionen "weggenommen" wurden.


    Zitat

    Eigentlich sind die Jungs schon sehr ergenisorientiert, allerdings ist der eigene Stammplatz dann den meisten doch wichtiger...nur als Info


    Zitat

    wirklich die Spieler selbst, die meinen "Neue" dürfen erstmal ne Zeitlang nur mittrainieren und wenn sie dann unbedingt spielen dann nur ja nicht auf "ihrem" Platz...


    Jenny82:


    Hierzu wollte ich Dich eigentlich fragen, ob Dich das wirklich wundert, fand dann aber folgendes Zitat, dem ich mich zu 100 Prozent anschliesse:


    Zitat

    Ein Bekannter (Trainer eines anderen Vereins) meinte aber zu mir, er könnte meine Jungs schon verstehen, dass es ihnen stinkt wenn ein Neuer ihnen so einfach die Position wegschnappen kann. Das war auch die Aussage die mich irgendwie zum Nachdenken gebracht hat.


    Ohne Beteiligung Deiner "Alten", wirst Du das Problem nicht lösen können. Wenn die sich einig sind, lassen sie Dich mit Deinen neuen Spielern ein paar Spiele hängen und dann war es das... .


    Zitat

    Ich glaube die kenn ich schon, es sind die die fast immer im Training sind, bei jedem Spiel da sind. Die halt, denen Fussball extrem wichtig ist und die Angst haben weniger zu spielen. Was aber bei mir einen Grossteil der Mannschaft ausmacht.


    Wenn ihr im Breitensport tätig seid, sehe ich auch keinen Sinn darin, unbegrenzt neue Spieler in eine Mannschaft zu holen.Es wird sich keiner bedanken, dass er dann weniger spielt oder vielleicht gar nicht mehr. Und die Spieler sehen es schon richtig: - was haben sie davon, wenn die Mannschaft gewinnt, aber sie haben nicht gespielt ?
    Betrifft es den Leistungsbereich, müssten die Spieler eigentlich schon wissen, dass jederzeit andere und vielleicht bessere Spieler kommen können und sollten diese Konkurrenzsituationen schon kennen, die ja zur Leistungsteigerung der einzelnen Spieler beitragen soll. - Wenn nicht, müssen sie darüber aufgeklärt werden.


    Den Sichtweisen von Stone, paulwurf_mauli und Andre schließe ich mich größtenteils an.


    Gruß Karl

    @ xedo:


    Spontan fällt mir für den Trainer nicht mehr ein. Wird dann wieder interessant, wenn sich der Spieler wieder zum Training meldet. Dazu gibt es aber hier bereits Themen. Für die Eltern ist vielleicht noch wichtig zu wissen, dass sie auch die evtl. bestehende private Unfallversicherung informieren sollten. Auch wenn momentan Spätfolgen vielleicht unwarscheinlich erscheinen, sollte die Meldung zur Sicherheit erfolgen.

    Ich schließe mich hier den Aussagen von guenter und Steini an. Als JO kannst Du einiges bewegen, was Du vielleicht als Trainer noch nicht anschieben konntest. Wenn Du von der Basis trotzdem nicht ganz weg willst, wirst Du je nach Vereinsgröße und verfügbarer Zeit, Mitstreiter brauchen und Aufgaben delegieren müssen. Mitstreiter brauchst Du auch, um einen Teil Deiner Vorstellungen durchsetzen zu können ... .

    Zitat TW - Trainer:

    Zitat

    Irgendwo müssen aber doch die (Straf-)Gelder herkommen, mit denen die Verwaltungskosten für den unteren Jugendbereich finanziert werden ?


    Wenn der Kapitän F - Jugend vergisst zu unterschreiben und Strafgelder fällig werden, - diese einfach vom Spielergehalt abziehen. Da lernt der Kerl ganz schnell, was seine wichtigste Aufgabe ist... :D .

    Das wichtigste ist wirklich die Unfallmeldung bzw. der - bericht. Die sind aber manchmal auch bei vermeintlich kleineren Verletzungen angebracht, da man eventuelle Spätfolgen nicht abschätzen kann.
    Ansonsten: Den Kontakt zum Spieler halten, ihm zeigen dass er auch während der Zeit seines Ausfalls Teil des Teams ist.

    Zitat guenter:


    @ guenter:


    Ich stimme Dir hier zu, habe nur bei Deinem letzten Satz etwas Bauchschmerzen, weil er leicht als Entschuldigung genommen wird, um nichtkindgemäßes und nicht im Kindesinteresse liegende Handlungen zu Begründen. Da wird zum Beispiel angebliches Kindeswohl für nicht gerechte Einsatzzeiten im Spiel als Begründung herangezogen ... :whistling: .

    Grundsätzlich würde ich die Planung solcher Fahrten an die Eltern delegieren. Wichtig ist, dass man immer eine Idee in Reserve hat, wenn bei den Kindern doch mal Langeweile aufkommt und sie deshalb überdrehen.