Wenn er verantwortlicher Trainer ist und bestimmt, dann kann es auch sein, dass Deine Arbeit zunichte gemacht wird, wenn er eine entsprechende Vorgehensweise an den Tag legt. Du schreibst ja, dass Dir seine Art mittlerweile missfällt. Dann wäre es doch besser, dem Verein die Pistole auf die Brust zu setzen und die Sache selbst zu übernehmen.
Beiträge von Karl
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Zitat guenter:
Zitateine einmalge Veranstaltung bringt relatv wenig. ich spreche jedoch von einer dauerhaften regelmässigen
Einrichtung, die im Alltagsgeschäft wirkt.Dann sollte man doch seine eigenen Trainer entsprechend schulen.
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Nicht unbedingt üblich, aber der Trainer wird sich nachvollziehbar schon um Ersatz gekümmert haben. Man sollte nicht unbedingt damit hausieren gehen, wenn man woanders zur Sichtung geht. Wenn er so gut ist, findet der Sohn woanders schnell etwas. Übermäßig sehr am alten Verein hängt er ja nicht, so dass es da keine Probleme wegen bestehender Freundschaften gibt.
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Zitat guenter:
ZitatIch stelle mir manchmal vor, welche Auswirkungen das hätte, würden heute dazu speziell ausgebildete Trainer
im G, F und E-Jugendbereich in die Vereine gehen, dort vor Ort zeigen wie es gemacht wird, wie man sich als Kndertrainer
verhält. über viele Probleme im Kinderfussball bräuchten wir nicht zu diskutieren.Schon mal was vom DFB -Mobil gehört? Muss man natürlich als Verein auch Interesse daran haben. Aufdrängen wird sich niemand.
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Zitat marcel:
ZitatAh und wenn er in der E-Jugend bleibt, es aber keine Deckungsgleichheit gibt, soll ich sagen entweder er oder ich???
Ja. Oder willst Du mit jemandem zusammenarbeiten, der konträr zu Deinen Ansichten trainieren und spielen lässt und Dich seinen Weisungen fügen ?Zitataber ist es dann gerecht zu sagen, ich bin jetzt da, lass mich von Anfang an spielen. Ist es gerecht, dass sich die Kinder von anderen beleidigen lassen müssen.
Die Neuen würden bei mir genauso spielen, wie die Anderen auch. Sie sind ja auch schon länger im Verein und nicht ganz frisch hinzugekommen und deshalb gleich zu behandeln. Was den Umgang der Kinder untereinander betrifft, ist der Trainer dafür zuständig, inwieweit er Dinge duldet oder nicht. -
Zitat @kicker:
ZitatGrad für unzureichend sozialisierte, ängstlich-gehemmte, destruktiv-aggressive oder Aufmerksamkeit suchend viel störende Kinder (ohne viel familiär positiven Rückhalt) wäre also als Kompensat ein mental versiert unterstützender Trainer als echte Lernperspektive, dh Ausgleichs-Chance für gelingende Lebensführung.
Das sind Dinge, die der normale ehrenamtlich tätige "Dorftrainer" nicht erbringen kann und die man von ihm entsprechend auch nicht fordern kann. Für Erziehung sogenannter "Problemkinder" bleiben in erster Linie die Eltern zuständig und bei uns der Staat.
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Zitat Andre:
ZitatDas Eltern das nicht so interessiert wie Karl meinte...glaube ich für die allermeisten ebend nicht.
Der Anteil dürfte überall unterschiedlich groß sein. Die Stimmen dieser Eltern, so sie denn zählen würden, würden jedoch auch noch bei der Abstimmung fehlen. Der nächste Punkt, der, wenn man über eine allgemeine Erhöhung in allen Vereinen diskutiert, nicht unwichtig ist, ist die Frage der sozialen Komponente. Zumindest hier will keiner das Hobby der Kinder des arbeitsscheuen Nachbarn, der zwar 5 Kinder in die Welt setzen, jedoch diese nicht ernähren kann, mit finanzieren. Es gibt jedoch auch wirkliche soziale Härtefälle, wo man die Leute vielleicht überzeugen könnte. Nur zwingen kann man ja niemanden dazu. Und wie wird dann zwischen den wirklichen Härtefällen und dem Rest unterschieden und wer entscheidet ? Das sind ja alles Dinge, die zu beachten sind, wenn es dann keine "billigen" Vereine mehr geben soll. -
Ich würde ein Gespräch mit dem Kollegen suchen und ausloten, inwieweit Deckungsgleichheit in den Ansichten besteht.
Den Begriff "Stammspieler" solltest Du als E - Jugendtrainer ganz schnell aus Deinem Sprachschatz entfernen.
Neue Spieler musst Du immer wieder mal einmal einbauen. Alles verändert sich, auch wenn man das Gewohnte am liebsten so behalten möchte. Vermeintliche "Leistungsträger" verlassen die Mannschaft und "Problemkinder" kommen hinzu. Das kennen wohl die meisten Trainer so und es gehört einfach dazu.
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@Fussballbaron:
Hier bei uns gibt es diese "wartenden" qualifizierten Trainer nicht, somit fällt diese Variante der Sanierung weg. Weiterhin haben die meisten Gemeinden kein Geld, um die Vereine über das bisherige Maß zu unterstützen. Für eine entsprechende Bezahlung, Ausbildung und Verpflichtung der Trainer mittels u.a. höherer Beiträge bin ich im Grunde auch ( wir haben es ja so gehandhabt ). Nur muss man überall von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen und nicht überall wird das funktionieren. Vor allem nicht sofort, da es ja Vereine und keine Unternehmen sind und somit die Mitglieder die Entscheidungsgewalt haben und diese entsprechend überzeugt werden müssen. Solange Du dann keine finanzielle Unterstützung erfährst oder entsprechende Mittel in Reserve hast, um Ausfälle wegen einem durchaus möglichen spontanen Mitgliederschwund (wegen genügend billigerer Möglichkeiten im Umland) abzufangen, hast Du schlechte Karten. Viele Mitglieder interessiert die Nachwuchsarbeit wenig, so dass sie kaum für höhere Beiträge stimmen werden. Einem nicht zu kleinen Teil der Eltern ist die Qualität der Ausbildung auch egal. Von denen, die sich dafür interessieren, nehmen dann einige ihre Kinder und bringen sie in sogenannte Leistungsvereine. Dort kannst Du dann mal langsam anfangen, über höhere Beiträge zu Gunsten besserer Ausbildung und Motivation der Trainer und damit zu Gunsten der Kinder zu reden. Darunter kaum.
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Einen anderen Trainer würde ich mir nur vorsetzen lassen, wenn ich von seiner Arbeit und seinem Verhalten überzeugt bin und man sich in der zukünftigen Vorgehensweise einig ist. Andernfalls würde ich dem Verein mitteilen, dass ich nur als Verantwortlicher ! Trainer für diese Mannschaft zur Verfügung stehe und sie sonst ganz auf mich verzichten müssen.
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Das Einschwören der Trainer auf ein Konzept funktioniert nur, wenn Du entweder viele "Überzeugungstäter" als Trainer zur Verfügung hast oder Deine Trainer entsprechend bezahlst. Einen Trainer, der den Job nach bitten und betteln nur macht, weil niemand ihn sonst erledigt, kannst Du zu Garnichts verpflichten. Die erstgenannten Trainer haben die wenigsten Vereine in ausreichender Menge zur Verfügung, wobei wir dann schon wieder bei Deinem Thema, ob Trainer bezahlt werden sollten, sind. Auch ohne Konzept des Vereins dürften Trainer, die die Ziele des KIFU vertreten, gern selbstbewusster auftreten, da viele, genau wie die Vertreter der "anderen Seite", auf Grund von Trainermangel in einer recht starken Position sind, die man für eine gute Sache ruhig ausnutzen sollte.
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Dann ist doch alles in Ordnung ...
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Zitat August:
ZitatHier stellt sich dann auch die Frage ob es nicht gerade die Verpflichtung eines DORFvereins ist den "eigenen" Kindern eine Möglichkeit einzuräumen Fußball zu spielen.
Leider fühlen sich viele "Dorfvereine" nicht der eigenen Jugend verpflichtet. Das beginnt mit Desinteresse an der Nachwuchsarbeit und findet seine Fortsetzung in der Verpflichtung fremder Spieler für Geld damit man eine Dorfliga höher spielen kann. Und dann wundert man sich noch, dass die Zuschauerzahlen bei den Herren rückläufig sind und finanzielle Mittel knapp sind. Für mich eine logische und richtige Folge.
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Spiel abhaken und im nächsten Spiel einfach besser und cleverer sein als der Gegner und einen Sieg einfahren. Damit ärgert ihr sie am meisten.
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Zitat Steini:
ZitatGefährlich wird es nur in einem Fall wie von mir oben beschrieben, wenn das Interesse am Hobby des Kindes in Überehrgeiz ausartet.
Stimme ich Dir zu, Steini. Ist dann die negative Seite der Medaille und schlimm für die Kinder. Manchmal helfen da auch offene Gespräche durch Trainer und Verein, wenn diese sachlich geführt werden und Vertrauen der Eltern vorhanden ist.
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Bei Dir vielleicht eine Ausnahme, deshalb Dein leichtes Entsetzen darüber. Bei Anderen leider fast an jedem Wochenende Normalität. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass bei einigen Verantwortlichen ein Umdenken einsetzt. Für mich noch nicht konsequent genug, aber wenigstens ein Hoffnungsschimmer.
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Zitat
Engagement von Eltern fängt nicht, dort an, wo ich bereit bin mein Kind 20 km in einen bessergeführten Verein
zu kutschieren. es fängt dort an, wo ich ein kleines Tor in den Garten stelle, ein Basketballkorpb aufhänge,
eine Tischtennisplatte steht und mir die Zeit nehme, dieses mit dem Kind auch zu nutzen.
@ guenter:Richtig ! Engagement umfasst viele Dinge und muss nicht unbedingt heißen, dass ich mein Kind 20 km weit in einen Verein gebe. Aber es kann auch eine solche Maßnahme beinhalten. Die Unterschiede zwischen gutem und schlechtem Training kann man u.a. an jedem Wochenende beobachten, wenn man Kinder vergleicht, die ehemals zusammengespielt haben. Da haben sich dann Kinder, die rechtzeitig den Absprung geschafft haben, bei weitem besser entwickelt, als ihre vormals augenscheinlich besseren Mitspieler, die im alten Verein geblieben sind.
Engagement heißt auch, dass ich mich überhaupt erst einmal für das Hobby und Freizeitverhalten meiner Kinder interessiere. Auch ein gut ausgebildeter Trainer in einem gut geführten Verein kann wenig bewirken, wenn die Eltern des Kindes nicht mitziehen.
Ich gehe also prinzipiell inhaltlich mit Deinem letzten Beitrag mit.
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Zitat guenter:
ZitatWir krtisieren hier ja oft die zuwenig ausgebildeten Trainer und die unstrukturierten Vereine, es sind jedoch die, die letztendlich
die Basis überhaupt schaffen, dass grösser Vereine, so wie bei FB, oder der Verein hier vor Ort überhaupt die Möglichkeit haben,
entsprechend vorzugehen.Ich denke, dass auch ein (vielleicht weit größerer) Anteil den engagierten Eltern anzurechnen ist, die ihr Kind noch zusätzlich zum Vereinstraining ausbilden und schulen (lassen) und den Veranlagungen des Kindes selbst. Ich denke, dass die Basis eher dadurch bzw. durch Eigenmotivation der entsprechenden Kinder gebildet und erhalten wird (z.B. Bolzen in der Freizeit oder Schule mit Freunden, als durch einen schlecht ausbildenden und nicht kindgerecht handelnden Trainer. Diesen "unstrukturierten" Trainern und Vereinen bleiben die "talentierten" Spieler anfangs wohl überwiegend auch nur erhalten, weil sie auf Grund ihrer Leistung und entgegen des KIFU - Gedanken mehr Einsatzzeiten und Freiräume genießen dürfen, als Andere. Ich meine mit meiner Kritik auch ausdrücklich nicht "Dorfvereine" im Allgemeinen ( Da es auch dort viele engagierte Trainer und am Nachwuchs interessierte Vereine gibt, denen natürlich ein Anteil zukommt ) sondern von den Vereinen (egal in welcher Größe), denen Nachwuchsarbeit und Ausbildung ihrer Trainer offensichtlich völlig unwichtig sind. Denen spreche ich einen positiven Anteil an einer Basis ab.
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Du stellst die Frage nach Gerechtigkeit im Training ? Die Aufteilung macht absoluten Sinn und kommt den Kindern entgegen, dass hast Du ja schon selbst gemerkt. Ihnen dürfte das Training damit auch mehr Spass machen. Ich würde noch sehen, dass ich einen 2. Trainer dazu bekomme und die Mannschaft in der neuen Saison in 2 Mannschaften aufteilen, damit die einzelnen Kinder möglichst viel Spielanteile bekommen. Auch da würde ich nach Leistungsstand einteilen. Wenn ein stärkerer Spieler dann unbedingt am Wochenende mit seinem Kumpel aus der Zweiten spielen will, muss er eben auch in die 2. Mannschaft und ein Anderer rückt auf.
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Zitat Andre:
ZitatAlles anzeigen
Von Andre
Ja aber hieße das nicht dem EV auf Wiedersehen zu sagen? Da kämen doch dann ganz andere Kosten auf einen solchen Verein zu, richtig?
Ich verstehe nicht ganz, was Du hier meinst. Was hat die Entscheidung für den Leistungsfussball mit dem e.V. zu tun ?Gruß Karl
