Beiträge von Karl

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    Auf die Aussagen und vorallem die Email hin, würde ich nach Inkenntnissetzung der Jugendleitung das Kind des entsprechenden Vater ab sofort nicht mehr trainieren. Das Kind kann zwar nichts für seinen dämlichen Vater, aber dieser hat die Verantwortung und Entscheidungsgewalt für das Kind. Da er Deiner Arbeit nicht vertraut und deshalb diesbezüglich keine gemeinsame Basis mehr besteht, wäre für mich eine weitere Zusammenarbeit ausgeschlossen.

    Zitat duffy:

    Zitat

    Unter der Saison bin ich aber beispielsweise nicht bereit einen Spieler abzugeben.


    Da hättest Du bei uns schlechte Karten, da Du das nicht entscheidest. Nachwuchsleitung und die Trainer arbeiten hier zusammen und tauschen auch regelmässig Spieler aus, bei Bedarf auch zu den Spielen. Warum sollen in der D1 nicht 17 Spieler sein ? Die überzähligen spielen eben am Wochenende in der D2 oder D3 mit. Aber trainieren können sie doch mit der D1,wenn es ihrer Förderung zu Gute kommt.. Als sinnfrei und nicht kindgerecht würde ich die Sache nur erachten, wenn die Kinder am Wochenende nicht zum Einsatz kommen.


    In einem Verein sollten die Trainer zusammenarbeiten. Kleinliches Denken (meine Kinder - seine Kinder) ist hier fehl am Platz. Warum soll man nicht den Ausstieg anstreben, wenn er machbar ist und man damit in der folgenden Saison die Kinder noch mehr fördern kann. Die D-Jugend ist ein Team und deren Trainer sind es auch. So sollte es in einem Verein aussehen und nicht so , dass jeder trainer nur an sich denkt.

    Zitat marcel:

    Zitat

    Aber was ist wenn er sich weiterentwickeln möchte, ich aber das nicht so hinbekomme, dass er es lernt, da er anderster lernen muss.

    Dann hast Du ihm vielleicht eine eventuelle Karriere in der Nationalmannschaft versaut und eine únschuldige Kinderseele auf dem Gewissen.

    Zitat @aerkemese:

    Zitat

    Kriterien meinte ich zb. -Trainingsbeteiligung
    - soziale Dienste (bei eigenen Turnieren) usw.

    Der Gedanke ist sehr interessant. Mit der ersten Mannschaft solltest Du kaum Probleme bekommen
    und wirst ein super Arbeiten mit Kindern und Eltern haben. Für die 2. Mannschaft solltest Du genügend Kinder haben, da ja dort die ganzen unzuverlässigen Eltern) sind. Einige werden umdenken lernen, wollen sie, dass ihre Kinder weiterhin bei Euch Fussball spielen, andere werden es nie begreifen und auf deren Kinder musst Du dann verzichten. Interessant finde ich diese Einteilung deshalb, weil dann vielleicht einige Eltern begreifen , dass sie mal selbst etwas tun müssen und ihre Kinder nicht weiter von anderen durchgeschleift werden. Für diese zweite Mannschaft solltest Du einen erfahrenen Trainer haben, der eine klare Linie fährt und diese auch durchsetzt.

    Eigentlich eine klare Sache. Er hat die Klappe zu halten und keine Anweisungen zu geben. Noch ist er nicht zuständig. Hätte ich ihm auch sehr deutlich vor allen Spielern gesagt. Andererseits ist auch die Sache mit der sofortigen Übergabe reizvoll, da die Spieler hier den Trainer noch rechtzeitig kennenlernen, um im Bedarfsfall in der Wechselperiode die Biege machen zu können.

    Machbar ist das von Seiten des Vereins. Was sagt denn die Mehrheit der Mitglieder dazu? Ansonsten steht es Euch ja frei, den Verein zu wechseln. Ich könnte mir schon vorstellen, dass es da einen in der Umgebung gibt, der euch gern aufnimmt..

    Zitat marcel:


    Zitat

    Ich erwarte von dem Kind nichts. Es soll nur Spaß haben. Eigentlcih erwarte ich im Momment gar nichts von den Kindern ausser Disziplin.




    Zitat

    Er hat ja Spaß am Fußball das will ich und seine Eltern ihm nicht nehmen.


    Er will Spass und er hat Spass. Und Du erwartest nichts. Dann ist doch im Moment alles in Ordnung, oder !?

    Du schreibst, dass der Junge von den anderen Mannschaftskollegen gemobbt wurde. Dann brauchst Du doch erst einmal keine anderen Ursachen suchen. Stellt das ab und wartet die weitere Entwicklung ab. Die Sache mit dem Hörgerät ist Sache der Eltern. verstehen sollte Dich das Kind schon. Wie willst Du sonst vernünftig kommunizieren?

    Ja Günter, stimme ich mit Dir überein. Alles nachvollziehbar und menschlich ( ausser das beschriebene allgemeine Trainerverhalten während eines Spiels ). Aufgestaute Dinge kommen dann eben manchmal in so einer emotional aufgeladenen Situation, wie einem Fussballspiel zum Ausbruch. Manches lässt sich vermeiden, wenn man vorher ein klärendes Gespräch führt, manches nicht. Gefühlsausbrüche wird es immer wieder geben und sie gehören auch dazu. Manchmal eben mit entsprechenden Konsequenzen.

    @Don:


    Konkret gefällt mir die dargestellte Variante der Übung "Stoppuhr" nicht. Dabei geht es nicht um die Übung an sich,die bei uns auch schon Bestandteil des Trainings war, sondern um das stupide "10 Runden laufen" der 2. Gruppe. Hier könnte ich doch auch einen variablen Parcour mit z.B. Slalomstangen/Hütchen, Koordinationsleitern etc. aufbauen, wo ich kurze Sprints, Gewandtheit, Tempowechsel etc. dabeihabe, mit Ball kombinierbar. Hier gibt es doch wohl wirklich bessere Möglichkeiten als 10 Runden. dabei ist es für mich doch nebensächlich, ob diese um den Platz oder die Halle oder um aufgebaute Hütchen stattfinden.

    Für eine Übergangszeit hätte ich als Trainer mit dem Jungen warscheinlich einen Kompromiss geschlossen. Während er für seine Abiprüfungen paukt, trainiert er eben weniger nach seinen Möglichkeiten, spielt dann entsprechend, wenn er die wöchentliche Anzahl der Trainingstage voll hat. Das heisst, wenn die anderen 3 x Training haben und er nur 1 x teilnehmen kann oder will, gehört er eben in jedem 3. Spiel zum Kader. Das dürfte ihm entgegenkommen, da er dann nicht sinnlos auf der Bank hocken muss und Zeit zum Lernen hat.


    Das Verhalten des Trainers beim Spiel geht natürlich überhaupt nicht. Erwiderungen des Spielers aber auch nicht, obwohl sie hier in dem Fall wohl sehr nachzuvollziehen sind. Will der Trainer aber sein "Gesicht" waren, muss er ihn herausnehmen. Besser wäre eine Klärung der Probleme ausserhalb des Spiels gewesen. Insgesamt kann ich natürlich den Spieler verstehen, dem es auch mal reicht. Emotional aufgeladen ist man ja eh schon im Spiel.

    Zitat @aerkemese:

    Zitat

    Welche Kriterien sollten erfüllt werden, damit das Kind in der ersten (besseren ) Mannschaft spielt. Bei mir gibt es aber keine beste Spieler oder sowas.

    Vielleicht könntest Du näher erläutern, was Du möchtest, da ich Deine Aussage widersprüchlich finde.

    MilkyWay -inaktiv-:


    Alles richtig gemacht ! Aber selbst, wenn es harmlos wäre, - ihr habt entschieden und das darf einfach ohne kommentar durch den Trainer akzeptiert werden. Andersherum müsstet ihr es ja genauso akzeptieren, wenn der Trainer entscheidet, ihn nicht spielen zu lassen.