Beiträge von Karl

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Zodiak und Fussballbaron:


    Mir aus der Seele gesprochen.


    Wenn man dann in einigen Internetforen noch die Kommentare liest von Leuten, die offensichtlich dem Sozialstaat nur auf der Tasche liegen, geht einem das Messer in der Hose auf.


    Gerechte Strafe ist die eine Seite. Monatelange mediale Hetze auf Kosten einer Person die andere.

    Zitat keller-Kicker:

    Zitat

    Aber in Deutschland gibt es wg. des Gewaltmonopol des staatsgleichen DFB keine rechten Alternativen zu deren "System". Nirgends könnten "fußballverrückte" Eltern regulär auf Frühförderung setzen, diese buchen, natürlich wie in anderen Bereichen, etwa Kunst, Tennis, Musik, bezahlt statt: quasi-kostenfrei.

    Dem widerspreche ich. Es steht jedem frei, sein Kind zur Förderung z.B. in eine Fussballschule zu bringen und ihn zusätzlich oder allein gegen Cash ausbilden und fördern zu lassen.Dazu muss man vielleicht mal eine Strecke fahren,weil die FS nicht gleich in unmittelbarer Nachbarschaft ist, aber das ist z.B. beim Tennis auch nicht anders.

    Wenn er wieder rauskommt, nimmt er hoffentlich sein Geld und geht ins Ausland und zahlt künftig da seine Steuern, wie es genügend andere Leute, die hoch angesehen sind, schon vor ihm getan haben...

    Zitat koeppchen:


    Zitat

    Selbst dann gibt es die Prioitäten der Spieler, die liegen bei Schule und (Neben-)Job und möglicherweise bei anderen Aktivitäten, die sich zusätzlich ergeben.

    Warum bieten hier nicht die Vereine einen "Nebenjob" ?


    Bietet Ihnen das Geld, was Sie beim Zeitung austragen etc. verdienen, für einen Job als Co-Trainer im Kleinfeldbereich. Damit bindet Ihr sie auch noch stärker an den Verein. Dann könnte der Junior seinen "Nebenjob" vielleicht an einem Wochentag machen, der ihm passt und müsste nicht Freitag ( wenn vielleicht Training ist) Zeitung austragen. Aber dann müsste man vielleicht die Beiträge mal erhöhen und das geht ja nicht, oder ?


    Es gibt Dinge, wie schule, Studium, auswärtige Arbeit usw., die man einfach nicht ändern kann. Da lohnt sich auch keine Diskussion drüber.Aber andere Dinge, wie interessanteres Training, Spaß im Verein, mehr Erfolgserlebnisse durch langfristige bessere Ausbildung usw. sind vielleicht überlegenswert. Dann verschieben die Jugendlichen vielleicht sogar das freitägliche "Vorglühen" auf "nach dem Training oder lassen es bestenfalls ganz, weil Ihnen das Spiel am Samstag Vormittag wichtiger ist, als ein Kater.
    Und dort, wo man zuwenig Spieler hat, muss man auch mal über den Tellerrand schauen und sich mit anderen Vereinen zusammenschließen. Es muss doch nicht jeder Verein in jedem Kleckerdorf überleben. Vor allem die nicht, denen der eigene Nachwuchs in den letzten Jahren wenig wert war. Die gehen zu Recht unter.

    Am besten persönlich in Schulen und Kindergärten gehen. Mit den Verantwortlichen dort sprechen und evtl. mal eine Stunde Training anbieten. Oder regelmässig "Fussballkindergarten" und Fussball- AG's in anbieten, um daraus den Nachwuchs zu gewinnen.
    Bessere Trainingsmöglichkeiten schaffen. - Was nutzen Dir die besten Trainer, wenn Du ständig nur auf einem "Acker" trainierst ?

    Zitat siebener:


    Zitat

    ich finde hobbypsychologen echt stark, chapeau. was ihr alles so wisst, so aus sicht des kindes... bombe!

    Es gibt halt auch Leute, die sehenden Auges durch die Gegend laufen. Dazu muss man nicht Hobbypsychologe sein. Man kann sich natürlich auch selbst in die Tasche lügen bzw. sich selbst beweihräuchern. ich habe jedenfalls noch keinen Vatertrainer erlebt, der wirklich gerecht gegenüber seinem Kind war. Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung. Vatertrainer oft notwendig bzw. sogar unverzichtbar. Aber keine Ideallösung. Diese werden wir wohl auch nicht überall finden. Ich gebe hier denjenigen Recht, die meinen, die Trainer müssten besser bezahlt und ausgebildet werden. Solange es aber immer noch Leute gibt, die sich kostenlos hinstellen und von den Vereinen, bei denen der Nachwuchs nur lästiges Anhängsel ist, nur ausgenutzt, statt geschult werden, wird sich nichts ändern.

    Zitat Sir Alex:

    vollste Zustimmung !

    Zitat schroeppke0815:

    Zitat

    Ich persönlich möchte noch einen Punkt ergänzen. Ich merke bei mir, dass wenn ich den Platz betrete nicht einen Sohn habe, sondern plötzlich 12-15. Dementsprechend versuche ich mich zu verhalten.


    so gut es vielleicht erst einmal klingen mag, ich halte dies für falsch. Das ist ungerecht dem eigenen Kind gegenüber. Zuerst einmal bin ich Vater.


    Ich bin jedenfalls froh, nicht mehr die eigenen Kinder trainieren zu müssen. ohne Vatertrainer geht es in vielen Vereinen nicht. Sie werden deshalb gebraucht. Für einen Idealzustand halte ich dies trotzdem nicht. Und das meine ich mal nicht aus Vereinssicht oder Sicht der anderen Eltern, sondern aus Vatersicht.


    Natürlich behandeln auch andere Trainer nicht alle Kinder gleich. Liegt wohl auch in der Natur der Sache. Aber für das Vater/Kind Verhältnis halte ich es für besser, wenn der Vater nicht der eigene Trainer ist. Bei Lehrerkindern vermeidet man wohl möglichst auch, dass diese von den eigenen Eltern unterrichtet werden. Das wird ähnliche Gründe haben.

    @Zitat Steini:

    Zitat

    Der Kommentar ist dann okay, wenn es da um Bankdrücker geht bzw. es sie dort gibt. Ist aber nur eine Annahme.


    Der Initiator sprach aber übrigens von der ersten 11. Wenn ich also
    seine Worte ( wie das hier ja auch passiert ist ) auf die Goldwaage
    lege, kann es sich nur um ein Thema für C aufwärts handeln. Nichts also
    mit Bankdrückern bei Bambini oder F, E oder D.

    Von der ersten 11 wird auch von den entsprechenden Trainern gesprochen, bei denen z.b. nur 7 kinder auf dem Platz stehen. Ab C-Jugend spreche ich auch nicht mehr von KIFu.


    Tut mir leid, aber der Artikel kommt zumindest bei mir so rüber, dass dort auch von Trainerseite einiges nicht stimmt. Und wenn das so wäre, wären für mich.auch gewisse Elternreaktionen verständlich.
    letztlich sind diese für ihre Kinder verantwortlich und für das Wohl des eigenen Kindes. Und das bei Ungerechtigkeiten mal einigen Eltern der Kragen platzt bei dem einen oder anderen Trainer ist für mich nachvollziehbar.
    So wie es Einige hier schon geschrieben haben, sollten Regeln für alle Seiten aufgestellt werden. Für ein vernünftiges Miteinander. Dazu gehört ein schriftlich fixiertes Ausbildungskonzept des Vereins und ebensolche Regeln für die Trainer, die sich verpflichten, sich an diese Regeln zu halten. Auch sollten Regeln für Eltern und Spieler schriftlich fixiert und öffentlich einsehbar sein. Nur in diesem Fall können sich die Eltern mit ihren Kindern schon mal in gewisser Weise informieren und für sich festlegen, ob es ihren Ansprüchen und Wünschen entspricht und müssen nicht die Katze im Sack kaufen.
    Wenn Trainer gerecht handeln würden und durch eigenes Vorbild, Aufklärung und notfalls entsprechende Konsequenzen auf die Elternschafteinwirken würden, bräuchte man keine "Sicherheitszone" wo die Eltern geparkt werden. Eigentlich zeigt diese, das die handelnden Personen in den Vereinen ihre Probleme nicht in den Griff bekommen. Und das hat Gründe, die man nicht immer oder nur ausschliesslich in der Elternschaft suchen sollte.

    Zitat günther:

    ich kann nur das bewerten, was in dem Artikel steht. Und da lese ich, dass das betreffende Kind nicht regelmässig spielt.Das heisst, nicht so . wie es dort die Regel ist. Dann sehe ich die Reaktion des Vaters als gerechtfertigt.


    Ich habe diesbezüglich schon viel gesehen, bis hin zu Kindern, die zum Spiel umgezogen an der Seitenlinie standen und nicht zum Einsatz kamen. Das sind zwar Extremfälle, aber ich sehe auch überhaupt keinen Grund, warum z.B. ein Kind regelmässig durchspielt und ein anderes Kind immer nur eingewechselt wird und nur die halbe Spielzeit bekommt. Wenn hier Beschwerden von seiten der Elternschaft kommen, hat sich diese der Trainer selbst zuzuschreiben.

    Zitat aus dem o.a. Zeitungsartikel:


    Zitat

    "Es gab einen Fall, da hat ein Vater seinem Sohn, der nicht regelmäßig spielen durfte, das Trikot ausgezogen und es dem Trainer vor die Füße geworfen."


    um die Ohren hätte er es ihm hauen sollen !


    Insgesamt habe ich nach Lesen des Artikels den Eindruck, dass sich dort wohl Eltern zurecht beschweren und der Kodex wohl auch in nicht unerheblichem Maße dazu dienen soll, (berechtigte) Kritik von Trainern fernzuhalten, die nicht kifu-gerecht ausbilden.

    @ Keller-Kicker:


    Hast Du in der DDR gelebt, weil Du dort schon öfter mal Themen diesbezüglich angeschnitten hast ? Vielleicht kannst Du vom dortigen Kinderfussball mal einiges berichten ?

    Zitat guenter:

    So sieht es aus. gewisse Sachen gehören dazu. Oder man zahlt einen entsprechend höheren Beitrag und die Trikots werden dann vom Verein gewaschen und die Kinder durch Vereinsbusse zu den Spielen gefahren. Wäre warscheinlich sogar gerechter, da den entsprechenden erhöhten Beitrag dann alle Eltern zahlen müssten.,auch die Faultiere, die Sonntag morgen grundsätzlich lieber im Bett bleiben und ihre Brut den anderen aufdrücken, oder sich so vor den Fahrtkosten drücken.

    Zitat guenter:

    Zitat

    @ Karl,

    deine Beiträge, die du zur Zeit bringst, finden meine volle Zustimmung.


    aber ist der bezahlte Trainer wirklich Dienstleister des einzelnen Kunden(Vereinsmitglied)?


    er ist Angestellter des Vereins, diesem weisungsgebunden. dieser Verein wird durch den Vorstand vertreten, gewählt durch die Mitglieder.
    Mehr Einfluss oder Ansprüche hat das einzelne Mitglied gegenüber dem Trainer jedoch nicht.


    der Traner hat die Vereinsinterssen zu vertreten und nicht die des einzelnen Mitgliedes.
    wäre wohl auch sehr lustig, wenn es anders wäre.






    guenter:



    genauso ist es. Er wäre dann Dienstleister des Vereins und diesem verpflichtet. Nicht dem einzelnen Mitglied.



    Ein Mitspracherecht der Eltern kann man meiner Meinung nach verankern, wenn man z.. den vollen vereinsbeitrag nimmt und dafür dieses Recht der Elternvertretung ( 1 Erwachsener pro kind) in der Satzung installiert.
    Das bedeutet immer noch nicht, dass dann derjenige in die Arbeit des Trainers hineinreden darf, aber er kann dann als Vertreter seines Kindes normale Mitgliedsrechte für dieses wahrnehmen, so z.B. auch das Wahlrecht.

    Zitat KK:


    Zitat

    So! könnte man ihre Tätigkeit nur als Dienstleistung verstehen, oder?

    egal ob Mitglied oder nicht, solange keine Bezahlung erfolgt, sind sie auch keine Dienstleister.Die Eltern mit ihren Kindern sind auch keine Kunden.Bezahlt mich der Verein, bringe ich dann auch eine Dienstleistung für ihn. Ansonsten nur Hobby und das muss demjenigen Spass machen. Ein Hobby, wo man sich nur ärgert, gibt man dann auch schnell auf, oder ?


    Aus dieser Warte sollten es auch mal die Eltern betrachten und sich fragen, wie sie Verein und Trainer unterstützen können. Denn es sind ihre "Gören" für die sich andere Leute hinstellen. Ein Anrecht, für einen Mitgliedsbeitrag seine Kinder bespaßen zu lassen hat man jedenfalls nicht. Man darf aber mit dieser Zahlung am Vereinsleben teilnehmen und Rechte und Pflichten in Anspruch nehmen.


    Eine Möglichkeit wäre z. B., dass es keinen ermäßigten Beitrag für Kinder mehr gibt, sondern sie voll bezahlen und die Eltern auch die Arbeitsstunden im Verein, so denn welche verlangt werden, ableisten müssen. Im Gegenzug hätte ein Elternteil dafür für das entsprechende Kind das Wahlrecht im Verein....

    Ein unbezahlter ehrenamtlicher Trainer ist kein Dienstleister. Eltern mit ihren Kindern sind keine "Kunden". Ein Verein ist eine Zweckgemeinschaft von Leuten mit ähnlichen Interessen auf das Angebot des Vereins bezogen. Dementsprechend sind alle mitglieder und haben sich dementsprechend in den Verein einzubringen. Nur weil jemand den Vereinsbeitrag für sein Kind bezahlt, ist er noch lange kein Kunde, der dem Trainer auf der Nase rumtanzen darf. Der Trainer ist nämlich auch nur Mitglied und hat das gleiche Recht, hier seinem Hobby mit Spaß zu frönen. Ist es kein Spaß mehr, sondern wird zur "Arbeit" sollte sie auch entsprechend bezahlt werden. Wenn der Trainer ordentlich bezahlt wird, darf man dann auch mal Forderungen stellen.

    So, wie Du es geschrieben hast, würde jedes Kind ein Spiel bestreiten. Das ist zuviel. Vor allem am Ende der Ferien, wo alle platt und vom Fussball übersättigt sind.
    Deine Einteilung und Trennung der Spieler in eine Mannschaft, wie Du sie Dir vorstellst und den "Rest", finde ich super. Stärkt das Selbstwertgefühl der einzelnen Spieler und fördert den Zusammenhalt in der Mannschaft.

    Zitat Keller-kicker:

    Zitat

    es war mir einfach zu blöd, dass da irgendein meist selbsternannter Trainer für alle bestimmt, eine Stunde o. mehr vor dem Spiel antanzen zu müssen, da es ihm so passte, er dann seine megawichtige Aufstellung planen könne etc. Dafür hatte ich weder Nerv noch Zeit wie er.

    :thumbup:


    Solche Leute mag ich. Keine Regeln des Miteinanders akzeptieren, ständig am jammern, wie schlecht doch die Welt ist und selbst nichts auf die Reihe bekommen....


    Vereine gibt es, weil sich irgendwann mal Leute zusammengetan haben und gemeinsam etwas aufgebaut haben. Und es immer noch Leute gibt, die dort ihren Spaß haben und sich dort zum Wohl einer Gemeinschaft einbringen.


    Warum baust du denn nicht selbst etwas auf ? Du erzählst immer was von einer "bunten Liga" . Dann gründe doch eine solche und zeig, was Du drauf hast. .

    Ich habe noch keinen Vatertrainer erlebt, der gerecht gegenüber seinem Kind ist. Entweder wurden die Kinder bevorteilt oder benachteilt. Meiner Meinung nach traf in den von mir beobachteten Fällen Letzteres sogar mehr zu.
    Die anderen Kinder haben ihren Vater, mit dem sie auch über Probleme mit dem Trainer sprechen können. Der Trainersohn nicht. Meist werden von ihm besondere Leistungen erwartet, weil es ja der eigene ist. Probleme der Mannschaft werden meist noch zu Haus diskutiert. Wenn die Mannschaft mal über den Trainer reden will, kann sie das nicht, solange dessen Sohn anwesend ist. Und von den anderen Eltern wird dieses Gespann immer besonders beäugt.
    Ich halte den Vatertrainer in vielen Fällen für notwendig. Aber als Idealbesetzung für den Posten sehe ich ihn nicht.

    Was hat haben Fasching und die Tatsache, dass die 13/14 jährigen da mal ein Bier probiert haben, mit Deinem Training und Fußball zu tun ? Straftraining deswegen ? Ich glaub, ich faul ab... .Lass die Jugendlichen mal ihre Jugend genießen und auch ihre Fehler machen. Nervende Moralapostel haben wir schon mehr als genug, da muss sich nicht noch der Trainer als solcher outen. Vielleicht haben sie auch mal eine Kippe geraucht. Na und. Straftraining wird nicht dazu beitragen, dass sie es künftig lassen.
    Eher kann man mal in Ruhe über das Thema und die Folgen für Gesundheit und sportliche Leistung sprechen und damit vielleicht bei dem einen oder anderen erreichen, dass später wenigstens nicht vor Spiel oder Training geraucht oder bei der Disko am Abend vor einem Spiel nicht ganz so viel getrunken wird.