Beiträge von Karl

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    Schriftlich gibt es von uns, bezüglich Probespielern, nichts an die Eltern. das halte ich auch nicht für erforderlich, weil die Meinung der Eltern hier nicht zählt. Am Anfang der Saison fand ein Elternabend statt, in dem auch mitgeteilt wurde, dass die Mannschaft nach Leistungsstand der Jugendlichen zusammengestellt wurde, es immer vorkommen kann, dass andere Spieler aus der niedrigeren Mannschaft zum Training oder Spiel kommen oder entsprechend Spieler nach unten gegeben werden, oder zu Rückrunde oder Saisonbeginn vielleicht neue Spieler dazukommen werden.


    Wichtig ist für mich, dass Spieler, Eltern und Trainer zum Saisonbeginn wissen, auf was sie sich einlassen wollen und grundsätzliche Dinge spätestens zu diesem Zeitpunkt besprochen und geklärt sind.

    CokeFreak:


    Als erste Maßnahme würde ich eine Trainersitzung mit dem Jugendleiter anberaumen, wo man sich in aller Ruhe über grundsätzliche Dinge unterhält und eine gemeinsame Vorgehensweise vereinbart. Dabei sollte man seine ansichten darlegen und begründen können, um zu überzeugen.


    Das mit der Trennung von dem Trainer sehe ich als letzte Maßnahme, die aber notwendig wird, wenn er weiter auf seinem Egotrip reitet. Es wird sonst nur noch schlechter bei Euch und ihr dürft Euch keinesfalls von einer Einzelperson abhängig machen. In einem Verein geht es nur miteinander, - nicht gegeneinander.

    Da sich der beitrag von Follkao mit dem meinigen überschnitten hat:


    - Follkao hat völlig Recht. Der Jugendleiter und auch Ihr scheint nicht genügend Respekt im Verein zu genießen.


    Nicht Eltern bestimmen, in welcher Mannschaft ihr Kind spielt. Sie können Wünsche äußern, auf die man eingehen KANN und sicher auch wird, wenn denen nichts entgegensteht.

    Klare Ansage durch Jugendleiter an alle Trainer, dass die Teams für die neue Saison von ihm gemeinsam mit den entsprechenden Trainern der Altersklassen ZUSAMMEN aufgestellt werden und vorherige Einzelabsprachen nicht zählen werden.
    Ansonsten scheint Eure Meinung und die des Jugendleiters für den Trainerkollegen nicht zu zählen. Er scheint nicht viel von Eurer Fachkompetenz zu halten. Aus welchen Gründen auch immer.


    Natürlich ist so eine Art und Weise weder in Ordnung noch tragbar. Findet sich keine Lösung, dann bleibt wohl nur die Trennung, auch wenn es schwierig wird, einen neuen Trainer zu finden.

    Dort, wo die meisten Mitglieder aktiv mitarbeiten, wird es wohl weniger Probleme geben, als dort, wo zu wenig Ehrenamtler sind. Eine Möglichkeit wäre, diese Tätigkeiten attraktiver zu machen, - U. a. durch entsprechende Bezahlung, wobei dann der Begriff "Ehrenamt" wohl nicht mehr ganz zutreffen dürfte. Aber was soll es ? Findest Du keine Leute mehr, die mithelfen, kannst Du den Verein dicht machen.
    Gemeinschafts - und Solidargefühl lässt sich nun mal nicht erzwingen. Warum also bietet der Verein sich so billig an und überlässt es Fußballschulen, ordentlich abzukassieren ?



    Warum haben denn Fußballschulen so einen Zulauf ? Betrifft die der demografische Wandel etwa nicht ?

    Zitat @Tomekz:

    Zitat

    Warum also die Jugendtrainer, die in den meisten Fällen viel zu viel Sch... äh Unsinn machen?

    Weil einige Vereine sonst bald keine Dummen mehr finden, die sich kostenlos für Kinder anderer Leute hinstellen, während diese ihre Freizeit genießen oder Geld verdienen. :D

    Zitat @KK:

    Zitat

    Karl: Verantwortung schreibt man sich im Verein gern auf die Fahne, aber die läge zuerst darin, "seine" Spieler als Kinder statt als "Material" wahrzunehmen. Und für Kinder sind nunmal zum Glück in unserem Land zuerst die Eltern, nicht Erzieher o. gar Trainer wie einst in der DDR zuständig!

    Aber Eltern schreiben mir definitiv nicht vor, wann und auf welcher Position ich ihr Kind einsetze. Ein krankes Kind schon gar nicht. So ein Vater, der das von mir verlangt, könnte sein Kind nehmen und sich einen neuen Verein suchen. Mit solchen verantwortungslosen Menschen, die ihre Kinder verheizen, möchte ich nichts zu tun haben.


    @KK: Weiter hab ich deinen Beitrag nicht gelesen. Ist mir zu wirr, was Du von Dir gibst.... :)

    @FB:


    Ich verstehe schon, was Du meinst. Ich halte entsprechende Maßnahmen gemeinsam mit den Gemeinden auch für gut. Aber dort, wo die Gemeinden schon verschuldet sind, es keine Arbeitsplätze, weil kaum Firmen gibt, überzeugst Du niemanden, das Du mit einem Kunstrasenplatz ( bzw. allgemein guter Infrastruktur für Freizeitangebote) wieder Familien in den Ort holst. Da gehört viel mehr dazu.

    Ich stimme guenter hier in diesem Thema weitgehend zu.


    Die Mentalität einer zunehmenden Zahl von Bürgern ist heute einfach so, dass man möglichst alles haben möchte, aber selbst möglichst wenig dafür tun will. Diese Mentalität wird auch noch durch unser Sozialsysteme gestützt. Rechte nimmt man möglichst alle wahr, nur Pflichten möchten die Wenigsten übernehmen.


    Zitat Keller-Kicker:

    Zitat

    Wer den "Bericht" lanciert hat, ist wohl klar, wenn man Sprüche wie "Auto vor, Kind raus" liest - die, die stets auf ihre überragende Verantwortung pochen, allen voran die Oberen der Verbände u. Vereine, die Jugend zum Unterbau degradieren, versuchen sie nun im Ruinösen an die Eltern weiter, zurück zu reichen, und dumme Journalisten gehen dem 1:1 auf den Leim - doll! So entsteht dann "öffentliche Meinung"....

    In dem Artikel stand Nicht, dass die Frau auch als Trainerin tätig ist.
    Ich sehe es doch auch als Elternteil. Die Frau hat völlig Recht. Viele werfen ihre Kinder nur ab. Mit der Zahlung des Beitrags ist für sie das Thema erledigt. Sie haben nicht kapiert, dass Ihr Kind in einem "Verein" ist, der auf ehrenamtlich Wirkende angewiesen ist und nur deshalb so niedrige Beiträge anbieten kann.


    @Kicker: Dein Beitrag ist für mich einfach nur Gefasel eines frustrierten Vaters und hat nichts mit sachlicher Diskussion im Sinne des Fußballs zu tun !



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    Kunstrasenplätze sind für viele Vereine utopisch und werden es auch bleiben. Sind für mich auch kein Grund für mangelndes Engagement.


    Für mich sollten die Beiträge für Kinder stark angehoben werden. Für Eltern, die die Ausbildung ihrer Kinder als reine Dienstleistung sehen, bleiben sie hoch. für Eltern, die unterstützen und sich beteiligen, werden sie entsprechend herabgesetzt. So zahlt der Eine dann eben 40,- € im Monat und der Andere nur 10,- €. :]

    @KK:


    Du schreibst, dass Du Dein Kind krank gemeldet hast, es maximal im Tor spielen darf und Dein Trainer es trotzdem im Feld einsetzte.


    Ich schrieb, daraufhin, dass das so nicht geht, bei mir dieses Kind sogar nicht einmal im Tor spielen würde.


    Du nennst mich als einen solchen Trainer dann in diesem Bezug "Aufstellungsmächtigen", der die "Vernunft" der Eltern missachtet.


    Ich nenne diese "vernünftigen" Eltern krank. Wirklich vernünftige Eltern verheizen ihr Kind nicht und lassen es auch nicht verheizen.


    Ich nenne so etwas Verantwortungsbewusstsein des Trainers, wenn er so ein Kind nicht einsetzt.

    Zitat @kk:

    Zitat

    Karl: "da ist es MIR völlig egal" - das ist wohl vielerorts wahr als "Trainer-Position": ich allein bestimme, was abgeht


    Ganz einfach: Der Trainer trägt hier die Verantwortung und entscheidet. Wenn ein blöder Vater meint, sein Kind verheizen zu müssen, dann sicherlich nicht mit meiner Mithilfe !


    Und wenn ein Vater den Trainer belügt, weil er, mal angenommen, sein Kind schon für einen anderen Wettkampf schonen will, dann hat er eben Pech gehabt und seinem Kind selbst geschadet.
    Du verstehst sicher, was ich meine, oder ? 8)

    @KK:


    Zitat

    Und off Topic: Gesundheit ist ein relativer Begriff! Bluterguss, Erkältung, Rippenprellung, Fingerbruch - mit allem hab ich schon gespielt, nur natürlich nicht auf jeder Position o. mit je vollstem Einsatz. Ein sehr guter Schüler wird auch mit starkem Kopfschmerz noch eine befriedigende Arbeit schreiben, an die ein mangelhafter Schüler nie heranreichte.

    Du hast vorher geschrieben, dass Du Deinen Sohn krank gemeldet hast. Maximal im Tor einsetzbar. Hier habe ich eine klare Linie: - Meldet der Vater sein Kind verletzt oder krank, spielt das Kind NICHT !
    Auch nicht im Tor ! Die Verantwortung trage ich hier als Trainer und da ist es mir völlig egal, was der Vater will. Entweder meldet der Vater das Kind uneingeschränkt spielfähig, oder nicht. Selbst wenn, - fallen mir als Trainer Anzeichen einer Verletzung oder Krankheit auf, bei denen es mir unverantwortlich erscheint, das Kind weiter spielen zu lassen, hole ich es sofort vom Platz.

    So, wie Du die Situation schilderst, werden die vereine irgendwann zusammenarbeiten müssen oder es wird weniger Vereine geben. du machst Dir Gedanken und der Rest des Vereines anscheinend nicht.
    Ohne Nachwuchs wird sich an Eurer Situation nichts bessern. Das werden auch Andere so sehen, deshalb wird Euer Verein nicht attraktiv für sie werden.

    Kreisligamannschaft als Vorzeigeteam ? Was wollt ihr damit vorzeigen ?


    Wie wäre es, die Ausrichtung Eures Vereins zu überdenken und zukünftig vielleicht mit guter Nachwuchsarbeit zu überzeugen und dort mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten.


    Sind wir doch ehrlich, Eure Dorfliga lockt doch Keinen hinter dem Ofen vor, oder ?

    Wenn Polizei härter durchgreifen dürfte,,Täter sofort verurteilt und bestraft würden, gäbe es das Problem in dem Ausmaß nicht.


    Medien pushen die ganze Sache noch in eine ihnen genehme Richtung, indem sie z.B. bei Bengalos in Spielen von bestimmten Vereinen mit den Kameras draufhalten, bei anderen Vereinen diese Szenen jedoch nicht gezeigt werden. So wird auch die Meinung der Leute manipuliert.

    guenter: :thumbup:


    traurig, aber wahr....


    Zitat @KK:

    Zitat

    PS: Und hier im Kleinen tut man die Chancen von Mentalcoaching für Kinder lieber ad hoc pauschal ab, obwohl es nun wirklich viel seriöse Literatur zum Thema gäbe. Man registriert die einfach nicht - alles zu kompliziert?

    Erinnert mich an die Werbung mit der "aussagekräftigen Finanzliteratur" ...... . ...komisch,...sagt mir gar nichts,.... . Oder hören sie was ?

    Zitat @KK:

    Zitat

    @koep/uzun: Man kann nicht jeden "bekehren" wollen, sollte einfach Vereinsmeierei u. Sport endlich mal mehr trennen (dürfen)!

    Wenn man "Vereinsmeierei" nicht möchte, dann darf man sein Kind nicht in einen Verein schicken. Es widerspricht sich doch, wenn ich einerseits gegen Vereine und Regeln bin, andererseits die Mitgliedschaft für mein Kind in einen solchen Verein beantrage.

    Zitat @KK:

    Zitat

    Na ja, mein Ältester fing vor 10 Jahren zu trainieren an, da sind die letzten 2, 3 Jahre nicht alleiniges Maß... Wenn ich z.Z. aber sehe, was sich viele Trainer so herausnehmen (ich melde den nur zuschauen wollenden Sohn krank, der Trainer überredet ihn rücksichtslos mitzuspielen, sein Schulturnier gefährdend; versucht ihn stets manipulativ gegen mich zu instrumentalisieren, indem er letzten Sa. zB trotz dickem Fuß u. Spielverbot im Sturm spielen musste, nicht ins Tor dürfte, wofür ich ihn notfalls fit meldete: da alternativlos; diesen Sa. nun soll er plötzlich im Tor statt Sturm spielen: nur um mir des Trainers Machtwillkür zu demonstrieren, gleichgültig, dass er nen 12-jährigen seit längeren - mit üblen schulischen Folgen - völlig durcheinander u. um jede Linie o. Logik bringt zB), wundert mich nicht, wenn irgendwann keiner mehr was mitmachen mag. Mich hat als Trainer nie interessiert, ob Eltern materiell was beibringen: ihr Ding! Nicht jeder muss KiFu so wichtig o. ernst wie ich nehmen, Da gab es Eltern, die nie da waren. Na und? Wer bin ich denn, denen auf die Pelle zu rücken? Wenn ihnen KiFu gleichgültig ist, ihrem Kind aber nicht u. dies Kind die Termine einhält, wo ist ein Problem? Zum Glück sind wir alle als Individuum gleich u. frei zu betrachten u. wenn nur das Kind, nicht seine Eltern, im Verein ist, haben Eltern auch nicht interne Pflichten, so sehr die Vereinsführung sich auch freuen möge, wenn sie wer unterstützt: Es ist - noch - in Deutschland erlaubt, Fußball nicht obenan zu stellen. Ja, es soll sogar Eltern geben, die ihn hassen, obwohl ihre Kids ihn spielen - ist doch prima für alle Beteiligten. Wer aber Trainer sein will, der hat die Aufgabe u. Verantwortung - freiwillig - übernommen, was dafür zu tun, daher ja auch das Sagen, auf dem viele dann gern lauthals beharren. Zum Glück darf jeder selbst entscheiden u. ist die DDR Geschichte, wo Zwangsdienste verordnet wurden! Kids genießen ihre eigene soziale Soße, das genügt ;(


    Signatur von »Keller-Kicker«
    Mal davon abgesehen, dass ich nie dulden würde, dass ein Trainer mein Kind gegen meinen Willen spielen lässt und dies auch sofort Konsequenzen nach sich ziehen würde,Ist ein Kind bei mir auch nicht im Tor spielfähig, wenn es als Feldspieler krank gemeldet wurde. Da gibt es keine Ausnahme, egal, was die Eltern sagen.Lügen Eltern den Trainer nachweislich an, wäre für mich keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit da und ich würde das Kind nicht mehr trainieren. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass ein Kind auch krank oder verletzt ist, wenn mir die Eltern das so sagen. Es steht mir als Trainer auch überhaupt nicht zu, das zu hinterfragen. Es wäre aber unverantwortlich, wenn ich das Kind, egal in welcher Weise und auf welcher Position einsetze.
    Ansonsten kann man schon eine gewisse mitarbeit der Eltern einfordern, wenn es nämlich um ihr Kind und dessen Mannschaft geht.
    Natürlich würde ich kein Elternteil zur Hilfe beim Mannschaftsturnier, welches vielleicht der Finanzierung von Teamausfahrten oder Turnierteilnahmen dienen soll, zwingen, jedoch werden deren Kinder Kinder dann auch nicht an diesen Maßnahmen beteiligt.Natürlich zwinge ich keine Eltern, Fahrdienst zu leisten. Es nimmt dann aber auch kein Anderer deren Kinder zu Spielen mit....Natürlich muss niemand Trikots waschen. Nur wird dessen Kind dann ein verschwitztes Trikot haben, in dem ich es schon aus hygienischen Gründen leider nicht spielen lassen kann... :D
    Den Eltern muss man einfach ( möglichst vor der Saison oder bei Aufnahme des Kindes )vermitteln, dass mit einem monatlichen Beitrag von 10,- € nicht alle Leistungen abgedeckt sind/sein können und entsprechende Unterstützung von jedem ! einfach erwartet wird.Wer das nicht möchte, sucht sich mit seinem Kind etwas, was ihm mehr zusagt. Das gilt genauso für Leute, denen die Regeln nicht gefallen. Keiner wird zur Mitgliedschaft und Teilnahme gezwungen.....