Beiträge von Karl

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Zitat @ guenter:

    Zitat

    @uzunbacak

    ich glaub, ich versteh was du sagen willst.


    Ganz so weit wie du, bewusst enttäuschen, gehe ich nicht ganz mit.


    dafür gibt es genug Situationen, wo Kinder Enttäuschungen, Arger und Frust erleben.


    Ich bin jedoch eindeutig bei dir, dass ich es nicht so sehe, dass man dies unbedingt von Kindern fernhalten sollte., und sie in Wattebällchen packt.


    Ich sehe das jedoch als wichtige Aufgabe des Trainers hierbei die richtigen Hilfestellungen zu geben, damit die Kinder lernen mit Enttäuschungen, Ärger und Frust umzugehen. Vermeiden kann man nicht, aber den Umgang damit sehr wohl erlernen und da ist halt der Trainer gefordert.


    ZITATENDE:


    Das liest sich für mich anders als dies:


    Zitat @uzunbazak:

    Zitat

    aber ich enttäusche die Kinder -manchmal- bewusst, da es in der Fußballwelt und auch im ganz normalen Leben auch Enttäuschungen gibt

    @uzunbazak:


    Ich habe die Sache kritisiert und nicht Deine Person!



    Nehme ich Enttäuschungen für die Kinder in Kauf oder enttäusche Sie, weil es sich vielleicht nicht vermeiden lässt....( z.B. Aufstellung eines Kindes auf einer anderen Position,als dieses gerade will - weil jedes Kind mal dort spielen will/ich keinen Positionsideoten herausbilden möchte ) ,


    oder enttäusche ich ein Kind bewusst ( z.B. im Training versprochen, dass es ins Tor darf und im Spiel lasse ich es nicht, nur aus dem Grund, um ihm zu zeigen, dass es später im Leben immer wieder zu Enttäuschungen kommen kann) ?


    Natürlich wird es immer mal wieder zu Enttäuschungen kommen, manchmal auch unvermeidlich, wenn man gerecht gegenüber Allen handeln will. Auch ich halte nichts davon, Kinder abzuschotten und in Watte zu packen. Aber Kinder bewusst enttäuschen, um sie gegen spätere Enttäuschungen widerstandsfähiger zu machen, - das lehne ich ab.


    Noch ein Beispiel: Trainer lädt 12 Kinder zum Spiel ein und setzt 2 von ihnen bewusst an dem Tag nicht ein. Begründung: Er möchte sie bewusst enttäuschen, weil es Ihnen später als Erwachsener auch passieren kann, dass sie zum Spiel mitfahren und trotzdem nicht spielen.


    Wäre doch in Ordnung, oder ?



    I
    Wie guenter schon schrieb: Enttäuschungen gibt es immer wieder einmal.


    - Zeigen, wie sie damit klarkommen können .... JA
    - Extra Enttäuschungen bereiten, als Vorbereitung fürs Leben.... meiner Meinung nach: Nein

    @uzunbazak:

    Zitat

    aber ich enttäusche die Kinder -manchmal- bewusst, da es in der Fußballwelt und auch im ganz normalen Leben auch Enttäuschungen gibt

    Muss man sich da als Trainer mit einreihen ?


    Auch wenn Spaß hier unterschiedlich definiert wird und die Kinder auch unterschiedlich empfinden, so versuche ich doch als Trainer zu erreichen, dass sie jederzeit gern zu Training und Spiel kommen.


    Im Breitensport gibt es Kinder, die Freude und Spaß an erreichten Leistungen haben, andere freuen sich einfach, mit ihren Freunden zusammen zu sein. Die Kunst des Breitensporttrainers besteht darin, die verschiedenen Interessen zu bedienen. Das unterscheidet ihn auch von sogenannten "Leistungstrainern". ( oder sollte es 8) )


    Ein Kind absichtlich zu enttäuschen , nur aus dem Grund, um es an Enttäuschungen im Leben zu gewöhnen, halte ich für Scheis... ., und das meine ich auch so !

    Zitat Karl:

    Zitat

    Freitag, 4. April 2014, 21:19


    Ich gebe guenter hier vollkommen Recht. Entweder Nr. 1 und das alleinige Sagen oder weg. Sonst bist Du nur der Hanswurst für deinen Co. Eure Ansichten gehen zu weit auseinander und mit Deiner Aufteilung zeigst Du leider auch, dass Du hinter ihm zurücksteckst.


    ZITATENDE

    guenter:


    Auch wenn es von der Elternschaft bei mir bisher mehrheitlich sehr ruhig und vernünftig zuging, steht man doch selbst unter einem nicht zu unterschätzenden Druck, weil man jede gelungene oder misslungene Aktion seines Kindes für sich bewertet. Im Nachhinein gibt es dann vielleicht noch eine entsprechende Auswertung von Elternseite dem Kind gegenüber...
    Dem Ganzen kann man entgehen, wenn man selbst dem Geschehen fernbleibt. Das nimmt nicht nur dem Kind eventuellen Druck, sondern auch den Eltern.

    Zitat Keller-Kicker:




    Daher
    fuhr ich auch mal auf dieser Schiene, schupps: geklappt! Schon erstaunlich, wie
    einfach Menschen nach fremdem Willen funktionieren, wenn man nur die Skrupel
    davor verliert, sich ihrer Motive zu bedienen





    laut
    Ansicht eines nun weit gründlicher, akademisch ausgebildeten wie dafür bezahlten
    Oberschulen-Fachbereichsleiters mit 25 Jahren Praxis im Sportunterricht trotz
    ca. 15 Auswahlspielern mit ihm aufm Platz der Beste - das sollte doch jeden,
    der - natürlich wie stets von sich aus - von Talenten redet, ins Grübeln
    bringen.





    keine sog., bei ihm leider fast stets dominanten
    Ego-Trainer, sondern ein echter Pädagoge als Betreuung plus hohe
    Eigenmotivation o.ä.





    Mein Verdacht. Meine Erklärung für urplötzlichen
    Leistungssprung: kein unmenschlicher Sichtungsdruck,





    Fazit: Erwachsene bestimmen, wer Talent bzw. als solches
    dabei sei, obwohl es das Kind sein müsste.





    ZITATENDE







    Es ist schon erstaunlich, dass Du eine Person (Sportlehrer), die sich Deiner Meinung nach so leicht manipulieren liess, so viel höher einschätzt, als Trainer, die vielleicht schon viele Jahre Erfahrung haben und sich vielleicht nicht in der Form von Dir hätten manipulieren lassen.



    Von wem kommt überhaupt der "unmenschliche" Druck bei Sichtungen ? Schon mal in den Spiegel geschaut ? Druck kann auch durch den Vater aufgebaut werden.
    Ich kenne Sichtungen, weiss auch, dass man auf unterschiedlichen Wegen hingelangt, viele schon vorgesichtet wurden, andere auch auf Eigeninitiative der Eltern dort vorgestellt werden.




    Man muss, vor allem bei jüngeren Kindern, als Eltern eine Sichtung nicht unbedingt als Sichtung verkaufen. Lasst es für das Kind ein Training sein. Eine Belohnung vielleicht für gute Leistungen im Verein. Dafür darf es mal bei einem anderen Verein mittrainieren. Ältere checken natürlich schon, was eine Sichtung ist. Aber auch da kann ich viel Druck herausnehmen, indem ich als Vater ohne große und möglicherweise unrealistische Erwartungen herangehe.lasst sie machen. Alles andere ergibt sich, - oder auch nicht. "Erfolg" im Fußball ist doch wohl nicht alles, was die Zukunft eines Kindes ausmacht, oder ?


    Lasst den Kindern ihre Träume. Lasst Sie in ihrer Fantasie der künftige Star sein, - aber macht diesen Traum nicht zur Pflicht.


    @KK: Du schreibst, dass Dein Sohn schon oft bei Sichtungen versagt hat. "Versagt" klingt für mich hier schon sehr hart. Trotzdem frage ich Dich, warum Du als Mentalcoach anscheinend bei Deinem Sohn nicht schaffst, was Du für Andere als Leistung anbietest, - sie mental stark zu machen ?

    tobn:


    Wir sind uns einig, dass vor der Saison einiges versäumt wurde und wohl einige Eltern nicht wissen, wie was im verein abläuft. Die Angst der kinder kommt ja auch nicht von ihnen, sondern wohl eher aus Elternrichtung.


    Was die schriftliche Kommunikation anging, habe ich diese bis auf die Ankündigung von Terminen, vermieden. Warum sollte ich mir auch die Mühe machen, mehr als unbedingt nötig mit Eltern zu kommunizieren, die ich nicht kenne und die sich erkennbar nicht dafür interessieren, was ihr Kind in seiner Freizeit treibt ?

    guenter:


    Noch sind die Angebote nicht eingegangen. Deshalb kein Beweis :whistling: !

    Zitat

    Mein momentanes Zögern begründet sich auch in der Tatsache, das ich noch weitere Angebote erwarte.

    Aber sie werden definitiv kommen, sobald die Verantwortlichen von meiner immensen mentalen Stärke erfahren haben....


    Das Saarland wäre mir dann doch zu klein :D , wo ich doch Möglichkeiten , z.B. durch den Besitz eines Berner Sennenhundes, hätte, für ein Flächenland wie der Schweiz zu spielen.
    Auch mein Papagei, dessen Ahnen nachweisbar vom Amazonas stammen, könnte sich bezahlt machen.

    tobn:


    Ich habe mitgelesen und weiß, dass Infos zu Saisonbeginn versäumt wurden, auch dass es Unterschiede zwischen E und C gibt. Ich sehe aber nach einer ordentlichen Besprechung vor Saison mit den Eltern auch in einer E absolut keinen Grund, diese vorher extra über Teilnahme von Probespielern am Training zu informieren. Die Planung von Probetrainings ist Sache von Verein und Trainer und ein völlig normaler Vorgang.
    Mal ganz davon abgesehen, dass meine C-spieler keine Elternzettel mehr benötigen, waren auch damals in der E die Eltern bei mir klar im Vorteil und auf aktuellem Kenntnisstand, die ihre Kinder persönlich gebracht und abgeholt haben. 8)

    Zitat

    bin doch etwas enttäuscht von dir.


    Einen guten Fussballer macht es doch aus, dass er nach Rückschlägen wieder aufsteht, nach vorne schaut und wieder, und das noch motivierter, angreift.


    deine mentale Stärke scheint soch nicht so ausgeprägt. da ist Hilfe anratsam.


    brauchst du Empfehlungen? Brauchst du Rat für viele Fäll, ist der Günter schnell zur Stell. ?(



    guenter:


    das ich ein guter Fußballer bin, habe ich nie behauptet, - nur, dass ich mental gut drauf bin und mir sicher, dadurch der Heilsbringer (weil besser als die Anderen) in Brasilien werden zu können.


    Nach intensivster Studie dieses Treads sollte es auch nichts mehr an meiner mentalen Stärke zu verbessern geben.


    Mein momentanes Zögern begründet sich auch in der Tatsache, das ich noch weitere Angebote erwarte. Da ich noch kein Spiel für die deutsche A-Nationalmannschaft gemacht habe, stehen mir so glücklicherweise noch andere Wege offen.

    guenter:


    entschuldige bitte, ich wollte Dir den Tread nicht kaputt machen, musste aber mal auf meiner Meinung nach widersprüchliche Aussagen eingehen.


    Dein Thema hier finde ich interessant !

    Zitat@KK:

    Zitat

    Bis 18, 19 Jahren aber finde ich es nicht verkehrt, alles auf eine Karte zu setzen: wenn es der eigene Sport, man eigenmotiviert ist - dies bleibt mental der Schlüssel zum Erfolg, ohne den i.d.R. alles vergebens ist

    Ist es denn bei Deinem Sohn so ? Oder ist es vordergründig der Wunsch des Vaters, der seine Träume nicht realisieren konnte und nun krampfhaft versucht, diese über seinen Sohn zu leben ?

    Zitat @KK:

    Zitat

    ... Unser Ältester hat sich mir gegenüber dann mit 12, 13 Jahren darauf versteift, dass er nur(mehr) zum Spaß Fußball spielen wollen, der ambitioniertere Papa nicht mit zu Spielen kommen dürfe etc....

    Zitat

    ...Da für jenen dies innerlich demütigend empfunden werden muss, rief ich mal frech den Sport-FBL der Schule an, fragte nach den Kriterien etc., behauptete, der Ältere sei - trotz 7 Monaten Verletzungen im letzten Jahr - besser, auf Auswahlniveau ...

    Zitat

    ... Daher grüble ich seit Jahren - Hoffnung stirbt zuletzt, wie man solch Kindern den Weg in höherklassigen Fußball eröffnen, ...

    Das erste Zitat und der Rest passen für mich nicht wirklich zusammen. Auch wenn Du hinterher noch folgendes schreibst:

    Zitat

    Meinerseits ist dies kein Zwang,

    Zitat

    guenter:


    ich überlege auch noch, ob ich mir das antun möchte. Bin noch ein wenig sauer, weil ich zur letzten EM, wo wir mit mir 100%ig Europameister geworden wären, aus völlig unakzeptablen gründen nicht für den Kader berücksichtigt wurde. Gerade damals wäre wohl meine mentale Kraft entscheidend gewesen.
    Was die Copacobana angeht, so sollte es für einen mental starken Spieler reichen, wenn er eine Stunde vor Spielbeginn bei der Mannschaft ist. Trainer und feste Regeln braucht ein künftiger Weltmeister nicht wirklich, wie wir ja hier aus fachkundigem Mund erfahren durften. Wichtig ist, dass man sich und seinen Geist frei entfalten kann, aus sich selbst heraus, nicht dem Willen Anderer folgend.


    So, wird langsam wieder Zeit für meine Tabletten... 8) , sonst halte ich nicht bis Freitag nachmittag durch :D