Diesbezüglich habe ich für mich persönlich als Trainer mein Ziel
erreicht, wenn es mir gelingt, in der F bei Spielern und deren Eltern
eine Kultur zu vermitteln, wo es zum "Hobby" meiner Kids wird, jede
(Turnier)Pause, jedes 1:1, in der Freizeit, zu Hause, auf dem Schulweg,
Schulpausen, weiss ich wo - SELBSTAENDIG an neuen Tricks zu üben, zu
verfeinern und sie voller Stolz ihren Mitspielern zeigen. Ich rege sie
an, immer einen Tennisball dabeizuhaben mit dem man auch in der
Strassenbahn, im Museum etc. üben kann wenn grad sonst mal nichts läuft.
ABER: Im Spiel will ich keinen Zirkus. Tricks nur dort wo es Sinn macht.
Wenn der Spieler aus Bequemlichkeit trickst, weil er nicht bereit ist,
an seiner Uebersicht (Blick vom Ball lösen, Kommunikation mit seinen
Mitspielern, etc. ) zu arbeiten, dann hat er, im Wiederholungsfall,
schnell mal Zeit, seine Skills auch ausserhalb des Spielfeldes bis zur
Perfektion auszubauen. Wir werden ihn als Verein auch gerne
unterstützen, vielleicht auch mal bei einem Kinderzirkus anzuheuern 
Trick und Finten, genauso wie Ball hochhalten und Co. sind
ausgezeichnete INDIVIDUELLLE Koordinations- und Konzentrationsübungen,
fördern die räumliche Wahrnehmung, Flexibilität etc.
Ich denke aber, dass die Kids sich Tricks und Finten auch ALLEINE
erarbeiten können und keine wertvolle Kollektivzeit dafür "verschwendet"
werden sollte. Als Trainer vermittle ich ihnen lediglich wieder mal ein
paar neue Ideen und empfehle den Eltern - als Grundgerüst - das Buch
vom Munz: "Fussball Trix". Bin mir auch am Ueberlegen ob ich eine
Stempelkarte einführen soll, bei der die Spieler jeden beherrschten
Trick/Finte abstempeln und bei voller Karte einen Pokal/Preis bekommen.