Beiträge von Karl

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Die Ansprüche der Eltern und Kinder können sehr weit mit denen von anderen auseinanderliegen. Die Einen möchten ihr Hobby etwas ernsthafter betreiben und sehen es wirklich als MANNSCHAFTSsport, die Anderen wollen kommen und gehen, wann immer sie wollen und möglichst keinen Verpflichtungen unterliegen. Hier trennt man sich besser, als dass man selbst in seinem Hobby Frust schiebt und vielleicht noch das eigene Kind und die Familie Nachteile hat.Aktive finden meist eine passende Gemeinschaft, auch wenn man dafür etwas weiter fahren muss.
    Die Anderen sind dann unter sich und werden nicht mehr gestört von Leuten, die Regeln aufstellen, wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit usw. :thumbup:

    Zitat tobn:

    Zitat
    Zitat


    Zitat von »Karl«


    Die Interessen in dieser Mannschaft gehen wohl zu weit auseinander. Einigen wenigen ( u.a. Treadersteller) ist die Mannschaft wichtig, anderen nicht. Das passt nicht zusammen. [...] Wozu ein krankes Gebilde künstlich am Leben erhalten, wenn kaum Interesse vorhanden ist ?

    Hierfür sehe ich im vorliegenden Fall übrigens keine ausreichenden Anzeichen. Ich denke nicht, dass den Spielern, die auch andere Interessen geltend machen, unterstellt werden darf, sie hätten "kaum Interesse" an der Mannschaft oder dass sie ihnen "nicht wichtig" sei. Ich bin wahrlich nicht der Meinung, dass der Mannschaftssport ein Wunschkonzert ist, aber es gibt durchaus einige Trainer, die es mit ihren Ansprüchen an die Spieler und die Eltern, wie ich meine, auch mal übertreiben.


    ZITATENDE


    tobn: Deinen letzten Satz unterschreibe ich auch, wobei ich auch dort sage, wenn meine Ansprüche anders sind, dann suche ich mir etwas, wo sie erfüllt werden.


    Zu den Anzeichen:


    Zitat trainerfrau: (Beitrag 43)

    Zitat

    Wie dem auch sei, die Mannschaft in der Form hat keine Zukunft mehr. Allerdings lese, höre und sehe ich ähnliche Probleme fast überall.

    siebener:


    Ich stimme Dir zu einem großen Teil zu, wobei meiner Meinung nach die Pflicht zur Trikotwäsche noch lange nicht das Recht beinhaltet, in Taktik und Mannschaftsaufstellung reinzureden.
    In einem gut geführten Verein sollten Rechte und Pflichten den Beteiligten bei Beitritt klar sein. Es wird keiner in den Verein gezwungen...


    Bei uns werden Trikots z.B. im Verein zentral gewaschen. Für solche und andere Annehmlichkeiten zahlt man (JEDER :thumbup: ) einen Beitrag, der natürlich entsprechend höher ist, als in Vereinen, wo man alles selbst machen soll.
    Dort, wo man sich diese Dinge nicht gönnen möchte und Aufgaben direkt auf die Eltern verteilt, ist dies grundsätzlich zwar eine gute Idee, führt aber schnell dazu, das die Last auf einigen wenigen Schultern ruht und andere Eltern die Regelung zu ihren Gunsten ausnutzen. U.a. dadurch entstehen unter den Eltern und in den Vereinen selbst viel Streit und Unruhe.

    Die Interessen in dieser Mannschaft gehen wohl zu weit auseinander. Einigen wenigen ( u.a. Treadersteller) ist die Mannschaft wichtig, anderen nicht. Das passt nicht zusammen.
    Ich würde dort keine Energie verschwenden und mir etwas suchen, was den eigenen Ansprüchen ( aus Trainer - / Betreuersicht) bzw. des eigenen Kindes (aus Elternsicht) entspricht.
    Wozu ein krankes Gebilde künstlich am Leben erhalten, wenn kaum Interesse vorhanden ist ?
    Es sollte doch genügend Alternativen (Vereine im Umkreis) geben, wo eigene Ansprüche befriedigt werden können. Und die Anderen gehen eben Tennis spielen, Klettern oder feiern.....


    guenter:


    Wir haben, was Aufgabenverteilung angeht, wohl ähnliche Vorstellungen. Bestimmte Dinge, wie u.a. Trikotreinigung setze ich z.B. einfach voraus und diskutiere da auch nicht. Ob da Einer eine Waschmaschine hat, von Hand wäscht, in die Reinigung bringt ...., mir vollkommen Wurst. Sauber müssen die Dinger sein.
    Als Trainer ist es mir auch völlig egal, wer wie oft fährt oder die Trikots wäscht. Interessiert mich nicht. Die Spieler haben am Spieltag vor Ort und die Trikots gereinigt zu sein !


    Als Elternteil interessiert mich die Aufgabenverteilung aber natürlich. Dort erwarte ich einfach, dass die anderen Eltern genauso ihren Pflichten nachkommen und sich beteiligen. Ich betreibe keinen Fahrdienst für Kinder, deren Eltern selbst nicht fahren. Genauso wenig betreibe ich einen kostenlosen Reinigungsservice.


    Für uns sind doch viele Dinge selbstverständlich. Wenn Trainer bittet oder Eltern z.B. beschließen, dass jeder einen Kuchen beisteuert, dann wird das so gemacht, egal ob ich etwas davon halte oder nicht. Das erwarte ich aber auch von den anderen Eltern. Wer in die Mannschaftskasse nichts einzahlt, kann auch nichts daraus erhalten..... :)

    LaVosa:

    Zitat

    Sondern mal eine Weile das Gefühl aushalten, dass etwas nicht klappt. Aushalten, dass die Trikots mal stinken oder mal zu wenig Kuchen da sind.

    Kuchen wäre mir völlig egal. Sind jedoch die Trikots mal nicht gewaschen, platzt eine Bombe. Es ist mir egal, ob da jemand zuhaus in einem Schweinekoben wohnt, aber mein Kind spielt nicht in einem stinkenden Trikot !!! Dann müssen diese Eltern für ihre Kinder eine andere Betätigung suchen, wenn sie sich nicht an einfache Regeln in einer kleinen Gemeinschaft halten können.

    Nicht so viel auf das Gerede der Leute im alten Verein hören. Geht mal davon aus, dass viel Neid dabei ist, auch zwischen den Vereinen. Ihr habt Euch die Sache reiflich überlegt und eine Entscheidung getroffen, für die ihr Eure Gründe habt. Diese steht nun einmal. Ob sie richtig war und sich alles so entwickeln wird, wie ihr Euch das vorstellt, seht ihr erst hinterher. Das kann aber auch kein Anderer vorher beurteilen....

    Trikotwäsche geht reihum. Wird dem Kind nach dem Spiel übergeben und hat zum nächsten Spiel wieder da zu sein. Basta. Waschen kann jeder !
    Genauso hat jeder einmal zeit für gewisse andere Aufgaben. Alles andere sind Ausreden.
    Ansonsten würde ich mir nicht so viele Gedanken um Andere machen, sondern zuerst einmal sehen, dass es in der eigenen Familie stimmt und alle dort zufrieden sind. Bei Euch ist es im Moment wohl nicht der Fall.
    Die anderen (Problem-)Eltern und auch deren Kinder gewöhnen sich daran, dass sie umsorgt werden. Selbst brauchen Sie nichts dafür tun.


    Andere Eltern haben Euch mitgeteilt, dass sie beruflich eingespannt sind und nicht helfen können, Ihr Euch aber kostenlos hinstellt, während sie Geld verdienen...... :thumbup:

    Zitat Stefan70:

    Zitat

    Jetzt müssen z.B. 10-jährige in der U13 oder 12-jährige in der U15 spielen.

    Das ist so nicht korrekt. ein 10 jähriger kann in der E-Jugend spielen und ein 12 jähriger in der D. Das würde dann U10/11 bzw. U12/13 entsprechen.

    Zitat @KK:

    Zitat

    Wer - gar schreiend - seine Spieler obstruktiv dominieren, hat daher nie Recht, erstickt so Spielintelligenz in der Spieler Köpfen, sorgt für Unruhe von außen, der neben reaktiv zwanghaftem Einsatzwillen auch Hektik, Stress, Konfliktpotentiale folgen, die alsbald vom spielerischen Momentum ablenken dürften, also alle im Teamspirit mental abschwächen auch das für Konzentration aufs Wesentliche not-wendig individuelle Selbstbewusstsein angreifen, wo Spieler es nicht per se haben.

    Ja. Joysticktrainer fördern weder Spielintelligenz noch Selbstbewusstsein.

    Trainerfrau.


    Du darfst nicht denken, dass ich deinen Frust nicht nachvollziehen kann. Ich versuche nur realistisch an die Sache ran zu gehen. Oftmals wird nicht einmal den Ehrenamtlichen selbst gedankt, sondern deren Tätigkeit für selbstverständlich genommen. Da erwartest Du noch Dank für Personen, die im Schatten stehen und auch ihren Teil leisten.... 8)


    Ich denke aber auch, dass man eine Teilschuld mit trägt, indem man Leute, die ihre Kinder nur abliefern, mit unterstützt. Manchmal werden deren Kinder sogar fast noch auf Händen getragen.


    Wenn sie schon nichts tun wollen, so lasst sie wenigstens den entsprechenden Anteil an der Sache bezahlen und fördert die Faulheit nicht noch, indem ihr kostenlos Eure Freizeit und die Eurer Familie opfert.

    Trainerfrau:


    Wenn Dein Mann den einen Sohn trainiert, hat er Dir ja so schon mal 50 Prozent der fussballbezogenen Kinderarbeit mit abgenommen. Außerdem wird er ja u.a. auch eigennützige Gründe haben, Trainer zu sein. Entweder, weil er es gern macht, es sein Hobbie ist, er gern seinen Sohn trainieren möchte, oder er Geld erhält.
    Letzteres würde ich sogar allgemein begrüssen, weil dann meist auch der Rest der Familie mit profitiert, der ja oft auch mal, wie in deinem Fall zurück steckt.
    Betreuertätigkeit brauchst Du ja nicht zu leisten. Ansonsten blieben noch die Aufgaben als Mutter, was eine innerfamiliäre Angelegenheit ist.


    Wer bedankt sich bei der Frau des Feuerwehrmannes ? Wer bei dem Ehegatten der Frau, die in ihrer Freizeit noch in der Seniorenbetreuung tätig ist, oder mit ihrem Chor unterwegs ist ?


    Der Dank geht direkt an den vor Ort tätigen ( und oft nicht einmal das X( ). Dieser muss ihn dann weiterreichen. Ist so und betrifft nicht nur Dich, sondern alle, wo ein Ehepartner für den anderen zurücksteckt.

    Das heißt, ihr wollt die Mannschaften die ganze Saison so lassen, auch wenn einige in der 1. Mannschaft im Lauf der Saison leistungsmäßig abfallen und Kinder aus der 2. Mannschaft sie leistungsmäßig überholen ? Gleiches gilt bei Thema Zuverlässigkeit ?
    Dann finde ich Eure Einteilung nach Leistung ja ziemlich sinnfrei, weil es dann keine ist. Was wollt ihr den Eltern denn dann erzählen ?

    Woher weiß der Erwachsene (Trainer) ob und wenn ja, welcher und wie viel Druck dem einzelnen Kind gut tut oder später von Nutzen sein wird? Welcher Trainer weiß ganz genau, was das jeweilige Kind jetzt und später möchte, wo es doch die kinder selbst noch nicht genau wissen. Welcher "Trainer" im Breitensport ist so ausgebildet, dass er genau weiß, wann er welchen Druck in welcher Dosierung auf welches Kind ausüben muss, "zum Nutzen des einzelnen Kindes".


    Letzteres habe ich mal bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da ich schon hier sicher bin, das viele "Trainer" nicht das Wohl JEDES Einzelnen als Ziel haben, sondern den Erfolg der Mannschaft, wie immer der auch definiert wird.


    Wollen wir diesen "Trainern" auch noch den Druck, den sie real auf die Kinder ausüben, legalisieren und diesen auch noch für gut und im Sinne der Kinder befinden ?