Egal, ob die mannschaft nach leistungsgesichtspunkten zusammengestellt wurde oder nicht, - der kader steht nun einmal so und dann solten die kinder auch gleiche einsatzzeiten unter berücksichtigung der trainingsteilnahme bekommen.
Es kann ja sein, dass die andere sportart das Fußballtraining gut ergänzt und eine Absprache mit dem trainer besteht. Auf keinen Fall würde der Spieler aber bei mir längere einsatzzeiten bekommen, als die anderen Kinder.
Beiträge von Karl
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Zitat guenter:
ZitatMach auch mal die Rechnung auf, dann wirst du feststellen, dass fast jede Jugendmannschaft mehr Geld verschlingt, als sie aus ihren Reihen aufbringt.
Ist zwar jetzt wirklich OT, muss aber dazu etwas bemerken:
Rechne ich nur die Mitgliedsbeiträge der Kinder, dann geht die Rechnung meist so auf, wie Du schreibst. Jedoch muss ich auch bei den Kindermannschaften, wie bei den Senioren auch anteilig Einnahmen des Vereins aus Sponsoring, eventuellen Zuschüssen, Geldwert der Fahrtkosten der Eltern usw. berücksichtigen. Erst dann habe ich ein reeles Ergebnis.
Hinzu käme, dass es weder Seniorenspieler ohne Nachwuchsarbeit gäbe, noch einen bezahlten Trainerjob im Seniorenbereich. U.a. der Seniorentrainer erntet das, was andere kostenlos aufgebaut bzw. ausgebildet haben und ist dann oft der Einzige der bezahlt wird. Warum soll er dann im Gegensatz zu den Jugendtrainern für seine Tätigkeit Geld erhalten ? -
Zitat TW-Trainer:
ZitatDa die Kommune vielerorts den Vereinssport durch finanzielle Zuwendungen unterstützt, sollte sie die Bezuschußung von der Gelderverwendung von gemeinsam vereinbaten und langfristigen Interessensverfolgung abhängig machen.
Wie sieht es dann mit privaten Sponsoren aus. Die müssten dann die gleichen Rechte bekommen, wie die Gemeinde, oder ?
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Ich kann mich nicht erinnern, dass unbesehen ihrer dortigen Leistungen,je einer meiner Jungs auf Nachfrage geäußert hätte, er ginge mit großer Begeisterung in die Schule. Jetzt sollen sie auch noch dorthin, um ihrem liebsten Hobby nachzugehen.....
Nein. Ich glaube nicht, dass sie das wirklich wollen würden. -
Mal abgesehen davon, dass ich es ablehne, dem Staat meine Kinder nach so einem Modell noch länger als notwendig anzuvertrauen, frage ich mich, wer in den Schulen die Kompetenz der angedachten Honorartrainer bewerten soll. Ich denke nur einmal da an Grundschulen, in denen fast ausschließlich Lehrerinnen tätig sind, die vielleicht grad mal wissen, wie Sport geschrieben wird. Die sollen das zukünftig beurteilen ?? Oder plötzlich geschult werden und danach entsprechenden Sachverstand haben ??
Selbst dort, wo Lehrer tätig sind, die sich für Fußball interessieren und schon mal wissen, wie ein Ball aussieht, ist noch lange nicht sichergestellt, dass diese auch die Arbeit eines Trainers beurteilen oder sicherstellen können, dass Talente auch entsprechend gefördert werden.
Ich möchte immer noch selbst entscheiden, wem ich meine Kinder in ihrer Freizeit anvertraue und dies nicht einer staatlichen Institution überlassen. -
Zitat siebener:
Zitat"Deshalb würde ich mich ganz besonders über Optimierungsvorschläge aus den Vereinen freuen, die bereits jetzt unter dem demografischen Wandel und der über größer werdenden Schwierigkeit, geeignete Jugendtrainer zu finden, leiden!"
TW-Trainer, ich empfehle meine beiträge zu lesen, auch wenn sie weg von den vereinen führen:
- rein in die schulen, in den schulen trainieren und spielen, gegebenfalls in eigenen offiziellen ligen
- die kinder da abholen wo sie sind, in der schule
- gelder für trainer nicht mühsam aus den vereinen zusammenkratzen sondern über öffentliche förderprogramme,
oder den üblichen mitteln, die für schulfremde "fachleute" bereit stehen.- reduzierung der vereine auf seniorenabteilungen, die wiederum von A-Jugend schulteams gespeist werden.
- leistungszentren bleiben, da sie eh unberührt von vereinen laufen.
- ich sehe unzählige vorteile, von den kosten allgemein bis hin zu entfallenden wegen durch eltern oder dem unzuverlässigen ÖPNV.
- der soziale aspekt den günter bemerkte müßte noch gelöst werden.
ich weiss, das wird den verbänden und vereinen absolut nicht passen, vermutlich werden mich entsprechende lobbiisten hier versuchen auseinanderzunehmen.
aber genau das ist, was immer eingefordert wird, auch von dir und vor andre:
weg von alten ideen und strukturen, was neues schaffen und wagen.ZITATENDE
Hier hat sich jemand viele Gedanken gemacht, was ich sehr gut finde.
jedoch würden mich bei diesem Modell u.a. folgende fragen interessieren:
Wie sollen Talente gefördert werden ? Spielen alle in der gleichen Liga ? Wenn nicht, wie soll das organisiert werden ? Wenn jemand in einer Schule schlechtes Training erhält, müsste er wohl, um das zu ändern, die Schule wechseln. Das fände ich nicht gut.
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Zitat Dani2:
ZitatZitat
Zitat von »karl«Stellt sich heraus, dass die Kluft zwischen den Parteien für Dich zu groß ist, dann zieh die Reißleine und bringe Dich woanders ein, wo es besser passt. Es ist auch Dein Hobby und muss auch dir Spaß machen, soll etwas Vernünftiges dabei rum kommen.
Ich würde unter den beschriebenen Gegebenheiten, sollten sie sich nicht ab Ferienende schnellstens ändern, nicht weiterarbeiten wollen.
Aber ich kann doch auch nicht einfach vor der Saison sagen, dass ich aufhöre? Ich habs mir inzwischen schon öfter überlegt, ob ich nicht den Jugendleiter bitte, mir eine andere Mannschaft zu geben. Wir haben welche, die höherklassig spielen, da wäre ich vllt. besser aufgehoben. Aber einfach so alles stehen und liegen zu lassen, ist auch nicht meine Art.ZITATENDE
Man kann vieles, wenn man will. Ob man es vor sich selbst moralisch vertreten kann, ist eine andere Geschichte.
In deinem Fall kann man beispielsweise noch eine Saison durchziehen, sich dabei auf das Notwendige beschränken und sich in dieser Zeit eine andere Herausforderung für die neue Saison suchen.
Das wäre nicht nur moralisch in Ordnung, sondern würde auch sicherstellen, dass man nicht aus Frust vorschnell zu einem Verein wechselt, wo man vielleicht auch bald unzufrieden sein wird. -
So wie Nela es beschreibt, sieht es in der Realität aus. Deshalb werden auch viele der Vereine in ihrer heutigen Form und Zusammensetzung auf Dauer nicht überleben.
Viele große Vereine betreiben mittlerweile auch eine Fußballschule für Jedermann, der es sich finanziell und logistisch leisten kann. ich denke, dass der Weg langsam aber sicher zum Zweiklassenfussball
führt, auch wenn dass Viele noch nicht wahrhaben wollen.
Ob dann die Ausbildung in den kleinen Vereinen qualitativ gut ist, ist dann für einen nicht unbeträchtlichen Teil der Spieler nicht mehr so wichtig, da sie privat gegen Bezahlung trainieren und sich nur die Spielpraxis im Verein holen müssen. Andere wollen nur bespaßt werden, ohne dass ihnen Ausbildung wichtig ist. Bleiben also nur noch einige übrig, die zwar wollen, aber aus finanziellen oder anderen Gründen nicht können.... -
Meine Meinung zum Thema Bezahlung/angemessene Entschädigung für Trainer/Funktionäre kennst Du ja. Ich kam nur mit deiner Rechnung nicht klar, - deshalb danke für die Klarstellung.
Allgemein denke ich, dass es immer schwieriger werden wird, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern Das ist für mich nicht ein Problem des Fußballs, sondern der Gesellschaft. Dort wo sich einige Leute auf Kosten anderer immer unverschämter die Taschen füllen, ist es auch verständlich, wenn die Leute nicht noch kostenlos ihre Freizeit opfern wollen. Und wenn Du schon Stress auf Arbeit hast und ausgelaugt nach Hause kommst, willst du deine Ruhe haben und nicht noch weiteren Stress. Den gibt es aber oftmals in Vereinen.....
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Zitat Andre:
Zitat.von den Eltern über die Beiträge finanziert cirka 120 bis 180 Euro im Monat bekommen. Bei 10 bis 12 Std. Aufwand die Woche für Fahrzeiten, Trainingszeiten + vernünftiger Vorbereitung hierauf + Spiel + FORTBILDUNG wären das bei 8.50 Euro ein Summe für einen Aufwand, der ausreichend Platz ließe, noch hinreichend über ein Ehrenamt sprechen zu können.
Tut mir leid, aber mit der Rechnung komme ich nicht mit. Bin da bei 40-50 stunden im Monat und ca. 3-4 € "Stundenlohn"
Könnte ein Anreiz für Jugendliche sein, die in der Nähe des Vereins wohnen und keine Fahrtkosten haben. Für einen Erwachsenen mit zusätzlichen Fahrtkosten dürfte die Summe kaum einen Anreiz darstellen.
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Ich stimme guenter hier zu. Viele, wo Eltern sich bestimmte Dinge grundsätzlich nicht einrichten können oder wollen landen dann schon mal nicht dort, wo sie vielleicht ihrem reinen Talent nach spielen könnten. Und viele Probleme, die man in den Dorfvereinen gehäuft vorfindet, gibt es in den Leistungsvereinen nicht in der Menge, da die entsprechenden Kinder und ihre Eltern entweder nicht dort ankommen werden, schnell wieder gegangen werden oder sich rasch entsprechend anpassen müssen.
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Sollten bei Euch Ferien sein, dann solltest du vielleicht abwarten, bis die Schule wieder beginnt und die neue Saison. Dort am Anfang einen kurzen Elternabend abhalten in dem Du Deine Vorstellungen darlegst und Dir die der Spieler und Eltern anhörst. Manchmal kann man Kompromisse finden und manche Dinge muss man auch einfach einfordern, möchte man sich nicht total verbiegen und zum kasper machen.
Stellt sich heraus, dass die Kluft zwischen den Parteien für Dich zu groß ist, dann zieh die Reißleine und bringe Dich woanders ein, wo es besser passt. Es ist auch Dein Hobby und muss auch dir Spaß machen, soll etwas Vernünftiges dabei rum kommen.
Ich würde unter den beschriebenen Gegebenheiten, sollten sie sich nicht ab Ferienende schnellstens ändern, nicht weiterarbeiten wollen. Die Spieler wollen etwas von Dir, nicht Du von Ihnen. Wollen sie weiter Mannschaftssport betreiben, dann müssen sie sich in ihrem eigenen Interesse an gewisse Regeln halten.
Natürlich gibt es auch mal Termine, die einem selbst wichtig sind. Wichtiger als das Hobby. Betreffen die Termine mehrere Spieler, kann man auch mal ein Spiel verlegen lassen. Ansonsten gilt aber auch, dass man eben nicht auf allen Hochzeiten tanzen kann. Will man das Eine, muss man manch anderes auch in Kauf nehmen. -
Zitat @by:
ZitatNein, weil sie einfach keine Lösung anbietet.
......
......ZitatHeute, 07:22
Von Karl
Ich weiß ja nicht, was für Ansprüche und Ziele die Jugendlichen bezüglich ihres Hobbys haben, aber ich würde ihnen empfehlen, zumindest in dieser Saison in einem anderen Verein zu spielen. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich es Spielern (ehrlich) schmackhaft machen sollte, zu diesem Verein zu stoßen, wenn da nur 7 Mann vorhanden sind.
Zitatende
Wer lesen kann, hat mehr vom Leben...

Vielleicht keine Lösung für dich, da du ja dann dein Ehrenamt nicht ausüben könntest, aber eventuell für die Spieler. Ob dann real vor Ort möglich ( aufnehmende Nachbarvereine in der Nähe usw. ) kann ich natürlich von hier aus nicht beurteilen....
Bei uns wäre es jedenfalls so, dass sie in vielen Vereinen willkommen wären und ja nach dem Jahr auch wieder in den Heimatverein zurück könnten. Der Heimatverein sollte eigentlich auch daran interessiert sein, dass sie weiterhin entsprechende Spielpraxis bekommen und bei der Stange bleiben, da er sie ja später sicherlich auch in seine Herrenmannschaften integrieren möchte. -
Bei uns beginnt die Vorbereitung in den letzten Ferienwochen, da es wohl nicht viel Sinn machen würde, diese an den Anfang der Ferien zu legen. Deshalb muss das auch nicht extra abgesprochen werden.
In den Fällen, wo die Eltern ihren Urlaub nicht anders nehmen können und die Spieler fehlen, muss und kann ich damit leben.
In einem Dorfverein sehe ich es auch als nicht so wichtig an. Dort haben viele Kinder nicht DIESE Motivation für den Fußball und wollen auch andere Dinge ausprobieren. Dort würde ich, wenn überhaupt, Training anbieten unter dem Motto, wer da ist, ist da, und wer was anderes vorzieht, der ist eben nicht da. Wäre dann auch in Ordnung. Ich habe in F und E damals komplett in den Ferien NICHT trainieren lassen. -
Zitat @by:
ZitatIch finde diesen Beitrag übrigens auch einfach unpassend. Warum sollte man das den Kindern denn nicht schmackhaft machen?
Warum ? Nur weil mein Beitrag Dir nicht in den Kram passt, ist er doch noch lange nicht unpassend.

Übrigens klingt auch die Idee mit den Turnieren erst einmal gut. Nur finden kaum welche statt, wenn Liga- oder Pokalspieltage sind.

Den Spielern sollte zumindest gesagt werden, dass sie sofort in einem anderen Verein spielberechtigt wären, da ihr Heimatverein keine Mannschaft stellt. -
Ich weiß ja nicht, was für Ansprüche und Ziele die Jugendlichen bezüglich ihres Hobbys haben, aber ich würde ihnen empfehlen, zumindest in dieser Saison in einem anderen Verein zu spielen. Ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich es Spielern (ehrlich) schmackhaft machen sollte, zu diesem Verein zu stoßen, wenn da nur 7 Mann vorhanden sind.
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Hier würde ich gleich Grenzen abstecken und das Gespräch mit der JL suchen. Entweder werden solche Dinge zukünftig gemeinsam besprochen bzw. von der JL koordiniert, oder sie sollen ihr Ding fortan allein durchziehen. Als Hampelmann wäre ich mir zu schade, egal ob gerade neu im Verein oder nicht.
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Zitat TW-Trainer:
ZitatDie hohe Fluktuation dieser KInder- und Jugend-Trainer kann als Zeichen der Unzufriedenheit mangelhafter Ziele und Rahmenbedingungen gedeutet werden. Es steht zu vermuten, dass sich deshalb immer weniger Interessierte für diesen Job finden lassen, wenn der Trainerjob für diesen Bereich nicht deutlich aufgewertet wird.
Wenn jemand allein aus dem Grund heraus Trainer geworden ist, damit sein Kind (und damit die Mannschaft des Kindes) eine Zukunft hat, hört spätestens dann auf, wenn sein Kind einen anderen Trainer bekommt. es sei denn, seine Motivation ändert sich während dieser Zeit. Ich sehe aber in vielen Fällen keinen Grund, (eben weil Ziele und Rahmenbedingungen fehlen), warum das so sein sollte und damit wäre schon mal ein nicht unbedeutender Teil der Fluktuation benannt.
Es gibt natürlich Leute, die ihrem verein etwas zurückgeben wollen oder sich aus anderen Gründen der Gesellschaft verpflichtet fühlen. Die haben grundsätzlich schon einmal eine ganz andere Motivation und sind schon allein deshalb wohl resistenter. Aber wie viele Trainer betrifft das wirklich ? Und werden es mehr oder zukünftig eher weniger ? -
@sb:
Deine Punkte passen alle.
Bei deiner Schätzung hast du selbst geschrieben, dass du Optimist bist. Ohne selbst mehr zu wissen, halte ich selbst sogar 10 Prozent noch für optimistisch, kann da aber nur auf eigene Erkenntnisse zurückgreifen und bin überzeugt, dass es auch regionale Unterschiede geben wird. Dort wo es grössere Vereine in der näheren Umgebung gibt, in denen gut gearbeitet wird und die auch an einem guten Unterbau interessiert sind, aus dem sie ihre künftigen Talente rekrutieren möchten, mag es insgesamt, vor allem was Ausbildung der Trainer angeht, etwas besser aussehen.
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@sb:
Wie viele (Neu)Trainer), prozentual gesehen, werden sich wohl so viel Mühe geben und sich so intensiv mit dem Thema beschäftigen, wie Du ? Was vermutest Du ?
