Beiträge von Karl

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    Zitat guenter:

    Zitat

    Eigendlich wissen wir gar nichts, ausser was Trainerin geschrieben hat, und das ist nun mal für eine richtige Beurteilung recht wenig.


    Trotzdem ist für mich eines offensichtlich, nämlich dass dieser Junge nicht richtig geführt wurde. Entweder weil keine oder
    keine richtigen Massnahmen vorher getroffen wurden.


    Ohne Vorgeschichte kommt es nicht zu einer solchen Situation, egal ob er nun getreten oder zurückgetreten hat.


    Das sehe ich auch so, guenter.


    Selbst die Trainerin beruft sich hier nur auf Zeugenaussagen. Dann zwei Hallenturniere Sperre, wo ja viele Mannschaften nicht viel mehr Turniere im Winter spielen.... ??


    Ich versetze mich mal in die Lage des Kindes, wenn es wirklich vorher getreten worden ist oder zumindest der festen Überzeugung ist, getreten worden zu sein und auch in die Lage des Vaters, der in diesem Fall von der Glaubwürdigkeit des Kindes fest überzeugt ist. Für diese beiden muss die Bestrafung in dem Fall ungerecht sein. Mein Kind würde dann jedenfalls ab sofort unter dieser Trainerin nicht mehr trainieren und spielen.


    Zitat @trainerin70:[quoteMit der Mannschaft habe ich über diesen Vorfall noch nicht gesprochen. Bin noch gar nicht auf die Idee gekommen, dass das sein muss.
    Werde ich drüber nachdenken.
    Sie sind natürlich auch geschockt und wissen, dass das ein "no go" war.][/quote]


    Also wenn Kinder gleich "geschockt" sind, weil sie gesehen haben, dass ein anderes Kind einmal einen Fußtritt verteilte, dann weiß ich nicht, wo diese Kinder leben. das sind 11 - oder 12jährige, die ihre Gefühle noch nicht so im Griff haben und keine Schwerverbrecher. Und so ein Tritt ist nicht in Ordnung, aber auch kein Drama, wo ich tagelang drüber grübeln oder noch "Gespräche" mit der Mannschaft führen muss.
    Was wäre denn, wenn der Junge wirklich, vielleicht sogar Minuten vorher, getreten worden ist. Und seine "Rache" erst später üben konnte. Aus Sicht einiger Erwachsener vielleicht nicht in Ordnung, aber vielleicht aus Sicht des Jungen.

    Die Trainerin hat nichts gesehen. Einige Eltern und Kinder behaupten, gesehen zu haben, dass der Junge getreten hat. Der Junge behauptet, zuerst getreten worden zu sein. Die Trainerin schreibt, dass so etwas bei dem Kind noch nie vorkam. Was macht die Trainerin dann plötzlich so sicher, dass das Kind lügt ? Kann es nicht genauso gut sein, dass den Tritt des fremden Kindes niemand bemerkt hat ?
    Ich erwarte jedenfalls von niemandem, dass er sich, ohne sich zu wehren, mit Absicht treten lässt. Deshalb müssten es schon gesicherte Tatsachen und keine Vermutungen sein, um hier eine entsprechende Konsequenz folgen zu lassen.


    Vielleicht war ja auch alles ganz anders, und der Junge wollte eigentlich dem Schiedsrichter für sein dämliches "Hipp Hipp Hurra" (aus durchaus nachvollziehbarem Grund) einen Gruß in den Allerwertesten schieben und hat ihn nur verfehlt ? 8o
    Sorry, aber das sind keine Kindergartenkinder mehr. Die haben verloren und sollen danach Hurra rufen ??!

    Zitat Pedro:

    Zitat

    Abgesehen davon, kann doch niemand erwarten, dass ich mein Kind für ein paar Euro (ich glaub höher wie 50 Euro ist der Jahresbeitrag bei uns nicht, wenn überhaupt) bei einem Verein anmelde und ich damit komplett raus bin und der Verein mein Kind 10 Stunden die Woche bespasst und auch noch deren Transfer zu den Auswärtsspielen organisiert.

    Ja, das sehen wir vielleicht so, aber es gibt immer wieder Eltern, die das anders erwarten. wie will ich denen das aber vorwerfen, wenn doch mit so billigen Beiträgen geworben wird und die "Nebenkosten" verdeckt sind.
    Was die einsichtigen Eltern angeht, so habt ihr Glück. Bei uns lief das dann anders und ich gebe zu, dass auch ich einer derjenigen war, die nur noch Kinder mitgenommen haben, wo die Eltern auch regelmäßig fuhren. Es ist ja auch nicht ohne, wenn fremde Kinder im Fall eines Unfalls bei mir zu schaden kommen. Warum sollte ich das Risiko für Eltern, die sich selbst nicht beteiligen, tragen ? So haben das dann auch die anderen Eltern gesehen.
    Grundsätzlich meine ich aber, dass nicht gefordert werden kann, was nicht vereinbart wurde.

    Pedro87:


    Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass im Vorfeld viel zu wenig miteinander kommuniziert wird. Kinder werden aufgenommen, Beitrag kassiert und hinterher werden von den Eltern zusätzlich Dinge wie Kuchen backen, Fahrdienste etc. verlangt. Kann man ja vereinbaren, aber dann bitte im Vorfeld, damit jeder weiß, auf was er sich einlässt.
    Beispielsweise kannst du aber auch niemanden verpflichten, Fahrdienste zu leisten. Du kannst eher verlangen, dass die Kinder sich jeweils am Spielort treffen. Dann ist es Sache der Eltern, ihre Kinder dorthin zu bringen bzw. Fahrdienste zu organisieren, falls sie ihr Kind nicht fahren können. Fremde Kinder für den Verein zu Spielen fahren, - würde ich auch nicht machen. Ausnahme sind persönliche Absprachen mit Eltern, die auch meine Kinder mitnehmen.

    Zitat@Pedro87:

    Zitat

    Und was können die Vereinsverantwortlichen für die Elternschaft der Spieler bzw. seit wann sind nicht mehr die Eltern (mit-)verantwortlich für die Fahrt zu den Spielen?

    Ich weiß, dass es sich nicht gehört, aber ich stelle einmal die Gegenfrage: - Seit wann sind die Eltern für die Fahrt zu den Spielen verantwortlich ?



    Zitat @16aufmrücken:

    Zitat
    Zitat


    Zitat von »Dani2«


    Wenn es mit den Öffentlichen zum Spiel gehen muss, dann tut es das eben, wo ist das Problem?

    Jetzt ernsthaft?






    ZITATENDE




    Grundsätzlich ist es doch zuerst einmal das Problem des Vereins und nicht der Elternschaft, die Kinder zu den Spielen zu bekommen. Also sollten hier auch die Vereinsverantwortlichen als Adressat des Missstandes angesprochen werden.
    Persönlich würde ich grundsätzlich auch kein Problem damit haben, den ÖPNV zu nutzen, wenn es zumutbar wäre. Zu meiner Zeit wurde alles, was im Umkreis von etwa 15 km lag mit dem Fahrrad erreicht.

    soccerbook:


    Dein persönliches Fazit finde ich gut. Hier sollte Jeder für sich überlegen, ob es wirklich so unmöglich wäre, ähnlich vorzugehen. Vermeidet man damit nur einen Unfall hat es sich schon gelohnt. Ein Menschenleben sollte das wert sein.
    Natürlich lassen sich nie alle Risiken ausschließen. Weiterhin kann man nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Aber bekannte Risiken einfach aus Bequemlichkeit ignorieren zeigt mir persönlich nur, dass zu erwartende Strafen nicht hoch genug sind bzw. uns die Gesundheit der anvertrauten Kinder wenig wert ist.

    Zitat @Nitram:



    Zitat

    Karl, wie oft wird denn ein Kind von einem Tor erschlagen? Das sind traurige Einzelfälle. In diesem Fall hätte nicht einmal die Sicherung geholfen, da die Kinder das Tor transportiert hab. Der Zwerg, der Bruder eines C-Jugendlichen hat sich beim aufrichten an der Latte festgehalten. Ein Jugendlicher hat das Gleichgewicht verloren und das Tor ist auf den Jungen gefallen.


    Ich bleibe bei meiner Meinung, dass das Sichern der Tore bei uns im Trainingsablauf nicht umsetzbar ist.

    Jeder Fall ist einer zuviel. Soviel ich weiß, werden jedes Jahr Kinder von Toren erschlagen. Thema hatten wir im forum schon einmal.


    Nimm es bitte nicht persönlich, aber dass ein Sichern der Tore im Trainingsablauf nicht möglich sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Sollte es wirklich so sein, sollte dort kein Trainingsbetrieb mehr stattfinden dürfen.

    Zitat guenter:





    Zitat


    Zitat von »CokeFreak«


    Ist denn gesagt wie dies gesichert sein muss?

    reicht 1 Sandsack oder müssen es 5 Säcke sein? mal übertrieben gesagt, muss ich als Trainer mathematische Berechnungen
    anstellen, ab wann das tor umkippen kann? Was ist, wenn der Richter die Einstellung hat, dass 2 Säcke nicht ausreichend gewesen sind.








    ZITATENDE




    So schwer ist es doch nicht. Ist das Tor trotz zweier Sandsäcke umgefallen, war es natürlich nicht ausreichend dagegen gesichert. Sonst hätte es wohl nicht umfallen können.



    Als Trainer sollte man sich auch überlegen, ob man Kinder die Tore auf- und abbauen lässt. Je jünger die Kinder, desto größer hier sicherlich das Risiko.

    Zitat @Nitram:

    Zitat

    Soccerbook, ich kenne keine gesicherten Tore. Weder zu meinen Jugendzeiten, Aktivenzeiten noch jetzt. Ja es ist ein gewisses Risiko. Aber ehrlich gesagt, ist es für mich nicht der Rede wert.

    Aha. das Risiko, dass Kinder zu Schaden kommen, gar sterben ist also nicht der Rede wert. Allein diese Aussage ist schlimm.


    Jedes Jahr sterben Kinder durch Faulheit und Dummheit Erwachsener. was ist dabei, ein solches Risiko durch einen verschwindend geringen Aufwand zu minimieren ?
    Natürlich kann man nicht immer alles ausschließen und Risiken bestehen immer. Aber bekannte vermeidbare Risiken einfach aus Faulheit ignorieren geht meines Erachtens überhaupt nicht.


    Die Strafen für ein vernichtetes Kinderleben sind viel zu gering. Deshalb machen sich viele Leute um fremde, ihnen anvertraute Kinder auch keinen Kopf. Auf einem Spielfeld, wo sich ungesicherte Tore befinden, hätte ich meine Kinder nicht antreten lassen.


    Warum Eltern oft zu solchen Zuständen schweigen ? Hat sicherlich unterschiedliche Gründe. Trotzdem sollte sich Jeder einmal hinterfragen, wie in den Vereinen mit Kritik umgegangen wird.

    Zitat Gordinho:

    Zitat

    Das erste Saisonspiel ging dann auch mal mächtig in die Hose. 1:11. Daraufhin hat sich einer der 4 neuen sofort wieder in seinen alten Verein verabschiedet.

    Auch aus Deinem weiteren Text schlussfolgere ich für mich, dass der Grund des Wechsels nicht das eine verlorene Spiel war, zumal Du schreibst, dass die Jungs gerne zum Training kommen und richtig Spaß haben. Das würde sich hier zumindest in dem einen Fall widersprechen.


    Zitat

    2 Spieler haben Anfragen von einem Verein wo die Senioren in der 4. Liga spielen

    Ja und ? Ist doch uninteressant, ob 4. oder 6. Liga. Oder möchtest Du damit sagen, dass Du hier zwei zukünftige "Stars" in der Mannschaft hast, die heiß umworben werden ?

    Zitat

    Ein Spieler hat eine Anfrage zum Nachbarverein zu wechseln. Was das soll weiss kein Mensch. Er ist mit abstand der schwächste aus dem Kader.

    Vielleicht spielen seine Freunde da. Vielleicht schätzen aber auch deine Trainerkollegen die Leistungsfähigkeit des Kindes anders ein als Du. Vielleicht würde das Kind charakterlich gut zu der anderen Mannschaft passen und sie würden dafür auch fußballerische Abstriche machen.
    Frag doch einfach nach !

    Zitat Marco84:


    Zitat

    Das er sie also im Stich lässt würde ich so nicht unterschreiben - viel eher wurde er vom Verein im Stich gelassen
    und das ist nun die Konsequenz. Von oben nach unten - Vorstand lässt Trainer im Stich, Trainer lässt Kinder im Stich
    weil sich Kinder ebenfalls abwenden. Natürlich muss man als Erwachsener ein Vorbild sein, dennoch finde ich es
    auf eine bestimmte Weise nachvollziehbar, vorallem nach 10 Monaten ... denn wer weiß wie lange dass schon so
    geht.

    Sicher ist hier nicht die "Schuld" nur bei einer einzelnen Person zu suchen. Diese Ansicht hilft aber den Kindern, die hier schwächstes Glied der Kette sind, nichts. Wie guenter schon schrieb, wird von ihnen erwartet, dass sie die Saison im Verein ableisten bzw. nur während der Wechselfristen den Verein wechseln. Ihnen drohen sogar Sperren, falls sie sich nicht daran halten.
    Hier werden die Kinder aber "verarscht". Sie bekommen vor der Saison einen bestimmten Zustand im Verein vorgespielt, der dann jedoch nicht mehr besteht, wenn sie nicht mehr wechseln können.
    Als, wenn auch noch junger,Erwachsener sollte man begreifen, dass man im Leben nicht immer alles sofort hinwerfen kann, wenn es einem mal nicht passt. Das bezieht sich nicht nur auf den Fußball. Im vorliegenden Fall geht der Treadersteller auf eine Uni, - will vielleicht später Mitarbeiter führen. Nachwuchs in der Familie kündigt sich an. Auch hier muss man jeweils Verantwortung übernehmen. Oder lässt man dann das eigene Kind auch im Stich, weil es mal nicht nach den eigenen Vorstellungen funktioniert oder man von der Familie nicht immer die "Dankbarkeit" bekommt, die man erwartet ?

    italy90:


    Ich denke, dass die Entscheidung für ALLE beteiligten die richtige war. Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass man als Trainer seine Mannschaft nicht mitten in der Saison im Stich lässt.


    ... Aber was bringt es den Kindern, wenn der Trainer unmotiviert ist ?


    Ansonsten muss ich sagen, dass die aufgeführten Gründe für mich keine sind, um mitten in der Saison die Kinder im Stich zu lassen. Das mit der Uni hast du sicherlich schon vor der Saison gewusst. Eine Schwangerschaft dauert auch nicht nur 3 Tage....


    Ich kann die fehlende Motivation durchaus nachvollziehen, aber eine Sache anfangen und dann plötzlich wieder hinzuschmeissen, finde ich nicht in Ordnung, wenn sie andere Leute mit betrifft. Hier hätte man wohl durchaus dem Verein eine Chance geben können, einen Ersatz zu finden und solange noch weiter zur Verfügung zu stehen.

    Guten Morgen Guenther.


    Ich hatte Dich schon richtig verstanden, meine ich. Deshalb habe ich mich auch nicht direkt auf dein Zitat bezogen, sondern das andere Gemeint, welches ich bei den vielen tausend Beiträgen im Forum nicht mehr fand.
    Auch habe ich mich hinsichtlich des " sich als Gewinner fühlen " auch bewusst auf ein Turnier oder Spiel bezogen und nicht auf eine Meisterschaft.
    Wenn jemand die Einsätze seine Spieler über die Saison gezielt steuert und sie damit, auch wenn sie nicht für jedes Spiel nominiert werden, auf annähernd gleiche Einsatzzeiten kommen, habe ich damit kein Problem. Bei einem grösseren Kader lässt es sich auch nicht anders handhaben. Ich kritisiere nur die Trainer, wo Kinder über die Saison merkbar hinsichtlich Einsatzzeiten bevorzugt oder benachteiligt werden bzw auch diejenigen, die Kinder zum Spiel einladen und dann nur wenig oder sogar überhaupt nicht spielen lassen.
    Meinen Respekt bekommen die Trainer, die über ihren eigenen Schatten springen können und trotz innerem Gewinndenken auch in "wichtigen" Spielen, die nominierten Kinder zu gleichen Anteilen einsetzen.

    Zitat@guenter

    Zitat

    in diesem Spiel waren im Kader nur 10 Spieler, die ich einsetzen konnte, die 3 Schwachen setzten sich auch auf eigenen
    Wunsch umgezogen auf die Bank.

    Ich nutze mal dein Zitat, Guenter, da ich ein anderes, ähnliches, welches ich schon einmal in einem anderen thema von einem anderen Trainer gelesen habe, nicht mehr fand. Dort stand sinngemäß, dass sich Kinder freiwillig in "wichtigen" Spielen auf die Bank setzen.


    Ich finde das schlimm und traurig. - Nicht, dass jemand auf der Bank sitzen muss, sondern, dass Kinder schon so wenig Selbstvertrauen haben und zurückstecken, obwohl sie doch eigentlich alle spielen wollen müssten.


    Weiterhin widerspreche ich der Behauptung, dass sich zum Beispiel Kinder, die in einem Turnier oder Spiel nicht eingesetzt wurden, genauso als Sieger fühlen, wie die, die gespielt haben. Das mag nach außen hin manchmal den Anschein haben, aber frage einmal die Eltern, was Ihnen die Kinder vielleicht im Nachhinein erzählen.

    Zitat fak:

    Zitat

    Die meisten Forennutzer hier dürften sich einig sein, dass in der Jugend in der Regel jeder Spieler in jedem Spiel, bei dem er dabei ist, Einsatzzeiten - und das auch in vernünftigem Maße, keine 2 Minuten - bekommen sollte. Zumindest, so lange wir uns nicht im absoluten Leistungsbereich befinden. Meine Frage wäre jetzt, ob es für euch Ausnahmen von dieser Regel gibt, oder ob ihr diese Regel absolut seht und auch immer so umsetzt. Gab es schon mal Situationen, in denen ihr aus bestimmten Gründen anders gehandelt habt?

    Ich sehe keinen Grund, Spieler, die für ein Spiel nominiert wurden, nicht einzusetzen oder ihnen weniger Einsatzzeiten zu geben. Entweder habe ich Vertrauen in sie oder nicht. Im letzteren Fall wäre es dann für mich unverständlich, wenn sie erst für das Spiel eingeplant werden.

    Die Freunde eurer Spieler könnten potentielle zukünftige Spieler Eures Vereins werden, ohne dass ihr abwerben müsst. Das nur nebenbei. Wenn eure Spieler Freunde haben, die sie dann aber nicht mehr besuchen kommen, weil sie kaum Zeit miteinander verbringen können, kann es sein, dass die dann nicht mehr lange beim Fußball bleiben, um mehr Zeit mit ihren Freunden verbringen zu können oder dass sie zum Verein des freundes wechseln, weil sie dort zusammenspielen können und bei euch nicht.
    Was den Versicherungsschutz anbelangt, - hat guenter dazu schon was geschrieben. Trotzdem muss ich einmal fragen, mit welchen schwerwiegenden Verletzungen ihr bei Zweikämpfen in der F-jugend rechnet, für die die Unfallversicherung des Vereins zahlen müsste ?

    Robert:


    Wenn sich der eigene Spieler verletzt, spielt man dann eben in Unterzahl. Der Gegner kann ja nichts dafür, wenn man selbst zu wenig Spieler mitbringt.Auf jeden Fall ist es legitim, ohne Wechselspieler anzutreten oder selbst mit einem Spieler weniger zu spielen. Den Gegner kann ich in dem Fall nicht verpflichten, auch einen Spieler vom Feld zu nehmen.

    Ich nehme mal zwei Extreme.


    Zwei 11jährige in einem kleinen Breitensportverein. Bei dem einen sind Kind und Eltern unzufrieden mit der Ausbildung im alten Verein, könnten ins NLZ wechseln, zu dem sie eine zumutbare Fahrzeit hätten. Bei dem anderen herrscht volle Zufriedenheit im bisherigen Verein. Angebot vom NLZ liegt vor. Fahrstrecke wäre insgesamt 2 Stunden.


    Ich denke, hier könnte man unterschiedlich urteilen , wie bei vielen Dingen. eine grundsätzliche aussage gibt es einfach nicht, weil überall unterschiedliche Voraussetzungen herrschen.
    Und was das Niveau der Talenteförderung des DFB betrifft, ... das ist auch nicht immer besser, als in einigen Vereinen. Auch beim DFB kann man schnell wieder aussortiert sein.

    Zitat@tobn:

    Zitat

    Ansonsten ist es völlig OK und normal, dass Eltern primär ihr Kind sehen. Dafür, dass das Team genügend Beachtung findet, bist du zuständig, und dafür, wie gesagt, dass alle Kinder und Eltern gleichermaßen zu ihrem Recht kommen. Dann wird das auch passen, da bin ich mir sicher.

    Sehe ich auch so. als Vater zählen in erster Linie erst einmal meine eigenen Kinder. Deren Interessen vertrete ich. dass ich die Interessen anderer Eltern,Kinder und Trainer auch kenne und akzeptiere, dafür ist der Trainer zuständig.
    Natürlich haben Eltern, die ihre Kinder in einen Verein schicken auch Pflichten, da der Verein nicht oder nicht nur Dienstleister ist. Aber "Pflicht" muss nicht immer als solche vermittelt werden. Hier stimme ich guenter und anderen zu. In der richtigen Verpackung kommen viele Dinge auch entsprechend erfolgreich beim Empfänger an.