Im Kreis Entenhausen - Erpelheim dürfen die das.
Gruß Dagobert Duck
Im Kreis Entenhausen - Erpelheim dürfen die das.
Gruß Dagobert Duck
Zitat @Uwe:
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Gibt es nicht auch Spieler, denen es wichtiger ist, selbst viele Tore zu schießen oder Szenenapplaus von den Rängen zu bekommen, ob eines geglückten (wenn auch ineffektiven) Beinschusses oä ?
Also Spieler, die lieber 4 Tore schießen bei einer 4:5 Niederlage, als ohne Torerfolg bei einem Sieg der eigenen Mannschaft zu bleiben?
Na klar und bei Kindern ist das völlig normal. Der kleine dicke Paule freut sich oft schon, wenn er spielen darf. Dem ist das Ergebnis dann völlig egal, er war auf dem Platz und darauf ist er stolz.
Bei deinem Beispiel sind wir aber wieder beim Thema "Ego-Dribbler". Kinder sind Egoisten, dies ist ja bewiesen und je jünger sie sind, desto schlimmer. Wenn das nicht so ist, dann ist das von Erwachsenen andressiert und/oder die Kinder machen das, weil sie damit den Erwachsenen gefallen. Damit schreibe ich nicht, dass ich das gut finde, aber wir sollten die kindliche Psyche kennen und beachten und entsprechende Verhaltensweisen richtig einsortieren. Dies als "schlecht" anzusehen ist typisches Denken von Erwachsenen, es gehört zur kindlichen Entwicklung und die kann völlig unterschiedlich verlaufen.
Kinder freuen sich, wenn sie ein Tor geschossen haben und wenn es das einzige Tor bei 10 Gegentoren ist, dann ist es ihnen völlig egal. Sollen sie reagieren wie die Profis: "Ich danke der Mannschaft..." oder "Mein Tor ist nichts wert, ich hätte lieber das Spiel gewonnen", dann verlangen wir von den Kindern ein Erwachsenenverhalten, das können sie nicht und auch bei Erwachsenen sind solche Aussagen deshalb häufig, weil sie wissen, genau das erwarten die Beobachter, ehrlich ist manchmal anders und Kinder sind das. Deinen zitierten Szenenapplaus erhalten Kinder doch genau dann, wenn sie sich so verhalten wie wir Erwachsenen es wollen.
ZITATENDE:
Die Zitierfunktion spinnt. Deshalb so.
Dem, was
@Uwe hier schreibt, schließe ich mich an. Den Egoismus der kleinen Kinder finde ich insofern gut, dass er natürlich ist. Und, ... ich mag diese kleinen "Egodribbler".
Ok. Das wäre für mich eine Sache, auf die ich gern verzichten könnte. Auch Pay-TV im Vereinsheim ist für mich eine feine Sache, aber nicht so ganz billig, da hier ein einfaches Sky Abo, wie für Privatkunden, nicht ausreicht.
Auch Zugaben für Weihnachtsfeiern oder Ausflüge wären für mich nicht wichtig und müssen, denke ich, nicht vom Verein kommen.
Teilnahme am Regelspielbetrieb spätestens ab F, -hierzu habe ich auch eine etwas differenzierte Meinung. In der G für mich überhaupt nicht. Und in der F ? - sollte man schauen. Dort wo mit Punkten und Tabellen gespielt wird und man alternativ andere Möglichkeiten finden würde, - nein.
Aktiv am Leben im Stadtteil teilnehmen ?
Ich meine, wenn ein Verein sich um die fußballerisch notwendigen Dinge kümmert und da alles einigermaßen klappt, ist schon viel getan. Alles Andere ist für mich nicht unbedingt notwendiges Beiwerk.
@onkel78:
Schnellstens weg von dort. Was ist das für ein Verein ? Hier würde ich sogar die anderen Eltern mit abwerben. Dieser Verein braucht keinen Nachwuchs. Werbung in der örtlichen Presse würde ich außerdem noch für den Club machen, damit andere Eltern gleich gewarnt sind und auch die Konkurrenz etwas zum Lachen bekommt.
Zitat @onkel78:
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ZitatAb und an ein Präsent an alle Spieler
verstehe ich jetzt nicht so ganz. Was für Präsente ?
ZitatAb und an ein Präsent an alle Spieler
Zitat DSV:
ZitatPost 65
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Außerdem betonen wir bei jeder Gelegenheit, dass das Wichtigste ist, dass wir Spaß haben.
zum anlass nehmen um das einmal zu hinterfragen.
ist das wichtigste am fußball wirklich nur der SPASS????
ZITATENDE
Für mich bleibt auch der Spaß oder die Freude am Fußball das Wichtigste für die Kinder. Das schließt ja nicht andere Dinge aus. Warum aber sollte ein Kind Fußball spielen wollen, wenn es keine Freude dabei empfindet, - keinen Spaß an der Sache hat.
Ich sehe es auch nicht so, dass Fußball nur Spaß machen kann, wenn man gewinnt. In der F-Jugend haben wir viele Spiele verloren. Trotzdem hatten die Kinder Spaß und sind manchmal sogar trotz eines verlorenen Spieles glücklich nach Haus gegangen, weil sie zum Beispiel im anschließendem Strafstoßschießen ein Tor erzielt haben oder der Trainer ein eis ausgegeben hat. Andernfalls wären sie wohl irgendwann nicht mehr wiedergekommen.
Das hört sich gut an. Wenn man dann noch einen Sponsor findet, der einen Teil des Preises, den die Grundausstattung kostet, übernimmt, bleibt für Eltern oder Verein nicht mehr viel übrig, was sie selbst zahlen müssten
Zitat guenter:
ZitatAlle 2 Jahre ein neuer Verein, diese Fälle kenn ich auch, aber kann das das Ziel sein?
Ziel sollte es niemals sein. Aber ein möglicher Weg für das einzelne Kind, da sich, wie Du richtig schreibst, die Verhältnisse vor Ort schnell ändern können.
Um Dinge vor Ort zu ändern, bedarf es außer vielen anderen Dingen oftmals viel Zeit Geduld und Kompromissbereitschaft. Das alles hat man nicht, wenn man selbst ein Kind hat, welches ausgebildet werden möchte und vielleicht auch außer diesem Wunsch ein entsprechendes Talent mitbringt.
Für solche langfristigen Vorhaben eignen sich für mich Leute, denen nicht die Zeit bezüglich des eigenen Kindes im Nacken sitzt.
Zitatkenne ich auch keine Patentlösung.
Die kennt sicher niemand, sonst könnte man die Idee schon für Geld kaufen.
Deshalb ist hier immer der Einzelfall zu betrachten und es sind hier alles nur Tips aus verschiedenen Blickwinkeln, die gegeben werden, und die den Fragestellern vielleicht bei einer Entscheidungsfindung helfen können.
Grundsätzlich setze ich voraus, dass die Eltern immer das Beste für ihr Kind wollen und deshalb die kompetenten Personen für diese Entscheidungen sind. wenn dann falsche Entscheidungen getroffen werden, ist das zwar ärgerlich aber kaum jederzeit vermeidbar. Schlauer ist man oft erst im Nachhinein und niemand geht ohne Fehler durchs Leben bzw. trifft immer die richtigen Entscheidungen. - Nicht für sich und auch nicht für seine Kinder.
Hallo Francesco:
Ich empfehle Dir außer den DVD's von Coerver auch seine älteren Videos. Aus der Dubai-Reihe für Deine Altersklasse das Video 1. Viele Übungen findest du auch kostenlos im Internet.
Mit der Schulung von Ballbeherrschung und Zweikämpfen liegst Du meines Erachtens nach schon richtig. Hinzu kommen noch Koordination (wobei die Übungen nach Coerver auch diese hervorragend schulen), Spiele ( auch welche, die nichts mit Fußball zu tun haben) und Übungen aus anderen sportlichen Bereichen z.B. Turnen). In dem Alter würde ich die Kinder noch möglichst polysportiv ausbilden.
Auf das Passspiel würde ich bis auf die Schulung der Passtechniken hingegen erst einmal überhaupt keinen Wert legen wollen.
Ich wünsche Deinem Sohn und Dir viel Erfolg. Rechne aber auch damit, dass Du in Deiner Nähe vielleicht auch keinen Verein finden wirst, wo es gerechte Einsatzzeiten und wirkliche Positionsrotation gibt.
Das Forum hier ist nicht repräsantativ. Und selbst hier findest Du viele Meinungen, die darauf schließen lassen, dass es auch dort keine gerechten Einsatzzeiten gibt.
Will man im derzeitigen Verein etwas ändern und alte verkrustete Strukturen aufbrechen, dauert das oftmals viel zu lang. Das eigene Kind hat dann nichts mehr davon. Auch die Sache mit den Freundschaften wird mir oft zu überbewertet. Es gibt Kinder, wo diese sicherlich ein Grund sind, den Verein nicht zu wechseln. Das betrifft aber nur einen Teil.Freundschaften können auch außerhalb des Fußballs gepflegt werden. Neue Freundschaften im neuen Verein können entstehen usw. .
Es gibt Väter, die sind selbst seit Kindheit in einem Verein verwurzelt. Diese werden sicherlich eine andere Entscheidung treffen, als Väter, die selbst nicht in diesem Verein sind.
Was ist mir als Vater wirklich wichtig ? Doch wohl zuallererst mein Kind !
Statt immer wieder faule Kompromisse einzugehen und ihre Freizeit für einen Verein zu opfern, dem nur die Männermannschaften wirklich am Herzen liegen, sollten viel mehr Eltern mit den Füßen abstimmen und diesen Vereinen den Rücken kehren. Es gibt auch andere Vereine, wo es sich eher lohnt, selbst mit tätig zu werden. Dort sind schon Leute mit ähnlichen Ansichten tätig, die sicher froh über Unterstützung sind und diese auch verdienen.
Dort, wo die "Alten Herren" die Richtung des Vereines bestimmen, sollen diese auch unter sich bleiben. Diese Vereine haben Nachwuchs nicht verdient.
Zitat talentschmiede-svs:
Zitatich denke jeder hier weiß das man bereits dort anfängt den Jungs gewisse Laufwege, Spielformen mit auf den Weg zu geben
Nein, weiß ich nicht. Ist mir neu ![]()
Wie oft trainiert Deine F-Jugend in der Woche ? Die müssen ja technisch und koordinativ schon top ausgebildet sein, wenn Du die Zeit zum Einstudieren von Spielsystemen und Laufwegen mit ihnen verbringen kannst.
Rotation ? Findet offensichtlich nicht oder kaum statt, wenn du schreibst, dass du zwei schnelle "Außen" hast. Da gehe ich mal davon aus, dass es sich immer um die selben Spieler handelt.
Ich meine auch, dass du dich hier etwas einlesen solltest, da es schon andere Treads gibt, in denen über das Thema geschrieben wurde.
Weiterhin würde ich dir gern die Videos und DVS's von "Coerver" empfehlen. Darüber findest du auch einiges kostenlos im Internet. Es gibt dort auch viele Übungen für die von Dir betreute Altersklasse,deshalb bitte nicht gleich abschrecken lassen, wenn dir einige Sachen zu schwer vorkommen.
Es ist, meine ich, auch nicht so wichtig, wer im Einzelfall einwirft, oder ? Viel wichtiger ist doch, dass das Spiel schnell wieder läuft und die Kinder viel effektive Spielzeit haben. Den richtigen fairen Umgang miteinander werden sie trotzdem lernen, wenn es ihre Trainer wollen.
Die Aussage, dass Kinder Tabellen wollen, halte ich für ein Gerücht. Vielmehr sind uns Erwachsenen, Trainern und Eltern, Tabellen wichtig und dies suggerieren wir mit unserem Verhalten auch den Kindern.
Ich glaube nicht, dass dort, wo es keine Tabellen gibt, z.B. bei guenter, die Kinder ständig nach Tabellen rufen oder nachfragen, auf welchen Platz sie denn im Fall der Fälle gerade stehen würden.
Zitat @16aufmrücken:
ZitatEs geht zwar um Spaß aber am meisten Spaß macht es auf dem 1. Tabellenplatz
Schon mal Kinder feiern sehen, die ihr erstes Spiel gewonnen haben ? Und mal mit Mannschaften verglichen, bei denen Siege die Normalität sind ?
Grundsätzlich eine mögliche Vorgehensweise.
In diesem Fall ist die ältere Torhüterin Ende zwanzig, könnte also sicherlich noch einige Jahre spielen. Die zweite Mannschaft hat zur Zeit keinen TW.
Gerade unter Freunden sollte man Dinge offen ansprechen können, - in einem persönlichen Gespräch unter vier Augen, - nicht vor Anderen. Vor der Gruppe kann sich die andere schnell bloßgestellt und deshalb beleidigt fühlen.
zitat Nela:
ZitatWie bringe ich es ihr am besten bei?
Im persönlichen Gespräch. Die Dinge einfach und offen ansprechen, wie Du sie siehst. Auch auf die Gefahr hin, dass sie das nicht schluckt. Du bist die Trainerin und machst dich gegenüber dem rest der Mannschaft unglaubwürdig, wenn du nicht offen Stellung beziehen und Entscheidungen treffen kannst.
ZitatUnd es wird auch für mich Zeit mich zu positionieren
Genau !
Zitatauch wenn das für mich extrem unangenehm werden wird, da die Ältere auch noch ne langjährige Freundin von mir ist
Auch und gerade unter Freunden sollte man offen miteinander sprechen dürfen.
Wer keine Entscheidungen treffen kann, wenn diese einmal unangenehm sind und vielleicht auch persönliche Freunde betreffen, sollte keine Mannschaft führen. Privates sollte man hier auch klar trennen können von den Dingen, die die Mannschaft betreffen.
Zitat guenter:
ZitatKann sich das wirkliche Talent, das damit auch entsprechend umgeht, nicht doch irgendwie durchsetzen?
Wenn ein kleiner Dorfverein, der sicherlich eine gute Jugendarbeit macht, aber ganz sicher nicht das Geld hat um sogenannte
hochqualifizierte Jugendtrainer sich zu leisten, also auch nur engagierte, etwas bessere Dorftrainer, ein Talent so zu trainieren und zu fördern, dass es einen solchen Sprung schaffen kann - wird dann die Arbeit im Dorfverein nicht doch unterschätzt und im Gegenzug dazu die Arbeit im NLZ überschätzt in Bezug auf die jüngeren Jahrgänge?
ZITATENDE
Ich denke, auch wenn es mal ein Spieler geschafft hat, kann man nicht daraus schließen, dass dieser Weg allen wirklichen Talenten möglich ist. Spätestens mit Ende der Schulzeit und Beginn der Ausbildung oder des Studiums fangen für viele die Probleme an, wenn sie dann noch in einem Dorfverein spielen sollten. Weiterhin dürften diese Dorfvereine mit einer solchen kontinuierlich hochwertigen Nachwuchsarbeit doch recht rar sein.
Was die jungen Jahrgänge betrifft, so muss man den jeweiligen Einzelfall betrachten. Die Ausbildung im Dorfverein mit der im NLZ vergleichen, Fahrstrecke und Zeit, Charakter des Kindes usw. .
Keine Angst, Guenter. - Ich versuche handelnde Personen immer möglichst von Ihrer Schokoladenseite zu zeigen. ![]()
Zitat guenter:
Zitatalles klar, zufrieden?
Na, ich lass es grad mal noch durchgehen. Aber Du stehst ab sofort unter Beobachtung.
