Beiträge von Karl

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Warum sollte automatisch die FPL gelten, nur weil ohne Schiedsrichter gespielt wird ? Weiterhin wird auch in F und E nicht überall FPL gespielt.


    Wie schon geschrieben, stört und interessiert es mich nicht, wenn Personen hinter dem Tor des Gegners stehen.
    Bemerke ich, dass es sich auf fremden Platz nicht vermeiden lassen wird, dass sich vielleicht Personen hinter das Tor stellen werden, sehe ich zu, dass ich an diese Stellen wenigstens eigene Leute hinstelle, bevor es der Gegner macht. :D

    loi:


    Das meine ich auch. Sollte die Kinder unter diesem Trainer nicht mehr spielen und trainieren wollen, wäre das doch nachvollziehbar. Ich würde sie in diesem Fall auch nicht von einem Durchhalten überzeugen wollen....

    Würdet ihr euren Sohn in einer solchen Situation aus der Mannschaft zurück ziehen, oder würdet ihr die vier Wochen noch mitmachen?

    Es käme darauf an, was mein Sohn möchte.... 8)

    Zitat Kalinka:


    "All das was Du beschreibst, machen wir auch ohne FPL . die Elten dürfen beim Training und auch bei Spielen den Rasen nicht betreten, der Schiri wird in Ruhe gelassen und es wird im Training darauf geachtet , das man untereinander, aber auch mit dem Gegner fair umgeht."


    Zitatende: (die Zitierfunktion erschließt sich mir seit dem Update nicht...)



    Dann ist doch alles bestens und du wirst mit der FPL keine Probleme haben.... :)

    Man sollte bei allem ausbilden wollen nicht den Spaß vergessen, der gerade im Breitensport oft der einzige Grund ist, dass die Jugendlichen Fußball als Hobby betreiben. Deshalb gehören für mich, nicht nur dort, Turniere unbedingt dazu. Testspiele kann man auch während der Woche spielen und hat dann die Wochenenden für Turniere frei.

    Zitat Zodiak:

    Demnach wäre es dann auch in Ordnung, wenn Bambinis 5 mal Training wöchentlich hätten und 2 Spiele am Wochenende. Ich halte drei feste Termine von Montag bis Freitag für zu viel für Kinder dieses Alters. Natürlich sollen sie sich viel bewegen. aber nicht ständig nach festen Vorgaben Erwachsener. Vielleicht hätten sie an solchen Terminen auch einfach nur Lust, mit Legosteinen zu spielen oder zu malen.
    Bevor ich Eltern raten würde, ihre Kinder ein zweites oder drittes Mal in der Woche zum Fußballtraining zu schicken, würde ich ihnen eher raten, die Kinder in dieser Zeit andere Dinge, wie Turnen, Tanzen, Schwimmen, aber auch Sachen, die keinen sportlichen Charakter haben, aber die geistige Entwicklung der Kinder fördern, auszuprobieren zu lassen und vor allem keinen Termindruck aufzubauen.


    Zitat Chef-Ausbilder:

    Viele NLZ's besinnen sich wieder auf früher startende Teams, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Wer später was richtig geiles wird, wird mit 6 bereits gerade aus schießen und laufen können.

    Ich sehe das nicht als Trend. Auch meine ich, dass gute koordinative Fähigkeiten und eine gewisse Schnelligkeit in dem Alter vorteilhaft sind, aber nicht unbedingt in einem Fußballverein erworben werden müssen bzw. Kinder mit 6 Jahren überhaupt schon zwingend Fußball spielen müssen.

    Ich halte eine dritte Trainingseinheit in der Woche für Bambinis für zu viel. Das Angebot schmeichelt, ob gewollt oder ungewollt, vor allem den ehrgeizigen Eltern, die dann ihre Kinder dorthin chauffieren. Bei drei Einheiten je Woche und dann oft noch einem Wochenendtermin haben Vorschulkinder schon so einen vollen Terminkalender, dass ich mich frage, wann sie Zeit haben sollen, auch andere Dinge auszuprobieren oder einfach nur allein oder mit Freunden zu spielen ohne Anleitung und Hineinreden von Erwachsenen.

    Wenn am Anfang der Saison alles noch super war, kann man die Spieler vielleicht auch wieder motivieren.
    Setzt euch im Verein zusammen, besprecht eure Ziele und erstellt möglichst ein Konzept für die Mannschaft der neuen Saison. Danach stellt es der Mannschaft vor. Klärt, was in dieser Saison falsch gelaufen ist, die Gründe dafür und warum in der neuen Saison alles besser wird. Ihr müsst die Spieler damit überzeugen und sie motivieren, diesen Weg mit Euch zu gehen. Dass die Mannschaft in einer Liga gespielt hat, wo sie überfordert war, wird auch eine der Ursachen sein, dass sie so eine Entwicklung genommen hat. Hier solltet ihr für die kommende Saison etwas ändern, damit es mehr Erfolgserlebnisse für die Mannschaft gibt. Eine entsprechende Vorarbeit könnte man jetzt schon leisten, indem man mit der Mannschaft Turniere spielt, bei denen Erfolge zu erwarten sind.

    Zitat Stonehendge:

    Natürlich hast du recht, wenn man an etwas wirklich hängt, nimmt man auch noch viel längere Fahrzeiten in Kauf. Nur muss mein Sohn dann mit dem Auto gefahren werden, öffentlich oder mit dem Rad kommt er nicht mehr zu einem anderen Verein. Fahrzeiten von 20 - 30 Minuten bedeuten, dass wenn ich ihn zum Training gefahren habe und wieder nach Hause gekommen bin, ich eigentlich gleich wieder los muss, um ihn wieder zu abzuholen. Das heißt das fast der ganze Abend geht damit drauf. Ich habe noch zwei jüngere Kinder, was mache ich dann mit denen in der Zeit? Klar lässt sich alles organisieren, aber so einfach ist es dann in unserer Situation nicht mehr.


    Bei uns ist es wie bei vielen. Ein Elternteil arbeitet viel, kommt spät nach Hause, der andere Elternteil muss dem Alltag mit den Kindern alleine hinkriegen.


    Das ist natürlich ein triftiger Grund.


    Vielleicht lässt sich aber eine Fahrgemeinschaft organisieren oder du nimmst die beiden anderen Kinder mit und bleibst mit ihnen dort. Ich weiß ja nicht, wie oft dann Training wäre.
    Sonst wird wohl nur die Aufgabe des Hobbys Fußball für deinen Sohn bleiben. Du schreibst ja selbst, dass sich im derzeitigen Verein nichts ändern wird...

    Ich fürchte es wird früher oder später auf eine andere Sportart hinauslaufen. Auch wenn Fußball seine Traumsportart ist.

    Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem dabei ist, den Verein zu wechseln bei einer Fahrtzeit für die einfache Strecke von ca. 20 Minuten. Diese Zeit wenden selbst Kinder in einer Großstadt zum Teil auf, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Training fahren. Im ländlichen Raum dürfte es dort nicht anders aussehen, wo Eltern nicht fahren und Kinder auf das Fahrrad angewiesen sind.
    Ist es wirklich die Traumsportart, nimmt man notfalls auch einen etwas höheren Aufwand in Kauf. Andernfalls hängt man wohl doch nicht so sehr an seinem Sport.

    DSV:


    Raicoon schrieb in einem anderen Thema, dass seine Mannschaft mindestens eine Liga zu hoch spielt. Wir sind hier also weder beim im Kinderfußball noch in irgendeiner unteren Spielklasse.
    Hier sollte es ein Verein schon zustande bringen, 11 Spieler zum Spiel mitzubringen. Das ist hier keine Kritik an raicoon , der die Mannschaft erst 1 Monat betreut, sondern an seinem Verein und dessen Ex-Trainer.
    Ich werde jedenfalls keinen Spieler zusätzlich auf die Bank setzen, weil der Gegner nicht fähig ist, genügend Spieler mitzubringen oder das Spiel verlegen zu lassen. Es hat für mich auch etwas mit Fairness zu tun, dass man so etwas als Verein entweder geregelt bekommt oder nicht für so eine Spielklasse meldet.
    Auch in einer F-Jugend würde ich kein Kind zusätzlich draußen lassen, habe jedoch schon Kinder beim Gegner mitspielen lassen.


    Zitat DSV:

    wann würdest du dich denn in einem ligaspiel auf die gleiche zahl der spieler einlassen und der sportlichen fairness vorschub leisten?

    Immer, wenn der Gegner 11 Spieler auf den Platz stellt .