Beiträge von Karl

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    Hallo Günter,


    das Thema ist eben nicht uninteressant. Und ich kann mir vorstellen, worauf Du abzielst. Die Meinungen der User hier sollten Dich darin bestärken


    Viel Erfolg


    Karl

    Zitat

    Ich erstelle monatlich einen Trainingsplan aus den Notizen die ich mir von den vergangenen Spielen/Turnieren und auch was so im Training passiert gemacht habe. Aber wo mache ich mich da wichtig? Ich erstelle einen Trainingsplan für mich, und den bekomm nur ich und mein Co-Trainer zu gesicht. Mein Co-Trainer auch nur, damit er weiss worauf er zu achten hat, gerade wenn wir die Gruppen aufteilen und natürlich auch weil ich seine Meinung hören möchte. Aber wo mache ich mich da wichtig? Sorry, aber son Quatsch.


    Ich möchte die o.a. Anmerkungen (von peter_Pan) hier nur nutzen, um folgendes gegenüber "e trainer" klar zustellen:


    Es gibt viele unterschiedliche Trainingspläne. - kurzfristige:Tag/Monat und langfristige:Monat)Jahr,themenbezogene,altersbezogene,problembezogene etc.


    manche Trainer arbeiten mit Trainingsplan, andere ohne..., - einige haben ihren groben Trainingsplan auf Grund jahrelanger Erfahrung im Kopf.


    Wenn Du eine E - Jugend trainierst, mußt Du auch die Ausbildungziele für dieses Alter kennen. Dann weißt Du auch, was Du im Groben trainieren solltest und in welchen Bereichen die Kinder trainiert worden sein sollten, bevor sie in die D - Jugend gehen. Wie oft Du pro Woche Training hast, weiß hier bisher keiner. Den Ausbildungsstand Deiner Kinder kennst nur Du!


    Ich hatte es Dir gegenüber (in einer "PN " )schon so ausgedrückt: Die Erstellung eines "detaillierten" Trainingsplanes kostet viel Zeit. Und ist im Feinen auch auf Deine Truppe abgestimmt. Der Plan unterliegt auch jederzeit Änderungen.


    Ich selbst habe keinen schriftlich fixierten "Trainingsplan" für eine ganze Saison zur Hand. Ich weiß, was die Kinder( ihrem Alter entsprechend) bei Eintritt in die nächste Altersstufe beherrschen sollten. Darauf arbeite ich dann dem momentanen Ausbildungsstand und den entsprechenden Voraussetzungen der jeweiligen Kinder entsprechend hin.


    Dabei kann es durchaus sein, daß ich eine Trainingseinheit im Detail erst kurz vorher ausarbeite (wie "Manne" und andere) Ich habe mir auch Ordner mit vielen verschiedenen themenentsprechenden Übungen angelegt. Außerdem gibt es das Internet,Bücher und DVD's.


    Ich bin selbst beruflich in der Erwachsenenbildung tätig. Wenn ich einen Unterricht halte, ist der auch von mir ausgearbeitet und beinhaltet vor allem viel eigenes praktisches Wissen. (und ich kann ihn eigentlich ohne irgendwelche Vorlagen halten). Hätte ich als "Unwissender" das Unterrichtsmaterial eines Kollegen vor mir, würde es keinem wirklich etwas bringen.


    Deshalb hier an "e trainer" nochmals außerhalb der PN: Manchmal muß man einfach eigene Zeit in eine Sache investieren.

    Hallo Günter,


    tja, dann werden Du oder der neue Verein wohl eine entsprechende Summe aufbringen oder mit einer Sperre leben müssen.


    Deine moralische Einstellung ist zwar grundsätzlich wirklich o.k. und verdient Anerkennung. Was sie Dir und Deinem Sohn letztendlich einbringt, ist eine andere Sache. Ich hatte schon einen Fall und habe auch aus Rücksicht zu Mannschaft und Verein gehandelt. Im Nachhinein bedauere ich jetzt die wirklich verlorene Zeit und würde in Zukunft anders handeln.


    Das undankbare Verhalten und die Sichtweise Deines Vereinsvorsitzenden würde ich selbst jedenfalls nicht tolerieren können. Mir würde der Kragen platzen. Geld würde der Herr jedenfalls von mir definitiv nicht sehen.

    Hallo Hans,



    hast ja Recht. Ich war gestern nur irgendwo sauer, da ich doch eine etwas längere PN mit Trainingsbeispielen geschrieben hatte und keine Antwort mehr bekam. Ich meine, es ist auch meine Zeit, die ich mir dafür nehme, und wenn ich dann den Eindruck habe, dass es sich hier jemand eventuell auf Kosten anderer sehr einfach macht und keine eigene Zeit investieren will, bin ich eben ein wenig sauer. Dazu hatte ich mir dann gestern die anderen Beiträge von "e trainer" durchgelesen und festgestellt, dass die Fragen nach ausgearbeiteten Trainingsplänen bei ihm öfter und schon seit längerem bestehen. Bezüglich der Rechtschreibung meinte ich mehr, dass man sich wenigstens die Zeit nehmen könnte, sich den eigenen Beitrag nochmal durchzulesen und grobe Schnitzer, die einem beim schnellen "Einhämmern" in die Tastatur passieren, noch mal korrigiert. Ich hatte gestern den Eindruck, dass da jemand ist, der sich mit minimalstem Aufwand mit Wissen "begatten" lassen will.


    Rechtschreibfehler macht jeder.Ich auch. Und wenn mein Beitrag diesbezüglich fehlinterpretiert werden kann, dann entschuldige ich mich hiermit dafür.

    Ich sehe es hier genauso wie Chris. Da der Vater unentgeltlich für den Verein tätig war, muß man ihm hier entgegen kommen. Alles andere gehört sich nicht. Sollte der aufnehmende Verein ohne Probleme eine Summe zahlen ist es o.k. Wenn nicht, sollte man im Interesse des Jugendlichen und auch aus Dankbarkeit für geleistete Arbeit des Vaters drauf verzichten.

    Hallo e trainer,


    vor einiger Zeit hattest Du Kontakt per PN zu mir aufgenommen. Da fragtest Du, ob ich Dir evtl. eine DVD (Schnelligkeitstraining)brennen könnte. Als ich verneinte, fragtest Du nach einem Trainingsplan: Habe Dir etwas geschrieben, was mich auch Zeit gekostet hat. Ein "Danke, angekommen" wäre wohl nicht zu viel verlangt gewesen.


    Was erwartest Du hier? Wir geben uns hier Mühe, uns eine Meinung zu bilden, eigene Erfahrungen weiter zu geben und anderer Meinung zu erfragen.


    Und Du schreibst hier einfach, wie Dir Dein krummer Daumen (den deutsche Duden völlig ignorierend) gewachsen ist und erwartest, dass andere die Arbeit für Dich machen?!


    Wer meint, ich würde hier zu hart und vielleicht unsachlich argumentieren, sollte sich bitte die bisherigen Kommentare von e trainer anschauen.


    Und um Entschuldigung bitte ich hier nur den Administrator, falls ich gegen Regularien verstoße. Ansonsten meine ich es so, wie es hier steht.

    Ich mache mit meinen "Kleinen" im "Hauptteil" immer eine Art Stationstraining. Die Kinder sind permanent ( bis auf kleine Pausen) aktiv. Lange inaktive Zeiten sind durch kleine Gruppen ausgeschlossen. Viel Abwechslung ist dadurch gegeben. Die Stationen werden zwischendurch nochmal komplett umgebaut: Nachteil ist der wirkliche "Stress" für den Trainer, wenn man allein ist. Aber ich bin immer wieder über Kinder erstaunt, die am Anfang des Trainings konditionell hinterherhängen und sich am Ende (schweißüberströmt ;( ) beschweren, daß schon Schluß ist.

    Q Andre


    Ich denke durchaus, daß ich auf die Altersgruppe eingehe.


    Ich möchte jedes einzelne Kind nach seinen Fähigkeiten und so es dies möchte und es ihm Spaß macht fördern. Das heißt für mich nicht, dass ein Kind, das sich im Moment weiterentwickelt zeigt, auf die Entwicklung der anderen "warten" muß. Ich versuche es weiter zu fördern. So wie die anderen Kinder auch. Jeden nach seinen Möglichkeiten. Wenn es nicht gemeinsam geht und ich den Eindruck gewinne, dass sich beide Seiten gegenseitig in ihrer Entwicklung behindern, bzw. ich immer nur einen Teil fördern könnte, trenne ich die Sache. (natürlich nur, wenn das Kind und die Eltern kein Problem damit haben)In einem grösseren Verein ist das möglich, indem ich das im Moment fußballerisch weiterentwickelte Kind in seiner Altersklasse eine Mannschaft höher gebe.


    Zu Deinem Link: Hier muß ich fragen, mit welchen Kindern dieser Spieler das Kurzpassspiel üben soll. (gehört ja als Ausbildungsziel nicht in diese Altersgruppe und die anderen Kinder sind noch nicht so weit) - heißt, ich könnte mit dem betreffenden Spieler sehr wohl üben, aber da er dazu 3 gleichwertige Partner braucht, (die er in seiner Alters-/Leistungsklasse im Moment nicht hat), würde die Übung für den Spieler treffend sein, jedoch nicht für den Rest der Mannschaft (Altersziele!)


    Schlußfolgerung wäre für mich: Spieler trainiert zumindest zusätzlich in höherer Altersklasse. Zum Thema "Ballkoordination" kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, daß diese Spieler gerade darin einen Vorsprung gegenüber den anderen haben. Nach eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass gerade überwiegend diese Spieler einen großen Überblick haben und irgendwann je nach Leistungsstand entsprechende Mitspieler zwecks Abspiel suchen suchen. Das machen sie nicht aus ihrem 90 Grad Blickwinkel sondern sie drehen Kopf und Körper entsprechend. In einer Mannschaft, wo sie damit zum Erfolg kommen, machen sie dies öfter. Wo nicht, unterbleibt dies irgendwann (meist sehr schnell) weitgehend. - Versuch und Irrtum!


    Mein Vater hat vor 2 Jahren auf mein Bitten mal fast alle Spiele meiner F-Jugend gefilmt. Logischerweise taucht gerade der am weitesten entwickeltste Spieler meiner Mannschaft permanent aktiv auf dem Film auf. Dort sind mir u.a. die oben beschriebenen Verhaltensweisen aufgefallen. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, alle Filme bezüglich der einzelnen Spieler auszuwerten. Trotzdem fallen auch jetzt schon bestimmte Verhaltensweisen der einzelnen Kinder über die Saison auf.

    Hier gebe ich Hope zu 100 Prozent recht. Meist spielen diese "stärkeren" Spieler in einer Mannschaft, die ihrem Leistungsstand entspricht, auch von sich aus eher ab. Und sie werden dort weiter gefördert. Für die anderen ist diese Herausnahme des Einzelnen auch förderlich, da sie jetzt mehr Spielanteile bekommen. Der Beweis ist hier schon die Situation, wo der Spieler mal im Tor stand.

    Hallo Andre,


    Ich meinte nur, dass es grundsätzlich auch nachvollziehbare Gründe gibt.


    Mit dem bitteren Beigeschmack bezüglich des genannten Beispiels gebe ich Dir ja recht. Und man muß immer den Einzelfall sehen, und das können warscheinlich nur die Leute vor Ort eventuell nach eigenen Beobachtungen und einigen "Probetrainings".

    Ich denke schon, daß es Umstände gibt, wo auch ein Vereinswechsel für einen 8-jährigen vorteilhaft sein kann.


    Beispiel: - kleiner Verein (nur je eine Jugendmannschaft,Jahrgangsgemischt)


    - motivierter und talentierter (Ansichtssache) Spieler, der auch in der Freizeit nur Fußball im Kopf hat


    - Trainingsplatz: Hartplatz


    - Winter: Keine Halle, viel Trainingsausfall


    - Wochentrainingszeit: 1 x 60 Minuten für F-Jugend


    - größter Teil der momentanen Mannschaft spielt nur zum Training Fußball


    - Kein altersgerechtes Training (z.b. Passspiel in F-Jugend gefordert)


    - schreiende Trainer (1 gegen 1 wird sofort unterbunden)



    aufnehmender Verein: -altersgerechtes Training durch ausgebildete Trainer, mehr Trainingszeiten,Sporthalle,mehrere Mannschaften eines Jahrgangs,usw.


    ...wenn dann das Kind von sich aus wechseln will und sich im neuen Verein wohl fühlt ( es sollte die Möglichkeit bekommen vorher mehrmals unverbindlich zum Training zu erscheinen und auch daran teilnehmen zu können. - Da entsteht auch meist für den Trainer ein genaueres Bild über das Kind und die Wechselgründe) spricht für mich nichts gegen einen Wechsel. Wenn ich in so einem Fall aus (für mich nicht nachvollziehbaren Gründen) warten will, bis das Kind 15 oder 16 ist, sind für diesen fußballerisch alle Messen gesungen.


    Es gibt auch Kinder, die fühlen sich überall wohl und wollen einfach nur "erfolgreich" Fußball spielen. Mit erfolgreich meine ich hier nicht die eventuell erzielbaren Erfolge in den Spielen, sondern die Förderung im Training. Die fühlen sich einfach wohl, wenn sie unter gleich "starken" Kindern spielen und sich jedesmal beweisen müssen und sich gegenseitig z.B. neue "Tricks ablauschen" können. Die zeigen sich und spielen dort ganz anders. Aus dem Kind, dass von seinem "alten Trainer" immer kritisiert wurde, weil es "nicht abspielt", wird plötzlich der Spieler, der dribbelt, aber im richtigen Moment auch oft abspielt ( einfach, weil er plötzlich die passenden Mitspieler hat, die sein Tempo auch mitgehen und für ihn anspielbar sind.)


    Ein schlechtes "Gewissen" braucht man gegenüber dem "abgebenden Verein" als Trainer dann nicht zu haben. Wichtig ist für mich im kinderfußball das, was das Kind von sich aus möchte und was vielleicht außerdem noch zu seiner Förderung beiträgt.


    Ich selbst bin als Trainer unentgeltlich für einen Verein tätig. Ich bilde die Kinder fußballerisch aus, weil es mir Spaß macht, mein jüngstes Kind noch in diesem Verein spielt und die Kinder immer gern mit mir trainieren. Ansonsten wäre es mir völlig egal, welchen Namen der Verein trägt. Und den meisten Kindern auch. Die wollen sich einfach nur "wohlfühlen".


    "

    Hallo Nala,



    zu Deinem 1. Absatz: Die Spielerinnen hatten keinerlei Recht, ausfallend zu reagieren. - Egal ob wirklich eine schlechte Schiedsrichterleistung vorlag oder nicht. Diese hat man zu akzeptieren oder es ist Sache des Trainers/Vereins hier zu reagieren. Den Kindern muß es auch so vorgelebt werden, daß man manchmal auch mit Sachen leben muß, die man nicht für richtig befindet und man nicht mit Aggressionen darauf reagieren darf.


    Zu Deinem 2. Absatz: "6 Spielerinnen drohen damit den Verein zu verlassen !" Da stimmt etwas grundsätzlich nicht! Wenn Spieler/Spielerinnen wirklich so etwas bei mir äußern würden, dann wären sie halt weg. Würde ich sofort drauf verzichten. - Ich denke, daß es von den Eltern ausgeht und sich der Verein erpressen lässt. Grundsätzlich würde ja nichts dagegen sprechen, auch jüngere Spielerinnen in die U 15 zu nehmen. Grundgedanke sollte hierbei sein, jüngere Spielerinnen zu fordern. Dabei ist an die körperliche Beschaffenheit der Spielerinnen und an ihre Gesundheit zu denken.



    Zitat

    Die Kinder haben doch gar keine Chance gegen andere U-15 Spielerinnen. Oder??????????


    Die Kinder haben unter den von mir o.a. Gesichtspunkten sehr wohl eine Chance. Nämlich u.a. sich sehr früh als Mannschaft einzuspielen. Vorraussetzung wäre natürlich, den reinen Ergebnisgedanken ausblenden zu können.

    Zitat

    Im Sommer gibt es die Möglichkeit für Minis bis E ohne Sperre zu wechseln. Das reicht meiner Meinung nach absolut!
    Klar sind es meist nicht die Kinder, die einen Wechsel allein entscheiden. Es sind fast immer die Eltern und davon gibt es leider immer mehr Bekloppte. Die reißen ihre Kinder aus Mannschaften raus, weil sie Dollarzeichen in den Augen haben und meinen das ihr Jaust mal ein ganz großer wird. Und das nicht in der D- oder C-Jugend! Die werden immer jünger und wechseln schon ab der F.


    @ Ronaldina


    Es gibt ja ganz unterschiedliche Motive für einen Vereinswechsel. Es kann z.b. sein, daß man am Anfang einer Saison feststellt, das in dem derzeitigen Verein nicht gemäß den altersgerechten Ausbildungszielen ausgebildet wird. Oder sich ein Kind in der Mannschaft/Verein nicht wohl fühlt. Das wären für mich durchaus Gründe für einen vorzeitigen Wechsel im Sinne des Kindes. Da kann ein Jahr lang werden und vielleicht fast vertane Zeit für ein Kind bedeuten.


    Das Kinder den Vereinswechsel schon vor der D - Jugend vollziehen, kann ich ebensogut verstehen. Weil, ab dann wäre ja eine Ausbildungsentschädigung/oder Sperre auch imSommer fällig. Wenn mein Kind dann aus den unterschiedlichsten Gründen wechseln wollte ( oder sollte ) und das Kind erscheint nicht so überaus talentiert, daß der aufnehmende Verein die Entschädigung zahlen würde, dann muß ich in die eigene Tasche greifen.


    Ich denke, man sollte zwar die Planungssicherheit der Vereine beachten, aber die Kinder nach ausreíchender Kündigungsfrist zumindest auch in der Winterpause ohne eventuelle Sperren wechseln lassen.


    Und sollten die Fälle dann wirklich trotzdem so liegen, wie Du sie in Deinem Beitrag beschrieben hast, sollten wir an die Kinder denken und diese nicht durch Sperren für die Fehler der Eltern oder anderer Erwachsener bestrafen.


    Da dies nicht alle Trainer/Vereine so sehen und manchmal eigennützig und nicht zum Wohl der Kinder ihr Einverständnis zum Vereinswechsel verweigern (siehe einen der vorherigen Beiträge), sollte hier eine moderatere Regelung im Sinne der Kinder her.

    trainer 2005


    Respekt dafür, daß Du den Mut hattest, vor diesem Gremium die Philosophie des KIFU darzustellen und zu vertreten. Traurig ist schon allein die Tatsache, daß es nicht diese Herrschaften sind, die diese Philosophie weitergeben, da sie doch vom DFB gewollt ist.


    Der Erfolg dürfte aber momentan sein, daß du einen Teil der Teilnehmer zum Nachdenken gebracht hast oder in Ihrer Meinung bestätigt hast. Und du bist jetzt dort bekannt, wie ein bunter Hund. Du mußt jetzt natürlich "weiterbohren", immer wenn Du mit anderen Trainern und Eltern ins Gespräch kommst. Und irgendwann werden auch mal die "alten Säcke" überstimmt, die nicht mehr umdenken und Neues nicht mehr umsetzen können.

    Hallo Nala,


    zu der "Spendenaktion". Eine Spende ist ja freiwillig und wer nicht spendet, soll nicht schief angeschaut werden.


    Da ich die genauen Umstände nicht kenne, gibt es für mich mehrere Möglichkeiten.


    Fall 1: Der Trainer will unbedingt mit seiner Mannschaft zu diesem Turnier. Dann sollte er auch seinen Anteil bezahlen.


    Fall 2: Die Eltern und Kinder wollen in der Hauptsache zu diesem Turnier und der Trainer ist zum Beispiel ehrenamtlich ohne Entgelt für den Verein tätig. Dann würde es eine einfache Umlage (keine Spende!)pro mitfahrendem Kind geben und der Trainer fährt so mit. Ist meine Meinung.


    Fall 3: Ich als Trainer mache es aus Spaß an der Sache und Idealismus und weil die eigenen Kinder dabei sind, dann zahle ich evtl auch als Trainer noch meinen Anteil. (Wäre jetzt meine Situation)


    Ich kann aber Trainer (z.b. Fall 2 ) vollauf verstehen, die keinen Cent für ihre Arbeit sehen, Fahrtkosten über die Saison haben etc.und die dann sagen: "das trage ich nicht auch noch selbst. Entweder die Kosten für mich werden übernommen oder die Mannschaft fährt nicht zum Turnier.


    Vielleicht kannst Du noch genauer beschreiben, wer der Initiator der Reise ist und wie die genauen Umstände sind.

    @ SuShi


    Sehr guter und kompetenter Beitrag !


    Ich bin auch gegen Sperren für Kinder. Verstehe natürlich die Bedenken der Verein bezüglich der Planungssicherheit. Vielleicht könnte man sich zumindest im unteren Jugendbereich wenigstens auf zwei Wechseltermine (Sommer und Winter) ohne Sperrzeit einigen (egal ob mit oder ohne Zustimmung des abgebenden Vereins !).


    Im Gegenzug könnte man die vorherige Kündigungsfrist etwas verlängern!



    Als vorläufiges Ergebnis dieses Themas und eigener Erfahrungen darf ich für mich feststellen, das der Besitz der C - Lizenz den Inhaber nicht immer unbedingt qualifiziert, Kinder im Sinn der DFB Richtlinien auszubilden. Andererseits gibt es wohl auch "Trainer" ohne Schein, die dies auch auf Grund Ihrer sozialen Kompetenz und Ihrer individuellen Lernbereitschaft sehr gut können. Das ist wohl momentan der IST - Zustand.


    SOLL - Zustand für einen Jugendtrainer wäre für mich eine grundsätzlich einheitliche Ausbildung nach den Richtlinien des Verbandes. Diese Ausbildung müßte für den Trainer kostenlos sein, da der überwiegende Teil der Trainer die Tätigkeit ehrenamtlich und unentgeltlich ausübt. Sie sollte auch für Amateurvereine in den unteren Spielklassen kostenlos sein, da diese sonst erwiesenermaßen auf eine Ausbildung ihrer Trainer verzichten. Die Ausbildung sollte zumindest in Teilbereichen, wo möglich, dezentral durchgeführt werden, um den meist beruflich anderweitig tätigen Trainern entgegenzukommen. Die Voraussetzung, vorher aktiv in einem Verein Fußball gespielt zu haben, sollte entfallen. Eine Überprüfung der theoretischen und praktischen Eignung zum Lehrgangsanfang sollte dies ersetzen.


    Dies wären mal kurz ein paar Gedanken von mir zum Thema, um vielleicht den Austausch dahingehend nochmal anzuregen.

    Hallo Hope,



    es sollte keine Erklärung für Dich sein. Entschuldige bitte, wenn es so rüberkam. Ich kenne halt dieses Trainerverhalten aus eigener Erfahrung und könnte mich maßlos darüber aufregen. Ich habe über dieses Thema auch schon vor einiger Zeit ausgiebig gegoogelt. Die bisher angeführten Beiträge habe ich auch gefunden und mir darüber meine Gedanken den Fußball betreffend gemacht. Leider wird sich der von Dir angeführte Trainer diese Mühe und diese Gedanken wohl nicht machen. Einen direkten fusballspezifischen Beitrag scheint es leider noch nicht zu geben., so dass Dir wohl nur der Weg bleiben wird, es dem Trainer selbst zu erklären. Das du mittlerweile dazu keine Lust mehr hast, kann ich zu 100 % nachvollziehen. Meist läuft man da gegen Mauern.


    Eine Möglichkeit vielleicht einen fachspezifischen Beitrag zu dem Thema zu erhalten, wäre vielleicht beim DFB. Die haben ja altersgerechte Ziele für die Ausbildung definiert und werden diese begründen können. Dort dürfte dieses Thema mit reingespielt haben.

    Hallo Hope,


    Der Link von der Verkehrswacht sagt eigentlich alles aus und läßt sich ohne weiteres auf dem Fußball beziehen. Dort verhalten sich die Kinder auch nicht anders. Das Problem ist nur, das viele von uns hier solche Trainer kennen, und einigen davon könnte ich diese Ausführungen der Verkehrswacht in bezug auf den Fußball erklären und sie würden es immer noch nicht kapieren oder kapieren wollen, daß sie Sachen von 7-jährigen Kindern erwarten, die viele Erwachsene nicht leisten. Sie versuchen den Kindern den Erwachsenenfußball überzustülpen und Kinder, die sich in dem Alter richtigerweise ausprobieren und auch mal was versuchen, werden sanktioniert. Ich kenne diese Fälle, wo bestimmte Kinder überall sein sollen, deren Augen auch noch nach hinten schauen können, die dann natürlich auch sofort den freien Mitspieler sehen müssen und deren Pass dann auch noch genau gespielt werden muß und die selbst in dem Fall ohne Lob auskommen müßten.


    Was soll ein 7 Jahre altes Kind, das gerade damit zu tun hat hat, den Ball nicht zu verlieren, mit dem Ruf "Spiel ab" anfangen. "Wohin" wäre dann die Frage und würde auch voraussetzen, das das Kind schon teilweise den Ball am Fuß führt und dabei den Kopf nach oben gerichtet hat, um einen freien Mitspieler zu suchen.


    All diese Sachen,wie "Kopf hochnehmen" bei technischen Übungen kann ich doch im Training fördern, wobei Sachen wie Passspiel in dem Alter noch nicht dazugehören. - Ich kann es fördern, aber noch lange nicht im Spiel verlangen! Ein 7 jähriges Kind während eines Spiels für vermeintliche "Fehler" durch auswechseln zu bestrafen ist das Allerletzte und zeigt, daß dieser Trainer sich nicht mit den Ausbildungszielen einer F - Jugend beschäftigt und absolut ergebnisorientiert denkt.


    Wenn du unter den Begriffen " vorausschauendes - räumliches - antizipation sehen Kinder Fussball " googelst findest du sogar einige Diplomarbeiten. Eine Arbeit die sich dahingehend speziell mit Fußball befasst, habe ich auch noch nicht gefunden. Aber Kinder verhalten sich ja nicht grundsätzlich während eines Fußballspiels anders als in anderen Lebensbereichen. Und wenn man sich die Mühe macht, mal einige Berichte genau zu lesen, gelangt man auch zu der Überzeugung, daß einige Sachen, die von einem F - Jugend Spieler von einigen Trainern verlangt! werden, diesen in der Regel überfordern müssen. Ausnahmen gibt es auch hier schon, nur dürfen diese nicht zur Regel für alle Spieler dieses Alters gemacht werden.