Beiträge von Karl

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    Ja; Du mußt sie unbedingt sofort auf den Boden der Tatsachen herunter holen. Es kann ja nicht sein, das sich Kinder nach 30 (oder 40? :sleeping: ) verlorenen Spielen gleich so freuen.


    Und ja, - das Halten der Positionen (Mannschaftstaktik) ist sehr wichtig und sollte von 8 - 10 jährigen schon beherrscht werden. -Würde das im nächsten Training ansprechen (mindestens 30 Minuten) ! Dabei auf die Fehler des Einzelnen eingehen - sehr wichtig !!!


    Und das die Mannschaft nicht " schön gespielt " hat, muß Dir zu denken geben. Wenn selbst Mannschaften, wie z.b. Bayern München dies ab und an schaffen ( und da sind Spieler bei, die schon Ü30 sind ), kann man das von 10 jährigen schon lange verlangen!!! Hier wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als Dich von dem einen oder anderen Spieler zu trennen (auch wenn´s weh tut :evil: ) Bei 9 Spielern ist die Konkurrenz groß und das sollen ruhig alle merken...

    Zitat Andre:


    Zitat

    Der kleine Willi und der große Paule, der ein Jahr älter ist, ...beide talentiert, ...dürfen nun nicht in eine Mannschaft, obwohl der junge kleine wendige Willi den Paule sogar auf einem 2 Centstück ausdribbelt? Naja, ...wer`s meint.


    Hallo Andre,


    Die beiden können sehr wohl zusammen in einer Mannschaft spielen. Nur eben in dem Jahrgang des älteren Spielers.


    Damit kann es natürlich sein, dass eine Mannschaft mit vielen jungen Jahrgängen gegenüber Mannschaften, die (weil sie es sich vielleicht auf Grund ausreichender Kinderzahl leisten können) ihre Mannschaften "jahrgangsrein" zusammenstellen, im Nachteil ist. Muß aber nicht sein. Vielleicht werden diese Mannschaften weniger Spiele gewinnen, als bei einer anderen Einteilung. Aber dies sollte ja nicht so wichtig sein. Anders gesehen, könnte es auch sein, dass diese jüngeren Spieler mehr gefordert sind und dies sich positiv für ihre Entwicklung auswirkt. Das eine Mannschaft nicht permanent überfordert wird und nur verliert bzw. immer mit grossem Abstand schlechter ist als der Gegner, sollte dann durch eine entsprechende leistungsgerechte ! Staffeleinteilung der Mannschaften geregelt sein.


    Ich sehe auch einige Vorteile bei der Einteilung nach Jahrgängen. Mal angenommen, ich habe als kleiner "Verein A " 10 Kinder in der derzeitigen F - Jugend. 4x JG 2001 und 6 x JG 2002. Darunter oder darüber habe ich nichts. Dann hätte ich im neuen Jahr, wenn keine Spielgemeinschaft mit anderen Vereinen zustandekommt, nur die Möglichkeit, eine E - Jugend zu melden.(oder nicht am Spielbetrieb teilzunehmen) In den anderen E - Jugendmannschaften würden dann auch Spieler der Jahrgangs 2000 spielen. Greift aber die neue Regelung nach Jahrgängen, würden in den anderen Mannschaften maximal Kinder des Jahrgangs 2001 spielen. Somit wäre der Altersunterschied geringer!

    Dribbelparcourt, wobei der Elternteil einen Rugbyball führt. Torwandschiessen mit entsprechendem Handicap für den Erwachsenen.


    Den Eltern sollte vorher in Abwesenheit der Kinder klargemacht werden, dass es um den Spaß für ihre Kinder geht und sie sich entsprechend zurücknehmen sollen.

    @ Supperkicker


    ...um mal zum eigentlichen Thema zurückzukehren...


    Wie Siebener schan anfangs bemerkte: Lass die kinder rotieren. Auch im Tor! Ich denke, der bisherige "feste" Tormann dürfte sich schon viel Kritik auch von seinen Mitspielern angehört haben. Dass dieser schnell keine Motivation mehr hat, ist nachvollziehbar. Zur Motivation könnte man für alle Kinder auch mal ein spezielles "Torwarttraining" anbieten. Auch wenn man der Meinung ist, das dies in einer F/E - Jugend noch nicht nötig ist, dann kann es zumindest nicht schaden. Den Kindern wird mal eine Abwechslung geboten und bei einigen vielleicht auch das Interesse für die Position im Tor geweckt. Weiterhin würde ich im Training viele Wettspiele mit Torabschluß anbieten und dabei regelmaßig den Tormann wechseln.


    Weiterhin würde ich das eine oder andere Freundschaftsspiel mit gleichwertigen Mannschaften vereinbaren. Damit die Kinder evtl. auch mal ein Erfolgserlebniss bekommen. Zusätzlich würde ich mich auf die Suche nach weiteren interessierten Kindern für die Mannschaft machen.

    Klare Ansagen sind immer gut.


    Wichtig wäre mir hier, dass ich versuche, diese Spielerin auf Dauer "ersetzbar" zu machen, damit Du hier nicht erpressbar bist. Weiterhin würde ich den Rest der Mannschaft ins eigene Boot holen, damit diese auf die betreffende Spielerin einwirkt. Wenn das klappt, erziehen sich die Spielerinnen zum Teil sehr gut gegenseitig. Das Verhalten der von Dir beschriebenen Spielerin kannst Du so jedenfalls nicht längerfristig dulden und solltest dies auch der gesamten Mannschaft "klarmachen". Nach dem Motto: Spielerin trainiert mit, wie Rest der Mannschaft auch, oder bleibt der Mannschaft fern. Sollten das die anderen Spielerinnen anders sehen, müßten sie sich in meinem Fall einen anderen Trainer suchen. Da Du aber schreibst, das es sich zumindest zum Teil um Erwachsene handelt, sollten diese es nach einer vernünftigen und sachlichen Ansage oder Aussprache ähnlich sehen.


    Viel Erfolg!

    Zitat "Staeffele"


    Zitat


    Zumal das Verhältnis Vater (Trainer) - Sohn immer Konflikte in sich birgt und es damit meiner Meinung nach immer nach Möglichkeit vermieden gehört.


    Hast ja recht. Nur praktisch nicht immer umsetzbar. Viele kleinere Vereine wären doch ohne die "Vätertrainer" aufgeschmissen. Und wo sollte denn die Motivation eines Vaters herkommen, eine andere Mannschaft, als die seiner Kinder zu trainieren. Meist haben diese Mannschaften zu einer anderen Zeit Training. Das würde heißen, dass dieser Vater nicht nur seine Kinder zum Training bringt und vielleicht auch dabei sein will, sondern dass er noch höheren Zeitaufwand betreiben müßte. Finanziell gibt es ja i.d.R. nichts. Anderweitige Interessen am Verein bestehen oft auch nicht.


    Optimaler wäre zum Beispiel die Variante: Zeitgleiches Training mehrerer Mannschaften evtl. sogar einer Altersklasse. Vater trainiert dabei eine von den Mannschaften, denen keines seiner eigenen Kinder angehört. Werden dann noch regelmäßig gemeinsame Spieletrainings abgehalten, kann er hier regelmäßig den Ausbildungsstand seiner Kinder beobachten. Oder er wird ab und an als Co in der Mannschaft seines Sprößlings tätig.


    Aber wie gesagt, - in vielen kleinen Vereinen einfach nicht machbar. Möglich wäre vielleicht noch, sich einen 2. Trainer aus der Elternschaft zu nehmen und zwar die Linie vorzugeben, aber die Mannschaft im Training öfter in zwei Gruppen aufzuteilen, wobei das eigene Kind dann beim 2. Trainer trainiert. Da kann ich mein Kind beobachten und habe die Kontrolle, vermeide aber schon einen Teil der möglichen Konflikte.

    Zitat von "keeper90"

    Zitat

    wow jetzt werde ich aber neidisch also wenn ich wirklich alle im training habe und sage : so jungs am samstag ist ein spiel treffen is um 13 uhr . dann bekomm ich son mal mindestens 5 oder 6 absagen wegen allem möglichen sch.... so der samstag ist da es sind 13 uhr es sind neun leute da also telefoniere ich rum ... ,, ach heute wa das das hab ich vergessen warte ich komme gleich oder ne geht nich weil mama oder papa will oder kann nicht fahren " so das ich am ende von anfangs 25 leuten mit 15 zum spiel fahre


    ...dann gehören diese Spieler einfach nicht in die Mannschaft. Jemand, der die Spieltermine permanent nicht in Einklang mit seinen anderen Aktivitäten bringen kann, würde von mir nicht mehr für den Spielbetrieb geplant werden. Trainieren ja, aber spielen nicht, weil da muß man sich auf die Leute verlassen können, dass diese bis auf wenige entschuldbare Ausnahmen auch da sind zum Spiel.


    Spieltermine werden von uns langfristig schriftlich bekanntgegeben und kurzfristig immer noch mal im Training vorher oder per Anruf für die Kinder, die beim Training entschuldigt waren. "Termin vergessen", kann ich nur bei F/E - Jugend nachvollziehen. Dort wird alles auch noch extra mündlich mit den Eltern vereinbart. Bei älteren Kindern/Jugendlichen ist das "vergessen der Spieltermine " für mich Desinteresse und würde bei mir im Wiederholungsfall entsprechende Konsequenzen haben.

    Wir haben auch nur 16 bis max. 17 Kinder(Jugendliche in den entsprechenden Mannschaften. Bisher hat das wohl auch immer ausgereicht. Zur Not wird eben mal ein Spieltermin verlegt.


    Mir persönlich wären auch 25 Spieler in einer Nachwuchsmannschaft zu viel. Ich möchte, dass möglichst alle Spieler die verfügbar sind, auch eingesetzt werden können.

    Hallo AK


    Nach den Tatsachen, die Du schilderst, würde ich nur einer Verlegung des Spieltermins zustimmen. Dann sollte der andere Trainer wohl wieder seine Trupp komplett haben, oder er muß sie halt auffüllen. Das Deine Mädels gern den ersten Platz behalten möchten, ist nachvollziehbar. Du bist dem anderen Trainer ja schon entgegengekommen.Warum er auf Deinen Vorschlag nicht eingeht, kann ich nicht nachvollzeihen, außer er ist selbst gewinndenkend und will für sich das beste rausholen.

    Sir Alex,


    Ich kann Dir hier nur insofern Recht geben, daß teilweise schon in der F - Jugend Passspiel gefordert ! wird, obwohl die Grundlagen dafür nicht annähernd ausreichend geschult wurden und werden.


    Bezüglich dem Futsalball muß ich Dir aber widersprechen. Zur Vermittlung der richtigen Technik ist es nicht nötig, dass der Ball aus 5 Metern Höhe kommt. Brusthöhe reicht anfänlich völlig aus. Für die Kinder ist es mit dem Futsalball durch das reduzierte Sprungverhalten einfacher, den Ball schnell zu kontrollieren. Die Kinder, die ich so trainiert habe, hatten später keine Probleme mit der Umstellung auf den "normalen" Ball. Indem ich zuerst den sprungreduzierten Ball verwende, folge ich einfach dem Grundsatz: "vom Einfachen zum Schweren." Ich bin mittlerweile auch davon überzeugt, daß ich den Kindern die Technik damit schneller vermittle und damit kostbare Trainingszeit spare, die ich noch nutzen kann.


    Zum Spielen in der Halle benutze ich grundsätzlich nur noch den Futsalball. Damit konnte ich innerhalb kürzester Zeit das "sinnlose Rumbolzen" abstellen, was sonst immer dauerte und viel Nerven kostete. Auch Trainerkollegen, denen ich den Ball "mal zum Probieren" überließ, lassen mittlerweile mit einem solchen Ball trainieren.

    Bei mir würden die Kinder im vorliegenden Fall keine Konsequenzen zu befürchten haben. Sie waren ehrlich und sind sonst wohl immer beim Training anwesend. Egal, ob der Grund ein solches Fußballturnier oder auch mal ein Kindergeburtstag ist, - solange die Kinder ehrlich sind und eine solche Abmeldung vom Training die Ausnahme bleibt, lasse ich es durchgehen. In Fällen wo gelogen wird, oder keine Abmeldung erfolgt oder Abmeldungen öfters ohne "plausiblen" Grund erfolgen, müßten meine Jungs auch als "Warnschuss" mal mit einer kürzeren Einsatzzeit im nächsten Spiel rechnen.


    Und zur Verletzungsgefahr: Passieren kann überall was. Du bist nicht immer dabei. Deine Bedenken kannst Du Ihnen ja trotzdem mitteilen.

    Wir befinden uns hier doch immer noch im Bereich 1. bzw. 2. Männermannschaft ??? Das man sich verletzen kann, weiß doch jeder Spieler vorher.


    Außerdem, wenn eine Mannschaft einen Kreuzbandriß oder ein gebrochenes Bein eines Mitspielers mental nicht verkraftet, kann sie ja das Spiel für sich abbrechen. Aber bitte nicht den "unsportlichen Gegner" ;( vorschieben. Das macht dann eher den Eindruck, dass dann wohl die Punkte doch wichtiger wären.


    Man sollte mal ehrlich :!: mit sich ins Gericht gehen: Mal ein angenommener Spielstand von 4:0 10 Minuten vor Schluß am letzten Spieltag und bei gewonnenem Spiel ist der Klassenerhalt gesichert. Verlieren oder Unentschieden bedeutet Abstieg. Aus unerfindlichen Gründen konnte Euer Gegner heute ausnahmsweise nicht in Bestbesetzung antreten. Nun verletzt sich einer Eurer Spieler (Kreuzband, Rippenbruch, oder ähnliches). Würdet ihr hier auch nicht fertigspielen? ?(


    Was mich viel mehr stört, ist, dass in den unteren Amateurklassen manchmal mit einer unerklärlichen Härte gespielt wird. Da schalten die Leute am Sonntag plötzlich den kleinen Rest des Gehirns ab, der noch funktioniert und spielen ,obwohl sie zwei Holzbeine haben , als wollten sie die Champions League gewinnen. Gleiches gilt für manche "Zuschauer", die meinen, weil sie 3 oder 4 Euro Eintritt bezahlt haben, die gegnerischen Spieler aufs übelste beschimpfen zu dürfen. Am Montag wollen und müssen! viele wieder arbeiten gehen. Und nicht jeder Arbeitgeber schaut sich das an, dass ein Angestellter wochenlang fehlt, weil er sich öfter mal beim "Freizeitsport" verletzt. Daran sollte auch gedacht werden und auch daran, dass Ehrlichkeit und Fairneß bei einem selbst anfängt.

    Hallo Saschakummer,


    wie gesagt, schwierig was dazu zu sagen, wenn man selbst nicht vor Ort war. Vor allem nach der Info, dass die eine Mannschaft absteigen könnte, die andere jedoch um den Aufstieg kämpft.


    Ohne die genauesten Umstände zu kennen, bleibe ich jedoch im Zweifelsfall dabei: Wenn die betroffene Mannschaft wirklich so geschockt ist, verzichtet sie auf die Punkte. Setzt sie das Spiel trotzdem fort, ist der Schock wohl nicht so groß, oder der Klassenerhalt wichtiger. In diesem Fall müsste ich jedoch gleiches Verhalten auch dem Gegner zugestehen.

    Zitat

    Allerdings sollten die Bazis nochmal das Sparschwein schlachten, um international weiterhin so richtig auf die Kacke hauen zu können. Kohle ist ja da. Jetzt den Anschluß nicht verpassen


    Bei einigen Vereinen im Ruhrpott wurden in der jüngeren Vergangenheit mehr "Schlachtfeste" gefeiert als (Spar-) schweine vorhanden waren. :P :P :P


    Deshalb wird auch teilweise neidisch auf solche Einkäufe wie Ribery und Robben geschaut. Es gibt ein Sprichwort, welches hier auch passt: "Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich erarbeiten." (Ist, glaube ich weder von Konfuzius noch Uli Hoeneß :tongue: )

    Zitat

    Für meinen Geschmack haben auch beide gegnerischen Mannschaften äußerst unfair gehandelt und ebenso auf eine Spielfortsetzung bestanden. Beide Mannschaften führten.

    Das die betroffenen Mannschaften geschockt sind, lässt sich für mich nachvollziehen. Die Reaktion der jeweils anderen Mannschaft aber auch. Ich denke, hier muß man selbst Verantwortung übernehmen und auf eventuelle Punkte verzichten können. Ich persönlich denke, dass auch der 2. Mannschaft die Entscheidung freigestanden hat. . (Scheiß auf die Punkte...es gibt wichtigeres im Leben). Die erste Mannschaft hat das Spiel nicht fortgesetzt und auf eventuelle Punkte verzichtet, obwohl sie ja nach der kurzen Spielzeit noch reale Chancen hatten. Die 2. Mannschaft hat wohl noch eine Chance gesehen und das Spiel deshalb fortgesetzt. War der Schock also hier wirklich so groß? Ich kann das Ganze hier nicht wirklich beurteilen, weil ich nicht vor Ort war. Nur würde ich mich auch in die Lage der gegnerischen Mannschaft versetzen, die das Spiel fortsetzen wollte. - Wenn mir selbst die Punkte so wichtig sind, dass ich dass Spiel notgedrungen fortsetze, brauche ich mich nicht auf fehlendes Fairplay des Gegners berufen.