Beiträge von Karl

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    Zitat NF:


    "...noch ist das Thema Fussball und da will ich was zum Thema und keine Ratschläge bezgl. Ziele einer Jugend ..."


    ...tja, einige/mehrere sehen dies hier anders und jedem steht es frei, seine Meinung zu äußern.


    Warum sollte ich zum Beispiel einem Trainer, der sich meiner Meinung nach nicht an die Ziele im Kinderfussball hält, noch "Input" liefern ? Hier nutze ich meine Zeit lieber, ihn von den meiner Meinung nach richtigen "Zielen" zu überzeugen, als ihm noch zusätzlich Sachen in die Hand zu geben, damit er seinen "Sch.iß" weiter betreiben kann.

    Zitat anakiny:


    "Viele der tollen F und E Junioren "Erfolgstrainer" interessiert die Ausbildung der Kinder gar nicht, da wird nur geschaut: Wer kann die Bälle am besten hinten raushauen, wer kann zwei drei Pässe spielen und wer die Tore machen. Dann wird pro Spiel 50 mal "abspielen" gebrüllt und "Hau die Pille raus"......ja, und das reicht in dieser Jugend oft, um kurzfristig Erfolg zu haben. Aber warte mal ab wenn die in die D kommen. Dann setzen Deine Kinder dann zum überholen an."


    Leider glauben diese Trainer auch nach 15 Jahren noch, dass sie die erfolgreicheren und damit besseren Trainer sind. Und die entsprechenden Vereinsvorstände bestätigen dies bzw. ist Ihnen die Jugendarbeit egal.

    Es wurde hier ja niemand als "Domina" bezeichnet. Der Begriff "dominant" bezog sich hier nach meinem Verständnis nicht auf den "BDSM" - Bereich. Der Verfasser hat dies glaube ich auch erklärt und sich sogar für eine vielleicht in Frage kommende mißverständliche Deutung entschuldigt. Das sollte reichen. Alles andere ist "Kindergarten".

    Zitat L.M.


    ""Spieler die so schnell es geht den Ball wieder loswerden wollen sehe ich jeden Sonntag in der Kreisliga""



    Genau so ist es ! Und dieser "Antifussball" wird schon in F - Jugenden von einigen "Möchtegerntrainern" gefördert, indem jede Einzelaktion sofort unterbunden wird und schon da sofortiges Passspiel nach Ballannahme verlangt! wird. Die haben zum Grossteil ihre "Erfahrungen" vorm Fernseher gemacht und versuchen dies nun umzusetzen. Selber treffen sie keinen Ball und können einfachste technische Sachen nicht vorzeigen.

    Hallo Trainer2005,



    Dein letzter Beitrag erklärt einiges, was ich vorher vielleicht nicht so verstanden habe. Zum Beispiel nahm ich an, dass der "Co" regelmäßig mit Dir das Training leitet. Deshalb waren für mich einige Sachen auch nicht schlüssig, was Euer Verhältnis betraf.


    Gruß Karl

    Für mich hört es sich seriös an. Das die betreffenden Vereine informiert werden, zeigt, dass man nichts zu verbergen hat. Den Nachteil, den Tom nennt, muß man mit einkalkulieren und selbst abschätzen, was das denkbar beste für das jeweilige Kind ist. Eine 100 - prozentige Garantie und Ausschluss jeglichen Risikos findet man eben nicht. Das ist nicht nur im Fussball so.

    Am besten selbst mal beim Stützpunkt vorbeischauen, ob es wirklich so ist. Erzählt wird manchmal viel. Ich kann es mir jedenfalls nicht in der beschriebenen Form vorstellen und es wird hier auch nicht so gehandhabt. Wenn das Ausbildungsthema "Passen" heißt, dann zieht es sich zwar wie ein roter Faden durch das Gesamttraining, vom einleitenden Teil angefangen. Jedoch beinhaltet das Training verschiedene Übungsformen und Spiele diesbezüglich, so dass das Training abwechslungsreich ist, aber trotzdem zielorientiert.

    Zitat cologne06:



    Zitat

    Werde ich als Trainer auch dementsprechend Informiert oder nur Eltern und Kind?



    Wäre es Dir wichtig, informiert zu werden? Wenn ja, warum?

    Der Beitrag von TRPietro trifft es für mich schon fast auf den Punkt.


    Wenn ich sehe, dass schon junge Spieler, die halbwegs den Ball treffen, in unteren Ligen dafür Gelder bezahlt werden, kommt mir sonst etwas hoch.


    Die Vereine sollten berücksichtigen, dass sie ab bestimmten Spielklassen bestimmte Nachwuchsmannschaften aufweisen müssen ( wenn sie schon nicht begreifen, dass sie den Nachwuchs BRAUCHEN ). Das sollte man ihnen als Jugendtrainer auch so deutlich begreiflich machen. Eine Mannschaft die siebte oder achte Liga spielt, ist doch für die Allgemeinheit so interessant und wichtig, wie das Sandmännchen für einen 40 - jährigen. Die Spielberichte in der örtlichen Presse sind hier für mich sogar weniger wert, als ein Spielbericht über ein Nachwuchsspiel. Allgemein gibt es hier sicher interessantere Themen.


    Vor einigen Jahren ist es mir passiert, dass Gelder, welche ich ausdrücklich der Jugendabteilung eines Verein gespendet habe, in voller Höhe für eine sogenannte "1. Mannschaft" verwendet wurden. Seitdem handhabe ich dies grundsätzlich anders. Für die "Sunnyboys", die Freitag Party machen, um dann sonnenbebrillt am Samstag in Liga 0815 einen Grottenkick abzuliefern, im Nachhinein die Kabine wie Schweine hinterlassen und dafür noch Geld kassieren, gibt es von mir keinen müden Euro...


    ..., wenn dann der eigene Sohn nicht mal spielen darf...


    So lautete noch der Zusatz. ( weil kostenlos arbeite ich, wie viele Kollegen zum Beispiel auch )


    Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass das DFB - Stützpunkttraining zusätzlich sein sollte. So ist es ja auch von Seiten des DFB angedacht. Für meine Kinder gibt es auch keine Beschränkungen, was die Anzahl der wöchentlichen Trainingstage betrifft, solang die schulischen Leistungen stimmen. Aber es mag Ausnahmen im Einzelfall geben. Und das der benannte Co - Trainer seinen Sohn lieber zum DFB - Training schickt, kann einerseits den Grund haben, dass er sich wirklich erhofft, so eine "Karriere" seines Sohnes zu fördern. Andererseits könnte es auch bedeuten, dass er das Training beim DFB fachlicherseits dem Training im Verein vorzieht. Letzteres kann ich persönlich manchmal nachvollziehen, wenn ich mir das Training und das Verhalten beim Spiel von einigen Kollegen anschaue.


    Zitat Paul:

    Zitat

    Leider gibt es solche Ideallisten zu wenig ...


    Hier gebe ich Dir Recht. Aber gerade deshalb ist die Sache für mich so unglaubwürdig. Wenn der Co - Trainer/ Vater aus o.g. Gründen handelt, warum sollte er dann akzeptieren, dass sein Sohn nicht spielt? Bei ersterem Grund würde der Ergeiz dagegensprechen. Beim zweiten Grund könnte ich nicht nachvollziehen, dass es keine Aussprache oder einen Vereinswechsel gibt. Zumindest dürfte das Verhältnis zwischen Co und Trainer nicht stimmen.


    Eine Wertung, ob der Trainer richtig handelt, habe ich ja nicht vorgenommen. Dazu gibt es einen anderen Tread, und da kann man meine Meinung dazu sehen ( was ja nicht heißt, dass ich Recht habe ). Nur die "Geschichte an sich" ist für mich nicht ganz glaubhaft nachzuvollziehen.

    Zitat Trainer2005



    Zitat

    Natürlich weiche ich davon auch mal ab, was aber eher die Ausnahme ist. Ich habe z.B. einen Stützpunktspieler (Sohn meines "Co"), der fehlt immer wieder mal...er soll wohl max. zweimal pro Woche zum Training, Rest für Schule etc. nutzen. Tja...aber Stützpunktspieler sollen ja MEHR tun...hatten wir ja in einem anderen Thread festgestellt...und nicht für den Stützpunkt das Vereinstraining vernachlässigen. Somit saß er öfter mal unten. Letzte Woche habe ich von meiner Regel eine Ausnahme gemacht, weil ich die Interessen dessen Eltern (meines CO!) nicht auf seinem "Rücken" austragen will - das habe ich auch so vor dem Team begründet...und einen anderen Spieler dafür nachrangig spielen lassen. Das, so sagte ich, wird aber eine Ausnahme bleiben...um den anderen gegenüber fair zu bleiben. Der Spieler (bzw. seine Eltern) müssen halt Prioritäten setzen...Stützpunkt vs. Verein sage ich da nur. Wenn er eine "große Karriere" machen soll/will, muss er ohnehin mehr leisten...



    Da scheinst Du aber einen sehr "einsichtigen" :whistling: "Co" zu haben ! Eins von den seltenen Exemplaren :?: Vielleicht schätzt er die Arbeit des Stützpunkttrainers im Vergleich zu Deiner höherwertig ein. Kann ja sein. Das er Dich trotzdem jede Woche beim Training unterstützt, obwohl sein Sohn nicht bei Dir spielen darf, wundert mich dann doch ein wenig. Das, was Du hier schreibst, ist für mich ( ohne Wertung, ob Du in der Sache recht hast ! ) nicht schlüssig. Wer stellt sich denn jede Woche kostenlos auf den Trainingsplatz für andere Kinder, und das eigene Kind darf dann nicht spielen?



    ODER SIND WIR HIER IM REICH DER MÄRCHEN UND SAGEN :?: 8o ?( :thumbdown:

    Ich kenne zwar den Einzelfall nicht persönlich, aber allgemein denke ich, wird der Begriff "Mobbing" mittlerweile für jede Kleinigkeit benutzt. In der Schule handelt es sich doch in vielen Fällen um "Hänseleien". Die sogenannten "Opfer" wechseln und auch die Gründe. Aber mittlerweile wird sich über jeden "Pups" aufgeregt. Und die Eltern machen aus einer Mücke einen Elefanten. Letztendlich haben die Kinder die Sache manchmal schon längst wieder vergessen, da "bekriegen" sich die Eltern noch immer.


    Tut mir leid, aber dafür habe ich weder Zeit noch Nerven, mir das "Rumgeheule" von Eltern anzuhören, weil Kind A in der SCHULE wieder mal "was ganz gemeines" zu Kind B gesagt hat.

    Ich gehe hier mit Andre's Meinung größtenteils mit. Die Mannschaftseinteilung wäre bei mir genauso. Bei Hänseleien in der Schule haben sich die Eltern und die Lehrer zu kümmern, bzw die Kinder selbst. Man muß sich als Erwachsener nicht überall einmischen und alles für die Kinder regeln wollen. Ich würde hier nur als Trainer aufklären, wie man sportlich miteinander umgehen sollte. Ansonsten mische ich mich dort nicht ein, solange es keine Auswirkungen auf den Trainingsbetrieb und die Mannschaft hat, da ich wohl kaum feststellen kann, was wirklich der Wahrheit entspricht. Von Dritten irgendwelche Sachen zu erfahren und dann Sanktionen zu verhängen, davon halte ich nichts.

    Wenn Du Regionalligea spielst, solltest Du meiner Meinung nach schon selbst wissen, was Du trainieren kannst. Was hat denn Dein Vereinstrainer empfohlen?

    Warum willst Du es so kompliziert machen. Wählt einfach einen "Kassenwart" unter den Eltern. Oder kommen so viel Gelder zusammen, das Ihr eine Bank braucht, wegen der vielen "Zinsen" ^^ ?


    Wozu brauchst Du überhaupt eine Mannschaftskasse bei 6 - jährigen Kindern? Verstehe ich nicht ganz...

    Hallo Mike,


    wenn Du die Binde so einsetzt, nutzt Du sie ja auch als "Werkzeug". Manchmal ist es richtig, wenn die Kapitänsbinde reihum geht und manchmal kann es zweckmäßig sein, sie längerfristig einem Spieler zu übergeben.


    Auf jeden Fall bin ich hier mit Paul einer Meinung, dass die "Binde" ein "Werkzeug" des Trainers ist und nicht so gesehen werden sollte, wie im Erwachsenenfussball.


    Es gibt Trainer, die mit der Vergabe der Binde gewisse Pflichten verbinden,bzw. bestimmte Sachen einfordern. Das ist in meinen Augen im F/E - Jugendalter falsch. Die Binde kann gut zur positiven Verstärkung eingesetzt werden. Einem Kind die Binde wieder abzunehmen wegen Nichterfüllung bestimmter Erwartungen und dies auch so dem Kind gegenüber so zu äußern, hat meist das Gegenteil zur Folge.