Beiträge von Karl

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    Bei mir ganz klar geregelt: So wie die Schoner im Spiel getragen werden müssen, so sind sie bei mir auch im Training Pflicht. Wer keine mithat, trainiert nicht.(Strafenkatalog mit Geldstrafen kann ich ja bei Kindern schlecht einführen :evil: ) Er könnte ja auch nicht spielen, wenn ein Spiel wäre. (Seitdem hatte ich übrigens keinen Spieler mehr, der seine Schoner zum Spiel "vergessen" hatte !)


    Die Schoner werden während des gesamten Trainings getragen. Warum sollten sie z.B. bei Technikübungen abgelegt werden ? Im Spiel bleiben sie ja auch dran, und die Kinder gewöhnen sich gleich an die Ausführung der Techniken mit Schonern.

    Ich hätte mich nicht darauf eingelassen.Wenn die Jugendabteilung eine Aufstockung wünscht, soll sie dies begründen und die Kinder selbst werben. Dazu noch einen Trainer.


    24 Kinder, die du jetzt haben müßtest, wären mir für eine Mannschaft und einen Trainer zu viel. Hast Du einen zweiten Trainer, bilde einfach 2 Mannschaften und vereinbare für die eine Mannschaft erst einmal nur Freundschaftsspiele. Training kannst Du dann zusammen machen und dabei einmal nach Leistungsstand trainieren, um keinen zu über- oder unterfordern, ein andermal auch mischen, so dass neue Spieler von denen, die schon länger bei sind, lernen können.


    Auf die Menge der Finten würde ich bei dem Jahrgang nicht so den Wert legen. Mir ist es lieber, ein Spieler beherrscht 2 Finten richtig auch unter Zeit und Gegnerdruck, als 20 Finten nur halb. Außerdem gibt es für die Altersstufe noch so viel andere grundsätzliche technische Übungen. Oder beherrschen sie das alles schon ?

    Zitat Andre:



    Zitat

    Der Spieler und auch jeder andere von dem ich berichtete, waren Spieler die trainingsfleißig und meistens sogar sehr talentiert waren. Eines machten sie leider nicht, ...dem Trainer alles recht und das obwohl sie, diesen Trainer im Vergleich zu dessen eigenen fußballerischen Qualitäten sowohl technisch, als auch von ihrere Spielintelligenz in die Tasche stecken würden. Aber nein, ...statt sie mal was versuchen zu lassen, kommt Napoleon Megaman und Alleswisser und vermißt es. Hiermit meine ich nichtmal seinen Trainer, sondern den Charakter aller dieser Trainer!


    Genau so ist es Andre. Am besten schon in der F-Jugend den One-Touch-Fussball fordern...! Die Kinder haben den Ball noch nicht richtig angenommen, geschweige mitgenommen, da wird schon das Abspielen gefordert. Und wehe nicht...! Dann gibt es Sanktionen.

    Ich gehe hier mit Paul's Meinung mit.


    Sicher reicht "Talent" allein nicht. Ein weniger talentierter Spieler kann mit Fleiß und gutem Training sicher mehr erreichen, als ein "Talent" ohne Fleiß.


    Um "ganz oben" anzukommen, gehören sicher Talent und harte Arbeit zusammen. Außerdem spielen noch andere Komponenten eine Rolle. Ich fasse diese mal allgemein unter dem Begriff "Glück" zusammen, obwohl der Begriff an sich nicht richtig ist, bzw. nicht genau definiert werden kann. Dazu gehören für mich Sachen wie körperliche Konstitution ( ein Spieler schafft vielleicht nicht den "Sprung", weil er zu klein ist ), zur richtigen Zeit am richtigen Ort/Verein bei den "richtigen Trainern" sein, möglichst frei von Verletzungen zu bleiben und viele Sachen mehr. Ich fasse sie hier nur der Einfachheit unter dem Begriff "Glück/Zufall" zusammen.


    Im Gegensatz dazu werde ich aus einem Traktor trotz Tuning keinen Formel Eins - Boliden machen können. So auch nicht aus einem völlig untalentierten Kind einen Bundesligaspieler.

    Zitat:



    Zitat

    Wenn dein Junior so viel Sch... baut wie da Oben beschrieben und Du dann noch hinter Ihm stehst, würde ich mich ehrlich fragen, ob mit dem Vater etwas nicht stimmt. Du hättest nichts was Du verteidigen könntest... Ich würde als Vater, dem Trainer fragen was los war, nach der resp. Antwort würde ich danach den kleinen ziemlich schnell ins Auto zerren und zu Hause deutsch und deutlich meine Meinung dazu sagen. Natürlich alles Kindergerecht mit der Stimme und so... aber dafür auch sehr bestimmt!




    Hallo TRPietro: Hier hast Du mich nicht richtig verstanden bzw. habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Wenn ich sage, dass ich immer hinter meinen Kindern stehe, heißt das nicht, das ich diesen nicht den Kopf wasche, wenn sie "Mist gebaut" haben. Und ich falle dem Trainer auch nicht in den Rücken, wenn dieser Recht hat. Trotzdem bleiben sie meine Kinder und so behandel ich sie auch. Fehler macht jeder und viele hauen auch mal über die Stränge. Aber nach einer "Kopfwäsche", ist die Sache dann auch erledigt und vergessen.


    Bezüglich dem Jahresbeitrag, den ich anteilig zurückerstatten würde, bleibe ich bei meiner Meinung. Man kann vieles in AGB's aufnehmen oder in Satzungen festlegen. Ob es dann auch vor dem Gesetz Bestand behält, ist jedoch eine andere Sache. Und bei Geld hört für viele verständlicherweise die Freundschaft auf. Da ich kein Mensch bin, der sich vor Gerichten zankt, wenn es nicht unbedingt nötig ist, würde ich hier den für mich einfacheren Weg geben. Das Ziel wäre doch mit dem Ausschluß erreicht. Und würdest Du Dich wirklich wegen max 11 x Jahresbeitrag a 6,- €, von denen Du persönlich noch nicht einmal etwas hast, streiten wollen :?:

    Hallo TRPietro,


    ich komme mit Deinem letzten Beitrag noch nicht ganz klar.


    Grundsätzlich stehe ich als Vater auch immer hinter meinen Kindern, egal ob sie auch mal Sch...e gebaut haben. Dafür sind es meine Kinder.


    Der Jahresbeitrag, den die Eltern in dem Fall gezahlt haben, ist eigentlich völlig uninteressant. Wenn es mit dem Kind aus irgendwelchen Gründen nicht passt und ich es als Trainer nicht weiter trainieren möchte, teile ich dies dem Verein und auch den Eltern mit. Die meisten Trainer arbeiten unentgeltlich oder für Summen, auf die keiner wirklich angewiesen ist. Wo ist da das Problem, dem Verein zu sagen, das man für Einzelfälle keine Verantwortung übernehmen wird? Sieht es der Verein anders, wird er sicherlich einen anderen Trainer finden. ^^


    Warum soll man den "Jahresbeitrag" nicht anteilig zurück zahlen. Ich denke in Fällen, wo man als Trainer überfordert ist, aber auch keine "Schuld" bei den Eltern und Kindern liegt, gehört es sich, und in Fällen, wo es sich einfach um "Assi - Familien" ( Familien, die ihre meist auch zahlreichen, nicht erzogenen Sprößlinge einfach abladen) handelt, sollte man anteilig das Geld auch zurückzahlen. Tut dem Verein doch nicht wirklich weh.


    Sollte sich jemand an dem Begriff Assi-Familie stören, so sei gesagt, dass ich damit die entsprechenden Eltern meine und nicht deren Kinder, die nichts dafür können.Aber ich bin als Trainer auch nicht für deren Erziehung zuständig!

    @ Coach Oliver:


    Was kannst Du den Kindern bieten, was sie nicht schon in ihrem bisherigen Verein haben ? Bessere Trainingsbedingungen, bessere Förderung im Sinne dieser Spieler...? Geht es Dir rein um die fußballerische Entwicklung der einzelnen Kinder, oder geht es hauptsächlich darum, die eigene Mannschaft "vollzukriegen" ?


    Wenn Du ersteren Fall nicht reinen Herzens bejahen kannst, dann würde ich das "Abwerben" lassen und wie schon von einigen empfohlen, anderweitig werben und ausbilden. "Grosse Vereine" bieten den Kindern gute Trainingsmöglichkeiten und eine gute Förderung. Was ist dagegen eine "Stadtmeisterschaft". Für wen soll die gut sein? Wer spricht noch darüber? Auch in den "grossen Vereinen" ist nicht alles Gold, was glänzt und für manch ein Kind, welches dann "aussortiert" wird, bricht manchmal eine Welt zusammen.


    Man sollte sich den Sinn des "Abwerbens" wirklich überlegen. Kinder und auch manche Eltern sind manchmal schnell mit "kleinen Versprechungen" zu begeistern. Aber ist es das wirklich wert, ein Kind deshalb aus seinem Freundeskreis herauszuholen?



    Ich habe selbst schon Kinder trainiert, wo ich die Eltern angesprochen habe, und habe diesen zum Beispiel gesagt, das das Kind meiner Meinung nach in einem anderen Verein noch besser gefördert werden könnte. Das waren Einzelfälle und es waren Kinder, die meiner Meinung nach weit über dem Durchschnitt der Mannschaft lagen und auch immer Fußball spielen wollten. Kinder, wo ich eingeschätzt habe, dass auch die Eltern hinter dem Hobby stehen und die Kinder einfach schon durch mehr Trainingszeit oder besser ausgebildete Trainer mehr erreichen können und auch wollen. Und ich habe nur die Eltern angesprochen und nicht die Kinder!


    Dies geschah aber nicht aus Eigennutz. Die Kinder verlor ich ja für meine Mannschaft. Ich bin aber bisher immer so an die Sache herangegangen, als ob es meine eigenen Kinder wären. Was würde ich denen ehrlich empfehlen?


    Deshalb meine ich grundsätzlich: Wer abwerben will, soll dies tun. Es ist nicht verboten. Aber von der moralischen Seite dürften in dem Alter viele Abwerbungen nicht in Frage kommen. Es sind Kinder, und nur um die geht es. Nicht um uns Trainer, nicht um einen einzelnen Verein oder eine Mannschaft. Und nicht um eine Meisterschaft. Sondern um die bestmögliche fußballerische Ausbildung des einzelnen Kindes. Und dazu gehören in erster Linie auch viel Spaß und Freunde...

    Hallo Andre,


    sehe es hier wie Günter. Mit den Auswahltrainern kann man reden, und wenn Dein Sohn wirklich Talent hat, blamierst Du Dich dort auch nicht,wenn Du ihn vorstellst. Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter....


    Sollte der Vereinstrainer Deinen Sohn nur aus dem Grund nicht spielen lassen, weil er Streit mit Dir hat, ist das nicht akzeptabel. Würde mich beim Verein über das Verhalten des Trainers beschweren und wenn alles nichts hilft, sofort den Verein wechseln. Gute Spieler sind überall willkommen und Freunde finden die Kinder auch sehr schnell. Ist jedenfalls meine feste Meinung: Läßt ein Trainer seinen Frust an den Kindern aus, und läßt sich dies anders nicht abstellen, würde mein Sohn kein Spiel und kein Training mehr dort absolvieren.


    Gruß Karl

    Zitat anakiny:



    Zitat

    Aber ich habe oft den Eindruck, dass man bei diesen Positionspielchen eine Menge rausholen kann.




    In welcher Hinsicht möchtest Du hier anhand der "Positionsspielchen" etwas herausholen? Bezüglich des Spielresultats oder bezüglich der Ausbildung der einzelnen Kinder ?

    Hallo Ranwie,


    ich sehe die Sache ähnlich wie Du. Das was "ajax" schreibt, ehrt ihn, wenn es so funktioniert. Aber ich selbst bin weder Arzt noch Psychologe, so dass ich nicht einschätzen kann, ob ein Kind eine "Störung" hat oder einfach aus einem "gestörten Eltenhaus" kommt. Da ich selbst mal eine Mannschaft ( 5-9) Jahre übernahm, wo nicht nur ein Kind verhaltensauffällig war, weiß ich, was ein Training mit ca 20 Kindern und solchen "Problemfällen" bedeutet, wenn man als Trainer allein ist. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich in erster Linie dafür zuständig bin, den Kindern fußballerische Fertigkeiten zu vermitteln. Natürlich alersgerecht und mit viel Spaß verbunden. - Und dass für die Erziehung der Kinder zuerst die Eltern zuständig sind. Bei "Problemfällen" erwarte ich einfach, dass ein Elternteil vor Ort bleibt, da ich mehrere Kinder zu betreuen habe und nicht permanent einem einzelnen Kind hinterherlaufen kann. Eltern, die dies nicht gewährleisten können und ihre Sprößlinge einfach nur absetzen, können sich einen anderen Verein suchen. Ich selbst bin nicht bereit, hier die Verantwortung zu tragen. Und da ich ehrenamtlich tätig bin, muß mein Verein dies hier entweder akzeptieren oder sich einen anderen Trainer suchen.


    Mit "Problemfall" meine ich kein Kind, dass einfach nur öfter mal über die Stränge schlägt., sondern wirklich Kinder, die permanent extrem auffällig sind und den ganzen Trainingsbetrieb stören. Sei es durch extrem aggressives Verhalten den anderen Kindern gegenüber, oder dadurch, dass man immer Gefahr läuft, dass diese Kinder plötzlich verschwunden sind.


    Vor Trainern, die die Gabe und die Geduld haben, mehrere solcher Kinder in ihrer Trainingsgruppe allein zu betreuen und ich evtl auch noch außerhalb des Trainings mit diesen Kindern zu befassen, ziehe ich den Hut, Ich schaffe dies nicht und stehe dazu. Wie ich schon schrieb: Dort wo Eltern offen auf mich zugehen und auch präsent sind, läßt sich vieles machen und ich bin der Letzte, der ein Kind fortschicken möchte. Aber in Fällen, wo die Eltern das Kind einfach mal "abschieben", sind sie bei mir falsch.

    Falls es wirklich ein Trainer war, der sonst "ganz anders" ist, sollte es nicht so ein grosses Problem darstellen, da man ihn ja anders kennt. Dann dürfte die Sache schnell "abgehakt" sein. Sollte es jedoch keine Ausnahme gewesen sein (was ich persönlich mal vermute :whistling: ), dann wird vielleicht durch die direkte Ansprache erreicht, dass sich vielleicht auch mal der Verein mit diesem Trainer befasst, da hier ja auch das Image des Vereins betroffen ist.


    Wir als Trainer sollten uns bewußt sein, dass wir bei unserer Tätigkeit in der Öffentlichkeit stehen und mit unserem Verhalten nicht nur einen Eindruck von uns selbst, sondern auch von unserem Verein hinterlassen.


    So ein deutlicher Artikel wird meiner Meinung nach sicher mehr Wirkung haben, als einer, der allgemein gehalten wird.Zumindest wird über diesen disskutiert werden....


    Es ist wie im Straßenverkehr. Fahre ich in einer Ortschaft zu schnell, werde erwischt und zahle z.B. 20,- €, dann werde ich warscheinlich in dieser Ortschaft in der nächsten Zeit etwas vorsichtiger fahren. - Aber mein grundsätzliches Fahrverhalten nicht ändern. Würde es aber einmal richtig weh tun, z.B. 1000,- € und 6 Monate Fahrverbot, würde es wohl anders aussehen.

    Wenn hier jemand "Schuld" hat, dann ja wohl der bewußte Trainer und sein Verein, der ihn so walten läßt. Ich finde es gut, wenn das Problem deutlich beim Namen genannt wird und auch der Trainer bzw. der Verein genannt wird. Gerade so kommt ja das Problem richtig auf den Tisch, weil sich plötzlich viele angesprochen fühlen. In Zukunft toleriert man solches Fehlverhalten vielleicht nicht mehr, schon aus Angst heraus, bei negativer Presse selbst mit drunter zu leiden.

    "Unentschuldigt" nicht beim Training oder sogar beim Spiel geht garnicht. Hätte auch bei mir Konsequenzen. Vorausgesetzt das die "Regeln" vorher den Kindern und Eltern bekannt waren und ich genügend Spieler habe, setzen diese das kommende Spiel aus. Da ein Spiel für mich auch nur Training ist, mache ich hier keinen Unterschied. In Ausnahmefällen kann es mal vorkommen, dass man es nicht schafft, das Kind vorher abzumelden. Dann gehört es sich aber, dass man dies nachholt.

    Die Ideen mit den Freizeitligen sind gut, und mancherorts laufen diese bereits seit einigen Jahren erfolgreich.


    Zum speziellen Fall von Milky Way: Ich kann beide Seiten verstehen, - die älteren Damen, welche einfach nur etwas Sport treiben wollen, und die jungen Frauen/Mädchen, welche "Lunte gerochen" haben, ergeizig sind und sich mit anderen messen wollen. Warscheinlich kommen im Moment die einen nicht ohne die anderen aus. Ich würde mich hier mit den anderen zusammensetzen und meine Ansichten äußern. Dann wissen die einen Bescheid, was die anderen wollen und man könnte sich, nur mal als Beispiel, eine Frist setzen, in der man versucht, möglicht neue Spielerinnen für beide Interessengruppen zu rekrutieren, so dass man dann möglichst 2 Mannschaften zusammen hat, die jeweil ihren eigenen Ansprüchen nach spielen können. Hier sollte auch die eine Interessengruppe Leute ansprechen, die dann vielleicht in der jeweils anderen Mannschaft spielen würden. Den Gesamtverein sollte man hier mit ins "Boot" holen. - Männermannschaften ansprechen. (Einige Spieler sind verheiratet) Kindermannschaften: - einige :D Kinder haben Mütter ?( ! Angedachte Frist könnte zum Beispiel eine Saison sein !

    Hallo Paul,


    Dein letztes Posting zeigt ja, dass Du auch Kompromisse schließt und nicht nur auf Grunsätzen beharrst. Bei dem geschilderten Fall mit dem Kind, dessen Eltern Denie Gutmütigkeit wegen einer Fernsehserie ausnutzten, bin ich voll auf Deiner Seite. Nach einem "Gespräch" mit den Eltern wäre das Kind entweder in Zukunft pünktlich zu den Trainingseinheiten da und wird wieder pünktlich geholt, oder es nimmt halt nicht mehr daran teil. Für das Kind ist es natürlich voll sch....


    Trotzdem wäre es dann schade, wenn man aus dieser "frustrierenden Erfahrung" heraus z.B.sagt: Nie! wieder bringe ich ein Kind nach Haus oder warte länger auf die Eltern. Es könnte mal sein, dass es wirklich einen Spieler gibt, wo die Eltern nichts dafür können, Dich vielleicht auch vorher fragen. - Nachvollziehbar und verständlich wäre es..., nur irgendwie schade, wenn wegen solchen negativen Beispielen alle anderen leiden müssen (der frustrierte Trainer eingeschlossen).

    Zitat Günter:



    Zitat

    dass man das nicht immer korrekt trennen kann, und dass man nicht alles über einen Kamm scheren soll, auch mal fünf gerade sein lassen muss, ist wohl normal


    Darum geht es doch, Günter! Das man zwar Regeln und Grundsätze hat, aber es auch manchmal gewisse Ausnahmen bzw. Kompromisse zulassen kann oder muß.


    Im aktuellen Fall kennt nur der zuständige Trainer den Spieler mit seinen Eltern und die Hintergründe. Ich selbst weiß, dass in unserem Umfeld die Stützpunkte eine sehr gute Arbeit abliefern und den Vereinen auch keine Konkurrenz machen. Deshalb könnte ich hier mit einem Kompromiss leben. Woanders mag das anders sein und der Trainer schließt keinen Kompromiss. Einen generellen Grundsatz kann es wohl nicht geben, weil die Voraussetzungen nicht unbedingt einheitlich sind. Man sollte nur die Meinungen anderer aktzeptieren, auch wenn man sie nicht teilt. Es heißt für mich zum Beispiel nicht, dass ein Trainer, der hier den Spieler trotzdem spielen läßt, insgesamt eine "lasche Einstellung hat, kaum Ansprüche stellt und Leistung aussen vor läßt". Diese Ansprüche und Leistungsbereitschaft werden vielleicht nur unterschiedlich interpretiert.

    @ TW-Trainer und Paul


    Ich kann grundsätzlich in privaten Trainingsstunden, ob in einer Fußballschule oder bei privaten Trainern nichts verwerfliches finden. Der eine verqualmt oder versäuft sein Geld lieber, der andere fährt halt mehrmals in den Urlaub und wieder ein anderer gibt sein Geld für seine Kinder aus.


    Ich finde, dass die Ausbildung im privaten Bereich (z.B. Fußballschule) auch ihre Vorteile hat. Unter anderem findet dort kein Punktspielbetrieb statt, so dass niemand unter Erfolgsdruck steht. Für gutes Geld stehen kompetente Trainer zur Verfügung. Die Trainingsguppen sind nicht zu groß. - Wie sieht es umgekehrt in vielen Vereinen aus?


    Natürlich darf eine "Privatspende" absolut keinen Einfluß auf die Spielzeit oder Mannschaftszugehörigkeit eines Kindes in einem Verein haben. - Ich denke, so habt Ihr es auch gemeint.


    Gruß Karl

    Folkao, so sehe ich es auch. Wenn jeder mal die Sache aus der Sicht des jeweils anderen betrachtet und im Mittelpunkt die Interessen bzw. das Wohl des jeweiligen Kindes stehen, sollten sich tragbare Kompromisse finden lassen. Mit "Aus und basta" ist keinem geholfen. Weder der Mannschaft, noch dem Verein und schon gar nicht dm Spieler.


    Da ich selbst unentgeldlich für den Verein arbeite, interessiert es mich persönlich zum Beispiel nicht, wie viele Kinder später dort im Seniorenbereich landen. Ich fühle mich hier dem Verein nicht verpflichtet, sondern nur den Kindern und ihren Eltern gegenüber. Mit diesen versuche ich so gut wie möglich zu arbeiten und ihnen gegenüber auch ehrlich zu sein. Wenn ich überzeugt davon bin, dass ein Kind woanders für sich bessere Möglichkeiten hätte, sage ich dies den Eltern z.B. auch offen.