Hallo anakiny:
Zitat
Allerdings finde ich es bemerkenswert, dass Du schreibst "Da wir ein leistungsorientierter Verein sind, macht es auch Sinn, die Jungs so zusammen zu lassen", während TRPietro meinst, dass die Entwickling der Spielerfähigkeiten besser in zusammengewürfelten "Gut und weniger Gut"-Mannschaften wäre. Für mich sind das zwei absolut unterschiedliche Meinungen.
Ich sehe hier keinen Widerspruch. In den sogenannten "Leistungsvereinen" werden die Kinder auch nach Leistung selektiert. Dort spielen nur die besten in den jeweiligen Mannschaften und da genug "Auswahl" vorhanden ist, kann man es sich auch dabei noch leisten, rein nach Jahrgängen aufzustellen. Meist wird dann noch in regelmäßigen Abständen "gesiebt", d.h. leistungsstärkere Spieler kommen dazu und die aussortierten müssen sich einen anderen Verein suchen.
In vielen Vereinen sieht es aber mit dem Angebot an Kindern etwas anders aus. Und dort halte ich eine leistungsmäßig so weit wie möglich homogen zusammengestellte Mannschaft für optimaler, als eine "Jahrgangsmannschaft" mit meist sehr großen Unterschieden, was den Leistungsstand und die Leistungsfähigkeit angeht. Auch sehe ich nicht unbedingt einen Vorteil darin, wenn ein und derselbe Trainer die Mannschaft über viele Jahre trainiert.Auch eignet sich nicht unbedingt jeder F - Jugend-Trainer für eine C-Jugend,- oder umgekehrt.
Ich denke auch nicht, dass ein Kind traumatisiert wird, wenn es nicht in der leistungsstärksten Mannschaft spielen darf. Es gibt auch verschiedene Schulen. Nicht jeder schafft es aufs Gymnasium und manch einer landet in einer Förderschule. Das ist doch keine Ungerechtigkeit. Letztendlich geht es doch darum, jedes Kind optimal zu fördern. Im schulischen Bereich genauso, wie im sportlichen.
Letzlich sollte uns die Entwicklung der einzelnen Kinder wichtiger sein, als an Spielergebnissen und Tabellenständen festgemachte Mannschaftserfolge. Das sehe ich jedenfalls so.