Beiträge von Karl

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    @ koeppchen:


    Die "fussballerische Ausbildung" schlie0t doch den gemeinsamen Spaß an der Bewegung und die Entwicklung sozialer Fähigkeiten nicht aus. Im Gegenteil! Ich behaupte, dass ein Kind, welches nur Sport treiben kann, wenn immer ein und dieselben Kinder um es rum sind, weniger soziale Fähigkeiten aufweist, als ein Kind, welches sich "überall" zurecht findet. Ich denke, dass es gerade für Kinder, die ein wenig Probleme haben neue soziale Kontakte zu knüpfen, förderlich sein kann, sich auch mal in neue Gemeinschaften integrieren zu müssen. Ausnahmen bestätigen hier vielleicht die Regel.

    Ich sehe das eher so wie TRPietro. Ich kann in einer leistungshomogenen Mannschaftseinteilung keinen Widerspruch zu den Richtlinien im KIFU erkennen. Natürlich wird auch kein Kind gezwungen in einer bestimmten Mannschaft zu spielen. Genauso wenig legen das aber die Eltern fest. Ich habe es hier ehrlich gesagt auch noch nicht erlebt, dass ein Kind wegen irgendeiner Freundschaft nicht in einer anderen Mannschaft spielen konnte. Viel eher wurden bestehende Fahrgemeinschaften als Gründe aufgeführt. Letztlich wurden aber auch da immer Lösungen von den Eltern gefunden.


    Ich würde auch gern mal wissen, wie das in den "Jahrgangsmannschaften" mit den Freundschaften anders aussehen soll. Auch da gibt es doch Kinder, die zusammen in eine Klasse gehen und befreundet sind und trotzdem aus unterschiedlichen Jahrgängen sind. :whistling:


    Wo ist der Nachteil, wenn Kinder frühzeitig lernen, sich in wechselnden Gemeinschaften zurechtzufinden. Eine Kinderfreundschaft geht doch nicht kaputt, bloß weil das Kind mal ein oder zwei Stunden woanders trainiert. Kinder schließen in der Regel schnell neue Freundschaften.


    Gemeinsame "Spieletrainings" können doch, wenn organisatorisch möglich, trotzdem stattfinden.

    Ich will diese hauptsächlich zur Spielfeldmarkierung auf Kunstrasen verwenden. Sie sehen stabiler aus als die Hütchen, die ich bisher verwende, und ich denke, dass sie vielleicht nicht gleich verrutschen oder kaputt gehen, wenn die Kinder drauf oder gegen treten. Der geringe Durchmesser dürfte nicht das Problem sein, wenn die Teller in etwas geringeren Abständen ausgelegt werden.

    Dabei bleiben und versuchen "schleichend" Einfluss zu nehmen, würde ich, entgegen Andre's Vorschlag, nicht, wenn kein Konsens gefunden wird. Ansonsten fällt der Unsinn, der da gemacht wird, mit auf Dich zurück. Der Vorschlag mit einer 2. Mannschaft ist gut, aber vielleicht nicht immer umsetzbar. Wenn nicht, würde ich bei einem anderen Verein Ausschau halten, ob dort Kinder willkommen sind und ob sie dort auch regelmäßig spielen dürfen. Dann wäre ich mit dem eigenen Sprößling weg und würde dies auch den anderen Eltern, deren Kinder nicht eingesetzt werden, empfehlen. Wenn die Kinder nicht spielen dürfen, ist es vertane Zeit für sie. Und für einen Verein, dessen Verantwortliche so etwas noch unterstützen, wäre mir auch meine Zeit als Trainer zu schade. Vielleicht würde mal ein Umdenken stattfinden, wenn diesen Vereinen der Nachwuchs davon läuft.

    @ eismann:



    Zitat

    Eigentlich kenne ich das aus anderen Foren - Rechtschreibung und Grammatik - sollten keine Rückschlüsse auf die Person darstellen bzw angeprangert werden.



    Grundsätzlich Deiner Meinung. Nur wenn jemand schreibt, er hat sein Abitur gemacht und will jetzt studieren, und es häufen sich Rechtschreib - und Grammatikfehler in seinen Beiträgen, dann sei mir bitte die kleine Spitze bezüglich der heutigen Qualität des Abiturs erlaubt. Es passte für mich einfach spontan auf den Beitrag von "DSV".

    Lieber Paul,


    lies Dir dazu bitte noch einmal das Thema "Fußballtrainer werden ohne Vereinserfahrung" durch. U.a dort findest Du Beiträge, die mich zu dieser Aussage bewogen haben. Damit wollte ich weder verallgemeinern, noch das Abitur schlecht reden. Es war mehr als "kleine Spitze" gedacht.



    Gruß Karl

    Zitat DSV:



    Zitat

    ;) .................nämlich relativ VIEL bildung ist das beste :thumbup: :whistling:


    Eine Frage zu Deinem letzten Satz. Was ist VIEL Bildung ? In Zeiten, in denen selbst ein bestandenes Abitur nicht unbedingt aussagt, dass der Abiturient die deutsche Rechtschreibung und Grammatik beherrscht... :thumbup: ,kann "VIEL Bildung" wohl auch manchmal relativ :P wenig sein.

    Zitat Emskopp:



    Zitat

    Sobald ich diese Kritik direkt höre, werde ich mal mit dem Vater sprechen... aber ehrlich gesagt habe ich schon ein bisschen Bammel falls er nicht das von mir erwartete Verständnis zeigt.



    Positiv ist, dass Du die richtige Einstellung dazu hast. Es kann natürlich sein, dass Du die "Kritik" auf Dauer nur indirekt zu hören bekommst. Ich würde nicht lange warten und ein Gespräch mit dem Vater suchen und ihn auf das "Hineinrufen", aber auch auf die Kritiken, welche Dir zu Ohren gelangt sind, ansprechen. Vielleicht läßt sich alles schnell in einem sachlichen Gespräch klären. Sag ihm, dass Du kritikfähig bist, diese Kritik aber möglichst offen geäußert werden sollte. Letztendlich muß er jedoch akzeptieren, daß Du der Trainer bist und damit "den Hut auf" hast. Vielleicht hat er ja Interesse, Dich als Co-Trainer in Zukunft zu unterstützen, wenn er so viel Fachkenntnisse hat? ^^

    Zitat anakiny:



    Zitat

    Nach Leistung selektieren ja, aber innerhalb des Jahrgangs, wo dann jeder seine faire Chance hat.


    Geht doch wohl nur in Vereinen, wo genügend Mannschaften gestellt werden können. In Vereinen, wo Du nur 2 Mannschaften pro Jugend hast, würde ich nach Leistung zusammenstellen und nicht nach Jahrgang.



    Zitat

    Ich denke Du widersprichst Dir hier. Frühe Selektion in gut und schlecht (wie in der Schule) ist absolut kontraproduktiv und sehr wohl demotivierend. Wie in der Schule, besteht auch im Fussball die Gefahr, dass diese Kinder ihr eigentlich vorhandenes Potential nicht abrufen können, weil sie frustriert sind und früh annehmen müssen, nicht gut genug zu sein.



    Sehe ich nicht ganz so. Schon in der Grundschule ist es zum Teil so, dass "schlechtere" Schüler die "besseren" aufhalten, da sich entsprechend der Klassenzusammensetzung zu einem erheblichen Teil nach den Kindern gerichtet wird/werden muß, die mehr Zeit brauchen. Deshalb halte ich eine Trennung für vorteilhaft, um jeden entsprechend seiner Fähigkeiten fördern zu können. Natürlich hast Du überall auch irgendwelche Nachteile ( z.b. überergeizige Eltern, die die ihre Kinder überfordern ). Aber die Vorteile überwiegen für mich.


    - "schlechter" und "besser" habe ich extra in Anführungszeichen gesetzt. Ich meine damit nur die momentane Leistungsfähigkeit auf einem bestimmten Gebiet, - nicht dass es sich hierbei um bessere oder schlechtere Kinder handelt.

    Zitat anakiny:



    Zitat

    Sonst spielen wir alle durcheinander, groß und klein, jung und alt, dick und dünn und feiern dann mit ner Wurst und nem Bier, dass das die beste Ausbildung ist.


    Letztlich machst Du es aber somit der Jahrgangseinteilung! Du läßt - mal ganz grob ausgedrückt - "groß und klein, dünn und dick" zusammenspielen und trennst nur nach Alter. Gut - und Bier gibt es wohl nicht ^^ .

    Hallo anakiny:



    Zitat

    Allerdings finde ich es bemerkenswert, dass Du schreibst "Da wir ein leistungsorientierter Verein sind, macht es auch Sinn, die Jungs so zusammen zu lassen", während TRPietro meinst, dass die Entwickling der Spielerfähigkeiten besser in zusammengewürfelten "Gut und weniger Gut"-Mannschaften wäre. Für mich sind das zwei absolut unterschiedliche Meinungen.


    Ich sehe hier keinen Widerspruch. In den sogenannten "Leistungsvereinen" werden die Kinder auch nach Leistung selektiert. Dort spielen nur die besten in den jeweiligen Mannschaften und da genug "Auswahl" vorhanden ist, kann man es sich auch dabei noch leisten, rein nach Jahrgängen aufzustellen. Meist wird dann noch in regelmäßigen Abständen "gesiebt", d.h. leistungsstärkere Spieler kommen dazu und die aussortierten müssen sich einen anderen Verein suchen.


    In vielen Vereinen sieht es aber mit dem Angebot an Kindern etwas anders aus. Und dort halte ich eine leistungsmäßig so weit wie möglich homogen zusammengestellte Mannschaft für optimaler, als eine "Jahrgangsmannschaft" mit meist sehr großen Unterschieden, was den Leistungsstand und die Leistungsfähigkeit angeht. Auch sehe ich nicht unbedingt einen Vorteil darin, wenn ein und derselbe Trainer die Mannschaft über viele Jahre trainiert.Auch eignet sich nicht unbedingt jeder F - Jugend-Trainer für eine C-Jugend,- oder umgekehrt.


    Ich denke auch nicht, dass ein Kind traumatisiert wird, wenn es nicht in der leistungsstärksten Mannschaft spielen darf. Es gibt auch verschiedene Schulen. Nicht jeder schafft es aufs Gymnasium und manch einer landet in einer Förderschule. Das ist doch keine Ungerechtigkeit. Letztendlich geht es doch darum, jedes Kind optimal zu fördern. Im schulischen Bereich genauso, wie im sportlichen.


    Letzlich sollte uns die Entwicklung der einzelnen Kinder wichtiger sein, als an Spielergebnissen und Tabellenständen festgemachte Mannschaftserfolge. Das sehe ich jedenfalls so.

    Zitat Olli77hajnal:



    Zitat

    Du kannst ja vllt. für den Jahresbericht auch die Eltern einladen, da macht das Vereinsheim auch ein bischen Umsatz, vllt. noch eine Tombola oder so....


    Gut gemeint von Dir, aber ich glaube nicht, das die Jugendlichen ihre "Alten" mit bei haben wollen.



    Zitat Kometer:



    Zitat


    Stell Bier bereit und der Abend organisiert sich von allein ;)

    Ja, denke ich auch! Vielleicht kann man vorm "Bier" noch ein wenig in "Kultur" machen: z.B. Tischtennisturnier, Handball, Billiard, Fußball mit anderen Sachen, als einem "Fußball"...

    Zitate Locutus:



    Zitat

    Ich bin zwar schon länger im Verein, aber nicht derart vereinsgebunden. Auch weil wir in der Stadt einfach sehr viele Vereine als Auswahl haben,die auch eine bessere Infrastruktur (Stichwort Kunstrasenplatz!) haben als mein jetziger. Mit einer B-Lizenz und den bisherigen Erfolgen meiner Mannschaft (bin insg. jetzt 6 Jahre Trainer, dazu werde ich Lehrer,also gewisse pädagogische Ansichten sind mir nicht fremd ;) ) möchte ich schon angemessen bezahlt werden.
    In Gesprächen mit anderen Trainern, die ich als Co-Trainer gewinnen wollte, kam immer heraus, dass diese einen kleinen dreistelligen Betrag erwarten würden. Insofern scheint dies häufig gezahlt zu werden.




    Zitat

    Zum Einen ist die Bezahlung der Lizenz mir wichtig, ...



    Zitat

    Nun ist angedacht,dass der Verein diese 900€ übernimmt und ich mich dann für einen Zeitraum von wohl 3 Jahren an den Verein binde. Dies finde ich vollkommen legitim und auch in Ordnung.



    Es gibt Trainer, die trainieren den Nachwuchs nur aus Spaß an der Sache, andere möchten durchaus angemessen bezahlt werden. Da ist auch nichts verwerflich dran.


    Eine Frage habe ich aber. Warum legst Du soviel Wert darauf, dass der Verein die Kosten für die Lizenz übernimmt. Überlegenswert wäre doch in Deinem Fall, den Betrag selbst zu übernehmen ( sollte als Lehrer finanziell zu stemmen sein ) und danach unabhängig vom Verein zu sein. Dadurch sollte es Dir zumindest über den Zeitraum von 3 Jahren möglich sein, die 900,- € wieder herein zu holen, wenn Du als Trainer so gefragt bist, wie Du es beschreibst.

    Zitat Zodiak:



    Zitat

    Die beiden anderen Betreuer (ohne Vorbehalt oder Wertung) waren Ausländer und haben wild auf türkisch und deutsch geschimpft und mir, meinen Trainerkollegen und unseren Spielern Drohungen an den Kopf geworfen und Schläge angedroht. Einer der beiden ging dann mit der Hand meinem 6er an die Gurgel, der sich daraus etwas unsanft für den gegnerischen Betreuer befreit hat (Betreuer circa 1,65m groß - mein 6er 1,85m). Nachdem der Betreuer wieder auf den Beinen war musste er von Eltern und Spielern seiner Mannschaft zurückgehalten werden, dass er nicht auf einen 15 Jährigen Jungen einschlägt.

    Hallo siebener,


    ich würde mir hier wirklich fachkundigen Rat bei den Ärzten holen. Z.b. beim operierenden Arzt und beim Reha-team. Sicher kannst Du hier auch in einer entsprechenden Klinik nachfragen. Weiterhin gibt es Internetforen, wo Ärzte auf solche Fragen antworten.


    Nicht, das ich hier Wissen von Trainern anzweifeln möchte, aber ich denke, dass hier Fachärzte eher einen Rat geben können und kompetenter sind.


    wünsch Dir ein schönes Wochenende


    Gruß Karl