Beiträge von TW-Trainer

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    @Libra


    Bei den Bambinies gibt es noch kein fussballspezifisches Training, sondern Bewegungsspiele, die die Koordination schulen sollen. Denn durch Bewegungsmangel und einer falschen Reihenfolge im Lernprozess (frühe Verschulung) gilt es zunächst körperliche Defizite aufzuholen (damit die Kinder z.B. beim Vor- und Rückwärtslaufen nicht hinfallen und auch bei Drehungen die Ballance halten können)


    1. Das 5 gegen 2 paßt deshalb nicht in diese Altersklasse. Du kannst dir unter www.dfb.de nützliche Infos über die Bambini-Altersklasse holen.
    2. Dehnübungen brauchen die Kids auch nicht, da ihr natürlicher Bewegungstrieb vollkommen ausreicht, Körper und Geist auf die kommenden (hoffentlich spannenden, in kleine Geschichten verpackte Aufgaben) Aufgaben einzustimmen.


    @FBPapa07
    Jeder Trainer fängt mal "klein" an. Die überwiegende Zahl der Trainer-Anfänger hat keine Trainer-Ausbildung und bekommt auch keine gründliche Einweisung im Verein. Sie werden zur Übernahme gedrängt, bzw. überredet. Häufigstes Argument: sonst müssen wir die Mannschaft deines Kindes abmelden! So "überfallen" versucht man sich zunächst zu orientieren. Ich denke, es ist der richtige Weg, sich kompetente Hilfe zu suchen. Ob nun in einem Forum oder anderswo, dass spielt dabei nur eine zweitrangige Rolle.

    @Zodiak


    Ja, die Szene meinte ich. Aber warum ausrasten? Der Poldi kann doch nix dafür, seine Trainer sollte man "Teeren und Federn"! Hab mir stattdessen angeschaut wie Jogi sich dabei schön seine Fingernägel gemacht hat.


    @Follkao
    Ja, du hast vollkommen recht. Du kannst leichter mit 10-Jährigen beidfüssiges Kurzpaßspiel trainieren als mit Senioren, die es entweder nicht gelernt oder wieder verlernt haben! So scheitern viele Versuche, das ballorientierte Spiel im Breitensportbereich erfolgreich einzuführen daran, dass sich die erwachsenen Spieler im Wettkampf in mehr trauen, auch den schwachen Fuß einzusetzen, um sich im ballnahen Raum dadurch Vorteile im Überzahlspiel zu verschaffen. Sie glauben hinterher, dass es die falsche Mannschaftstaktik wäre. In Wahrheit ist es jedoch die fehlende, beidfüssige Technik ein goßes Manko. Weiteres, damit eng verbundenes Manko ist der fehlende Blick für die ballnahe Situation, da bei Ballbesitz nur noch der Boden (d.h. man sieht den Ball, die eigenen Füsse und ein Stück Rasen drumherum) gescannt wird. Denn man hat bereits Probleme den Ball mit dem stärkeren Fuß zu kontrollieren.


    Um die Beidfüssigkeit einigermaßen sicherzustellen, muß jede Trainingsübung sowohl mit dem rechten wie dem linken Fuß gemacht werden. Desweiteren muß im Jugendkonzept die Beidfüssigkeit soweit verankert werden.


    Poldi ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass man die Flinte nicht ins Korn werfen sollte, wenn`s nur mit einem Fuß klappt! :D

    @hinkebein


    Das Leben geht auch weiter, wenn die Kids es noch nicht so präzise können. Das Training ist zu Üben da! Beim Spiel sollen sie das Geübte ausprobieren.


    Wenn bei euch trotzdem die Enscheidungen von den Trainern hinein gerufen werden, dann läuft da generell etwas falsch. Denn nicht die Trainer und Eltern sollen den Schiedsrichter ersetzen, sondern die Kinder sollen selbständig Entscheidungen treffen.


    Der Vorteil ist klar: Wenn keine Zwischenrufe erfolgen, gibt es ein flüssigeres Spiel mit sehr wenigen Unterbrechungen zu beobachten. Auch die Kids empfinden mehr Spaß, weil sie nicht fortlaufend von Erwachsenen beim Spiel unterbrochen und reglementiert werden.


    Sobald die Erwachsenen merken, dass sie beim FPL nur eine Nebenrolle spielen, klappt es wunderbar!


    Statt jedoch abzuwarten, bis der Erste ins Spiel hineinruft, wäre ein kurzes Gespräch vor dem Spiel ganz sinnvoll, in der man sich gegenseitig versichert, die FPL-Regeln zu akzeptieren und diese Regeln den Zuschauern kurz erklärt.

    @TrainerT


    Üblicherweise finden in den NLZ im Frühjahr die Perspektivgespräche statt. Denn falls jemand andere Pläne (außerhalb des Vereins) hat, bleibt genügend Zeit, um darüber im Detail zu sprechen.


    Die Leistungsbeurteilung ist sehr schwierig. Jedoch gibt es Verfahren, um sich auf Basis messbarer und damit verbleichbarer Daten einer fairen Beurteilung zu nähern.


    Damit kann der Spieler dann auch wirklich etwas anfangen. Beim Trainerurteil ohne entsprechende Fachkenntnisse, wäre ich immer vorsichtig!

    Es gibt diese Gruppen, dagegen kannst Du nix tun.

    Doch, @Zodiak und Andere haben es bereits gesagt! Nur wer den bequemsten Weg geht und die Augen verschließt, wird irgendwann von seiner Bequemlichkeit eingeholt!


    Beispiele gewünscht? Auswärtige Trainer verschaffen sich personenbezogene Daten über`s What`s App sowie Facebook & Co. und quatschen deine Spieler zum Wechsel an!


    Aber nicht das Verbot, sondern der direkte Kommunikationsweg stellt für alles Beteiligten die bessere Alternative da. Warum glaubst du, wird über diese "modernen Medien" so gerne gemobbt? Ganz einfach, weil dir die leittragende Person nicht gegenüber steht. Nur dann, wenn du selbst zum Mobbingopfer wirst, erfährst du, wei grausam Handy & Co. mit dir umgehen!


    Wer Wert auf eine gehobene Mannschaftskultur legt, der steckt nicht den Kopf in den Sand, sondern bietet eine sinnvolle Alternative, in der die handelnden Individuen partnerschaftlich und respektvoll mit einander agieren. Im What`s App wird man nicht zur Gruppe, sondern zu einer manipulierbaren Person, der den jeweiligen Rädelsführern zu gehorchen hat, sobald du als Verantwortlicher meint, man könne da nix machen und den Kopf in den Sand steckst!


    Ob Medien sinnvoll genutzt wird, hängt immer auch von dir ab!

    @Andre


    Ich denke, man muß zunächst einmal den unteren vom oberen Jugendbereich trennen. Im unteren Jugendbereich gibt es weitaus mehr Bewegung innerhalb der Ligen, was eine Reihe von Gründen haben mag. Jedoch spielt man hier gegen Nachbarmannschaften, wobei die jeweiligen Staffelleiter bemüht sind, in etwa gleichstarke Teams in die jeweiligen Staffeln zusammen zu führen. Selbst, wenn man hier bemüht ist, ausgleichend zu fungieren, gelten hier weitgehend noch nicht die Merkmale des Leistungsfussballs.


    Im Leistungsfussball des oberen Jugendbereich gelten andere Regeln. Hier ist es normal, dass man sich je nach Bedarf und Liga punktuell mit auswärtigen Spielern verstärkt. Denn weil sich hier die besten Spieler auf Bezirks-, Verbands- und Bundesebene trifft, müssen hier andere Maßstäbe gesetzt werden. Es darf dabei keine anderen Maßstäbe geben, als dass allein die sportliche Qualifikation in der Liga und der jeweiligen Altersklasse Maßstab für den Ligabetrieb ist.


    Sonst könnten allerlei Begierlichkeiten entstehen, wie man sich rasch unter "fadenscheinlichen" Argmenten (bessere Talente, Trainer, Ausbildungszentrum) mehrere Ligen höher katapultiert! Von derlei Jugendförderprojekten ließt man häufig in der Regionalpresse. Fast immer stellt sich heraus, dass da nur "heiße Luft" verbreitet wurde.


    Den Vereinen nützt jedoch nur Kontinuität. Dazu zählen verlässliche Regeln, die für Alle gelten müssen. Gerade im Jugendbereich ist es noch möglich, dass auch Dorfvereine im Leistungsfussball erfolgreich sein können. Wer gerade mal einen guten Jahrgang hat, der sollte sich das Ziel auf die Fahne schreiben, weitere "gute Jahrgänge" auszubilden. Denn nur durch kontinuierliche Förderung ist eine Nachhaltigkeit gewährleistet. Ein häufiger Auf- und Abstieg wird sich nicht nur negativ auf die Fluktuation im Verein auswirken, es werden auch die "Daheim Gebliebenen" nicht optimal ausgebildet, weil sie die Maßstäbe der Ligazugehörigkeit permanent ändern.

    @Zodiak


    Mußt du dir auch immer gleich so ein schwieriges Thema "Beidfüssigket" herausgreifen?


    Hab die Erfahrung gemacht, dass ein Kind, welches abwechselnd bei einem Trainer, der auf Beidfüssigkeit achtet und einem Zweiten, dem das egal ist, das Kind fast immer nicht beidfüssig wird! Selbst gut ausgebildete Beidfüssigkeit kann sich wieder zurück bilden, wenn in der Ausbildungskette ein Trainer agiert, der in der Technikausbildung die Schnelligkeit der Ausführung von der Sicherheit der korrekten Ausführung setzt. Und davon kenn ich leider viel zu viele! Denn mit Schnelligkeit gewinnt man eher Spiele.


    Ich hab mich gefragt, was der Grund ist, warum im Seniorenbereich so wenig "Beidfüssige" ankommen? Denn die Beidfüssigkeit bietet ja eine ganze Reihe an Vorteilen. Bin zum Entschluß gekommen, dass vielfach auch Bequemlichkeit die Ursache ist. Denn so muß ich nur mit einem Fuß die Balltechniken erlernen.


    Es wird ja auch nicht Jeder Hochschulprofessor, obwohl doch (fast) alle genügend Verstand mit in die Wiege gelegt bekommen haben. Aber solange der Jogi sich die Nägel macht, während seine Jungs nix mit dem Ball anzufangen wissen, spielt es wohl keine so große Rolle, mit welchem Fuß der Ball ins Tor von Gibraltar geschossen wurde
    :thumbup:

    @hinkebein


    Ich bin da voll bei dir! Die FPL-Regeln besagen, das Trainer nur dann GEMEINSAM einschreiten sollen, wenn die Kinder sich nicht einig werden. Diese Trainerin hat die Regeln aufs Gröbste verletzt.


    @FBPapa07
    Die Regelverletzung gilt übrigens auch für Trainer, die mit dem Scheinargument (es würde dann schneller weitergehen) bestimmen wollen, wer Einwurf hat, wann ein Foul begangen wurde, usw.!


    Sinn der Fäirplay-Liga war es den Kindern ihren Fussball wieder zurück zu geben. Die Rolle des Schiedsrichters ist den Kindern übertragen worden. Selbst, wenn sie dabei Fehler machen, gehören diese Dinge mit dazu, um Verantwortung zu übernehmen.


    Spielleiter sind Ansprechpartner nicht Problemfällen
    Jedoch zeigt mir dieses Beispiel, dass es hin und wieder sinnvoll erscheint, wenn ein speziell für die FPL ausgebildeter Spielleiter vor Ort ist, um korrigierend eingreifen zu können, wenn sie Trainer und Zuschauer parout nicht ans Regelwerk halten wollen. Denn nur dann, wenn alle Beteiligten die Regeln gleichermaßen gut kennen und sich gemeinsam daran halten, läßt sich eine Basis für den weiteren Nachwuchsfussball legen. Wenn sich aber Trainer mit anderen Trainern anlegen, dann kommt es häufig zu Streit und selten zu Einsichten!

    Alles wieder hinsetzen, denn bei der "Tragik-Komödie um Sepp Blatter geht`s in den nächsten Akt.


    1. Die UEFA hat keinen "sauberen" Kandidaten gefunden. Leider will es Franz nicht machen und der Loddar findet die Sekretärinnen dort schon zu alt.
    2. Den Funktionären aus Asien und Afrika geht die "Muffe 1 zu 1000", weil sie ihre sichere Rente verlieren könnten.
    3. Quartar hat nochmals nachgelegt, damit erst gar nicht der Eindruck entsteht, die Fussball-WM würde noch in ein anderen Land verlegt.
    4. Logische Konsequenz vom Blatter Seppl: "Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Rücktritt!
    5. Blatter wird zum persönlichen Berater von "Angela", dessen Handy und PC ja permanent abgehört wird. Sein Slogan lautet: lass die Worte und lass Taten sprechen!

    Ja, ja das Medienlaster!


    Allgemein kann man die Medienunterstützung sehr gut einsetzen, wenn man sich vorher ausreichende Gedanken darüber macht. Bei Auswahlspielern ist die Eigenmotivation in aller Regel so hoch, dass sie Spaß an der ständigen Verbesserung ihrer Fähigkeiten haben.


    Gerade Whats-App verleitet jedoch dazu in einer Gruppe nicht nur eine, sondern gleich mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Users anzulegen. So kann (muß aber nicht) die Kommuniktaion entgleichen, wenn sich dazu andere Kanäle entwickeln, die nicht nur zum Austausch von Informationen gedacht sind.


    Es ist zwar schon ein paar Monate her als mir ein Fall bekannt wurde, in der Mädchen eine zweite Mannschafts-App gründeten, um einige Spielerinnen zu mobben. Das Ganze wurde nur deshalb aufgedeckt, weil ein Mädchen beim Mobben die falsche (offizielle) Mannschafts-App benutzte. Weil man dies als Vertrauensbruch ansah, da Dritte (z.B. Eltern) hier nicht erkennen konnten, dass ein Mobbing auf der Parallel-App stattfand, hat man die Rädelsfüher ermittelt und ihre Eltern über den Rauswurf informiert.


    Natürlich läßt sich fast aus jeder Erfindung auch ein "Prügel" machen, weshalb ein Trainer stets Augen und Ohren offen halten sollte, was da vermeintlich in seinem Namen auf einer Team-App kommuniziert wird?

    @senzill


    Ich gebe ehrlich zu, dass ich zunächst an einen "Fake-Thread" geglaubt habe, denn ich bin auf den gleichen Widerspruch: ... werden bestraft, machen aber toll mit ... gestoßen.


    Bei diesem Trainer scheint es sich um einen Typ zu handeln, der sich sagt: entweder wird es so gemacht, wie ich es will oder man kann sich einen anderen Trainer suchen. Er scheint bislang damit Erfolg (wie lange ist er dort schon Vereinstrainer) gehabt zu haben?


    Nachdem das Gespräch mit dem Trainer erfolglos war, kannst du ein Gespräch mit den Verantwortlichen (Jugendleiter, Vorstand) suchen, damit dieser Teil korrigiert wird.


    Weil ja nicht die Kinder, sondern immer die Eltern am Zuspätkommen schuld sind, kannst du dem Trainer ja mal den Vorschlag machen, die eigentlichen Zuspätkommer zum Liegestütz zu bitten. Die werden dann ja fit und schämen sich, sodass ihre Kinder in der Folge pünktlich erscheinen :D !


    Scherz beiseite! Wie du sagtest, gibt es unter den Eltern einen hohen Ausländeranteil. Je nach Kultur gibt es unterschiedliche Wertvorstellungen über die "deutsche Form nach strenger Pünktlichkeit. Wer beruflich viel in anderen Ländern zu tun hat, der wird die deutsche Form der strengen Stundeneinteilung eines Arbeitstages kaum wiederfinden.


    Aber deshalb sind dort die Menschen nicht schlechter und nicht besser, weshalb es keinen Grund gibt, sich aufgrund einer anderen Mentalität schämen zu müssen.


    Fazit: Sollte es deinem Kind und dir nicht mehr gefallen und auch das Gespräch mit den Verantwortlichen erfolglos sein, dann schau dich nach einem anderen Verein in deiner Nachbarschaft um. Du weißt ja jetzt schon ein wenig, worauf man dabei achten sollte?!?

    @Stannis


    Ich habe da so meine Bedenken mit deiner Aussage, ein schlechter Trainer könnte einen Spieler nicht noch schlechter machen? So habe ich die Erfahrung gemacht, das bei Spielern, insbesondere Torleuten Fähigkeiten auch verkümmern können, wenn sie nicht regelmäßig trainiert werden. Das Verkümmern würde ich durchaus als Verschlechterung ansehen.


    Ein guter Trainer mag aus einem langsamen Kamel ein Schnelles machen, aber ein Rennpferd wird daraus wohl nicht werden! Wunder geschehen jedoch fast täglich, weshalb man so leicht nichts ausschließen sollte! D.h. ein guter Trainer verbessert auch die "talenfreien" Spieler, jedoch nicht in dem Maße, als das aus Jedem ein Top-Spieler wird. Denn so, wie niemand dumm geboren wird, wird auch niemand als schlechter Spieler geboren. Wie und warum aus dem einen ein schlechter, normaler oder sehr guter Spieler wird, das können wir noch gar nicht vollkommen entschlüsseln, weshalb es über Vermutungen nicht hinaus geht.


    Wenn diese Diskussion neue Erkenntnisse hervorbringen kann, dann würde ich mir wünschen, sich mehr den Details zu widmen. So wäre eine Wertung, was generell als falsch, eingeschränkt falsch, eingeschränkt richtig oder immer richtig anhand von Beispielen sicher für viele Leser verständlicher.


    Denn sonst gelangt man lediglich zu der Erkenntnis, dass heute zwar ein besserer Fussball als noch vor 20 Jahren gespielt wird. Aber was nützt das schon, wenn wahrscheinlich in 20 Jahren ein noch viel besserer Fussball gespielt wird? Haben dann die heutigen Trainer sehr gute Leistungen vollbracht oder sind solche Aussagen nur auf ein Zeitfenster bezogen möglich? Wenn ja, dann sollte wir Schluß mit den Superlativen von schlecht und gut machen!


    Für mich kann ich sagen: je intensiver ich mich mit dem Fussball beschäftige, desto mehr steigt in mir das Gefühl auf, so gut wie nichts über diese Sportart zu wissen. Wie soll ich mich da über Andere erheben und ihnen Vorschriften machen wollen, die für alle Zeit Gültigkeit haben müssen?


    Wenn esl kaum in Stahl und Beton gegossene Naturgesetze im Fussball gibt, sind wir dann nicht mehr als kleine Steigbügelhalter für die, denen Fussball einfach nur Spaß macht?


    Nein, an sich täglich arbeiten als Grund für die Empfehlungen für höchste Aufgaben ist es wohl eher nicht. Denn Arbeit bedeutet Mühsal und Last. Dessen muß man sich jedoch befreien, um puren Spaß am Fussball und an seiner Leistung zu empfinden.


    Auch wir Trainer haben einen Anspruch auf den Spaß am Fussball. Dafür scheint es erforderlich, sich in die Welt der Kinder hineinzuversetzen, um in jedem Training, bei jedem Spiel ein neues, gemeinsames Abenteuer zu wagen, dessen Ende nicht vorhersehbar ist, weil die nächste Folge schon auf ihre Erfüllung wartet.


    Wenn ich aber das Gefühl habe, ich wäre Derjenige, der mit den Kindern ein besseres Abenteuer beim Fussball erleben kann, was hindert mich daran, mich bei diesem Verein für diese Aufgaben zu melden. Vielleicht nur das Gefühl, ich wüßte darüber nicht genug? Das ist gar nicht so schlimm, denn das kann man lernen? Vielleicht die Vorahnung zu scheitern? Das ist gar nicht so schlimm, denn ich kann sofort wieder aufstehen. Ein Geheimnis im Fussball ist ja, dass ich schon morgen wieder gewinnen kann!

    @Andre


    Ich kann dein Kritikbedürfnis an Trainer, die ein wenig mehr fussballerisches Fachwissen mitbringen könnten, durchaus verstehen. Aber ist erkenne nicht den Rahmen, innerhalb dessen Veränderungen erfolgen sollten?


    Mal ein Beispiel:
    Manuel Neuer war bei Schalke dafür bekannt, dass er sehr weite und präzise Würfe machen konnte. Bei den Bayern sieht man das nicht mehr. Desweiteren hat Neuer bei der letzten WM beim Freistoß aus ca. 30 m lediglich den kleinen Phillip Lahm als 1-Mann-Mauer gestellt. Ihm war klar geworden, dass er sich bei dieser Distanz besser zentral positioniert und so kein Problem bei der Abwehr hat. Bei Bayern muß er jedoch aus dieser Distanz eine Mauer stellen. Willst du jetzt daraus schließen, dass Pep ein schlechter Trainer wäre, nur er ein paar Dinge anders handhaben will, wie es sein Keeper in anderen Teams macht?


    Die Qualität eines Trainers am Design oder am verwendeten Waschpulver zu erkennen, das ist m.E. genauso wenig möglich. Denn genau wie bei den Spielern kommen Trainertalente manchmal aus kleinen Vereinen, wo man sich gar nicht vermuten würde. Man muß sich schon die Mühe machen, etwas genauer hinzuschauen!


    Wo ich dir gerne rechtgeben möchte, dass sind die "Brüllaffen"! Problem dabei ist jedoch, dass es darunter auch solche gibt, die damit sportlich erfolgreich sind. Denn man findet sie auch mit guter Trainerausbildung und akademischen Abschluß. Befragt man die Eltern, so stellen sich diese sogar auf die Seite des Trainers, der den Kindern über diesen Weg gezeigt habe, wo es lang geht. Insbesondere in erzkonservative Gegenden findet man ausreichend Befürworter der rigorosen Drillmethode. Wo willst du dort anfangen, "missionarisch" tätig zu werden? Denn selbst, wenn du anhand anderer Erfahrungen für dich erkannt hast, dass die "Drop out - Quote" bei Brülltrainern höher ist, sie haben ja kurzfristig immer sportlichen Erfolg damit! Und morgen ist die Zeitung von gestern bei diesen Leuten sowieso nichts mehr wert!


    Was ich sagen will ist, dass man ein konkretes Ziel haben sollte, für das es sich lohnt zu kämpfen. Wie schwierig selbst das ist, zeigt nicht zuletzt die Idee von Ralf Klohr zur bundesweiten Einführung kindgerechter KIFU-Regeln!

    @Chris und fak


    Ihr habt vollkommen recht, dass keine Umfrage dieser Welt das regelmäßige Gespräch mit den Beteiligten ersetzen kann.


    Das Problem dabei ist jedoch, dass man dabei immer nur einen Teil (die gerade Anwesenden9 erreicht und bei den passiven Mitgliedern ist es sogar noch schwieriger.


    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist, das nach der "Offenen Frage" die Aufforderung einer kurzen Begründung erfolgen sollte. Denn so kann man feststellen, ob die Frage "richtig" angekommen ist und was der Hintergrund eines Lobes oder einer Kritik ist.


    @fak
    Ja, die Auswertung ist sehr viel zeitaufwendiger, als wenn ich "geschlossene Fragen" stelle. Dafür habe ich aber anhand der gegebenen Antworten eine größere Meinungsbandbreite (als wenn ich lediglich ein Thema: z.B. Vereinsleben) abfrage.


    Auch, wenn mehr Antworten bei Wahrung der Anonymität zu erwarten sind, sollte man zumindest angeben lassen, ob man aktives/passives Mitglied ist und ob man sich besonders für ein Team interessiert. Das hilft schon bei der Auswertung


    Bei einer regelmäßigen Befragung kann es sinnvoll sind, "geschlossene Fragen" zu stellen, wenn man z.B. im Detail die Wirksamkeit einer eingeleiteten Maßnahme überprüfen möchte. Es sollte m.E. jedoch immer auch ein Punkt "Sonstiges" vorhanden sein, in der der Befragte sich zu den für ihn besonders interessanten Themen äußern kann.


    Eine Mitgliederbefragung kann nicht zuverlässig kurzfristige Veränderungen dokumentieren. Weil Vereine jedoch immer langfristige Ziele haben sollten, können hierüber Stimmungsbilder eingefangen und auch quantifiziert werden, um darüber Entscheidungshilfen für die Personal- und Budgetplanung zu erhalten.


    Natürlich wäre es super, wenn ein externes Unternehmen als Berater und Analysist zur Verfügung steht. Dies würde sich sicherlich für größere Vereine (mit diversen Abteilungen) lohnen.

    Doch mir fällt noch was ein. Die Sichter selber. Würde ich die kennen, würde ein Fachgespräch schnell ergeben, wieviel Fachkenntnisse sie haben.

    Umgekehrt ist vermutlich genauso :thumbup: ?


    Natürlich gibts auch hier "Schwarze Schafe"! Denn in den Stützpunkten, wo sich die Trainer die "Klinke in die Hand" geben, ist zu beobachten, dass beim Trainerwechsel plötzlich die Talente aus anderen Heimatvereinen stammen. Hier sind die Koordinatoren gefragt, solchen Verdachtsfällen auf den Grund zu gehen und steuernd einzugreifen. Leider gibts auch Koordinatoren, denen der DFB mehr auf die Füße treten müßte. Es steht mir jedoch nicht zu, über einzelne Personen hier in der Öffentlichkeit zu richten.


    Vermutlich war dein Geheimagent auch schon dabei, wie ein Teil der Kinder für die Kreisauswahl gesichtet und dann 2 Jahre lang 1 x wöchentlich (Mädchen 2 x monatlich) trainiert wurden? Diese Talente treten gemeinsam mit denen, die sich zum ersten mal einer Sichtung stellen, auf. Hieran wird der Maßstab gesetzt für die, die nunmehr auf den DFB-Stützpunkt aufgenommen werden. Aber genau das macht auch die Schwierigkeit aus! Denn diese Jungs kennt man schon und weiß, was sie können. Bei den Neugesichteten ist das anders. Da kann man nur das Messen, was man auch in der Sichtung beobachtet und nicht das, was vielleicht sein könnte. Weil aber auch Sichter ja nur Menschen sind, mag es in Einzelfällen vorkommen, dass sie einem bereits bekannten Schützling den Vorrang geben.


    Das eigentliche Problem einer Jahrgangssichtung läßt sich wie fogt beschreiben:


    Pro Jahrgang heben sich 2 - 3, manchmal auch 4 Spieler besonders hervor. Den großen Rest der gesichteten Spieler kann man auch auf anderren Sportplätzen beobachten. Obwohl die Leistungsunterschiede minimal sind werden soviele Talente gesichtet, damit man eine Mannschaftsstärke hat und damit alle geplanten Übungen, Spielformen, Turniere u. Wettkämpfe zu bestreiten. Es gibt jedoch pro Jahrgang üblicherweise noch eine Nachsichtung, bei der sich weitere Talente empfehlen können. Auch ist es nicht so, dass der DFB ein Mannschaftslimit vorgibt, sodass den Stützpunkttrainern hier die Handlungsfreiheit bleibt.


    Alternativ könnte man ja überlegen, ob man nur die 2 - 3 Spieler hochtalentierten Spieler aufnimmt und diese dann mit gleich hoch veranlagten Talenten aus anderen Gebieten gemeinsam zu trainieren. Dieses wird übrigens auch bei denen gemacht, die nach der U 13 Sichtung weiterhin auf dem Stützpunkt sind, weil sie noch kein geeignetes NLZ gefunden haben, wo sie in einer C-Junioren-Leistungsmannschaft spielen können. Für die Jüngeren wäre der Irrtumsfaktor viel zu groß. Erfahrungen zeigen, dass es manchmal ganz andere Talente sind, die sich für höhere Aufgaben empfehlen als die, die man zu Beginn der Förderung auf der Rechnung hatte. Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass nicht jeder der kann, auch will! Der Wille des Kinders sollte immer vor den Interessen der Auswahl- und Heimattrainer gehen!


    Ich kann nur jedem empfehlen, der zu der Erkenntnis gelangt, dort hätten Sichter "Tomaten auf den Augen" das Fachgespräch zu suchen. Hierbei wird es in jedem Gebiet minimale Unterschiede (z.B. Stadt/Land) geben. Aber dennoch wird man ein im großen und ganzen einheitliches Bild vorfinden.

    @Andre


    Wer hat denn nach deiner Meinung in dieser Sache keine "Tomaten auf den Augen"?


    Die Diskussion über die Talentbewertung zieht sich von der Kreisauswahl bis in die Nationalmannschaft!


    Sichter sind Menschen, die entscheiden müssen. Deshalb stecken in ihren Entscheidungen immer auch Fehler! Dessen sind sie sich bewußt, weshalb mit jeder Sichtung Eltern und Trainer darauf aufmerksam gemacht werden, sich zu melden, falls sie den Eindruck haben, dass ein Kind bei dieser Sichtung nicht zur normalen Leistung gefunden hat.


    Allerdings kann es sein, dass dieses Kind deshalb nicht zur "normalen Leistung" findet, weil an dieser Sichtung andere Talente teilnehmen, die deutlich stärker sind, wie die Mitspieler in der Heimatmannschaft.


    Sehr viele Sichter eine gute Ausbildung und einige Jahre an Erfahrung den meisten Vereinstrainern voraus, weshalb sie mit ihren Entscheidungen häufig nicht so ganz daneben liegen. Dennoch können auch sie sich irren!


    Ferner haben sich die Methoden zur Entscheidungsfindung in den vergangenen Jahren vielerorts ein wenig gewandelt. So wird nicht nur nach Positionstreue Fussball gespielt, sondern es werden u.a. Technikübungen zelebriert. Letzendlich soll für jeden Spielertyp etwas dabei sein.


    Jedoch, da muß ich dir leider recht geben, reicht die Kürze der Zeit kaum aus, um sich ein umfassenderes Bild zu machen. Deshalb weisen die Sichter ausdrücklich darauf hin, dass man sich melden möge, falls man den Eindruck gewonnen habe, dass das Kind an diesem Tage nicht zu seiner normalen Leistung gefunden habe.


    Nach der "Grobsichtung" erfolgt üblicherweise die "Feinsichtung", bei der die gesichteten Talente an ca. 3 Trainngseinheiten teilnehmen. Hier werden die Kinder in unterschiedlichen Situationen auf unterschiedlichen Positionen getestet. Ein erfahrener Kreis- oder DFB-Stützpunkttrainer erkennt hierbei rasch die Lieblingsposition. Ein besonderes Talent kann sich jedoch auch auf anderen Position gut in Szene setzen.


    Eine große Schwierigkeit einer fairen Beurteilung liegt jedoch darin, die Talentanlagen von den jeweiligen Leistungen der Heimatvereinstrainer zu trennen. Denn die meisten Vereinstrainer legen bei Übungen und Spielformen besonderen Wert auf die offensiven Elemente. Hier bekommen seine Schützlinge besonders viele Tipps, während die Defensivspieler und erst recht die Torleute dabei das Nachsehen haben.


    Leider gibt es auch (noch) in DFB-Training-Online zu wenig Übungen und Spielformen zur Schulung des Defensiv-Verhaltens. Dies liegt primär darin begründet, dass man einen offensiven und auf Ballbesitz orientierten Fussball präveriert. Torschießen als das Salz in der Suppe wird dem Toreverhindern vorgezogen. Solange wir jedoch genügend Keeper haben, die den Bockmist ihrer Vorderleute erfolgreich ausbügeln, werden wohl auch Defensivspieler über andere Wege zu verdienten Ehren kommen müssen. (Früher sind viele Talente als Angreifer angefangen und später im Mittelfeld oder in der Abwehr gelandet, wenn sie nicht schnell oder trickreich genug waren.)


    Ich möchte deine Vermutung gar nicht abweisen. Aber wie sollte nach deiner Meinung eine Sichtung aussehen, wo Defensivspieler besser gewürdigt werden? Aber der Fehler liegt nicht nur bei den Auswahltrainern, sondern auch bei den Trainern im Heimatverein, weil sie dort die Offensive stärker fördern.


    Moderne Trainer sollten deshalb konsequent an der Positionsrotation festhalten und auch im Trainnig dafür Sorge tragen, dass die Teammitglieder auf allen Positionen die kompetente Unterstützung erhalten. (Gerade bei Vatertrainern kommt es leider gehäuft vor, dass ihr Sohn die tragende Rolle im Angriff spielt, während der Rest Statistenrollen bekommt! Deshalb gibts kaum eine Sichtung, an der nicht die Kinder dieser Vatertrainer teilnehmen. So ist anzunehmen, dass gerade Vatertrainer häufig "Tomaten auf den Augen" haben, weil sie in ihrer Talent-Vorselektion falsche Methoden - Sympathiefaktoren - anwenden!)


    Die beste Förderung kann das Kind erhalten, wenn Heimatverein und Auswahl gut zusammen wirken. Gelingt dies im besonderen Maße, so profitieren auch die anderen Spieler im Heimatverein davon, weil es dem Kind eigenverantwortlich erlaubt wird, das Erlernte im Team einzusetzen. Das ist leider nicht selbstverständlich! Denn selbst bei Trainern am "oberen Limit" kommt es vor, dass die Kinder irgendwann mit weinerliche Stimme zum Auswahltraner gehen und ihm sagen, dass das der Vereinstrainer (warum auch immer) nicht sehen will.


    Fazit: Die Talenbeurteilung ist facettenreich und läßt sich nicht präzise mit "Tomaten auf den Augen" beschreiben. Wer Anderen Fehler vorwirft tut gut daran, sein eigenes Säckchen zu schnüren, wenn auch er zu denen gehört, die nur der Offensive ständig mit fachlichem Rat zur Seite stehen.

    @fak


    Der häufigste Fehler bei der Gestaltung einer Umfrage sind "geschlossene Fragen", die nur ganz bestimmte (vom Auftraggeber gewünschte) Antworten zu lassen. Typisches Beispiel dafür sind die jeweils von der SPD und CDU in Auftrag gegebenen Umfragen, die jeweils zu günstigen Antworten für den Auftraggeber kommen. Die Agentur lebt schließlich davon und es interessiert sie einen Kehrich, wer die Wahl gewinnt. Im Mittelalter wurden sogar Boten schlechter Nachrichten gehängt


    Merkmal offener Fragen (hier: wie wohl fühlst du dich im Verein) ist es zunächst, stets alle Antworten zuzulassen. Darüberhinaus wird der Fragebogenteilnehmer bei einer offenen Frage aufgefordert, seine Antwort(en) kurz zu begründen. Sofern ein wenig Fach- und Statistikwissen bei den Auswertern vorliegt, wird es kein Problem darstellen, die gegebenen Antworten nach Oberbegriffen einzuteilen.


    Mal ein paar Beispiele:
    1. Es wurde eine besondere Häufigkeit festgestellt, dass sich Jugendtrainer über eine fehlende Aufwandsentschädigung beklagen
    2. Eine weitere Häufgung gab es über die schlechten Trainngsbedingungen, weil zu viele Teams gleichzeitig trainieren


    Konsequenzen:
    1. Statt des für die Verlängerung der Biertheke im Vereinsheim vorgesehenen 5.000,- € wird dieses Geld in die Förderung der Jugendtrainer (hier: Aufwandsentschädigung) investiert
    2. Der Trainingsplan wird daraufhin geprüft, wer derzeit "tatsächlich" wann trainiert und entsprechend den Möglichkeiten werden die Trainingszeiten optimiert


    Kontrolle
    Bei der nächsten Umfrage (dieser Umfragetyp macht übrigens nur dann Sinn, wenn er in regelmäßigen Abständen wiederholt wird, weil ein Verein immer langfristigen Interessen haben sollte) wird anhand der gegebenen Antowrten kontrolliert, ob sich:
    1. die Jugendtrainer im Bereich der Aufwandsentschädigung weniger negativ oder überwiegend positiv äußern.
    2. die KInder/Trainer besser mit den Trainingsbedingungen zufrieden sind


    In den meisten Dorfvereinen werden Entscheidungen entweder nach Gefühl oder auf Basis der 5 - 10 % Mitgliederbeteiligung an den Generalversammlungen getroffen. Um den Basis-Willen präziser heraus zu bekommen, bedarf es keiner Glaskugel, sondern mit Entscheidungshilfen durch entsprechend vorliegende Daten.

    @Andre


    Ich habe kein Problem damit, das du einzelnen Trainern ihre Fähigkeiten absprichst, überhaupt solche Aufgaben zu übernehmen. Sei es aufgrund fehlender fachlicher oder sozialer Kompetenz. Nur mit der Verallgemeinerung habe ich ein Problem. Denn wenn es allgemein Erwachsene nicht schaffen würden, mit Kindern vernünftig umzugehen, dann könnte man Eltern mit dem selben Argument ihre Kinder wegnehmen und erst mit 13 Jahren zurück geben. Denn man bekommt als Vater oder Mutter ja auch keine Ausbildung und macht trotzdem vieles sehr gut!


    Weil es gerade im unteren Jugendbereich des Fussballs sehr viel mehr darum geht, dass sich Erwachsene fürsorglich um die Kinder bei der Ausübung ihres Hobbies kümmern, wodurch sie nebem dem Zugewinn an sozialer Kompetenz auch den Spaß am Fussball erleben sollen, kommt es in dieser Altersgruppe gar nicht darauf an, ihnen Fähigkeiten für den Leistungsfussball zu vermitteln. Denn für die Talentförderung sind andere, meist sehr gut ausgebildete Trainer zuständig.

    @tobn


    Gern schließe ich mich deiner Meinung an, dass letzendlich der Wohlfühlfaktor der Maßstab der Entscheidung ist, im Verein zu bleiben oder zu wechseln. Sicher mag eine gewisse Trägheit beim einen oder aber besonders schwankende Emotionalität hier und da abweichendes Verhalten erklären, aber im Großen und Ganzen hängt es vom partnerschaftlichen Umgang und der gegenseitigen Wertschätzung ab.


    Diese Wertschätzung läßt sich auch ganz einfach messen, in dem man in regelmäßigen Vereinsumfragen die Antworten auf die Frage: "Wie wohl fühlst du dich im Verein" auswertet. Die Ergebnisse dieser Auswertung sollten widerum in Maßnahmen einfließen, dessen Wirksamkeit sich anhand der darauf folgenden Vereinsumfrage feststellen läßt.