Beiträge von TW-Trainer

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    @kicerlars


    Schwäche zu zeigen, darin liegt eigentlich die wahre Charakterstärke eines Menschen.


    Auch deshalb versuche ich mal, deine Gedanken aufzugreifen und vielleicht ein wenig zu sortieren.


    1. Emothionen eines Profitrainers
    Diese Arbeit kannst du mit der eines Top-Managers vergleichen, von dem heute hier und morgen da Top-Leistungen abverlangt werden. Weil er seinem Beruf hinterher reist, gibt es für die Familie wenig und Fraunde so gut wie gar keine Zeit. Denn selbst, wenn er zwischenzeitlich mal arbeitslos sein sollte, muß er pausenlos weiterhin rackern, um ein neues Engagement zu finden. Ein Privatleben im üblichen Sinne hat er erst dann, wenn seine Zeit gekommen ist, Abschied vom hektischen Alltag zu nehmen.


    2. Emothionen eines Nachwuchstrainers der Proficlubs
    Auch hier spiegeln sich verschiedene Erwartungen wieder. Der Verein, der entweder das Ziel anstrebt, jedes Jahr um die Deutsche Jugendmeisterschaft mitspielen zu wollen oder aber die Quote der Spieler, die es in den Profifussball geschafft haben. Die Eltern und Spieler, die eine bestmögliche und über den gesamten Jugendzeitraum laufende Ausbildung verlangen.


    Wenn du als Trainer oder Nachwuchstrainer höchsten Ansprüchen genügen willst, dann kommst du dir nicht selten vor, wie der Fleischklops beim Hamburger. Es gibt Druck von Oben und von Unten, den du jedoch jeweils in Erfolg für den Geschmack Aller umwandeln sollst.


    Emotionen kann sich dabei scheinbar nur der Traier leisten, der über einen längeren Zeitraum auf der Erfolgswelle badet. Wer sich im Haifischbecken junger, ehrgeiziger und erfolgshungriger Trainer zu lange auf seinen Lorbeeren ausruht, der ist schnell weg vom Fenster.


    In der Öffentlichkeit werden fast immer nur die Sonnenseiten dargestellt. Die tägliche, knüppelharte Arbeit läßt sich jedoch manchmal nur deshalb ertragen, weil es dafür einen Haufen (Schmerzens-)geld gibt! Sicherlich mag irgendwann auch der Ruhm hinzukommen. Pep brachte es auf den für viele verständnislosen Punkt, dass er nur deshalb so hart arbeitet, um von allen Menschen geliebt zu werden. Wenn man jedoch nicht aufpasst, dann gelangt man schnell in eine Spirale, die zum "Burnout" führt, in der man sich nicht mehr allein helfen kann. Wenn du dann keine starken Partner an deiner Seite hast, dann vierlierst du dich! Thomas Tuchel, Ralf Rangnick, um nur Einige zu nennen, haben die Notbremse gezogen.


    Sie haben Charakterstärke gezeigt, in dem sie ihrer Umwelt gezeigt haben, dass sie ganz normale Menschen mit ganz normalen Gefühlen und Bedürfnissen sind!


    Bewahre also insbesondere in Grenzsituationen dein Gesicht, damit du beim täglichen Blick in den Spiegel noch erkennen kann, was dahinter für ein toller Mensch steckt!

    Das liegt aber im Wesentlichen daran, daß sich die wenigsten Beteiligten in die Situation der Torhüter reinversetzen wollen/können.

    Ja, das trifft es wohl auf dne Kopf! Viele Schiedsrichter konnten früher als Feldspieler Erfahrungen sammeln, jedoch nur in Ausnahmen auf der TW-Position.


    Ich merke es auch in anderen TW-Beiträgen, dass es größere Wissenslücken gibt, weshalb manche Antwort nicht verwundert. Denke mal, das vermutlich kaum jemand ein Problem damit hat, eine besondere Gefahr für eine Verletzung darin zu sehen, wenn ein Spieler zum Zweikampferfolg mit den Kopf kurz über der Grasnarbe in den Ball springt, den ein Gegner gerade klären will? So in etwa läßt sich die Situation beschreiben, in der ein gegnerischer Angreifer ohne reelle Chance, aber unter dem hohen Risiko einer Verletzung in die Faustabwehr eines Keepers hinein springt.


    Die Lösung wäre m.E., wenn sich die Schiedsrichter mit den TW-Trainern und den Torleuten an einen Tisch setzen, um zu einer ausgewogeneren Lösung zu finden. Denn es geht nicht darum, dass irgenwer ihrendjemand "wegflexen" darf, sondern die Gesundheit aller Spieler zu schützen und darüberhinaus Sorge für ein faires Spiel zu tragen.


    Schlußendlich ist es aber auch keine Überraschung, da Torleute und ihre TW-Trainer nur eine geringe Lobby im deutschen Fussball besitzen. Man ist zwar stolz auf die jahrzehnte lange Tradition deutscher Keeper mit Weltklasseformat, aber mit ihren Bedürfnissen will man sich nicht auseiander setzen. Schaut man sich einmal die Lehrfolien des DFB zur TW-Position für die Mannschaftstrainer-Ausbildung an, so findet noch heute als Beispiele Charaktereigenschaften für besonderen Mut, die darin bestehen soll, sich kopfüber in einen Spielerknäul zu stürzen, um den Ball zu erobern. Andernorts würde man dafür eher die Bezeichnung: "Dummer August" finden. Anders formuliert: ein im Stellungsspiel gut ausgebildeter Keeper hat den Ball bereits abgewehrt, bevor er direkt vor seiner Nase einen von ihm nicht mehr beeinflußbaren Weg nimmt.

    @BicMacWilli


    Dazu gab es im gestrigen U 19 EM Spiel zwischen Deutschland und Spanien einige interessante Entscheidungen:


    1. Szene (flacher Pass in den Strafraum)
    Deutscher Keeper kann Ball als Erster erreichen und sicher fangen. Spanischer Angreifer erkennt die Situation und sprintet mit höchsten Tempo zum Ball, drischt das Leder ins Aus und läßt sich teatralisch fallen. Schiedsrichter erkennt trotz guter Sicht auf diese Szene die Schwalbe nicht, gibt Elfmeter und dem Keeper die Gelbe Karte.


    2. Szene (Dribbling in den Strafraum)
    Spanischer Angreifer dribbelt in den Strafraum. Ihm frontal gegenüber steht ein deutscher Abwehrspieler, der dem spanischen Angreifer absichtlich mit der Hand ins Gesicht greift. Der spanische Angreifer fällt. Auch hier steht der Schiedsrichter gut. Ein Pfiff bleibt aus.


    Anhand der beiden Szenen läßt sich erkennen, dass ein Zweikampf unter Feldspielern anders beurteilt wird, als ein Zweikampf zwischen Torwart und Feldspieler. Während beim Keeper schon beim leisen Verdacht eines Körperkontakts auf den Elfmeterpunkt gezeigt wird, ist es als Feldspiler sogar zulässig, dem Gegner im Strafraum zur Vereitelung einer Torchance ins Gesicht zu greifen.


    Bin mal gespannt, welche Schwalben wir durch diese Regeländerung bald zu sehen bekommen und wieviele Keeper zukünftig die Arztpraxis oder den Reha-Center gegen das Spielfeld tauschen dürfen?
    Und na klar, was die Großen dürfen, dass können selbstverständlich die Kleinen auch machen!


    Nach meiner Meinung ist die Regeländerung im Grenzbereich der Körperverletzung anzusehen, da hier bewußt inkauf genommen wird, dass der Keeper durch die Neubewertung des Körperkontakts in den überwiegenden Fällen bei Anwendung fairer Mittel keine Chance hat, seine Gesundheit zu schützen.


    Ich hoffe, dass die meisten Trainer so klug sind, ihre Spieler nicht auf die neue Regel hin einzustimmen, da auch ihre Keeper sonst zu Opfern werden könnten!

    @milk


    Vielen Dank für deinen Beitrag. ich denke, der hätte noch viel besser in den Thread gepaßt, in der es ums zeitgemäßige Nachwuchskonzept ging.


    Ein wenig ungläubig hab ich jedoch die Zeilen gelesen, in denen du Bambinies beschriebst, die ein Passspiel und einen systematischen Spielaufbau betreiben. Gibts die wirklich oder ist es für Trainer dieser Altersstufe doch eher ein noch unerfüllter Wunsch verbunden mit der Vorfreude für spätere Tage?

    Hallo Trainerfreunde!


    Ein sehr viel interessanteres Spiel gab es gestern zwichen der deutschen U 19 und Spanien zu sehen.


    Zwar gab es eine 0 : 3 Niederlage. Sie gibt jedoch nicht die wahren Kräfteverhältnisse wieder, sondern spiegelt allefalls ein "vorübergehendes taktisches Konzept" der Bundestrainer mit fehlender Absicherung und Tiefe bei eigenem Ballbesitz wieder. Bei diesem hohen Risiko gelangt der Gegner zu Großchancen. Andererseits gewährten die Spanier unserem Team lediglich normale Torchancen, die allesamt ungenutzt blieben.


    Zu loben gilt es gleichzeitig das schnelle spanische Umschaltspiel, bei dem sofort in die Spitze gespielt wurde. Gewünscht hätte man sich ein variableres Stellungspiel unseres Keepers, der leider häufig zu tief stand und so die gegnerischen Pässe nicht ablaufen konnte.


    Im deutschen Spiel wurde nach der Balleroberung noch ein wenig zu lang der Ball gehalten, weshalb es die Spanier häufig einfach hatten, wieder hinter den Ball zu kommen.


    Das 0 : 1 gelang nach der 1. Chance der Spanier. Aufgrund der geringen "Tiefe im eigenen Spiel" brauchte der rechte Außenbahnspieler der spanischen U 19 lediglich zu seinem Kollegen an die andere Seite der Strafraumgrenze zu flanken. Dieser konnte nach einer einfachen Körpertäuschung den Keeper tunneln. Allerdings wurde der Ball noch leicht abgefälscht.


    In der 2. Halbzeit fasste das deutsche Team mehr Mut und spielte vor allen Dingen schneller, jedoch leider häufig zu früh ins Zentrum, sodass der spanische Keeper nahezu beschäftigungslos blieb, bzw. lediglich vor einfachen Aufgaben stand. Genau in dieser "Sturm- und Drangphase" fiel der Schiedsrichter auf die Schwalbe herein. Das 0 :2 resultierte aus einer Schwalbe. D.h. der spanische Angreifer hätte den Ball normalerweise nicht am Torwart vorbei legen und anschließend ins leere Tor schießen können. Deshalb entschied er sich den Ball im vollen Lauf als Erster vor dem Keeper ins Torlinienaus zu dreschen, um sich sogleich teatralisch fallen zu lassen. Nicht nur in der Zeitlupe wurde die Absicht des Spaniers deutlich. Unerklärlich deshalb, wie der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte und unserem Keeper die gelbe Karte zeigte. Und wäre nicht ein eigener Abwehrspieler mitgelaufen, so hätte Keeper Funk für dieses unfaire Spiel des Spaniers sogar "Rot" sehen können. Doch dieser Angreifer sollte nach dem ersten Streich gleich den Zweiten folgen lassen und den sichtlich erregten deutschen Nachwuchskeeper ein zweites mal düpieren, indem er den Elfer flach, mittig und fast ohne Druck spielte, während Funk sich für die rechte Ecke entschied. Die Freunde des unfairen Spiels würden vielleicht sagen: auch eine Schwalbe muß man sich erarbeiten!


    Schließlich fiel in den Schlußminuten noch das 0 : 3, welches widerum durch ein kleine Unaufmerksamkeit entstand. Hier hätte ich mir ein "Aktives 1 gegen 1" von unserem Keeper gewünscht. Denn dieser verharrte lediglich am Elfmeterpunkt und war bei dieser Abwehrvorbereitung schließlich chancenlos, als der gegnerische Angreifer aus vollem Lauf den Ball einfach vorbei legte und so mühelos einschießen konnte. Allerdings wird derzeit nur das "Passive 1 gegen 1" von unseren Mannschaftstrainern geduldet, weshalb ich dem Keeper hier keinerlei Vorwürfe machen kann. Wie an anderer Stelle bereits angemerkt, gibt es eine Reihe alternativer Abwehrtechniken und -taktiken, die jedoch mangels Wissen und aufgrund von Kompetenzlücken im deutschen Trainersystme noch ungenutzt bleiben.


    Nunmehr bleiben 2 weitere Spiele, um sich in der Gruppenphase zu qualifizieren. Ich hoffe, der Ralf Sorge und sein Team haben fürs Spiel gegen die Niederlande die taktischen Mängel erkannt. Denn im Gegensatz zum Spiel der U 21, bei der viele Spieler nicht "im Saft" standen, gab es gestern hervorragende Leistungen zu bestaunen.


    Wie waren eure Beobachtungen?

    @Scharrermarkus


    Dorfverein - Bezirksoberliga? O.K. sind gerade aufgestiegen, aber trotzdem ...


    Wie sollen wir die gute Ratschläge geben, wenn du deinen Verein gar nicht präzise beschreibst? Mein Rat bezog sich auf einen normalen Dorfverein, der sich Gedanken über zukunftssichernde Maßnahmen macht, weil er sonst bald nicht mehr durchgängig eigene Jugendteams stellen kann. Aber dein "Dorfverein" hat 17 Jugendteams! Das ist schon ein gewaltiger Unterschied oder?


    Natürlich ist auch ein Vorteil darin, Teams ab einer Altersstufe nach Leistungsvermögen einzuteilen, sofern man im Verein neben dem Angebot zum Breitensport auch den Leistungsfussball hat. Aber davon war bislang in deinen Beschreibungen gar nicht die Rede!

    @BicMacWilli


    Weil gerade die Bundesliga sehr viele als Vorbild nehmen, ist es bereits ab der E-Jugend zu beobachten, dass Angreifer mit gestrecktem Ball in den Keeper hineinrennen. Gelingt es, vor dem Keeper an den Ball zu kommen, winkt ein Torerfolg. Kommt es zum Körperkontakt, dann ist es eben das Schicksal des Torwarts, ob er mit einer Prellung davon kommt oder für einige Wochen wegen Knochenbrüchen ausscheidet.
    Erst, wenn gut ausgebildete Schiedsrichter mit entsprechender Erfahrung und Selbstvertrauen das Spiel leiten, werden derlei Angreiferfouls überhaupt geahndet, jedoch im Zweifsfall fast immer für den Angreifer ausgelegt.


    Die Veränderung der Regel bedeutet für mich ein Freibrief für den Angreifer, trotz Chancenlosigkeit in den Torwart hineinspringen zu dürfen. Es lohnt sich für ihn, denn er auf einen TW-Fehler oder einen Elfmeterpfiff hoffen und sich als Märtyrer zu fühlen. Bestenfalls holt er mit einer "gelungenen" Schwalbe einen Elfmeter und den Platzverweis des Keepers für sein Team heraus.


    Was wäre die Folge einer Regeländerung?
    Es werden vermehrt hohe Bälle in den Strafraum gespielt. Dabei soll stets ein Angreifer sich in TW-Nähe befinden, um im richtigen Moment hochzuspringen. Ziel ist es jedoch nicht, den Ball zu erreichen, sondern den TW zu zwingen, auf eine geeignete und sichere Abwehr zu verzichten, so dass der Ball ins Tor trudelt. Gelingt dem Keeper eine Faustabwehr, so täuscht der Antgreifer einen schmerzhaften Körperkontakt vor!


    Natürlich darf auch ein Keeper kein grobes Foul oder eine Tätlichkeit begehen. Aber dafür braucht man das bisherige Regelwerk und deren praktische Auslegung nicht verändern.


    Heute sind Müller und Pep schon beim Training der Regelveränderung aneinandergeraten, weil Thomas nicht am Ende der Paßstaffette in Manuell Neuer hineinrennen wollte :thumbup: !

    Jungs, ihr habt die Ironie nicht verstanden! Ich meinte, warum man ein deutschens Team (U 21), welches vornehmlich aus Bankdrückern der 1. und 2. Bundesliga zeigt? Und weil die paar etabierten Jungprofis auf sich allein gestellt waren, konnten auch sie sich kaum für ihren Heimatverein für die neue Saison hin empfehlen.


    Die seltsam anmutende Taktik (z.B. beide Innenverteidiger beim Abstoß fast an der Eckfahne) störte den Spielaufbau enorm und machte es dem Gegner teilweise sehr leicht, bereits im Mittelfeld in Ballbesitz zu gelangen. Dies konnte selbst mit typisch deutschen Tugenden wie Kampf- und Mannschaftsgeist nicht wettgemacht werden. Weil ich den guten alten Horst Hrubesch diese Taktik nicht zutraue, sollten sich andere an die Nase fassen.


    Aus Niederlagen lernen, war als einzige Antwort zu hören! Ja, was lernt man denn daraus? Das vieles von dem, was man sich vorgenommen hat, nicht geklappt hat? Aber selbst das wäre nur ein Teil der Erkenntnis, denn dazu müsste man wissen, warum er nicht geklappt hat!


    Wir sind im Zeitalter der Taktik-Strategen, bei dem selbst ein Pep Guardiola feststellen muß, dass seine 3-er Kette nicht funktioniert und man bei allerlei Rasenschach trotzdem nicht auf hochflexible Individual-Technik-Taktiker wie Robben und Ribery verzichten kann.


    Kurz gesagt: ich wollte einfach wissen, wie euch die U 21 gefallen hat?

    @hinkebein


    Deine Antwort zeigt mir, dass du dir zumindest ein paar kritische Anmerkungen zu Herzen genommen hast.


    Solltest du kurzzeitig das Gefühl haben, dich in einer Minderheit zu begeben, so kann ich versichern: du vertrittst eindeutig die Mehrheit der der Eltern und Trainer im Jugendfussball.


    Selbst in der untersten Auswahlstufe notieren die Lizenztrainer sorgfältig die Positionen. Selbst im alljährlich stattfindenden Duell der Positionen im Kinderfussball in Duisburg-Wedau ignoriert man mit großer Gelassenheit, dass diese Kinder noch gar nicht alt genug dafür sind und vor lauter Heimweh ihre Bettkissen vollheulen.


    Ist man doch allzusehr in seiner eigenen Fussballwelt behaftet, in denen es kaum einen Unterschied macht, ob es sich ums Nationalteam, eine Top-Profi-Mannschaft oder um eine zufällige Ansammlung von Kindern aus allen Ecken Deutschland handelt! Selbst, wenn ich mich wiederholt über Nominierungen freuen durfte, konnte ich mich des Eindrucks fehlender Durchgängigkeit bei der Leistungsbeurteilung nicht erwehren. Da wird sich dann unterhalten, ob das Talent eher einem Messi oder einem Ronaldo nachkommt? Die kontrolliert ja auch niemand wirklich! Es kommen lediglich von Zeit zu Zeit Neue!


    Ich finde es super, dass du hier deinen Meinung äußerst, deine Fragen hier stellst und hoffentlich immer auch Antwortben bekommst, mit denen du etwas anfangen kannst? Das dein Thema durchaus eine Diskussionsberechtigung hat, erkennst du ebenfalls an den Antworten.

    @Scharrermarkus


    Als Trainer wird man daran gewöhnt, stets nach dem besten Kompromiß zu suchen.


    Ich denke mal, du bist mit deinen Gedankengängen auf einem guten Weg, denn viele Trainer sehen nur kurzfristige Ziele. Ein Verein sollte jedoch stets langfristige Ziele im Sinn haben.


    Wenn man den Fussball als Breitensport im Verein pflegt, welchen Sinn macht es dann, die Kinder bereits beim Fussball nach Leistungsvermögen einzuteilen? Zum Thema: fürs Fussballspiel geschaffen und auch keine Besserung durch Training ins Sicht möchte ich dir ein wenig Hoffnung verschaffen. Es kommt immer wieder vor, dass das Leistungsvermögen ein wenig später eintritt, als es sich die Trainer im unteren Jugendbereich erhoffen. Leider ist es auch so, dass die meisten sehr früh mit Lorbeeren überschüttete Talente irgendwann von der Bühne verschwinden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es genügend Gründe gibt, sich mit Erfolgsprognosen zurück zu halten. Über den Einfluß von Trainern dabei kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein.


    So, nun zu deinem eigentlichen Problem zurück:
    Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, 2 in etwa gleichstarke Teams zu bilden? Das hätte für die Stärkeren den Vorteil, dass sie noch mehr gefordert werden und für die Schwächeren den Ansporn nicht zu verlieren, dass auch ihr Anteil an der Mannschaftsleistung zu Erfolgen führt. Auf diese Weise könnt ihr vermutlich mehr Spieler im Verein halten. Denn ein langläufiges Problem im Jugendbereich von Dorfvereinen ist es, dass kaum noch jemand in die A-Jugend kommt, weil kurzfristige Saisonentscheidungen zum Austritt oder Wechsel geführt haben.


    Allerdings würde ich mich niemals dem Diktat eines überehrgeizigen Vaters beugen. Wer weiß, was der morgen für Ansprüche stellt. Auf diese Weise gibt man schnell jegliches Handeln für notwendige Korrekturen auf und macht sich manipulierbar.

    @Prof.Dr.Trainer


    Vielen Dank für deinen Kommentar. Besser hätte ich es gar nicht sagen können.


    Es zeigt eigentlich sehr deutlich die Problematik, wenn Eltern einerseits über die Fernsehbilder einzelne Sätze aufschnappen und dann so interpretieren, wie es nach ihrer Ansicht für den Kinderfussball zulässig wäre. Ähnliches gilt natürlich auch für die Trainer dieser untersten Stufen.


    Im Unterschied zum Bolzplatz, bei dem Kinder unter sich spielen, sind bei anderen Spielen erwachsene Trainer und Eltern anwesend, die immer wieder mit der Frage konfrontiert sind, wie sie das Spiel geeignet unterstützen können.


    Soll man sich darauf beschränken, einem Kind, dass sich bei einer Atkion weh getan hat, zu trösten? Soll man lediglich applaudieren, wenn eine Aktion erfolgreich abgeschlossen wird? Oder soll der Trainer unterstützend eingreifen, indem er die im Training vermittelten Botschaften durch einfache Hinweise ins Gedächtnis ruft? Auch ich habe dazu keine abschließende Meinung, möchte jedoch davor vor jeglicher Form von Perfektionismus warnen. Denn der Kinder- und Jugendfussball sollte eine Kombination aus Spaß und Erlernen der Sportart sein. Erst im `Übergang zum Leistungssport sollten Ziele vereinbart werden, über die man gemeinsam und partnerschaftlich einen Weg vereinbart und diesen stetig kommuniziert.


    Einem Kommando-Gehorsam-Fussball per Drill erteile ich nicht deshalb eine Absage, weil er zu einer Athmosphäre der Angst (vor Fehlern) und Ohnmacht (gegenüber den Trainerentscheidungen) führt, sondern der Erkenntnisbereich, der durch Risikoabwägung erweitert werden kann, stark einschränkt. Man trifft selbst in obersten DFB-Kreisen eine Form der Verständnislosigkeit gegenüber der Jugend, die nach ihrer Meinung nicht (mehr) zur Selbstkritik fähig wäre. Dabei vergessen sie, dass insbesondere auch sie zu keiner Selbstkrititk mehr fähig sind, weil ihr eigenes Weltbild sehr stark verfestigt ist, sodass kaum noch Platz für Veränderungen vorhanden ist. Es kann nicht Sinn der Sache sein, die eigenen Erfahrungen als Maßstab für die Kindheit und Jugend der nachfolgenden Generation zu sehen.


    Wer für sich die Entscheidung trifft, über den Bolzplatzfussball hinaus Trainerhinweise zu geben, der sollte sich intensiv mit dem Coaching befassen.


    Dennoch ist das Training die Zeit zum Üben und der Wettkampf die Zeit zum Ausprobieren. Jeder Eingriff in die Phase des Ausprobierens schränkt die Erkenntnis der Kinder deshalb ein, weil sie etwas per Trainerkommando tun sollen, was sie noch nicht verstehen und erst noch im Training verstehen lernen sollten.


    Wer das Spiel seiner Mannschaft aufmerksam beobachtet, statt sich ausschließlich mit dem Spielergebnis zu beschäftigen, der wird sich ein gutes Bild über seine einzelnen Schützlinge machen können.

    @schleppi


    Ich denke mal, wenn der gesamte Jugend-Spielbetrieb in Staffel X ruht und auch die Vereine sich weigern, eine Strafe zu akzeptieren, dürfte sich wohl einiges ingang setzen.


    Das Übel der Wurzel liegt jedoch auch darin, dass es sich hierbei um ehrenamtliche Mitarbeiter handelt, für die man so schnell keinen Ersatz findet. Nur der Umstand aus Kostengründen auf einen Leistungsanspruch zu verzichten, hat überhaupt eine Verselbständigung und ein Provinzfürstentum entstehen lassen.


    Je mehr man den Jugend-Breitensport vernachlässigt, je weiter werden sich Wünsche und Realität voneinander entfernen. Wenn überhaupt, dann kann nur der Druck von unten zu notwendigen Korrekturen führen.


    Ein Streit kann dazu Impulse setzen, es muß jedoch immer auch Alternativen geben!

    @schleppi


    Vielen Dank für deinen Beitrag. ich habe mich schon darüber gewundert, warum bei unserem förderalen Fussballkonzept, bei dem der DFB in den meisten Fällen Empfehlungen vorgibt und es jedem Verband und darunter sogar jedem Kreisverband und Staffelleiter freibleibt, zu folgen oder sein "eigenes Süppchen" zu kochen.


    Der Mangel an Entscheidungswillen als kleinsten bundesweiten Kompromiß treibt dann seine Blüten bis auf die unterste Sportebene. So hat ein ehrenamtlicher Breitensporttrainer nicht nur die Folgen überehrgeiziger Eltern, auf Ergebniserfolgen gepohlten Vereinsverantwortlichen, unzureichend ausgebildeten Schiedsrichtern, sondern auch noch Kreisfunktionären mit seltsamen Ansichten bei über 30 Grad im Schatten "auszubaden" <X ! :cursing: !


    Trainerstreik?
    Wie ich unlängst schon mal formulierte, sollten die Trainer von besonders drangsalierten Staffeln einmal treffen, um an einem Wochenende, an dem normalerweise ein Punktspielbetrieb ist, die Arbeit ruhen zu lassen, um auf ihre Sorgen und Nöte öffentlich aufmerksam zu machen. Denn immer häufiger gewinnt man selbst im unteren Breitensportbereich das Gefühl, es hier hier längst nicht mehr um den Fussball, sondern um Machtmonopole per Ehrenamt!


    Nicht nur Kinder, sondern auch ihre Trainer haben einen Anspruch auf den Spaß am Fussball!

    @Björn


    Ich denke mal, man kann es nicht so klar abgrenzen! Zunächst einmal sei darauf hingewiesen, dass der untere Jugendbereich meistens eigentlich gar nicht zum NLZ gehört. weil dort weder lizensierte Trainer tätig sind, noch Auswahlteamss auf Augenhöhe gegeneinander antreten.


    Was @d-rose1 beschreibt ist der ebenfalls von mir beobachtete Versuch, dort Elemente des Leistungsfussballs aus dem oberen Jugendbereich hinein zu tragen. Hierbei wird ein Verständnis bei den Kindern vorausgesetzt, was man in dieser Altersstufe noch gar nicht erwarten kann, da es sich um eine Phase handelt, in der Kinder noch viele spielerisch erlernen (möchten)! Die unterschiedlichen Erwartungen von erwachsenen Trainern und Kindern im vorpubertären Alter führen nicht selten zu Konfliktsituationen. Bei den Kindern lösen diese Erwartungen eine Athmosphäre der Angst aus (keine Fehler machen zu dürfen, weil sie sonst ausgewechselt oder aus der Mannschaft geworfen werden) und bei den Training die Befürchtung bei einer sportlichen Niederlage gegen ein Team aus einem kleineren Verein zur Verantwortung gezogen zu werden. Diese Situation führt zwangsläufig zu gegenseitigen Vorwürfen, die jedoch wenig dazu beitragen, die Situation zu verbessern.


    Hinzu kommt, dass diese Trainer noch größtenteils zu ihrer aktiven Zeit den Fussball als "Drill-Form" kennengelernt haben und diese Methode als Form der Mannschaftsführung weitergeben, weil das Coaching in der Trainerausbildung nicht situationsnah (also in den Stress-Situationen im Wettkampf) erfolgt.


    Bis es bei den Verantwortlichen in den Vereinen, der Trainerausbildung in den Verbänden und dem DFB eine spürbare Veränderung zu einer kindgerechten Ausbildung im unteren Jugendbereich gibt, werden vermutlich noch einige Jahre ins Land gehen.

    @Oliver
    Sag mir, welche Alternative der TW hier gehabt hätte, wäre er nicht zum Ball gegangen? Ich kann`s dir sagen! Während der Angreifer im Sprung mit den Armen seinen Rippenbereich schützen kann, ist der Rippenbereich des Keepers bei der Streckbewegung während des Faustens völlig ungeschützt. Eine typische TW-Verletzung, die früher leider häufig zum Karriereende führt, sind Trümmerverletzungen an den Rippenspitzen. Mag die Sportmedizin heutzutage auch weiter sein, so finde ich eine Regelung, bei der der TW, der nun einmal nicht anders als frontal zum Ball gehen kann, ein erhöhtes Risiko durch offene oder versteckte Angreiferfouls (weil sonst gar keine Chance besteht mit dem Kopf an den Ball zu gelangen) trägt. Für mich ist die Sache sehr viel einfacher: bringt man dem Angreifer bei, dass er bei derlei aussichtslosen Situationen vom Ball wegzubleiben hat, dann kann die Situation vollkommen gefahrlos für Angreifer und Keeper geklärt werden. Ändert man das Regelwerk zum Nachteil der Torleute, wird sich die Anzahl von Langzeitverletzten oder Sportinvaliden deutlich erhöhen.

    @Chris


    Ich mußte daran denken, was die Kinder in den subtropischen Kimazonen machen, wo es im Hauptteil des Jahres über 27 Grad warm ist?
    Richtig ist aber (und das weiß die Deo-Herstellerindustrie genau), dass Kinder ab der Pubertät mehr schwitzen.


    Wenn ich also mit einer Bewegungslegasteniker-Gruppe bei brütender Hitze auf dem Rasen unterwegs bin, dann sollte ich berücksichtigen, das die Hälfte von denen gerade den 3. Hamburger, die 4. Pommes und das 4 Eis verdrückt hat und sowieso erst nach der 10. Aufforerung das Smartphone aus der Hand legt.


    Bin ich mit einer fitten Leistungsfussball-Mannschaft unterwegs, dann haben die Jungs ohnehin genügend Getränke dabei und wissen selbst, wann sie Flüssigkeit zu sich nehmen müssen.


    Wenn ich weder das Eine noch das Andere als Mannschaft habe, dann könnte man auch mal statt Training gemeinsam mit ein paar Eltern zum nächstgelegenten Badesee fahren und die Kinder dort unter Aufsicht im flachen Wasser mit einem Gummiball kicken lassen.


    Man wird ja mal auf taktische Hinweise in der 4-er Kette verzichten können oder :thumbup: !

    @Don


    Vielen dank für den Link.


    Bekomme Kopfschmerzen, wenn die Schiedsrichter (weiterhin) das normale TW-Verhalten als rustikales Verhalten beurteilen. Denn in den genannten Beispielen geht ein Angreifer, wohlwissend das er gar nicht an den Ball kommen kann, um seinem Trainer einen außergewöhnlichen Einsatz zu zeigen, mit dem Kopf zum Ball. Wie würde entschieden, wenn ein Spieler 10 cm über der Grasnarbe mit dem Kopf zum Ball nhechtet, den ein anderer Spieler gerade mit dem Fuß wegschießt? Soll jetzt die Gefahr einer Verletzung per Schiedsrichterpfiff unterbunden werden? Wenn ja, wie verunsichert werden die Akteure danach agnieren?


    Wie wäre es, wenn die Schiedsrichter sich einmal mit den TW-Trainern und den Torleuten an einen Tisch setzen, anstand weiterhin über ihre Köpfe hinweg einseitige Regelveränderungen zu beschließen?


    Vielleicht würden die Schiedsrichter in diesen Gesprächen ganz nebenbei erfahren, dass es weitaus mehr Torleute gibt, die aufgrund falscher Regeln als Sportinvalide ihre Karriere beenden müssen? Daran sind einseitige Regelauslegungen nicht ganz


    Der Keeper muß nicht "wie ein rohes Ei" behandelt werden, jedoch muß man seine zugewiesene Funktion, auch mit den Händen einen Ball abwehren zu dürfen, in angemessener Weise berücksichtigen. Gleiches gilt für das 1 gegen 1. Denn anders als beim Feldspieler, der auch im Laufduell mit dem Gegenspieler einen Ball erobern kann, steht dem Keeper zum Kontaktzeitpunkt nur eine bestimmte Torfläche, die er zustellen kann, zur Verfügung.


    Auch die Kommentare zu den weiteren Veränderungen bereiten Sorgen. Die Torlinientechnik ist nur in Verbindung mit dem Videobeweis wirklich sicher. Denn wer sich allein auf die Technik verläßt, der wird selbst dann ein Tor pfeifen, wenn der Ball nicht hinter der Linie war oder aber ein anderes Tor nicht geben, obwohl der Ball hinter der Linie war. Jede neue Technik hat ihre "Kinderkrankheiten" und weißt Mängel auf. Warum sollte es bei der Einführung der Torlinientechnik anders sein? Die Weigerung des Videobeweises ist für mich widerum ein Zeichen, dass man in der obersten Führung nach wie vor nicht gewillt ist, sich Freiräume offen zu halten, um nicht unnötige Fehlbarkeiten zugeben zu müssen.


    Wie ein Halten oder Zupfen zu bewerten ist, auch dazu kann eine 3 D - Video-Analyse rasch Klarheit verschaffen, da hier die Position bzw. Abstände in der Aktion besser beurteilt werden können. Hat man diese Bilder nicht zur Verfügung und muß sich trotz häuig eingeschränkten Sichtfeldes auf sein Gefühl verlassen, wird ein falscher Pfiff auch weiterhin über Millionen, ja manchmal sogar über den Ruin eines Vereins entscheiden.


    Klar, der Schiedsrichterjob, insbesondere auf höchstem Level ist schwieriger geworden. Insbesondere durch die Erhöhung der Passfrequenz wird es für den Unparteiischen immer schwieriger im Falle eines möglichen Regelverstoßes in einer günstigen Position zur Entscheidungsfindung zu stehen. Wer hierbei nicht die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpft, macht nicht nur die Teams, sondern auch ihre Fans unglücklich, weil sie sich nach jedem Spieltag über krasse Fehlentscheidungen ärgern müssen. Selbst, wenn es nicht zu 100 % richtigen Entscheidungen kommen kann, so wird es durch Technikeinsatz zu einer deutlichen Reduzierung kommen können! Zumindest in der 1. Bundesliga wird sehr viel Geld ausgegeben, um durch harte Arbeit vernünftig planen und sich auf dabei auf gute Schiedsrichterarbeit verlassen zu können. Wenn es Entscheidungshilfen gibt, sollte man sie auf jeden Fall nutzen!

    @Uwe


    Müßte ich das Buch nach der Inhaltsangabe beurteilen, so bekäme es schon am die Note "gut"! Doch warum sollte die "Taktischeer Periodisierung im Fussball auf den ersten Blick für die Masse unserer Trainer von Bedeutung sein?


    Da muß man wohl schon "ums Eck" denken und sich zunächst einmal mit der Ist-Situation auf dem Trainingsgelände für unsere Nachwuchsmannschaften schauen. Denn hier findet man noch immer isolierte Übungen, dessen Nutzen nach heutiger Sicht als eingeschränkt betrachtet werden muß. Statt den Fussballwettkampf als Maßstab fürs Training zu betrachten, werden:
    - Kondition in Waldläufen oder Platzrunden,
    - Schnelligkeit durch den Sprint von A nach B per Trainerpfiff
    - Torabschlüsse mit dem ruhenden Ball am Strafraum
    trainiert.


    Dabei läßt sich das Fussballspiel aus Sicht des Spieler sehr einfach in 4 Phasen (Perioden) gliedern:
    1. Defensiv: Umschaltmoment
    2. Defensiv: gegnerischer Ballbesitz
    3. Offensiv: Umschaltmoment
    4. Offensiv: eigener Ballbesitz


    Sämtliche Übungen und Spielformen, die sich diesen taktischen Perioden beschäftigen, vermitteln aufgrund stetig wechselnder Geschwindigkeiten physische und psychische Kondition und Schnelligkeit. Darüber hinaus gelingt es durch die ganzheitliche Betrachtung des Spielers die emotionale Spannung zu wecken und hoch zu halten. Um ein "Einschleifen" zu verhindern und den Lerneffekt zu erhöhen, sollte man die Trainingsformen immer ein wenig anders gestalten.


    Man kann die taktische Periodisierung als geeignetes Mittel bezeichnen, die natürliche Dynamik (die sich in diese 4 Phasen gliedert) des Fussballspiels auf den Trainingsplatz zu übertragen.


    Ich denke, wer dieses Buch liest, der wird das Fussballspiel vielleicht ein wenig besser Verstehen lernen und dann noch mehr Spaß mit seiner Mannschaft haben.