Beiträge von TW-Trainer

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    Dabei wird aber gern vergessen, dass auf dem Bolzplatz oftmals keine 90 Min. durchgespielt wird und wurde. Die Kinder nehmen sich immer mal Pausen oder gehen halt "nur" ins Tor. Außerdem ist das Bolzen i.d.R. selbstbestimmt, beim Training gibt es einen Ablauf, nach dem sich die Kinder zu richten haben. Ich kenne einige Jugendliche, die fast jeden Tag auf dem Bolzplatz kicken, aber einfach keine Lust auf organisierten Spiel- bzw. Trainingsbetrieb haben.

    Stimmt: bei mir waren es keine 90 Minuten, sondern mehrere Stunden. In den Ferien bis es dunkel wurde. Dabei wurden wir durchaus von den Kindern beneidet, die auf dem elterlichen Bauernhof arbeiten mußten. In den Ferien von Sonnenauf- bis zum -untergang! Gespielt wurde meistens mit "fliegendem Torwart" (also nix mit Dumm rumstehen)!


    Ob das Alles so richtig war, dass wir nicht in Watte eingepackt wurden, sei mal dahin gestellt. In 10 Jahren werden wir vermutlich über unsere heutigen Ansichten auch mitleidigt belächelt werden.


    Haltungsschäden aufgrund von Bewegungsmangel war damals jedoch keine Volkskrankheit. Eigentlich reicht ja schon täglich 1 Stunde an der frischen Luft, um ein normales Immunsystem aufrecht zu erhalten. Wenn aber das schon infrage gestellt wird, dann hat der Sport als Möglichkeit der Aufrechterhaltung von Gesundheit wohl ausgedient oder?

    @onkel1978


    Ist wohl ne Mode, die gerade uns Ältere nervt! Hab schon mal überlegt, ob man Stutzen am oberen Rand bedrucken lassen sollte (z.B. "Ich bin ein Weichei"), was nur dann zu sehen ist, wenn sie die Stutzen bis über die Knie ziehen. Aber so hat wohl jede Generation ihre Eigenarten, die man mit ein wenig Besonnenheit und Toleranz auch irgendwie in den Griff bekommt.

    @teejay


    Was für viele Mädchen/Frauen vermutlich unvorstellbar ist: Jungs haben jeden Tag Bock auf Fussball! Dabei haben sie genauso wenig Probleme bei der Regeneration wie die Mädels, die in zig App-Gruppen "beiddäumig" ohne Unterlass herum daddeln.


    Aber gerade die unterschiedlichen Erwartungen der Mädchen und Jungen vom Fussball legen die Prioritäten fest. Die Priorität zum Fussballspielen ist bei den Jungen im Durchschnitt deutlich höher, während bei den Mädchen nicht unbedingt das Fussballspielen, sondern das Treffen beim Fussballspielen, um noch mehr Neuigkeiten zu erfahren, eine höhere Bedeutung hat. Deshalb interessiert sich die weibliche Breitensportlerin stets auch dafür, wer zum Training/Spiel kommt.


    Ich denke mal, das Niveau von Trainer- und Spielererwartung wird sich einpendeln, sobald es in die Praxis geht. Sehr viel wird auch davon abhängen, inwieweit der Trainer seiner Mannschaft die Impulse geben kann, die es braucht, um den Fussball mit Spaß erleben zu dürfen. Bei den Mädels gilt dies ebenfalls. Allerdings gibts andere Motive. Denn hier glauben die Meisten, das sie wegen des Trainers zum Traininig kommen sollen und nicht, dass der Trainer wegen ihnen kommt.

    @Don Quijote


    Ich denke mal, Dirk hat mit seiner Methode insgesamt soviel nicht verkehrt gemacht. Allerdings ist ein eindeutiger Nachweis immer schwierig, weil zu viele Faktoren, die man selbst gar nicht oder nur gering beeinflussen können, eine Rolle spielen.


    Trotzdem Danke für die Recherche, die einmal mehr zeigt, dass es sich lohnt ein wenig genauer hinzuschauen.


    Weil du hier den RAE-Effekt (reale age effect) sofort erkannt hast, hab ich mir mal erlaubt, ihn mit dem zu erwartenden Ausbildungszielen im Jugendbereich des HSV in Verbindung zu setzen. Dabei zeigte sich folgendes Bild:
    Vereinswechsel
    1 = 2015
    7 = 2014
    5 = 2013
    1 = 2012
    2 = 2011
    5 = 2010
    1 = 2006


    Davon 19 Spieler Jg. 1999 und 3 Jg. 2000 (darunter Fiete).


    Es zeigt einmal mehr, dass leider längst nicht alles im deutschen Nachwuchsfussball O.K. ist. 8 Mitglieder (jeder Dritte) wurde erst zur B-Jugend geholt. Warum erhielt der überwiegende Teil der C - Jugend, die zuvor allerhöchsten Ansprüchen genügten, nunmehr eine negative Erfolgsprognose? Solange jedoch die Auswahl groß genug ist und die Aussagen des Vereins nicht mit den Fakten verglichen werden, wird sich an dieser hohen Fluktuation wenig ändern.
    Es darf die Frage gestellt werden, ob man auch dann sein Bestes von Vereinsseite gegeben hat, wenn so viele Talente vorzeitig scheitern, weil man lediglich kurzfristige Saisonziele (Stichwort: RAE-Effekt) in den Fokus stellt? Denn wenn Trainer ausschließlich daran gemessen werden, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sie ihren Kader demententsprechend zusammenstellen.


    An dieser Stelle stellt sich immer die Frage, ob es denn anders geht? Das läßt sich bei den Feldspielern aufgrund ihrer großen Menge nur schwierig beschreiben. Aber bei der Torwartposition sieht man die qualifativen Unterschiede recht deutlich. Hier hatte ich vor 5 Jahren bereits einmal über die sehr gute Entwicklung der Torwart-Ausbildung in der Schweiz berichtet. Dort konnte man ein sehr gutes Lizenzsystem für Torwarttrainer entwickeln, weshalb es dort sehr viel mehr Keeper pro Jahrgang gibt, die auf Basis einer gleichbleibenden qualifativ hochwertigen Ausbildung höchsten Ansprüchen genügend können. Der schweizer Torwart (Yann Sommer, Diego Benagio, Marwin Hitz, Roman Bürki) ist jedoch aufgrund dieser Veränderungen zum "Exportschlager" geworden.


    Hier in Deutschland darf aufgrund der falschen Profilwahl nicht einmal ein Gerry Ehrmann (u.a. Ausbilder von Roman Weidenfeller, Tim Wiese, Florian Fromlowitz, Tobias Sippel, Luis Robles, Kevin Trapp, Marco Knaller und Marius Müller) auf einem DFB-Stützpunkt einen 12 jährigen Keeper trainieren, wenn er nicht gleichzeitig eine entsprechende Mannschaftstrainer-Lizenz besitzt. Wenn ihr mich fragt, dann ist das nach wie vor eine Katastrophe für den deutschen Fussball, dass man bei der Ausbildung das durchaus vorhandene Know-How in den Vereinen nicht nutzt, um ein verbessertes Konzept zu erstellen. Ähnlich sieht es im Mannschaftsbereich aus, wo die Präsentationsfähigkeit mehr weit ist, als die Fachkenntnisse und die Führungseigenschaften.


    Ob also bestimmte Methoden wirken, läßt sich schon deshalb nicht sagen, weil es Probleme bei der Profilgestaltung von geeigneten Trainern gibt. Gerade weil man beim DFB mehr verwaltet statt gestaltet sind jedoch Coever u.a. erfolgreich!

    @Dirk


    Ne, Zufall ist das nicht! Brauchst dein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Vielleicht hast du sogar eine Idee, woran es gelegen hat? Was man machen soll und was nicht? Wo das Rezpet verborgen liegt? Ich grüble schon seit vielen Jahren und hab`s eigentlich fast schon aufgegeben. Zu groß sind die Unterschiede, als das man sich einen Reim daraus machen könnte. Wäre ja sonst auch zu leicht! Dann könnt es ja jeder oder kann es jeder?

    "Ein Kind trainieren heißt nicht, eine Vase zu füllen, das heißt, ein Feuer anzuzünden."


    Dieser Satz gefällt mir deshalb besonders gut, weil er die Kernarbeit des Trainers sehr gut beschreibt. Denn ein Trainer sollte Hilfe zur Selbsthilfe leisten und nicht in einem monotonen "Dressurakt" Thema für Thema abarbeiten.


    Im Breitensportbereich (ich definiere es als Kreisebene) gibt es einerseis eine große Leistungsstreuung. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, liegen zu einem guten Teil in dessen sozialen Umfeld, weshalb wir Trainer nur einen begrenzten Anspruch erfüllen können.


    Auch das "gewisse Etwas" sollte immer in Relation zu den jeweiligen Möglichkeiten gesehen werden. Denn was im unteren Jugendfussball noch als "Killerinstinkt" beschrieben wird, kann später zu "viel heißer Luft" verkümmern, wenn wir "Trainer nur die Vase fülle, statt im Kind ein Feuer zu entfachen", wodurch es animiert wird, seinen Fussball zu leben.


    Wenn dann aus dem Spaß am Fussball der Spaß an der eigenen Leistung, kombiniert mit konkreten Vorstellungen und Maßnahmen zur Erreichung von persönlichen Zielen entstanden ist, dann geht es oftmals in den Leistungsfussball (ab Bezirksebene) hinein.


    Spätestens dort stellt sich ohnehin eine andere Entscheidungskonstellation, wann das Dribbling und wann der Pass den besseren Vorteil verspricht.


    Es sind aber nicht die "Passweltmeister" im Angriff, sondern die "Messis, Ronaldos, Ivanisevic des Fussballs, die den wesentlichen Unterschied in der Torgefahr ausmachen. Sobald diese Angreifer in den torgefährlichen Raum eindringen, brennt ein Feuer in ihnen ab. Es ist die große Lust ein Tor zu schießen.


    Wieviel "Messi" in jedem Spieler steckt, werden wir nur erfahren, wenn wir den Kindern auch im Spiel genügend Freiheiten für individuelle Entscheidungen gewähren und sie dadurch verstehen lernen, selbständige Entscheidungen zu treffen.

    @Balu18


    Wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es dir darum, einen Erfahrungsaustausch für Trainingsschwerpunkte für den Bereich des C-Jugend-Leistungsfussballs (vielleicht kannst du die Liga noch dazu schreiben?) aufzubauen?


    Weil nun jede Mannschaft unterschiedliche Stärken und Schwächen hat, hast du für dein Team die Entscheidung getroffen, sie im Bereich der Offensiv-Aufgaben verstärkt zu fördern. Das mag bei anderen Mannschaften durchaus die Defensive sein.


    Ich sehe keinen Gegensatz zwischen erfolgreicher Ausbildung und sportlichem Erfolg. Allerdings gibt gerade im Leistungsfussball leider nicht selten die Ansicht, dass man besser aus anderen Vereinen sehr gut ausgebildete Spieler (die man gern als Talente bezeichnet) holt. Ob man dabei die eigenen Leistungstrainer mißtraut oder aber kurzfristige Saisonziele als oberste Priorität setzt, sei mal dahin gestellt. Trainieren müssen die auch!


    Das offensive Spiel macht dieser Altersgruppe erfahrungsgemäß sehr viel Spaß. Wenn also der Spaß das Hauptmotiv der Neugier ist, dann liegst du in jedem Falle schon einmal richtig. Wenn man`s allerdings übertreibt, dann bekommt man ein paar gute Einzelspieler, die wissen wo das Tor steht. Insofern haben die Kollegen schon recht, dass man als Trainer auch immer perspektivisch darauf achten sollte, alle Teammitglieder, für die man Verantwortung trägt, gleichermaßen umfangreich und abwechselungsreich auszubilden.

    @Grätsche


    Ist schon ne ganze Zeit her, als ich mal darüber schrieb, dass bei Twente im Training darauf geachtet wird, jeweils gleichstarke Teams zu bilden, damit alle Beteiligten gleichermaßen gefordert und gefördert werden. Aber in einem Dorfverein läßt sich soetwas ja gar nicht immer machen, weil die Leistungsstreuung zu groß ist und die Trainingsbeteiligung deutlicher schwankt.


    Da sollte man als Trainer schauen, wie man die Teilnehmer bestmöglich aufteilt. Solltest du beobachten, dass es ein einseitiges Spiel ist, kannst du einzelne Spieler tauschen oder aber Überzahlvarianten wählen.
    Natürlich soll ein Torwart auch im Training "was zu tun" bekommen", jedoch kannst du ihn auch "alt aussehen lassen", wenn die Dominanz des Gegners zu groß ist.


    Das Argument: "die sollen sich einspielen" hört man immer wieder! Mir gefällt das auch nicht, denn durch diese Steuerung trennt man die Mannschaft in zwei Teile: der eine Teile besteht aus den Leistungsträgern (Stars) und der Andere aus den Ergänzunsspielern (Wasserträgern). Weil sogar die Leistungszuordnung emotional gesteuert wird (z.B. gehört der Trainersohn fast immer zu den Leistungsträgern), gibt es selbst dort unnötige Unruhe, wo nur um die Goldene Ananas gespielt wird.


    Leider machen wir Trainer viele Dinge, weil wie sie so kennengelernt haben. Ob sie zum Kinder- oder Jugendfussball passen, ob es aufgrund neuerer Erkenntnisse Veränderungen geben sollte, dass hinterfragen wir häufig gar nicht. Gerade auch deshalb finde ich dieses Forum als einen besonders wertvollen Raum, um Erfahrungen auszutauschen.

    @BerlinPhil


    Lass gut sein: nach einem Spiel lassen sich noch keine fundierten Erkenntnisse gewinnen. Zum einen, weil die Tagesform gerade im Jugendbereich eine besondere Rolle spielt und zum Anderen müssen die besonderen gegnerischen Leistungen ebenfalls berücksichtigt werden.


    Dennoch hast du durch deine Beobachtungen schon einen guten Eindruck bekommen, woran es am meisten hapert.


    1. Schußtechnik bei den Eckbällen
    Ist eigentlich nichts besonderes, dass in der A-Jugend die Ecken eher zu lang als zu kurz sind. Sehr viele Distanzschüsse gehen auch übers Tor. Die Jungs müssen sich halt dran gewöhnen, nicht mehr so häufig mit maximaler Muskelkraft, sondern mit ein wenig mehr Gefühl hohe Distanzschüsse ins Ziel zu bringen. Damit hast du schon fast deine Partner-Übung:
    Beispielübung für Eckball-Schußtechnik und Kopfballtimiing
    Schütze muß hohen Ball mit kurzem Anlauf ins Ziel (Hütchenquadrat) bringen, Partner positioniert sich rechts, links, vor- oder hinter dem Hütchenquadrat und soll den Ball in ein zweites Ziel (Hütchenquadrat) köpfen. Danach wechselt die Aufgabe.
    Variante: fürs Training der Kopfballpräzision: es werden (5 Hütchenquadrate) aufgebaut. Der Trainer gibt vor, in welches Hütchenquadrat geschossen und in welches geköpft werden soll.


    Mittlere und lange Pässe werden selten geübt. Dabei kann man damit nicht nur Eckbällle, sondern auch spielöffnende Pässe sehr gut trainieren. Man kann im Spiel nur das erwarten, was vorher gründlich trainiert wurde.

    Hast bestimmt recht! Ich hab ja nicht soviel Erfahrungen im Breitensport. Aber es läßt sich denken, dass Bewegungsmangel sowie ungenügend Zeit für Fussballübungen hier einen größeren Themenbereich abdeckt.


    Denn sind es nicht allein die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Trainer im Breitensport, die Informationen benötigen. Womit wir beim Thema Coaching wären:


    Hast du schon mal folgende Sätze von einem Trainer gehört:


    1. "Schieß, schieß, schieß ..." als Aufforderung des Trainers an seinen ballführenden Angreifer unverzüglich zum Torabschluß zu kommen.


    2. "Warum schießt du denn nicht ..." als Frage des Trainers an seinen Spieler im Anschluß an eine mißlungene Aktion?


    3. "Warum passt du nicht quer ..." als Frage des Trainers an seinen Spieler im Anschluß an eine mißlungene Aktion?


    Gibt bestimmt noch ein Dutzend ähnlicher Sätze von Trainern, mit der sie ihre Spieler coachen wollen.




    Kommen wir zur gegenseitigen Unterstützung durch Traineraufforderung: "sprecht miteinander"!


    Folgende Situation: Ballführender Angreifer ist in torgefährlichen Bereich gedribbelt. Ca. 30 m hinter ihm befindet sich ein Mitspieler der laut "hier, hier ..." den Ball fordert.


    Sollte so ein Coaching sein, um die nötige "Ruhe vor dem Tor" zu verbessern?

    steigert automatisch

    Ja, große Unterschiede gibt es nicht! Allerdings wollte ich darauf aufmerksam machen, dass es eine Automatik zum besseren durch reine Wiederholung nicht gibt. Die Zeit, die man mit dem Üben verbringt, ist zwar immer ein Indikator für die Entwicklung, jedoch kann sie je nach den Trainer-Impulsen in eine günstige oder eben auch weniger günstige Richtung gelenkt werden.


    Gerade wir Älteren kennen als Beispiel für die ungünstige Lenkung der Entwicklung nach das Platzrunden-Laufen oder das monotone Wiederholen irgendwelcher Übungen, die beim Fussballspiel entweder gar nicht oder sehr selten vorkommen.


    Matthias Nowak (Bayern München) nennt als Beispiel üngünstiger Impulse den Satz: "Jetzt konzentriert euch mal." Er sagt, dass man sich nicht einfach so konzentrieren kann, nur weil es der Trainer so sagt. Dann fügt er hinzu, dass man Konzentration üben kann und diese Konzentrationsfähigkeit die Handlungsschnelligkeit verbessert.


    Horst Hrubesch (U 21 - Trainer) gab unlängst am Spielfeldrand eines Länderspiels den Kommentar: "Jetzt konzentriert euch mal, Männer. Spielt die Pässe sauber." Wenn selbst die "Seele des DFB-Nachwuchses" mal leicht Dinge dahin sagt, die eigentlich in differenzierter Form gut erläutert ins Training gehören, dann sollte man der Sache durchaus große Bedeutung schenken.

    Den Stürmer mit dem absoluten Killerinstinkt kann man aus meiner Sicht aber nicht ausbilden - das hat man im Blut oder nicht.


    Auch da bin ich im Laufe der Jahre zu persönlich anderen Erkenntnissen gelangt. Denn ein junger Mensch verändert sich im Laufe des Lebens sehr stark. Sehr vieles, was am Anfang noch als Talent bezeichnet wurde, wird später durch Ehrgeiz und Eigenmotivation ersetzt. Dazu paßt dann auch der Satz, den ich immer wieder von Profis hörte: "Das gab es früher viele, die mehr Talent hatten als ich. Aber ich habe mich durchgesetzt." Dazu eine traurige Geschichte, die erst vor kurzem an mein Ohr dran. Ein EX-U-17-Nationalspieler, dessen Eltern sogar ihr Haus verkauften, um dem Jungen die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten, leidet an sehr großen Alkoholproblemen und Depressionen. Robert Enke sollte uns ein Beispiel sein, in erster Linie den Menschen und erst viel später in ihm den Fussballspieler zu sehen.


    Was jemand wann im Blut hat, dass erfahren wir häufig deshalb nicht, weil wir gar nicht genau genug wissen, was in ihm wirklich vor sich geht!

    Ich bin da eher bei Chris, dass nicht allein Übung den Meister macht (weil man ja auch Hektik bzw. fehlerhafte Technik dabei einschleifen kann), sondern mich zunächst einmal mit der Qualitätsverbesserung der Torchancen zu beschäftigen.


    Greife ich z.B. den ballführenden Gegner früh auf der Außenbahn oder im Mittelfeld an, dann habe ich zwar häufiger den Ball gewonnen, aber eine echte Torchance erwächst daraus nur selten, weil der Gegner im Moment des Ballverlusts noch genügend zentrale Abwehrspieler "hinter dem Ball" hat!


    Ein Torabschluß unter hohem Gegnerdruck ist seltener erfolgreich, als wenn eine Großchance nach Ballgewinn herausgespielt werden kann! Großchancen lassen sich in 2 Phasen gut herausspielen:


    1. Phase = Gegenpressing
    Erfolgt der Ballverlust im torgefährlichen Raum des Gegners so lohnt sich ein Nachsetzen bzw. Zustellen der ballnahen Anspielwege. Wird der Ball direkt zurück gewonnen, ergeben sie daraus gute Torchancen.


    2. Phase - Defensivpressing
    Hier erfolgt das Pressing durch verdichtendes Zustellen im eigenen Drittel. Hierbei ist es für den anschließenden Konter besonders günstig, wenn der Gegner sehr hoch (Mittellinie) aufgerückt ist. Denn durch ein schnelles Umsschaltspiel und einen Paß durch die Schnittstelte der gegnerischen IV bzw. IV und AV oder einen Pass über deren Abwehr lassen sich sehr gute 1 vs 1 Situationen mit dem gegnerischen Torwart erzielen.


    Beim 1 vs 1 gegen den Keeper beobachtet man einige technisch-/taktischen Fehler besonders häufig


    A. Taktick


    1. Falsches Tempo
    Ist das geweähle Dribbeltempo zu langsam, wird der Angreifer rechtzeitig vom gegnerischen Verteidiger eingeholt und attackiert
    Ist das gewählte Dribbeltempo zu hoch, sodass die Ballkontrolle schwieriger wird, kann der Torwart den Ball meist mühelos ablaufen


    2. Schußwinkel
    Statt den kürzesteten, direkten Weg zum Tor zu suchen, wird zunächst gerade aus gedribbelt und erst sehr spielt die Richtung geändert. Dadurch ergibt sich ein spitzer Schußwinkel, weshalb es der Keeper leicht hat, die geringe Torfläche gut zuzustellen.


    B. Technik
    1. Dribbeltechnik
    Statt den Ball eng am Fuss zu halten, um mit ca. 80 % der Maximalgeschwindigkeit jederzeit die Entscheidung zum Torabschluß oder zur finalen Finte gegen den Torwart treffen zu können, wir der Ball weit vorgelegt und hinterher gesprintet. Ob man dabei zu einer günstigen Torabschluß-Situation gelangt oder der Keeper (der dem Ball im Vergleich zum Angreifer mit doppelter Geschwindigkeit entgegenläuft) den Ball problemlos ablaufen kann.


    2. Abschlußtechnik
    Häufig wird beobachtet, dass zwar auch mit dem schwächeren Fuss gedribbelt wird, wenn die Situation dafür günstig erscheint, aber zum Torabschluß soll der Ball auf den stärkeren Fuss abgelegt werden. Dabei verspringt der Ball leider entweder aufgrund technischer Probleme, Platzfehler, usw., sodass nur ein unpräziser Schuß dabei heraus kommt. Noch häufiger ist die Variante, dass der Ball mit dem starken Fuss gedribbelt wird. Jedoch ist der Schußwinkel dabei sehr gering. Statt nun den Ball auf den anderen Fuss zu legen, wodurch die freie Torfläche größer würde, wird per Vollspann mit dem starken Fuss geschossen, wobei der Ball häufig noch einen Effekt hat, sodass er am langen Pfosten vorbei dreht.


    C. Verhalten des gegnerischen Torwart
    Wie ersichtlich ist nicht nur das Verhalten der Feldspieler, sondern insbesondere die des Keepers wesentlich. Wie sich ein Torwart in 1 vs 1 Situationen verhalten wird, läßt sich für einen Trainer und natürlich auch Angreifer sehr schnell erkennen. Man muß diesen Torwart nur ein wenig beim Warmmachen beobachten. Steht er dabei immer sehr nahe an der Grundlinie, so handelt es sich um einen der beiden Torwarttypen: Typ A = steht schon seit den Bambinis immer nur im Tor und hat dabei nie spezielle TW-Übungen im Stellungsspiel erhalten, Typ B: hilft aus, weil der Keeper nicht kann und hat keine Ahnng vom Torwartspiel. Der Typ C : rotiert als Tor- und Feldspieler, bekommt TW-Training, kennt sich in TW-Technik und Taktik aus, ist im 1 vs 1 nur sehr schwer zu knacken und bringt so manchen gegnerischen Trainer/Spieler zum Haareraufen.


    Natürlich kann man auch diesen Typ C- Keeper "knacken", aber das würde an dieser Stelle ein wenig zu weit führen. Denn es lohnt sich eher, sich zunächst einmal mit den einfachen Dingen zu beschäftigen. Die Übungen und Spielformen dazu sind vielfältig. Beobachte das Spiel deiner Jungs, mach dir Notizen zu den Szenen, in denen einfache Fehler gemacht wurden. Erläutere sie beim nächsten Training und erarbeite gemeinsam mit ihnen bessere Lösungen. Das hat den Vorteil, dass sie dabei Technik und Taktik erlernen und sogar verstehen, wann was besser ist!

    @BerlinPhil


    Erst einmal meinen Glückwunsch zum guten Start und weiterhin viel Erfolg.


    Was ist denn das Problem?


    1. Der Eckball:(zu kurz, zu lang, zu nah oder weit vorm Tor, zu wenig Druck
    2. Spieler: falsches Timing, Position, Technik


    Überwiegend ist ein falsches Timing der Spieler bei Standards ("ruhender Ball") die Ursache für geringen Torerfolg. Deshalb schließt sich die Frage nach dem Erfolg bei Kopfballtoren nach Freistößen an.
    Jedoch ist festzustellen, dass Angreifer heutzutage etwas anders ausgebildet werden, wobei der Torabschluß via Kopfball ein wenig vernachlässigt wird. Denn der typische "Stoßstürmer" wird immer seltener.


    Versuche also mit deinem Team zunächst einmal die Ursachen eurer geringen Kopfballtorquote zu ergründen und darauf aufbauend Detailtraining zu realisieren.

    @Günter


    Hier gehts um eine Seniorenmannschaft. Denn wer im Jugendbereich der Chef- und der Co-Trainer ist, das wird meistens in Zusammenarbeit mit dem Jugendleiter geregelt, nicht im Vorstand.


    In der Vorstandssitzung wurde die Veränderung der Verantwortlichkeit (der Neue wird Cheftrainer) präzisiert. Als neuer Cheftrainer möchte man gern im Team arbeiten, allerdings sieht man sich in der Verantwortung, die Mannschaft mit "eigener Handschrift" sportlich weiterzuentwickeln.


    Vor diesem Hintergrund muß man das Verhältnis des neuen Cheftrainers zur Mannschaft beleuchten, zudem der Co-Trainer sagt:

    Die Mannschaft sieht mich als Nummer 1, findet mein Training besser und auch meine Anweisungen. Sie war dementsprechend von diesem Verhalten schokiert.

    Üblich ist es, dass ein neuer Cheftrainer von einem Vorstandsmitglieder vor der Mannschaft präsentiert wird. Insofern müßte jedem Spieler klar sein, wer fortan das Sagen hat und wer den Cheftrainer unterstützt.


    Die Frage lautet also:


    1. hat es diese offizielle Trainervorstellung gegeben?
    2. Warum sieht dich die Mannschat weiterhin als Nr. 1?
    3. Welche Aussage des Co-Trainers hat den Cheftrainer so verärgert, dass er emotional darauf reagiert hat?


    Wenn aber tatsächlich die Verhältnisse nicht so klar sind und/oder sich ein Eigenleben zwischen Trainerteam sowie Trainer und Mannschaft entwickelt hat, darf ein Trainer vor versammelter Mannschaft eine abweichende Meinung als konstruktive Kritik äußern?


    Das mag auf den ersten Blick ein wenig seltsam vorstellbar sein? Ist man es doch in Deutschland gewohnt nach strengen Hirachie-Prinzipien zu denken, in dem man zwar anderer Meinung sein darf, jedoch immer die des Offiziellen zu teilen hat. Könnte nicht ein offenes, ehrliches Teamverhältnis konstruktive Kritik herausfordern? Wenn ein Chefcoach das Wissen und die Beoachtungen seines Co. wie auch der Spieler nicht in die Spielanalyse einbezieht, wieviel an Wissen bleibt unentdeckt und kann nicht für kommende Ziele eingebunden werden?


    Wir legen im Nachwuchsfussball großen Wert darauf selbständig denkende und handelnde junge Menschen zu entwickeln! Warum binden wir sie dann nicht als Entscheidungshilfen ein, sondern treten als Instruktor auf? Ist nicht das auch eine Frage der Teamfähigkeit eines Trainers?


    Statt der klassischen Spielanalyse, die der Trainer im Monolog zur Mannschaft hält, könnten die Fragen treten: was glaubst du gut gemacht zu haben und was meinst du, kannst du noch besser? Wer das schon mal gemacht hat, wird erkennen, was ihm entgeht, wenn er auf diese Beschreibungen verzichtet.


    Klar sein sollte allerdings, dass bei abweichender Meinungsäußerung niemand sein Gesicht verlieren darf. Der Satz: "... was laberst du eigentlich ..." bedarf einer Entschuldigung vor versammelter Mannschaft sowie eine Aussprache, wer für was verantwortlich ist! Aber auch der Co-Trainer sollte sich vor der Mannschaft in der Form äußern, dass man wieder gemeinsame Ziele verfolgt!

    Es muß einfach einen geben , der das letzte Wort hat.

    Den gibt es scheinbar auch! Aber offensichtlich hat der nicht für "klare Verhältnisse" gesorgt, weshalb die beiden Trainer und auch die Manschaft unterschiedliche Meinugen vertreten. Darf nicht vorkommen, aber es kann natürlich, wenn man sich nicht klar genug ausgedrückt hat, sodass Raum für Spekulationen bleibt. Im Normalfall klären die Trainer das kurzfristig! Man sieht ja, was dabei herauskommt. Denke mal, da müssen sich Alle ein stückweit an die eigene Nase fassen.


    Unabhängig von den Verantwortlichkeiten ist das Benehmen dieses Trainerkollgen natürlich unter aller Sau und fordert eine Entschuldigung vor versammelter Mannschaft, damit durch die Aufrichtigkeit und das Bedauern wieder Ruhe in der Mannschaft und seinem Umfeld einkehren kann. Auch der Jugendleiter/Vorstand sollte ein Interesse daran haben, die Angelegenheit rasch zu klären, da es sich sonst negativ auf das Image des Vereins auswirken kann. Denn man sieht sich meistens zweimal mit Leben!

    Ich möchte mich ausdrücklich für diese Belehrung bedanken. Wie wäre es denn, wenn du dich zum Thema äußern würdest? Oder ginge es dir besser, wenn irgendwo eine Zahl von 45 oder 55 % zu benennen wäre, die jedoch nicht umfassend die Hintergründe mit umfassend hinterlegter Studie beleuchten kann?


    Wenn sich die Dropout-Quote der Trainerneuligne in deiner Umgebung gänzlich anders darstellt, dann interessiert dies sicher insbesondere die Trainer und Vereinsverantwortlichen, bei denen es seit vielen Jahren ein großes Problem darstellt. Denn die könnten von eurem Vorbild profitieren!

    @Praios und Ixmux


    Leider sind die Ursachen des Trainer-Drop-out weitgehend unbekannt, weshalb ich in diesem Zusammenhang nicht von einer gesicherten Quote sprechen würde. Denn die Zahl allein hat kaum eine Aussagekraft, man muss sie mit den Ursachen in Verbindung bringen. Die aber sind weitgehend unerforscht. So gibt es auch Wechselwirkungen beim Drop-out. Hierzu heißt es z.B. in einer Dissertation: So heißt es z.B. in der Dissertationsarbeit mit dem Thema: "Erfolgsfaktor Trainer - Das Trainerverhalten im Spiel- und Wettbewerbspausen auf dem Prüfstand" Link: http://www-brs.ub.ruhr-uni-boc…s/WeidigThorsten/diss.pdf auf Seite 12: " at bereits Bette (1984)auf die besondere Bedeutung des Trainers im Nachwuchstraining hingewiesen, ist es Krüger (1989), der davor warnt, dass „die Codierung Sieg/Niederlage im Kinder- und Jugendsport der sicherste Weg zum Drop-out ist“ (S. 31). Er fordert vom Trainer in erster Linie eine erzieherische Funktion mit der pädagogischen Verantwortung „im Rahmen eines individuellen oder kollektiven Perspektivenplanes mit Anstrengung und Forderung (ohne Überforderung) erreichbare Leistungsziele . . . persönlich zu setzen“.


    Es ist also naheliegend, dass ein Nachwuchstrainer mit abweichenden Zielen von den Motiven zum Sport bei den Kindern auf beiden Seiten ein Drop-out stattfindet. D.h. zunächst bei den Kindern und schließlich auch bei den Trainern.


    Die Dissertation ist jedoch deshalb interessant, weil sie sich mit dem Erfolgsfaktor Trainer beschäftigt und von daher Gründe preisgibt, welches Verhalten nicht von Erfolg gekröhnt ist. Dennoch muß davor gewarnt werden, diese Inhalte auf die individuellen Verhältnisse des Heimatvereins zu projezieren. Schließlich handeln im Breitensportbereich nahezu ausschließlich Laien, weshalb die Wechselwirkungen nicht immer vorhersagbar sind, bzw. lediglich im individuellen Verhältnis eine Aussagekraft preisgeben, die widerum nicht einer bestimmten Masse zugeordnet werden darf.


    Wer sich jedoch nur mit dem Drop-out von Kindern, nicht hingegen mit dem Trainer-Drop-out in seinem Verein beschäftigt, der wird im wertewandelnden gesellschaftlichen Prozessen innerhalb der Generation kaum mittel- und langfristig erfolgreiche Strategien entwerfen können. Es bedarf dazu auch einer anderen Gewichtung der Vereinsinteressen, die in der Vergangenheit und Gegenwart noch zu sehr am Erwachsenen-Sport fixiert ist.

    Ein Trainerteam muss zusammenstehen

    Hallo Günter,


    schön das du wieder dabei bist.


    Die Frage, ob ein Trainerteam immer zusammenstehen muß, entlädt sich ja nicht nur an diesem Beispiel. Wer länger im Trainergeschäft ist, wird sicherlich selbst Situationen erlebt haben, in denen er vor der Entscheidung stand:


    Darf ich der Mannschaft meine abweichende Meinung zum Trainerkollegen sagen, bzw. wann sage ich der Mannschaft, dass ich anderer Meinung bin wie mein Trainerkollege?


    Darin enthalten ist die Frage, inwieweit geht meine Wertvorstellungen an dem meines Trainerkollegen vorbei? Grundsätzliches kann/muß man sicherlich vor der Saison klären, doch nicht selten entwickelt sich eine Eigendynamik, weil die Theorie nicht mehr mit der Praxis überein stimmt. Im Kinderfussball haben wir es da sehr häufig mit altersgerechtem Training, Leistungszuordnung, Spielzeiten, Rotation, Coaching zu tun. Später reduzieren sich die Themenfelder ein wenig.


    Einig sind wir uns sicher darin, dass offener Streit vor der Mannschaft wenig Sinn macht, weshalb es in den allermeisten Fällen eine zeitnahe Ausssprache zwischen den Trainerkollegen und ggf. Vorstand geben sollte. Was ist jedoch, wenn ein Trainer seinen Kollegen vor versammelter Mannschaft soweit erniedrigt, dass er danach gar nicht mehr ernst genommen wird? Denn es gehören ja immer mindestens 2 Menschen dazu, damit so eine Eskalation entsteht: Der Eine, der dem Anderen in den Hintern tritt und der Andere, der bereitwillig seinen Allerwertesten hinhält. Spätestens hier ist Schluß mit Lustig, weil es an der gegenseitigen Wertschätzung und dem Respekt mangelt. D.h. ein Trainer, der nicht teamfähig ist, läßt sich wohl nicht lange vom Verein halten. Denn es steht zu befürchten, dass er mit seinem Nachfolger ähnlich umgeht?


    Hin und wieder kommt es aber auch vor, dass die Chemie zwischen den Trainerkollgen nicht stimmt. Dafür gibts eine Reihe von Gründen. Im Normalfall wird ein Weg gefunden, bei dem gegenseitiger Respekt gezollt wird, damit jeder Trainer mit Spaß am Job sich aufs Wesentliche konzentrieren kann. Was aber ist, wenn es sehr große Unterschiede in der fachlichen Trainerkompetenz gibt? Besteht nicht hier die Gefahr, dass man zunächst gute Miene macht, dann jedoch irgendwann (meistens dem ausgebildeten Trainer) der Kragen platzt und es nur so aus ihm heraussprudelt? Ist nicht das auch eine durchaus menschliche Reaktion und sagen: " ... was laberst du ...", weil vielleicht Versuche einer fachlichen Erklärung vorher gescheitert sind?

    @Trainerin70


    Die Staffeln in Jahrgängen einzuteilen mag ja überall dort, wo es möglich ist, gar nicht so schlecht sein. Jedoch gibts sicher auch kleinere Vereine, wo dies so nicht möglich ist. So kann es passieren, dass dieses Kind, welches vom Alter her eigentlich in die D-Jugend gehört, auch mal gegen 2 Jahre ältere Spieler ran muß, was dann sicher nicht so toll ist.


    Es wurde deshalb der Rat gegeben, sich möglichst nahe an den Wünschen des Kindes zu entscheiden, statt sich an der Wohnortnähe der Trainer, der Liga der C 2 oder C 1 bzw. irgenwelche spätere Jugend-Klassen zu orientieren.


    So kann denn ein Unterschied zwischen "gar nicht so schlimm ..." und "momentan spielt das Kind in einer falschen Altersklasse" zustande kommen, wobei der Vater des Jungen Entscheidungshilfen sucht.