@Dirk Coeverfan
Nahezu über jede Form von Training läßt sich Positives sagen. Denn wer etwas macht, bewegt Körper und Geist. Darauf kommt es an! Klar ist eine Methode, bei der es auch darum geht, Geld damit zu verdienen, anders (unter Marketinggesichtspunkten) zu vermarkten.
Ich hab mir dein Video mal angeschaut und versucht es mit modernen Trainingsmethoden zu vergleichen.
Hierbei ist festzustellen, dass alle jüngeren, aber auch viele ältere Teilnehmer die Dribblingtechniken nur dann beherrschen, wenn sie ganz oder größtenteils lediglich den Ball fixiert haben. Hier stellt sich mir die Frage, ob dies auch im modernen Fussball als spielnah zu bezeichnen ist, weil hierbei keine Entscheidung (Dribbling oder Pass zum Mitspieler) mehr getroffen wird, sondern lediglich der Zweikampf gesucht wird.
Beim ballorientierten Spiel soll zwecks schnellen und sicheren Spielaufbau auf Zweikämpfe verzichtet werden. Denn jedes Dribbling ohne wichtige Bedeutung fürs Spiel gibt dem Gegner Zeit sich zu sortieren.
Lediglich den finalen Zweikampf will man nicht ausweichen. So werden heutzutage im höheren Fussball fast 80 % aller Tore durch schnelle Angriffsaktionen erzielt.
Zwar machen die Messis, Ronaldo`s und Ivanisevic immer noch einen Unterschied aus, aber es gibt mitlerweile auch den anderen Angreifertyp ala Thomas Müller, die schon zum Abschluß bereit stehen, wohin andere erst noch durch einen Zweikampfgewinn gelangen müssen.
Natürlich ist die Aussage, dass man nur dannn studieren darf, wenn man vorher eine Schule besucht hat, richtig! Dennoch ergibt sich hieraus nicht zwangsläufig die Antwort auf die Frage, ob denn in der Schule auch das unterrichtet wurde, was im Studium gebraucht wird?
Die Frage, ob Coever-Trainng nützt läßt sich also nicht eindeutig beantworten, weil hier der Ball und der einzelne Spieler (als "Bodenscanner") im Mittelpunkt stehen und dabei die Gruppe und die Mansnchaft ein wenig vernachlässigt werden. Genauso wenig läßt sich die Methode von anderen Trainngsformen eindeutig abgrenzen, weshalb sie an Aussagekraft verliert.
Die Antwort, dass es von Trainern (die es nicht mit Spaß rüberbringen) oder Spielern, die nicht immer den notwendigen Spaß verspüren, muß als Martingargument entlarvt werden, da sie die Einschränkung des Erfolgs der Coever-Methode immer beim Anwender selbst sieht.
In der Bewertung der Methode unterscheidet sie sich deshalb kaum von anderen Traditionellen. Wer sich jemand für höchste Ziele empfehlen kann, dann wollen viele daran ursächlich mitgewirkt haben. Schafft es hingegen ein hochtalenierter Jungstar nicht, so will es Keiner gewesen sein.
Denn lohnt siich die Beschäftigung mit Coever, weil sie interessierten Trainern und Fussballern Impulse gibt!