Beiträge von TW-Trainer

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    Bei offiziellen Jugendveranstaltung sollte stricktes Alkoholverbot ausgegeben werden. Das kann man auch für die Jugendlichen über 16 Jahre gelten lassen!
    Bei privaten Veranstaltungen tragen die Erziehungsberechtigten die Entscheidung und die Verantwortung!


    Du mußt vorher zweifelsfrei bekannt geben, ob es sich um eine offizielle oder private Veranstaltung handelt. Nur dadurch lassen sich die Verantwortlichkeiten klar abgrenzen! Du hast bei stricktem Alhoholverbot auch eine Aufsichtspflicht. D.h. du darfst dann keine Ausnahmen während der Zeit der Veranstaltung machen. Was die Jugendlichen jedoch nach Abschluß der offiziellen Veranstaltung machen, liegen dann widerum im Verantwortungsbereich der Erziehungsberechtigten. Um Einzelfall-Entscheidungen handelt es sich in den Fällen, in denen Jugendliche trotz des Verbots Alkohol außerhalb des Veranstaltungsortes beschaffen.

    Ich denke mal, es sind weniger die Leistungen unserer Schiedsrichter liegt. Es ist vielmehr so, als sich das Fussballspiel im Land des amtierenden Weltmeisters und ja (weil Holland nicht dabei ist) des potenziellen Europameisters weiterentwickelt hat und es den Spielleitern immer schwieriger machen, eine sichere Entscheidung zu treffen.


    Unsere Top-Schiedsrichter pfeifen bei internationalen Partien auch anders, auch wenn sie das so offen gar nicht zugeben wollen (und dürfen)! Denn eigentlich sollten ja überall die gleichen Regeln Anwendung finden. Doch wer genauer hinschaut, der wird erkennen, dass man international nicht so schnell zum Elfmeterpunkt zeigt und auch beim Foul nicht so schnell wie bei uns die gelbe oder rote Karte gezückt wird.


    Als Sofortmaßnahme könnte man die Regeln aus der Bundesliga analog internationalem Niveau angleichen! Aber auch das wird nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein!


    Es ist m.E. nicht mehr die Frage, ob der Videobeweis kommt oder nicht, sondern wann er kommt und wie die Technik bestmöglich ins Spiel integriert werden kann! Sie ist eine Entscheidungshilfe, die für mehr Sicherheit sorgt. Die Entscheidung treffen muß nach wie vor der Schiedsrichter!

    @tobn
    nternational Football Assocation Board (IFAB) wird sich Anfang März erneut mit dem Thema: "Viedowiederhoung zur Unterstützung der Spieloffiziellen" befassen. Allerdings nicht zum ersten mal. Dennoch darf man gespannt sein, ob es hier eine Regeländerung geben wird?


    Hier mal ein interessanter Kommentar dazu:


    "Zu Videowiederholungen zur Unterstützung der Spieloffiziellen: Der Schiedsrichter ist stets verdrahtet und steht mit den anderen Offiziellen auf dem Spielfeld in Verbindung. Der schottische Fussballverband hätte einen weiteren Test unterstützt, doch dafür gab es im gesamten IFAB keine Mehrheit. Es gibt grundlegende Befürchtungen: Eine schleichende Ausbreitung, also inwieweit man die Beeinflussung der Schiedsrichterentscheidungen durch die Technik zulassen will und davon ausgehend die Befürchtung, dass der Schiedsrichter zu oft auf den Mann am Monitor zurückgreift und der Spielfluss darunter leidet."



    In dieser Befürchtung ist zu erkennen, dass sie diese Verdrahtung wie eine Art von Navi sehen, bei der man nicht mehr auf die Verkehrsbeschilderung, sondern nur noch seinem Navi folgt! Aber sind vielleicht nach der Einführung der Navigationshilfe im Auto die Verkehrsunfälle gestiegen? Vermutlich ist das Gegenteil der Fall, wenn nämlich rechtzeitig gesichere Informationen zu erwarten sind.


    Warum also sollte ein Schiedsrichter sich nicht desöfteren vergewissern, ob das, was er sieht, auch tatsächlich so stattfindet? Ich sehe darin keine Untergrabung der Autorität, sondern eine Erhöhung seiner Kompetenz durch den Video-Beweis.


    Ich teile auch nicht die Befürchtung von zusätzlichen Unterbrechungen. Denn wer sowieso durch den Videobeweis "bei einer Schwalbe erwischt wird", der wird es nicht mehr darauf anlegen wollen!


    Übrigens wurde ebenfalls über die 3-fach-Bestrafung in solchen Fällen diskutiert. Die "rote Karte" sieht man nach wie vor als notwendig. Denn würde es nur "gelb" geben, so würde diese Veränderung zwangsläufig zu rüden Fouls führen. Den Automatismus einer Sperre will man jedoch unterbrechen. Hier soll anhand von Videobeweisen eine Kommission über eine Sperre entscheiden. Denn den Videobeweis als nachträgliches HIlfsmittel hat man bereits akzeptiert.


    Es stellt sich die Frage, wie die bedeutenden Fussballnationen, die längst den Videobeweis fordern, bei einer erneuten Ablehnung der IFAB reagieren werden? Denn zur Durchsetzung seiner Interessen hat sie die Macht, Länder von internationalen Wettbewerben auszuschließen. Aber welche Bedeutung hätte z.B. eine EM noch, wenn Länder wie Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland nicht daran teilnehmen, weil sie auch ohne den Segen der IFAB den Videobeweis einführen?


    Fest steht, dass gerade durch die jüngsten Ereignisse in der Bundesliga sich hier eine Diskussion in Gang gesetzt hat, die nicht vor den Toren der IFAB halt machen wird und dort ebenfalls auf Freunde treffen wird, die mehr Sicherheit in die Schiedsrichterentscheidungen wollen.

    @Fabi99


    1. Suchst du ausschließlich für den D-Jugend-Bereich TW-Übungen oder trainierst du auch Keeper in anderen Altersgruppen?
    2. Handelt es sich vorwiegend um Torwart-Neulinge oder hat man ihnen teilweise schon allerlei Unfug beigebracht, der korrigiert werden soll?


    Die Übungen in Soccerdrills wie auch beim DFB sind immer dann gut, wenn man sonst nichts hat. Denn hier wird Basis-Wissen vermittelt. Teilweise sind die Übungen jedoch veraltert, wann an und für sich gar nicht schlimm ist, handelt es sich doch meist lediglich um Breitensport-Training. Hat man jedoch Talente darunter, sollte man schon auf modernes Wissen im Detailtrainng zurück greifen. Wer etwas mit seinen Torleuten macht, der wird schon allein dadurch Erfolg haben. Wer jedoch mehr will, der sollte auch den nachfolgenden Teil aufmerksam lesen:


    Ein wesentliches Problem ist jedoch beim TW-Training das Können der TW-Trainer. Wenn man z.B. als erfahrener Torwarttrainer an der DFB-Torwarttraining-Ausbildung teilnimmt, dann stellt man fest, dass ein Teil der Teilnehmer ehemalige Torleute sind. Die können aber meist wenig mit dem Ball am Fuß anfangen, weil sie es während ihrer damaligen Ausbildung nicht gelernt haben. Sie waren als Torlinienartisten ausgebildet. Allenfalls ein weiter Abstoß/Abschlag war wichtig! Aufgrund nicht vorhandender Fähigkeiten mit dem Ball können sie nur einen geringen Teil des TW-Trainings abdecken und die Torleute so nur unzureichend fordern und fördern. Denn wer auf den Ball schauen muß, damit er zur gewünschten Stelle fliegt, der kann nicht gleichzeitig noch die Torwartaktion beobachten und ggf. korrigieren.


    Ein zweiter Teil der Teilnehmer besteht aus Mannschafts-Leistungstrainern, die mit dem Ball gut umgehen können. Allerdings fehlt ihnen das spezielle Torwart-Wissen in der Annalyse. Sie wissen nicht, wie man von falschen zu korrekten Torwartbewegungsabläufen gelangt. Von einer Detailanalyse sind sie ebenfalls meilenweit entfernt.


    Diese Fährigkeiten, für die "echte Torwarttrainer" selbst Jahre brauchen, kann man nicht in einer Woche erlernen. Das ist auch der Grund, warum es bei der DFB-Torwarttrainerausbildung keine Prüfung gibt und warum sie auch nicht in den Leistungs- und Profivereinen anerkannt wird. Echte Torwarttrainer werden jedoch genauso enttäuscht wieder nach Hause fahren, weil kaum etwas für sich mit nach Hause nehmen konnten.


    3. Hospitation bei erfahrenden Torwarttrainern aus den Leistungs- und Profivereinen
    Alternativ kann ich nur empfehlen, sich bei Vereinen mit den vielen guten Torwarttrainern nach einer Hospitation oder einem Praktikum zu erkunden. Denn hier lernt man nicht nur die Fähigkeiten, sondern man kann hinterher selbstständig Torwartsituationen analysieren. Es macht dann auch mehr Spaß, den Torleuten diese Position mit Spaß und wachsender Begeisterung erfolgreich zu vermitteln. Denn genauso, wie man das Autofahren nicht allein vom Bücher studieren lernt, kann man den Job als TW-Trainer nicht allein aus der Theorie her erlernen. Allein das beidfüssige Schießen und das zielgenaue Werfen incl. der Analyse und Korrektur braucht viel Zeit und Geduld. Aber die Keeper werden es dir später einmal danken!

    @@'addi73'
    Da muß ich energisch widersprechen! Denn sonst wäre es ein legitimes, taktisches Mittel für die Tabellenoberen, den Schiedsrichter durch Schwalben zu täuschen, weil der ja davon auszugehen hat, dass bei den "Niederen" nur Holzfäller am Werk sind.


    Vielleicht erinnerst du dich noch daran, als es vor einiger zeit mal Mode war, sich beim Ballverlust im gegnerischen Drittel sofort "fallen zu lassen", damit der Schiedsrichter pfeifft oder der Gegner den Ball ins Aus schießt. Hier wurde ein taktisches Mittel eingesetzt, um schnelle gegnerische Konter zu unterbinden. Man setzte sich jedoch zusammen und wies seine Spieler an, dieses taktische Mittel zukünftig im Sinne der Attraktivität des Fussballs nicht mehr zu nutzen.


    Aber man muß bei Elfer zu einvernehmlicheren Lösungen kommen, wenn denn schon die Schiedsrichter aufgrund des zunehmenden Tempos immer häufiger per Video nachweisbar zu falschen Entscheidungen gelangen.


    1. Klarere Elfmeterregel (Anpassung an Regeln anderer Länder)
    M.E. müssen wir eine bessere Regelung dafür finden, was ein elfmeterreifes Foul ist! Das kann nicht sein, dass ein kleiner Kontakt, der im normalen Zweikampf keinerlei Auswirkungen hätte, als Elfer gewertet wird. Hier sollte man die "internationale Härte" analog auf die Bundesliga anwenden. Denn irgendwo sonst wird so pingelig im Strafraum gepfiffen wie bei uns!


    2. Videobeweis im torgefährlichen Raum
    Hier müssen jedoch zunächst die Ergebnisse des Tests in den Niederlanden abgewartet werden. Denn nur dort, wo der Videobeweis eine einfache, sichere und schnelle Unterstützung für den Schiedsrichter darstellt, macht es auch Sinn. Denn es soll nicht der Charakter Des Fussballs als dynmaische Mannschaftskampfsportart nachhaltig verändert werden.


    Natürlich hindert weder Hawd-Eye noch Videobeweis die emothionale Fan-Diskussion um die zweitschönste Sache der Welt. Denn als Fan interessiert man sich nun mal weniger für Fakten, sondern hier ist der Verein und die Mannschaft einfach immer der Sieger!

    @Follkao


    "Schutzschwalbe" ist ne geile Antwort, wenn man schon darauf antworten möchte :thumbup: !!!


    Was das Publikum von Robben`s "Schutzschwalben" hielt, wurde beim gestrigen Spiel der Bayern gegen Augsburg durch ein schallendes Pfeifkonzert gegen Robben beantwortet! Müller und Lewandowski ernteten hingegen auch vom Gegner Respekt, weil sie ohne "Schutzschwalben" erfolgreichen Fussball zeigten!


    Vielleicht sollte man zukünftig das Publikum vor "Schutzschwalben" besser schützen, indem der Schiedsrichter dafür die "Rote Karte" zeigt und danach mindestens 1 Spiel Sprerre fogt?

    Bin kein großer Robben Freund, aber die Diskussion ist aktuell völlig
    Übertrieben.

    Finde ich nicht! Derzeit läuft in den Niederlanden ein Test mit dem "Videobeweis". Hierbei soll geklärt werden, inwieweit der "Videobeweis" den Schiedsrichter unterstützen kann?


    Auch vor der Einführung des "Hawk-Eye" gab es einige Skeptiker, die meinten, hier würde die Autorität des Schiedsrichters infrage gestellt. Aber heute redet niemand mehr davon, sondern sieht es als nützliche Unterstützung.


    Dabei wäre dem deutschen Profifussball schon sehr geholfen, wenn hier so gepfiffen würde wie in England oder wie in der Euro- und Championslegue. Denn, wenn nicht bei jedem kleinen Kontakt mit anschließendem theatralischen Fallen ein Elfmeter gepfiffen würde, dann würde vermutlich auch weniger "gefallen"! Man konnte auch sehr gut sehen, wie unterschiedlich das Verhalten des Angreifers sich auf die Schiedsrichterentscheidung auswirkt. Da wird z.B. ein Stuttgarter Angreifer gefoult, doch statt sich theatralisch fallen zu lassen, rappelt er sich wieder auf. Ergebnis: kein Foul! Ein Robben fällt hingegen fast in jedem Spiel mindestens 1 x im Strafraum, weil er weiß: selbst wenn 5 Schwalben erkannt werden, die 6-xte führt zum Pfiff. Auf diese Weise verschafft er sich sogar mehr Raum und Freiheiten gegenüber den gegnerischen Abwehrspielern! Und wie gesehen, bekommt dann der Gegner für einen leichten Kontakt (der in England nicht der Rede wert gewesen wäre) einen Strafstoß, die Rote Karte und mindestens 1 Spiel Sperre!


    Aber was bekommt ein Angreifer für eine "Schwalbe", die per "Videobeweis" belegt werden kann?


    Ich denke mal ,dass es die Schiedsrichter in den 60-er und 70-er Jahren noch leicht hatten zu entscheiden, weil das Thempo der Aktionen noch so war, dass sie es gut verfolgen konnten. Nun aber ist das Tempo der Aktionen so angestiegen, dass die Schiedsrichter und ihre Assistenten Woche für Woche durch ihre Entscheidungen die Tabelle entscheident beeinflussen. Denn anders als früher gibt es fast nur noch knappe Ergebnisse.


    Natürlich kann der Videobeweis nur in Grenzen von Vorteil sein. Hier sehe ich primär die Aktionen im torgefährlichen Bereich, durch die unmittelbar ein Tor erzielt oder verhindert werden kann. Wenn man hier per Videobeweis die Wahrscheinlichkeit einer falschen Entscheidung deutlich reduzieren kann (eine absolute Sicherheit gibt nicht - auch das Hawk-Eye könnte einmal versagen), dann wären alle Beteiligten ein Stück sicherer, dass das faire Team am Ende auch das bessere Team wird.


    Wenn hierbei Leute wie Robben und Co. die Notwendigkeit zur Einführung des Videobeweises durch ihr Verhalten vorran treiben, dann wird man ihnen eines Tages vielleicht sogar dankbar sein?

    Also, da muß ich Andre ein wenig beipflichten! Es gibt jede Menge Bezeichnungen, die den Anschein von Jugend-Leistungszentren erwecken wollen. Dabei ist es immer auch das Ziel unter Verwendung dieses Namens leichter Spieler abwerben zu können. Weil die Rahmenbedingungen in diesen "Jugendleistungszentren" dann sehr unterschiedlich sind (manchmal sind nicht mal ausreichend Trainingsplätze und Umkleidekabinen vorhanden), geschieht hier eines an Schindluder unter dem vermeintlichen Dach des DFB, der hier für sehr klare Abgrenzungen durch geschützte Begriffe sorgen müte. Denn wo NLZ draufsteht, sollte dann auch NLZ drin stehen. Aber eigentlich ist nicht einam das der Fall, denn man belügt sich ja selbst, in dem man teilweise Unsinniges in seinen Rahmenbedingungen hat. Warum soll z.B. ein Torwerttrainer eine Mannschaftstrainerlizenz haben, wo er doch gar nicht für derlei Aufgaben eingesetzt wird? Auch der Leiter des NLZ soll eine A-Lizenz haben, wo er doch eher Manager-Aufgaben übernimmt? Bei dem ganzen Lizenwahn muß vermutlich demnächst auch noch der Mannschaftsarzt und Physiotherapeut und Platzwart eine Mannschaftstrainerlizenz besitzen?


    Björn hat bereits den Leistungsdruck, der durch den Etat (und die stetige Sorge ums Vereinsimage) ins Spiel gebracht. Hinzufügen möchte ich, dass auch die Eltern den Wechsel ihrer Kinder ins NLZ mit bestimmten Erwartungen (auch wenn das viele nicht nach außen hin zugeben wollen) verbinden.


    Auch durch die wiederkehrenden Selektionen ist es kaum möglich, in einer angstfreien Umgebung eine sinnvolle Förderung des Nachwuchsbereichs zu gestalten. Dass man ähnliche Leistungen mit einem deutlich geringeren Budget und anderen Rahmenbedingungen auch hinbekommt, zeigen uns die "Fussballzwerge!


    Aber auch der andere Weg, bei der zunächst einmal ein Haufen Geld hineingepumpt wird, um das, was andere Vereine über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben, in wenigen Jahren zu erreichen, zeigen Zweifel am richtigen Weg auf? Hoffenheim und nunmehr RB Leibzig machen deutlich, wie schnell man sich einen sportlichen Unterbau schaffen kann, wenn man den Verantwortlichen und den Spielern mehr Geld bietet als Anderswo! Wo bitte ist hier das Konzept einer kontinuierlichen sportlichen Verantwortung zu erkennen?


    Alles wird vom Sponsor geregelt und so stellt auch er allein die Regeln auf!


    Wir wollen alle gerne die eine schöne Fussballwelt! Aber die gibt es nicht! Man kann ledigilich in seinem privaten Umfeld an wünschenswerten Konzepten mitwirken und läuft selbst dort Gefahr, sich zu verrennen, wenn man das, was man macht, nicht auch regelmäßig reflektiert!

    @Andre


    Ich denke mal, du wolltest mit deinem Beitrag auch provozieren? Wenn ja, dann scheint es dir gelungen zu sein! Allerdings bei den Falschen!


    Aber wie schon Björn und Andere betonen, gibt es hier kein Schwarz und Weiß, sondern viele Grautöne, die es penibel zu unterscheiden gilt. Da mag es die Großstadtvereine geben, in der ein Kind nur 10 Autominuten entfernt wesentlich bessere Rahmenbedingunen findet und da mag es die Stunde mehr an Fahrzeit auf dem Lande geben, durch die das Kind aber lediglich mehr Leistungsdruck in einer Mannschaft, die sich nur zum Training und den Spielen trifft, erfahren.


    Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Ansichten, die wir bei den Eltern dieser Kinder antreffen. Da bekommt man es mit einer großen Bandbreite zwischen: mein Kind muß überall der Beste sein, seine Mannschaft dominieren bis hin zu mein Kind darf immer das machen, was es gerade will.


    Schließlich gibt es noch die jungen Talente, wo längst nicht jeder, der kann das auch in einem größeren Rahmen zeigen will!


    Niemand ist mit einer Schwarz-Weiß-Sicht geholfen. Ich weiß auch nicht, ob du mit der Provokation die Klientel der Verantwortlichen in den Dorfvereinen erreichst, die sich ausschließlich für ihr "Aushängeschild" interessieren, statt mal öfters einen Blick auf den Nachwuchsbereich zu werfen! Diese Leute erreicht man, wenn überhaupt vor Ort und es ist zugegeben sehr schwierig, hier einen Sinneswandel durch noch so gute Argumente herbei zu führen. Aber das wurde bereits in einigen anderen Threads sehr ausführlich diskutiert.

    Björn, das Schöne an solchen Diskussionen ist ja, dass man sie gerne aus Fan-Sicht macht. Da muß man auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Denn wie schon im Video zu sehen, ist das Ganze auch nicht so ernst gemeint.


    Mir persönlich ist es egal, gegen wen die Bayern gerade verlieren! Den Sammer mag ich überhaupt nicht, weil er immer alles besser wissen will!


    Bei Leuten wie Robben, die bei jeder Windböe davon getragen werden, würde ich als Schiedsrichter im Zweifel gegen den Angreifer entscheiden. Damit liegt man dann fast immer auf der richtigen Seite. Wenn er dann mal einen berechtigten Elfer nicht bekommt, sollte er sich mal selbst an die Nase fassen, woran es liegt! Soetwas kann man dann als "Selbstreinigungsprozeß" im Sinne der Fairness bezeichnen.


    Über das Foul im Spiel gegen Bochum kann man, muß man nicht diskutieren.


    Der Robben ist schon ne Nummer für sich, aber was wären die Bayern ohne ihn?

    Liebe Trainerkollegen,


    was haltet ihr eigentlich davon, neben dem Tor des Monats bzw. Jahres auch die "Schwalbe" des Monats bzw. Jahres wählen zu lassen? Einen Kandidaten dafür hätte ich schon:

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    Und wenn wir schon mal dabei sind, sollte man gleich auch die "beleidigte Leberwurst" des Monats bzw. Jahres wählen? Wer kennt Kandidaten dafür?

    Ich kenne zahlreiche Beispiele aus dem "Dorfverein" wo der Trainer mindestens den gleichen Druck aufbaut - dabei aber weit weniger Fachverstand mitbringt.

    Leider ist das wohl so und man bekommt es auch immer wieder in den Beiträgen hier zu lesen. Wenn ich nicht auch selbst früher so dummes Zeugs gemacht hätte, ich wäre nur noch zornig über so viel Unvermögen.


    Dennoch sehe ich in der gemeinsamen Freizeit unter Freunden noch einen wesentlichen Unterschied darin, die ohnehin eng bemessene Freizeit gemeinsam miteinander zu verbringen. Selbst, wenn die Trainer für die Entwicklung im Fussball eher im Wege standen! Die Karrerewege von Talenten zeigen mir, dass sie es auch unabhängig von der Trainerunterstützung schaffen (können)!


    Es gibt also gar keinen wichtigen Grund, jedem Talent soviel Zeit zu lassen, bis es eines Tages aus freien Stücken von selbst kommt. Deshalb sehe ich keinen wichtigen Grund für eine frühe Abwerbung!

    @Björn


    Das ist bekannt! Scouting wird auch gar nicht als genereller Weg bestritten. Es geht hier jedoch ums Einstiegsalter und die damit verbundenen um den Stil und die Erfolgsprognosen. Diese Kinder erwarten dort statt Spaß häufig sehr viel Leistungsdruck, der einem Großteil später die Lust am Fussball nimmt. Wenn soetwas billigend inkauf genommen wird, dann muß man sich dagegen wehren! Nichts andere macht der Kollege hier!


    @Strznievski
    Ich finde dein Schreiben generell gut. Allerdings mußt du damit rechnen, dass man sich dort den Hintern damit abputzt! Was sehr viel mehr wegtun würde, wäre ein Beitrag als Leserbrief in der regionalen Zeitung.
    Als weitere Präventionsmöglichkeit solltet ihr ein Merkblatt mit den 10 wichtigsten Gründen, nicht schon so früh den Verein zu wechseln, entwerfen und an die Eltern der betroffenen Jahrgänge verteilen. Denn die Großvereine nutzen ja gerade das Unwissen der Eltern aus, um in "trüben Gewässsern zu fischen"!

    @fak


    Ich sehe es wie du! Stillhalten wäre die falsche Lösung. Einfach mal einen Leserbrief in die regionale Zeitung setzen, in denen der Schwachsinn über die Hyp nach Kindern, die sich gerade mal ihrer Pampers entledigt haben, verdeutlicht wird. Vielleicht dabei mal ein paar Eltern zu Wort kommen lassen, was man ihnen alles versprochen hat und was letzendlich davon übrig blieb, damit erkannt wird, dasss auch dort nur mit Wasser gekocht wird?


    Wenn ein Großverein sein Image für die Jugendarbeit im Umland kaputt machen will, dann geht das am besten, in dem man Kinder abwirbt, für die man seriös noch gar keine Erfolgsprognose abgeben kann.
    Sie haben von echter Talentförderung keine Ahnung. Sie holen Fussballer, aber sie bekommen Menschen! Das überfordert sie!

    @Andre


    Je höher der Trainerschein und je höher die Liga der Mannschaft, je intensiver wird soetwas vermittelt! Kannst es mir ruhig glauben.


    Wenn Lahm nicht besser wäre als Matip würde er vermutlich bei Schalke spielen? Aber es gibt bestimmt Einen perfekten Spieler wird es genauso wenig geben wie perfekte Trainer!

    Ein großer Prozentsatz der Trainer am Land haben die Viererkette noch nicht soweit verstanden

    Dieses Argument wurde lange Zeit dazu benutzt, um das ballorientierte Spielsystem ganz aus dem Breitensportbereich heraus zu halten. Mitlerweile gibt es jedoch auch gute Ansätze aus diesem Bereich, was noch dadurch unterstützt wird, als dass sich auch viele Spieler mehr für Taktik interessieren.


    Was letztendlich umgesetzt werden kann, liegt an der Intesnsität und dem jeweiligen Hintergrundwissen. Irgendwann ist es also denkbar, dass man auch im Breitensport ballbesitzabhängig taktisch variabler agiert. Ob sich Kenner der Materie dabei vor lachen auf die Knie klopfen, weil sie kaum etwas von dem, was es sein soll, auf dem Rasen wiederfinden, sei mal dahin gestellt. Das muß der Rasen abkönnen! Bei DSDS dürfen ja auch Leute singen, die gar nicht singen können.


    Dass der Breitensport immer versucht die Impulse aus dem Leistungs- und Profifussball aufzunehmen, finde ich ganz normal. Besser man probiert sich zu verbessern als wenn man immer nur das einschleift, was man schon immer für den Fussball im Breitensport gehalten hat.

    Wenn ich das so richtig verstehe, dann geht es auch darum, dass es nicht allein mit einer umfassenden taktischen Ausbildung getan ist, sondern das es sich um lebendige Kerle handelt, die sich nicht als Taktik-Robobter auf dem Platz verhalten sollen.


    Schon vor Jahren erntete Matthias Sammer inbesondere bei seinem späteren Arbeitgeber Bayern München großen Applaus, als er davon sprach, dass zu wenig junge Spieler ein "Sieger-Gen" in sich tragen und sich auch dann, wenn es mal nicht so läuft, gar nicht gegen eine drohende Niederlage aufbäumen.


    Ich denke mal, man kann es nachvollziehen, dass unsere jüngere Generation ein wenig zu still geworden ist und gern den Weg des geringsten Widerstands wählt. Dazu gehört es auch, alle Ansagen des Trainers abzunicken, aber auf dem Spielfeld dann noch manchmal einen Sieg herzuschenken.


    Beim Bitburger-Fantalk wurde, wenn ich`s recht verstanden hab, konkret die Gruppe der Jugendlichen gemeint, die auf den Sprung in den Erwachsenenbereich stehen. Hier haben viele Spieler bereits viele Selektionen überstanden und wollen nun auch mit aller Gewalt in den Profistatus wechseln, um an die dicken Fleischtöpfe zu gelangen. Manche von ihnen haben in den letzten Jahren nur hin und wieder mal ihr Elternhaus sehen dürfen und leben in einem Land, dessen Sprache sie kaum verstehen und mit dessen Kultur sie wenig anfangen können. Jeder will da nur positiv auffallen. Auch die Trainer stehen unter einem hohen Druck. Steht doch sehr viel Geld im Raum, wieder einen für den Profifussball ausgebildet zu haben.


    Die Frage, was wichtig in der Ausbildung ist, leitet sich heutzutage kaum noch an den Interessen dieser Jugendlichen ab. Es geht da vielfach um Geld, sehr viel Geld, hinter dem alles Andere zurück zu stehen hat. Wenn der Profibereich andere Typen will, dann kann sie die Prioritäten jederzeit ändern.

    @Gringo


    Hab ganz vergessen drauf zu antworten. Sorry!


    Ja, man kann ein paar wenige Coachinghinweise während des Spiels an den Torwart geben. Aber der Punkt ist nicht der falsche Abstand bzw. die ausgebliebene Positionsanpassung. Der Punkt ist, dass der Keeper während dieser Phase die Konzentration aufs Spiel verloren hat und auf "Zuschauermodus" umgeschaltet hat. Das passiert meistens dann, wenn er über eine längere Zeit keinen Ballkontakt mehr hatte. Seine "Unbeweglichkeit" kann bei nassem und kaltem Wetter sogar bei plötzlichem Einsatz zu Muskel-, Sehnen- oder sogar Knochenverletzungen führen, wenn er seinen Körper nicht stetig auf "Betriebstemperatur" hält. Dafür gibts auch kleine Tipps für die Keeper, damit er nicht "kalt" wird!


    Was ich aber damit sagen wollte ist, dass der Keeper normalerweise vor dem Spiel auf das Spiel eingestellt werden sollte. Hierbei bekommt er normalerweise max. 3 Dinge mit, auf die er beim Spiel besonders achten soll. Sobald es losgeht, soll er sich ganz und gar aufs Spiel konzentrieren. Nur dann, wenn er mal die Konzentration verloren hat, weil er einfach nix zu tun bekommt, kann man ihn den Hinweis geben, sich ein wenig zu bewegen.


    Zur TW-Kommunikation kann man viel sagen. Ich wills aber mal abkürzen. Es gibt einfach Torleute, deren besondere Schwäche die Kommunikation ist, weil sie auch sonst eher still sind. Dennoch gehören auch solchen Typen zu den weltbesten Keepern. Dann gibt es Andere, die für den Laien eine sehr gute TW-Kommunikation besitzen, ihre Abwehrspieler jedoch mit diesem Gebrülle ziemlich auf die Nerven gehen. Man kann sich keine Torhüter "backen", sondern versuchen, sie auf ihrer Karriere bestmöglich zu begleiten.


    Wenn denn beim Spiel Tore passieren, dann sollte man sich bis zum nächsten Training zeitlassen, um nachzufragen, wie er es gesehen hat. Leider passiert es allzuhäufig, dass der Torwart entweder pausschal in der Spielanalyse vorkommt: "Hast heute wieder sensationell gehalten" oder "den einen oder anderen Ball hättest du schon halten können" oder gar nicht. Alle 3 Hinweise nützen dem Keeper nicht sehr viel. Im ersten Fall hat der Gegner und die eigene Abwehr vermutlich gut mitgeholfen, damit der Keeper glänzen kann, ihm zweiten Kommentar fehlt sowohl der Hinweis, wie er die Situation während der Gegentore gesehen hat, um sich überhaupt ein Bild machen zu können und schließlich fehlt es an den jeweils dafür richtigen Übungen, damit er sie beim nächsten mal erfolgreicher gestalten kann.


    Wer also nicht viel Ahnung von der TW-Arbeit hat, dem würde ich davon abraten, seinem TW via Coachinghinweise aus seiner Konzentration heraus zu holen oder aus ihm einen bestimmten TW-Charakter machen zu wollen, der er nicht ist. Stattdessen sollte man sich dazu einen Fachmann zur Seite holen, der mit ihm gemeinsam den Teil des Spiels analysiert, der für ihn wichtig war, um zukünftige Erkenntnisse daraus zu gewinnen.


    Lob verträgt auch ein Keeper jederzeit und der ist auch immer ein gutes Feedback, denn sonst wird aus dem letzten Verteidiger und ersten Angreifer ganz schnell ein Idividualist, der bei einer Niederlage zum Sündenbock wird!