Gerade im Grundlagenbereich des Kinderfussballs muß man keine Ergebnisse gutreden oder schlechtreden, weil sie gar nicht als Maßstab zur Beurteilung momentaner Trainerarbeit taugen. Denn es geht hier ganz einfach erst einmal darum den Kindern den Spaß an der Sportart Fussball zu vermitteln. Deshalb spielt das Leistungsvermögen auf einer Position gar keine Rolle, weil jeder Spieler zunächst einmal Erfahrungen auf allen Positionen machen sollte.
Zwar wird der Fussball als Ergebnissportart bezeichnet. Dennoch muß die Frage erlaubt sein, ob dies auch für den gesamten Ausbildungszeitraum zu gelten hat? Wenn ja, dann wäre die Frage danach, was ein Trainer, dessen Mannschaft mit 0 : 26 verloren hat, berechtigt? Ist das nicht der Fall, so spielt letzendlich das Ergebnis gar keine große Rolle, weil es in der Prioritätenliste ziemlich weit unten steht.
Doch unabhängig, wie wir es sehen, kann ich den Verfasser dieses Threads sehr gut verstehen. Denn der Fussball ist eine "Drei-Generationen-Sportart", bei der die Tradition eine große Bedeutung hat und so selbst uralte Werte aus dem früheren Seniorenbereichen noch über Jahrzehnte bis in den modernen Kinderfussball hinaus strahlen. Deshalb liegt es an uns den Beweis anzutreten, dass unsere Vorstellungen vom Kinderfussball nach und nach die Oberhand in den Vereinen gewinnt. Weil wir jedoch primär an unseren Taten und nicht an unseren Worten gemessen werden, würde ich gern mehr über eure Trainingsmethoden erfahren, um unterstützend wirken zu können. Einstweilen möchte ich auf die Videoclips und Beschreibungen des Kollegen Zoldiak hinweisen. Mag vieles sicher für euer Team noch einen Nummer zu hoch sein, so findet ihr doch eine Menge an Anregungen für euer Training.
