Beiträge von TW-Trainer

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    Roger


    Ich kann deine Zweifel sehr gut verstehen! Zwar hat sich insgesamt der Fussball (im Leistungsbereich) vom gegnerorietierten (Zweikampf-Zermürbung) zum ballorientierten (Taktikspiel) entwickelt, dennoch sind die Dribblingqualitäten nach wie vor wichtig.
    Mein Erfahrung ist, dass besonders egoistische und dribbelstarke Spieler später häufiger passen, wenn die Gegner stärker werden.


    So, wie du ihn beschreibst, spielt er wohl nicht in der richtigen Mannschaft und nicht beim richtigen Trainer. Wenn er jedoch im Training sein Dribbling- und im Spiel sein Paßspiel verbessert, selbst kein großes Problem mit den Traineranweisungen hat, dann wird die Zeit von ganz allein entscheiden, wie sein Weg weitergeht.


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    Mennschen irren und die Gruppe der Trainer scheinbar besonders häufig. Ja, mir sind die Kommentatorensätze am gestrigen Abend zur Talentpotenzial-Einschätzung ebenfalls besonders in Erinnerung geblieben. In einem Fall wird die Körpergröße als Ausschlußkritierium genommen und im anderen Fall muß sich ein Torwarttrainer durchsetzen, weil der Mannschaftstrainer die Entwicklungschancen negativ bewertet. Klose hat mit 21 Jahren noch in der Landesliga gekickt. Auch Schweini war zunächst auf Brettern unterwegs, bevor er Fussballschuhe lieber anzog.



    Aber seien wir mal ehrlich! Haben wir uns nicht auch schon zu Aussagen, wie: "... aus dem wird nie ein guter Spieler..." oder auch: "... der wird mal ein Fussballstar werden ..." In beiden Fällen ist die Wahrscheinlichkeit des Irrtums hoch und dennoch meinen wir selbst nach dem Eingestehen des Irrtums erneut Erfolgsprognosen abzugeben! Aufgrund meiner schon recht langen Zeit als Trainer, der nun einmal bei der Kaderzusammenstellung Entscheidungen zu treffen hat, beschreibe ich es als Momententscheidung, bei der ich mich irren kann und irren werde. Deshalb fordere ich alle Spieler, die nicht berücksichtigt wurden, dazu auf, an sich selbst zu glauben und die vielleicht erlittene Niederlage in einen späteren Sieg umzuwandeln, indem man die Hinweise zur Verbesserung für sich annimmt. Die Zeit wird die richtige Antwort geben.


    Die meisten Profis, die ich im Laufe meiner Trainerzeit kennenlernen durfte, haben in jungen Jahren persönliche Niederlagen einstecken müssen. Jedoch haben sie nicht mit ihrem Schicksal gehadert, sondern fest an sich und ihre Chance geglaubt. Auch waren sie zu ehrlich, um zu betonen: " ...ja, es gab früher wirklich eine Reihe von Spielern, die mehr Talent hatten als ich, aber ich habe mich durchgesetzt ..." Man möchte fast das Fazit ziehen, dass meistens die den Weg nach oben finden, die auf ihrem Weg zunächst einmal jede Menge Steine aus dem Wege räumen müssen.


    Natürlich möchten DFB und Ausbildungsvereine am liebsten von diesen ganzen Irrtümern in der Nachwuchsförderung des DFB und der Vereine nichts hören, dennoch gibt es sie und man wird sich auch in Zukunft nicht davor schützen können. Man kann die Wahrscheinlichheit ein wenig reduzieren, indem man das Auswahlverfahren verändert und für die Leistungsbeurteilung ein größeres Zeitfenster berücksichtigt.


    Es ist deshalb nicht so wichtig, was der Trainer in einem kurzen Zeitfenster vom Spiler will, sondern es wird sich schließlich das durchsetzen, was der Junge über seinen gesamten Entwicklungszeitraum will! Die Aussage: man spielt als Erwachsener nur so gut, wie man als Kind trainiert wurde, ist deshalb ebenfalls mit einem Irrtumsfaktor behaftet, weil bereits die Qualität des Trainings sich auf jeden Menschen anders auswirkt!

    Günter


    Das nennt man nicht Pusten, sondern Blasen. Es ist ein Vorgang, wie er täglich Tausendfach in der Natur vorkommt. So kennt man das Anblasen (Jagd), Hineinblasen (Promilleröhrchen), Ausblasen (Ostereier), Blasen lassen (sind auch Eier in der Nähe), usw.


    Aber nicht alles, was auch technisch möglich ist, sollte auch auf dem Fussballplatz gemacht werden.

    Günter


    Wieder mal voreilig eine noch nicht ausgetestete Neuerung eingesetzt


    Da gebe ich dir vollkommen recht. Und schuld daran sind ganz allein die Schweizer!


    Denn nicht Jurgi und seine Buben, nein Urs Siegenthaler ist für den Matchplan "entscheidend"!


    Konnte früher noch Berti beim Bild-Zeitung lesen auf dem Klo noch seine Mannschaftsplanung machen, muß sich Jurgies Trainerstab durch die Diplomarbeit von 40 Studenten der Sporthochschule Köln quälen, die von Siegenthaler in entsprechende Video-Sequenzen begleitet werden.


    Dabei ist die Sache doch so einfach! Löw macht nach dem Essen einen Spaziergang. Während sich Zwiebeln, Knoblauch und Co. einen Weg bahnen, hat er Zeit genug, sein Bauchgefühl entscheiden zu lassen. Wozu braucht es da Bilder?
    Nur ein kurzes Beispiel:
    Ein Zeuge erklärt dem hohen Gericht wiederholt, was er gehört habe. Irgendwann wird es dem Richter zu bunt und er fragt den Zeugen: "Haben sie denn auch was gesehen"? Der Zeuge entgegnet: "Nein, Herr Richter das nicht!" Daraufhin bedeutet ihn der Richter: "Nun, wenn sie nichts gesehen haben, dann können wir ihre Aussagen auch nicht gebrauchen. Sie können jetzt gegen." Leicht beleidigt will trottet der Zeuge in Richtung Ausgang. Doch kurz vor der Ausgangstür hört man einen lauten Furz vom Zeugen. Emphört brüllt der Richter den Zeugen an. "Das ist Mißachtung des Gerichts. Das kostet sie eine saftige Strafe!" Verschmitzt grint nun der Zeuge zur Richterbank: "Wieso, haben sie was gesehen?"


    Also geh uns fort mit dieser Videotechnik. Da sind so viele Schalter an der Fernbedienung. Bis man das alles ausprobiert hat, da ist die WM schon zu ende! :thumbup:

    open-minded


    Die durch das Spray verursachte Augenreizung war ja auch der Grund, warum Trapp fragte: "Was erlauben Strunz. Er ist ständig verätzt, will aber spielen! Ein Trainer ist kein Idiot. Ein Trainer hat Augen im Kopf, aber kannè nix sehen, wenn Schaum drin ist!" :cursing:

    Brechstange


    Gerade weil schon wieder Freitag ist, darf der Humor nicht zu kurz kommen.


    Also ich kann mich deinen Forderungen nach dem Video-Beweis ab den Bambinies nur anschließen. So hat man die Eltern mit ihren "Foto-Handys" und "Videoausrüstungen" wenigstens beschäftigt und kann sich in aller Ruhe aufs Spiel konzentrieren.


    Ich habe letztens bereits erste zaghafte Anfänge beobachten können. Da waren 4 Schiedsrichter (2 Trainer von jeder Mannschaft) auf dem Feld. Würde man die jetzt noch mit einer Kamera ausstatten, dann hätten wir schon eine fast perfekte Torlinientechnologie.


    Tatsachenentscheidung ist doch kalter Kaffee. Das hat man doch schon in der Firma, denn:
    § 1 Der Chef hat immer Recht (das ist nun mal Tatsache)
    § 2 Hat der Chef mal nicht Recht, dann tritt automatisch § 1 inkraft


    Allerdings sollte die neue Technik nicht nur als Ersatz für Tatsachenentscheidungen gelten, sondern die Mitschnitte in HD-Qualität den meistbietenden Lokalsendern zwecks Übertragung verkauft werden. :thumbup:

    @open minded


    vielen Dank für das Foto. Nach genauerer Betrachtung kann man hier Giovanni Trapatoni erkennen, als er am Parkscheinautomat des Traingszentrum an de Säbener Straße seine Tests mit der Sprühflasche machte.


    So kommentiere Trapp schließlich mit freudig erregter Stimme: "Strunz spielt wie Flasche leer ... ", womit er bedeuten wollte, dass der Schiedsrichter immer eine Ersatzflasche (in diesem Falle Strunz) braucht, falls seine mal leer ist. Den Abschluß seiner erfolgreichen Testserie zur Einführung der Sprühdose gab er mit den Worten: "Ich habe fertig!" und verschwand erst einmal, um die offizielle Markteinführung zu beobachten.


    Ein jahrelanger Streit entbrannte allerdings, als Trapp darauf ein Patent anmelden wollte. Schließlich mußte er klein beigeben, weil nicht allein die Flasche mal einen Inhalt hatte. Darauf berief sich der Schweizer Konzern mit der alles entscheidenden Frage: "Weer hatts erfunden ...?"

    Ralf


    Meine herzlichsten Glückwünsche, dass der Kinderfussball nun endlich auch beim DFB ins rechte Licht gerückt wurde. Gerade rechtzeitig, um den Schwung der Weltmeisterschaft mit in den Vereinsfussball für unsere Jüngsten mitzunehmen. Denn was dort schon richtig gemacht wurde, braucht später nicht mehr korrigiert zu werden.


    Es ist die Ernte deiner verdienten Arbeit!! Darauf lohnt es sich einen Augenblick auszuruhen und es zu genießen, bevor neue Herausforderungen warten. Denn es wird noch viel Überzeugungsarbeit notwendig sein, bis überall die Vorteile der FPL auch verstanden werden. Wir sind über Jahrzehnte falschen Zielen im unteren Jugendbereich nachgerannt. Das verschwindet nicht so von einen auf den anderen Tag.


    Womit ich sagen möchte, du wirst noch viel zu sehr gebraucht ...!

    Weil passend dazu will ein Kindertrainer von uns nächstes Jahr v.a. auf "Kondition" setzen, da er dieses Hintergrundwissen wohl hat bzw diese Einstellung.
    Mehr Laufen = mehr auffallen = Superspieler....??????


    Das ist ja nicht ganz neu, mit Schlagworten und Slogan`s Eckpfeiler zu setzen. Isoliert man sie jedoch aus ihrem Zusammenhang, dann verlieren sie an Bedeutung.


    Für den unteren Jugendbereich sollte normalerweise der natürliche Bewegungstrieb für eine ausreichende Ausdauer (Kondition) sorgen. Jedoch führen die negativen Entwicklungen aus der Wirtschaft dazu, dass in der Familie immer weniger Zeit für die Kinder bleibt und sie deshalb häufig aufgrund von Bewegungsmangel nicht nur Ausdauerprobleme haben, sondern die motorischen Wegungsabläufe eingeschränkt sind.


    Bewegung ist deshalb ein Hauptthema im unteren Jugendbereich. Für die Kleinsten sollen sogar ausschließlich Bewegungsspiele den Nachholbedarf decken. Erst ab der F-Jugend spielt der Ball eine zentrale Rolle im Training. Durch kleine Gruppen und altersgerechte Übungen unterstützt durch Trainerimpulse und dosiertem Lob, die Mut machen sollen, soll der Spaß am Fussball geweckt werden.


    Die Formel: mehr laufen = mehr auffallen = Superspieler paßt nun rein gar nicht in den Kinderfussball. Denn Kinder wollen in erster Linie Spaß haben. Es sind dann wohl eher die Eltern/Trainer, die gerne wollen, dass ihr Kind auffällt. Sie überschätzen dabei ihre eigentlich bescheidene Rolle, denn das Kind entscheidet nach und nach, was es will. Irgendwann wird es sich u.U. auch gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern/Trainer entscheiden, wenn es sich eines künstlich auferlegten Drucks entledigen will oder wenn es an anderen Dingen mehr Spaß hat.


    Erst, wenn der Jugendliche für sich das Ziel erkannt hat, dass aus dem Hobbyfussball später einmal ein Beruf werden könnte, lohnt sich die Beschäftigung mit der Frage, welche höheren Anforderungen der Fussball stellt.

    Ranwie


    Eigentlich ging`s ja nur um die Ungültigkeit eines Vereinswechsels und am Rande darum, ob die Regeln dafür nur gut sind oder nicht! Klar war auch, dass man sich wohl solange an die Regeln halten muß, solange keine Besseren zur Verfügung stehen.


    Doch nun zu deinen Erfahrungen mit den wechselwilligen 12 - 13 jährigen Kindern. Hier haben sich nach der gemeinsamen Zeit in der Grundschule neue Freundschaften aufgrund des Schulwechsels ergeben. Hinzukommen sicherlich die Folgen der Talentförderung (man erkennt beim gemeinsamen Training, dass es auch in anderen Vereinen nette Kameraden gibt), dem Schulsport und letzendlich auch dem wachsenden Interesse größerer Vereine an Talenten aus dem Einzugsgebiet. Alles zusammen ergibt eine Mischung, die in der überwiegenden Anzahl der Fälle nach dem einmaligen Vereinswechsel zum Dropout führt. Denn im ersten Verein lief es nicht gut, weshalb man in einen anderen Verein wechselte. Weil es sich nach anfänglich guten Erfahrungen im zweiten Verein aber auch hier negativ entwickelte, entschloß man sich zu einem anderen Hobby. Nur dort, wo man sich beim Abschied "in die Augen schauen konnte" gelingt eine Rückkehr zum Heimatverein.
    Die Vereinshopper, ja die gibts auch! Manche sind sehr leicht beeinflußbar und rennen jeder neuen Versprechung hinterher. Andere glauben an ihre Chance und starten dazu erneute Anläufe, wenn es bei einem Club sportlich nicht weitergeht.


    Doch in dieser Altersgruppe haben die Eltern meistens noch ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Sehen die Eltern keine Perspektive für ihre Kinder im Verein, so ist es durchaus nachvollziehbar, dass sie sich Sorgen machen und schließlich dem Wechselwunsch ihres Kindes zustimmen.


    Doch bevor man ein Werturteil über die Vereinswechsel ausspricht, müßte man noch darüber diskutieren, inwieweit der Verein seinen Pflichten für gut ausgebildete Trainer und günstige Rahmenbedingungen für alle Teams verantwortlich ist! Denn es ist schwerlich anzunehmen, dass es dort, wo man sich wohlfühlt, viele Spieler zu anderen Vereinen wechseln wollen.


    Viel zu häufig wird vergessen, dass es sich lediglich um das Hobby eines Kindes handelt. Wenn die Vorstellungen zwischen Spaß und Leistung zu weit auseinander gehen, ist ein Abschied bereits vorprogrammiert. Nur dann, wenn auch das Kind durch den Spaß am Fussball auch den Spaß an der eigenen Leistungen ohne Druck durch Trainer und Eltern findet, darf der Leistungsweg beschritten werden. Nicht selten ist das der Grund, weshalb Kinder auch zur "Tauschware der Erwachsenen" (Vereinshopper) werden.

    Schon schlimm genug, dass die Holländer bei der Vereitelung gegnerischer Torchancen ganz vergaßen, eigene Angriffe zu kreiieren! Jetzt wettert van Gaal auch noch, man möge doch das Spiel um Platz 3 ausfallen lassen. Weil ja sein Team 1 Tag weniger zur Regeneration habe als die Brasilianer würde dies gegen das Fairplay verstoßen. Ja, wie ist denn nun das zu verstehen? Hätten sich danach nicht auch Teams, die sich fürs Achtelfinale qualifiziert haben, aufgrund einer kürzeren Regenerationszeit benachteiligt fühlen müssen? Außerdem, von welchen Anstrengungen will man sich denn erholen? Schon eher nachvollziehbar ist die Angst, zum Schluß gleich zweimal hinter einander zu verieren und dann als Looser heimzukehren. Doch es kommt immer auch darauf an, wie man verliert. Während des gestrigen Spiels haben viele niederländsiche Fans bis zum Schluß ihren Fernsehern ausgeharrt. Wäre es eine glanzvolle Niederlage mit vollem Einsatz gewesen, sie wären trotzdem stolz auf ihre Elftal gewesen. So aber wurden führen sie sich von einer Trainer-Taktik, mit der man zwar nicht verlieren, aber auch nicht gewinnen kann, verarscht! Es wäre an der Zeit gewesen, analog des brasilianischen Trainers, die Verantwortung dafür zu übernehmen und den treuen Fans eine Wiedergutmachung zu versprechen.
    Jedoch scheint van Gaal nicht nur mit der Verarbeitung von Niederlagen eine Problem zu haben, nein er ist in einigen Momenten des Lebens in einer ganz anderen Welt. Selbst, wenn sich viele Blicke aufs Finale zwischen Deutschland und Argentinien richten mögen, hat jede Mannschaft, die sich für diese WM qualifiziert hat, Lob für diese Leistungen verdient. Für die meisten Spieler ist es die erste WM, aus der sie Kraft und Erfahrungen schöpfen möchten. Für manche ist es ein endgültiger Abschied aus ihrer aktiven Laufbahn, in der sie jede Minute genießen wollen. Für van Gaal sind es lediglich die Spielergebnisse!


    Für mich klingt die innere Weigerung zum Austragen des Spiels um den 3. Platz wie ein Rücktritt. Das muß er mit sich persönlich ausmachen! Vergessen sollte er dabei nicht, dass er bis zu seiner Verabschiedung aus dem Amt Verantwortung für seine Mannschaft und dem niederländischen Fussball hat.


    Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, sich beim Fallen weh zu tun, sondern so schnell wie möglich wieder aufzustehen! Sollten die Aussagen jedoch aus einer nachvollziehbaren Frustsituation entstanden sein, so hat er bis Samstag zeit, sein Team und sich in ein besseres Licht zu rücken.

    Premutos


    Spieleinsätze in Test- und Freundschaftsspielen sind auch ohne Vereinsmitgliedschaft und Pass in aller Regel erlaubt.


    In der Passfrage würde ich mich ganz einfach an den vorherigen Verein wenden. Vermutlich läßt sich rasch der Spielerstatus klären? Falls nicht, Anfrage beim Verband, welche Daten dort vorliegen.


    Sobald gültige Passdaten beim Verband für diesen Spieler bestätigt werde, ist er auch für den Punktspieleinsatz berechtigt.

    Zodiak
    Das gestrige Spiel war für die Fans und Zuschauer eine Frechheit, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Besondes enttäuscht bin ich jedoch von den Niederländern, die dem Spiel in keiner Phase ihren Stempel aufdrücken konnte. Fast jeder hatte Angst vor einem Fehler und so entwickelte sich kaum mal eine Idee.


    Wenn man alles gibt, dann kann es vorkommen, das es kurz vor Spielende zum Wadenkrampf kommt. Habe ich gestern nicht gesehen. Allerdings fielen mir bei dieser Art von Standfussball gelegentlich die Augen zu!


    Man kann ein Spiel gewinnen, wenn man 70 Minuten lang das Spiel des Gegners zerstört und in den letzten 20 Minuten Druck macht. Aber irgendwann trifft man auf einen Gegner, der darauf eingestellt ist. Und dann ...?


    Nun spielen wir gegen Argentinien. Einem Team mit vielen "Arbeitern" und wenigen Stars!

    @addi


    Nur zu gerne würde ich dir in allen Punkten rechtgeben. Aber allein mit dem Wechselsystem hat es nicht zu tun. Denn nach dem BGB dürfen Jugendliche unter 18 Jahren keine Verträge abschließen, bei denen sie nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten erwerben. Normalerweise ist die Vereinsmitgliedschaft mit der jährlichen Zahlung von Mitgliederbeiträgen verbunden. Deshalb müssen die Eltern ihre Einwilligung geben. Aber die Gesetze stammen teilweise aus einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche normalerweise nur über ein kleines Taschengeld verfügen. Heutzutage verfügt die Jugend über weitaus mehr Geld durch Ausbildungsvergütung oder Nebenjobs, sodass die meist sehr geringen Mitgliedsbeiträge vermutlich deutlich geringer sind als die monatlichen Kosten für die Internetverbindung mit dem Smartphone. Ferner gibt es bereits Ausnahmen. So dürfen bei einigen Wahlen bereits 16 Jährige wählen gehen.


    Manchmal, wie hier treffen wir eben auf veralterte Rechtsbestimmungen, die das Recht auf freie Ortsbestimmung der Freizeitgestaltung im Verein zusätzlich einschränken.

    Der Brasilianer David Luiz fügte nach dem offiziellen Interview hinzu, dass bei ihm der Haarspliss, den er am Abend vor dem Spiel im Spiegel entdeckt hatte, zur Leistungsminderung geführt habe. Sein Kollege Hulk sei beim Abschlußtraining (Schwalbenüben) immer wieder aus dem Bett gefallen. Fred habe 2 Stunden als "Geistergänger" auf der falschen Seite der Rolltreppe verbringen müssen, bis er endlich mit letzter Kraft das rettende Ende erreicht habe. Torwart Julio Cesar habe am Abend zuvor beim Spaziergang am Strand an einer Castingshow zur Wahl von " Mrs. Sweetshirt du brasil 2014" teilgenommen. Das habe ihn so beeindruckt, dass er immer, wenn ihm beim Spiel ein Ball entgegen kam, er auf den Zweiten gewartet habe. Der aber sei nicht gekommen, weshalb er immerfort an die Lenden der Mädchen, stattt an sein Vaterland habe denken müssen. :thumbup:


    Den Argentiniern blieb beim gestrigen 8 Gänge-Menü der Bissen m Halse stecken, als sie versuchten, in der selben Geschwindigkeit, in der die Deutschen Angreider die brasilianischen Abwehrspieler in dessen Strafraum austanzen, ihre Steaks zu filetieren. Messi gab im geheimen Treffen einigen Reportern bekannt, dass er sich nicht nach, sondern schon während des Spiels gegen Deutschland aus der Nationalmannschaft zurück ziehen wolle, falls es überhaupt dazu käme. :thumbup:


    Van Gaal verbot nach ausführlicher Spielanalyse seinen Schützlingen jegliches weitere Training. Das habe jetzt sowieso keinen Zweck mehr und Gras könne man schließlich auch in seiner Kammer rauchen, begründete er diese Maßnahme. Jedoch gab er seinen beiden Keeper die Sonderaufgabe, durch einen gezielte Welpengriff (wie seinerzeit Kahn es machte) in den Nacken der gegnerischen Angreifer, diese außer Gefecht zu setzen. Mit reiner Beschimpfung oder dem Bespucken sei den Deutschen nicht mehr beizukommen. :thumbup:


    Wie bereiten sich wohl die Deutschen aufs Endspiel vor? :thumbup:

    Die im Grenzgebiet gern gelesene niederländische Tageszeitung - De Telegraaf - titelt heute:


    "Wenn die niederländische Mannschaft das Finale der Fußball-WM erreichen sollte, dann kann sie sich auf etwas gefasst machen. Deutschland machte am Dienstagabend im Halbfinale Hackfleisch aus Brasilien, indem es mit weniger als 7:1 (!) gewann."


    Das mit dem Hackfleisch ist allerdings ein wenig anders zu verstehen. Denn man muß wissen, dass die deutschen "Fressbuden" am Wochenende fest in niederländischer Hand sind. Denn dort gibt es diese Pommesbuden kaum. Wenn auf dem Teller XXL-Schnitzel und Frikadellen liegen, grinst der Holländer über alle 4 Backen!


    Aber ähnlich wie hier gibts auch dort kaum einen Normalzustand. Entweder ist man himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt.


    Mal abwarten, was der - Telegraaf - morgen schreibt, falls die Niederlande gewinnt? Vermutlich: Brasilien war ohne Silva und Neymar nichts wert und Deutschland ist es nicht ohne Hummels. - Robben gegen Mertesacker, das wird lustig! Beim Elfmeterschießen reicht Tim Krul (Quote in der letzten Saison beim Heimatverein Newcastle 2 von 20 Elfmetern gehalten, aber das wissen die dummen Deutschen ja nicht). Was kann der Nasenbohrer Löw gegen unseren Genie-General van Gaal ausrichten? Jungs, spannt die Wohnwagen an! Sonntag gehts auf Besuch nach Deutschland. Allerdings wüßte ich auch schon die Deutsche Antwort: "Harpe geht mal wieder lecker Mittagessen. Diesmal lädt er sich, verkleidet als Angela Merkel, ins Königshaus nach Den Haag ein und bringt als Gastgeschenk die ins vollgeheulte Tricot von Arien Robben gepackten Hackfleischbällchen mit.


    Sorry, aber das mußte mal sein - denn es geht nur um Fussball, sonst nix!

    Ein 7 : 1 von Teams, die über Jahre auf Augenhöhe spielten, kann man nicht analysieren ohne die Leistungen der einen Mannschaft zu überhöhen und die der Anderen zu erniedrigen.


    Für mich hat es deshalb Thomas Müller mit seiner Aussage. "Jedes Spiel entwickelt sich anders ..." auf den Punkt gebracht. Denn es legten die Brasilianer zunächst los wie die Feuerwehr und so manch ein Schiedsrichter hätte nach der Schwalbe des brasilianischen Angreifers auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Natürlich muß man in einem Spiel, bei dem es nur einen Sieger und Verlierer gibt, spätestens nach dem 0 : 2 alle taktischen Pläne über Bord werfen. Doch in dieser Phase hätte es einen Plan B geben müssen, durch das der Trainer das Spiel seiner Mannschaft wieder in bessere Bahnen lenkt. Mir schien jedoch, dass Trainer und Mannschaft in eine Art Schockstarre verfielen, sodass Jurgis Buben sich wie im Hallenfussball die Bälle zu paßten und sich in einen Rausch spielten, der erst mit dem Halbzeitpfiff endete. Um einerseits die Kräfte fürs Endspiel zu schonen, denn daran durfte man eigentlich jetzt kaum noch zweifeln, hätte ich mir zur Halbzeitpause den Einsatz einiger Ersatzspieler gewünscht. Doch es kam lediglich Mertesacker für den angeschlagenen Hummels. Wie zu erwarten legten die Brasilianer jetzt einen Zacken zu und konnten für eine kurze Zeit die deutsche Abwehr beschäftigen. Hier zeigte Neuer mal wieder sein Können, weil er sich im Algerien-Spiel "fit zur Vereitelung von 100 %-igen Chancen" gemacht hatte. Wie wäre das Spiel verlaufen, wenn es den Braslilianern gelungen wäre, ähnlich wie den Deutschen in der ersten Halbzeit, aus jeder Chance ein Tor zu machen? Dann wäre man zur 50-zigsten Minute 2 : 5 herangekommen. Auch konnte jeder sehen, dass mit Mertesacker wieder die Unsicherheit aus dem Algerienspiel in die Abwehr einkehrte. Hätten die Zuschauer ihr Team wieder auf die Erfolgsstraße tragen können? Aber nach der Einwechselung von Schürle, der trotz seiner klarsten Torchancen gegen Frankreich von der Teamleitung großes Lob erhielt, wendete sich das Blatt wieder. In dieser Phase glaubten nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer nicht mehr an einer Wende und so ließ man die Deutschen wieder gewähren. Selbst ein Dante fand kaum zu seiner Leistung und spielte teilweise ängstlich wie ein C-Jugendspieler. Spott und Häme gab es für den Brasilianer Fred, der von seinem Trainer durch seine Auswechselung erlöst wurde. Bälle, die normalerweise nicht den Weg ins Tor finden, wie das 7 : 0 aus spitzem Winkel, demoralisierten die Mannschaft weiter. Die Trauer der Zuschauer schlug nun um in Zorn. Während ein Teil der Zuschauer frustriert das Stadion verließen, schwenkte der andere Teil des Publikums die Seiten und applaudierte fortan den gelungenen Spielzügen der Deutschen. Fast noch wäre Özil das 8 : 0 gelungen, doch er verfehlte das Tor knapp. Stattdessen konnte Brasilien die Unsicherheit auf der rechten deutschen Abwehrseite, wo Lahm sich häufig 2 Gegenspielern gegenüber sah, nutzen. Mir schien, alle bis auf Neuer gönnten den Brasilianern diesen Ehrentreffer, war doch das Spiel längst gelaufen.


    Ob die Brasilianer bis zum Samstag ihre Wunden geleckt haben und sich mit einem dritten Platz ordentlich aus ihrer WM verabschieden können, bleibt nach dem gestrigen Debakel fraglich.


    Zwar können die Deutschen am Sonntag mit breiter Brust antreten. Ob sie jedoch nach den hohen Siegen über Portugal und Brasilien nunmehr mit ihrer Favoritenrolle umgehen können, das muß sich erst zeigen. Mir wären die Niederländer am liebsten. Wie hieß noch mal der Mann, der damals beim Finale Deutschland ./. Holland das entscheidende 2 : 1 im Finale schoß? Ich glaube der Bayern-Spieler Müller war`s! Das könnte sich durchaus wiederholen, was meint ihr?

    @phillipe


    Erst einmal willkommen im Forum.


    Es erscheint sehr ungewöhnlich, dass ein Verein aus allen Wolken fällt, als eine halbe Jugendmannschaft nach dem letzten Spiel die Pässe zwecks Vereinswechsel einfordert. Allein aus dem Grunde, dass zunächst 1 Spieler wechseln wollte, läßt es sich wohl kaum der Wechsel von weiteren Spielern erklären?


    Deshalb habe ich mal ein paar Fragen.
    1. Was ist denn alles passiert, dass die 6 Jungs unbedingt in einen anderen Verein wollen?
    2. Sind das nach deiner Meinung Gründe, die einen Vereinswechsel rechtfertigen?
    3. Hat man im Verein schon vorher erkannt, das die halbe Mannschaft mit der Situation unzufrieden war?
    4. Wenn ja, was wurde unternommen, um die Zufriedenheit der Spieler zu verbessern?
    5. Was ist seitdem geschehen?
    6. Hat es z.B. ein Gespräch zwischen den Vereinsverantwortlichen und den 6 Jugendlichen mit ihren Eltern gegeben?
    7. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?


    Es ist für uns schwerlich möglich, die Situation ohne Kenntnis des Sachverhalts, insbesondere der unterschiedlichen Ansichten darüber, zu beurteilen und ggf. einen Rat zu geben.

    Lafit


    1. Die Abmeldung ohne Unterschrift der Eltern von den noch nicht volljährigen Jugendlichen und ohne verbindliche Zustellung zum Heimatverein (z.B. per Einschreiben) ist ungültig.
    2. Der Heimatverein der beiden Jugendlichen ist nicht verpflichtet, die Pässe herausgeben.
    3. Die 14-tägige Herausgabefrist kommt nicht infrage.
    4. Vom Datum der des ordnungsgemäßen Zugangs einer gültigen Vereinsabmeldung an kann spätestens 14 Tage nach Erhalt der Pass von den Eltern der Spieler verlangt werden.
    5. Der eventuell aufnehmende Verein hat solange keinerlei Rechte an den Spielerpässen, wie noch keine Vereinsaufnahme durch aktive Mitgliedschaft erfolgt ist.


    Ob das alles moralisch zu verantworten und im Sinne der Freizeitsportler ist, das steht auf einem anderen Blatt

    Kobi


    Als junger Verein geht man sicherlich vorurteilsloser an die Details. So ist es normal, dass man sich in den Gründerjahren zunächst einmal im Freizeitangebot finden muß. Jedoch einen Verein mit dem Ziel zu gründen, die 1. Herrenmannschaft so schnell wie möglich in den Leistungsbereich zu führen, kann bedenkenswerte Nachteile haben. Je nach Liga und Verband wird für den Seniorenbereich ein sportlicher Unterbau verlangt. Wo die Jugend nur als Mittel zum Zweck der Senioren-Ligazugehörigkeit gebraucht wird, ist fraglich, ob sich die Verantwortlichen auch wirklich um die Rahmenbedingungen für die Jugend kümmern. Darum sollen sich gefälligst Jugendleitung und Trainer kümmern.


    So, nun kommen wir zu deinen konkretisierten Wünschen:


    zu 1. und 2. Mannschaften nach Leistungsvermögen aufteilen


    Diese Aufteilung in Teams ist im unteren Jugendbereich immer mit großer Sorgfalt zu treffen. Man sollte die Wünsche der Kinder, mit Freunden zu kicken in die Erwägungen einbeziehen, statt nur nach dem Leistungsvermögen einzuteilen. Allerdings gibts im E-Jugend-Bereich noch sehr viele Mannschaften im engeren Umkreis, weshalb es generell möglich sein sollte, jeweils in Staffeln zu spielen, wo man jeweils auf Augenhöhe mit den Gegnern spielen kann.


    Aber ihr solltet zunächst einmal das Ziel haben, pro Team 2 geeignete Personen als Trainer zu finden. Geeignet ist nicht unbedingt Derjenige, der nach der Frage des Jugendleiters nicht schnell genug einen Schritt zurück macht! Er sollte Fussballgrundkenntnisse besitzen, ein großes Herz für Kinder haben und sich gerne mit kindgerechtem Fussball beschäftigen. Weil er im unteren Jugendbereich mehr der Kümmerer als der Trainer ist, sind rein leistungsorienteirte Trainer hier fehl am Platz!


    zu 3.
    Mach dir klar, dass dein Einfluß trotz abwechselungsreichen, altersgerechten Training und fürsorglicher Führung bei den Kindern begrenzt ist. Wenn sich der Wunsch der Eltern nicht mit dem Interesse des Kindes am Fussball deckt, dann wird das Kind (meist in der D-Jugend) diesen Wunsch äußern und sich ein anderes Hobby suchen. HInzu kommen die Kinder, denen Fussball anfangs noch Spaß machte, jedoch später andere interessante Hobbies gefunden haben. Das ist beides O.K., weil sich Kinder ausprobieren wollen und selbst dabei Erfahrungen sammeln müssen.


    Davon hast du zwar noch nichts als E-Jugend-Trainer, wo du auch solche Kinder in deiner Trainingsgruppe hast. Wenn man jedoch weiß, dass man nicht in jedem Fall die Erwartungen der Kinder erfüllen kann, so mag das bei der Entscheidung helfen, diese Kinder einfach mitmachen zu lassen! Natürlich kann man ggf. mit den Eltern auch daraüber sprechen, ob auch sie das Gefühl haben, dass sich das Kind nicht beim Fussball wohlfühlt! (Ich habe mal vor vielen Jahren einige Eltern und Trainer mit ihren vermeintlichen Torwarttalenten wieder nach Hause geschickt, als mir einige Kinder auf die Frage, wenn den freiwillig und gerne zum Torwarttraining komme, verneinten. Selbst, als ich den Erwachsenen erklärt habe, dass sie doch nur die Begeisterung der Anderen stören, weil sie doch selbst gar keinen Spaß daran hätten, gab es zunächst Verwunderung. Aber natürlich konnte ich das nur machen, weil ich die Rückendeckung vom Verein hatte.)