Beiträge von DSV

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    Danke dir DSV.
    Denke, ich muss die Frage anders stellen:


    Wer schon Erfahrungen gemacht?
    Häufig in einer zu starken Gruppe verloren. Trotzdem die Quali erreicht. Und dann?
    Oder eben 'unten' gelieben und mehr gewonnen als verloren. Was ist mit den Leistungswilligen passiert? Sind sie geblieben?


    ok, darauf kann ich antworten.


    ich bin mit meinen jungs aus der kreisliga in die landesklasse aufgestiegen, obwohl abzusehen war, das es eng werden würde.


    es hat auch leider nur für ein jahr gereicht und wir sind wieder abgestiegen, jedoch profitieren die jungs noch heute von den dort gemachten erfahrungen und sprechen immernoch begeistert von dem erlebten.


    die motivation brach trotz vieler niederlagen nicht ab (wobei es auch nicht ständig derbe klatschen gab, sondern eher immer knappe nierderlagen), lag vielleicht auch daran, das sich die jungs über ihren aufstieg gefreut hatten.


    gruss

    moin,


    ich glaube, da kann man dir von aussen keinen wirklichen rat geben.
    das musst du mit deinem jungs besprechen und ihnen die höheren ziele schmackhaft machen, wenn sie auch nur annähernd bock auf höherklassigen fußball haben.


    wenn aber ein großteil nicht wirklich auf etwas mehr 'brennt', wird es schwer sie in dem alter zu begeistern :/



    gruss

    Bleiben wir doch mal beim Spiel Fluss überqueren. Ich habe ein Kind das vorsichtig den Fluss überquert, aber den Pirat umspielen kann (Innenseite links und rechts). Ein anderes Kind spielt den Ball mit dem Spann wuchtig nach vorner und ist schnell am anderen Ufer, allerdings war der Ball wenig bis gar nicht unter Kontrolle.


    das könntest du unterbinden, indem du laut zb bis 10zählst (oder zaehlen lässt, sofern die kids das schon können) und der spieler erst am andern ufer seien darf, wenn er 10mal den ball berührt hat.


    die frage bleibt aber bei allen spielen, wie weit deine kids sind, und wie schnell sie neues 'verdauen'.
    einzig daran würde ich es ausrichten, ob und wie du sie
    durcheinanderwuseln lässt.

    Ich tendiere dazu dem Kind mit der engen aber langsamen Ballführung zu loben und nichts ändern zu wollen. Beim anderen Kind lobe ich die schnelle Überquerung, versuche ihn aber durch weitere und andere Spiele zu einer engeren evtl. langsameren Ballführung zu bewegen. Ist diese Vorgehensweise richtig? Oder soll jedes Kind erstmal Tempo mit dem Ball machen und engere Ballführung kommt später. Ich sehe es eher anderes herum, aber was meint ihr?


    ja, das ist richtig


    du arbeitest vom "langsamen zum schnellen" und später geht dann "genauigkeit vor schärfe". sprich ersteinmal die grundform fehlerfrei beherrschen und dann in eine flottere ausführung übergehen, denn andersrum würde die ballkontrolle am fuß unter der geschwindigkeit leiden und fehler würden sich einschleifen.



    gruss

    kleiner Dorfverein in der näheren Umgebung hat sich stark auf den Frauen und Mädchenfussball konzentriert.


    jetzt ist die B-Mädchenmannschaft in die Bundesliga aufgestiegen, alles Mädchen aus der direkten Umgebung.


    wie finanzieren die sich denn? ist doch sicherlich ziemlich teuer bundesweit spielen zu können.


    msg

    FB schreibt von schlüssigen Argumenten oder "...der andere nur noch seinen Standpunkt vertritt aber mit dem selbständigen Denken aufgehört hat.." . Das ist doch ein völlig subjektives Gefühl, ebenso die Forderung von DSV "mehr günther und weniger andre und kk würde dem forum einfach noch mehr substanz geben". Andre hat z.B. mehr für den Kinderfußball in Deutschland geleistet als wir beide DSV es jemals werden und das weiß ich von offiziellen Stellen. Ich habe mich mit Andre und auch mit KK schon richtig gezofft und trotzdem respektieren wir uns.

    das heißt auch nicht, das ich andre's beiträge nicht respektiere (es gibt auch einen großen teil, den ich klasse finde-besonders, wenn es praktisch durchführbare dinge sind :) ), jedoch sind nicht immer die gleichen gebetsmühlenartig vorgetragenen standpunkte auch immer zielführend, wenn es um ganz konkrete trainings/trainerfragen geht.


    mich stört zum teil, das oftmals prinzipell an den den fragenden gezweifelt wird, da die frage nicht 'kinderfußballkonzeptkonform' (oder sie hier nicht dafür gehalten wird) ist.
    jeder trainerneuling hat doch auch das recht auf entwicklung, auf fehler, auf 'bedenkzeit', sowie eine persönliche einschätzung seiner gegebenheiten. viele praktische probleme lassen sich einfach nicht mit theoretischen ideen beheben.
    bei günter ist das einfach mit mehr praktischem hintergrundwissen besetzt und man liest einfach, das er genau weiß wovon er da schreibt....................


    selbst bei andre hat doch inzwischen ein umdenken eingesetzt und einige positionen, die noch vor jahren 'bis auf's messer' ;) ausgefochten wurden sind doch inzwischen relativiert und ich denke, das diese entwicklung auch noch anhalten wird, denn jede idde muss "draussen" auch standhalten können.



    vor diesem hintergrund und in diesem kontext möchte ich meine zitierte aussage verstanden wissen, und nicht als persönlichen angriff auf einen der schreiber.



    msg

    Problem ist doch, dass im KiFu fast nur Erwachsene laut zu hören sind, dh er ist erwachsenendominiert, mal nur durch Trainer, mal auch o. sogar nur durch bestimmte einzelne Eltern - ist auch egal. So zeigt sich wem der KiFu gehört, dass sein Name schon ein Riesen-Etikettenschwindel ist. Denn wenige Große, nicht alle Kleine bestimmen, wie er läuft. Und ist es nicht symptomatisch, dass man dies ungleiche Verhältnis zwischen Groß u. Klein trainerseits praktisch nie gern reflektieren mag? Wer beim gegenseitigen Drcukmachen, wo eh einseitiges üblich ist, unterliegt, sich aber noch entwickeln dürfen sollte, ist klar. Daher sollte sich Druckmachen von Groß gegen Klein statt nur der Kleinen untereinander aufm Platz verbieten, vielmehr im Gegenteil: Trainer hätten Druck von den Kids u. auf sich zu nehmen, zB bei Niederlagen: nicht der Peter o. Leo ist dann Schuld, sondern stets zuerst ihr Trainer, da er für alle per se Verantwortung trägt. Dies befreit dann Kids, so dass sie eher heranwachsen in dem, was sie stark machen kann: ihren Potentialen u. Talenten. Nur: wer will dies unter Erwachsenen schon hören, wo fände der Mitstreiter, der die Kids selbst, ihre Nöte u. Sorgen in den Mittelpunkt stellen statt wie alle sonst - Schule, Eltern, Trainer - ständig Druck auf sie ausüben wollte, sich gegenseitig bestätigend, dass dies durchaus positiv zu werten sei? Kaum einer, und das ist das Traurigste in dieser Art üblichen KiFu. Da Kids selbst keine Chance haben, sich mündig zur Wehr zu setzen u. per Gegendruck adäquat zu verteidigen: wie in jedem Erwachsenenteam, wo daher m.E. kaum einer der Kindertrainer zurecht käme, die ich ringsum so beobachte u. die sich eben alle auf dem Rücken der Kids gern groß fühlen:vorherrschend, wo sie dienen sollten, zu dienen ...


    @kk


    was hat dein post jetzt aber damit zu tun, das lautstärke kein synonym für gut, oder schlecht ist?


    msg

    Wenn`s gut geklappt hat und der Wunsch nach weiteren Multitasking-Übungen besteht, dann gerne....................

    klingt auf jeden fall interessant....kannst du das mal aufzeichnen?


    vielleicht kannst du ja ein eigenes thema mit multitaskingübungen aufmachen :)


    msg

    Daher wehe jedem, der zB nach nem bitteren 0:8 o. 1:13 als bloßes Elternteil wie Extrainer o. jahrzehntelanger Spieler - natürlich meilenweit unter ihnen selbst stehen sollend, eben auf nichts als formelle Amtsmacht hin (wie zu Oma's Zeiten!) - nachzufragen wagt: aus Fürsorge u. Verantwortung für sein Kind etc. Da fehtl im Kopf dann doch jede "Spielintelligenz" - und woher soll sie aufm Platz dann kommen, wenn alle nur nach Plan machen sollen, was dieser Kopf als "Großer" ihnen vorgibt...? ?(

    moin,


    vielleicht ist genau das umsetzen können von, zb. taktischen, vorgaben eine art spielintelligenz und das andere einfach nur intuitives spiel, welches spieler relativ schnell an seine grenzen bringt???


    msg

    Wenn du aber alles zuerst an der Person festmachst, musst du dich nicht wundern, dass du mit jedem Erkenntnisschritt zur Person alles wieder relativieren musst.

    es geht ja bei den meisten "neulingen" nicht darum, es an der PERSON festzumachen, sondern darum DER FRAGENDEN PERSON eine angemessene, bestenfalls hilfreiche, antwort zu geben.
    und genau darum sollte es doch eigentlich gehen..........einen hilfreichen austausch zum thema fußball(training) zu haben und nicht darum hier eine selbstdarstellung abzuliefern, die am ende den fragesteller nicht weiterbringt.
    dazu gehört für mich auch, das man wenn man nichts zum thema beizutragen hat, auch einfach mal die finger von der tastatur lässt. ich versuche auch nur auf dinge zu antworten, wo ich denke, das es sinn macht ;)


    wenn jemand hier schon länger aktiv ist, erübigt sich das nachfragen, da man in der regel schon das eine oder andere über seine trainerträtigkeit erfahren hat und gewisse dinge faktisch einordnen kann.



    msg

    das hast du gut geschildert..............jedoch machen sich ja nicht alle die mühe überhaupt nachzufragen und zu analysieren, sondern knallen zum teil gleich mit den 'ganz dicken kifu-konzeptkanonen' und 'alle trainer sind echt schlimm und laut die überhaupt auf die idee kommen so eine frage zu stellen' um sich.
    wenn vom fragensteller keine reaktion auf die rückfragen kommt, sollte man das thema einfach ruhen lassen, als sich in wilde spekulationen zu ergiessen.


    ein wenig mehr gelassenheit stände vielen leuten einfach ganz gut zu gesicht.


    msg

    DSV,


    dann lies hier mal an welcher Stelle das Thema hier gibt und unsachlich und provozierend wird. Soll ich das jetzt so stehen lassen oder darf ich mich wehren?
    Lies mal, wie Günter reagiert hat, ist das jetzt richtig oder falsch? Ich bin jedenfalls nicht bereit, die User dieses Forums pauschal als Idioten abstempeln zu lassen und dazu nicht einmal offen, sondern provozierend durch billige Rhetorik.


    ich kann dir da grade nicht recht folgen, und weiss nicht genau, worauf du hinaus willst.


    msg

    Wir versuchen immer kräftig Verkehr und Gegner- Zeitdruck einzubauen. Kinder sind durch den Verkehr gezwungen den Kopf zu heben und durch den Gegner- Zeitdruck nicht nur daherzutraben. Durch ständiges wiederholen sind viele soweit mit Innenseite links und rechts an den Gegnern vorbeizudribbeln. Dribbeln mit den Innenseiten hat deshalb Priorität.


    moin,


    grundsatz ist immer:
    "vom einfachen zum schweren"
    "vom langsamen zum schnellen"
    "vom einzelnen zum gemeinsamen"


    bevor ich sie "durcheinanderwuseln" lasse und unter "gegenerdruck" stelle, muss ich erstmal sicherstellen, das sie überhaupt dribbeln können.


    das üben mit hütchen und lauf/dribbelspiele mit unterschiedlichen ballsorten als staffelwettbewerbe halte ich da für sinnvoller.


    wenn sie die grundlagen/grundtechniken beherrschen kommt der nächste schritt, quasi das üben in kleinen selbständigen dribbelgruppen dran.


    da viele kids in dem alter noch eine fehlerhafte fussstellung haben (also x-beine), solltest du erstmal schauen, wie sie von sich aus dribbeln. viele machen das auch einfach mal mit dem aussenrist und kommen damit erstmal besser zurecht.
    es hängt da sehr viel von deinen beobachtungsqualitäten ab um den kids das für sie optimale anbieten zu können.


    msg

    Als problematisch für das Forum sehe ich eher an, dass einzelne Viel-Schreiber die Diskussion in vielen Threads komplett dominieren, d.h. die Diskussion dreht sich nach wenigen Posts nur noch um das Pro und Contra der von den Vielschreibern gesetzten Argumente. Einziges Rezept dagegen ist wohl, dass sich möglichst viele auch aktiv an den Diskussionen beteiligen. Gerade auch deshalb möchte ich alle Neulinge ermuntern, hier weiter mit zu diskutieren. betreuer72 hat insofern alles richtig gemacht :thumbup:.


    mahlzeit,


    ich denke, man erkennt auch sehr stark, wer wirklich praktiker ist und "trainings- bzw. vereinsarbeit" auch durchsteht, bzw. damit alt (also älter ;) ) geworden ist, und wer in seinen vorstellungen und theorien lebt.......................


    für jungtrainer ist glaube ich oft nicht so einfach zwischen fiktion und realität und realisierbarer möglichkeit zu unterscheiden.


    praktische, hilfreiche tips kommen bei vielen themen oftmals einfach zu kurz, da vorher das thema leider schon kippt und sich in überflüssige grundsatzdiskussionen verbissen wird, die leider schon zig fach geführt wurden.


    ohne den betroffenen jetzt auf den virtuellen schlips treten zu wollen möchte ich es mal als "mehr günther und weniger andre und kk würde dem forum einfach noch mehr substanz geben" zusammenfassen.



    msg

    Entspannung als Regeneration ist jedoch ganz etwas anderes. Hier hat der Körper bzw. der Geist bereits eine Leistung erbracht, bei der er an seine Grenzen gegangen ist. Man sollte sie kennen, bzw. auf ihre Signale achten, um nicht aus positiv dosiertem Druck eine Außensteuerung werden zu lassen, die keine neuen Kräfte freisetzt, sondern für Blockade sorgt.


    meinst du damit aktive entspannungsübungen im rahmen eines training? und wenn ja, wie sieht sowas bei dir aus?



    msg

    Muss man doch lauter sein ? Unterstütze ich meine Mannschaft nicht genug wenn ich nicht auch lautstark 'dagegenhalte' ? Mache ich da sogar einen Fehler, wenn ich zu leise bin ? War das jetzt positiver Druck oder sollte man des trotzdem lassen ?


    mahlzeit,


    ich denke es ist weniger eine frage der lautstärke, sonder eine frage WAS man zu seinen kids sagt.


    wenn ich auf großfeld spiele muss ich per se schon lauter sein, als zb in der halle, wenn ich wen erreichen will.
    es gibt auch trainer, die zwar nicht laut sind, ihren spielern aber trotzdem sagen, das sie nichts taugen............... :(


    also lautstärke ist kein synonym dafür, ob das gut ist oder nicht und wenn dein gegenertrainer respektvoll mit seinen mädels umging, so war doch alles ok.


    wenn deine mädels geistig fit genug sind, das du sie per handzeichen 'dirigieren' kannst, so hättest du einen vorteil ;)


    aber seinen schützlingen auch im spiel sofort bestimmte dinge mitzuteilen finde ich sehr sinnvoll und erzeugt auch nicht mehr druck, als sie in ihren eigenen fehlern schmoren zu lassen.


    das "zauberwort" ist dabei wohl 'hilfestellung' und die erkenntnisfähigkeit der einzelnen spieler, die ja auch nicht gleich ist. manche erkennen ihre fehler selbständig und benötigen keinerlei kommentar und andere erkennen ihre defizite erst, wenn du sie drauf hingewiesen hast und können sie dann abstellen und bei andern hilft einfach nix (da muss man dann auch nichts sagen ;) )



    an deiner stelle würde ich einfach mal ein paar spiele ausprobieren, wie deine mädels spielen, wenn du mehr von aussen eingreifst und das beim training auch mit ihnen besprechen.


    msg

    mahlzeit,



    ich würde von einem frühzeitigen wechsel in den männerbereich absehen (frühzeitig ist für mich der mit 17) und es bei einem einmaligen wöchentlichen training bei den senioren belassen und mir da dann auch die trainigstermine raussuchen, wo wenig im gruppentaktischen, bzw mannschaftstaktischen bereich gearbeitet wird.


    für die meisten jungs in dem alter ist das letzte jahr in der a-jugend (und bei deinem sind es ja sogar noch zwei jahre) schon sehr entscheidend und sie nehmen oft nochmal einen ziemlichen entwicklungsschub besonders in sachen selbstbewusstsein und spielübersicht.


    wenn ich talentierte jungs frühzeitig in die männer abgegeben habe, so war zu beobachten, das sie drei vier spiele super aussahen (ich denke das dort die motivation eine große rolle spielte) und dann die entwicklung im vergleich zu den gleichaltrigen in der a-jugend stagnierte.


    noch problematischer war es bei den jungs, die mit 18jahren sowohl in der a-jugend, als auch noch in den männern, spielten..........man könnte sagen, sie wurden quasi verheizt :(


    auch wenn sie technisch noch so gut und sehr schnell waren, es gab einfach mehr auf die knochen und der körperliche aspekt kam mehr zum tragen, welchem sie nicht rechnung tragen konnten.



    trainingstechnisch ist die orientierung auf zwei spielsysteme (sofern ihr nicht ein einheitliches taktikkonzept von der b-jugend bis zu den männern habt) nicht so einfach, da ja grade im a/b-jugendbereich vermehrt die gruppen und mannschaftstaktik trainiert wird.



    meine ansicht dazu wäre, "förderung und eingewöhnung" im männerbereich ja, aber ein zu früher wechsel in den seniorenbereich nein. (und wenn, dann mit der option das er wieder im a-jugendbereich spielen kann, wenn es bei den männern noch nix ist).


    gruss

    Man kann Zweikämpfen nicht immer entgehen und wie sollen Kinder diese üben, wenn sie sie nicht im Spiel anwenden dürfen, sondern im gegenteil befürchten müssen, dass sie in irgendeiner Form bestraft werden, wenn sie die Zweikämpfe im für den Trainer falschen Moment suchen.


    Ich meine, dass man sich so keine selbstbewussten Spieler heranzieht. Das ist aber auch von Trainern, die mehr oder weniger ihren eigenen Erfolg suchen, nicht zu erwarten.

    Ein Spieler der nicht fähig ist, ein Gegner auszudribblen (wegen Druck, wenn keine Mitspieler nachrücken usw. es gibt genug Gründe, warum Dribbeln wichtig ist) ist kein guter Spieler.

    ich denke das sind zwei verschiedene paar schuhe, denn wenn sich ein
    spieler sein selbstbewusstsein nur aus seinen einzelaktionen holt, so
    geht das auch sehr schnell nach hinten los, da es in der regel um einen mannschaftsleistung und nicht nur um eine einzelleistung geht.
    was das alles nun mit dem erfolgsdenken von trainern zu tun hat, das erschließt sich mir jetzt nicht ganz.............


    es geht ja auch nicht darum keinen zweikampf führen zu können, und schon gar nicht darum das nicht im training zu üben (und das war ja auch nicht die intention vom themeneröffner), sondern sich nicht in zweikämpfen zu verzetteln und genau das passiert im kifu/nachwuchsbereich doch sehr häufig.


    sich im 1vs1 durchzusetzen ist grundbestandteil des fußballs, jedoch macht es mehr sinn wenn man vor der 1vs1-situation die spielsituation auflöst und den zweikampf somit umgeht.


    man darf dabei natürlich auch nicht die position des spielers ausser acht lassen, da ein stürmer mit einem guten 1vs1 schnell zum abschluss kommen kann und wenn er sich dabei gut anstellt im gegenerischen strafraum auch noch die gefahr eines strafstoßes heraufbeschwört (von daher ist im strafraum ein 1vs1 ein gutes mittel, wenn ich nicht gleich zum abschluss kommen kann) und bei einem verteidiger würde ich das aktive 1vs1 (also der verteidiger im ballbesitz) immer nur als mittel der zweiten wahl ansehen.


    warum sehe ich einen nicht geführten zweikampf (besonders im abwehrbereich und im mittelfeld) als sinnvoll an?
    zum einen kostet ein zweikampf immer zeit und spieler sind ohne ball immer schneller als mit ball, zum andern bekommt man einfach weniger "auf die socken" wenn ich mich rechtzeitig vom ball trenne und meine gegenspieler laufen lasse.
    keine (unnötigen) zweikämpfe zu führen ist auch sehr viel kräfteschonender. im amateurbereich werden aus meiner sicht oft viel zu viele zweikämpfe geführt, da es wie es scheint sehr oft an übersicht der ballführenden spieler fehlt (kopf runter und durch........).


    die meisten tricks, die über die grundlegenden körperfinten und/oder übersteiger ect. hinausgehen sind zwar nett anzusehen, aber meist brotlose kunst.



    gruss