moin,moin
ich denke, ihr macht es euch teilweise zu einfach.
rotation und gleiche spielanteile sind auch nicht das allheilmittel und für jeden spieler geeignet. es hängt doch ganz entscheidend vom spieler-/kindertyp ab den ihr da vor euch habt. wir haben bei uns im verein auch kids, die weinen wenn sie nicht eingesetzt wurden und weinen, wenn sie eingestzt wurden und leisstungstechnisch absolut nicht mithalten können................... auch, oder grade, weil die väter am rand das vööööööööööllig anders sehen. einigen kids und auch eltern tut man durchaus einen gefallen, wenn man ihnen auch offen sagt, sie mögen es doch mal mit einer anderen sportart versuchen.
grade im tor ist es eine heikle sache, denn dort wird nunmal jeder fehler meist unmittelbar sichtbar bestraft und je nach spielstand und mentalität können die anderen mannschaftsmitglieder da schon mal recht derbe reagieren. ob man einem kind nun unbedingt damit hilft ihm die gleichen spielanteile zu geben, oder ihn in (spiel)entscheiden situationen zum einsatz zu brfingen, so dass er am ende womöglich als 'looser' dasteht, das möchte ich noch bezweifeln. trainer haben auch die pflicht ihre spieler zum teil zu schützen.
den spieler als feldspieler einzusetzen ist bei vielen kids auch nicht der stein der weisen - er hat ja wohl nicht ohne grund den wunsch geäußert ins tor zu wollen. ich denke, wenn die trainer schon in so einem "gesetzten alter" sind, so sollte man ihnen auch schon zutrauen, das sie einschätzen können, was sie dem kind zutrauen können, da sie die jungs ja auch im training sehen. in den meisten fällen sehen sie viel emotionsloser und genauer die wahren stärken und schwächen der jungs, als die eltern, oder jugendleiter.
ich finde es als trainer viel wichtiger (und auch schwieriger) für jeden spieler eine 'position', oder nennen wir es besser einen 'spielanteil' (sonst sind ja gleich wieder alle an den tasten, die betonen, das es bei der e-jugend ja keine positionen geben soll
) zu finden, dem er gerecht wird - weder überfordert, noch unterfordert, das noch gepaart mit einer großen portion spaß und alles eingebunden in eine mannschaftliche geschlossenheit, in der auch der seine stellung/aufgabe hat, der auf dem platz nicht soviel zum einsatz kommt (zb. als wichtiger zeitnehmer und torezähler, fotograf, oder ähnliches...........)
als letzte bemerkung noch dazu:
bei engen spielen (so wie du das geschildert hast) würde bei mir der erfolg der mannschaft vor dem erfolg des einzelnen stehen, denn fußball ist und bleibt nunmal ein mannschaftssport! man sollte auch einer e-jugend (ich spreche ausdrücklich NICHT von f und g junioren) schon klarmachen, das auch der zum mannschaftserfolg beiträgt, der zb auch mal auf einen einsatz verzichtet ( und dann in einem anderen, klareren spiel dafür mehr spielanteile bekommt).
gruß