hallo uwe,
wenn ich mich recht erinnere, so gab es mal eine übersichtskarte, in der ersichtlich war, wo einzelne forenmitglieder ansässig sind.
ist diese übersicht nicht mehr verfügbar?
msg
dsv
hallo uwe,
wenn ich mich recht erinnere, so gab es mal eine übersichtskarte, in der ersichtlich war, wo einzelne forenmitglieder ansässig sind.
ist diese übersicht nicht mehr verfügbar?
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dsv
hallo 'jungs'
hab ich etwas verpasst?????
msg
Zitat von »DSV«
ich persönlich fände es gut, wenn man wieder zur alten regelung zurückkehren würde
Welche ? Da wo man Abseits gepfiffen hat bei einem Ball, der auf der rechten Seite die Linie lang gespielt wurde, und es Abseits war, weil auf der linken Seite einer 50m vom geschehen im Abseits steht ?
nee nicht wirklich. Lieber: im 16er gibt es kein Passives Abseits; würde auch schon helfen.
ja, genau diese regelung meine ich. denn genau DAS passiert ja im umgekehrten fall auch.
es ist KEIN ABSEITS, wenn ein abwehrspieler auf der anderen seite 50m vom spielgeschehen umherträumt und somit das abseits aufhebt.
alternativ könnte man zur weiteren überforderung des schiedrichtergespanns auch noch eine passive abseitsaufhebung für die abwehr einführen
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schaaaade ![]()
das wäre eine gelungene und wünschenswerte ergänzung.................
hallo uwe,
gibt es unter umständen die möglichkeit, das diese onlinelehrgänge/seminare auch als trainerfort- und weiterbildung anerkannt werden können???
also bestehen dort irgendwie von eurer seite aus kontakte zum dfb, um damit seine weiterbildungsstunden zb für den 'c-schein' sammeln zu können???
gruß
dsv
@ heby
hallo,
ich halte es so, das ich jetzt einfach "winterpause" mit den jungs mache. wir trainieren zwar 2x in der woche in der halle, aber ausschließlich in spieformen. sechs wochen vor beginn der rückrunde gehts dann wieder langsam richtig los und das niveau wird wieder angezogen.
ich handhabe das schon seit einigen jahren so und fahre auch ganz gut damit.
sag deinen jungs genau was du dir vorstellst und ziehe es dann dementsprechend durch. in einer c-jugend ist es auch schon praktikabel deinen mannschaftskapitän mit in die verantwortung zu nehmen und einige entscheidungen mit ihm abzustimmen. das kann das klima in der mannschaft auch zu deinen guntsten positiv beeinflussen.
gruß
Vielleicht hätte es eine gewisse abschreckende Wirkung, wenn via Web-Cams in den Fussballstadion (PC mit Internet-Anschluß gibts ja schon fast überall) Gewaltausbrüche dokumentiert werden. Zwar sind die späteren tödlichen Attacken gegen den Linienrichter wohl nach dem Spiel entstanden, aber so hätte man bereits in der Anfangsphase den gewaltbereiten Jugendlichen bereits zeigen können: hier wird euer Benehmen gefilmt!
das soetwas abschreckende wirkung hat bezweifle ich. das einzige was du damit erreichst ist, das man im nachhinein sehen kann, wer die straftat/verfehlung gemacht hat und wie sie entstand............... aber dem (möglichen) opfer ist damit auch nicht mehr geholfen. es gab noch nie soviel überwachung wie jetzt und wir haben uns noch nie über soviel gewalt verzeichnen müssen. kann also keine lösung sein.
als zb auf den bahnhöfen noch eine große anzahl von beschäftigten vor ort waren gab es nicht soviele vorkommnisse. genauso in den stadien, nicht die kameras verhindern die straftat, sondern meist nur die massiv eingesetzten ordner und sicherheitskräfte/polizisten.
vielleicht wird es dazu kommen, das auch schon bei a und b-jugendspielen ordnergruppen aufgestellt werden müssen, so wie bei den seniorenspielen auch.
Alles anzeigenIn welchem Alter aber sollen Kinder lernen, Frust auzuhalten und Toleranz aufzubauen? Sollte das nicht möglichst frühzeitig beginnen?
Stimmt obiges, dann stellt sich doch die Frage, ob es richtig ist im Kinderfussball möglichst frustfrei für die Betreffenden zu handeln? Toleranz durch akzeptieren von Entscheidungen zu lernen?
Das würde dann aber einigen Zielen des KiFu widersprechen.
Man dreht sich also im Kreis.
man erkennt an deiner aussage die weisheit des alters!!!
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die "freie entfaltung ständig und überall" bekommt halt nicht jedem............ und auch schon bei den kleinen sollte man beginnen ihnen das beizubringen.
im kreis drehen wir uns nicht wie ich finde, denn wie hier auch schon des öfteren zu lesen war sind auch die ziele des kifu nicht in stein gemeisselt.
DSV, du fragst Sachen
Mir ist es wichtiger die damit zu erreichen, die es können und das sind nicht wenige.
ja, so bin ich *g*
auch wenn das nicht wenige sind, so sind das doch die leute, die sich mit so einem thema auch auseinander setzen können und wollen............
die, die du/wir erreichen müssen sind doch aber die leute, die das nicht können oder wollen. denn genau aus dieser gruppe kommen doch in der regel die "täter".
.................und das überall grassierende schieriproblem wird auch gleich noch gelöst ![]()
da kann dann auch bald wieder in der zweiten kreisklasse ein spiel mit lienenrichtern angepfiffen werden
@ guenter
nehmen wir mal die volleyballer raus, da es dort nur 'gegenerkontakt' gibt, wenn man dem andern beim übertreten auf den fuß tritt........
aber warum kann man nicht freiluft und hallensportarten miteinander vergleichen??? denn ich weiß von vielen hallenfussballturnieren, wo leider auch dort die polizei anrücken mußte, um die "fangruppen" zu "beruhigen".
Mir gefallen diese Pauschalierungen einfach nicht, weil sie meistens ein völlig falsches Bild ergeben und viele damit nicht umgehen können.
aber kann die breite masse wirklich mit differenzierten betrachtungsweisen umgehen????
hallo,
auf grund der ganzen diskussionen zum thema "gewalt und unsportliches verhalten im fußball" und ob das nun ein problem des fußballs ist, oder der gesellschaft ist habe ich mal im netz nach ausschreitungen in anderen ballsportarten geschaut und bin auf folgende aussage gestoßen, die ich mal unkommentiert stehen lassen möchte............
Quelle: http://www.sportunterricht.de/lksport/gewalt01.html
ZitatAlles anzeigenSpotzen, motzen, Schwalbe
machen - oder: Ist Fußball schulsporttauglich?
22.5. 2006 Universität
Augsburg
(idw)
Augsburger Sportwissenschaftler
untersuchten schlechtes Benehmen im Sportspielvergleich und stellen fest:
Fußball ist auch hier einfach "spitze"!
Wie gut - oder eher schlecht
- benehmen sich eigentlich die Akteure in den verschiedenen Sportspielen?
Gibt es hier signifikante Unterschiede zwischen den jeweiligen Spielern,
Stars, Idolen? Motiviert durch die Frage, wie es eigentlich um die moralische
Vorbildwirkung des Fußballs steht, der im Sportunterricht mit Abstand
dominiert, haben Augsburger Sportwissenschaftler den Umfang und die Ausprägungen
schlechten Benehmens im Fuß-, Hand-, Basket- und Volleyball miteinander
verglichen und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass der Fußball
nicht mehr uneingeschränkt als Schulsportart empfohlen werden könne.
Welcher "aufrechte" Fußballfan
hätte sich nicht schon einmal über das Verhalten seines oder
seiner Stars geärgert? Da wird nach jeder vergebenen Torchance mitten
in die Großaufnahme gespuckt; da werden mit schamloser Vehemenz absurde
Einwurf- Eckball oder Abseits-Entscheidungen von den Stars eingefordert,
die Zweifel an der Wahrnehmungsfähigkeit eben dieser Stars aufkommen
lassen; da werden nicht nur Schwalben geflogen, sondern zu gelungenen Schwalben
wird dem Schwalbenmacher auch noch zynisch gratuliert. Und jede Entscheidung
gegen ihn wird von unserem Star durch Meckern, einschlägige Gesten
oder anderweitig inszenierten wütenden Protest als Fehlentscheidung
dargestellt.
FUSSBALL: IM SCHULSPORT
DOMINIEREND UND DEMENTSPRECHEND PRÄGEND
Vor dem Hintergrund, dass
Fußball das bei weitem verbreitetste Sportspiel im Sportunterricht
ist und das Verhalten der Fußballstars in seiner Vorbildrolle weitreichende
Folgen hat, wollte der Sportpädagoge Prof. Dr. Helmut Altenberger
wissen, wo Fußball im Vergleich zu anderen Sportspielen bezüglich
seiner moralischen Vorbildwirkung steht, denn, so Altenberger: "Diese Vorbildwirkung
sollte ein wichtiger Aspekt bei der Stoffauswahl im Schulsport sein."
SCHIEDSRICHTER: DIE KRIEGEN
ES AB UND MÜSSEN ES WISSEN
Katrin Engelhardt, Studentin
am Augsburger Institut für Sportwissenschaft und als passionierte
Reiterin in Sachen Unparteilichkeit in diesem Fall über jeden Zweifel
erhaben, entwickelte im Rahmen ihrer Magisterarbeit zusammen mit Altenbergers
Kollegen, dem Bewegungs- und Trainingswissenschaftler Prof. Dr. Martin
Lames, einen Fragebogen, mit dem die Häufigkeit von Regelverstößen
und schlechtem Benehmen bei Spielern, Trainern und Zuschauern abgefragt
wurde. Als Experten für die Beobachtung wurden 156 Fußball-,
Basketball-, Handball- und Volleyball-Schiedsrichter aus dem bayerischen
Regierungsbezirk Schwaben gewonnen. Auf der Grundlage ihrer intimen Kenntnisse
der Praxis in der jeweiligen Ballsportart füllten diese Schiedsrichter
auf ihren Fachtagungen den Fragebogen aus.
INDEX 100 FÜR DURCHSCHNITTLICH
SCHLECHTES BENEHMEN
Um die Sportspiele bzw.
die Verhaltensweisen der Akteure vergleichen zu können, wurden - auf
die Schiedsrichter als Objekte und die Spieler, Trainer und Zuschauer als
Subjekte bezogen - aus mehreren Verhaltensweisen genormte Indices für
die Häufigkeit negativen Verhaltens gebildet und dann für die
einzelnen Sportspiele berechnet. Durchschnittliches negatives Verhalten
hat in diesem Bewertungssystem einen Wert von 100, tritt es überdurchschnittlich
oft auf, steigt der Wert entsprechend über 100er-Marke an.
FUSSBALL: EINFACH "SPITZE"!
Die Fußball-Werte
übertreffen überall die der Vergleichssportarten. Beim unfairen
Verhalten im Umgang mit den Schiedsrichtern ist diese "Spitzenstellung"
mit einem Wert von 104,0 (gegenüber Handball: 103,3, Basketball: 98,7
Volleyball: 92,3) noch relativ moderat ausgeprägt; beim Trainerverhalten
(FB: 108,1 HB: 104,5 BB: 92,7 VB: 90,5) und beim Zuschauerverhalten (FB:
111,8 HB: 105,2 BB: 103,0 VB: 81,2) werden die Unterschiede schon deutlicher.
Beim allgemeinen Verhalten bzw. schlechten Benehmen der Spieler kommt der
Fußball mit 111,8 als einziger schließlich - und sehr signifikant
- über die 100er-Marke für durchschnittlich negatives Verhalten
hinaus (zum Vergleich: BB: 100,0 HB: 98,7 VB: 92,7). Im Gesamtvergleich
scheint dem Fußball gegenüber insbesondere das Volleyballspiel
am anderen Ende der Werteskala eine "Insel der Seeligen" im Kreis der Sportspiele
zu sein.
HANDBALL: IN SACHEN "SCHWALBE"
UND "HINLANGEN" AUCH NICHT OHNE
In einigen Details freilich
tun sich die Handballer noch übler hervor als die Fußballer.
So ist in 51 Prozent aller Handballspiele, dagegen nur in 37,5 Prozent
aller Fußballspiele jeweils mindestens eine Schwalbe zu beobachten.
Auch der Anteil der Spiele, in denen mindestens einmal Verletzungen des
Gegners in Kauf genommen werden, liegt beim Handball mit 17,3 Prozent deutlich
über dem entsprechenden Fußball-Wert von 10,0 Prozent.
UNFLÄTIGKEITEN: AN
DER TAGESORDNUNG
Beim schlechten Benehmen
im engeren Sinn (Spucken, Fluchen, obszöne Gesten usw.) lässt
der Fußball seine Konkurrenten allerdings weit hinter sich. 55,0
Prozent der befragten Fußballschiedsrichter gaben an, dass Kostproben
der allseits bekannten Unflätigkeiten "in vielen Spielen" bzw. "in
jedem Spiel" zu beobachten seien; wesentlich weniger oft wurden diese Antwortvorgaben
von denjenigen Schiedsrichtern angekreuzt, die beim Basketball (31,6 Prozent),
beim Volleyball (11,6 Prozent) und beim Handball (11,3 Prozent) pfeifen.
TRAINER UND ZUSCHAUER:
JEDER HAT SEINE (SPORTARTSPEZIFISCHEN) EIGENARTEN
Fußballtrainer fallen
insbesondere dadurch auf, dass sie am häufigsten Gegner und Schiedsrichter
beschimpfen und sogar handgreiflich werden. Handballtrainer hingegen tun
sich dadurch hervor, dass sie zu hartem Spiel und zu Fouls ermuntern. Was
Zivilisationsmängel auf den Rängen betrifft, so liefern sich
die Fußball- und die Handballzuschauer ein Kopf-an-Kopf-Rennen wenn
es um Verbalinjurien geht - gleichgültig ob sich diese gegen die Spieler
der eigenen Mannschaft, gegen die gegnerische Mannschaft oder gegen die
Schiedsrichter richten. Im Kreis der Fußballzuschauer ist darüber
hinaus die Neigung zu gewalttätigem Verhalten besonders ausgeprägt,
sie sind weiterhin diejenigen, die am meisten Schadenfreude erkennen lassen,
wenn ein Gegner verletzt wird und die am meisten dazu tendieren, zu aggressivem
Verhalten aufzufordern.
ALS SCHULSPORTART: FRAGWÜRDIG
"Für die Zuschauer",
meint Lames, "sind diese Ergebnisse tendenziell so zu erwarten gewesen,
besonders enttäuschend sind sie aus meiner Sicht aber für die
Fußballtrainer und die Fußballspieler. Wie sollen junge Spieler
vorbildliches Verhalten, Fairness gegenüber dem Gegner und Respekt
vor den Schiedsrichtern entwickeln, wenn ihnen die Vorbilder in Spieler-
und Trainerschaft etwas ganz anderes vorleben?" Sein Kollege Altenberger
teilt diesen Frust und geht noch einen Schritt weiter: "Nach dieser Studie
kann Fußball nicht mehr uneingeschränkt als Schulsportart empfohlen
werden. Sportlehrer sollten auf jeden Fall bei der Vermittlung von Fußball
über Fairness und Verhalten reflektieren und im Schulsport eine Distanz
zum vorgelebten Erscheinungsbild der Sportart aufbauen. Hier ist nicht
zuletzt auch der DFB gefragt, der über seine Trainerausbildung nachdenken
muss."
Wir müssen differenzieren und uns über die Ursachen Gedanken machen, nur dann kommen wir zu einem fairen Ergebnis.
ich komme mehr und mehr zu der erkenntnis "wir differenzieren uns in eine duldungstarre" .............
wir dröseln solange alles auf und versuchen auch noch den allerkleinsten einfluß von 'irgenwem und irgendwoher' mit in eine erkenntnis einfließen zu lassen, bis das ergebnis dieses tuns für den aussenstehenden (wohl oft auch für den betroffenen selbst) nicht mehr nachvollziehbar wird und sich die breite masse auf die schulter klopfen kann und dann der meinung ist, 'naja, betrifft mich ja zum glück nicht'.
manchmal ist wohl eine gewisse pauschalisierung doch angebrachter, auch wenn der eine oder andere einzelne einen gewissen nachteil dadurch erleidet.
jedes problem ganz individuell abzuhandeln, ist doch gar nicht möglich.
bleibt bei mir noch die frage:
was ist ein FAIRES ERGEBNIS in diesem zusammenhang?????
da halte ich es doch mehr mit der einstellung von guenter
Integration (und ich seh da nicht nur Personen mit Migrationshintergrund) ist unbedingt erforderlich, hat aber ihre Grenzen, und zwar dort wo es zu Lasten der Anderen geht.
moin
auch das morgenmagazin der ard berichtete heute recht ausführlich über das thema
hier das gespräch mit dem schiedsrichterobmann des fußballverband westfalen
http://mediathek.daserste.de/s…gewalt-im-amateurfussball
under hier der 'allgemeine' bericht darüber
http://www.daserste.de/informa…n-Schiedsrichter-100.html
@ andre
zu den thesen 'weltfremd und fairplay'
ich denke nicht, das du weltfremd bist. schon aus deinem immer mal wieder erwähnten beruflichen hintergrund denke ich, das du dort täglich mit großer macht zurück ins leben gerissen wirst ;). vielleicht rührt auch daher deine zum teil drastische sichtweise, die oft daran erinnert "verlange das maximum und du bekommst vielleicht die hälfte, die immernoch besser ist als nix"
selbst wenn man sich an hohen idealen orientiert, darf man dabei nicht das aus den augen verlieren, was ständig auch ausserhalb des fußballs im 'richtigen leben' passiert. denn grade dort werden ja die bestehenden regeln bis an die grenzen des machbaren 'ausgelutscht'. wenn das nicht gewollt wäre, müßtest du ja quasi alle anwälte und steuerberater auf den 'index' setzen ![]()
aber diese gesellschaftliche sichtweise würde jetzt wohl zu weit führen.
fairplay besteht heute doch bei vielen sachen auch in gesten (oder grade nur noch aus gesten????, denn der rest ist ja geregelt) und auch ich bin dafür solche gesten/verhaltensweisen vorzuleben
beispiel:
punktspiel großfeld mindeststärke in unserem fk ist mit 1:8 vereinbart (kann bis zur vollen spielstärke aufgefüllt werden, wenn beide truppen genug leute haben), damit überhaupt spielbetrieb stattfindet
wir freuen uns das wir gut besetzt sind und reisen mit 14spielern an,
unser gegner, bis dahin vorletzter in der tabelle steht mit nur sieben spielern da. das spiel wird durchgeführt, da mit zwei spielern weniger gespielt werden darf--was für mich schon mal den nachteil hat, das ich zwei leute zuschauen lassen muß (max vier wechsler sind erlaubt)
wir fangen also mit zwei spielern mehr an und stehen quasi nur vom gegnerischen tor, da wir sind zwar komplett überlegen, treffen aber das tor nicht. nach 'ner viertel stunde verletzt sich mein spielmacher und muß runter.
ich verzichte darauf einen ersatzspieler für ihn zu bringen und passe mich etwas mehr der spielstärke des gegners an..................
und wie solls anders sein, kurz vor der pause kassieren wir ein gegentor ![]()
ich erkläre den kids, das wir zwar durchwechseln, aber weiterhin nur 1:7 spielen werden - "aus gründen der sportlichen fairness" und das ich erwarte, das sie auch so gewinnen und wenn nicht, hätten sies auch nicht mit zwei leuten mehr verdient.
es kommt wie es kommen mußte, es verletzen sich noch zwei leistungsträger und wir verlieren am ende mit 3:0.........................
der gegnertrainer bedankte sich für die sportlichkeit und meinte er hätte sowas noch nicht erlebt und würde soetwas auch keiner anderen truppe der liga zutrauen.
mein trainerkollege und ich standen am ende etwas bedröppelt da und wir überlegten schon, ob das nun so richtig war oder nicht, denn wir können ja eigentlich nix dafür, das die andern keine volle spielstärke hinbekommen und am ende steht in der tabelle nur das reine ergebnis und nicht noch ...."aber sehr fair verloren" ![]()
meine jungs haben hoffentlich was draus gelernt, zum einen, das man sich IMMER reinhängen muß und das man auch seinem gegner mal die "hand reichen" soll
fazit:
ich kann sicher viele zeichen im bereich fairplay setzen, aber ich kann einfach nicht erwarten, dass das von alles so gesehen wird, solange sie sich im rahmen der regeln bewegen und diese auch 'clever' auslegen, OHNE sie zu verletzen. und verurteilen kann ich solche spieler/trainer erst recht nicht.
gruß
b) ein Ball hinter der Linie im Tor ist ein Tor und die Wahrheit ist und bleibt Wahrheit...also Tor, wenn ich es sehe.
da muß ich dir widersprechen andre, nicht wenn der ball hinter der linie ist und du es siehst ist es tor, sondern wenn der schieri das tor gibt! der einzige unterschied ist hier halt, dass der schieri dich in diesem fall gefragt hat und du, aus deiner sicht, wahrheitsgemäß geantwortet hast...........
den schürlle hat ja keiner gefragt und eine berührung hat ja auch stattgefunden............. womit er dann also bei einer möglichen befragung auch hätte mit 'ja' antworten können/müssen. also alles schick ![]()
prinzipiell ists auch keine glaubensfrage, ob jemand ehrlich ist oder nicht. auch atheisten können lügen doof finden ![]()
auch wenn ein spieler der e/d/c- oder eigentlich egal welcher jugend sich "clever", "abgezockt", "abgebrüht" verhält und die möglichkeiten die ihm die regeln bieten ausnutzt, so ist das eher ein grund der freude. es geht dabei nicht darum regeln zu brechen, sondern nur darum bestimmte vorteile im spielverlauf zu erkennen und zu nutzen.
@ svtrainer
wie haben deine jungs auf die fragen reagiert und wieviele haben sich beteiligt?
Ich sehe doch als SR, dass der Stürmer den Ball aufnimmt und das Tor machen (will), anstatt den Ball, wie geplant, zu lassen.
Und dies kann ich doch als SR als "unsportliches Verhalten" bestrafen (indirekter Freistoß + Verwarnung).
Dies wäre doch von mir als SR nicht unsportlich.
ich störe mich etwas an der formulierung "wie geplant"
da es keine regel gibt "du musst solange mit der arbeit gegen ball warten, bis ein gegenspieler den ball berührt hat", oder ähnliches, kannst du als schiedsrichter die aktion auch nicht weiter planen, denn es verlief ja alles regelgerecht.
wenn man sich die szene anschaut, so sieht man ja auch, dass sich eigentlich auch keiner richtig zum ball bewegt (bis auf adriano), da alle irgendwie wie in "duldungsstarre" darauf warten, das der ball bis zum keeper kullert..........
also meine meinung ist, das du als schiedsrichter da keine "faire und/oder regelrechte" möglichkeit hast um in dieser situation einzuschreiten.
Unsere Schiedsrichter sollten mal ein halbes Jahr konsequent pfeifen. Dann gäbe es dieses Gerangel, Trikotgezerre, etc im Starfraum nicht mehr. Oder alle Stürmer müssen, wenn sie merken sie werden gehalten, einfach zu Boden gehen..................................................................
völlig richtig!!!
alle versuchen irgendwie das mögliche auszuloten und der schieri ist auch dazu da, um diese grenzen recht eng zu setzen.
durch die bemühungen in den letzten jahren das spiel schneller zu machen, haben sich die regelauslegungen ziemlich verschoben.
