nabend,
ich würde es mal so zusammenfassen, die abkehr von der manndeckung schaffte die möglichkeit eine überzahl in ballnähe zu erreichen und damit hast du die voraussetzung für eine ballorientierte spielweise.
gruss
nabend,
ich würde es mal so zusammenfassen, die abkehr von der manndeckung schaffte die möglichkeit eine überzahl in ballnähe zu erreichen und damit hast du die voraussetzung für eine ballorientierte spielweise.
gruss
@all
ich möchte nochmal darauf hinweisen, das hier ausdrücklich nicht um grobe fouls, derbe unsportlichkeiten und auch nicht um andre's lieblingthema 'schreiende trainer'
gehen soll.............
man könnte es auch so umschreiben, sind 'taktische fouls' ein moderates mittel um ein spiel zu gewinnen?
gruss
vielleicht hast du den vorteil, das du oft 'unbeteiligter beobachter' bist, wenn du in sachen fußball unterwegs bist. da ich fast immer bei einer meiner mannschaften an der aussenlinie stehe, nehme ich solche unfairen spieler unter umständen einfach viel unangenehmer und stärker wahr, als es wirklich der fall ist..............es prägen sich ja oft nur die 'derben situationen' in so einem spiel ein ![]()
gruss
über die jahre ist mir aufgefallen, das entweder sehr (über)ehrgeizige spieler, oder sowie 'verhaltensauffällige' spieler oft zum foul als letztem mittel zur zielerreichung greifen.
und das spiel gewinnen zu wollen ist ja eindeutig eine form des ehrgeizes, welches ja in beschriebenem artikel dann durch das mittel des foulspiels erreicht wird.
daher meine angeknüpfte aussage zum ehrgeiz.
gruss
moin,moin
das habe ich vorhin in unserer zeitung gefunden............
mir ging da spontan folgendes durch den kopf:
sind fouls (also ich spreche jetzt ausdrücklich nicht von groben und brutalen fouls, denn ich denke, so waren die äusserungen da auch nicht gemeint) ein moderates mittel um spiele noch 'umbiegen' zu können und erziehen wir unsere jungs nicht viel zu oft zum 'gutmenschentum', welches auf den plätzen eigentlich in der regel nicht der gelebten/gespielten realität entspricht????
warum wird ehrgeiz heute im nachwuchssport so sehr verteufelt, obwohl er eigentlich sonst überall abverlangt wird?
und bevor sich hier alle "bösen kommentarschleusen" über mir öffnen................ich bin mit meinen jungs in den letzten jahren in unserer liga immer fairplaysieger, bzw. mindestens unter den ersten drei fairsten teams gewesen...................ich lebe fairplay mit meinen jungs
![]()
"........
Rafael van der Vaart
Lieber foul spielen,anstatt zu verlieren
Fußball-Profi Rafael van der
Vaart (30) gibt Nachwuchs-
kickern einen zweifelhaften
Tipp in Sachen Fairplay. In
einem Fragebogen des Kinder-
magazins „Zeit Leo“ wurde
der Kapitän des Hamburger
SV gefragt, was er tun würde,
wenn er die Wahl zwischen
einer Niederlage und einem
Foul hätte. Die Antwort des
Niederländers: „Natürlich
foul spielen!“ Über blö-
de Niederlagen ärgere
er sich richtig.
........."
gruss
artikel aus der zeitung von heute:
wenn ich mich nicht irre, gilt die regel im ganzen bereich des nofv
hier der auszug aus der spielordnung§9:#
..........
(5) Spieler einer unteren Mannschaft können ohne Wartefrist
in einer höheren Mannschaft ihres Vereins eingesetzt
werden. Nach einem Einsatz in einem Pflichtspiel einer
höheren Mannschaft sind Spieler erst nach einer
Schutzfrist von zwei Tagen wieder für Pflichtspiele
unterer Mannschaften ihres Vereins spielberechtigt. Der
dem Spiel folgende Tag ist der erste Tag der Schutzfrist,
auch wenn danach eine Spielpause oder Spielsperre folgt.
Diese Einschränkung gilt nicht für Freundschaftsspiele
und für Spieler, die am 01. 07. das 23. Lebensjahr noch
nicht vollendet haben.
(6) Zur Einhaltung der sportlichen Fairness sind in
Pflichtspielen unterer Mannschaften nicht mehr als zwei
Spieler höherer Mannschaften einzusetzen. An den
letzten vier Spieltagen sowie in nachfolgenden
Entscheidungsspielen der jeweilig betreffenden
Spielklassen und Pokalspielen in diesem Zeitraum dürfen
keine Spieler höherer Mannschaften eingesetzt werden.
Spieler höherer Mannschaften sind Spieler, die nach dem
zweiten Punktspiel zum jeweiligen Zeitpunkt in mehr als
der Hälfte der bis dahin ausgetragenen Punktspiele des
laufenden Spieljahres in einer höheren Mannschaft zum
Einsatz kamen. Als eingesetzt zählen auch Spieler, die in
diesen Spielen ein- oder ausgewechselt wurden.
(7) Nach Beendigung aller Punktspiele des Spieljahres einer
höheren Mannschaft ist ein Einsatz von Spielern einer
höheren Mannschaft gemäß Absatz (6) in einer unteren
Mannschaft nicht mehr zulässig.
(8) Junioren sind in Spielen von Herren- bzw.
Frauenmannschaften unter Beachtung der
Jugendspielordnung § 8 spielberechtigt.
(9) In Freundschaftsspielen gemäß ................
gruss
Hallo
DSV... das Spiel mit den Hütchentoren habe ich nicht ganz verstanden... Vielleicht kannst du das noch mal kurz erklären. Hört sich auf alle Fälle sehr interessant an.
Hat noch jemand weitere Ideen ...?
Danke! Joey
moin,
ich will mal vesuchen das irgendwie in worte zu fassen (zeichnen ginge sicher besser, aber das mit dem implementieren einer zeichenfunktion hat ja leider nicht geklappt
.......gruss an uwe und kleiner wink mit dem zaunpfahl *g* vielleicht gibts ja dochn nochmal ne möglichkeit
)
also...........
ziel der übung/des spiels:
* verbesserung der übersichtsfähigkeit der spieler auf dem spielfeld
* bewegung ganzer gruppen im raum
* schnelles umschalten nach ballverlust/ballgewinn
* schulung des passspiels und der beweglichkeit, sowie der antrittsschnelligkeit
* erlernen des laufspiels OHNE ball
* erlernen von einwürfen
(* erlernen des kopfballspiels, wenn zb als regel aufgestellt wird, das ein einwurf immer nur mit dem kopf angenommen/weitergespielt werden darf)
(je nach altersgruppe kann man auf die eine oder andere tatsache mehr oder weniger verstärkend hinwirken, zb durch zusätzliche regeln)
grundausstattung:
* kleinfeld/halbfeld ohne 5m tore
* vier oder acht hütchen (besser verkehrskegel) welche ca. 10m vor die aussenlinien (torauslinien) richtung feldmitte aufgestellt werden (bei älteren spielern kann der abstand zur aussenlinie auch kleiner sein, da sich die jungs dann schneller und vorausschauender ohne ball bewegen müssen)
* zwei mannschaften wählen (eine mit leibchen)
* ein, oder zwei bälle
ablauf:
* ziel ist es punkte/tore durch das durchspielen des balles durch ein hütchentor zu erzielen und den ball auf der anderen seite von einem mitspieler berühren (annehmen und weiterpassen usw.....je nach altersklasse und können) zu lassen.
* ball darf zum torerfolg max. in hüfthöhe gespielt werden.
* bei nur zwei hütchentoren kann man das wie ein "normales kleinfeldspiel" aufziehen also hütchentore vor die normalen sonstigen torpositionen (bei großfeldmannschaften ist es ratsam das halbfeld so zu nutzen, das die tore an den längeren spielfeldbegrenzungen des halbfeldes aufgestellt werden, um die jungs an die nutzung der kompletten breite zu gewöhnen
* bei der verwendung von vier toren ist es ratsam vor jeder aussenlinie ein hütchentor aufzustellen, wobei die beiden tore einer mannschaft nebeneinander liegen (jeweils an einer breiten und einer kurzen aussenlinie)
*um es den kids leichter zu machen, welches ihre tore sind, stecke ich immer ein leibchen der truppe, die das tor verteidigt in die jeweiligen kegel (bsp: gelbe truppe verteidigt die tore mit gelben leibchen drin .........ist sogar bei ner a-jugend noch nötig *g*)
* alle ausbälle werden mit einwürfen geahndet
* es gibt keine torunterbrechungen, sondern wird sofort weitergespielt
* um zuvermeiden, das sich alles nur auf einem tor abspielt, kann nicht zweimal hintereinander das gleiche tor zum torerfolg verwendet werden, wenn nicht zwischendurch der gegner den ball hatte
*.......................der fantasie und den schwerpunkten sind da keine grenzen gesetzt und kann durch die verwendung von diversen provokationsregeln den einzelnen altersklassen und schwerpun kten angepasst werden
ich hoffe, es ist jetzt ein wenig verständlicher
gruss
mahlzeit
also ich bin ein absoluter verfechter von abschlussspielen (auch damit wir trainer uns mal ein wenig bewegen können
).
jedoch handhabe ich das mit dem freien spiel und den beschränkungen sehr variabel.
in der regel lasse ich nur mit maximal drei ballberührungen pro spieler spielen (am anfang war das eine ansage vor jedem abschlussspiel, inzwischen läuft das eigentlich schon von allein
......und ich hoffe auch irgendwann im 'richtigen spiel'
) und "komplett freies spiel" gibts maximal zum ende. wenn wir 2h trainieren, versuche ich min 30-45min spielzeit dabei zu haben.
wenn ich merke, die jungs bewegen sich nicht, oder 'geigeln' nur rum, so verschärfe ich einfach die regeln, oder beende notfalls das training vorzeitig (was nicht soooo oft vorkommt).
andererseits muss man auch immer mal schauen, was die jungs so am tag schon alles hintersich haben und muss dann halt auch mal ein auge zurücken, wenn man merkt, das sie einfach 'platt' sind.
die sache mit der "siegerbelohnung" habe ich bislang noch nie so richtig auf dem schirm gehabt, werde das aber beim nächsten training gleich mal ausprobieren (die trainer werde ich da mal lieber von der 'leistungserbringung' herausnehmen :)) ).
gruss
ja, ist auch bei den älteren ein echtes thema.
bei den 95/96 fallen die, die eine ausbildung machen meist komplett raus..........dank dualem ausbildungssystem touren selbst die, die eine lehrstelle vor ort haben 14tägig durch die deutschen landen und machen ihre theorie ja irgendwo anders. gruppentaktische dinge zu trainieren wird dann echt zum problem und man kann es meist nur vor dem spiel an ner tafel erklären, oder man hat glück und die jungs kommen wärend ihrer praktischen ausbildung zufällig zusammen zum training.
die jungs die abi machen, sind spätesten ab der zweiten jahreshälfte in den prüfungsvorbereitungen und auch nicht voll 'belastbar'.
glücklich die vereine, die eine flutlichtanlage haben, und mit den trainingszeiten in die abendstunden ausweichen können....................wir haben kein flutlich ![]()
gruss
nabend
von einem spiel mit drei kontakten würde ich in dem alter noch absehen (ich denke, du meinst drei ballkontakte pro spieler???)
ansonsten kann man zb tore nur gelten lassen, wenn zb mind. vier (unterschiedliche) spieler der eigenen mannschaft eine ballberührung hatten, oder wenn wenn alle über die mittellinie gelaufen sind usw usf.
jegliche spielform die den überblick schult und den technischen stand deiner jungs nicht überfordert machen sinn. du kannst auf mehrere tore spielen lassen, ein abschlusspiel mit zwei unterschiedlichen bällen gestalten (also zugleich mit einem leichten und einem 'normalen' ball. oder mit nem handball und nem leichtball spielen lassen), du kannst auf hütchentore spielen lassen , die 10m entfernt von den aussenlinien im feld aufgestellt werden und tore zählen nur, wenn nach dem durchspielen auf der andern seite nochmal ein spieler der eigenen mannschaft den durchgespielten ball berührt........... (das kann man wenn die kids älter dann auch noch steigern mit nur zwei ballberührungen und vier toren und zwei bällen----da kommen die gut an ihre grenzen und es macht trotzdem spass
).
ausserdem ist es ratsam auch spiele abseits des fußballs zu wählen, zb handball (mit vereinfachten regeln) spielen lassen, ohne das die kids dribbeln und übern platz laufen dürfen (da sind sie quasi gezwungen zusammen zu spielen, sich zu bewegen, und haben auch den kopf oben)
gruss
nabend
ich denke ein training wird gar nicht mehr allzulange in den bestehen 'vereinsstrukturen' funktionieren können..............
es ist ja nicht nur die schulzeitliche belastung auf einem gymnasium, sondern setzt sich ja darin fort, das immer mehr ganztagsschulen eingerichtet werden, wo dann im anschluss kaum noch zeit für ausserschulische aktivitäten bleibt (das thema kam ja auch schon ab und mal hier im forum auf den plan).
mit diesem überholten, zerstückelten und bundesunheitlichen miesen schulsystem wird auf absehbare zeit eine vereinsarbeit ,auf jeden fall im ländlichen raum, dem tode geweiht sein. (denn dort besteht auch nicht die möglichkeit, das die vereine in die schulen gehen, weil da nichtmal die mannschaftsstärken für ein training erreicht werden würden)
da wird es wohl kein "sowohl als auch" mehr geben ..............da wird dein junge wohl jetzt schon lernen müssen, wie es ist, wenn man mit kompromissen leben muss ![]()
gruss
ps: aber es wird ihm ja gewiss nicht nur alleine in der mannschaft so gehen, oder?
mahlzeit,
wie ich hier schon des öfteren feststellen (bemerken) musste, sind wir wohl sowas wie die "vorreiter im demographischen wandel" .......... ![]()
wir betreiben schon seit geraumer zeit eine spielgemeinschaft mit einem nachbarverein damit überhaupt noch nachwuchsarbeit geleistet werden kann.
ein b-jugendspielbetrieb existiert im fussballkreis nicht, obwohl es schon einen gemeinsamem wettspielbetrieb im nachwuchs mit dem nachbarfussballkreis gibt..........die kids reichen trotzdem nicht aus.
wir sind hier sogar schon soweit, das in der c-jugend noch auf kleinfeld (halbfeld) mit 1:5 und in der a-jugend mit 1:8 auf großfeld gespielt wird (ist mindestspielstärke, die auf volle anzahl ergänzt werden kann, sofern beide mannschaften genug spieler vor ort haben........ansonsten ist die mannschaft mit der geringeren spieleranzahl maßgebend).
du hast völlig recht, es ist eine ganz schöne gratwanderung auf die man sich da begibt und man benötigt auch sehr viel fingerspitzengefühl, um wenigstens der großzahl der kids wenigstens ansatzweise gerecht zu werden.
gruss
Auch, wenn man gute Frauen-Keeperinnen mit die Stecknadel im Heuhaufen suchen muß, es gelten die selben Regeln wie bei den Männern. Dies gilt sowohl fürs Festspielen als auch für das Verbot mehr als 1 Spiel pro Spieltag zu bestreiten!
mahlzeit,
das stimmt so nicht, denn es ist alles auch vom alter der spielerin abhängig und da kann man (landesverband zu landesverband unterschiedlich) auch zwei spiele in unterschiedlichen ligen an einem tag machen, zb wenn man noch unter 23 ist...........
zb kann ein 18jähriger a-jugendspieler vormittags in der a-jugend landesklasse spielen und am nachmittag in der 1. männermannschaft in der kreisliga und am sonntag in der 2. männer in der kreisklasse.................
steht in der regel in der wettspielanweisung und den jugendspielordnungen der landesverbände drin (incl. der frauenausnahmeregelungen).
gruss
Bei Google Maps gibt es, wenn man eingeloggt ist, unten links einen Button für einen Entfernungsmesser (schaut ein bisschen aus wie ein Lineal)
Wenn man die Karte auf Satellit umstellt und der Platz auf dem Satellitenphoto vorbildlich markiert ist, kann man mit diesem Tool zwei Punkte festlegen, also z.B. die beiden Eckfahnen und die Entfernung wird angezeigt.
So haben wir z.B. festgestellt, dass unser Platz 105x70m hat und wir mit einer kompletten Spielfeldhälfte die gewünschten Maße von 70x50m fast perfekt haben. Deshalb spielen wir schon seit der Einführung statt von 16er zu 16er auf eine komplette Hälfte.
...oder Googleearth, da ist das Vermessungstool direkt in der Taskleiste oben
moin, moin
die genauigkeit bei google earth liegt in etwa in der des "abschreitens", unabhängig davon, wieviele kommastellen ihr im ergebnis angezeigt bekommt (hängt mit der aufnahmegenauigkeit der luft/satellitenbilder, der pixelgröße und der photogrammetrischen nachbearbeitung zusammen.......) und ist damit als mittel zur platzgrößenbestimmung ungeeignet.
Vielleicht mal nen Handwerker im Freundeskreis fragen, die haben doch manchmal so Lasermessgeräte.
Aber ob sowas auf dem Fußballplatz machbar ist, weiß ich nicht...
die lasergeräte in den bau/handwerksbetrieben dienen in der regel zur höhenbestimmung (nivellement) und nicht zur entfernungsmessung. die kleineren im umlaufbefindlichen 'distomaten' (laica laserhandentfernungsmesser) haben in der regel eine reichweite von bis zu 50m auf hellle zieltafeln...........hilft also auch nicht wirklich weiter
eine ganz einfach möglichkeit ist es, wenn du es ganz genau wissen möchtest, bei einem vermesser anzufragen, ob er euch die plätze mit moderner vermessungstechnik vermisst und ihr euch dann am spielfeldrand diverse markierungen setzt, von woaus ihr die kleinfeldgrößen ableiten könnt (gibt da so "markierpinsel" die in den rasen geschraubt werden und auch übermäht werden können).
alternativ gibt es für kleines geld schon 50m messbänder, oder auch messräder (sind so kleine 'einräder', mit eine analogen, oder digitalen messskala dran). meist haben tiefbauunternehmen solche utensilien auch. wenn ihr slalomstangen habt, so können diese zum fluchten genutzt werden und schon wird das ergebnis auch halbwegs ordentlich (mit 2mann max. eine halbe bis dreiviertel stunde).
gruss
Dennoch glaube ich, dass es diesem Forum gut tun könnte, auch mal was neues, hypothetisches zu wagen, statt sich nur immer wieder um die gleichen alten Themen zu winden.
stimmt schon..................mit dem "psychokram" ging das ja auch 'ne ganze weile und die wenigsten werden je in die verlegenheit kommen 'mentaltraining' einzusetzen.
also wieder "ran an den schwarm" ![]()
ich finde schon, das man den jungs klarmachen kann, das es schwächere und stärkere spieler gibt und dementsprechend auch unterschiedliche gruppenarbeitsschwerpunkte setzen kann......................auch wenn es heute verpönt ist.
das problem der einsatzzeiten habe ich allerdings auch noch nicht wirklich lösen können. ich habe vor saisonbeginn eine ansage gemacht, das es passieren kann, das nicht immer alle mitgekommenen spieler auch eingesetzt werden und wir am donnerstag einteilen, wer überhaupt mitkommen kann. wahrscheinlich werden mir auch spieler über die saison 'verloren' gehen, denn allen kannst du es leider nicht recht machen. a/b-jugend ist in meinem fall auch keine f-jugend mehr und es geht schon um den erfolg und nicht nur ums rumkicken.
bin gespannt, wie sich das über die saison entwickelt. aber es werden ja auch 'begehrlichkeiten' der männerteams für die älteren da sein und gesund bleiben ja auch nicht immer alle.
träumen ist ja ok ............ich träume ja auch von ausreichend kindern im fussball und 'nem kunstrasenplatz;)
aber ansonsten ist das thema 'si' eher was für die sportschulen, wo dann auch ganze jahrgänge über viele jahre hinweg zusammen trainieren und auch sehr viel zeit miteinander verbringen.
und zwar schon in jungen Jahren, wenn die Ablage- und Abrufstrukturen des jungen Hirns noch formbar sind.
Darum denke ich kann es sich - auch wenn es vorerst nur mal auf hypothetischen Füssen steht - trotzdem lohnen über die sturkturierte (Früh-)Entwicklung und Förderung der SI nachzudenken
also ich wäre schon glücklich, wenn man den kids in der frühentwicklung/förderung grundkoordinative fähigkeiten mit auf den weg geben würde und sie zb mit 8 oder 9 jahren "unfallfrei rückwärts laufen" könnten und sich beim springen nicht die knochen brechen....................
vielleicht bin ich einfach zu sehr realist ![]()
gruss
na bei solchen guten bedingungen würde ich schon versuchen die schwächeren durch gezielte übungen in einer zweiten gruppe an die stärkeren dichter heranzuführen.
villeicht für einen bestimmten zeitraum zwei trainingstage getrennt trainieren und nur das abschlussspiel gemeinsam gestalten und eine trainingseinheit komplett gemeinsam durchführen.
sie komplett auf ein niveau zu bringen wird eher nicht gelingen, da ja auch die körperlichen aspekte grade in den altersgruppen eine grosse bedeutung haben.
moin
also ich möchte meine ein-zwei "leitwölfe" nicht missen!!!!!!!
grade in den "niederungen der fußballkunst", in denen wir uns bewegen machen genau diese, meist charackterstarken, spieler den unterschied aus. da kann man noch so gute mannschaftstaktische dinge parat haben und von mir auch noch so harmonisch als mannschaft/mannschaftsteil funktionieren, wenn es drauf ankommt, dann bilden genau die typen den ausschlag für sieg oder niederlage, die sich in der hirarchie an der spitze bewegen.
wir haben doch viel zu unterschiedliche "typen" in den mannschaften und selten soviel trainingsmöglichkeiten um diese art von "schwarmintelligenz" herausbilden zu können.
ich für meinen teil bin für jeden richtigen führungsspieler dankbar.
gruss
mahlzeit,
ich habe eine ähnliche konstellation in meiner a/b-jugend (starten in der a-jugend, da es keinen b-jugendspielbetrieb gibt)................
knapp 25mann auf dem zettel und ein großteil ist grade aus der c-jugend hochgerutscht und muss sich nun 'beweisen'.
für mich ist dabei das größte problem, das ich vorher nie genau weiss, wer so alles zum training da ist, bzw. wieviele jungs zum training da sind.
die organisation des trainings und auch die trainingsinhalte müssen darum oft improvisiert werden, um die jüngeren heranzuführen und die älteren zu fordern (sofern die älteren auf grund von lehre usw überhaupt da sind).
in so grossen gruppen ist es immer sehr schwierig ein qualitativ hochwertiges training durchziehen zu können. ich habe mich einfach mit den gegebenheiten abgefunden und versuche das beste daraus zu machen.
wieviele trainer seit ihr denn für wieviele jungs und wie oft macht ihr training in der woche?
gruss
