Stimme meinen Vorrednern zu.
Zur technischen Komponente kommt hinzu, dass sie koordinativ mit dieser Übung Probleme hätten. Sie dürften noch nicht in der Lage sein, den Ball in eine Richtung zu spielen und in eine andere Richtung zu laufen.
I.d.R. bleiben sie stehen und schauen dem Ball hinterher oder laufen dem Ball hinterher. Nur recht wenige können das in dem Alter trennen. Die koordinativen Spiele, die Du in der G-Jugend machst, sollen helfen, dass sie das in der E-Jugend hinbekommen.
Beiträge von Follkao
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Zum Thema:
Es gibt sehr viele Umschaltübungen und -spiele, die man mit den Kindern auch schon im F-Jugendbereich trainieren kann, eventuell auch sollte.
Ich kenne solche Spiele unter den Namen "Burgangreifer", "Hase-Jäger Spiele", Bei diesen Spielen wird aus dem Angreifer nach einer Aktion (meistens Torschuss) der Verteidiger, der sofort den neuen Angreifer im 1 gegen 1 den Ball abnehmen soll. Diese Spiele setzte ich entweder im Torabschluss- oder im Speedteil der Spielerpyramide ein. Hierbei wird die Kopfgeschwindigkeit extrem geschult. Als Nebeneffekt lernen die Kinder, dass ein Aktion erst beendet ist, wenn der Ball im Tor oder im Aus ist. Diese Spiele führe ich oft als Mannschaftswettbewerb durch. Allerdings sind es immer nur 1 gegen 1 Situationen somit gewinnt das Team, welches die meisten 1 gegen 1 Situationen gewinnt. Niemals werde ich in der F- und in der E-Jugend ein kollektives Zurücklaufen einfordern oder gar erzwingen.Hi Dirk . vielen Dank für den Beitrag zum Thema.
Meinst Du damit, dass im Zweifel nur der zurückläuft, der den Ball verloren hat? Und die anderen halt nicht. Oder meinst Du, dass jeder weiß, wenn wir den Ball verloren haben, laufe ich zurück. Strukturiertes Zurücklaufen erwarte ich nämlich auch nicht.
Nein - und erzwingen kann ich natürlich auch nichts. Wenn jemand vorne stehen bleibt, erinnere ich ihn aber durchaus ans Zurückkommen.Letztlich gehörst du trotz den Fachwissens -ganz sachlich betrachtet- zu denen, die genau wie der Stützpunkttrainer es mir symphatisch zugab, von den Zielen im Wissen um sie....abwich. So sehe ich es. Hier nochmals die Ziele
http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=508096
Da steht nichts, absolut nichts von den Taktiken, um die es hier anfangs ging, nichts...und wenn du Follklao`s Recherche mal genau unter die Lupe nimmst, dann gilt das sogar noch über die E hinaus. Mit anderen Worten -ohne exakt drauf eingehen zu wollen-. Zu propagieren...sie müssen zurückkommen und geschlossen jeder an seinen Mann gehen ist Nonsens für die angesprochene Altersgruppe oder irren die sich auf der Seite des Dfb ?
In der ganzen Diskussion hat bislang niemand behauptet, dass geschlossen jeder an seinen Mann gehen soll. Ganz im Gegenteil - in der Ausbildungskonzeption des DFB steht als E-Jugend-Ziel "Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung".
Du verlinkst auf eine Seite, auf der der DFB Ziele veröffentlicht. Ich habe weiter oben aufgezeigt, dass der DFB in unterschiedlichen Publikationen auch unterschiedliche Ziele veröffentlicht. Die gleichen Frage, die Du oben stellst, kann man auch in Bezug auf andere Publikationen stellen. Irren sich die Ersteller der Ausbildungskonzeption des DFB? Ich dachte immer diese Konzeption steht über allem.Der arme, unausgebildete Trainer sucht Antworten auf seine Fragen in DFB-Veröffentlichungen und findet dann auf jede Frage jede Antwort.
Dirk - Ich meine mich zu erinnern, dass Du auch C-Lizenzler ausbildest. Insofern gehe ich mal davon aus, dass Du tieferen Einblick in den DFB-Stoff hast. Was wollen die in Frankfurt? Und warum sagen die mal so und mal so? Ist es nicht so, dass die Ausbildungskonzeption über allem steht? Du sagst:
ZitatDamit meinte ich nicht nur die Methodik. Ob DFB, Peter Schreiner System, Coerver-Methode (die reine aber für Normalsterbliche kaum zu verstehende Lehre des Wiel Coerver) oder Coerver-Coaching, alle haben ihre Berechtigung. Jeder Trainer sollte sich die für ihn passende Methodik auswählen.
Ja - ohne alle diese Methodiken genauer zu kennen, gehe ich davon aus, dass sie alle in irgendeiner Form schon Erfolge hatten oder haben. Für uns DFB-Mitglieder sehe ich die DFB-Methode erstmal als Standard an. Leider ist der Standard widersprüchlich beschrieben...
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Tag,
bei unseren Minis gibt es einen 6jährigen Spieler, seit 1,5 Jahren Fußballer, der, im Vergelich zu Alterskameraden, erhebliche Schussschwächen hat. Obwohl er körperlich stabil ist und mit ausreichendem Schwung vorgeht, bringt er die Kugel kaum zum Fliegen. Er holt nach hinten gut aus, schwingt eigeltich auch durch und trifft den Ball richtig, aber völlig ohne Schmackes. Ich kann einfach optisch nicht erkennen, woran es hier echt hakt.Habt Iht vielleicht eine idee, wie sich das verbessern lässt? Er ist ja nun wirklich kein Anfänger mehr.
Danke,
FG
Dann tippe ich mal, dass er den Fuß nicht fixiert. Alles andere hast Du ja schon ausgeschlossen.
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Wir (Trainerstab) haben uns jetzt auch überlegt zum Rückrundenstart, und somit der Draußensaison, ein bisschen "Taktik" einzuüben.
Auch wenn wir vor allem noch Aufstellung, aber halt auch Eckbälle und Freistöße, trainieren wollen, haben wir uns überlegt, zu Beginn die Laufwege etc. auf dem Whiteboard ( hatte noch zufällig eins) zu zeigen und zu erklären. Danach dann mit Hütchen es auf dem Feld zu erklären, damit die Spieler noch einmal einen Überblick darüber zu bekommen, wie das von außen aussehen muss. Wir erhoffen uns auch davon, dass sie verstehen warum wir uns außen manchmal an den Kopf packen=).
Dann nach dann halt das Ganze unter -möglichst- realen Bedingungen üben. Zum Schluss dannoch mal ein Spiel, bei der es halt wichtig ist zu richtig zu stellen (nur 3 Ballkontakte etc.) Ich würde an deiner Stelle halt auch ein Spiel zum Schluss machen, wo es oft zum Eckball oder Freistoß kommen, zB durch jedes Aus=Eckball, 3 Ballkontakte mehr=Freistoß.MFG Äxel L
Herrlich. Während wir uns in einem Thread darüber virtuell in die Haare kriegen, ob das Zurückkommen bei Ballverlust zu viel Taktik in einer E ist, erzählst Du uns, dass es jetzt Zeit wird, Deine F vor der Taktiktafel zu versammeln. Hat was.
Aber mal im Ernst: Der Threadersteller fragte für eine B-Jugend an.
In Deiner F ist das vertane Zeit. Das einzige Argument, das dafür spricht: Den Kindern machts Spaß. Insofern kannst Du das auch mal machen. Aber nur aus Fun-Gründen. Wie viele Freistöße hast Du eigentlich pro Spiel in Deiner F? Einen? Zwei? Viel mehr werden´s kaum sein. Da gibt´s doch wichtigere Dinge, die man trainieren könnte... -
Ja, innerhalb ihrer Möglichkeiten.
Du schreibst nicht jeder entwickelt sie....woher weist du das? Ich zweifel daran. Zweifeln ist allerdings nicht wissen.
Ich spreche nie, niemals davon, das man ihnen nichts beibringen soll. Es geht im Prinzip wieder um die ewige Diskussion, ob man von den Zielen abweichen soll, ob man Vorgaben machen soll, wo beginnt Mannschaftstaktik, dieses darf ich doch, jenes auch usw.....und das nur deswegen, weil ein kleiner Scheisser -nämlich ich- meint, dass man sie doch in diesem Alter einfach spielen lassen sollte, ...hammer.
Es geht mir nicht darum, ob man von den Zielen abweichen soll. Es geht eher darum, was die Ziele sind. Dazu aber unten etwas mehr.
ZitatMein Faden ist der des Dfb. Dort kann ich mir unter Ziele der Altersklasse ziemlich schnell durchlesen, was das ist, was es umfaßt. Ich habe dort noch nichts von dem, an das ihr Euch so klammert gelesen. Ich finde es so konkret nichtmal als Trainingsthema. Ich spreche von mannschaftgeschlossenem schnellem Zurückkommen, was ich als Mannschaftstaktik ansehe und ihr als normales Vorgaben von wichtigen Anweisungen, die unbedingt sein müssen....schon bei einer F.
Ich sage, ich erreiche das gleiche durch eine gute Ausbildung im Bereich der Ziele + der Tatsache, das Kinder nicht dämlich sind + der Forderung, dass Trainer mit dem "Eigenverhalten" der Kinder mal eine Zeit leben sollten, statt hier möglichst schnell zu reglementieren und vorzugeben, damit man unbedingt frühzeitig das erkennbar perfekte Spiel sieht. Warum könnt ihr nicht warten? Rennt da was weg? Stimmen die Studien nicht, was den Drop Out angeht? Habt ihr da andere fundierte Kenntnisse die die den Drop Out und alles was damit zu tun hat wiederlegen? Warum ignoriert ihr das?
Tja - mein Faden ist auch der DFB. Aber was sagt uns denn der DFB zum Thema Ziele einer E-Jugend?
Ich liste mal auf:Ziele des F- und E-Juniorentrainings
- Vermittlung der Spielidee „Tore erzielen und Tore verhindern”
- Förderung der Freude am Fußballspielen
- Erlernen der wichtigsten Fußball-Techniken in der Grobform
- Spielerisches Vermitteln vielseitiger sportlicher Erlebnisse
- Schaffen koordinativer und konditioneller Grundlagen
- Fördern von Selbstvertrauen, Teamgeist und Kreativität
Quelle: http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=508096
Unter den Trainingstipps findet man dann das, was Don Q. verlinkt hat. Ja, watt denn nu?Ziele mit E-Junioren
- Fußballspielen lernen wie im Straßenfußball in kleinen Teams und Feldern
- Geschicklichkeit und Schnelligkeit am und mit Ball
- Spielerisches Kennenlernen auch schwierigerer Techniken – Beidfüßigkeit
- Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung
- Fordern und Fördern von Individualität – Siegen und Verlieren lernen
Quelle: "Der weite Weg zum Erfolg" - Ausbildungskonzeption des DFB Seite 20 http://www.dfb.de/uploads/media/dfb_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf veröffentlicht im Sept 2007
Auf Seite 34 steht auch, welche Form von Taktik, wann dran ist. Und da finde ich- Für die F-Jugend
Kennenlernen taktischer Grundregeln des Spiels - Für die E-Jugend
Vertiefen taktischer Grundregeln des Spiels
Jetzt können wir natürlich darüber streiten, was eine taktische Grundregel des Fußballs ist. Für mich ist die "Wenn der Gegner den Ball hat, helfen alle mit, dass wir ihn zurückbekommen." eine Grundregel.
Ziele und Schwerpunkte im Training der E- und D-Junioren
Fußballspezifische Bewegungsschulung
- Koordination mit Ball
- Vielseitige Aufgabenstellung
Techniktraining
- Spannende Wettbewerbe und Spiele
- Viele Wiederholungen (Schwerpunktdenken)
Fußball spielen
- Kleine Fußballspiele mit Schwerpunkten
- Trainierte Techniken ausprobieren
Quelle: "Fußball von morgen, Band 1, Kinderfußball", Ein Lehrbuch des DFB, 2005, Seite 192
Mal abgesehen davon, dass die E-Jugend hier einmal mit der F, einmal mit der D in einen Pott geworfen wird und einmal separat behandelt wird - so richtig einig scheint man sich da beim DFB auch nicht gerade zu sein...
Mit den obigen vom DFB formulierten Zielen kann man nahezu JEDEN Standpunkt hier untermauern.ZitatFür mich nichts, weil ich ja eher das erhalten des Verschiebens anstrebe.
Für gaaaaanz viele Trainer bedeutet das im Bereich der F und E....das sie bei Ballverlust gaaaanz schnell zurücklaufen und an ihren Mann gehen = Manndeckung und da jeder das tun soll, ist es für mich eine abverlangte besprochene mannschaftstaktisch Leistung.
Auch hier, ....Anweisung....sie tun es nicht aus eigener Intelligenz...Erfahrung....es wird von vielen abverlangt....das erkennt man, wenn die Trainer es beschreien und beschimpfen....sie laut werden....wenn sie es nicht tun. Das ist "Korsettarbeit" bei F und E-Lingen, obwohl man sie ja frei spielen lassen sollte, damit sie selber drauf kommen oder auch nicht....wo dann trotzdem Trainergeduld gefragt ist. Das was ihr so liebt kommt halt später!
Du bildest da eine Kette, in der die einzigen Glieder nichts miteinander zu tun haben: Wer die Spieler lehrt, dass sie nach Ballverlust zurückkommen, spielt Manndeckung. Wer Manndeckung spielt, schreit. Und wer das so macht, liebt es und greift den Zielen vor.
Nochmal: Zurückkommen nach Ballverlust hat nix mit Manndeckung zu tun!ZitatWas ich auch interessant finden würde wäre, wenn man erfahrene Bundesligaspieler befragen würde, wie sie eine F oder E beschulen würden....was die wohl sagen und beschreiben würden. Ich denke die Antwort kenne ich und einige von Euch werden sie verdrehen und ignorieren....aber gut...ist Theorie und Mutmaßung.
Hmm - in der Nachbarschaft gibt es eine E2, die von 2 Ex-Profis trainiert wird. Einer davon ehemaliger U21-Nationalspieler. (Ist ein seltsames Gefühl mit jemandem fachsimpelnd am Spielfeldrand zu stehen, dessen Poster vor 30 Jahren über meinem Bett hing... Aber das ist ein anderes Thema ;)...)
Auch dort gibt es die Maßgabe nach Ballverlust zurückzukommen. Und auch noch ein paar mehr "taktische Grundlagen".ZitatJedenfalls möchte ich mich hier nun nicht aufreiben. Wir drehen uns im Kreis. Halte fest, dass ich eine andere Meinung habe, in den Augen mancher ein Theoretiker bin und das freie Spiel in der F und E in Euren Augen unbedingt nicht praktiziert werden sollte, weil das schnelle Zurückkommen in dieser Altersgruppe enorm wichtig ist, geradezu lebenswichtig und die Beibringung dieser und anderer Lernziele auch in diesem Alter eine Pflicht für jeden Tainer sein muß. Sie müssen angewiesen werden, hoch lebe die Manndeckung...tja...und ich sehe das ebend anders.
Ich hätte durchaus noch gerne sachlich weiter diskutiert - aber o.k. - dann eben nicht.
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F2, F1, E1, E1, D1, D1 und selber ein bischen gespielt.....dazu ein Gehirn und zwei Augen und die Fähigkeit, das gelesene zu verarbeiten. Dazu noch eine Portion knallharte Selbstkritik. Keine ausreichende Erfahrung?
Dir geht es ja immer um sich selbst entwickelnde Spielintelligenz. Ja, das sehe ich auch als Optimum an. Du hast 1. und 2. Mannschaften trainiert in einem Verein mit einer sehr großen Jugendabteilung.
Glaubst Du, dass das mit sich selbst entwickelnder Spielintelligenz in Eurer -na sagen wir mal E6- auch möglich wäre?
Nicht jeder entwickelt Spielintelligenz. (Versteht hier eigentlich jeder das gleiche unter Spielintelligenz?)
Dass Tore vorne geschossen und hinten verhindert werden, ist eine der Grundlagen des Fußballs. Und diese Grundlagen müssen wir im unteren Jugendbereich vermitteln.ZitatZitat Alex:
Mannschaftstaktik heißt (grob), dass alle Spieler einer Mannschaft, zielgerichtet, planvoll und aufeinander abgestimmt (also im Verbund) zusammen zu agieren.
Zitat Ende.Genau....und das einfordern und abverlangen, dass alle zurückkommen und ihren Mann decken....ist Mannschaftstaktik, ....und weil es vorgegeben und eingefordert und abverlangt wird.....ist es zielgerichtet ...geplant und aufeinander abgestimmt für die gemeinsame Aktion....!
Machen sie es aus eigener Intelligenz.....Spielintelligenz......wäre es ok, weil es ja nicht abgestimmt wäre und nicht vorgegeben usw....!
Was hat denn das Nach-hinten-Arbeiten mit Manndeckung zu tun?
Du führst als Beispiel ja manchmal die beeindruckende Quote von Dirk an. Die kann schon überzeugen.
Aaaaaber: Ich kenne eine Mannschaft mit einer ebenfalls unglaublich hohen Stützpunkt-/Auswahlquote. Diesen Spielern wurden in der F/E-Jugend Dinge vermittelt und abverlangt, dass uns allen hier die Haare zu Berge stünden. Die Stützpunkt-/Auswahlquote ist für mich aber trotzdem kein Grund, genauso zu handeln, wie es bei denen gemacht wurde.
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Verstehe ich Dich richtig?
Wenn alle zusammen zurücklaufen ist das Mannschaftstaktik.
Wenn jeder für sich zurückläuft, sie das aber gleichzeitig machen, ist das Individualtaktik.
Da kann ich Dir nicht folgen.
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Sollen, müssen.....die sollen und müssen in diesem Alter nix!
Dein Thema geht irgendwo an den Lernzielen deiner Altersgruppe vorbei.
Das ist für mich ein Thema der D eher noch C Jugend.Dein Thema beinhaltet Mannschaftstaktik....ungefähr ab der C/B!
Um dort ...also in der C dann dein Thema bearbeiten oder gar erst überhaupt nicht aufkommen zu lassen, wäre dein Thema jetzt das 1:1, also der Zweikampf.
Vielleicht bin ich ja nur zu blöd... Aber warum soll das nicht Thema der E sein? In der F sagen wir "Alle helfen mit, Tore zu schießen und alle helfen mit, Tore zu verhindern." Beim Threadersteller nehmen es einige mit dem gemeinsamen Tore verhindern offensichtlich nicht ganz so genau. Warum gehört das also nicht zu den Lernzielen der Altersgruppe?
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Egal, ich werde denke ich mal so ähnlich verfahren wie du es geschildert hast. Man muss es ihnen einfach schmackhaft machen und sich die wenigen Rosinen rauspicken. Der "Stammtrainer" haut nach solchen Partien verbal immer ziemlich drauf und bringt Sätze wie "Du XY; das war katastrophal. Das war gar nix." Damit spricht er die Dinge immer klar und deutlich an - vielleicht aber auch eine Spur zu hart für die Kleinen. Ist eine Gratwanderung...ich selbst war früher nur Torwart und mache auch meine ersten Schirtte als Betreuer/Trainer. Vielleicht seh ich das auch alles falsch - man weiß ja nie.
Da kann man sich dann durchaus die Frage stellen, ob die Kurzen mehr Angst vor dem Gegner und der evtl. hohen Niederlage haben oder vor dem, was danach auf sie zukommt...
Ich kann mich an eine ähnliche Situation erinnern. Auch jüngere F-Jugend, Hinspiel zweistellig verloren. Die Ansprache vor dem Rückspiel war ungefähr so: "Jungs, die glauben jetzt wahrscheinlich, dass die uns hier im Spaziergang so wegputzen. Aber heute machen wir denen das Leben richtig schwer. Die erkennen Euch gar nicht wieder."
Wir haben das Spiel dann 3:2 verloren. Die Jungs haben gekämpft wie die Löwen. Nach dem Spiel waren sie zwar erst enttäuscht - aber irgendwann haben sie dann doch eingesehen, dass man trotz guten Spiels verlieren kann und mit seiner Leistung trotzdem zufrieden sein kann. Einige von ihnen haben bei dieser Niederlage mehr gelernt als bei jedem Sieg.Du könntest auch kleine, erreichbare Ziele in den Vordergrund stellen. Z.B. "Heute schaffen wir ein Tor gegen die." oder eins mehr als letztes Mal oder was auch immer. Wenn der andere Trainer richtig tickt, kannst Du ihm das Ziel auch nennen. Er sollte dann wissen, was er zu tun hat. Das Ziel sollte zwar etwas mehr sein als "Heute gewinnen wir die Platzwahl", aber es sollte auch schon realistisch sein.
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Ja das denke ich auch. Gerade wenn die Reihenfolge festgelegt ist und von G bis Herren hochgeht. D-Jugend ist ziemlich mittig, ich kann mir vorstellen, wenn ich dann einen Beitrag von 30 Minuten halte, das auch den ersten Reihen schon das gestöhne zu hören ist.
Zumal noch nachfolgend Trainer kommen und erzählen bzw. vortragen.
Ich denke aber auch. Maximal 15 Minuten sollten locker reichen. 10 Minuten ca.
Gruß StevenJeder von der G bis zu den Herren berichtet? Wenn jeder sich 15 Minuten rausnimmt, benötigt Ihr für den Tagesordnungspunkt 2 Stunden...
Ist das gewollt? -
Naja Leute... Lacht mich ruhig aus... - ...aber das erste Doppeln seht Ihr, wenn die G-Jugend beim Warmmachen "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" spielt. In etwas abgeschwächter Form findet Ihr das auch beim Spiel "Hundehütte" und bei der "Schwänzchenjagd". Ich will damit nicht sagen, dass diese Spiele gemacht werden, um das Doppeln zu lernen - aber die etwas Clevereren fangen von selbst damit an.
Ich will damit nicht sagen, dass Ihr in Eurer A-D den schwarzen Mann spielen sollt - aber vllt. fallen Euch ja Abwandlungen davon ein.
Aber andersrum...: Nachdem ich gesehen habe, wie eine C zum Warmmachen "Der Plumssack geht rum" gespielt hat, halte ich alles für möglich

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http://www.dfb.de/uploads/media/dfb_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf
Unter diesem Link finde ich das DFB-Ausbildungskonzept.
Und da stehen auf Seite 20 die Ziele einer E-Jugend wie ich sie weiter oben benannt habe. Das ist das Sammersche Werk, das damals an die Vereine gegangen ist. Falls der Link wieder nicht funzt, googelt einfach DFB Ausbildungskonzept oder kopiert den Link in die Adresszeile des Browsers.Ich habe auch nicht gesagt, dass wir Über-/Unterzahlspiel trainieren. Ich habe nur gesagt, dass aus einem gewonnen Offensivzweikampf i.d.R. (für kurze Zeit) Überzahl resultiert. Kontaktbegrenzungen empfehlen die Ersteller im von Dir verlinkten Training und Wissen online übrigens für F- und E-Jugend...
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Hmm...
Laut DFB-Konzept http://www.dfb.de/uploads/media/dfb_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf sind das die Ziele einer E-Jugend:Zitat- Fußballspielen lernen wie im Straßenfußball in kleinen Teams und Feldern
- Geschicklichkeit und Schnelligkeit am und mit Ball
- Spielerisches Kennenlernen auch schwierigerer Techniken – Beidfüßigkeit
- Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung
- Fordern und Fördern von Individualität – Siegen und Verlieren lernen
Das, was Du hier beschrieben hast, lässt jetzt nicht unbedingt darauf schließen, dass er davon im großen Stile abgewichen ist. Wenn sie alle stark am Ball waren, lässt das ja eher auf eine gute technische Schule schließen. Das "dann gibts richtig Ärger" ist natürlich vollkommen unpassend. Darüber müssen wir nicht diskutieren.
Spielen mit Kontaktbegrenzung (natürlich nicht im Abschlussspiel) ist eine von mehreren Möglichkeiten, wie man einige der o.g. Ziele in eine Spielform verpacken kann. Wir haben in diesem Winter einiges in Sachen Passtechnik gemacht. Die Halle bietet da so schön viele Hilfsmitel. Um die Technik anzuwenden, haben wir unterschiedliche Spielformen mit Kontaktbegrenzung gemacht. Vor dem Wechsel in die Halle war das 1:1 über mehrere Wochen der Schwerpunkt.
In den letzten beiden Wochen konnte man dann sehen, wie die Jungs das eigenständig kombiniert und umgesetzt haben. Sowohl in der Hallenzwischenrunde als auch an diesem WE beim ersten Freundschaftsspiel draußen konnten wir mehrfach folgende Situation beobachten: Der Offensivzweikampf wird gesucht; nach dem gewonnen Dribbling wird die dadurch entstandene Überzahl mit einem Gassenpass genutzt. Wir fordern das nicht ein. Das haben die Jungs von sich aus gemacht. Ich habe dann aber mal die Frage gestellt "Warum bis Du schon gestartet als xxx noch gar nicht am Gegner vorbei war? Hast Du gerufen?" Antwort: "Nee, ich wusste einfach, dass er den Ball so spielt, wenn er am Gegner vorbei ist."Edit: Link korrigiert
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Nur mal als Ergänzung:
Ich habe als Vater und Trainer nun zweimal am Sparkassencup teilnehmen dürfen. Beim ersten Mal war die klare Ansage des NFV Unterverbandes: Keine Traineranweisungen ausser Einwechselungen, damit die Sichter sehen können, wie die Spieler spielen, ohne das sie von aussen ferngelenkt werden. Zitat:"Wir wollen nicht sehen, ob die Spieler auf die Zurufe der Trainer konditioniert sind, sondern ob sie Fußball spielen können!". Merkwürdigerweise klappte das alles, da die Trainer sich kannten und das Turnier völlig entspannt angingen.
Im nächsten Jahr war ich dann als Trainer dabei. Die Ansage vor dem Spiel fehlte. Als ich daraufhinwies, dass dies ein Sichtungsturnier sei und deshalb die Trainer "Anweisungsverbot" hätten, erntete ich nur Kopfschütteln und leichtes Grinsen. Es kam dann, wie es kommen musste: Lautes Gebrüll vom Spielfeldrand, jedes noch so kleines, vermeintliches Foul wurde vom angeblich benachteiligtem Trainer eingefordert, so dass es im Endeffekt mehr Freistösse gab, als wenn ein Schiedsrichter auf dem Platz gewesen wäre.
Im Jahr zuvor gab es in den fünf Spielen der Mannschaft meines Sohnes insgesamt einen Freistoss, da ein Torwart den Ball in Höhe der Mittellinie in die Hand nahm:)
Fazit: man soll es kaum glauben, aber viele der Kinder sehen die Foulauslegung nicht so eng, für sie ist es wichtig, dass sie spielen können und nicht das jedes rempeln abgepfiffen wird. Überraschenderweise kamen im ersten Turnier, ohne Einwirkung von aussen, keine Streitigkeiten der Spieler zustande, beim zweiten Turnier, als die Trainer und Verfechter der Regelkunde eingegriffen, erhebliche Streitereien zustande, da ja der Schiedsrichter fehlte und die Trainer oft unterschiedlicher Meinung waren.
Meine Meinung: Lasst die Jungs/ Mädels spielen, ohne dass bis zur D-Jugend ein Schiedrichter auf dem Platz ist und die Trainer sollen es mal mit dem berühmten Pinguin halten: "Einfach mal die Fre... halten!"
Als Vergleich mal meine Töchter, sie spielen Basketball, wenn sie in der Meisterschaft spielen, wird fast jeder Kontakt gepfiffen, wenn sie an Streetballspielen teilnehmen, entscheiden sie die Fouls selbst, und, siehe Da, beim Streetbasketball gibt es trotz Kontakt keine Fouls.
Nunja, solange sich die Trainer nicht ändern, wird sich das Fairplay nicht ändern. Schade!
Und deswegen verstehe ich den Modus mit Vor-, Zwischen- und Endrunde beim Sparcassencup nicht. Und das Ganze dann noch nach dem The-winner-takes-it-all-Prinzip. Das passt nicht zusammen. Erst recht nicht, wenn der Verband in diesen Dingen im Vergleich zu anderen Verbänden eher rückständig ist.Sinn sollte die Sichtung sein. Wenn man dann aber solche Events daraus macht, darf man sich nicht wundern, wenn es welche gibt, die diese Events auch erreichen wollen... Kann natürlich auch sein, dass der Namenssponsor Einfluss nimmt, da nur so eine entsprechende Berichterstattung gewährleistet ist...
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Warum? Damit die Trainer bei der Einführung ruhiger sind und für die Kinder?
Damit von vornherein die Akzeptanz größer ist. So lange es Tabellen gibt, mit denen die Kinder (von Trainern oder Eltern) heißgemacht werden, hat man ein Problem bei der Akzeptanz. Wenn man so etwas einführen will, muss man nunmal möglichst viele Erwachsene überzeugen.
Wir haben ja gehört, dass dort, wo die FPL schon eingeführt ist, die Akzeptanz sehr unterschiedlich ist. Da muss man dann häppchenweise vorgehen.ZitatErsteres: JA
Zweiteres: Nein aus meiner RichtungFerner denke ich, dass es bei der Einführung ja grundsätzlich um die normalen Staffelspiele geht.
In der verlinkten Diskussion ging es um den Sparkassencup.
Wenn das in den Punktspielen gang und gäbe wäre, wäre es beim Sparkassencup auch kein Problem. Nur bei diesem Wettbewerb so vorzugehen, dürfte aber schwierig sein. -
Ich habe diesen Beitrag gegunden:
http://www.nfv-www.de/page.php?id=35&btr=23573Ist vielleicht eher etwas für die höheren Jugenden aber ich könte mir vorstellen, das es auch nach unten hin "abschweift"
Bei dieser Diskussion geht es offensichtlich um den Sparkassencup. Für die nicht aus dem NFV stammenden Mitglieder des Forums will ich mal kurz erklären, was der Sparkassencup ist:
Es handelt sich um einen niedersachsenweiten Wettbewerb für den älteren E-Jugend-Jahrgang. Die Vorrunden finden in den Kreisen statt, die Zwischenrunden auf regionaler Ebene, die Endrunde zentral in Barsinghausen. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist eine Pflichtveranstaltung für alle Vereine mit E-Jugend. Pflicht ist der Wettbewerb, weil hier die Sichtungen für die Stützpunkte ab der D-Jugend erfolgen. Es soll halt jeder Spieler dieses Jahrgangs mal vor einem Sichter gespielt haben.
Der Sieger des Turniers, der sozusagen niedersächsischer E-Jugendmeister ist (und so wird das auch auf der unten verlinkten Website genannt), erhält ein Trainingslager im Wert von (bin mir nicht ganz sicher) ca. 2.500 €. Der Zweite erhält...ein Netz mit 10 Bällen...
Bei dieser Turnierkonstellation 10/11-jährige erstmalig mit dem Spiel ohne Schiedsrichter zu konfrontieren, halte ich auch für einen hohen Anspruch an die Kinder. Für mich ist die wichtigste Voraussetzung vor der Einführung von FPL-Regeln, dass es um NIX geht.
Bei diesem Wettbewerb ist es vom Veranstalter aber so gewollt, dass es um etwas geht.Man sollte nicht den dritten Schritt vor dem ersten machen. Erster Schritt wäre Abschaffung der Tabellen in F- und G-Jugend. Und dieser Schritt ist im NFV noch nicht gemacht...
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Ich behaupte weiter, dass ihr populistisch schreibt.
Der Vergleich mit Möller oder Meier ist nicht zulässig. Beide wurden einst vom Schiedsrichter nicht belangt, also konnte laut Regeln das Sportgericht wegen eines Falles von sportwidrigem Betragen ermitteln.
Im Fall Lehmann hat der Schiedsrichter die Situation beurteilt (und Lehmann gelb gegeben). Damit liegt eine Tatsachenentscheidung vor, die die DFB-Sportgerichtsbarkeit nicht verändern kann!Nochmals zur Klarstellung: Ich fand Lehmanns Aktion genauso besch... wie ihr.
Man sollte aber die Faktenlage kennen und benennen können, bevor man dumpfe Ressentiments in welche Richtung auch immer ablässt.Nö. Sehe ich anders. Die gelbe Karte hatte Lehmann für das Foulspiel bekommen. Mit der Karte hatte der Schiri diese Schauspielaktion also gar nicht beurteilt. Somit keine Tatsachenentscheidung und nachträglich sanktionierbar.
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Ich finde es etwas populistisch, was ihr hier schreibt.
Wenn man den Fall anhand der Regeln untersucht:
Was hätte Lehmann den Regeln gemäß erhalten können? Eine gelbe Karte. Mehr sieht die Regel nun mal nicht für eine Schauspieleinlage vor, so ärgerlich sie ist und ich sie auch finde. Da kann der DFB nicht hergehen und für ein Vergehen, das nur mit einer Verwarnung bestraft werden kann, mal eben so eine Sperre aussprechen.
Hier handelt es sich glasklar um eine Regelfrage - die Hoheit über die Fußballregeln untersteht aber der FIFA und nicht dem DFB.Ob oscarreife Darbietungen anders bestraft werden sollten, ist eine andere Diskussion, die evtl. geführt werden muss. Wie geschrieben aber nicht auf Ebene des DFB.
Noch ein Beispiel, bei dem ein gelbwürdiges Vergehen (Schwalbe) mit unverschämtem Interview zu einer Sperre führte:
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Die Erfahrung habe ich bei Turnieren in der Stadt auch gemacht. Ist das jetzt Zufall oder doch eher die Regel ?Diese Erfahrung habe ich mit Vereinen aus unterschiedlichen Städten auch gemacht. Highlight war für mich ein F-Jugendspieler, der einen unserer Spieler mit beiden Händen vor die Brust stieß, und rief "Ey, was willst Du, Alter?". Eine Szene, die man in der Bundesliga regelmäßig sieht - bei einem F-Jugendturnier aber eher nicht... Irgendwie hatte das bei einem 9-Jährigen aber auch eine unfreiwillige Komik.
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lol aber das mach ich schon die ganze zeit, langsam aber sicher glaub ich schon selbst, das ich ghandi bin.
was mir fehlt, ist eine klare regelung des verbandes, die ich bei nicht einhaltung in spielberichtsbogen eintragen kann und gegebenenfalls sanktionen nach sich zieht.
so traurig das auch ist, aber anders lässt sich das zumindest in unserem kreis nicht handhaben.Du hast Erfahrungen mit der FPL?
Kannst Du uns mal davon berichten? Wie funktioniert das "freundschaftliche Zusammenstehen" der Trainer? Werden die Regeln immer im Konsens ausgelegt? Schließlich müsst Ihr ja eingreifen, wenn die Kinder nicht klarkommen.
