Beiträge von Follkao
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Du verwechselst jetzt Ziel mit Methodik. Wie dieses Ziel erreicht wird ist erstmal eine ganz andere Nummer, wie viele selbst drauf kommen auch. Der Punkt ist: Das Ziel ist drin und das Ziel ist keine Doktorarbeit sondern leicht für E-Jugendliche zu erreichen.
Nö, Paul - der Unterschied ist mir schon klar. Das Ziel ist ja unmissverständlich formuliert. Die Einschränkung auf die Methodik stammt von Andres DFB-Gesprächspartner.
Ich war lediglich der Ansicht (und bin es weiterhin), dass das Ziel der Raumaufteilung bei einer rein auf den "Selbstlerneffekt aus dem 1:1" basierenden Methodik nur von wenigen E-Jugendlichen erreicht wird. Bei einer Methodik, die das Erklären/Üben/Anwenden beinhaltet werden die meisten E-Jugendlichen das Ziel erreichen. -
Es wird dabei immer Mischformen von "Lehren durch Selbsterkenntnis", "Lehren durch Unterweisung" und "Lehren durch was weiß ich noch alles" geben ...
Wie viele der Gruppe es so rum und wie viel es anders rum brauchen ist hoch individuell und von der Homogenität/Heterogenität Gruppe diesbezüglich abhängig.
Ja, genau das ist es, was ich meine. Wobei Du das natürlich viel schöner ausdrückst.
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Vielen Dank für diesen Link, Dirk.
Sehr interessante Statistik. -
Raumaufteilung: Das ist dein Raum und das ist meiner. Da wo ich bin musst Du nicht sein und ich bin vorne und Du hinten oder umgekehrt.
Ja, genau das isses. Und genau das darfst Du ihnen NICHT sagen. Darauf sollen sie von selbst kommen. Wenn ich ihnen sage: "Das ist Dein Raum, das Deiner und das Deiner" ja - dann kriegen die das hin. Wenn ich es ihnen NICHT sagen, bekommen es nur wenige hin.
Ach Manno... Bin ich denn der Einzige, der da mehr reinliest als drinsteht...?

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Nein vertraue mir, du hast es nicht verstanden. Jetzt nochmal ganz deutlich:
1. individual.-und individualtaktische Ausbildung des E Jugendlichen und darunter....um das Fundament für die spätere Ausbildung ...nämlich raumdeckend zu spielen, als höchste Form des modernen Fußballs.
2. ein E Jugendlicher wird, wie du sagst das vorraussichtlich über seine für ihn vorgesehenen Ausbildungsthemen den Raum nicht decken und als Mannschaft schonmal überhaupt nicht. Wenn doch...prima...Ausnahmetruppe....vermutlich klappt das aber nicht. UND DAS IST GUT SO, und ok. und auch so hinzunehmen, zu erwarten und es ist halt auch nicht Thema. Es ist nicht das Thema für die E, dass sie den Raum decken, sondern die Vorbereitung ist das Thema....sag mal, ist das so schwer zu verstehen?
Hmmm - frage ich mich auch.
Ich rede nicht über Raumdeckung. Das formulierte Ziel heißt Raumaufteilung und ist sehr unmissverständlich formuliert.
Was Raumaufteilung ist, findest Du hier http://www.soccerdrills.de/Theorie/raumaufteilung.html
Das ist keine Raumdeckung. Raumaufteilung ist sicherlich ein Bestandteil der Raumdeckung - sie ist aber ebenso ein offensives Instrument.
Es handelt sich bei diesem Ziel nicht um ein Ziel abseits der Altersgruppe, sondern um ein glasklar für die E-Jugend definiertes Ziel:
Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung
Nach Deiner Aussage gelten die Ziele in diesem Konzept im gleichen Maße für die E7 vom Tus Pusemuckel wie für die E1 von Bayern München. Raumaufteilung kann man nicht alleine machen. Dazu gehören immer zwei oder mehr. Jetzt sollen also Kinder von 9-11 (im Idealfall fangen die gerade an, Entfernungen und Geschwindigkeiten einschätzen zu können) durch das Training im 1:1 in die Lage versetzt werden, eine Raumaufteilung zu erreichen. Ich halte das für ausgemachten Blödsinn. Ich habe oben geschrieben, dass ich 2 kenne, die das könnten. Nicht 2 aus meiner Mannschaft. Insgesamt 2.
Daraus schließe ich, dass dieses Konzept nicht für die Breite ist. Oder aber, dass es von Leuten verfasst wurde, die lange nicht mehr mit durchschnittlich begabten 10-jährigen auf einem Fußballplatz standen. -
Das hast du nicht in den richtigen Hals bekommen.
1. Ich kenne auch nur weniger, deshalb hat man ja hier auch erkannt, nicht über dieses Ziel hinaus zu schulen, ...was gruppentaktische Ausbildung und mannschaftstaktische Ausbildung bedeuten würde. Deshalb schult man hier alle sich aus der Individualtaktik ergebende Sekmente, damit sie es ja perfekt lernen und zwar nicht, um es bereits hier in dieser Altersgruppe bereits tun zu können, sondern als Fundament/als Vorstufe für die späteren Ausbidlungsabschnitte, dass ist der Unterschied, hier hast du meiner Meinung den Trugschluß sitzen.
Nee, meine ich anders. Ich finde schon das Ziel Raumaufteilung an sich höchst anspruchsvoll. Wenn sie es aus individuellem Verhalten erreichen sollen, ist es noch anspruchsvoller. Das traue ich nur einem Bruchteil von E-Jugendlichen zu. Aber das ist ein Ziel für die E-Jugend.ZitatEbend nicht....steht auch im Ausbildungskonzept. Da ist der Breitensport ausdrücklich benannt, ...ganz am Anfang steht es irgendwo. Zudem...findest du tatsächlich, dass das für den Breitensport nicht machbar ist. Du hast doch weiter oben genannt, dass du nur ein oder zwei E Spieler kennen würdest, die das -im Prinzip weiterführende abseits der E Ausbildung tun könnten....also Bewegen im Raum ...so habe ich es verstanden....dann ist doch der große Rest dazu in der Lage, wenn man darauf verzichtet und das benennen sie doch auch.
Nee, nicht 2, die das Weiterführende können, sondern 2, die das als Ziel formulierte aus eigenen Entscheidungen umsetzen könnten. Lass Dir das Ziel mal auf der Zuge zergehen: Raumaufteilung! Und zwar jeder für sich. Ohne Absprache. Intuitiv also. Das wäre mit Absprache schon schwer - aber ohne?
ZitatNun nimmt der Dfb -durch die Stützpunkte- genau diese beiden Spieler in den Stützpunktkader auf und davon aus anderen Vereinen ebend auch. Dann bringen sie sie ja als Leistungsgruppe zusammen und beschulen sie weiterhin gemessen an den Alterszielen die du im Ausbildungskonzept findest. Schau doch auf Dfb.de...da findest du doch unter -ich glaube- Trainerinfo die Stützpunkttrainings als PDF Datei. Sie sind eindeutig an den im Ausbildungskonzept benannten Zielen ausgerichtet.
DENNOCH, ....einer der hiesigen Stützpunkttrainer gab mir zu, dass er auf Grund eines bestimmten Drucks der auf ihm laste, hier bei den großen Turnieren der D Stützpunktmannschaft....bei der Mannschaftsbesprechung vor den Spielen von den Zielen abzuweichen, indem er mannschaftstaktische Tipps und Vorgaben macht. Das stank ihm selber und er gab mir in meiner Sichtweise 100 Prozent recht. Ich fands ehrlich...aber eigentlich schlimm das es so ist.
Genauso die Texte in der Zeitung...wenn der Stützpunkt spielte. Man könnte meinen da spielte die Erste Mannschaft von Hastenichtgesehen...Erwachsenenfußball...und das lesen auch "Greenhorntrainer", ...das hat Signalwirkung und ist somit eigentlich schlecht wie ich finde. Gruß Andre
Und das zeigt es doch wieder: Wasser predigen aber Wein trinken. Wenn das Ergebnis in der Ausbildung so egal ist, warum gibt es dann Vergleichsturniere? Ist es denn nicht so, dass die Stützpunkttrainer auch unter Ergebnisdruck stehen? Wie kann das? Die werden ja wohl nicht gewinndenkend sein... -
Wieso gibt es seit noch nicht allzu langer Zeit die Dfb-Mobile...wo liegt denn wohl der Grund.Achtung Sarkasmus: Damit wir erfahren, wie wir an Karten für die Frauen-WM kommen.

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@ Falkao,
Die Umschaltübungen sollen den Kindern in dieser Alterstufe vermitteln, dass eine Aktion erst beendet ist wenn das Spiel unterbrochen wurde (Tor, Aus,
Schiri pfeift). Als Nebeneffekt erfahren die Kinder, dass sie Verantwortung für ihr Handeln nicht auf Andere übertragen können. Ähnliche Erfahrungen
machen sie auch bei 1 gegen 1 Spielchen. Wenn jemand vorne stehen bleibt, dann bleibt er halt vorne stehen. Alle Kinder wollen gewinnen, somit werden sich
die Spieler, die den Weg nach hinten gesucht haben, sich den "Stehenbleiber" mal zur Brust nehmen. Jedenfalls ist es bei meinen mir anvertrauten
Mannschaften bisher immer so gewesen. Diese "dezenten" Hinweise der Mitspieler bleiben ihm viel besser im Gedächtnis als die Traineranweisungen.
Mein Job ist es die "dezenten" Hinweise ein wenig abzumildern. Was die in Frankfurt möchten, hat Andre hier gepostet.Tore schießen Tore verhindern = freies Spiel oder Eingangstür für Trainingsformen abseits der Altersgruppe. Es geht im F- und E-Jugendbereich um die individuelle Ausbildung. Das schließt aber Teambuilding nicht aus, ganz im Gegenteil, in Wohlfühlgruppen lässt sich viel besser lehren und lernen.Im Wesentlichen bin ich da bei Dir. Zusätzlich sehe ich es lediglich als meine Aufgabe an, dass man Tore vorne schießt und hinten verhindert. Denn der, der hinten stehenbleibt, wird von seinen Kollegen i.d.R. nicht angeblasen, dass er doch mit nach vorne kommen soll...
ZitatAuch der DFB versucht seine Ausbildung und somit seine Philosophie immer weiter zu optimieren und den Erfordernissen anzupassen. Es gibt immer noch Seiten beim DFB die nicht aktualisiert wurden, dadurch sind zurzeit einige Dinge im Bezug auf die Ausbildungsphilosophie widersprüchlich beschrieben.
Ja - und das nicht erst seit heute. Beruflich habe ich häufig mit der Erstellung oder Anpassung von Konzepten zu tun. Solche Inkonsistenzen würden uns unsere Kunden um die Ohren hauen. Ich bin mir sicher, dass der größte Sportverband der Welt das KnowHow und die Manpower hat, um in diesem Bereich up to date zu sein. Wenn man es nicht ist, sagt das für mich aber schon etwas über den Stellenwert des Kinderfußballs aus. Du hast uns mal etwas über einen abgelehnten DFB-Bundestags-Antrag des Schleswig-Holsteinischen Verbandes zur Tabellenabschafung in der F-Jugend erzählt. Ich habe den Eindruck, dass der Bereich unterhalb der D-Jugend beim DFB keine allzugroße Bedeutunghat.
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Wenn das bloße Überqueren der Mittellinie für dich schon ein zielgerichtetes Verhalten der Mannschaft darstellt, na dann ist es für dich eben Mannschaftstaktik. Für mich ist es ein Baustein im Training bei der Animation aller Spieler, am Toreschießen und Toreverhindern teilzunehmen. Was die Grundlagenausbildung usw, angeht, habe ich keine andere Meinung. Mir geht hier die aus meiner Sicht haltlose Hineininterpretation des Gewinndenkens zu weit. Nicht mehr und nicht weniger.
Sehe ich genau so. Diese Übung animiert zwar dazu, gleichzeitig zurückzukommen - das heißt aber noch lange nicht, dass sie es zusammen und strukturiert tun.
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Und damit kommen wir zur nächsten Stufe in der Diskussion über das Ausbildungskonzept. Aber eins nach dem anderen...
Alles anzeigenHabe heute mit jemandem vom Dfb ein informatives Telefongespräch geführt.
Ich habe folgende Informationen erhalten:
In der Traineronlinebank des Dfb wird zwischen F und E nicht unterschieden.
Im Ausbildungskonzept wird es getrennt formuliert.
Die Traineronlinebank unterscheidet es nicht, weil es trainingsmäßig kaum einen nennenswerten Unterschied gibt. Es geht immer um die Ausbildung des EINZELNEN, um nicht mehr und nicht weniger!
6-jährige und 11-jährige... Kein nennenswerter Unterschied...
Bei der Traineronlinedatenbank des DFB hatte ich ohnehin nie den Eindruck, dass man Übungen für das durchschnittlich talentierte Kind veröffentlicht. Aber unten mehr dazu...ZitatAlles anzeigenDas im Ausbildungskonzept benannte „Tore schießen und Tore verhindern“ ist auf gar keinen Fall so zu interpretieren, das man es für gruppentaktische oder mannschaftstaktische Ausbildung auslegt. Das ist nicht Thema der F und E. Es geht ganz ausschließlich um die Ausbildung des Einzelnen. Jeder Tipp abseits dieser Einzelausbildung....ist für diese Altersgruppe ein unpassender Tipp abseits der Philosphie/des Ausbildungskonzeptes. Wer das da hinein interpretiert unterliegt einem Trugschluß!Ich fragte, ob es korrekt sei, wenn man für einer E nach Tipps fragt, die ein schnelleres Zurückkommen/Umschalten nach Ballverlust erfasst und hier Übungen zum geschlossenen Zurückkommen als Mannschaft empfiehlt.
Dieses wurde verneint, ….das schnelle Zurückkommen der Gruppe.- oder Mannschaft ist nicht Ausbildungsziel.
Ziel ist bezogen auf dieses Thema das Eins gegen Eins. Der Einzelne soll hier bestmöglich ausgebildet werden, sowohl technisch, als auch darauf aufbauend in Spielformen...
Hierauf aufbauend ist das taktische 1:1 (Defensive/Offensive)…ab der D!
Wenn der Einzelne das 1:1 erlernt, ist er in der Lage nach Ballverlust das „richtige“ zu tun. Wenn er es nicht macht, ist der nächste Mitspieler dran. Sie spielen zu lassen und im TRAINING mal eine Spielsituation beim Spieletraining (50 Prozent der Ausbildungszeit pro Training) einzufrieren und die Kinder das Ergebnis sowohl theoretisch und dann praktisch erarbeiten zu lassen, ist das Ziel.
Im Idealfall soll jeder Einzelne für sich aus dem erlernten 1:1 das Richtige machen. Wenn das alle machen, resultiert daraus ein korrektes mannschaftlich geschlossenes Zurückkommen. BTW: Ein mannschaftlich geschlossenes, strukturiertes Zurückkommen war für mich persönlich nie das Ziel. Gleichwohl habe ich es aus der Formulierung "Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung- und -Aufteilung" herausgelesen.
Wieviele Euch bekannte E-Jugendliche könnten das umsetzen? Aus individuellen Entscheidungen richtiges Verhalten zur Raumaufteilung praktizieren. Ich kenne einen. Vielleicht 2.
Ich wundere mich weiterhin, dass man in der F/E von taktischen Tipps spricht und aber in der D explizit von Individualtaktik. Ab der D-Jugend wird das Konzept konkreter. Seltsamerweise ist das genau der Zeitpunkt, wenn der DFB über die Stützpunktförderung praktisch in die Ausbildung eingreift...ZitatAlles anzeigenZiel ist es, so die Intelligenz zu fördern, hin zum Selbsterkennen durch Erfahrung und nicht Verhinderung der Intelligenz durch ständiges eingreifen, vorgeben, fremd zu bestimmen usw.!!!
E Jugend Training = 1:1 Ausbildung des einzelnen Spielers….und NICHTS anderes ist Thema. Es werden die Grundvoraussetzung für das Spiel geschult…der EINZELNE soll hier umfassend geschult werden….ohne Rücksicht darauf, wie sich die Gruppe.- oder Mannschaft beim Spiel bewegt.
Im Training werden DIESBEZÜGLICH Fehler angesprochen und Verbesserungen konkret mitgeteilt oder vom Spieler selber erarbeitet.
Es wird das 3:3 als Spielsystem empfohlen, wobei es nicht als festes System verstanden werden soll…es soll nur eine lockere Vorgabe sein, auf dessen Befolgung keine Acht gegeben werden sollte.Ihnen soll gesagt werden, dass auch die Spieler der hinteren Reihe versuchen soll, Tore zu schießen, genauso wie der vorderen Reihe das Verhindern nahegelegt werden soll…und zwar im Rahmen dessen, was sie jeder EINZELNE als Individualausbildung erlernt haben, bzw. was sie dabei sind zu lernen und sonst nichts anderes.
Macht das jeder EINZELNE gut, wird die Leistung der gesamten Mannschaft erkennen lassen, dass sie beim Tore verhindern intelligent vorgehen werden. Wenn das nicht klappt, ist das vom Trainer hinzunehmen! In dieser Sache sind keine Korrekturen vorzunehmen.
Nochmal die Frage vonoben: Wieviele bekommen das hin? Und wer das nicht hinbekommt? Egal, der lernt´s halt nicht.
ZitatAlle gruppentaktischen.-und mannschaftstaktischen Tipps sind fußballerisch gesehen gute Lösungen, aber nicht für eine E Jugend. Eine E geschlossen anzusprechen und Dinge einfordern, die dafür sorgen, dass sie als geschlossene Mannschaft oder auch nur Gruppe vor oder zurückkommen sollen, sind nicht Ziel, das entspricht nicht dem Ausbildungskonzept und das beträfe lt. meinem Gesprächspartner die Gruppen.-und Mannschaftstaktik und zwar glas klar und eindeutig.
Dem Gesprächspartner ist bekannt, dass hier große Defizite in der Trainerschaft herrschen und auch das WARUM ist dort bekannt. Das Ergebnisdenken und manchmal falsche Information oder nicht vorhandene Information und Wissen ist der Grund, das ist auch bekannt.
Das im Ausbildungskonzept benannte Ausbilden im Bezug auf die Raumorientierung ist nicht anders gemeint, als das die technische Schulung und das 1:1 die Grundvoraussetzung zum Spiel im Raum ist.
Schließlich komme ich auf eine Frage zurück, die Toto2 in diesem Thread schoneinmal formuliert hat.
ZitatIch glaube es könnte die Diskussion etwas vereinfachen ( oder vielleicht auch noch komplizierter machen
??? ), wenn man sich Gedanken darüber macht, warum und vor allem auf welchen Anlass hin der DFB dieses Konzept entwickelt hat.Ich bin gespannt....Freiwillige vor.
Andre hatte die Frage mit
ZitatTalentförderung.
beantwortet. Das möchte ich ergänzen durch das kleine Wort "ausschließlich".
Im Konzept "Der weite Weg zum Erfolg" finden wir folgende Ausbildungsstufen:- Hochleistungstraining - Stabilisierung
- Hochleistungstraining - Perfektionierung
- Belastungsgerechtes Übergangstraining
- Beginnendes Spezialisierungstraining
- Fußballspezifisches Grundlagentraining
- Technisch-spielerische Vielseitigkeitsschulung
- Umfassende Bewegungsschulung
Der weite Weg zum Erfolg sieht keine Abbiegungen vor, die in der Kreisliga landen. Es ist einfach nur der Weg vom Minikicker bis zur Weltklasse beschrieben... Die Pyramidenform der Darstellung auf S. 14 zeigt genau, was das Ziel ist...
Noch deutlicher wird´s, wenn wir uns die Ausbildungsstrukturen (S.15) ansehen:-
Senioren
A-Nationalmannschaft
Internationale Vereinswettbewerbe
Bundesliga, 2./3. Liga -
A-Jugend / Junge Spieler
Lizenzvereine
Höchster Amateurbereich
U19 U20 U21 Nationalmannschaften -
C-A Jugend
Leistungszentren/Eliteschulen des Fußballs
Juniorennationalmannschaften U15/16/17/18
Talentförderung der LV und Vereine -
D/C-Jugend
Leistungszentren
DFB-Talentförderprogramm
Vereins-Jugendfußball
Und an dieser Güteklasse ist das ganze Konzept ausgerichtet: An der Spitze. Es ist auf Seite 15 ebenfalls schön als Pyramide dargestellt. Es geht also um permanente Selektion. Es gibt aber noch einen Fußball abseits der Leistungszentren.
Und genau so verstehe ich auch die formulierten Ziele in der F/E-Jugend: Die Besten werden´s hinkriegen. Und die anderen? Egal. Hauptsache der DFB hat ab der D genau die, die das hinkriegen, für seine Stützpunkte.
Es war in diesem Thread schon einmal geäußert worden, dass dieses Konzept den Breiten- und Spitzenfußball abdecken soll. Das wäre ungefähr so, als wenn die Ausbildung eines künftigen Nobelpreisträgers und eines Hobbybastlers im gleichen Lehrplan stünde. Auch die F/E-Jugendziele orientieren sich am Maximalen, was in dieser Altersklasse möglich ist. Und genau so gilt das auch für die Trainerdatenbank. Da finde ich Übungen auf einem Niveau wie es vllt. gesichtete F/E-Jugenden haben. Aber nicht der Normalverein mit durchschnittlich talentierten Kindern.Worauf will ich hinaus? Unsere Aufgabe als Trainer im unteren Jugendbereich ist es, dafür zu sorgen, dass der DFB ab der D-Jugend genug Kinder zur Selektion hat.
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Ich habe so das Gefühl, dass ich als Elternteil im Trainerforum bei manchen Diskutanten auf Triggerpoints drücke.

Das war nicht meine Absicht.
Jeder von uns kennt Diskussionen mit Eltern weil ihr Kind auf der falschen Position spielt, zu wenig spielt, in der falschen Mannschaft spielt, die falschen Mitspieler hat u.s.w.So kam Deine Anfrage auch rüber. Leistungshomogene Einteilung in der E-Jugend ist nichts Ungewöhnliches. Der Verein, in dem ich tätig bin, macht das auch. Wenn man die Umstellung von Jahrgang auf Leistung im Laufe der Saison macht, ist das aber schon sehr merkwürdig.
Was die alten Rechnungen angeht: Funktionäre tun manchmal seltsame Dinge. Alte Rechnungen über eine E-Jugend zu begleichen ist aber schon eine sehr kühne Vermutung. Ich weiß ja nicht, wie das anderenorts ist - aber bei uns hätte eine E-Jugend nicht den Stellenwert, dass das irgendjemand wahrnehmen würde.
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Auf welchen Anlass hin hat man das Konzept entwickelt?
Keine Ahnung. Aber ein kleines Indiz:
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=12289
Mit diesem Text wurde das Ding veröffentlicht. Demzufolge wurde mit der Erarbeitung nach der WM 2006 begonnen. Dur ch das Sommermärchen hatte der DFB stark an Ansehen gewonnen und die neuen Methoden von Klinsmann hatten nach anfänglichem Kopfschütteln Akzeptanz gefunden. Wollte man die neu gewonnene Glaubwürdigkeit dazu nutzen, dass endlich alle an einem Strang ziehen? Zumindest verstehe ich das so. -
Alles anzeigen
Bezogen auf den Fußball ist das Ziel der F und E....die Individualtaktik. Individualtaktik übersetze ich mit ....die Taktik des Einzelnen ....eben nicht der Gruppe (Gruppentaktik) oder Mannschaft (Mannschaftstaktik).
Ich glaube, dass es im Dfb-Konzept für den Bereich der F und E nur auf die Individualtaktik ankommt. Ob das so stimmt oder nicht, versuche ich derzeit durch eine Anfrage dort in Erfahrung zu bringen.
Sollte ich recht behalten...könnte ich auch die Überschrift setzen....
Welche Ausnahme weg von den Alterszielen könnte ich mir noch einfallen lassen, um zu tun, was ich meine tun zu müssen oder auch
Ich kann das drehen und wenden wie ich will - aber das E-Jugend-Altersziel Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung vermitteln kann ich nicht einmal mit viel Phantasie als Individualtaktik interpretieren.
Mir ist bei Deiner Fragestellung übrigens auch aufgefallen, welches Ergebnis Du aus dieser Diskussioin erwartest.
Wenn der DFB das meint, was er schreibt, handelt es sich dabei aber nicht um Trainingsformen abseits der Altersgruppe.Ich glaube kaum, dass irgendjemand aus dieser Formulierung die Legitimation für Taktikschulung mit Tafel, Laufwegen und allem drum und dran in der E-Jugend zieht. Wer das macht, lässt sich durch irgendwelche Konzepte oder Richtlinien ohnehin nicht beeinflussen.
Ich verstehe das eher so, dass ich kleine Hilfestellungen gebe, aus denen die etwas clevereren Kinder Lösungen ableiten.
Ein Beispiel?
Letztes Training. Hallensaison wurde am Sonntag beendet. Jetzt geht es wieder voll nach draußen. Ihr kennt das sicherlich auch: Nach Ende der Hallenzeit muss erst die Platzgröße "zurückentdeckt" werden. Hinsichtlich der Länge ist das kein Problem. Schließlich stehen an beiden Enden Tore, um die es bekanntlich geht. Bei der Breite sieht das oft schon anders aus. Also haben wir eine Spielform mit verkürzter Länge und ganzer Breite gewählt, bei der an beiden Seiten mit Hütchen ca. 7m breite Flügelzonen markiert sind. Regel ist, dass der Torwart nur in die Flügelzonen spielen darf. Wenn der Ball im Seitenaus ist, gibt es keinen Einwurf, sondern Abstoß vom Tor. Abseits der Altersiele? Nö - ganz klar: Grundregeln der Raumaufteilung.
Was konnte man aber jetzt beobachten, wenn jemand den Ball zum eigenen Keeper spielte? Während er zuerst noch den Ball annahm und schaute, hatte er beim 3. oder 4. Mal kapiert, dass der Passgeber meist unter Druck stand und somit nicht wieder angespielt werden konnte. Also musste er auf jeden Fall die Seite wechseln. Ein paar Male später hatten das auch die Mitspieler gemerkt und einer lief beim Rückpass bereits auf die andere Seite, um anspielbar zu sein. Sie hatten den Flügelwechsel kennengelernt und wendeten ihn später auch im (selbstverständlich freien) Abschlussspiel an. Das ganze lief natürlich ohne Kommandos und Einfordern ab, sondern nur durch die Regel im Rahmen der Spielform.
Nein, so gut funktioniert das nicht immer. Aber manchmal funktioniert das halt doch... Nein, und ich erwarte auch nicht, dass sie das im nächsten Spiel anwenden. Aber sie haben sich einen kleinen Mechanismus erarbeitet, der erstmal im Kopf vorhanden ist und irgendwann auch wieder abgerufen wird. -
Es gibt durchaus plausible Gründe sowohl für die leistungshomogene Einteilung als auch für die Jahrgangseinteilung.
Schlecht finde ich in diesem Fall aber den Zeitpunkt der Einteilung. Das wäre zu Saisonbeginn deutlich besser gewesen.
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Ihr habt Recht. Es wird Zeit für ein paar Tips.
Einen hast Du ja schon bekommen: Tore zählen doppelt, wenn die verteidigende Mannschaft nicht komplett in der eigenen Hälfte ist. Wenn das Nachrücken nicht klappt, machst Du es umgekehrt: Tore zählen nur, wenn die angreifende Mannschaft komplett in der gegnerischen Hälfte ist.Andere Variante: Du lässt 5:5 oder 6:6 spielen. Die verteidigende Mannschaft stellt immer 2 Spieler ins Tor; die angreifende Mannschaft spielt ohne Torwart. Diese Unterzahlsituation führt dazu, dass der sich vorne ausruhende Spieler hinten noch mehr fehlt. Wer sich vorne ausruht, wird von seinen Mitspielern schnell ans Zurückkommen erinnert.
Ich weiß: Diese Spielform macht man eigentlich zum Training des Über-/Unterzahlspiels und das ist sicherlich nicht Ziel der E-Jugend. Aber es stecken halt noch so viele andere Möglichkeiten darin. Z.B. nutzen wir sie um geübte Passtechniken mit geringerem Gegnerdruck in einer Spielsituation anzuwenden.Hier im Forum ist schon mehrfach das Buch "Spieltraining Fußball - 120 Programme für Angriff und Abwehr" von Rolf Mayer empfohlen worden. Das Buch ist ganz bestimmt nicht speziell für den Kinderfußball konzipiert. Mit etwas Phantasie kannst Du aber viele dieser Übungen so umgestalten, dass sie auch in einer E-Jugend passen. Diese Übungen haben den Vorteil, dass Du nichts isoliert trainierst, sondern alles in ein Spiel verpackst.
Ach ja - und dann noch die Lieblingsübung unserer Mannschaft:
Zwei Tore, Zwei Mannschaften, die in einer Reihe neben ihrem zu verteidigenden Tor stehen. Du schießt einen Ball in die Mitte und rufst eine Zahl. Z.B. 3 - die ersten 3 laufen auf das Feld und spielen ohne TW auf Torerfolg bis der Ball im Tor oder im Aus ist. D.h., wenn man den Ball verloren hat, geht die Post sofort in die andere Richtung ab. Über die Spielfeldgröße kannst Du Intensität und Dauer der Spielsituationen etwas steuern. Die Übung ist sehr intensiv. Zumindest bei uns bleibt da absolut keiner stehen. Dadurch, dass immer wieder schnell Entscheidungssituationen entstehen, haben die Kinder daran einen Riesenspaß. -
Rene und Steini,
ich sehe das nicht so, das dem Dfb das egal war. Ich denke vielmehr das das Konzept super mega gut - von unten nach oben -durchdacht ist und man genau wußte, was man wie formuliert. Zudem fand ich im Ausbildungskonzept auch den Hinweis auf den Breitensport, ....also geht es dort wohl nicht nur um den Spitzensport.
Naja - Wenn sie genau wussten, was sie wie formulieren, frage ich mich, warum wir hier darüber diskutieren, wie man es auslegen muss.
ZitatIndividualtaktik im F und E Bereich.....Tore schießen und verhindern....als Einzelleistung und nicht als Mannschaftsleistung.
Wenn jeder EINZELNE der Mannschaft das gut macht, bekomme ich eine Mannschaftsleistung und zwar automatisch und das ist der Punkt.
Der DFB erwartet von uns gemäß Ausbildungskonzept, dass wir in der E-Jugend Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung vermitteln.
Auch wenn man sich vielleicht noch individuell im Raum orientieren kann - eine Raumaufteilung geht nur innerhalb des Mannschaftsgefüges. -
Hi Steini - sonst druck ihnen doch einfach das Ausbildungskonzept aus. Sollte ja sicherlich ohnehin jeder Trainerausbilder rauf- und runterbeten können...

Übrigens das Ding wurde hier bei Veröffentlichung schon mal besprochen
Der DFB hat ein eigenes Ausbildungskonzept
Aber gebt es zu: Gelesen hat es keiner.
Ich befürchte ja, dass dem DFB alles unterhalb der D ohnehin egal ist. Hauptsache in der D sind noch genug da, um eine Auslese für die Stützpunkte treffen zu können.
Diese unklaren und sogar widersprüchlichen Aussagen in unterschiedlichen Veröffentlichungen des DFB sagen für mich viel über den Stellenwert des Kinderfußballs in der DFB-Zentrale aus.
Ach ja, Andre
Zitatspielen lassen sollte mit Anweisungen auf kindgerechte Art (was das auch immer ist) ohne es abzuverlangen, dann machen wohl immer noch viele was falsch
Das ist das, was ich für mich da rauslese. Ob ich richtig liege? Wer weiß?
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Einige Trainer stellen z.b. die Frage für eine E Jugend, wie man sie dazu bekommt, schneller zurück zu kommen bei Ballverlust, ....um letztlich im Rahmen der Manndeckung zu verteidigen.
Manchmal bewundere ich Deine Fähigkeit, Dinge einfach zu ignorieren.
Wer genau hat Dir gesagt, dass er in Manndeckung verteidigen will?O.k. - aber zu diesem Thema:
Wieviel Taktik ist in welchem Alter angebracht? Was erwartet der DFB von uns und ab wann sollte man eigentlich von Mannschaftstaktik sprechen?Zunächsteinmal eine Sichtweise des DFB:
http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=519708
Hier heißt es als Tipp für die F-Jugend: "Spielsystem 3-3: Die Abwehrspieler spielen mit nach vorne, die Stürmer mit nach hinten." Das ist eine andere Umschreibung für "Wir wollen gemeinsam Tore schießen und gemeinsam Tore verhindern." Wenn man das gemeinsam macht, setzt das aber voraus, dass man dahin geht, wo die Musik spielt. Heißt also, wenn der Gegner den Ball in meiner Hälfte hat, werde ich da wohl hingehen müssen, um beim gemeinsamen Tore verhindern zu helfen. Ist das schon Taktik? Für mich nicht.An anderer Stelle sagt der DFB in seinem Ausbildungskonzept (Seite 18, 20, 21, 36)
http://www.dfb.de/uploads/media/dfb_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf
, dass wir- in der F-Jugend einfache taktische Tipps, die beim „Tore schießen – Tore verhindern” helfen,
- in der E-Jugend Taktische Grundregeln für eine Raumorientierung und -aufteilung
- und in den Leitlinien für Trainer steht, dass wir in der E-Jugend ein taktisches „Grund-ABC”
vermitteln sollen.
Was versteht der DFB darunter? Wieviel Taktik will er im Grundlagenbereich vermittelt haben? Natürlich können es nur Grundlagen sein. Dass man Tore vorne schießt und hinten verhindert, ist eine Grundlage.
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Meistens sind für das Zuspätkommen in diesem Alter natürlich die Eltern verantwortlich.
Als wir das Problem zweitweise auch hatten, haben wir das Training immer mit einem Spiel begonnen, das den Kindern besonders viel Spaß macht. Z.B. Elfmeterkönig.
Wenn das Kind dann zu spät kommt, sagst Du "Oh Schade, dass Du zu spät bist - Elmeterkönig haben wir schon gemacht."
Wenn ihm das ein paar Mal passiert ist, wird er Mama schon Dampf machen, dass er pünktlich beim Training sein will.Was die Störer angeht: Bei 20 Kindern machen m.E. 2 Mannschaften mehr Sinn als eine. Wenn viele Unzuverlässige dabei sind, bringt Dir das natürlich nichts. Ihr seid 3 Trainer? Ich würde immer 3 Gruppen bilden. So hast Du dann max. 6-7 Kinder pro Gruppe. Das sorgt für mehr Bewegung und weniger Stören. Das entlastet auch Euch Trainer. Jeder bereitet sich nur noch euf eine Übung vor. Die Kinder wandern von einem Trainer zum nächsten und machen drei unterschiedliche Übungen (möglichst aber zum selben Thema.)
