Beiträge von Follkao

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    Mitgliederzahl, Einzugsgebiet, Vereinsstruktur usw. Stimmen hier die Voraussetzungen fällt die Entscheidung höchstwahrscheinlich anders aus als bei Vereinen, bei denen das eben nicht stimmt. Und für meinen unmittelbaren Bereich haben ich dies hier schon geschrieben. Wenn ich die Eingangsfrage umformuliere in "Können wir es uns leisten, uns weiter unter Wert zu verkaufen ?" kann ich das mit einem klaren Nein beantworten ! Da muss man nicht mal ein Prophet zu sein. Kaum ein Verein schafft es mehr ohne Spielgemeinschaften. Manche versuchen sich noch dagegen zu wehren und bringen Spieler mit Gastspielgenehmigungen kurzfristig bei anderen Clubs unter. Immer mit der Hoffnung, dass man in ein paar Jahren wieder genug Spieler hat, um eine eigene Mannschaft unter dem alleinigen Vereinsnamen zu bilden. Abwerbungsversuche auch in unteren Altersklassen nehmen immer größere Auswüchse an. Hierzu wollte ich aber einen neuen Thread eröffnen, um den hier nicht zu versauen.


    Insgesamt sehe ich das in meiner Umgebung mit großer Sorge. Wenn wir hier nicht gegen steuern, ist das der Tod auf Raten. Ich hatte es bereits geschrieben. Auf Dauer sehe ich hier nur zwei Vereine eigenständig überlebensfähig. Übrigens Follkao, Deiner ist einer davon !

    Dass bei uns die Voraussetzungen andere sind, ist keine Frage. Aber auch bei uns spüren wir (für unsere Verhältnisse) knapppe Jahrgänge. Einen davon trainiere ich in der neuen Saison. Ganz so schwarz wie Du, sehe ich es aber noch nicht. Es ist ja auch nicht so, dass alle Vereine, die heute in einer SG sind, es nicht alleine hinbekämen. Manche, die es alleine hinbekämen, haben ja auch "Juniorpartner" aufgenommen.


    Ist diese Problematik denn zwingend eine Frage der Qualität? Oder anders gefragt: Kann man diesen Tendenzen mit Qualität gegensteuern? Oder erhöht man damit einfach nur den Konkurrenzdruck?

    Ja, das nimmt zu. Unser Nachbarverein hat kürzlich 2001er aus unserer alten E2 zum "Sichtungstraining" eingeladen. Die Kinder hielten das zunächst für eine Auswahlsichtung und sind hingegangen. Dort versuchte man dann, sie damit zu locken, dass sie dort evtl. direkt in der D1 spielen können. Als den Kindern klar wurde, dass es um einen Vereinswechsel ging, hatte sich das Thema für sie erledigt =)
    Aber nicht jedem Vereinswechsel in dem Alter liegt eine Abwerbung zugrunde. Oft genug kommen die Spieler von selbst.


    Das wäre mir auch lieber....wenn sie es ohne Geld machen würden, ist aber weltfremd...heute in einer Zeit, wo sie -um die Partyworld miterleben zu können- selber malochen gehen, weil soviel Taschengeld bekommt kaum einer. Wenn ich also als 16jähriger 7 Euro/Std. in der Bigbox für 4 Stunden zweimal die Woche bekomme, ist meine Zeit dort verplant und nicht noch 20 Std. gesamt beim Verein. Also ...williger 16jähriger....aber spendet seine Zeit wohl woanders. Sicher...es gibt auch andere Beispiele...das ist aber das mehrfache Beispiele hier in meinem Umfeld.

    ...und ich sehe die anderen Beispiele mehrfach in meinem Umfeld...
    Insofern empfinde ich das nicht als weltfremd. Ich sehe sie wirklich. Und es sind keine Einzelfälle.
    Im Verein sehe ich eine 2-stellige Zahl von jungen Leuten (Schüler/Auszubildende/Studenten), die sich als Trainer einbringen.


    ABER eines löse ich damit nicht, nämlich den Rattenschwanz von Kifuverstößen durch bestimmte Trainer, die fest im Sattel sitzen, weil Trainermangel herrscht. Die würde ich aber vorraussichtlich kriegen, wenn diese Leute Konkurenz bekämen durch in Startlöchern "scharrende" neue Trainer...ebend z.B. auch aus der Jugend.


    Diese Leute "packe" ich, indem ich Geld auslobe für gute qualifizierte Arbeit (auch ohne Trainerschein)...die ich u.a. dann erreiche, wenn ich sie dazu bekomme, sich an ein Kifu-Ausbildungskonzept zu halten und sich darüber hinaus an Fortbildungen -die ich anbiete- zu beteiligen. Das hebt die Aussendarstellung und damit den Ruf des Vereins enorm...damit kann ich hausieren und Werbung machen...das hebt vermutlich auch die Zahlen in alle Richtungen und zwar gleichzeitig.

    Ja, Andre - Deine Argumente haben wir sicherlich alle verstanden. Ich schließe auch nicht aus, dass das klappt. Ich bin mir aber sicher, dass das nicht in jedem Verein klappt. Meine vermuteten Voraussetzungen habe ich bereits ein paar Seiten weiter vorne geschrieben:
    Entweder man hat Konkurrenz vor Ort oder man spielt höherklassig.


    Wenn all diese guten Trainer schon in den Startlöchern scharren, frage ich mich aber, warum sie nicht längst auf dem Platz stehen. Scharren sie (noch), weil es (noch) kein/zu wenig Geld gibt? Kommen die nur für Geld aus ihren Startlöchern?
    Trainer aus der eigenen Jugend muss man nicht mit Geld locken. Meine beiden Söhne werden von Trainern aus der eigenen Jugend trainiert (16 - 21). Die machen das richtig gut. Mein Jüngster hatte im letzten Jahr einen B-Jugendlichen als Trainer in der G-Jugend. Der hat tolle, gelassene Ansichten zum Kinderfußball. Die bekamen dieselben 200€ pro Saison, die wir alle kriegen.
    Wenn diese Jungs nicht mit Geld, sondern mit "Bock auf Fußball" und Zugehörigkeitsgefühl zum Verein in den Trainerjob gelockt werden, ist mir das 1000x lieber.

    Hallo Andrè,

    Ich vermute - ohne es wirklich zu wissen - die Antworten könnten dir in Teilspekten auch nicht gefallen.
    Ich kann mit nicht vorstellen, dass man den spanischen Tiki-Taka-Fussball in dieser Perfektion beherrscht, wenn man bis zur E-Jugend den Schwerpunkt auf die Individualtaktik legt.
    In Zeiten, wo selbst Landesliga-Mannschaften das ballorientierte Spiel - im Rahmen ihrer Möglichkeiten - perfektioniert haben, hat man mit schnellem Passspiel und Spielverlagerungen die größten Erfolgschancen.
    Mit Ausnahme des Halbfinals haben die Spanier kaum 1:1-Situationen gesucht, sondern praktisch jede Situation durch Passpiel gelöst. Erreicht man diese Perfektion wirklich erst, wenn man damit zu Beginn der Pubertät anfängt? Wie positioniert sich der spanische Fußballverband zu diesem Thema?


    Gruß, Christoph

    Sehe ich anders. Grundlage des spanischen Spiels ist neben Laufbeeitschaft eine hohe Ballsicherheit. Da verspringt kein Ball bei der Mitnahme. Die Grundlagen dafür legt man m.E. mit den Themen, die im unteren Jugendbereich auch im DFB-Konzept stehen.

    Andre, Steini


    Ich bin da in weiten Teilen bei Euch. Ich vermute aber, dass das am ehesten funktioniert, wenn eine der beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

    • Der Verein spielt (im Jugendbereich) höherklassig.
    • Es gibt vor Ort eine starke Konkurrenzsituation.

    Ich meine mich zu erinnern, dass Chris´ Verein höherklassig spielt. Zudem hat er uns hier Darf Fussball etwas kosten? erzählt, wie das Geld investiert wird.
    Kohle gibt´s erst ab der D-Jugend. Toll, ich würde bei Euch leer ausgehen ;)
    Da ist aber viel dabei, bei dem die Eltern sehen, wo das Geld bleibt. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die einheitlich Ausstattung. Wenn man sieht, wo das Geld bleibt, steigt die Akzeptanz. In einem höherklassig spielenden Verein erst recht.
    Bei Trainergehältern sehen Eltern nicht unbedingt, wo das Geld bleibt...

    Unser Camp:
    4 Tage, tägl. vom 10-16, Mittagessen enthalten, Getränke enthalten, ein Kleidungsstück (Sweatshirt, Regenjacke, Tasche, Trainingsanzug... jedes Jahr etwas anderes) enthalten.
    Kosten: meistens zwischen 45 und 60 €
    Und jedes Jahr auf´s Neue finden Eltern das zu teuer.


    Wie Du´s machst, ist es sowieso falsch...


    Die Trainer, die sich dafür 4 Tage Urlaub nehmen, machen das natürlich kostenlos; bekommen dafür aber einen Abend freies Trinken.

    Andre
    Der DFB verdient ein bißchen Kohle mit der Nationalmannschaft. Sind auch fette Beträge...


    Aaaaaber die richtig dicke Kohle im Profifußball verdient die DFL, die in der Rechtsform einer GmbH betrieben wird... Allein für die Fernsehrechte reden wir über 2,5 Mrd. von 2013 bis 2017. Davon sieht der DFB nicht viel. Das bleibt bei den Profivereinen.

    @Uwe u. Steini
    Wir müssen hier schon unterscheiden, ob wir über Beitragserhöhungen für die Eltern reden oder ob wir über eine Umverteilung aus dem Profifußball reden. Dass von dem, was im Profifußball verdient wird, etwas unten ankommen sollte, sehe ich auch so. Ob das in Trainergehältern landen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Mir würden viele notwendige Verbesserungen der Infrastruktur einfallen. Z.B. ein Kunstrasenplatz für alle.


    Ich sehe das alles durchaus aus Trainer- und Elternsicht.
    Als Elternteil wäre ich auch bereit, mehr zu zahlen. Darauf kommt´s mir nicht an. Ich habe aber auch viele Beispiele vor Augen, von denen ich glaube, dass sie es nicht könnten.


    Dieses ganze Ehrenamtsgesülze interessiert mich auch nicht. Ich mache das nicht für andere. Ich mache das für mich. Dass andere davon auch profitieren ist schön. Genauso, wie ich von anderen profitiere.


    Wenn ich in Eure Gegend komme, Steini, fallen mir immer topgepflegte - oft relativ neue - Vereinsheime, Grillbuden, Sanitäranlagen und Tribünen auf. Denk nur mal an die Anlage am Stützpunktort. Wie viele dieser Anlagen würden wohl existieren, wenn der Maurer/Betonbauer/Klempner/Fliesenleger/Dachdecker/Zimmermann etc. seinen normalen Stundenlohn verlangt hätte...?
    Wenn wir über Trainergehälter nachdenken, müssen wir auch über Gehälter für Vorstände, Jugendleiter, Schatzmeister, Platzwarte, Würstchengriller usw. nachdenken. Wieviele Stunden pro Woche muss ein Jugendleiter aufwänden? Wieviele ein Staffelleiter? Wir sollten uns Trainer da nicht als etwas Besseres sehen. Wenn wir angemessen bezahlt werden wollen, müssen die es auch werden.

    Wir bekommen gut 200 € pro Saison und Mannschaft. Das Geld packen wir komplett in die Mannschaftskasse.


    Eine Forbildung pro Jahr mache ich so auch und an die Kifu-Merkmale halte ich mich auch.
    Nein, ich würde das Geld nicht ablehnen. Ich würde meine Tätigkeit aber auch nicht davon abhängig machen. Vielleicht würde ich mich durch eine solche Zahlung sogar unter Druck gesetzt fühlen. Ich will mein Geld schließlich wert sein. Fußball ist mein Hobby. Es dient zur Entspannung und zum Ausgleich. Druck brauche ich da nicht. Den habe ich schon im Job.


    Wenn ich dann teilweise lese, wie die Stunden aufgerechnet werden, verstehe ich das nicht. Ist Fußball für Euch mehr als ein Hobby?
    Ich habe noch weitere Hobbies: Ich gehe gerne in den Garten; manchmal geh ich Angeln. Für diese beiden Hobbies bekomme ich auch kein Geld...


    Meine Kinder trainieren allesamt bei Trainern, von denen ich weiß, dass ihnen das Spaß macht. Sie gehen ordentlich mit den Kindern um; die Kinder haben Spaß und kommen sportlich voran.


    Ich stimme Dir aber insofern zu, Andre, dass es möglich sein kann, durch eine Beitragserhöhung eine Qualitätssteigerung zu erreichen. Ich glaube aber auch, dass das am ehesten bei Vereinen funktioniert, die höher spielen.


    Ich habe kürzlich mit dem JL eines Vereins gesprochen, der seinen Trainern 50-100€ pro Monat zahlt. Und die finden trotzdem keine Trainer.

    Und warum machen wir es trotzdem:


    Nicht fuer den Vorstand, nicht fuer den Jugenleiter, nichtmal fuer den Verein und schon gar nicht fuer den "grossen" Fussball - fuer die Jungs! und natuerlich die Girls (hatte mal eine gemischte Mannschaft) - weil ich fuer die da sein wollte, und mir die schoenen Momente mit den Kindern wichtiger sind als der Rest.

    Ich mach das, weil´s mir Spaß macht. Tanz´ ich damit aus der Reihe...?

    Philsky
    Dass Ihr bei 24 Kindern 2 Mannschaften braucht, steht natürlich außer Frage. Aus Trainersicht ist die Bildung weitestgehend leistungshomogener Mannschaften dabei die sinnvollste Variante. So lange Ihr keinen Trainer für die 2. Mannschaft habt, könnt Ihr das aber ohnehin knicken.


    Welche Variante Ihr auch immer wählt - auf Widerstände stoßt Ihr sowieso. Bereitet Euch auf die Diskussionen also entsprechend vor, so dass Ihr auf die jeweiligen Argumente eingehen könnt. Wichtig ist auch wie schon einige Vorschreiber anmerkten, dass Euer neuer Trainer nicht als Notnagel empfunden wird. Das würde das Gefühl des Abgeschoben-werdens auf jeden Fall verstärken.
    Ein paar Argumente, die Euch erwarten:

    • "Mein Kind ist besser als xxx und muss demzufolge statt ihm in der F1 spielen."
    • "Die gehen zusammen in Kindergarten/Schule/Musikverein oder was auch immer und sollen auch zusammen Fußball spielen."
    • Fahrgemeinschaften
    • "Die, die am längsten dabei sind, sollen in der 1. spielen.!
    • "Mit xxx versteht sich mein Kind nicht."
    • Beste Freunde
    • "Was soll das pure Leistungsdenken bei so kleinen Kindern?" (Natürlich hat die Einteilung alleine nichts mit Leistungsdenken zu tun, wird aber so verstanden oder dargestellt.)
    • Und mein Lieblingsargument: "Wenn Ihr in der nächsten Saison neue Trikots wollt, geht mein Sohn nicht runter." :wacko:


    Mittelwert 1,83


    Da sind einige kleine drunter, aber halt ebensoviele große, so dass als Mittelwert 1,83 m heraus kommt. Aus meiner Sicht kann man aus der Liste ablesen, dass man im gegensatz zu anderen Sportarten im Spitzenfussball mit jeder Körpergröße seinen Platz finden kann. Ok, Spieler über 2m sind nicht vertreten...

    Acht Spieler sind kleiner als 1,83.
    Fünf davon sind Spanier. Man könnte dann auch daraus lesen, dass man bei unterdurchscnittlicher Körpergröße in Spanien die größten Chancen auf Förderung hat.

    Wer entscheidet denn, wohin die Spieler gehen? Aus der Ferne ist es natürlich nicht möglich, die Einteilung zu beurteilen. Wenn es sich aber bei allen dieser Spieler um ehemalige E-Junioren handelt, dann würde ich mir mehr Sorgen um die längerfristige Entwicklung der robusten Spieler machen, die in die D1 gehen, als um die Techniker, welche in die D2 wechseln. Letzterer wird eher seine Erfolgserlebnisse haben als erstere, denke ich, und unter stärkeren, teilweise ein Jahr älteren Spielern in der D1 hätte ich so meine Zweifel, ob die Robusten dazu kommen, ihre technischen Defizite aufzuholen...

    Die Entscheidung trifft der D1-Trainer. Ich halte mich da vollkommen raus. Die Frage ist halt, ob man möglichst viele Spiele gewinnen will oder ob man auf lange Sicht die besten Fußballer "produzieren" will.
    Ich sehe das auch gar nicht unbedingt so, dass das für die D2-Techniker ein Nachteil sein muss.

    Alles unter der Prämisse, dass es bei Euch ist wie bei uns, und die D1 und D2 in unterschiedlichen Staffeln/Ligen spielen würden, die D1 in der schwereren, mit mehr Altjahrgängen besetzten Staffel und die D2 in einer schwächeren Staffel, in der die Jungjahrgänge die Mehrheit stellen.

    Wir spielen im Herbst eine Playoff-Runde. Unsere D2 wird voraussichtlich in einer Staffel gemeldet, in der sie vornehmlich gegen D1-Mannschaften, also gegen Altjahrgänge, spielt.


    Hmm, ich mag es persönlich aber nicht besonders. Sich drüber freuen, dass sich ein anderer weh tut und einem anderen bewusst und gezielt Schmerzen zufügen, das entspricht nicht meinen Idealen, im Gegenteil...

    Das Arschschießen lasse ich im Training auch nicht machen. Manch Mama hätte dafür wohl wenig Verständnis...
    Ich mache da auch eher die Varianten Tasche tragen, Hütchen einsammeln, Tor wegbringen usw.
    Das A-Schießen erfeut sich bei den Kindern aber durchaus großer Beliebtheit.

    Ich sehe eigentlich auch keine Notwendigkeit, die Sieger noch darüber hinaus zu belohnen, dass sie gewonnen haben.

    Notwendigkeit? Nö, sehe ich auch nicht.
    Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass manchmal der Biss in den Trainingsspielen nachlässt. Liegt vielleicht auch daran, dass eine Mannschaft einfach schon zu lange in der Konstellation zusammenspielt. Und einen "Kampf um die Stammplätze" haben wir im Kinderfußball ja nicht.
    Ich habe mir das übrigens vom Bolzplatz abgeschaut. Da ist bei unseren Kindern das Arschschießen gang und gäbe. Anders als der schwedische TW lassen sie die Hose aber an...


    Ach ja: In einer G-Jugend halte ich soetwas auch für unnötig.

    Immer dann, wenn die Mannschaften für die neue Saison zusammengestellt werden, hört man den obigen Satz in dieser oder ähnlicher Form.
    Oft geht es dabei um technisch starke aber eher kleine oder schmale Spieler.
    Dieser Satz geht mir immer etwas quer, da für micht entscheidend sein sollte, wie jemand Fußball spielen kann.
    Wenn ich mir den aktuellen Welt- und Europameister ansehe, fühle ich mich in der Ansicht bestätigt.
    http://www.fussballdaten.de/vereine/spanien/2012/
    Da finden wir reichlich Spieler, die deutlich unter 1,80 liegen. In Spanien kann man sogar mit 1,83 Innenverteidiger spielen. In Deutschland käme man mit der Größe wohl eher in die Kategorie "wuseliger Flügelflitzer"...


    Wenn ich mir Spieler aus der U15 von NLZ ansehe, haben die oft einen Körper, mit dem sie locker als A-Jugendlicher durchgehen.


    Wie seht Ihr das? Schauen wir in Deutschland immer noch zu sehr auf körperliche Voraussetzungen und zu wenig auf die Technik? Hat vielleicht schon ein Umdenken stattgefunden? Bei welchen Vereinen?